Man of Steel - Kritik

CA/GB/US 2013 Laufzeit 143 Minuten, FSK 12, Actionfilm, Science Fiction-Film, Kinostart 20.06.2013

Kommentare zu Man of Steel

  • 6 .5
    lok 20.11.2014, 16:04

    Kein Meilenstein, aber echt unterhaltsam.

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    • 7 .5
      Fenrisúlfr 16.11.2014, 01:04

      Alle meinten, der Film sei sooo enttäuschend, da habe ich lange gebraucht, um ihn zu sehen, da ich Superman allgemein für nicht besonders interessant hielt, war mir irgendwie zu unrealistisch.

      Aber der Film hat mich (ganz anders als eigentlich alle meine MP-Freunde mit großer Bewertungsnähe, hihi) wirklich gebannt. Gab ein paar Actionszenen zu viel, aber die waren dann immerhin schön inszeniert.

      Die Story des Films ist sehr interessant und meiner Meinung nach auch ebenso spannend. ;-)

      Vereinzelt gab's aber schon paar Dialoge, die unnötig waren, aber die gibt's eigentlich in jedem Superhelden-Film (außer bei Nolans Batman). :-D

      Bei Russell Crowe Auftritten immer in mich hineingejubelt. :-D

      Ich finde ihn klasse, Schande über mich. ;-)

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      • 6
        Denny Crane 15.11.2014, 11:11

        Trotz der ziemlich geilen Ansätze und dem hervorragenden Ensemble endet der Film in einer Krach-Orgie die ihresgleichen sucht. Nicht Fisch,noch Fleisch.

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          Curryman1312 11.11.2014, 08:01 Geändert 11.11.2014, 08:11

          Zack Snyder überrascht mich immer wieder, diesmal wieder positiv.
          Ich hatte selten so viel Spaß am Bildschirm durch pure Zerstörung.
          Story ist zwar auf keinen Fall bahnbrechend, aber für nen Superheldenfilm durchaus okay, zumindest konnte ich die Absichten des Antagonisten mal verstehen. Effektgewitter hoch 10, meiner Untermieterin hats bestimmt weniger gefallen.
          Wenn die Showstealerin dann auch noch ne Deutsche ist. Hut ab, hab (weitaus) weniger erwartet. Nur der Captain Hero Gedächtnisfinisher stößt mir bisschen übel auf.

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            HerrGurlitt 28.10.2014, 06:55

            Ich sag es mal mit Shakespears worten, der trifft es kurz & knapp & auf den punkt:

            "Viel Lärm (sehr viel) um nichts!"

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              Dady 23.10.2014, 15:09

              Vorher sein noch gesagt das ich nie ein Fan von Superman war. Die Filme mit Christopher Reeve habe ich auch nicht gesehen. Nur den gescheiterten Versuch von 2006 dem beliebten Superhelden neuen Glanz zu verleihen habe ich geschaut. Somit waren meine Erwartungen gar nicht so groß weil ich mir auch so dachte das es ja nur besser werden konnte. Doch Zack Snyder hat mich mit seiner Version überzeugt. Henry Cavill gibt einen guten Superman und einen noch besseren Clark Kent ab. Dazu kommt das die restliche Besetzung eigentlich Erstklassig ist. Kevin Costner, Russell Crowe, Diane Lane und Michael Shannon machen alle einen guten Job. Nur von Amy Adams hatte ich mir mehr erhofft...aber man kann ja nicht alles haben. Dafür waren die Effekte und Action umso besser und gleichzeitig das eigentliche Highlight. Einige Male kam ich aus dem staunen fast nicht heraus. Einzig die Story ist jetzt nicht so besonders da sie auch ziemlich vorhersehbar war.
              Wer also mit Iron Man, Thor und Captain America seinen Spaß hatte würd bestimmt bei "Man of Steel" auch auf seine Kosten kommen!

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              • 8 .5
                Smogmog 13.10.2014, 17:02

                Action, Bilder, Story, Emotionen und natürlich Superman sind Top!

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                  machete_dont_text 13.10.2014, 15:43

                  ich war ja noch nie ein fan von superman, und dieser film ändert daran nicht das geringste. irgendwie total uninteressant und einfach nur laut. am besten hat mir noch das ende gefallen: mit all seiner kraft und tollen fähigkeiten reicht superman doch ein einfacher genickzwirbler, um den bösen buben auszuschalten... hey, das haben sie von captain hero geklaut... oder parodiert...

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                    Martyman 12.10.2014, 23:54

                    Wer beispielsweise auf Christopher Nolans perfekte "Dark Knight"-Trilogie oder auf Sam Raimis erstklassige "Spider-Man"-Trilogie (mitsamt den neuen "Amazing"-Filmen, die ebenfalls genial sind) steht, weiß, dass diese Superhelden eine sehr menschliche Seite haben (naja, sind ja auch Menschen) und eben deshalb für ziemlich realistische Comic-Verfilmungen sorgen.
                    Wenn man dann Zack Snyders (und von Nolan produzierten) "Man of Steel", also Superman, betrachtet, ist dies schon einmal ein möglicher Minuspunkt (natürlich nicht allgemein gesprochen - darf man aber so empfinden!). Deshalb sollte auch dem kommenden "Batman v Superman" mit Skepsis begegnet werden. Eins steht fest: Superman, egal ob in älteren Verfilmungen oder im neuesten Blockbuster, ist einfach sehr (beziehungsweise zu) übermenschlich und das gefällt nicht jedem.
                    So ist die erste Hälfte des "Man of Steel" ein fantasievolles Geplänkel über den Planeten Krypton und alles, was dazugehört. Der böse Zod will schließlich die Erde vernichten, um seine Rasse auf ihr zu errichten, und das kann der bei den Menschen lebende Kal-El natürlich nicht zulassen.
                    Die Story gerät, auch wenn sie aus den eigentlich fähigen Händen eines David S. Goyers (teilweise zusammen mit Nolan) kommt, bei "Man of Steel" aber zur Nebensache - und das ist ein Pluspunkt an diesem Effektefeuerwerk.
                    Denn schaut man auf die Detailverliebtheit eines Zack Snyder, der hier Visual Effects mit Hans Zimmers (wie immer) genialem Soundtrack zu visuell perfekten Bildern kombiniert, dann braucht es die Story nicht mehr.
                    Dies führt in allem dazu, dass der Film natürlich zu lang geraten ist und dafür zu holprig erzählt wird. Auch die Charakterzeichnungen sind nicht vom Feinsten. Doch hey, plötzlich will Henry Cavill wieder in die Luft springen und durch eine coole Kameraführung mitsamt der erwähnten Top-Effekte macht es schließlich großen Spaß, Superman fliegen und kämpfen zu sehen.
                    Fazit: Storytechnisch leider zu verworren und holprig, dafür aber mit immens großen Schauwerten und einem fetzigen Soundtrack: Der "Man of Steel" ist trotz Mängel sehr ansehnliches Popcorn-Kino.

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                      Bletch 10.10.2014, 09:40

                      Kein schlechter Film über den größten aller Superhelden, der von Henry Cavill überzeugend dargestellt wird. Ihm nimmt man einerseits den smarten Clark Kent ab und andererseits auch den Man of steel.
                      Besonders gelungen fand ich die Erzählung seines Ursprungs auf Krypton und seiner Ankunft auf der Erde. Diese Zeit wird ausführlich genug geschildert und bietet für mich mit den 2 Vaterrollen (mit Russel Crowe und Kevin Kostner toll besetzt!) den größten Tiefgang im gesamten Film.
                      Auch Amy Adams überzeugt als Lois Lane und ihre Beziehung zu Clark Kent hat genügend Zeit sich zu entwickeln.
                      Das sollte bei knapp 2,5 Stunden auch alles möglich sein. Langweilig ist der Film trotz der Länge nicht, denn die Action kommt bei 'Man of steel' nicht zu kurz. Auch die typische Musik von Hans Zimmer passt ganz gut.
                      Ich habe mir dennoch von der Zusammenarbeit Znyders und Nolans etwas mehr in Sachen Atmosphäre erhofft. Mich hat es irgendwie emotional nicht ganz gepackt.
                      Den Charme der damaligen Filme erreicht Man of steel natürlich nicht, will er aber auch gar nicht, was die Fans der Comics und alten Filme ärgern könnte.
                      Mich haben allerdings besonders einige zentrale Einzelheiten gestört, was den Gesamteindruck geschmälert hat.
                      Achtung, Spoiler!
                      - Da wäre z.B. der Kuss zwischen Clark und Lois - natürlich landen Sie direkt vor den Augen von Lois Arbeitskollegen (die offensichtlich als einzige aus einem zerstörten Wolkenkratzer hervorkommen) und können einem Kuss nicht widerstehen, obwohl gerade Metropolis in Schutt und Asche gelegt wurde und vermutlich tausende Menschen ihr Leben verloren haben.
                      - Der Endkampf ist sicherlich gigantisch, aber das letzten Endes ein Genickbruch ausreicht, obwohl man sich vorher ohne eine Schramme durch Wolkenkratzer bis ins Weltall prügelt, fand ich irgendwie albern.
                      - Obwohl eine globale Bedrohung besteht, regelt ein einziger General nahezu alles alleine. Kein (US-)Präsident, keine NATO, keine Medien aus aller Welt oder sonst wer sind vor Ort, die ein bevorstehendes Ende der Erde irgendwie spürbar machen.

                      Na ja, der Film ist gut besetzt und unterhaltsam, aber irgendwie ein bisschen seelenlos für Superman. Man kann es halt nie allen zu 100% Recht machen ;-)

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                        falk-sonnenburg 09.10.2014, 18:19

                        Ich hatte viel Hoffnung in diesen Film und in ein Reboot über den Mann auf Stahl, doch leider leider wurde aus diesen Hoffnungen keine Realität. Christopher Nolan als Taktgeber hat versucht, eine Ursprungsstory á la Batman zu designen, dóch Superman ist ein anderer Charakter, der ganz andere Anfänge und Anforderungen an sich selbst. Der Film war nichts, wo man sagen kann: "Den muss ich imm er wieder sehen!". Die Story floß so dahin und man wusste einerseits wohin es geht, andererseits wusste man aber nich warum. Warum Superman den Mörder seines Vaters aufhalten will, ist schon klar, aber die Kraft hinter dem Tun dieses Bösewichts kam nicht so richtig raus.
                        Ansich ist es ein Film der schöne und viele Bilder hat, die bunt sind und wo sich viel tut, doch mein Hauptproblem mit dem Film war, dass der Film nicht in die Tiefe gegangen ist, wie es zum Beispiel bei "Batman Begins" der Fall war. Ein bisschen mehr Tiefe und ein bisschen weniger BOOM BOOM hätte dem FIlm gut getan und hätte ihn zu etwas gemacht, das messen hätte können mit der Batman-Trilogie. Schade, aberauf einen zweiten Versuch 2016.

                        • 7 .5
                          SergioPrime1390 01.10.2014, 11:31

                          Pluspunkt für eine aktionreiche und gelungene Terraforming Szene !!!!
                          Lassen wir mal den versteckten Patriotismus raus und beschränken uns darauf, dass es nun mal ein Superhelden Film ist und Superman ein Amerikaner durch und durch ist trotz Alienwurzeln :D keiner würde das bei Captain America hinterfragen der quasi der Bruder von Uncle Sam ist...Man darf solche Comic Verfilmungen nicht so ernst nehmen und nach ihren Ethischen Hintergund durchleuchten, da es nun mal Comic Vorlagen sind die dahinter stecken. Superman besiegt die Bösen und gut ist!

                          • 7 .5
                            Amazing 30.09.2014, 22:11

                            sehr gelungener Neuanfang des Supermanepochs. Hier gibt es zwar die ein oder andere Länge jedoch sind die Actionsequenzen umso genialer. Auf jedenfall sehenswert.

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                              Lili 9ochefort 27.09.2014, 19:17

                              GAR NICHT SUPER MAN(N) !!!,...

                              ,... und dabei ist Zack Snyder ein toller Regisseur. Sucker Punch, Watchman haben mir extrem gut gefallen. Und von Dawn of the Dead bin ich absolut begeistert, das war eines der besten Remakes die ich in der ganzen Remake-Welle gesehen habe. Gut von 300 mag man halten was man will aber optisch und actionmäßig war er geil. (Diese 300 putzen alle weg,.. haha oder besser YEAH!!!!!), und dann gibt's da noch Christopher Nolan den ich auch für ein Genie halte. Die neue Batman Trilogie meisterhaft, oder Inception und Memento die bei mir einen schon jetzt haushohen Stellenwert haben ohne das ich sie überhaupt kenne.

                              Aber was ist dann da schief gelaufen ?
                              Technisch gar nix, die Besetzung ist auch ok, nur Kevin Costner mag ich nicht besonders dem fehlt es an Charme, Charisma etc, und genau da liegt auch bei Man of Steel das Problem, er hat kein Charisma und auch keinen Charme. So gut die Action auch ist und der Score von Hans Zimmer wuchtig ist dem Film fehlt es an Seele, und darum geht er einfach emotionslos an einem vorbei. Schon irgendwie ein kollosaller Fehlschlag wenn einem das gezeigte nüscht interessiert bei dem Cast vor und hinter der Kamera. Aber so ist es bei Man of Steel bei mir gewesen. In den alten Superman Filmen war Wärme, da gab es die Sekträterin, die nix von Superman wissen durfte und Clark Kent musste sich immer was einfallen lassen, und wenn er wieder zurück war vom Menschen retten, guckte er immer ganz verdutzt und spielte den dummen, und ja auch die Menschen die Superman gerettet hat haben sich dann auf die gute alte Höfflichkeit und Anstandsform bedankt,.. aber hier zerstört Superman eine halbe Stadt und nix mit Menschen helfen oder retten,... der neue man of Steel ist halt naja so gar nicht mehr der alte. Schade.

                              Fazit:
                              Optische Spielerein, wuchtiger Score und toll besetzt, hilft es aber wenig auch wenn die Action passt wenn der Film völlig an einem vorbei plätschert und nicht richtig fesseln kann.

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                                emmanuelle.rastoldo 24.09.2014, 18:21

                                Ich blick eure ganzen Kritiken nicht! Der Film ist zwar kein ,,Dark Knight", hat aber gefesselt. Klar gab es ein paar Längen, aber das ist mir voll egal. Der Film ging ab wie Schnitzel, besonders das Finale! Die Effekte sind top! Es ist zwar auch nicht Nolans Glanzstück, schaut man aber gern an. Von Story her ist der Film nicht so weit, ist aber kein Transformers. Henry Cavill ist ein super Man of Steel( und er ist Brite!). Mehr gibts nicht zu sagen! Toll!

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                                  Desmond42 17.09.2014, 18:39 Geändert 30.10.2014, 12:33

                                  Der beste Superman-Film (Abgesehen von "Superman II - Allein gegen alle"), aber das mag bei den unrealistischen und unlogischen Vorgängern nicht viel heißen. Zwar finde ich es gut, dass Superman nicht mehr der "perfekte", kitschige und übermäßig bewundernswerte Held ist, den sich viele zurückwünschen, aber der Film war trotzdem noch zu unrealistisch, die Bösewichte waren großteils eintönig und uninteressant, und Lois Lane wurde absolut furchtbar charakterisiert. Zu viel mehr als Durchschnitt hat's leider nicht gereicht.

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                                    Jason Bourne 09.09.2014, 12:15

                                    Was hatte ich mich auf Man of Steel gefreut. Ich als absoluter Superman Fan. Im besitz jeder menge Comics, Filmen, Serien und anderen Zeug das den Mann aus Stahl zum Thema hat. Ich bin mit dieser Figur aufgwachsen und sie ist bis heute mit abstand mein Lieblings-Superheld. Nun hatte man sich 7 Jahre zeit gelassen um einen neuen Superman Film zu machen. Christopher Nolan sollte nach Batman nun auch Superman retten. Und Regisseur Zack Snyder sollte das also umsetzten. Ein Epischer und Actiongeladener Film sollte das werden. Aber ganz ehrlich, ist Man of Steel kein würdiger Superman Film. Er ist strunz Doof, Lächerlich und völlig emotionslos. Also leider genau das was ich alles nicht wollte.

                                    ich glaube Christopher Nolan ist ein Mensch der geht zum Lachen in den Keller. Wie kann es anders zu erklären sein das seine Filme dermaßen ernst und dunkel sind. Aber das ist ja nuneinmal momentan gerade voll angesagt. Superhelden die sich hinterfragen, dunkel und entmutigt auf der such nach dem sinn im Leben sind. Das hatten wir in der Dark Knight Trilogie, in Woverine - Weg des Kriegers und selbst der immer gut gelaunte Tony Stark hatte in Iron Man 3 schwer mit seinem inneren zu kämpfen. Umso Trauriger ist es das Man of Steel oft einfach unfreiwillig komisch ist.

                                    Natürlich muss auch wieder die Origins Story erzählt werden. Und schon hier gleich zu beginn auf Krypton wird ein Actiongewitter abgefackelt. Der große und moralische Jor-El gespielt von Russel Crowe darf in den ersten Minuten als Rambo verschnitt über den Planten fegen. Schaltet Zod´s böse Schergen aus, schickt seinen Sohn zur Erde und gibt ihm noch ein paar weise worte mit auf den weg.
                                    Zod schwört Rache und wird verbannt. Der Planet ist futsch und wir dürfen uns als nächstes einen Bärtigen Superman ansehen der zielos durch die Welt streift. Als Fischer oder Kellner arbeitet und Bedeutungsschwer durch die Gegend glotzt. Schon hier fühlte ich das hier irgendwie etwas nicht stimmt. Nichts gegen das abändern und rasantere erzählen der Geschichte. Aber Superman's suche nach Bestimmung und seine Kindheit die Rückblenden erzählt wird, bringt auch immerwieder irgendwelche Actionszenen die es so jetzt nicht gebraucht hätte. Schlimmer sind die christlischen Einflüsse. So wandelt Clark 33 Jahre über die Erde und vollbringt hier und dort auch mal ein Wunder. Wenn er Männer von einer Bohrinsel rettet oder holt sich bei einem Priester rat ob er sich als Martyrer Zod opfern soll. Bei Nolan und Co ist halt immer alles größer.

                                    Da hat der Regisseur Kevin Coster und Diane Lane als Ma und Pa Kent. Ihre zeit wird leider recht kurzt gehalten. Fast hat man als Zuschauer das gefühl das durch die diversen Actionszenen und das kurz halten der Szenen zwischen Clark und seinen Eltern unglaublich viel verloren geht. Denn gerade diese sind für mich was die Charaktere betrifft die gelungensten im ganzen Film. Wenn ich aber an diese unglaublich lächerliche und hirnrissige Szene denke in der Jonathan Kent stirbt fehlen mir fast die Worte. Dafür darf aber der Tote Russel Crowe als Geist oder als bewusstsein aus einem Kryptonischen USB Stick immer wieder auftauchen. Für mich hat hier eindeutig der falsche Vater mehr zeit bekommen.

                                    Irgendwann findet Clark ja dann im Eis ein 18 000 jahre altes Schiff das ja zufälliger weise Superman's Blau Rotes Kostüm an Bord hat. Und dann geht das Hirnlose Beat 'em up gehopse los. Da wird sich durch Smallville geprügelt, da wird sich durch Metropolis geprügelt, da wir im Weltraum geprügelt. Da werden unzählige Hochhäuser zerstört. Metropolis wird in Schutt und Asche gelegt. Roland Emmerich wäre stoltz. Nun stellt sich für mich ein problem ein. Im Normalfall leben in diesen zahlreichen Gebäuden jede menge Menschen. So gehe ich nun natürlich davon aus das durch Superman und Co so ziemlich fast alle in Metropolis abgekratzt sind. Das Monotone und immer gleich aussehende CGI geprügle erinnert schmerzhaft an Transformers und deswegen ist die völlige Gleichgültigkeit gegenüber des Menschlichen Lebens nicht verwunderlich jedoch in einem Film der Superman, denn für viele größten Pfadfinder der Comicwelt als Hauptfigur hat einfach nicht vertretbar. Eigentlich vertritt dieser die Meinung das dass Leben das größte gut ist. Ihn hier zusammen mit Zod gedankenlos eine ganze Stadt voller Menschen auslöschen zu sehen, geht für mich einfach nicht. Vom ende ganz zu schweigen. Nennt mich altmodisch, aber Superman darf soetwas niemals tun. Ermüdende Action der immer gleichen Sorte, die zwar technisch gut aussieht und im Sounddesign schön rummst, aber mich als Zuschauer dermaßen emotional kalt lässt, so das ich als Superman-Fan fast schon weinend versinken möchte.

                                    Ich will hier auch nicht mit der alten leier kommen das die Chris Reeve Filme so viel besser sind. Obwohl ich sie Liebe ist mir bestens bewusst das diese enfach nich mehr zeitgemäß sind und ein Superman gemacht werden musste der auch ein neues Puplikum anspricht. Ein Film in dem der mächtigste Superheld auch mal auf die Kacke hauen tut. Und da bin ich auch selbst dafür. Aber einen Superman Film zu drehen, in dem der Held wenig Heldenhaft wirkt, das menschliche Leben keinen wert zuhaben scheint. (Was bei die Avengers auch der fall war, aber dieser Film nahm sich deswegen niemals so ernst), aber Man of Steel gibt sich Bierernst und lässt jede wärme oder jedes wohlwollen für die flachen und austauschbaren Charaktere vermissen. Schauspielerisch kann hier sowieso kaum einer überzeugen. Henry Cavill wirkt bemüht aber bleibt einfach blass. Amy Adams wirkt furchtbar unterfordert. Russel Crowe hat mich eher genervt. Einzig Kevin Costner und Diane Lane können etwas wärme transportieren. Und Michael Shannon gibt als Zod zumindest eine sehr gute boshafte Vorstellung.

                                    Krawall und Remmidemmi. Mehr gibt es über Man of Steel in seiner Gesamtheit eigentlich nicht zu sagen. Der Film ist weniger ein Superhelden als ein Alien-Invasions Film. Raumschiffe, Weltenwandler und Gigant-Subwoofer. Vom Charme des 1978er oder des 2006er Films ist hier nichts mehr geblieben. Dunkel, schmutzig und hurmorlos ist dieser Superman. Superernst und deswegen wahrscheinlich so oft auch ziemlich lächerlich. Einfach nur Entäuschend.

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                                      sibisch 08.09.2014, 10:18

                                      Alles ein wenig düsterer (sogar der anzug)..Und nicht mehr so kitschig wie in dem anderem Film. Gute Film , überzeugt ! Ausser Amy Adams kam mir zimlich fehl am Platz vor in ihrer Rolle. Sie hätten jemand anders suchen sollen.

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                                        DaniJSP 07.09.2014, 12:14

                                        Sehr guter Film! Was diesen Film ausmacht sind zueinem die Story die leicht abgeändert wurde und zum anderem die Effekte. Ich persönlich kenne viele Leute die den Film nicht so doll fanden was ich nicht verstehen kann. Immerhin geht es um Superman - The Man Of Steel. Was denken die worum es in den Film geht? Es ist gleich von anfang an klar das darum geht das General Zod nach der exposion Kryptons auf der suche ist nach Kal-El, der Sohn von Jor-El und Lara-El. Die beiden die in den letzten Minuten von Krypton sich gegen Zod gestellt hatten.

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                                          oliver.thiel.10 29.08.2014, 22:51

                                          Gehört für mich zu den Reboot's die sich lohnen und ihr Geld wert sind. Super Film !!

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                                            cybercj.solevita 24.08.2014, 20:52

                                            es ist ein seher guter Film bin auch ein Größer Fan von Superman :)

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                                            • gassifan2410 23.08.2014, 18:11

                                              Plane seit er rausgekommen ist ihn mal zu gucken.
                                              Ich kann mit Superman ÜBERHAUPT NICHTS anfangen.
                                              Aber der Film heißt ja auch nicht Superman, sondern Man of Steel.
                                              Lohnt er sich?!

                                              • 10
                                                tsimis 23.08.2014, 06:36

                                                Mein absoluter Lieblingsfilm!
                                                Kaum zu glauben das mann heutzutage noch Menschen ins Kino bekommt wegen einem Mann der fliegen kann!?!?!?!
                                                Aber das was dieser Film bietet ist weit mehr als nur fliegen, Muskel und Action!
                                                Für die Superman-Fans wurde viel herumgebastelt und erneuert und für die Neulinge wurde der lange Weg von Kal El auf eine Atemberaubende Art und Weise dargestellt!

                                                • 6 .5
                                                  inceptionfan 22.08.2014, 11:53

                                                  Auch wenn in den Trailern extrem mit Christopher Nolans Name geworben wird, habe ich meine Erwartungen nach den durchwachsenen Kritiken runtergesetzt und lediglich mit guter Unterhaltung gerechnet und "Man of Steel" bietet das auch im Großen und Ganzen! Henry Cavill und Amy Adams in den Hauptrollen haben mir eigentlich ziemlich gut gefallen und spielen vollkommen solide. Viele Figuren im Film bleiber nur leider ziemlich platt und man darf einfach von diesem Film keine Handlung erwarten! Die ruhigeren Szenen in der ersten Hälfte fande ich wirklich gut gemacht und waren relativ atmosphärisch, aber das Problem ist, dass "Man of Steel" viel zu wenig Zeit für die Hintergründe der Figuren aufbringt, sondern man merkt ihm deutlich an, dass der Großteil des Geldes in die Schauwerte gesteckt wurde. Davon bietet der Film reichlich, ist optisch schon stark gemacht (ich empfehle hier auch definitiv die Blu Ray!) und die Effekte sind sehr gut gelungen. Dazu kommt noch ein tolles Sounddesign und der Soundtrack von Hans Zimmer ist auch wie gewohnt episch. Ich habe ja ab und zu nichts gegen so ein Actionspektakel, aber für mich ist hier der Kritikpunkt, dass alles irgendwie so extrem seelenlos wirkt und bis auf 1-2 Momente nie so wirklich spannend ist, da man sich den Storyverlauf sowieso denken kann. Ich muss auch sagen, dass mir das Finale in den letzten 20 Minuten wirklich überraschend gut gefallen hat und hätte man es nur bei dieser halben Stunde mit Action am Ende belassen und mehr Zeit für die Story vorher verwendet, wäre "Man of Steel" viel besser gewesen. Die unnötig ausgedehnte Zerstörung von Metropolis vor dem eigentlichen Finale fande ich einfach nur unnötig!
                                                  Fazit: Solides und handwerklich sehr gut gemachtes Actionspektakel, aber für mehr als Unterhaltung, bei der man das Hirn abschalten kann, reicht es eben nicht! Man kann nur hoffen, dass Zack Snyder für die Fortsetzungen dazugelernt hat.

                                                  • 7 .5
                                                    mar (-ion-) 21.08.2014, 19:53

                                                    für mich eine der besseren comic verfilmungen!
                                                    nach dem amazing spider-man 2 mehr als ein flop war, weiß clark kent zu überzeugen!
                                                    guter film!

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