Superman Returns - Kritik

US 2006
Laufzeit 154 Minuten, FSK 12, Actionfilm, Kinostart 17.08.2006

Kritiken (12) — Film: Superman Returns

Stefan_R.: Mann beisst Film

Kommentar löschen
7.5Sehenswert

Zunächst wirkt er gar ein wenig altmodisch, der Film, fast nostalgisch. So, als würde man einen der alten Superman-Filme sehen. Derselbe Vorspann, die unverkennbare Musik – alles reiht sich nahtlos ein in die Kultfilm-Reihe mit dem unvergessenen, viel zu früh verstorbenen Christopher Reeve. Nein, dieser Film ist zu keinem Zeitpunkt übertrieben wild oder unruhig, [sondern] findet gekonnt den Mittelweg zwischen beeindruckenden Effekt-Szenen [...] und den leisen Momenten.

Kritik im Original 2 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Antworten

Fricki76: Asianfilmweb.de

Kommentar löschen
3.5Schwach

5 Jahre sind in der fiktiven Großstadt Metropolis vergangen, seit Superman (Brandon Routh) verschwunden ist. Doch nachdem er sich selbst davon überzeugt hat, dass sein Heimatplanet Krypton tatsächlich zerstört und er der einzige Überlebende ist, kehrt er zur Erde zurück. Dort hat sein ehemaliger Schwarm, die Starreporterin Lois Lane (Kate Bosworth), nicht nur geheiratet, sondern mit dem Artikel „Warum die Welt Superman nicht braucht“ sogar den Pulitzer-Preis gewonnen. Nicht gerade die besten Vorzeichen, um als Superheld wieder in altem Glanz zu erstrahlen. Und während er als Clark Kent und auch als Superman versucht, seine Traumfrau wieder auf sich aufmerksam zu machen, holt sein alter Erzfeind Lex Luthor (Kevin Spacey) zum erneuten Schlag gegen ihn aus. Mit aus Supermans Refugium in der Arktis gestohlenen Kristallen und echtem Kryptonit will er einen neuen Kontinent schaffen, der durch das Kryptonit für Superman unangreifbar ist. Wie da wohl Superman die Welt retten wird?

1 Mitglied gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

Julio Sacchi: Das Manifest

Kommentar löschen
7.0Sehenswert

Obwohl SUPERMAN RETURNS recht mutlos allseits bekannte Eckpunkte der Mythologie erzählt (der Film fühlt sich mitunter wie ein Remake an), kann er mit einer großen Zahl eindrucksvoller Schauwerte und einem Gefühl für die große Geste in Staunen versetzen. Zu John Williams' unfehlbarer Fanfare zieht so ein großer Brocken großer Kinounterhaltung vorbei, der erst in den letzten 10 Minuten abschmiert.

2 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Antworten

J. Buttgereit: epd-Film, TIP Berlin, ray, ...

Kommentar löschen
7.5Sehenswert

Superman ist traurig. Seine Flamme Lois Lane (Kate Bosworth) ist mit einem Normalo verlobt und hat auch schon einen fünfjährigen Sohn. Und als würde das nicht schon ausreichen um den Mann aus Stahl in eine Sinnkrise zu stürzen greift auch noch sein Erzfeind Lex Luthor (Kevin Spacey) nach der Weltherrschaft. Regisseur Brian Singer hat aus dem ersten aller Superhelden einem melancholischen, jesusgleichen Erlöser und Frauenversteher gemacht. Das macht Superman unheimlich sympathisch. Aber leider auch ein bißchen langweilig.

3 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Antworten

Gnislew: Sneakfilm - Kino mal anders

Kommentar löschen
7.0Sehenswert

"Superman Returns" ist klassisches Superhelden-Kino im Stile des Ur-Superman-Films. Sowohl eingefleischte Superman-Fans als auch Superman-Neueinsteiger werden sich an den gigantischen Bildern erfreuen, die am besten auf einer riesigen Leinwand wirken. Also, Kinoticket lösen und mit Superman die Welt retten!

Kritik im Original 2 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Antworten

GR0BI: Cinegate/Deadline-Magazin GR0BI: Cinegate/Deadline-Magazin

Kommentar löschen
3.0Schwach

Gleich zu Beginn bedient sich Regisseur Singer eines fiesen, aber wirkungsvollen Tricks: wenn die ersten Fanfaren des Superman-Themes erklingen, rauscht selbst dem größten Skeptiker eine Gänsehaut nach der anderen über den Rücken - das ist wirklich groß! Man weiss sofort woran man ist und es hat die nostalgische Wucht des Auftakts von StarWars "Episode I" nach der jahrelangen Abstinenz. Auch die Enttäuschung danach kommt einem leider vertraut vor...

Hübsche Bilder, die überdeutlich an die Alex Ross-Comics erinnern, die Darsteller sind oke, das Kind ist nervig und Spacey hat bzw. nimmt sich die besten Szenen - das war's eigentlich. Nicht nur hinsichtlich seiner Hauptfigur wirkt "Superman Returns" reichlich angestaubt. Mit dem Kostüm komm' ich immer noch nicht zurecht. Sein Look ist zwar geschickt in der ansonsten erdig gehaltenen Optik eingebettet und so ikonisch Supi in seiner Gestalt nun mal ist, es sieht immer noch ...komisch aus. Allein die Locke…

1 Mitglied gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

Lukas Foerster: taz / cargo / perlentaucher...

Kommentar löschen
5.0Geht so

So erscheint Superman Returns wie ein – vor allem im ersten Abschnitt durchaus unterhaltsamer – Aufguss altbekannter Ideen, zu gering ist die Differenz zu den ersten beiden X-Men-Fortsetzungen oder Sam Raimis Spiderman-Serie (seit 2002).

Kritik im Original Kommentar gefällt mir Antworten

Rochus Wolff: freier Journalist

Kommentar löschen
3.0Schwach

Dies ist wieder einer der Filme, bei denen ich nicht verstehe, warum Parker Posey in großen Filmen nur so seltsame Rollen bekommt. In "Blade: Trinity" ging es ja immerhin noch einigermaßen, aber hier? Ansonsten: sehr durchschnittliche Superheldengeschichte mit einem seltsamen computergenerierten Schleier über den Bildern.

10 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Antworten

Harald Peters: WamS, Die Welt, taz, Berlin... Harald Peters: WamS, Die Welt, taz, Berlin...

Kommentar löschen
3.0Schwach

Von den Ideen, die mutmaßlich über die Jahre in das Projekt eingeflossen sind, fehlt jede erkennbare Spur. Offensichtlich hatte Bryan Singer wenig mehr im Sinn, als mit "Superman Returns" möglichst passgenau an jene klassischen "Superman"-Filme anzuknüpfen, in denen Christopher Reeve die Hauptrolle spielte.

Kritik im Original Kommentar gefällt mir Antworten

Patrick Wurster: www.indiskretion-ehrensache...

Kommentar löschen
4.5Uninteressant

Volle Faust voraus! Ob bei Minusgraden im Weltraum, dort wo sich einst der Planet Krypton befand, oder im Hochsommer von Metropolis - die Locke sitzt. Und samt dieser kommt nun also auch der die in die amerikanischen Nationalfarben gehüllte Vorflieger unter den Superhelden im 21. Kinojahrhundert an: Clark Kent alias Superman ist zurück. Seit seinem Comicheftdebüt 1938 ist er aus der Weltkultur nicht mehr wegzudenken, entwickelte sich zu einem zeitlosen Symbol menschlicher Ideale. "Ein Mann ist was er tut." Weiß ein anderer Herr der Lüfte. Und wer wäre in Hollywood besser geeignet als Bryan Singer diese Tiefen auf neue Weise herauszuarbeiten?

Kritik im Original Kommentar gefällt mir Antworten

Schoenpflug

Kommentar löschen
4.5Uninteressant

Dazu gibt es nur eine Frage: Wie kann man so großartige Comicverfilmungen wie X-Men machen und danach dann so etwas. Brian Singer scheint die ganze Zeit mit Kryptonit-Kette um den Hals Regie geführt haben.

1 Mitglied gefällt das Kommentar gefällt mir Antworten

Batzman: moviepilot / Fünf Filmfreunde

Kommentar löschen
6.0Ganz gut

SuperSoap - Singers weitegehend spannungsfreie Inszenierung krankt an amrseeligen Dialogen und aseptischen Darstellern, die zu keinem Zeitpunkt des oft zitierten Donner-Vorbilds erreichen.

Kritik im Original Kommentar gefällt mir 1 Antworten

Cash

Antwort löschen

Hab's damals in 3D in Bangkok gesehen. Das hat noch Spaß gemacht. Ohne 3D, ich weiß ja nicht...



Kommentare (70) — Film: Superman Returns

Kommentar schreiben
Sortierung

Drumhead92

Kommentar löschen
Bewertung1.0Ärgerlich

Meine Bewertung sollte "Lächerlich" und nicht "Ärgerlich" lauten...

2 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Antworten

dustyOn3

Kommentar löschen
Bewertung2.0Ärgerlich

Superman ist für mich eine der großen Ikonen aus dem DC Universum. Wer Superman verfilmen möchte, der sollte dies mit der gleichen Leidenschaft tun, mit welcher damals die Comics verfasst wurden. Bryan Singer hatte zuvor bereits mit "X-Men" und "X-Men 2" bewiesen, dass er es drauf hat, was Superhelden-Filme angeht. Zumindest Theoretisch.

"Superman Returns" ist einem wahren Superman absolut unwürdig. Der Film besitzt einfach mal gar nichts von dieser massiven Aura, die Superman für gewöhnlich ausstrahlt. Brandon Routh verkörpert diese anmutende Rolle einfach total unpassend und fast schon richtig schlecht. Ich habe 150 Minuten einfach nur fassungslos auf den Bildschirm gestarrt und mir gedacht: "Das kann doch jetzt nicht euer Ernst sein". Kevin Spacey als Lex Luthor ist auch mehr als enttäuschend. Auch hier ist absolut kein Funke von Genialität zu spüren.

Der gesamte Film wirkt in all seiner Präsenz einfach nur hohl, das hat Superman nicht verdient. Von mir aus könnt ihr das mit den Marvel-Helden machen, aber bitte nicht mit denen von DC. Vielleicht sollte Singer auch einfach nochmal ein Praktikum bei Nolan machen, oder "The Dark Knight" nochmal anonym erwerben und etwas genauer studieren, denn das ist nun wirklich ein Beispiel für eine gelungene Comic-Verfilmung. Am Ende ist nämlich die Komposition aus dem eigentlichen Geist des Comics, der Action und der Ausleuchtung der einzelnen Charakter, das Entscheidende. Singer hat mit "Superman Returns" einfach nur kurz an der Oberfläche des Kryptonit gekratzt und ist somit noch weit von einem Superfilm entfernt.

8 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Antworten

Snakeeater

Kommentar löschen
Bewertung6.5Ganz gut

Ich habe mir erst letztens Superman Returns angeschaut nachdem so viele den Film Kritisiert hatten. Aber ich war positiv überrascht!

Der Film hat mir gut gefallen! Die Story hat leider bis zum Schluss keinen hohen Spannungsbogen, was bei einem Superhelden der NIE DURCH NICHTS UND GAR NICHTS (außer Kriptonit) sterben kann auch schwer zu bewerkstelligen ist!

Positiv: Die Superman Stimmung kommt gut rüber und die erste Heldenaktion mit dem Flugzeugabsturz ist eine Szene die ihres gleichen sucht!!!
Und die Effekte sind auch sehr gut!

Negativ: Der Bösewicht ist mir nicht böse genug. Was er zwar sagt schon, aber sonst? Ich hatte im ganzen Film nicht einmal richtig den "Der ist sooo BÖSE" gedanken.
Desweiteren wird der FIlm in der Mitte ein wenig ermüdend...

6.5 Punkte für einen Film den man meiner Meinung nach mindestens einmal gesehen haben sollte!!!

Kommentar gefällt mir Antworten

nilswachter

Kommentar löschen
Bewertung1.0Ärgerlich

Was macht man mit einem Superhelden, der eigentlich alles kann und mehr oder weniger unbesiegbar ist? Richtig, man bringt ihn in einer noch langweiligeren Story unter. Der Heiland unter den Superhelden hat auch noch ständig Liebeskummer und Identitätskonflikte. Was bei Spiderman noch funktionierte, weil nicht allzu ernst genommen, wird hier zum langweiligen und vorhersehbaren Melodram der übelsten Sorte. Zwischendurch darf noch ordentlich rumgeflogen werden und der Retter in Not stellt sein Können auch in den unmöglichsten Situationen unter Beweis. Ein Superheld, der alles kann ist aber nicht interessant. Ausser man lässt ihn manchmal auch Scheitern und konfrontiert ihn mit moralischen folgenschweren Entscheidungen. Aber Superman hat das nicht nötig. Der Saubermann und das Sinnbild des perfekten Amerikaners ist so korrekt und gutherzig, dass es zum frohlocken ist. Idealerweise wird er auch noch von einem Milchbubi erster Klasse gespielt und wirkt durchs Band unglaubwürdig und langweilig. Hat er denn noch eine hübsche und tolle Frau, die er anhimmeln kann und einfach nicht kriegt? Letzteres stimmt, ersteres ist Geschmackssache aber das zweite, naja. Lois ist so langweilig wie er, passt dementsprechend gut zu ihm.
Ist der Bösewicht wenigsten kernig und richtig fies? Nein, er ist lächerlich, eine Witzfigur ohne Witz und Charme und bedrohlich schon gar nicht.
Ich könnt noch über Stunden so weitermachen, schliesse hier aber ab. 1 Punkt für die zugegebenermassen tollen Effekte. Der Rest gehört ins All geschossen.

Kommentar gefällt mir Antworten

Florian Albrecht

Kommentar löschen
Bewertung4.5Uninteressant

Hmm naja. Einerseits liebe ich Supie vor allem durch Christopher Reeve, besonders Teil eins und Zwei und bin auch SMALLVILLE crack gebe ich ehrlich zu. Aber Superman Returns hat mich irgendwie enttäuscht. Zwar schließt er an Teil II (Reeve) an, aber die modernisierung und das Gesicht passen irgendwie nicht. Es wirkt ziemlich blutleer, langezogen, auch das Ende war net so der Brüller. Ich liebe Superman, aber dieser FIlm darf sich ganz hinten im Franchise einreihen. Punkte gibts für Kevin Spacey und die Musik. Als Fan einmal ansehen reicht.

Kommentar gefällt mir Antworten

moe66205

Kommentar löschen
Bewertung1.0Ärgerlich

Langweilig. Ein Punkt. Für Kevin Spacey.

Kommentar gefällt mir Antworten

RoosterCogburn

Kommentar löschen
Bewertung6.0Ganz gut

Eine Art Fortsetzung? Ich habe eine Neuinterpretation des Superman Themas gesehen! Hat inhaltlich nicht viel mit den bisherigen Verfilmungen zutun. Nur die Figuren sind bekannt, die Story ist eine neu aufgelegte Erzählung. Der Superman Darsteller kommt leider etwas langweilig daher. Aber Nicolas Cage (der ursprünglich besetzt werden sollte) hätte es auch nicht besser gemacht. Neben den tollen Effekten macht einzig Kevin Spacey in diesem lauen Reboot des Stoffes Spaß.

Kommentar gefällt mir Antworten

Sonse

Kommentar löschen
Bewertung7.0Sehenswert

Superman will return. Früher als mir lieb ist. Auch noch als Rebuuuht! Örks.
Nolan und Snyder haben ihm bereits seinen roten Schlüpfer geraubt und ich kann nicht behaupten mich auf diesen Film zu freuen. Obwohl Teile des Casts (Amy Adams und Michael Shannon) mir durchaus zusagen. Natürlich wird das Ding Kasse machen. Schon allein, weil man nicht den Mumm hat den Namen "Superman" im Titel zu verwenden.

Ich nehme mir dies jedenfalls zum Anlass "Superman Returns" zu verteidigen. Ein Film, der nicht annähernd so schlecht ist, wie er in den letzten Jahren zunehmend gerne geredet wurde.

Zweifellos hat Bryan Singers Film mehrere Fehler. Vier darunter bereiten auch mir Probleme: Die grauenhafte Fehlbesetzung Lois Lanes mit Kate Bosworth. Der hackedumme Plot, den sich die Drehbuchkritzler für Luthor aus den Achseln gekratzt haben. Der teilweise daraus resultierende mehr als holprige letzte Akt. Schließlich noch der Schnitt des Films, der die Handlung um mindestens eine halbe Stunde hätte raffen müssen. That's it.

Mir fallen viel mehr Gründe, 12 an der Zahl, ein, warum ich diesen Film dann doch wieder gut finde:

1. Der Vorspann!

Bei diesen großartigen Opening Credits, die sich sehr ans Original anlehnen, habe ich mich sofort in ein Kind zurückverwandelt, dass die alten Filme sah und mochte. Supermans Rückflug zur Erde. Oh, epic epicness. Bitte wer möchte seinen Namen nicht so präsentiert sehen? Ich rief danach im Kino innerlich ganz laut: Nochmal! Nochmal! Wie gerne würde ich nur diesen Vorspann nochmals im Kino sehen. Ich bekomme ja schon Gänsehaut, wenn ich ihn kurz auf Youtube anspiele... Dieser erste Punkt ist natürlich undenkbar ohne...

2. John Williams

Oder genauer John Williams' perfekten "Superman Theme". Eine seiner besten Kompositionen und für mich sogar noch herausragender als jene für "Star Wars" oder "Indiana Jones". Der Theme ist mitreißender Ohrwurm und schreit regelrecht "Superman!". Bryan Singer und John Ottman waren weise genug ihn einzusetzen, und ich mag Ottmans schmissigere Version aus dem Vorspann sehr. Warum nur habe ich das Gefühl, dass Snyder und Nolan Hans Zimmer engagieren und ihm sagen "Make something new, something dark, depressing and be as generic as you possibly can, you have loads of potential there..." Ugh.

3. Brandon Routh

Sagt was wir wollt, Routh hat einen fabelhaften Job gemacht. Er trat ein schwieriges Erbe mit Respekt, Selbstbewusstsein und Würde an, und sah dabei nicht nur passend aus, sondern wirkte glaubwürdig, so weit dies mit so einer Rolle möglich ist, und zwar als Superman und Clark Kent. Noch dazu war man so mutig ein gänzlich unbeschriebenes Blatt in dieser Rolle zu casten. Zu schade, dass er keine weitere Chance bekommt.

4. Der Film war kein Reboot

Bei der ganzen feigen "Rebooterei" der letzten Jahre war es da nicht mal schön einen Film zu sehen, der seine Herkunft nicht verleugnet? Dabei wäre es bei keinem anderen Franchise so leicht gewesen einen Neustart zu unternehmen wie bei "Superman". Der letzte Film lag beinahe zwanzig Jahre zurück und die Figur entsprach nicht mehr dem Zeitgeist. Haben wir Origin Stories nicht langsam satt? Singer vergaß nicht die Vergangenheit, sondern fasste sie effizient zu Beginn mit einer Texteinblendung in aller Kürze zusammen und erzählte weiter.

5. Getreu dem 'Donnerverse'

Singer respektierte Donners Filme weit mehr als einige ihren eigenen Franchise (Lu*räusper*cas...). Er ignorierte die schlechten Sequels (III und IV) und griff Richard Donners Klassiker sowie dessen gute Fortsetzung auf und wob seine Erzählung auf dieser Basis. Papa Kent ist tot, Superman weg, Luthor sinnt auf Rache und erinnert sich an seinen letzten Besuch an den Ort der Fortress of Solitude, Marlon Brando hat einen wunderbaren posthumen Kurzauftritt, Clark Kent ist noch immer ein Tollpatsch und Superman hat eine komplizierte Beziehung zu Lois etc.

6. Not a Flop!

Der Film erwirtschaftete zwar keineswegs die großen Träume seiner Produzenten, soviel ist sicher, aber er schlug sich ordentlich. Die Einspielergebnisse ähneln jenen von "Batman Begins". Den Unterschied macht hier nur das Budget aus, bei welchem ich mir sehr sicher bin, dass darin die ganzen 10-15 Jahre Entwicklung eingerechnet werden, die nie zu einem Film führten: Tim Burton, Kevin Smith, Nic Cage usw. Die wurden teilweise alle bezahlt, weil sie entsprechende Verträge hatten, auch wenn im Endeffekt kein Film dabei herauskam. Eigentlich ist es schon fast eine Meisterleistung Singers, dass es ihm im Gegensatz zu allen anderen gelang, mit jenem horrenden Produzenten, der die Rechte an dem Franchise hält, überhaupt einen Film zu machen. Und noch dazu hat der Film...

7. Keine 'Giant Fucking Spider' im letzten Akt

Wer nicht weiß was ich damit sagen möchte, der sollte sich unbedingt die großartige Erzählung von Kevin Smith über sein Superman-Drehbuch anhören:
http://www.youtube.com/watch?v=vgYhLIThTvk
Ich glaube Smith da jedes Wort. Produzent Jon Peters, der mit Blick auf das neue Snydersche Superman-Kostüm (das alte war ihm "too faggy") wohl noch immer die Filmrechte am Franchise hält, ist ein wandelndes Worst-Case-Scenario. Wie Singer es überhaupt gelungen sein muss, seine Vision bei diesem Klotz einigermaßen umzusetzen, gibt mir nach wie vor Rätsel auf.

8. Die Space Shuttle-Szene

Vielen hatte "Superman Returns" zu wenig Action. Das ist Pech, aber keiner sollte bestreiten, dass diese Szene eine der originellsten und besten Actionszenen aus einem Superheldenfilm der letzten (und keinesfalls an Superhelden armen) Jahre ist, und zu Superman in Sachen Fähigkeiten, Auftritt und Safety-Spruch passt wie die Faust aufs Auge.

9. Kein Gekloppe

A propos Faust-aufs-Auge, war es nicht mal schön einen Helden zu sehen, der sich kein einziges Mal prügelt? Und nochmal "Auge": Wie die Patrone an seinem Auge abprallt, das war schon im Trailer klasse und das ist es auch im Film. Albernes Herumgeballer überflüssig.

10. Der erwachsene Umgang mit jener alten Liebesgeschichte

Der Held bekommt nicht die Frau... Oder wie Bryan Singer seine Lieblingsthematik des einsamen Außenseiters konsequent variiert. Nach Supes Abwesenheit hat sich die Welt ohne ihn weiter gedreht und vor allem Lois Lane hat ihr Leben weitergelebt und eine eigene Familie gegründet. Wie froh bin ich, dass sie James Marsdens Richard White nicht als unsympathischen Typen geschrieben haben, sondern als durch und durch guten Kerl. Das sieht auch Superman ein und zieht sich zurück. Wie vernünftig, wie angenehm erwachsen für einen Sommer-Blockbuster.

11. Es ist ein würdevoller Endpunkt für die Superman-Filme

Zwar hatte Singer eine interessante Idee für ein Sequel in der Tasche - wen diese interessiert, der kann sie u.a. hier nachlesen:
http://www.ramascreen.com/the-plot-for-bryan-singers-superman-returns-sequel-that-almost-was
Doch es folgte kein weiterer Film und irgendwie ist das auch gänzlich unproblematisch, weil "Superman Returns" ein passendes Ende liefert, indem er die wesentlichen Fäden der Christopher Reeve-Ära aufgreift und verknotet. Luthor ist noch immer am intrigieren, Lois hat jetzt ihr eigenes Leben und Superman schwebt in Messias-Haltung mit wachsamem Auge über der Erde - und mit einem Lächeln und einem Nicken verabschiedet sich der ewige Pfadfinder schließlich von uns.

12. Nein, ich habe ihn nicht vergessen...

Der einzige Lex, der Superman 'Krrrrrrrrrryptonite' in den Rücken sticht. Klar, Spacey hat das Ganze mühelos auf einer Arschbacke runtergespielt und ich bin keinesfalls traurig, dass er die Rolle nicht mehr wiederholen muss, aber ich hätte ihm dennoch in jeder Szene freudig über die Glatze lecken können. Viel wichtiger noch:
Der Film hat mir eine Spacey-Actionfigur beschert!
Schaut her (man erkennt ihn sogar):
https://img.skitch.com/20110919-jqmb1qpnq73qhe7qghw8ay75dj.jpg
Damit ist eigentlich alles gesagt. Die Figur allein rechtfertigt diesen Film.
Doch "Superman Returns" verdanke ich überdies noch einen (wie ich bestätigen kann 'lebensgroßen') Spacey/Lex-Pappaufsteller sowie die unvergessliche Erfahrung in einem Kino für reichlich Kopfkratzen und Diskussionen gesorgt zu haben, als ich meinen Wunsch äußerte "Lex Luthor abzuholen" um ihn daraufhin unter einem Arm durch die Stadt zu tragen. Hier steht er zwischengelagert, bewacht Mamas Speisekammer und lässt sich die Abendsonne auf die Glatze strahlen:
https://img.skitch.com/20110918-dr2ebafitg7na4a99h5fwfkj3w.jpg

So long, Superman!

20 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir 9 Antworten

Sonse

Antwort löschen

@thedarkknight:
Warte noch so 5-6 Jahre, wenn Nolan keine Lust mehr auf Batman hat, die Cash-Cow aber noch Milch verspricht, dann bekommst du ein weiteres Batman-Reboot, das allerdings in buntem Camp und mit Robin. Da sich das in diesem Franchise ja abwechselt wie die Kopfbehaarung der russischen Präsidenten. :)

Oh, ganz vergessen...
@SpiceWeasel:
"Emo-Superman" hätte Burtons Film vielleicht werden können. Wobei ich mir Nic Cage wirklich gar nicht als Superman vorstellen kann. Spacey war damals (so 1998) eine zeitlang auch bereits als Schurke im Gespräch, aber nicht als Luthor, sondern als Brainiac.
Oder erst Jon Peters' Wunsch Sean Penn als Superman zu sehen:
Peters: Look into his eyes, he has the eyes of a caged, wild animal. A fucking killer.
Smith: Dude....it's Superman.
;)


>MARVEL<

Antwort löschen

Sonse, das ist ein gaaanz toller Kommentar! Du drückst perfekt aus was ich während des Films fühlte. Bei weitem nicht perfekt, da hast du recht, aber mit viel Respekt und herrlich altmodisch.
Vor allem die Musik werde ich im Reboot vermissen. So wie ich das Batman-Thema von Elfman in den neuen Filmen vermisse.
Und Zimmer wird nur mit einem dämlichen Bassfurz daherkommen wie ers bei Batman und Inception schon vorgemacht hat. Percussion statt Score. Traurig!
In so fern verneige ich mich vor deiner Besprechung. :)


dumas

Kommentar löschen
Bewertung3.0Schwach

Ein Film, den nicht einmal Kevin Spacey retten kann. Und Lois Lane sieht aus als wäre sie 14.

Kommentar gefällt mir Antworten

zurich14

Kommentar löschen
Bewertung0.0Hassfilm

Drehbuch: Liederlich geschrieben. Unterhaltungswert: Siehe Drehbuch. So was ist eine Frechheit. Langweiliger geht's nicht mehr...

Kommentar gefällt mir Antworten

vanilla

Kommentar löschen
Bewertung2.5Ärgerlich

Was für ein Schrott, ja die Finger von diesem Film lassen, neben Catwoman und Daredevil der schlechteste Superheld.

Kommentar gefällt mir Antworten

cBoLsmUiEc

Kommentar löschen
Bewertung6.5Ganz gut

Lange habe ich mich gesträubt diesen Film zu schauen, obwohl ich ein Fan von Comicverfilmungen bin, doch Superman ist und bleibt nun mal der Superman den Cristopher Reeve gespielt hat. Doch meine Angst, dass mit diesem Teil das ganze versaut werden würde, war doch unberechtigt.
Selten wurde eine Fortsetzung oder Erweiterung einer Filmreihe so gut umgesetzt und so nah an den "Originalen" gehalten. Und die schauspielerischen Leistungen des neuen Superman/Clark Kent stehen denen von Christopher Reeve in nichts nach, der auf der einen Seite den tollpatschigen Trottel glaubwürdig herüber brachte und auf der anderen Seite der stattliche und charmante Ritter darstellt.

Das es nicht ganz an das Original heran kommt und man, gerade als Kenner, einige Ungereimtheiten findet, bleibt allerdings nicht aus tut dem Filmspaß allerdings keinen Abbruch.

Kommentar gefällt mir Antworten

J-Ross

Kommentar löschen
Bewertung9.0Herausragend

Der Mann aus Stahl kehrt zurück! Doch nicht nur er, auch Superhirn Lex Luthor ist wieder mit freiem Fuß auf der Erde.
Die Welt hat sich gerade damit abgefunden, dass sie ohne einen Superhelden gut zurecht kommt. Aber tut sie das wirklich, wenn Lex Luthor teuflische Pläne schmiedet?
Supermans Rückkehr wird euphorisch gefeiert. Die ganze Welt ist glücklich, ihren Retter wieder zu haben. So startet Superman mit einigen spektakulären Rettungsaktionen, in denen wir seine Fähigkeiten, voll ausgeschöpft auf der Leinwand visualisiert, genießen dürfen. Übermenschliche Stärke, Schnelligkeit, Hitzeblick, Megaatem, und Unverwundbarkeit. Das zeichnet seine Superkräfte.
Somit überzeugt Bryan Singer mit einer enormen Bildgewaltigkeit ohne Makel. Singer hat dem klassischen Helden, DEM Held aller Helden, dem Urgestein der Comichelden, ein würdevolles Setting und optisch meisterhafte Effekte mit auf seinen Weltrettungsflügen gegeben. Kräftige Farben und fantastische, nein SUPER, Explosionen und Zerstörungen.
Aber, ist tatsächlich die ganze Welt glücklich, Superman als Beschützer der Welt wieder zu haben? Nein. Supermans Ex-Flamme Lois Lane ist ganz und gar nicht angetan. Überzeugt von einer ganz besonderen Art der Liebe gewesen, ist sie schließlich enttäuscht und verlassen. Kein Abschied? Jahrelange Abwesenheit? Nun ist er wieder da! Und hiermit verfällt ein viel zu großer Teil der Story in dem "wieder Zueinander finden und Versöhnen" zwischen Superman und Lois Lane, der wie der Kern der Story wirkt, wenn da nicht Lex Luthor wäre, der einen fiesen und raffinierten Rachefeldzug gegen Superman plant. Glücklicherweise wird durch die wenigen Szenen mit Luthor, die Spannung somit aufrecht erhalten und driftet nicht zu sehr in einem Drama ab.
Brandon Routh liefert eine solide Schauspielleistung als der "Mann aus Stahl" ab. Kate Bosworth als Lois Lane ist zuckersüß, nett und kann weinen. Spielt recht bescheiden, was vor allem neben Kevin Spacey als Lex Luthor auffällt. Spacey ist als der verschlagene, ehrgeizige, hasserfüllte Erzfeind Supermans das absolute Highlight.
Einer der besten Szenen ist das Aufeinandertreffen von Luthor und Superman im Film. Kurz und fast kein Dialog zwischen den beiden, aber schauspielerisch eine Wucht von Spacey. "Krrrrryyyptonit." Das Mastermind wurde perfekt besetzt und begeistert die ganze Zeit über mit einer hervorragenden Performance und ist dadurch einer der, für mich, besten Comic-Fieslinge in einem Film.
Der unglaublich gute visuelle Stil, die geniale Leistung Spaceys als Lex Luthor und der Mythos Superman sind mir einfach super sympathisch. Vielleicht zu sympathisch, da 9 Pkt. durchaus viel sind für diesen Film. Naja..."Superman Returns" ist ein klasse Blockbuster und als solcher macht er mir höllisch viel Spaß, trotz der ein oder anderen Länge oder Drehbuchschwächen, die auch mich während des Films an einigen Stellen einfach gewundert oder eher gestört haben. Die Spannung zwischen Protagonist und Antagonist bestand fast gar nicht, die Story ist relativ einfallslos und die Dialoge sind öfters platt, hölzern. (Wenn Luthor nicht da ist!)

2 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Antworten

Hellbilly

Kommentar löschen
Bewertung4.0Uninteressant

Rein optisch ist das Ganze über weite Strecken natürlich schon ein ziemlich großer Wurf. Das ewig geleckte Aussehen von Superman geht zwar relativ schnell auf die Nerven und auch Luthors neuer Kontinent könnte eine Überarbeitung vertragen, aber letztlich kann man sich über das Erscheinungsbild des Films kaum beklagen.

Dafür aber über den kompletten Rest – zumindest fast. Kevin Spacey macht seinen Job gewohnt gut und holt aus seiner langweiligen Rolle noch das Beste raus. Retten kann er damit aber auch nix mehr.
Die Geschichte ist dermaßen langweilig, flach und vorhersehbar, dass man sich wirklich fragt, ob dieses Drehbuch jemals kritisch überarbeitet wurde. Jegliche Versuche, irgendwie Spannung aufzubauen, scheitern grandios. Alle Bemühungen, der Geschichte eine Wendung zu geben, könnte man sich eigentlich sparen – es ist ja sowieso klar, was passieren wird. Immerhin geht’s hier um Superman und nicht irgendeinen makelbehaftenen Charakter – die Kryptonit-Geschichte gibt halt einfach nicht genug her, um seinen Gegenspielern im Drehbuch wirklich einen Handlungsspielraum zu eröffnen.
Wenn man sich den Film so anschaut, bekommt man aber auch zu keiner Sekunde das Gefühl, dass die Macher zumindest versucht hätten, hier ein spannendes Wechselspiel zwischen Gut und Böse zu veranstalten. Die haben sich anscheinend schon von vornherein damit abgefunden, dass Superman sowieso unbesiegbar ist und die Mühe, sich ein einigermaßen originelles Script auszudenken, eh nicht lohnt. Da bleibt man lieber gleich an der Oberfläche und macht das Dummgelaber noch etwas langweiliger, dafür aber die Explosionen umso größer – wird schon genug Leute ins Kino locken…

Und so kommts wies kommen muss – es kracht fröhlich vor sich hin, Luthor hat einen ganz perfiden Plan ausgeheckt und Superman muss die Welt retten oder so. Was dabei rauskommt, kann sich jetzt jeder selbst zusammenphantasieren, ich will ja die „Überraschung“ nicht verderben…

2 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Antworten

AKS

Kommentar löschen
Bewertung0.0Hassfilm

Lang und weilig. Da schalt ich jetzt doch lieber mal um.

Kommentar gefällt mir Antworten

Hooded Justice

Kommentar löschen
Bewertung5.0Geht so

SUPERMAN RETURNS. Das große Comeback der klassischsten Superheldengeschichte des klassischsten Superhelden? Eigentlich ist Singers Superman-Produkt wirklich kein schlechter Film geworden und die völlig typische Superhelden-Story ist das Geringste, was stört. Aber er erzählt Superman so lahm und spannungsarm herunter, das man keinen Moment Blut leckt. Ein Spektakel nach dem anderen folgt. Dann mal gar nichts. Dann dies. Dann das.
Man brucht und kann ab und zu mal hinsehen, aber dauerhaft langweilt er. Und dann dauert das Ganze auch noch 154 Minuten.

7 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir 5 Antworten

Shyamalan

Antwort löschen

Nolan finde ich eigentlich auch nicht gut für den Superman-Film. Denn was er mit Batman abgeliefert hat, war einfach Katastrophe.
Aber unverständlicherweise war er äußerst erfolgreich. Ob es an den hervorragenden Leistungen des kürzlich verstorbenen Heath Ledgers lag...???


duffy

Antwort löschen

Seine Ansätze in Begins waren fantastisch. Dagegen kann ich nichts sagen, aber TDK empfande ich auch als mittelschwere Katastrophe.


strangelet

Kommentar löschen
Bewertung5.5Geht so

Die Tragik der neueren Superheldenfilme entsteht oft aus den grandiosen Mglichkeiten, die die Technik heute bietet. Plötzlich kann man die größenwahnsinnigsten Ideen realitätsnah ins Bild bringen, und für die popcornknuspernden Kinozuschauer, die sich das ganze auf der großen Leinwand anschauen, reicht das dann oft schon. Wenn's nur schöne Katastrophentotalen gibt und die CGI-Kulissen recht beeindruckend rüberkommen und alles ordentlich kracht und knallt, dann kann einen das durchaus auch mal für mehr als zwei Stunden in den Sessel fesseln, auch wenn die Handlung eher durch Abwesenheit glänzt.

Blöd ist dann aber, wenn man sich das auf einem normalen Bildschirm anschaut. Da fällt einem dann z.B. im Fall von "Superman Returns" auf, dass die Exposition alleine über eine Stunde dauert, oder dass außer Kevin Spacey als Lex Luthor alle Darsteller recht farblos bleiben oder komplett fehlbesetzt wirken. (Sorry, Kate Bosworth ist ein süßes Mädel, aber sicher keine gereifte Lois Lane.) Oder, dass schlicht und einfach nichts originelles passiert. Superman, Lex Luthor, Kryptonit, Krachbumm, Happy End.

Das reicht einfach nicht.

Kommentar gefällt mir Antworten

schwedenretter

Kommentar löschen
Bewertung6.0Ganz gut

Einige Sachen in diesem Film gehen gar nicht, zB die Besetzung Karl Penns als Scherge von Lex Luthor, oder dessen Hunde tragende Freundin, die die Weltherrschaft dann doch zunichte macht. Die Jesusvergleiche stimmen auffallend, drängen sich aber in Anbetracht des Entstehungszeitraums der Supermangeschichte auch ohne das religiöse Ursprungsland förmlich auf. Der Film transportiert eine beeindruckende Ruhe, keine Note der Filmmusik kommt unnötig daher, es find sich nicht ein einziger Gag. Konzentration auf das wesentliche ist die Maxime.

Und der weichgespülte Frauenversteher als Held, naja... is numal nich Batman

1 Mitglied gefällt das Kommentar gefällt mir Antworten

george.taylor

Kommentar löschen
Bewertung4.0Uninteressant

Leider hat der Film einem jetzt nichts wirklich neues gezeigt. Altbekanntes in neuem Gewand.

Kommentar gefällt mir Antworten

Kallekowsky

Kommentar löschen
Bewertung2.0Ärgerlich

Technisch überholt, lahmes Storytelling, billige Dialoge. Einfach nur stinklangweilig.

Mehr Rezension ist der Film echt nicht wert.

2 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Antworten

Kommentar schreiben

Deine Meinung zum Film Superman Returns

noch nicht bewertet