Man of Steel - Kritik

Man of Steel

CA/GB/US · 2013 · Laufzeit 143 Minuten · FSK 12 · Actionfilm, Science Fiction-Film · Kinostart
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    ChaozzZJohnny 29.11.2016, 13:34 Geändert 29.11.2016, 13:56

    Kameramann: "Okay, jetzt an paar schöne, ruhige Landschaftspanoramen, um das Pacing mal ein bisschen abwechslungsreicher zu gestalten."

    Zack Snyder wutentbrannt: "WACKEL AN DER VERDAMMTEN KAMERA! WACKEL! WAAAAAAAAAAAACKEEEEEEEEEEEEEEEEL!!!!!"

    Ach ja: Mittlerweile muss ich nur noch an eines denken, wenn ich Hans Zimmer höre: https://youtu.be/aTRSmjUfYrs?t=27s

    Aber mal ein paar Worte zum Film selbst. War nicht so scheiße wie ich erwartet hatte, teilweise richtig schön gefilmt, mir gefällt auch der ironiebefreite Auftritt, aber durch die bereits erwähnten und weitere Kritikpunkte, wie das stellenweise absolut billige CGI, auch ein Zögling des modernen, austauschbaren ADHS-Comic-Blockbusterkinos, was mir einfach nur unsäglich auf die Nüsse geht.

    • 7

      Die Neuauflage schiebt alle anderen in den Schatten. Die Ausserirdischen, die sehr bedrohlich wirken und auch kein bisschen übertrieben wirken, bringen diesen Streifen eindeutig in die obere Rangliste der Superheldenmoviecharts. Die Kampfszenen sind absolut gigantisch und die Effekte sind Brillant. Eine klasse Superman Neuauflage, der im Superheldenuniversum (einer) mein(er) Favorit(en) ist.

      • Diese wackeligen Aufnahmen, sogar in ruhigen, actionlosen Szenen, haben mir komplett die Motivation zum weitergucken genommen. Ich habe nach der Hälfte abgebrochen. Ich finde Filme in Wackeloptik sehr anstrengend zu gucken, vor allem wenns so unnötig eingesetzt wird wie hier.

        • 9

          + Tolle Effekte
          + Visuell atemberaubend
          + Großartige Story
          + Grandiose Action
          + Super Musik
          - Das Schauspiel könnte besser sein

          • 4

            Wer Nolans Batman-Trilogie schon als zu schwermütig und bleiern betrachtet, sollte MOS weiträumig umfahren. Beim Dark Knight macht dieser Ansatz aufgrund dessen generellen Ausrichtung ja durchaus Sinn, warum man einen Superman-Film zu so einer tristen Trauerkloß-Veranstaltung verbissen auf ernst (Hans)zimmern muss, keine Ahnung. Fast eine Stunde lang die große Tragödie vom verlorenen und gefundenen Sohn; wer bin ich und was mache ich hier überhaupt; praktisch kein Mittelteil (wenn, dann höchstens 15 Minuten) und dann 1 ½ Stunden die allgemein schlechte Stimmung durch die pure Zerstörungsorgie therapieren. Sieht pompöse aus, dröhnt, knattert und kracht, legt alles in Schutt und Asche und am Ende ist man froh, wenn es endlich vorbei ist. Das strengt ja bald selbst körperlich an. Henry Cavill füllt als blasse Schaufenster-Six-Pack-Puppe den schmucken Dress mit dem S nur körperlich aus, auch der sonst großartige Michael Shannon lässt sich von der Sieben-Tage-Regenwetter-Trostlosigkeit anstecken und verfällt in das grimmige Bösewicht-Wachkoma mit der eingebrannten Miesepeter-Stirnfalte. Aufgeblähter Helden- und Retterpathos zwischen Jesus und Luke Skywalker, ohne Ironie oder etwas befreiender Leichtigkeit, gipfelnd in den Rausch der obszönen Destruktion. Spätestens nach dem zweiten eingerissenen Wolkenkratzer macht selbst das keinen Spaß mehr, strapaziert nur noch das überlastete Nervensystem. Viel Bumm und Peng, der sich den Spaß dringend verbittet, ist ja alles so furchtbar tragisch. Hach ja…

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            • 10

              Ein Meisterwerk von einem Superheldenfilm, Dramatisch...Mitreißend...Visuell Atemberaubend...Der....ja DER Superman Film.

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              • 8

                Guter Film. Tausend mal besser als Supermann returns.
                Finde er ist sehr sehenswert.
                Am meisten gefällt mir da M.o.S. Kein kinderfilm mehr ist.

                • 6

                  Zeitweise ist Man of Steel anzuschauen wie zu 300 Zyklen somatischer Neu-Konditionierung in der Phantomzone verurteilt zu werden. Unfreiwillig komisch in seinen Übertreibungen, kurze Zeit später grandios in eben diesen. Wenn völkischer und mörderischer Fascho-Stalinismus auf eine göttliche Macht trifft sind wir voll im theatralischen, ersten großen Superman-Auftritt aus Snyders Perspektive. Hier wird munter zwischen verschiedensten Genre-Elementen geswitcht (Katastrophenfilm, Coming-of-age-Drama, Science-Fiction-Invasion-Film usw.) und in ikonischer Bildsprache verdichtet. Wenn aber bereits nach 90 Minuten dieses ermüdende Prügel-Ballett und Materialschlacht-Gewichse anfängt, das einfach nicht aufhört, verabschiedet sich der Film in seinen öden Michael-Bay-Modus der Unverhältnisbarkeiten.
                  6 erstrahlte Jesus-Retter im Himmel.

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                  • 9

                    Für mich ein perfekter DC Comic-Film mit nur leichten Schwächen !
                    Muss dazu sagen auch der erste S Film der mir gefällt !
                    Die anderen davor so gar nicht meins !

                    Russell Crowe funktioniert natürlich wunderbar als Vater von Kal !
                    Der Plot mit ihm wirklich super dargestellt für Augen und Ohren !
                    Ja ein paar Dinge quietschen in der Handlung...haben wir aber in jedem Film dieser Art !
                    Filmisch wird es einfach super umgesetzt auf Krypton !

                    Auf der Erde geht es genauso weiter...man merkt hier war Nolan mit am Werk !
                    Costner als Dad auf der Erde auch eine sehr gute Wahl !
                    Cavill löst diese Aufgabe als Superman auch sehr gut !
                    Lois Lane naja sie ist halt da..aber nicht super nervig !
                    Der Rest des Cast auch wunderbar !
                    Die Musik von Hans Zimmer passt perfekt und ist mit das Beste was er je gemacht !

                    Die Rückblenden könnte ich erst beurteilen wenn ich den Film ohne sehen würde !
                    Denke mal Snyder wollte aufgrund des langen Showdown's und auch sehr hektischem Ende...das Tempo ein wenig verlangsamen !
                    Wie gesagt ohne Vergleich schwer zu beurteilen...

                    Die Effekten sind grösstenteils auch mehr als gelungen !
                    Aber sicherlich auch wenig zuviel !

                    Fazit :
                    Cast : Perfekt !
                    Story : Für einen Superman-Film sehr gut !
                    Musik : Perfekt !
                    Effekte :
                    Schon gelungen aber das Ende natürlich ein CGI Gewitter !
                    Kann durchaus verstehen das es manchen zuviel war...geht mir ähnlich ! Allerdings ist es auch nicht leicht..einen Kampf zwischen Kal und Zod...auf der Leinwand dazustellen...dem einen ist es zuviel dem anderen zu wenig !

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                    • 6 .5

                      Also wenn er nicht so einmalig bescheuert wäre, dann hätte aus Man of Steel definitiv am ehesten ein guter DC-Film werden können. Denn anders als Batman v Superman und Suicide Squad wirkt dieser Film tatsächlich nicht völlig überladen. Zumindest nicht so sehr wie die beiden anderen genannten Filme.
                      Aber dafür beginnt Man of Steel mit einem 10 minütigen Plothole. Warum fliehen die Kryptonier nicht, wenn ihr Planet untergeht? Warum schicken sie stattdessen Putschisten ins Exil, sodass sie die Katastrophe überleben? Warum töten die Putschisten 1 Regierungsmitglied und lassen die Restlichen einfach links liegen? Warum schicken die Kryptonier nur 1 einziges Baby ins All? Warum konnte denn nun keiner mitkommen? Hatte keiner Lust? Anscheinend war kollektiver Selbstmord gerade Mode auf Krypton, anders kann ich mir die ersten 10 Minuten nicht erklären.

                      Achja, warum kommt Superman so einfach darüber hinweg zehntausende Menschen und hunderte Kryptonierkinder getötet zu haben? Ganz ehrlich, dass ist weit mehr als jeder Antagonist in DC jemals töten könnte.
                      Ansonsten ging der Film aber, die Action sah wenigstens gut aus, anders als in Batman v Superman oder Suicide Squad.

                      • 5 .5
                        Marty_NB 02.09.2016, 13:54 Geändert 03.09.2016, 15:57

                        Man of Steel war also der Start in das neue DC-Universe, dass ja irgendwie immernoch oft mit dem MCU verglichen wird, welches viele auch auf einem höheren Niveau sehen. Allerdings muss ich sagen, dass die Filme ja einen ziemlich unterschiedlichen Stil haben und man somit nur recht schwer abwägen kann, welche Filme jetzt "besser" sind. Sie sind halt anders.
                        Aber auch muss man sagen, dass es ja bereits viel mehr Marvel Filme gibt und ich besonders die ersten Paar auf einen ähnlichem Niveau, wie die 3, die es zuezeit von DC gibt, sehe. Klar war Iron Man ein guter Start, aber die daruffolgenden Filme wie Hulk, Captain America: The first Avenger oder ganz besonders Iron Man 2 waren jetzt auch nicht unbedingt sehr Stark. Also Zeit geben, den es sind, wie ich finde, Verbesserungen bei den DC Filmen zu sehen. Trotzdem um auf Man of Steel zurückzukommen, bin ich der Ansicht, dass es hier einige größere Schwächen gibt. Es fehlt ein bisschen der Witz, denn in aller Ernsthaftigkeit, hätte man die Story, die Figuren etwas sympathischer machen können. Auch finde ich die Storyentwicklung an einigen Stellen einfach etwas unrhythmisch und am Ende ist der Film actionüberladen, dass ist einfach so, leider hat man ab und zu das Gefühl, dass bestimmte Szenen einfach unnötig sind. Es ist ein Effektfeuerwerk, wo diese am Anfang, auf Krypton, noch recht gut aussehen, am Ende aber leider immer schlechter werden.
                        Aber natürlich hat der Film auch sehr gute Momente und das Schauspiel ist wirklich ordentlich. Ich hatte im Kino damals schon meinen Spaß. Also wie ich finde ein akzeptabler Film und Einstieg.

                        • 6 .5

                          Im Kino in 3D gesichtet.
                          Wusste nicht so recht...hat mir der Film jetzt gefallen oder war er überflüssig?
                          Irgendwie beides !

                          Bilder klasse, Action auf hohem Niveau und Story hat mir gefallen !
                          Schauspieler überzeugen, bis auf....ja...und das ist für mich das absolute Manko...Henry Cavill. Hat meines Erachtens nach überhaupt nicht in die Rolle gepasst, Fehlbesetzung vom Feinsten.
                          Spricht gefühlt 10 Sätze im ganzen Film und hinterließ auf mich einfach keinen symphatischen oder bleibenden Eindruck als "Superman"...
                          Schade !

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                            FilmFan1975 08.08.2016, 12:51 Geändert 08.08.2016, 12:52

                            Der Film ist nicht so schlecht wie viele ihn reden wollen. Allerdings hat er mir auch erst beim 2ten Schauen richtig gut gefallen. Der Hauptkritikpunkt an dem Film sind die zahlreichen Rückblenden die das Tempo aus dem Film nehmen. Es wäre besser gewesen den Film von A -Z zu erzählen und nicht ständig durch Rückblenden das Tempo rauszunehmen. Auch dieses "Er hat uns alle gerettet" während man in den Trümmern der eigenen Stadt steht kam mir ein wenig lachhaft daher, macht aber im Hinblick auf Batman V. Superman sogar ein wenig Sinn. Meine Meinung.

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                            • 2 .5
                              SCMarv 04.07.2016, 13:11 Geändert 04.07.2016, 13:18

                              Bewohner von Metropolis, nehmt euch in acht, Superman legt die Stadt in Schutt und Asche.
                              Was für ein penetranter CGI-Wahnsinn sich hier erbricht.
                              Superman ist nicht mehr der hilfsbereit Sympath, der Katzen vom Baum holt, der Menschen, jung oder alt, zur Seite steht und für sie in die Bresche springt, größere oder kleinere Katastrophen/Unfälle verhindert oder repariert, der immer da ist, wenn es richtig brenzlig wird – ethisch und moralisch stets korrekt!

                              Nein, Snyders Superman ist grantelig, depressiv, düster, mit sich selbst nicht im Reinen. Er sollte sich in psychologische Therapie begeben, das wäre erst mal das Mittel der Wahl.
                              Snyder schämt sich für seinen Superhelden, das merkt man in jeder Sequenz des Films. Er möchte ihn nicht mal bei seinem Namen nennen.
                              Alles wirkt uninspiriert, blutleer, seelenlos.
                              Bildcharakteristik - grau, trist, fade.
                              Diesem Superman möchte ich nicht begegnen…ein Muffel vor dem Herrn.
                              Was hier als Vorlage gedient hat bleibt Snyders Geheimnis, die alten Comics können es nicht gewesen sein. Nichts stimmt so richtig. Ich staune, dass niemand das Outfit moniert, es stimmt einfach nicht. Man kennt das ja schon aus den Batman-Filmen, der Anzug wird individuell verändert wie es beliebt…auf cool getrimmt, so auch beim Stählernen. Ich als Comicleser schau da penibel genau hin, lasse da keine Abweichungen zu. Das Outfit muss aussehen wie im Comic und das tut es nicht und das kotzt mich an. Da wird die Figur dem gemeinen Kinogänger angepasst. Um diesen an die Kasse zu locken muss krampfhaft die Optik verfälscht; auf Coolness gebürstet werden und niemanden stört es…und DAS macht mich wirklich fertig.
                              Alles wirkt wie ein Computerspiel, daher liegt es wohl nahe, dass selbiges als Inspiration hergehalten hat.

                              Selten hat mich ein Film so gelangweilt. Der Streifen ist zäh wie Trockenfleisch, gespickt mit Unsympathen, fernab der Comicvorlagen, unfreundlich, grau, depressiv, krawumm hier, krawumm da.

                              Eines muss ich dem Streifen zu Gute halten und dafür gibt’s auch einen Extrapunkt, er wertet das Original mit Christopher Reeve noch auf.
                              Der Alte Film vermittelt nämlich Spaß, Menschlichkeit und bringt eine gewisse Wärme mit. Christopher Reeve ist die Rolle des Stählernen auf den Leib geschnitten und er lebt sich darin so richtig aus. Sympathisch bringt er einem die Figur des Superman näher, ohne sich selbst dabei zu ernst zu nehmen…man muss ihn einfach mögen…einen Helden zum Anfassen.
                              Klar driftet das Original gelegentlich mal ins Klamaukige ab und auch die Effekte sind nicht mehr ganz zeitgemäß; können sie ja auch nicht; jedoch für damalige Zeit revolutionär und auch heute noch ganz ansehnlich.
                              Schon alleine der John Williams-Score des Originals erschlägt mit voller Wucht Bild u. Ton des Snyder-Machwerks.
                              Der alte Film macht einfach Spaß, unterhält gut, ist kurzweilig und lässt seinen Helden strahlen. Man hat beim Sichten einfach das `Friede-Freude-Eier – Gefühl` das man gelegentlich mal braucht und vielleicht sogar herbei sehnt.

                              Snyders in Bild u. Ton getauchte Depression die sich Man of Steel nennt und Superman sein soll, begeistert höchstens die seelenlose, immercoole, stumpfe Wichs-Box-Fraktion.
                              Für alle anderen wird MoS eine Belanglosigkeit bleiben.

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                              • 6

                                Interessante Neuinpretation des "Mann aus Stahl". Verliert sich in einem Machtkampf der technisch überzeugt aber Ideenlos daherkommt.
                                Cavill ist ein überzeugender Capeträger.

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                                • 3 .5

                                  Sehr humorloser, langatmiger Film mit dünner und oft sehr wirrer Handlung. Ich weiß nicht, ob es daran liegt, dass ich die Comics nicht gelesen habe und mich auch sonst nicht wirklich mit Superman auskenne, aber vieles im Film wurde einfach nicht erklärt, woraufhin ich mich dann fragen musste, ob ich zu dumm bin, die Zusammenhänge zu kapieren, oder ob das einfach Wissen ist, dass man sich aus den Comics hätte aneignen müssen.

                                  Sehr komisch fand ich z.B. die Origin Story und diese Wechsel zwischen dem jungen und dem alten Clark. Oftmals haben Hinführungen zu bestimmten Themen gefehlt oder für mich zumindest nicht funktioniert. Warum Lois und Clark zum Beispiel plötzlich so ne starke Bindung zueinander hatten, nachdem sie sich mal kurz in diesem Raumschiff im Eis getroffen haben, ist mir z.B. ein Rätsel. Deadpool hatte z.B. besser vermittelt, wie die Beziehung zwischen Wade und Vanessa zustande kam.

                                  Woran man aber wirklich nicht meckern darf, sind die Effekte. Die Kämpfe sehen teilweise wirklich sehr sehr gut aus. So hätten sie mal Dragonball Evolution aussehen lassen sollen. :D

                                  • 6 .5

                                    sehr langatmig erzählt und nicht enden wollende Kämpfe. War etwas anstrengend anzusehen.

                                    • 7

                                      Visuell eher düster gehaltener Superman Film mit tollem Hauptdarsteller und starken Bösewicht.
                                      Zack Snyders Reboot macht aus Superman eine Kampfmaschine ohne Humor und mit unendlicher Power.
                                      Starke Actionsequenzen eingebettet in einer tollen finsteren Optik.
                                      Man of Steel ist gelungenes Popcorn Kino.

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                                      • 3 .5

                                        kein kommentar

                                        • 10

                                          An und für sich ein guter Film, der gerade den Vorgänger Superman Returns mehr als in die Tasche steckt. Die Effekte waren genial, der Spannungsbogen vorhanden.
                                          Man erkennt die Motivation der einzelnen Figuren, auch wenn sie auf den gesamten Film hochgebrochen, dann doch etwas oberflächlich bleiben.
                                          Für mich ein guter Film, den ich mir gerne wieder anschaue, aber der nicht zu meinen Liebsten Comic-Verfilmungen zählt.

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                                          • 4 .5

                                            Selbst mit Großbild, 5.1 und 3D leider unglaublich banaler und dazu noch langatmiger Käse.

                                            • 3
                                              Daspaga 03.05.2016, 17:33 Geändert 03.05.2016, 17:47

                                              Eigentlich wollte ich diesen Plumperquatsch ja nicht kommentieren, da ich aber wegen der Punktevergabe angemault wurde, werde ich zumindest ein paar Worte über mein Urteil verlauten lassen:

                                              Zuerst mal hasse ich den schrecklichen, grottigen und künstlichen Wackeldackel-ZommIn-ZoomOut-Hyperbolic-ADHS-Regiestil von Zack „Playstation-Gör“ Snyder! Dagegen wirken Michael Bay-Filme beruhigend wie das Kaminfeuer auf VOX… Wenn selbst in ruhigen Gesprächen die Kamera nicht ruhig stehen kann, und über jede noch so „realistische“ Einstellung Farbfilter wie bei der Marslandung gelegt werden, dann weiß man, dass hier nur „Style over Substance“ produziert wurde, nur leider ohne ECHTEN Stil. Das mag unseren 24-Stunden-Dauerdaddlern der Generation Medienverdummung vielleicht gefallen, aber sicherlich keinem Menschen, der Kino als Kunst begreift und Filme als Transportmittel von Emotionen und Aussagen.

                                              Wobei Emotionen hat der Film ja bei mir ausgelöst, diese sprangen aber eher zwischen Wut, Fremdscham und Trauer hin und her wie die beiden Ping-Pong-Bälle am Ende des Streifens.

                                              Der ewiggleiche, gelangweilte Hans-Zimmer-Retorten-Score unterbietet sogar so schwache Leistungen wie die Batman-Trilogie, Nolan hat zum Drehbuch anscheinend so viel beigetragen wie zur Musikuntermalung (wobei auch Nolan gnadenlos überschätzt wird…), und das Schauspiel der Protagonisten ist beinahe auf „Alice im Wunderland“-Niveau.
                                              Die wurstige Story, die unerkennbar verwackelten und mit billigem CGI verkleisterten Action-Szenen sowie die Atmosphäre, die jener des Pluto gleicht, machen dieses Machwerk beinahe zum SchleFAZ-Kandidaten! (Wobei – dazu müsste es zumindest rudimentär unterhalten).

                                              Da Superman noch dazu der langweiligste und dümmlichste Schmierlappen unter allen existierenden Superhelden ist (mit Ausnahme des Doomsday-Comics – Supi’s Tod hat ihm endlich mal Charakter verliehen) macht das Unterfangen unterhaltsamer Comicaction noch schwieriger.
                                              Dass Watchmen ein wesentlich besserer Film war lag nicht an Snyders Talent, sondern ist der Vorlage geschuldet – die Watchmen hatten nämlich Charakter, jeder einzelne eine Persönlichkeit, einen Background und viele Schwächen im Lebenslauf. Superman hingegen ist so unglaublich trist, er kann alles, er sieht alles, er ist unverwundbar, blitzsauber, und anscheinend auch asexuell… der perfekte Biedermann, und deshalb schon in Comic-Form nur schwer erträglich.

                                              Warum überhaupt 3 Punkte, bei diesem Verriss?

                                              Zum einen, weil man für richtige Granatgurken noch Spielraum nach unten braucht, zum anderen, weil der Film zumindest „Momente“ hat, die ihn über die totale Bedeutungslosigkeit kurzfristig hinausheben. Zum Beispiel, wie verkrampft versucht wird, das Wort „SUPERMAN“ zu umgehen… Schon der Filmtitel ist ja ein Witz… erinnert ein wenig an Austin Power’s „Versteck-das-Würstchen“-Szenen… Alleine Supi’s Namen so vehement – und offensichtlich – zu umschippern (weil man eben weiß, wie peinlich die Materie tatsächlich ist!) ist komödiantisch auf hohem Niveau und lässt einen freudig schmunzeln.
                                              ZOD war der weitaus interessantere Charakter und brachte ebenfalls ein wenig Würze in den Film – und das, obwohl er kaum Hintergrundgeschichte spendiert bekam und sein Zerstörungswille kaum begründet ist. Spricht für sich, wenn diese seelenlose Knackwurst sogar Opa Costner locker an die Wand spielt.

                                              So, jetzt freue ich mich aber erstmal auf BvS, den ich (noch) nicht gesehen habe. Sollte der ähnlich mies sein sehe ich schwarz für DC’s MCU-Klonversuch. Wobei, die Fanboys werden’s schon reißen, sieht man ja an den Kritiken hier…

                                              Only my two Cents – over and out!

                                              PS: die ersten beiden Filme mit Christopher Reeves fand ich durchaus unterhaltsam und charming. Die habe ich mir - trotz meiner Abneigung gegen den blau-roten Staubsaugervertreter - sogar als BluRay-Box geholt. Also liegt es nicht an der Comicvorlage, dass ich Man of Steel grottig finde - er ist im direkten Vergleich mit den alten Filmen auch der grottigere Streifen.

                                              Das liegt wohl daran dass sich die alten Supi-Filme ihrer lächerlichen Vorlage bewusst waren und deshalb sich selbst eher augenzwinkernd in Szene setzten. Superman jedoch auf bierernst und erwachsen zu trimmen, obwohl die Vorlage das bereits kaum her gibt, ist einfach ein Fehler. Bei Batman hat es funktioniert, weil Batman düster IST und in einer dunklen, psychopathischen Umgebung spielt. Das umzumünzen auf den quietschbunten Superlungenpuster mit den Röntgenaugen im 40er-Jahre-Gedächtnis-Outfit kann einfach nicht klappen!
                                              Stellt Euch umgekehrt mal Batman im MCU vor... oder Hulk in Nolan's Gotham... ich hoffe jeder versteht was ich meine.

                                              • 4

                                                Für mich verschwendete Zeit. Langweilige und vorhersehbare Story. Viel zu lang ausgedehnte und langweilige Szenen. Billig inszenierte Lovestory. Schlechter Endfight. Billige Ziehvater- Dialoge. Alles in allem ein Abklatsch der vielen Marvel und DC Verfilmungen.
                                                Sehr enttäuscht!

                                                • 7 .5

                                                  wohl der beste superman film,
                                                  tolle effekte, gute schauspieler, solide actionszenen, und ich finde den anfang sehr gut man sieht immer schön sachen aus clarks kindheit etc. auch finde ich die musik sehr schön.
                                                  Lediglich konnte ich mit Jor-El nichts anfangen, war das jetzt eine Projektion oder was war das?! hm..egal hat mich sehr gut unterhalten und hatte weitaus eine viel bessere handlung und erzählstruktur als der batman vs. superman film.
                                                  Fazit: rund 3 stunden in keiner szene gelangweilt.

                                                  2
                                                  • 6

                                                    Wohl der beste Superman Film, Cavill kommt der Rolle schon ziehmlich überzeugend rüber.
                                                    Die erste hälfte des Films überzeugt sehr, man wird schön in die Thematik eingeführt. Auch flashbacks in die Kindheit von Clark passen gut in das gesammt Bild und verdeutlichen den inneren zwist von Superman.
                                                    In der zweiten Hälfte scheppert es dann, aber richtig. Wobei der "Endkampf" dann doch sehr übertrieben ist...

                                                    Aber dennoch sehenswert, dafür das ich Supermann als den wohl langweiligsten Superhelden finde wurde ich gut unterhalten.
                                                    Da stört selbst die Laufzeit von 2,5std nicht.