Man of Steel - Kritik

CA/GB/US 2013 Laufzeit 143 Minuten, FSK 12, Actionfilm, Science Fiction-Film, Kinostart 20.06.2013

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Kritiken (47) — Film: Man of Steel

Mr.Film: City of Cinema

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3.0Schwach

Bilder, die durch jedmöglichen Instagram-Filter getrieben wurden erfassen einen Mann, der auf seiner Telenovelareise die Ursprünge seiner Herkunft erforschen möchte. Er ist anders, er ist gutaussehend - er ist Superman. Doch ist es wirklich Superman? Oder nicht doch ein Vogel, ein Flugzeug? Ich möchte mich da nicht festlegen, so blass und austauschbar trat Henry Cavill in seinem Blau-Rotem Dress auf. Der Übermensch, der sein fehlendes Charisma mit einem wohl geformten Körper wett macht. Jedenfalls bei der weiblichen (und einem Teil der männlichen) Front. Der Rest möchte aber vor allem einen guten Auftritt sehen. Solch einen, wie ihn zum Beispiel Papa Russel Crowe zu bieten hatte. Ein Mann, der seine Muskelmasse nicht mit fehlendem Talent kompensieren muss. Und viel Screentime zum überzeugen brauchte er auch nicht. Doch sollte das so sein, Herr Snyder? Sollte die eigentliche Hauptfigur so leicht in den Hintergrund zu rücken sein? Ich meine, er ist der Namensgeber dieser Geschichte. Etwas Bezug zu Clark Kent sollte da schon hergestellt werden.

Sie können gutes Kino, Mister Snyder, dass haben Sie schon oft bewiesen! WATCHMEN, 300, SUCKER PUNCH, von mir aus auch DAWN OF THE DEAD. Alles Filme mit Substanz (wobei erstgenannter sich da am meisten angesprochen fühlen darf). Alles Filme mit guten, unverwechselbaren Snyder-Bildern. Doch das hier? Snyder-Bilderbeleuchtung, doch der Inhalt erinnert an eine Fusion aus LINDENSTRAßE und ALARM FÜR COBRA ELF. Zugegeben, zwar nett inszenierte Blockbusteraction, doch auch auf solche Szenen darf man gut eine Stunde lang warten. Man wird sich hier einfach nie ganz einig, was man denn nun möchte. Eine Geschichte erzählen? Irgendetwas in die Luft oder Fäuste fliegen lassen? Charaktere beleuchten? Man entscheidet sich für einen kruden Mix aus allem, wobei von jeder Prise - bis auf den Endkampf - sehr an Essenz gespart wird.

Hier wird eine Superheldenschöpfung auf höchst grausame Weise entwürdigt. Und das sage ich über einen Mann, der seinen Schlüpfer (hier leider nicht) über der Hose trägt.

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alex023

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Exakt so. Außer der Sache natürlich, wo du Substanz in anderen Snyder Filmen siehst (ok, vielleicht mal "Watchmen" ausgenommen). Aber ich glaub, hier spricht ein "Hater" zu einem Fan, das wird nix. Also, okay. Guter Kommentar. ^^


Mr.Film

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300 beeinhaltet nur bildliche Substanz, das stimmt schon :D SUCKER PUNCH ist ein Streitthema und das Wetter ist dafür grade viel zu schön. Aber dank dir Alex und wenn Snyder so weitermacht, hab ich ihn auch nicht mehr lieb :P


Julio Sacchi: Das Manifest

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7.0Sehenswert

Wenn man Blockbuster als "Bang for your buck" definiert, fliegt der Mann aus Stahl weit vorne. Und wenn man ein Auge zudrückt bei Snyders weiterhin mitunter riefenstahlesker Bildsprache und der geschmäcklerischen Interpretation der Heldenfigur als Mischung aus Heiland und Führer, kann man sich über eine recht erdnahe Vision des Superman-Mythos freuen. Erst zum Ende nimmt das computerspielartige Dauerdestruktionsgetöse allzu sehr Überhand, und die Ohren bluten dank Hans Zimmers dampfwalzigen Dauermuzaks. Snyder hat das mit der Effektinszenierung allerdings ganz gut drauf (von den enervierenden Crash Zooms mal abgesehen); sein Film hat so viel Wumms, daß man erst hinterher merkt, eigentlich nichts gesehen zu haben. Schauspielerisch können vor allem die Herren Crowe und Costner punkten, auch Cavill macht seine Sache gut, die Chemie zwischen ihm und Amy Adams liegt trotzdem bei Null. Schwachpunkt ist die reichlich eindimensionale Terrordogge Shannon, da hat Terence Stamp als Zod die Latte doch allzu hoch gelegt. Im Grunde ist das alles eh ein schicker Clubmix der ersten zwei Reeve-Filme, ohne allerdings jemals deren emotionale Tiefe zu erreichen. Sehenswert allemal.

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StormXPadme: Corona Magazine StormXPadme: Corona Magazine

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6.0Ganz gut

Wettfliegen um die Originalität

Wenn eine Verfilmung rund um Clark Kent sich sowohl im Titel als auch im Film auffällig um die Nennung des berühmten Superman-Pseudonyms drückt, kann man eins vermuten: Die Macher sind sich durchaus bewusst, dass es wohl kaum eine Superhelden-Fiktion gibt, die beim Zuschauer mehr den Gedanken ‚Schon wieder?‘ hervorruft. Mit hochkarätiger Besetzung sowohl in der Schauspiel-Crew als auch hinter der Kamera schöpft Zack Snyder aus dem Vollen, um trotz dieser schwierigen Voraussetzung auf der anhaltenden Superhelden-Welle der letzten Jahre mit zu schwimmen. Herauskommt ein ordentlicher aber wohl kaum bahnbrechend im Gedächtnis bleibender neuer Leinwandversuch des aalglatten Alleskönners vom Planeten Krypton.

Dank eines bild- und musikgewaltigen Einstiegs wird der Zuschauer rasch mit auf die Reise einer enthusiastischen Produktion genommen. Es ist ein mutiger Schritt, die komplette lange Anfangssequenz auf Krypton spielen zu lassen und sämtliche Hintergründe Clarks sogleich zu enthüllen. Ein Experiment, das Anklang findet. Die Zuneigung zum Protagonisten beginnt schon bei seinen Eltern und deren folgenschweren Entscheidungen auf einem sterbenden Planeten. Russel Crowe (Jor-El) brilliert als letzter Held einer im Untergang begriffenen Kultur, der die letzte Hoffnung seines Volks in Form seines – illegal – natürlich empfangenen Sohns zur Erde entsendet. Die Dramatik rund um Clark Kents (Henry Cavill) Herkunft lässt einen im Laufe der Handlung niemals die extraterrestrischen Aspekte vergessen, welche bei früheren Umsätzen oft gelitten haben.

Man of Steel versucht gar nicht erst, Clark eine umfangreiche Vorgeschichte auf der Erde zu verleihen zu lassen, bevor sich die Welt der Veränderung durch die Eröffnung seiner Person stellen muss. Nur die sauber in den Handlungsfluss eingebundenen Rückblenden arbeiten die Probleme eines übernatürlich begabten Kindes auf. Erneut profitiert der Film von der Stärke seiner Darsteller. Während Cavill ein wenig blass wirkt, ist es erneut die zweite Vaterfigur des Jonathan Kent (Kevin Kostner), auf welcher die Gefühlswelt rund um den Hauptcharakter ruht. Diane Lane als Martha Kent bildet sehr plausibel das verbleibende Bindeglied von Clark zu seiner Kindheit, als die Erde sich der Bedrohung durch General Zod (Michael Shannon) und seiner Crew stellen muss. Diese kommen als die letzten Überlebenden Kryptons zur Erde, um diese zu ihrem neuen Heimatort zu terraformen- natürlich auf Kosten der Bewohner.

Überladen wird die Handlung hauptsächlich durch Lois Lanes (Amy Adams) Charakter und dem des legendären Perry White (Lawrence Fishburne). Vor allem letzterer kann trotz der anstrengenden Überlänge des Films kaum darstellerisch oder charakterlich glänzen. Auch die durch die Bank vielversprechenden Nebendarsteller im Militär und in Zods Crew machen es schwer, in einem rasanten 3D-Spektakel den Überblick über sämtliche Motivationen und Entwicklungen zu behalten.

Gegen Ende leidet der Film sehr unter den endlos aneinandergereihten Actionszenen, Zeit, die man besser auf mehr Interaktionen verwendet hätte.

Das Finale selbst sorgt eher für eine gehobene Augenbraue als für Vorfreude auf eine Fortsetzung. Man muss sich doch fragen, ob man, wenn Clark Kent schon endlich lernt, wie man Unterwäsche trägt, nicht auch ein wenig an seiner Tarnung hätte feilen können. Während man sich den Film über Mühe gibt, plausible Realitätsbezüge einzubauen, versucht Man of Steel in diesen letzten Minuten krampfhaft, die vorher teilweise fehlende Emotion auszugleichen und mehr Witz einzubauen. Das hat der große Konkurrent Marvel in seinen aktuellen Blockbustern um einiges ansprechender geschafft.

Für Superhelden-Fans und welche, die es werden wollen, ist Man of Steel sicher ein unterhaltsamer Abendfüller, meint die Autorin dieses Artikels. Ob einem jedoch viel entgeht, wenn man auf die Free TV-Premiere wartet, sei dahingestellt.

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dangro: Critic.de dangro: Critic.de

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8.0Ausgezeichnet

Die Dimensionen sind extrem, daran lässt Snyder zu keiner Zeit Zweifel aufkommen. Man of Steel affirmiert Supermans besonderen Status im Superheldenkosmos – dass er nämlich, verglichen mit anderen Figuren, eigentlich alles übernatürlich gut kann – und antwortet dem durch diese Unspezifik drohenden erzählerischen Dilemma mit konsequentem Überwältigungskino.

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SoulReaver: CinemaForever;DieDreiMusche...

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3.0Schwach

Na, das war doch fast schlecht, blieb seinem katastrophalen Rahmen aber letztlich mit konsequenter Beharrlichkeit treu. Da haben wir dann also unseren Clark Kent, der sich auf Mutter Erde mit Vollbart und Holzfällerhemd im Selbstfindungsmodus von A nach B schaukelt und sich in seiner omnipotenten Schale einfach nicht wohlfühlen mag. Den inneren Konflikten, der Dissonanz, Kind zwischen differenten Kulturen zu sein, denen Clark Zeit seines Lebens ausgeliefert ist, werden hingegen nie adäquate Bilder mit assoziativer Bewandtnis zugesprochen und unser übermenschlicher Jammerlappen bleibt ein stringent auf Distanz gehaltener Langweiler ohne jeden charakterlichen Tiefgang. Zack Snyders unbedingt auf generische Modernisierung getrimmte Führung ist immer auf die großen Schauwerte im Gigantomaniekorsett fokussiert, verheddert sich zunehmend in den verschiedenen Zeitebenen und lässt Superman irgendwann nur noch als rücksichtlosen wie hohlen Dampfhammer dastehen; ein postmoderner Jesus Christus, dessen Heldenstilisierung vollkommen fragwürdig angesichts seiner Handlungen und teilnahmslosen Wesenszüge bleibt.

Allgemein setzt sich das fort, was Christopher Nolan in seinem Debakel „The Dark Knight Rises“ eigentlich abgeschlossen haben sollte: Ein farbloser und monochromer Dunstschleier umhüllt jede Einstellung und das seelenlose, monotone und durchweg unspektakuläre Verlaufsschema mundet im pathetisch-lachhaften Nichts von einem Pseudo-Blockbuster. Ohne jeden packenden Erzählfluss dürfen hier wieder typische Rassendiskrepanzen aufgerollt werden und die etwas stupide 9/11-Symbolik mit Hans Zimmer „Höher, Schneller, Weiter, Lauter“-Kompositionen kollidieren, um jeden Ansatz von verblendeter Subtilität im profillosen Dauergedröhne im Keim zu ersticken. Visueller Stumpfsinn trifft auf sein auditives wie narratives Äquivalent. Wenn Snyder dann zum großen (40 Minuten oder so) Finale pfeift und der ohrenbetäubende CGI-Donnerhall jede akzeptable Grenzmarkierung sprengt, dann hat sich „Man of Steel“ endgültig als kalte, emotions- und innovationslose Materialschlacht in den Köpfen der Rezensenten eingebrannt. Hier wurde einfach nur Geld verbrannt.

Es ist ja nun nicht wirklich so, dass die Geschichte um „Man of Steel“ gar keine Substanz besitzen würde, da bleibt immer noch die Auseinandersetzung mit der schweren Bürde der Vorbildfunktion, die Akzeptanz der eigenen Ausnahmestellung, die mannigfache Verantwortung, die Superman schlussendlich übernehmen muss, um seinen gnadenlosen (und super verschenken Michael Shannon) Widersacher General Zod vor dem geplanten Genozid im Terra forming-Stil zu stoppen. Aber nein, „Man of Steel“ ist ein zerstreutes Anti-Vergnügen, in dem der Hauptcharakter an seiner auferlegten Entwicklung scheitert und sich die ruhigen Szenen als bloßer, unbedeutender Selbstzweck dekuvrieren. Jede zwischenmenschliche Dramatik wird in den staubigen Untiefen der in sich zerfallenden Wolkenkratzerschluchten begraben, jeder aufgesetzte Dialog rotiert ins Reich der unsäglichen Banalitäten und das zoomende Schnittmassaker verreckt in ihrer bierernsten Klangfarbe elendig an akuter Ideenarmut. Probleme bleiben bloße Behauptungen, „Man of Steel“ ist ein liebloser Film ohne Herz und ohne Seele. Wie schön wäre es doch mal wieder, wenn man mit einem Superhelden wirklich mitfühlen und etwas Interesse an seiner Existenz zeigen könnte.

49 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 31 Antworten

Edward Nigma

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@CaptainRogers: Sei mal sicher, auch Filmkenner/-kritiker sind sich bei dem Film nicht durchweg einig ;)


CaptainRogers

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Ja, verstehe. Superman spaltet die Filmkritiker. Mit der Handkannte! :-)


Bandrix: City of Cinema

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6.5Ganz gut

Kaum ein anderer Blockbuster führte in letzter Zeit zu mehr Kontroversen als Zack Snyders Origin-Story „Man of Steel“.
Zusammen mit Produzent Christopher Nolan versucht er nun – ganz im Sinne des dunklen Ritters – Superman einen ernsten und dunklen Anstrich zu verpassen.
Keinerlei Witze mehr, von Selbstironie darf geträumt werden. Dafür ordentlich viel Krawumms, Explosionen, einstürzende Wolkenkratzer und 9/11-Zitate.
Eine geschlagene halbe Stunde beschäftigt sich „Man of Steel“ mit Supis Vorgeschichte und beschreibt den Werdegang des Heimatplaneten Krypton und natürlich dessen Vater Jor-El gespielt von Russell Crowe. Zumindest hier kann Snyder noch ein gesundes Maß an Interesse im Zuschauer wecken, immerhin ist das Weltendesign ungewöhnlich, womit es als SciFi-Fan ein Leichtes ist, sich zu begeistern. Snyder spart schon hier nicht mit effektvollen Actionsequenzen, die tricktechnisch selbstverständlich auf höchstem Niveau sind. Wofür J.J. Abrams jedoch im ersten Star Trek nur 10 Minuten brauchte, benötigt Snyder locker eine halbe Stunde – jedoch ohne den Zuschauer auf gleichsame Art emotional miteinbeziehen zu können. Schade.
Nach überlanger Exposition wendet sich Snyder sofort dem erwachsenen Superman zu. Henry Cavill gibt den Eisenmann eine Spur zu gelangweilt, nur selten bewegen sich seine Gesichtsmuskeln tatsächlich. Das Cavill schauspielern kann, steht außer Frage, immerhin hatte er in „The Tudors“ eine tragende Rolle inne, die er mit Bravour ausfüllte. Leider lässt das Drehbuch kaum Ambivalenz oder Charakterentwicklung zu. Nur ab und zu blitzt das für die Figur Superman dringend benötigte Charisma auf, denn rein optisch ist Cavill die Idealbesetzung.
In seinen beachtlichen 150 Minuten weiß Snyder zwar visuell Einiges aufzufahren, doch auf rein emotionaler Ebene berührt er gerade mal ein einziges mal. Das mag viele zwar nicht sonderlich interessieren – immerhin steht Superman für Action und Hau Drauf – mir ist der Hang aktueller Blockbuster storytechnisch nur noch wenig zu bieten nicht geheuer.
Schade auch, dass der Film bzw. das Drehbuch wenig mit seinen herausragenden Akteuren anzufangen weiß. Diane Lane und Kevin Costner als Stiefeltern bringen zwar von Haus aus ein nicht zu unterschätzendes Maß an Glaubwürdigkeit mit sich, doch wirklich viel zu tun haben sie leider nicht. Genau wie Russell Crowe, der im Verlauf des Films zum bloßen Stichwortgeber verkommt, jedoch mehr Dynamik ins Geschehen bringt, als Cavill. Vor allem gemeinsame Szenen mit Crowe und der wundervollen Amy Adams sind spritzig-witzig.
Für einen Superheldenfilm essentiell ist natürlich auch der Bösewicht. Die Vorzeichen standen verdammt gut, immerhin gibt sich der großartige Michael Shannon als General Zod die Ehre. Doch Pustekuchen. Sein sonst so subtiles Schauspiel verpufft und übrig bleibt ein gekränkter Psychopath, der kaum Akzente setzen kann und ständig mit vor Wut weit aufgerissenen Augen umher läuft. Besser trifft es da schon Antje Traue als Gehilfin, die tatsächlich eiskalt daherkommt und für einige bemerkenswerte Actionszenen sorgt.
Hier hält sich „Man of Steel“ nach dem Tohuwabohu auf Krypton bemerkenswert zurück. Die erste Stunde wird Wert auf Charakterisierung gelegt. Drehbuchautor Goyer versucht Superman einen Hauch von Tiefe zu verleihen, was leider nur in Ansätzen glückt. Die Jesus-Symbolik, gepaart mit unsagbar pathetischen Dialogen sind vollkommen übertrieben und nach einer Weile auch redundant. Das erübrigt sich jedoch, sobald die letzten 60 Minuten anbrechen. Ab diesem Moment folgt Prügelei, auf Prügelei, Explosion auf Explosion und Showdown auf Showdown. Ganze dreimal lässt Snyder alles um sich herum explodieren, bis Superman endlich als Sieger da steht.
Was anfangs noch ordentlich Spaß macht (Antje Traue!), im Folgenden nicht mehr gänzlich unterhält und schlussendlich den gesamten Charakter Supermans ad absurdum führt, entwickelt ein emotionsloses Eigenleben. In seiner Affinität zu großen Gesten und Bildern vergisst Snyder seine gesamte Story, sowie Supermans Entschluss die Menschheit zu beschützen. Wozu das, wenn er nichtsdestotrotz Tausende durch seine grenzdebilen Kämpfe mitten in New York in den Tod stürzt?
Hinzu kommt noch die unsägliche Wackelkamera (und ich habe weiß Gott gar nichts dagegen!), die immer wieder aus dem Geschehen reißt und in Verbindung mit dem (unnötigen) 3D-Effekt selbst in ruhigen Momenten für angestrengtes Blinzeln sorgt.
Da reiht sich auch Hans Zimmers Filmmusik nahtlos mit ein, denn sein neuestes Werk wirkt wie ein Potpourri aus „Inception“ und „The Dark Knight“. Wenig Neues, viel Recycling. Die zu weiten Teilen grottige Synchronisation trägt noch ihren Teil zur allgemeinen Emotionslosigkeit bei.
„Man of Steel“ ist Augenwischerei, Style over Substance und führt den Trend zahlloser Blockbuster vor ihm fort.
Natürlich unterhält der Film und ich behaupte nicht, mich im Kino gelangweilt zu haben. Doch bietet das heutige Kino wirklich keinerlei Substanz mehr, sobald ein hohes Budget wieder eingespielt werden muss? Muss das wirklich sein?
Denn „Man of Steel“ bietet mit Augenmerk auf ähnliche Filme keinerlei Alleinstellungsmerkmal. Er ist einfach ein Actionfilm mit einem Helden, der zufällig den Namen Superman trägt und die Welt vor Aliens in New York....ich meine natürlich Metropolis City rettet. So oder in der Art schon dutzende Male gesehen – nur wenige Impressionen brennen sich hier in das Gedächtnis ein. Für einen Snyder-Film, der seine Geschichte doch eher durch Bilder erzählt ziemlich ungewöhnlich.

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lieber_tee

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So ist es...Leider.


Bandrix

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@Souli: Ganz so eng wie du sehe ich es nicht, aber im Prinzip hast du recht. Ich freue mich deshalb schon auf deine alles vernichtende Kritik! :D
@lieber_tee: :(


M. Phillips: Chicago Tribune M. Phillips: Chicago Tribune

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7.0Sehenswert

Humorlos ist der neue Superman. Die Actionszenen sind rasant und bombastisch, leider fühlt sich Nolans und Snyders Superman oft wie der Cousin vom dunklen Ritter an.

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JojoMojogx

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allein schon am Ende der Spruch von dem Weiblichen Offizier ist doch einfach nur megalustig! also sry, aber ohne Humor ist der Film definitiv nicht!


Sacour

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Würde ich auch sagen z.B. da wo er den Lastwagen von dem Typen in der Bar geschrottet hat :D


Movienerd: Movienerd.de Movienerd: Movienerd.de

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4.5Uninteressant

Zack Snyder hat mit Man of Steel ein Superman-Reboot erschaffen, das seinem ikonischen Protagonisten erstaunlich wenig Platz einräumt. Was fast schon paradox klingt, hat fatale Konsequenzen für den Film: Dem Schicksal des Mannes aus Stahl steht man als Zuschauer höchst indifferent gegenüber. Teilweise macht die Snydersche Zerstörungsorgie aufgrund der wuchtigen Gigantomanie schon Spaß, aber es fehlen an allen Ecken und Kanten Identifikationsfiguren und vor allem ehrliche Emotionen.

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Dirk Knipphals: taz Dirk Knipphals: taz

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5.5Geht so

Viele Muskeln, wenig Seele und noch weniger Witze: Man of Steel, der neue Superman-Film von Zack Snyder, ist ein zähes Vergnügen.

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Michael Pekler: Der Standard Michael Pekler: Der Standard

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5.5Geht so

Snyders und Nolans Superman kommt recht aufwändig, aber ideenlos daher. [...] Weder klingende Namen noch klingelnde Kassen können über die Schwächen dieses Films hinwegtäuschen.

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nilswachter

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Schöne Kritik. Trifft den Nagel auf den Kopf.


ShayaNova

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ja, passt perfekt.


Peter Uehling: Berliner Zeitung Peter Uehling: Berliner Zeitung

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6.5Ganz gut

Idyll und Krieg bilden die Pole dieses so maßlosen wie beeindruckenden Bilderrauschs. Henry Cavill vermag sowohl die heldischen wie die privaten Momente der Titelfigur überzeugend darzustellen, nur gegen die finstere Miene Michael Shannons als General Zord wirkt er zuweilen gesichtslos.

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Christoph Huber: Die Presse Christoph Huber: Die Presse

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5.5Geht so

Man of Steel wirkt wie die Kreuzung aus Batman Begins und Transformers: einerseits Supermans Ursprünge als ernsthafter Entwicklungsroman, anderseits möglichst viel Zerstörungsaction.

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Dylukera

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Es ist aber bekannt, dass im Superman Universum Zerstörungswahn ziemlich weit mit vorne ist, oder?
Ich hätte zwar nicht mit mehr Verwüstung als bei den Avengers gerechnet, aber kennt man die Materie, ist das durchaus legitim...


TobiasKniebe: Süddeutsche Zeitung TobiasKniebe: Süddeutsche Zeitung

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5.0Geht so

Der neue General Zod (Michael Shannon) ist leider nur Standardmaterial. Er und seine Mitverschwörer prügeln sich ganz fürchterlich mit dem Man of Steel. So geht das vierzig Minuten ohne Unterlass [...]. Es sind aber doch nur rohe Kräfte, die hier sinnlos walten - und als Zuschauer fühlt man sich wie der Depp in der Arena, dem niemand die Regeln erklärt hat.

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Dylukera

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Dann hätte man dem Film vielleicht etwas mehr folgen sollen...


nilswachter

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Klasse, Süddeutsche!


Der Witte: CEREALITY, Die Drei Muschel...

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9.0Herausragend

[...] Zack Snyder bedient zwar eine gewisse Nolan-Template [...], kommt inszenatorisch aber ein gutes Stück verspielter, was vorallem die visuelle Ebene betrifft. [...] Orgiastisch und apokalyptisch grimmig, inmitten ausgeballerter Wolkenkratzter, mit akrobatischen intergalaktischen Fistfights - das haut schon rein. Wie man es auch dreht, ein perfekter Film ist der Man of Steel jetzt nicht geworden - aber ein eindrucks- und stimmungsvoller Blockbuster mit impressionistischen Ambitionen, der zudem seinen Sci-Fi-Aspekt richtig überzeugt umarmt, ist er dennoch [...]

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Flibbo: Wie ist der Film?

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8.0Ausgezeichnet

[...] Einige Plot-Ungereimtheiten zugunsten von mehr Opulenz gilt es, zu verschmerzen. Das effektgeladene letzte Drittel grenzt an Reizüberflutung, sodass die Frage bleibt, was zur Hölle denn im zweiten Teil noch kommen soll. Darüber hinaus ist „Man of Steel“ aber ein sehr stimmiger, visuell hervorragender und feinfühlig erzählter Sommerblockbuster, der den Superman-Mythos gründlicher erforscht als je zuvor, ohne ihn zu beschädigen.

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Flibbo

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Das sind wiederum Worte, die ich gesucht hatte.


Dylukera

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Meine bessere Hälfte wies mich darauf hin, dass ich entweder Missgunst oder Unmut meinte...^^
Aber danke^^


J.Mayrhofer: DVD-Forum.at J.Mayrhofer: DVD-Forum.at

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8.5Ausgezeichnet

Man of Steel ist größer und bombastischer als jede Comicverfilmung zuvor und weist dabei nicht weniger Inhalt als die anderen auf.

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BenHiltrop: Radio Köln BenHiltrop: Radio Köln

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7.5Sehenswert

[...] Nolan [...] konnte den "Style Over Substance"-Regisseur [Snyder] offenbar in eine neue, richtige Richtung lenken.

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Frank Schnelle: epd-Film Frank Schnelle: epd-Film

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7.5Sehenswert

Zack Snyder ist es gelungen Superman als zweifelnden Helden darzustellen, vernachlässigt dadurch aber nicht die aufwendigen Action-Sequenzen.

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Florian Lieb: moviemaze.de Florian Lieb: moviemaze.de

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4.0Uninteressant

[...] Einen superernster - und wohl gerade deswegen ziemlich lächerlicher - Action-Marathon [...]. Für das angekündigte Sequel schwant einem da schon Böses.

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Michael Sennhauser: Sennhausers Filmblog Michael Sennhauser: Sennhausers Filmblog

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4.5Uninteressant

In ihrem Bemühen, die übermenschliche Figur Superman [...] menschlich zu machen, haben die Schöpfer [...] ihm alles auszutreiben, was ihn einzigartig machte.

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PeterOsteried: Gamona.de PeterOsteried: Gamona.de

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9.5Herausragend

Superhelden-Action, wie man sie noch nie zuvor gesehen hat, aber keineswegs nur ein Effektspektakel, sondern ein höchst dramatischer Film, der den Superman-Mythos modernisiert.

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David Kleingers: Spiegel Online David Kleingers: Spiegel Online

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4.0Uninteressant

Dem Film fehlt Herz - er ist eine kalte Demonstration von Stärke. [...] Verloren wirkt Hauptdarsteller Henry Cavill, der sich redlich müht, das Kostüm mit dem S-Emblem glaubwürdig auszufüllen, aber gerade in der ersten Hälfte von Man of Steel wie ein schlecht rasierter Chippendale-Stripper auf Sinnsuche wirkt.

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nilswachter

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In unserer Welt halt schon, Dylukera.


mtd1963

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@nilswachter: Yep!
@Dylukera: Ente Ente Ente Ente Ente Ente Ente Ente Ente ...


Daniel Ronel: Bayerischer Rundfunk Daniel Ronel: Bayerischer Rundfunk

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6.0Ganz gut

Trotz handwerklich tadelloser Machart und all der starken Action ist der überlange Man of Steel nur teilweise packend.

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ChristiansFoyer: Cellurizon.de

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3.0Schwach

[...]Im letzten Drittel lässt „Man of Steel“ schließlich die Leinen für ein ermüdendes Finale los, klaut Designelemente bei „Mass Effect“ und „Prometheus“, die Action und Fightchoreo bei der „Matrix“-Trilogie und x-beliebiegen Alieninvasionsszenarien, ständig krachen Supermenschen ineinander und schleudern sich durch die Gegend und der Showdown hat seinen Ehrenplatz in der Explosionspornosammlung von Michael Bay sicher. Das dauernde zoom-in, zoom-out-Spielchen nervt alsbald nur noch, genau wie der ernüchternde Originalitätsmangel[...]Alles in „Man of Steel“ schreit und strebt nach Größe und alles landet so heftig auf der Fresse, wie Superman bei seinem ersten Flugversuch. Goyer und Nolan rupfen an Sups Background und dem seiner Nähsten teils radikal herum, um alles mit viel mehr Bedeutung aufzuladen und den Überhelden einen verlust- und entbehrungsreicheren Weg beschreiten zu lassen, ehe ihm das Cape um die Schultern weht. Doch der narrative Zickzackkurs zerbröselt wie Krypton selbst und ist im Kern ebenso ausgehöhlt. „Man of Steel“ dringt in keine seiner Fragen wirklich mit Nachdruck und erzählerischer Stringenz ein, sie nur konstant zu stellen und auf artsy-artsy-superfartsy zu tun genügt halt nicht. Don’t just bring stuff up, give shit a meaning, dammit![...]

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stuforcedyou: Die Drei Muscheln, Moviebre...

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2.5Ärgerlich

Anstatt wie Regisseur Singer bei „Returns“ die bereits existierenden Filme von Richard Donner als Vorlage zu nutzen, erzählt „Man of Steel“ die Geschichte wie der junge Kal-El vom Planeten Krypton auf die Erde kam einfach noch einmal. Dabei ist diese ähnlich stark in der heutigen Popkultur verankert wir Spider-Mans Entwicklung vom Nerd hin zur menschlichen Spinne. Aber das kreative Team hinter dem Reboot, will nicht einfach nur Superman zurückbringen, nein, sie wollen einen neuen Superman erschaffen. Einen, der natürlich sich noch an die scheinbar unveränderbare Grundgeschichte hält, die im Prinzip eine Art Comic-Version der Passionsgeschichte ist, der aber im Gegensatz zu den anderen Filmen und Serien rund um den Mann von Krypton düsterer, ernster und wuchtiger sein soll. Das verwundert mit Blick auf die Credits nicht besonders. Produzent Christopher hat bereits den zweiten großen Helden aus dem legendären Verlag der DC Comics, Batman, in eine finanziell äußerst ergiebige Trilogie, für das Kino neu definiert. Nun hat also auch Superman seinen Auftritt der Marke dark & gritty. Ob das aber wirklich passt?

„Man of Steel“ ist kolossales Spektakel-Kino. Zack Snyder entwirft für den Superhelden aller Superhelden eine Ästhetik, die nichts mehr mit den Wurzeln von Superman zu tun hat. Kal-El repräsentiert eine Form des Comics, wie sie Christopher Nolan mit seiner „Dark Knight“-Trilogie unterminiert hatte. Aus dem unschuldigen Weltenrettern, dem poppig-naiven Charme des Originals ist bei „Man of Steel“ nichts mehr übrig. Die Auferstehungs- und Märtyrer-Metapher behält Snyder zwar inne, doch schustert er daraus einen oftmals entnervenden Rausch aus Symboliken, die dann ihren unkreativen und mutlosen Höhepunkt erreicht, wenn Superman Rat bei einem Priester in der Kirche seines Heimatortes Smallville sucht. Dass es sich bei dem kleinen Städtchen im Nirgendwo von Kansas wirklich um Smallville handelt (ein Tornado in der späteren Handlung lässt sogar Bezüge zum "Zauberer von Oz" zu) wird übrigens nie erwähnt. Nur ein Wasserturm bestätigt diese Vermutung. „Man of Steel“ versucht nämlich wirklich alles, um sich vom Ursprung des Comics zu lösen. Da wird Metropolis, die Großstadt in der Superman sonst getarnt als Journalist agiert, zur lieblosen Kopie des heutigen New Yorks. Zack Snyder scheut auch nicht davor zurück im überlangen Finale Menschen vor einstürzenden Hochhäusern agieren zu lassen. Gefolgt von aschbedeckten Gesichtern, die in den Trümmern die Überlebenden zu retten versuchen. Superman trifft auf 9/11. „Man of Steel“ versucht nicht den Heldenmut seiner Titelfigur zu feiern, sondern ergibt sich zu oft in der belanglosen Zelebrierung unwichtiger Randfiguren, die zwar mit Laurence Fishburne ein prominentes Gesicht als Anführer haben, die aber ähnlich substanzlos bleiben wie der große Antagonist des Films: General Zod.

Zod, der neben Lex Luthor die Nummer zwei im Schurken-Kosmos von Superman ist, wird zwar von Charaktermine Michael Shannon („Take Shelter“) dargestellt, verkommt aber zur ärgerlichen Lachnummer. Sein weiblicher Sidekick wirkt als personifizierte Gefahr weit aus ernster und bedrohlicher als Zod selbst. Zur Vernichtung von Zods Ausstrahlung trägt aber auch die gesamte Erzählung von „Man of Steel“ bei. Autor David S. Goyer, der zusammen mit Nolan die Geschichte entwickelte, gelingt kein narrativer Rhythmus. Nach dem Epilog auf Krypton, der den Eindruck eines verfilmten Fantasy-Groschenromans hat und somit den Wurzeln von Superman noch am nächsten kommt, springt die Handlung von der Gegenwart immer wieder in die Vergangenheit. Kal-El wird somit aber eine spürbare Entwicklung verwehrt. Durch das ewige switchen zwischen den Zeiten zieht sich „Man of Steel‘ nicht nur elendig, der Film wirkt so auch wie ein Flickwerk. Warum Kal-El sich als Fremder zwischen zwei Welten fühlt wird erst nach und nach aufgedeckt. Immer wieder schiebt der Film teils unnötige Expositionen in die Inszenierung. Eine flüssige Erzählstruktur? Nein, die gibt es hier nicht.

Von einem Comichelden-Film wird natürlich großes Spektakel erwartet und „Man of Steel“ will diese Erwartungen auch erfüllen. Da Snyders Superman-Interpretation sich aber nur auf kalte Ästhetik und dumpfen Krawall verlässt und dies vor allem im letzten Drittel so impulsiv einsetzt, dass die Leinwand im Prinzip nicht mehr wiedergibt als Explosionen und Vernichtung, ermüdet das Effekt-Gewitter schneller als Superman fliegen kann. Unterstrichen wird das alles von der Musik von Hans Zimmer. Dessen Score dröhnt inspirationslos und Dröge umher und überzieht den Film mit dem immer gleichen monotonen Epochal-Sound. Eine orchestrale Demonstration von Einfallslosigkeit. Kein Vergleich zur legendären Fanfare von John Williams, die die sonstigen Filmausflüge des Superhelden in ein optimistisches, auditives Gewand kleideten. Zimmer Musik ist aber kalt und passt so eigentlich perfekt zum modernen Mann aus Stahl. Leider.

„Man of Steel“ ist eiskalt berechnendes Blockbuster-Kino im unnützen 3D-Gewand. Seelenlos wird hier alles was Superman ausmachte mit familienfreundlicher Düsterstimmung niedergewalzt. Ein Reboot ohne Charme und Ausdruck. Superman ist nicht mehr bunt. Das helle Blau ist einem carbonartigen Look gewichen. Die Unschuld, die von Superman ausgeht wurde zu einer reizlosen Heldendämmerung umgewandelt und ohne eine spürbare Huldigung vor den Wurzeln. War „Marvel’s The Avengers“ noch eine freundliche, sich seinen Wurzeln stets bewusste Jahrmarktsattraktion, so ist „Man of Steel“ wie eine Fahrt runter in ein Bergwerk. Snyder, Nolan und Goyer versuchen Superman mit einer Art von Authentizität in Verbindung zu bringen, die dem Mann mit dem roten Cape nicht steht. Was am Ende bleibt ist trostlos, metallisch und fern von jeder Faszination.

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Bubbles

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Danke dir, stu, für diese Vorwarnung und dadurch für meine wieder mal bestätigte Meinung, dass Superman einfach schlicht und ergreifend (und jetzt auch mal ganz ausfällig werdend) ganz große Scheiße ist und (hoffentlich) immer bleiben wird. Ja, ich finde auch den alten Kleister mit Reeve einfach SCHLECHT!
Gott sei Dank wieder mal das Ticketgeld gespart und für lieber für'n paar kühle Blonde "verschwendet".
Dafür liebe ich diese Seite! ;)


stuforcedyou

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Auch wenn ich deine Meinung zu Superman nicht teile, so finde ich, dass Geld für ein paar Bierchen ausgeben besser ist, als Geld auszugeben für MOS. :)


Batzman: moviepilot / Fünf Filmfreunde

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3.5Schwach

Krypton geht kapheister, Jor-El schickt seinen einzigen Sohn auf die Erde wo dieser solange herumschmollt bis General Zod vorbeikommt um sich mit ihm durch Hochhäuser zu prügeln.

OMFG. Ich hatte ja nicht so wahnsinnig viel erwartet, im Wissen dass der Visionär hinter Sucker Punch, 300 und Guardians of Gahool unter der kreativen Anleitung von Christopher Nolan einen Superman-Reboot abliefern würde. Aber irgendwie hatte ich trotz des Trailers und der im ulkigen Akzent vorgetragenen Russel-Crowe-Offtexte doch gehofft, dass er besser würde als "Superman Returns". Singers misratener Tribut an die Donner-Filme, der die Figur auf Soap-Opera-Niveau runterzog und nichtmal durch eine amüsante Performance von Kevin Spacey zu retten war, war zumindest ein Argument, warum ein neuer Ansatz nicht das Schlechteste sein muss.

Leider muß ich im Nachhinein sogar Superman Returns noch aufwerten, denn was Snyder mithilfe des grauenhaften Drehbuchs von David S. Goyer (der neben Damon Lindelof, Ehren Kruger, Roberto Orci und Alex Kurtzman zu den schlimmsten Drehbuchautoren des Blockbusterkinos gehört) hier abliefert spottet wirklich jeder Beschreibung. Das hier krampfhaft versucht wird einer völlig anderen Figur die Batman-Drama-Kappe überzuziehen war ja fast zu erwarten, aber das es derartig einfallslos, holperig und ohne jeden Charme oder gute Idee gemacht wird überrascht dann doch.

Das beginnt schon mit dem überlangen und strunzöden Anfang auf Krypton, der aussieht wie aus dem Restmülleimer eines Frank Frazetta-Epigonen gefischt und dessen Design mal so gar keinen Sinn macht (umständliche Bildschirme, Moskitoechsen, Höhlen, Unterwasserbrutstädten mit Krabben-Hebammen und dem dusseligen Codec-Knochen als MacGuffin) -wenn der Wissenschaftler Kal-El mal eben den Action-Helden gibt und dann vor lauter coolem Gepose vergisst sich selbst gegen Zod zu verteidigen oder eine Fluchtkapsel zu bauen die drei Leute aufnimmt. Oder mal einfach kurz mit der Family rüber in die Phantonzone geht, bis Krypton fertig ist mit explodieren. Alleine diese Szene zieht sich und das soll was heißen, wenn man bedenkt das der Donner-Film von 1978 auch nicht gerade rasant loslegte. Doch immerhin schaffte er es in zehn Minuten das zu erklären wofür Snyder eine halbe Stunde braucht und es machte mehr Sinn.

Würde der Film nach diesem endlosen Prolog wenigstens mal loslegen, wäre es ja verzeihlich aber auch danach passiert im Wesentlichen mal nichts, was auch die verschachtelte Erzählweise die Supermans Wanderjahre mit seiner Kindheit vermischt, nicht wirklich kaschieren kann. Außer einer leicht weinerlichen Note und dem immer und immer wieder repetierten "Was bedeutet es für mich Superkräfte zu haben?" passiert nichts. Aber mal so gar nichts. Das der Jungdarsteller außer einem weinerlichen Gesichtsausdruck nicht viel drauf hat hilft da genauso wenig, wie Henry Cavill, der ebenfalls mit straff angespannten Wangenmuskel stoisch durch 80% des Films mäandert und in den Momenten in denen er lächelt plötzlich den Wunsch aufkommen lässt die Kinder reinzurufen und eine schwere Handfeuerwaffe in Reichweite zu haben. Selten war ein Superman so Charismafrei, so langweilig, so creepy. Als hätte die Serie "Smallville" die ganze Genese Clark Kents zu Superman, die ganze Teen-Angst-Kacke und das ganze hadern und zaudern nicht ausführlich und ziemlich gelungen aufgearbeitet, wird hier mit wichtiger Mine viel weniger, viel schlechter erzählt.

Und auch wenn Kevin Costner und Diane Lane noch die Figuren sind, die durch schiere Präsenz am meisten Sympathie erzeugen, machen Goyers wahrhaft furchtbare Dialoge mehr kaputt als selbst diese beiden Schauspieler wettmachen können. Was auch für Amy Adams gilt, die ja generell eine sympathische, patente Besetzung für Lois ist und deutlich glaubhafter als Kate Bosworth in Superman Returns. Sie müht sich nach Kräften, doch das maue Buch nimmt ihr jede Spannung (sie findet sofort heraus das Clark Superman ist) und Basil-Exposition-Sätze a la "Ich, als Publitzerpreis gekrönte Journalistin..." sind derart fremdscham erzeugend, dass es schwer fällt sie danach noch ernst zu nehmen. Das zwischen ihr und Jor-El mehr Chemie ist, als zwischen ihr und Clark ist schon traurig, besonders angesichts der Tatsache, dass Russel Crowe nach dem Prolog im wesentlichen einen sprechenden Wegweiser spielt. Clark bleibt ein schmollender Langweiler ohne eigene Persönlichkeit, der mit überdeutlicher Symbolik als Jesus-Ersatz aufgebaut wird - was zwar immer Teil der Figur war, aber selten so unsympathisch inszeniert wurde wie hier (das Warner sich nicht entblödet Priestern <a href="http://manofsteelresources.com/">Merkblättern für eine Predigt über Superman</a> anzubieten passt da gut ins unerfreuliche Gesamtbild)

Es dauert bis zur Ankunft von General Zod (eine sehr eindimensionale und unambitionierte Performance des sonst so guten Michael Shannon, der hier von seiner Kollegin Antje Traue als Faora-Ul in den Schatten gestellt wird) ehe überhaupt mal irgendwas passiert. Und die Szenen beim Militär, wenn Superman sich stellt und zustimmt sich ausliefern zu lassen sind zweifelsfrei das Beste am ganzen Film, denn hier ist zumindest der Hauch von Charakterdynamik und irgendetwas anderes als Leidensmiene und Langeweile zu erkennen. Doch das hält leider nicht lange, denn schon bald starten die unausweichlichen Raufereien zwischen Superman und Zods Truppe und darin liegt wohl eine der größten Enttäuschungen, das Snyder nicht in der Lage ist auch nur ein einziges originelles, interessantes oder spannendes Action-Set-Piece zu erschaffen. Waren schon die Szenen auf Krypton und Supermans Wanderjahre von sehr digital-aussehenden 08/15-Actionszenen geprägt, wird es in diesen Schlachten überdeutlich wie wenig Phantasie und Inspiration hier am Werke war. Wie oft kann man Szenen sehen in denen ein Superwesen ein anderes aus dem Bild rammt? Wie will man sehen wie jemand in einen Wolkenkratzer donnert? Und wie oft sollen 9/11-Referenzen mit dem Holzhammer serviert werden? Und statt mitzufiebern, mit zu leiden, ist das alles nur furchtbar egal. Denn so scheissegal wie Superman die Zivilbevölkerung ist, die er durch pure Dämlichkeit indem er immer wieder in dicht besiedelte Gegenden fliegt in Lebensgefahr bringt, so egal ist auch er ganze umständliche Plot um die Kolonisierung der Erde durch Zods Truppe, die World-Engine oder das Phantom-Lurchi oder wie die ganze Scheisse genannt wird. Es ist egal. Wir bekommen von der Erde nichts mit, wir bekommen nur exemplarisch drei austauschbare Figuren aus dem Daily Planet vorgeführt um die wir bangen sollen, weil das Drehbuch es befiehlt. Genauso dumm wie Pa Kent sterben muss (Preis für den dämlichen selbstverschuldeten Tod einer Elternfigur seit Martin Sheens Abgang in The Amazing Spider-Man), werden hier aufs platteste Figuren nur in Funktionen gedacht, die bar jedes Charakters nur dafür da sind ihren Teil innerhalb des Plots auszufüllen. Doch ohne Charakter, ohne Charme und eine entsprechende Einführung ist es egal wer lebt, wer stirbt und was mit der Erde passiert.

Snyder und Nolan haben im Übereifer aus Superman einen getriebenen Jammercharakter zu machen völlig vergessen was den Reiz der Figur und das grundlegende Konzept ausmacht: Der Spagat zwischen Clark Kent, dem mild mannered Reporter und dem Stählernen. Im krampfigen Versuch aus Superman eine First Contact-Story zu machen, machen sie ihn austauschbar und über weite Strecken ist die zweite Hälfte des Films ein x-beliebiger Alien-Invasion streifen, mit Raumschiffen, Explosionen und den generischen Zerstörungsbildern die wir hundertfach und oft besser gesehen haben. Snyder und Goyer denken nicht in Geschichten, sie denken in Bildern. Warum passiert etwas? Warum küssen sich Lois und Superman am Ende? Weil es gut aussieht. Warum posiert der kleine Superman mit einem roten Cape? Weil es irgendwie cool ist. Warum macht Supi beim Rücksturz aus dem Raumschiff die Jesus-Pose? uhm, because.

Wäre den Beteiligten, den Figuren oder der Regie dabei wenigstens ein gewisser Spaß an der Sache anzumerken, könnte Men of Steel als trashiger Popcorn-Film unterhalten. Doch im zwanghaften dirty-gritty-more-realistic-Habitus der von Nolan diktiert wurde, ist für Menschlichkeit, Humor, Chemie zwischen den Figuren kein Platz. Leiden und Jammern sind Selbstzweck. Pathos führt hier nicht zu einer positiven Utopie eines leichtfüssigen, liebenswerten Heilands sondern zu einem gedankenlosen, selbstzentrierten Creep - dem es wichtiger ist endlich mal ein paar (kryptonische) Bullies verprügeln zu dürfen, als tatsächlich Unschuldige zu schützen und zu retten. Alles ist breit, platt, grobe Kelle und dabei so unendlich freudlos. Terrence Stamp hatte als Zod Spaß an seinen Superkräften und einen kindlichen Macht- und Zerstörungstrieb. Michael Shannon ist auch nur ein getriebenes, jammerndes Psychoarschloch der dem geplanten Genozid emotionslos gelangweilt entgegensieht und sich im wesentlichen auf "Ich mache ja nur meinen Job" rausredet.

Hans Zimmer Routinesoundtrack ist mal wieder nur Orchester-Armageddon ohne Nuancen, Grandezza oder Subtilität- passt also perfekt zu Synders Film. Die Avengers und selbst der schwache Iron Man 3 bewiesen, dass Superhelden-Filme immer auch Spaß machen sollten. Men of Steel kapiert seine Hauptfigur nicht und versinkt in Pathos und Belanglosigkeit und ist ein schlechtes Omen für den kommenden Justice League-Film.

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Narrisch

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Nach Sichtung habe ich das Gefühl, das wir unterschiedliche Filme gesehen haben. Vieles von dem was du in deiner Rezension behauptest hab ich so nicht sehen können, geschweige denn die Dämtlichkeit über bewohnten Gebiet in Kampfhandlungen verwickelt zu werden. Wenn jetzt aufeinmal jeder Superheld anfangen würde in die Wüste zu ziehen wenns kracht, wäre es doch sehr langweilig, die Avengers fangen damit dann bitte zuerst an. Deine Kritik das bestimmte Dinge nur gemacht werden weil sie gut aussehen kann ich ebenfalls nicht nachvollziehen. Die von dir beschriebene Jesuspose ist vielleicht 5 Sekunden lang und im Kontext nachvollziehbar. Warum bitteschön kann denn etwas nicht nur einfach da sein weil es gut aussieht? Meine Güte es ist ein Superheldfilm!


TexasTomBoe

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word narrisch!


Kotelette: Die Nacht der lebenden Texte

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5.0Geht so

Schon der 20-minütige Prolog des Films hat Längen und das zieht sich leider durch den gesamten Film. Es sind insbesondere die wuchtigen Actionszenen, die ausufern: Über weite Strecken ist „Man of Steel“ eine Zerstörungsorgie sondergleichen. Wenn Kryptonier einander zu Klump schlagen wollen und durch die Gegend boxen, bleibt kein Stein auf dem anderen. Da werden Wolkenkratzer und ganze Häuserblöcke von Körpern durchschlagen wie Pappkartons von Dum-Dum-Geschossen. Das ist visuell ungemein beeindruckend, keine Frage. Die x-te Explosion und das x-te in Schutt und Asche gelegte Gebäude ermüden auf Dauer aber doch etwas.

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Stefan_R.: Mann beisst Film

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7.5Sehenswert

[...] [Es wäre] grundlegend falsch, „MAN OF STEEL“ als bloßes Effektegewitter ohne Sinn und Verstand abzukanzeln [...]. Natürlich dröhnt und kracht es beinah pausenlos, wenn sich Hans Zimmers brachialer Score wie ein hartnäckiger Heavy-Metal-Ohrwurm in die Gehörgänge windet und Zack Snyder einen auf Michael Bay macht, um im ausladenden Finale seinen Hang zur überbordenden Action ohne Rücksicht auf irgendwelche Verluste auszuleben. Und selbstverständlich hätte man hier und da straffen können, ohne dass es dem Film, der eigentlich ein einziges großes Finale ist, geschadet hätte. Aber wir befinden uns, was viele anscheinend gerne vergessen, immer noch in einer Superheldenverfilmung und in keiner dramatischen Charakterstudie, die spätestens seit Christopher Nolans Batman-Trilogie so schwer in Mode ist. Warum also kritisieren, wenn „MAN OF STEEL“ doch im Grunde alles richtig macht, indem er als bildgewaltige, ernste Comicverfilmung auftritt? Identitätskrisen mögen ja schön und gut sein und im Falle von Nolans Batman-Oper mit Einschränkungen auch wunderbar funktioniert haben, doch irgendwann sollte man, zumindest nach Ansicht des Rezensenten, die inneren Dämonen bitte langsam wieder zur Ruhe kommen lassen. [...]

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Filmering: Filmering.at

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6.0Ganz gut

Leider nur gutes Mittelmaß. Christopher Nolan und Zack Snyder haben sich viel zu viel vorgenommen und ersticken in einem bedeutungsschwangeren Wirrwarr aus emotionaler Identitätsfindung und Hauruck-Action. Auf der einen Seite versucht man über eine unkonventionelle Bildsprache und durch nachdenkliche Momente die konfliktbeladene Seite von Kal-Els Charakter zu erarbeiten und seinen Werdegang zu Superman auf charakterlicher Ebene auszuloten, aber gleichzeitig will man auch ordentliche Effektschlachten in den Film integrieren. Es wäre aber besser gewesen man hätte es bei diesem Film bei der Charakterentwicklung belassen, dann hätte man vielleicht mehr Zeit gehabt um eine kohärente Struktur zu finden und auch die Nebenfiguren gebührend zu etablieren. So aber ist Man of Steel weder Fisch noch Fleisch, ein riesiger Koloss von einem Film, der zu viel will und letzten Endes nichts davon ganz richtig macht. Solide ist das ganze natürlich dennoch und es spricht auch nichts dagegen, dass man sich dabei amüsiert, aber es wäre eindeutig mehr möglich gewesen.

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Arthur A.: www.filmfutter.com

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7.0Sehenswert

In seinen besten Momenten versetzt dieses große Kinospektakel trotz verschachtelter Flashbacks, bedauernswerter Humorlosigkeit, eines unsteten Tempos und eines überzogenen, CGI-getränkten Finales den Zuschauer in Staunen.

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ChrisCabin: Slant Magazine ChrisCabin: Slant Magazine

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4.5Uninteressant

Anstatt den Charakteren Raum zur Entwicklung zu geben, werden plump Backstories erzählt und es geht nicht um Supermans inneren Konflikt sondern vielmehr darum, wie man ein möglichst guter Amerikaner ist.

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Rex Reed: The New York Observer Rex Reed: The New York Observer

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4.0Uninteressant

Man of Steel ist redundant, unnötig und eine kolossale Verschwendung von Talent und Geld.

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Peter Travers: Rolling Stone Peter Travers: Rolling Stone

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7.5Sehenswert

Irgendwo im Windschatten zwischen Action und Angst gefangen, ist Man of Steel mit Sicherheit eine holprige Achterbahnfahrt, deren Wunder man sich allerdings nicht entziehen kann.

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Roger Moore: Orlando Sentinel Roger Moore: Orlando Sentinel

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5.0Geht so

Man of Steel ist eine radikale Neuinterpretation des Superman-Mythos', das ist noch keine Sünde. Aber es fehlt hier einfach an Witz und Charme.

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Rockville

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Witz und Charme? Verstehe ich einfach nicht. Nicht jeder Film muss kluge und aberwitzige Sprüche wie "The Avengers" haben...


mtd1963

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Dann seh dir doch erst mal die (neuen aka Klassiker) Verfilmungen an:
Superman (1978)
Superman II - Allein gegen alle (1980)
Superman III - Der stählerne Blitz (1983)
Superman III - Der stählerne Blitz (1983)
Supe Superman Returns (2006) [Teil IV]
Superman - Die Abenteuer von Lois & Clark (1993–1997)
Das Highlight der Serie = Die Hochzeit war zeitgleich mit dem Comic (in US).


Claudia Puig: USA Today Claudia Puig: USA Today

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6.5Ganz gut

Henry Cavill passt in die Rolle der Comic-Ikone. Christopher Reeve wäre stolz. Doch Snyder hätte sich mehr auf Clarks Konflikte konzentrieren sollen und weniger auf die In-your-face-Pyrotechnik.

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J. Berardinelli: ReelViews J. Berardinelli: ReelViews

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7.5Sehenswert

Snyder ist es gelungen, diesen Film erfrischend anders als die vorherigen Supermanfilme zu machen und hat dadurch eine Daseinsberechtigung. Doch eines fehlt: das Herz. Die Charaktere sind zu dünn gezeichnet.

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Mick Lasalle: San Francisco Chronicle Mick Lasalle: San Francisco Chronicle

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7.5Sehenswert

Zack Synders Man of Steel erzählt die Geschichte von Superman aus einem anderen Blickwinkel und behält ein sehr hohes Maß an Qualität bei. Nur bei den Kampfszenen hätte man etwas mehr schneiden können.

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Justin Chang: Variety Justin Chang: Variety

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4.0Uninteressant

Es wirkt zweifelsohne eindrucksvoll, dass überhaupt keine Kosten gescheut wurden, wenn es darum ging Snyders Vision auf den Bildschirm zu bringen - in diesem Fall wäre weniger allerdings mehr gewesen.

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Christoph Schelb : Outnow.ch Christoph Schelb : Outnow.ch

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7.0Sehenswert

Der Streifen wirkt so wie eine Mischung aus Batman Begins und Transformers. [...] [Es fehlt] die Tiefe [..], gefällt aber immerhin im Bereich des Blockbusterkinos.

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Edward Nigma: CinemaForever

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8.0Ausgezeichnet

[...] Gottgleich ist Superman in Zack Snyders „Man of Steel“ auf jeden Fall. Über jeden Zweifel erhaben aber mitnichten. Ein Überwesen, das sich als oberste moralische Instanz aufspielt? Das ist, kann und darf uns als Zuschauer nicht ganz koscher vorkommen. Denn anders als Batman, der nach einem festen Credo handelt, entscheidet Superman nach bestem Wissen und Gewissen und wird dabei vornehmlich von seinen Emotionen geleitet. Die Unberechenbarkeit dieser Entscheidungen lässt sich eindrucksvoll in der finalen Konfrontation mit Zod erkennen, wo der Comic-Übermensch letztendlich ein äußerst fragwürdiges Urteil fällt. Ist der Mann aus Stahl nun Freund oder Feind? Diese Frage muss sich der Zuschauer nach dem Kinobesuch schon alleine beantworten. [...]

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Edward Nigma

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Danke :) Scheint ja ein heiß diskutierter Film zu werden...


ThomasWzS

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Er hat halt den Rat vom Pfarrer befolgt: "Manchmal muss man riskieren einfach an etwas zu glauben. Das Vertrauen kommt dann später." :-)


Beeblebrox: dasfilmfeuilleton.de

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5.5Geht so

[...] Bereits im gigantischen Prolog tobt Krieg. Aufstand, Rebellion, Putschversuch und Machtergreifung. Danach folgt die absolute Zerstörung. Im Feuerregen zerschellen Schlachtschiffe, von Asche bedeckte Trümmerhaufen verschlingen den Ort des Geschehens und während sich die epische Bandbreite einer finalen Kollision entfaltet, bricht Kryptons Zivilisation in sich zusammen. Unvermeidbare Weltvernichtung und verheerender Niedergang – ein Opening so düster und gewaltig, dass sich das Schlachtfeld unmittelbar später auf die Erde verlagern muss, um die soeben erlebten Origin-Mythologie als universalen Kampf von Gut und Böse zu etablieren. Hier ereignet sich die Erschaffung eines neuen (Superman- bzw. DC-)Universums, das minütlich expandiert – angetrieben von Hans Zimmers voluminösen und sich stets steigernden sowie donnerndem Score, der jeden Augenblick einen Showdown erwarten lässt. Tatsächlich arrangiert Zack Snyder seinen Man of Steel als Monstrum von Comic-Blockbuster, das gerne die Dimension jeglichen Schlussakts sprengen würde und im Grunde ein einziges Finale ist. Aufgewühlt und geradezu unkontrolliert rast der Mann aus Stahl durch sein eigenes Reboot, das zur tobenden Bestie mutiert und jeden Moment die Leinwand zu zerreißen droht. [...]

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Eric Kohn: indieWIRE Eric Kohn: indieWIRE

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6.0Ganz gut

Man of Steel lässt jeden vorherigen Superman-Film wie eine Independent-Produktion aussehen. [...] Die einzige Schwäche des Man of Steel und auch des Films, der nach vielversprechenden Anfängen zu einem extravaganten Finale übergeht, ist Tiefe.

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Lou Lumenick: New York Post Lou Lumenick: New York Post

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7.5Sehenswert

Ich war früher kein großer Fan von Regisseur Zack Snyder, aber unter der Aufsicht Christopher Nolans hat er seine ADS-Montagetechnik abgelegt und einen absolut respektablen und manchmal sogar inspirierten Versuch unternommen, die klassische Superman-Mythologie in den "Man of Steel" zu verwandeln.

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ThePulp84

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Na absolut ernsthaft!!!


Zugwurst

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Schwachsinn: Sack Snyder versteht es perfekt Bilder ohne Aussage aber mit viel Dramatik und, wie soll ich sagen, künstlerischer Perfektion auf die Leinwand zu bringen. Tarantino kann da schon etwas mehr :D Ich mag beide.


GermainLussier: /Film GermainLussier: /Film

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9.0Herausragend

Ja Leute, Man of Steel hält, was er verspricht. Er ist ein phänomenaler Film und ein noch besserer Auftakt für ein hoffentlich riesiges DC-Univerum.

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Matthew Leyland: Total Film Matthew Leyland: Total Film

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8.0Ausgezeichnet

Dieses große ikonische 'S' scheint bei Man of Steel vor allem für 'serious' zu stehen. Snyder gelingt ein intelligenter, ernsthafter Versuch den bekannten Superhelden zu modernisieren und erwachsener zu gestalten. Hallo, existenzielle Zweifel und Tschüss ihr roten Hosen.

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ScottFoundas: Variety ScottFoundas: Variety

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5.0Geht so

Diese stark gehypte und brillant vermaktete Zirkusattraktion leidet unter seiner Humorlosigkeit und seine ununterbrochen wackeligen Ästhetik. [...] Ein Großteil der filmischen Umsetzung wirkt schlichtweg übertrieben, von der ständigen Handkamera und den entsättigten Farben von Kameramann Amir Mokri bis hin zum ununterbochenen Wagnerischen Bombast in Hans Zimmers Soundtrack.

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Todd McCarthy: Hollywood Reporter Todd McCarthy: Hollywood Reporter

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8.0Ausgezeichnet

Visuell und rhythmisch geht Zack Snyder seinen eigenen Weg. Er erweckt mit seinem aritektonischen Look von Krypton Erinnerungen an Dune und spielt mit mit der zugrundeliegende Geschichte über Selbstopferung im Dienste der Menschheit auf Jesus an. Vor allem aber lässt er kaum fünf Minuten vergehen, ohne eine neue Ausrede für eine gigantische Actionszene zu erfinden.

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Kommentare (595) — Film: Man of Steel


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Dady

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Bewertung7.0Sehenswert

Vorher sein noch gesagt das ich nie ein Fan von Superman war. Die Filme mit Christopher Reeve habe ich auch nicht gesehen. Nur den gescheiterten Versuch von 2006 dem beliebten Superhelden neuen Glanz zu verleihen habe ich geschaut. Somit waren meine Erwartungen gar nicht so groß weil ich mir auch so dachte das es ja nur besser werden konnte. Doch Zack Snyder hat mich mit seiner Version überzeugt. Henry Cavill gibt einen guten Superman und einen noch besseren Clark Kent ab. Dazu kommt das die restliche Besetzung eigentlich Erstklassig ist. Kevin Costner, Russell Crowe, Diane Lane und Michael Shannon machen alle einen guten Job. Nur von Amy Adams hatte ich mir mehr erhofft...aber man kann ja nicht alles haben. Dafür waren die Effekte und Action umso besser und gleichzeitig das eigentliche Highlight. Einige Male kam ich aus dem staunen fast nicht heraus. Einzig die Story ist jetzt nicht so besonders da sie auch ziemlich vorhersehbar war.
Wer also mit Iron Man, Thor und Captain America seinen Spaß hatte würd bestimmt bei "Man of Steel" auch auf seine Kosten kommen!

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vanilla

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Captain America?
Nö!!!


Smogmog

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Action, Bilder, Story, Emotionen und natürlich Superman sind Top!

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machete_dont_text

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Bewertung4.0Uninteressant

ich war ja noch nie ein fan von superman, und dieser film ändert daran nicht das geringste. irgendwie total uninteressant und einfach nur laut. am besten hat mir noch das ende gefallen: mit all seiner kraft und tollen fähigkeiten reicht superman doch ein einfacher genickzwirbler, um den bösen buben auszuschalten... hey, das haben sie von captain hero geklaut... oder parodiert...

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Martyman

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Wer beispielsweise auf Christopher Nolans perfekte "Dark Knight"-Trilogie oder auf Sam Raimis erstklassige "Spider-Man"-Trilogie (mitsamt den neuen "Amazing"-Filmen, die ebenfalls genial sind) steht, weiß, dass diese Superhelden eine sehr menschliche Seite haben (naja, sind ja auch Menschen) und eben deshalb für ziemlich realistische Comic-Verfilmungen sorgen.
Wenn man dann Zack Snyders (und von Nolan produzierten) "Man of Steel", also Superman, betrachtet, ist dies schon einmal ein möglicher Minuspunkt (natürlich nicht allgemein gesprochen - darf man aber so empfinden!). Deshalb sollte auch dem kommenden "Batman v Superman" mit Skepsis begegnet werden. Eins steht fest: Superman, egal ob in älteren Verfilmungen oder im neuesten Blockbuster, ist einfach sehr (beziehungsweise zu) übermenschlich und das gefällt nicht jedem.
So ist die erste Hälfte des "Man of Steel" ein fantasievolles Geplänkel über den Planeten Krypton und alles, was dazugehört. Der böse Zod will schließlich die Erde vernichten, um seine Rasse auf ihr zu errichten, und das kann der bei den Menschen lebende Kal-El natürlich nicht zulassen.
Die Story gerät, auch wenn sie aus den eigentlich fähigen Händen eines David S. Goyers (teilweise zusammen mit Nolan) kommt, bei "Man of Steel" aber zur Nebensache - und das ist ein Pluspunkt an diesem Effektefeuerwerk.
Denn schaut man auf die Detailverliebtheit eines Zack Snyder, der hier Visual Effects mit Hans Zimmers (wie immer) genialem Soundtrack zu visuell perfekten Bildern kombiniert, dann braucht es die Story nicht mehr.
Dies führt in allem dazu, dass der Film natürlich zu lang geraten ist und dafür zu holprig erzählt wird. Auch die Charakterzeichnungen sind nicht vom Feinsten. Doch hey, plötzlich will Henry Cavill wieder in die Luft springen und durch eine coole Kameraführung mitsamt der erwähnten Top-Effekte macht es schließlich großen Spaß, Superman fliegen und kämpfen zu sehen.
Fazit: Storytechnisch leider zu verworren und holprig, dafür aber mit immens großen Schauwerten und einem fetzigen Soundtrack: Der "Man of Steel" ist trotz Mängel sehr ansehnliches Popcorn-Kino.

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Bletch

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Bewertung7.0Sehenswert

Kein schlechter Film über den größten aller Superhelden, der von Henry Cavill überzeugend dargestellt wird. Ihm nimmt man einerseits den smarten Clark Kent ab und andererseits auch den Man of steel.
Besonders gelungen fand ich die Erzählung seines Ursprungs auf Krypton und seiner Ankunft auf der Erde. Diese Zeit wird ausführlich genug geschildert und bietet für mich mit den 2 Vaterrollen (mit Russel Crowe und Kevin Kostner toll besetzt!) den größten Tiefgang im gesamten Film.
Auch Amy Adams überzeugt als Lois Lane und ihre Beziehung zu Clark Kent hat genügend Zeit sich zu entwickeln.
Das sollte bei knapp 2,5 Stunden auch alles möglich sein. Langweilig ist der Film trotz der Länge nicht, denn die Action kommt bei 'Man of steel' nicht zu kurz. Auch die typische Musik von Hans Zimmer passt ganz gut.
Ich habe mir dennoch von der Zusammenarbeit Znyders und Nolans etwas mehr in Sachen Atmosphäre erhofft. Mich hat es irgendwie emotional nicht ganz gepackt.
Den Charme der damaligen Filme erreicht Man of steel natürlich nicht, will er aber auch gar nicht, was die Fans der Comics und alten Filme ärgern könnte.
Mich haben allerdings besonders einige zentrale Einzelheiten gestört, was den Gesamteindruck geschmälert hat.
Achtung, Spoiler!
- Da wäre z.B. der Kuss zwischen Clark und Lois - natürlich landen Sie direkt vor den Augen von Lois Arbeitskollegen (die offensichtlich als einzige aus einem zerstörten Wolkenkratzer hervorkommen) und können einem Kuss nicht widerstehen, obwohl gerade Metropolis in Schutt und Asche gelegt wurde und vermutlich tausende Menschen ihr Leben verloren haben.
- Der Endkampf ist sicherlich gigantisch, aber das letzten Endes ein Genickbruch ausreicht, obwohl man sich vorher ohne eine Schramme durch Wolkenkratzer bis ins Weltall prügelt, fand ich irgendwie albern.
- Obwohl eine globale Bedrohung besteht, regelt ein einziger General nahezu alles alleine. Kein (US-)Präsident, keine NATO, keine Medien aus aller Welt oder sonst wer sind vor Ort, die ein bevorstehendes Ende der Erde irgendwie spürbar machen.

Na ja, der Film ist gut besetzt und unterhaltsam, aber irgendwie ein bisschen seelenlos für Superman. Man kann es halt nie allen zu 100% Recht machen ;-)

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falk-sonnenburg

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Bewertung6.0Ganz gut

Ich hatte viel Hoffnung in diesen Film und in ein Reboot über den Mann auf Stahl, doch leider leider wurde aus diesen Hoffnungen keine Realität. Christopher Nolan als Taktgeber hat versucht, eine Ursprungsstory á la Batman zu designen, dóch Superman ist ein anderer Charakter, der ganz andere Anfänge und Anforderungen an sich selbst. Der Film war nichts, wo man sagen kann: "Den muss ich imm er wieder sehen!". Die Story floß so dahin und man wusste einerseits wohin es geht, andererseits wusste man aber nich warum. Warum Superman den Mörder seines Vaters aufhalten will, ist schon klar, aber die Kraft hinter dem Tun dieses Bösewichts kam nicht so richtig raus.
Ansich ist es ein Film der schöne und viele Bilder hat, die bunt sind und wo sich viel tut, doch mein Hauptproblem mit dem Film war, dass der Film nicht in die Tiefe gegangen ist, wie es zum Beispiel bei "Batman Begins" der Fall war. Ein bisschen mehr Tiefe und ein bisschen weniger BOOM BOOM hätte dem FIlm gut getan und hätte ihn zu etwas gemacht, das messen hätte können mit der Batman-Trilogie. Schade, aberauf einen zweiten Versuch 2016.

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SergioPrime1390

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Bewertung7.5Sehenswert

Pluspunkt für eine aktionreiche und gelungene Terraforming Szene !!!!
Lassen wir mal den versteckten Patriotismus raus und beschränken uns darauf, dass es nun mal ein Superhelden Film ist und Superman ein Amerikaner durch und durch ist trotz Alienwurzeln :D keiner würde das bei Captain America hinterfragen der quasi der Bruder von Uncle Sam ist...Man darf solche Comic Verfilmungen nicht so ernst nehmen und nach ihren Ethischen Hintergund durchleuchten, da es nun mal Comic Vorlagen sind die dahinter stecken. Superman besiegt die Bösen und gut ist!

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Amazing

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Bewertung7.5Sehenswert

sehr gelungener Neuanfang des Supermanepochs. Hier gibt es zwar die ein oder andere Länge jedoch sind die Actionsequenzen umso genialer. Auf jedenfall sehenswert.

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Lili 9ochefort

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Bewertung4.5Uninteressant

GAR NICHT SUPER MAN(N) !!!,...

,... und dabei ist Zack Snyder ein toller Regisseur. Sucker Punch, Watchman haben mir extrem gut gefallen. Und von Dawn of the Dead bin ich absolut begeistert, das war eines der besten Remakes die ich in der ganzen Remake-Welle gesehen habe. Gut von 300 mag man halten was man will aber optisch und actionmäßig war er geil. (Diese 300 putzen alle weg,.. haha oder besser YEAH!!!!!), und dann gibt's da noch Christopher Nolan den ich auch für ein Genie halte. Die neue Batman Trilogie meisterhaft, oder Inception und Memento die bei mir einen schon jetzt haushohen Stellenwert haben ohne das ich sie überhaupt kenne.

Aber was ist dann da schief gelaufen ?
Technisch gar nix, die Besetzung ist auch ok, nur Kevin Costner mag ich nicht besonders dem fehlt es an Charme, Charisma etc, und genau da liegt auch bei Man of Steel das Problem, er hat kein Charisma und auch keinen Charme. So gut die Action auch ist und der Score von Hans Zimmer wuchtig ist dem Film fehlt es an Seele, und darum geht er einfach emotionslos an einem vorbei. Schon irgendwie ein kollosaller Fehlschlag wenn einem das gezeigte nüscht interessiert bei dem Cast vor und hinter der Kamera. Aber so ist es bei Man of Steel bei mir gewesen. In den alten Superman Filmen war Wärme, da gab es die Sekträterin, die nix von Superman wissen durfte und Clark Kent musste sich immer was einfallen lassen, und wenn er wieder zurück war vom Menschen retten, guckte er immer ganz verdutzt und spielte den dummen, und ja auch die Menschen die Superman gerettet hat haben sich dann auf die gute alte Höfflichkeit und Anstandsform bedankt,.. aber hier zerstört Superman eine halbe Stadt und nix mit Menschen helfen oder retten,... der neue man of Steel ist halt naja so gar nicht mehr der alte. Schade.

Fazit:
Optische Spielerein, wuchtiger Score und toll besetzt, hilft es aber wenig auch wenn die Action passt wenn der Film völlig an einem vorbei plätschert und nicht richtig fesseln kann.

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Thomas Hetzel

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Ja, für mich auch und ich bin auch froh, dass du auch die von Schumacher magst. "Man of Steel" war jetzt für mich auch nicht die Offenbarung, aber allemal besser als "Superman returns".


EvertonHirsch

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Aber auch bei "Superman II" sind Betonsteine auf die Straße gefallen und Superman war nicht immer da, um jeden einzelnen aufzufangen. Er hat versucht, so viel wie möglich Menschen nebenbei zu retten, aber im Kampf mit den drei Kryptonieren war er auch abgelenkt.
"Man of Steel" ist doch nur die konsequente Weiterführung der technischen Möglichkeiten. Hätte man in den 80er Jahren schon die Möglichkeiten gehabt, optisch ansprechend Sups in ein Haus krachen zu lassen mit anschließender Zerstörung, hätten wir das damals schon gesehen. Auch bei Man of Steel versucht der Stählerne so gut es geht die Menschen zu schützen.
Reeve hatte weitaus mehr von einem Vorzeigepfadfinder, der Superman nunmal ist, das ist klar. Aber so schlecht ist "Man of Steel" jetzt auch nicht.
Aber vielleicht hätte Superman ja alles mit seinen Augen wieder aufbauen können wie in "Superman IV" die chinesiche Mauer z. B., aber der ist ja nicht umsonst mal richtig scheiße. ;)


emmanuelle.rastoldo

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Bewertung9.0Herausragend

Ich blick eure ganzen Kritiken nicht! Der Film ist zwar kein ,,Dark Knight", hat aber gefesselt. Klar gab es ein paar Längen, aber das ist mir voll egal. Der Film ging ab wie Schnitzel, besonders das Finale! Die Effekte sind top! Es ist zwar auch nicht Nolans Glanzstück, schaut man aber gern an. Von Story her ist der Film nicht so weit, ist aber kein Transformers. Henry Cavill ist ein super Man of Steel( und er ist Brite!). Mehr gibts nicht zu sagen! Toll!

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doctorgonzo

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Die Effekte sind top. Leider war es das aber auch schon. Ansonsten geht der Film nämlich durch wie Gammelfleisch. Wobei ich gerne zugebe, dass Superman ein undankbarer Superheld zum Verfilmen ist.


Desmond42

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Bewertung5.5Geht so

Mit Abstand der beste Superman-Film, aber das mag bei den unrealistischen und unlogischen Vorgängern nicht viel heißen. Zwar finde ich es gut, dass Superman nicht mehr der "perfekte", kitschige und übermäßig bewundernswerte Held ist, den sich viele zurückwünschen, aber der Film war trotzdem noch zu unrealistisch, die Bösewichte waren großteils eintönig und uninteressant, und Lois Lane wurde absolut furchtbar charakterisiert. Zu mehr als Durchschnitt hat's leider nicht gereicht.

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giehlemanns

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Schön dass du bei Superman Realismus erwartest...


Desmond42

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Tue ich nicht. Ich gehe natürlich von vorn herein davon aus, dass die Filme unrealistisch sind, was meine Reaktion, wenn sie's dann auch sind, aber nicht unbedingt verbessert. Und dieser hier ist zumindest schon weit realistischer als das Original von 1978 oder "Superman Returns", was beweist, dass man mit Hilfe von guten Regisseuren wie Nolan und Snyder zumindest ein bisschen Sinn aus der ganzen Sache herausbekommen kann. Deshalb, und wegen Story und Soundtrack, bekommt er von mir ja zumindest eine ganz leicht überdurchschnittliche Wertung.


Jason Bourne

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Bewertung4.5Uninteressant

Was hatte ich mich auf Man of Steel gefreut. Ich als absoluter Superman Fan. Im besitz jeder menge Comics, Filmen, Serien und anderen Zeug das den Mann aus Stahl zum Thema hat. Ich bin mit dieser Figur aufgwachsen und sie ist bis heute mit abstand mein Lieblings-Superheld. Nun hatte man sich 7 Jahre zeit gelassen um einen neuen Superman Film zu machen. Christopher Nolan sollte nach Batman nun auch Superman retten. Und Regisseur Zack Snyder sollte das also umsetzten. Ein Epischer und Actiongeladener Film sollte das werden. Aber ganz ehrlich, ist Man of Steel kein würdiger Superman Film. Er ist strunz Doof, Lächerlich und völlig emotionslos. Also leider genau das was ich alles nicht wollte.

ich glaube Christopher Nolan ist ein Mensch der geht zum Lachen in den Keller. Wie kann es anders zu erklären sein das seine Filme dermaßen ernst und dunkel sind. Aber das ist ja nuneinmal momentan gerade voll angesagt. Superhelden die sich hinterfragen, dunkel und entmutigt auf der such nach dem sinn im Leben sind. Das hatten wir in der Dark Knight Trilogie, in Woverine - Weg des Kriegers und selbst der immer gut gelaunte Tony Stark hatte in Iron Man 3 schwer mit seinem inneren zu kämpfen. Umso Trauriger ist es das Man of Steel oft einfach unfreiwillig komisch ist.

Natürlich muss auch wieder die Origins Story erzählt werden. Und schon hier gleich zu beginn auf Krypton wird ein Actiongewitter abgefackelt. Der große und moralische Jor-El gespielt von Russel Crowe darf in den ersten Minuten als Rambo verschnitt über den Planten fegen. Schaltet Zod´s böse Schergen aus, schickt seinen Sohn zur Erde und gibt ihm noch ein paar weise worte mit auf den weg.
Zod schwört Rache und wird verbannt. Der Planet ist futsch und wir dürfen uns als nächstes einen Bärtigen Superman ansehen der zielos durch die Welt streift. Als Fischer oder Kellner arbeitet und Bedeutungsschwer durch die Gegend glotzt. Schon hier fühlte ich das hier irgendwie etwas nicht stimmt. Nichts gegen das abändern und rasantere erzählen der Geschichte. Aber Superman's suche nach Bestimmung und seine Kindheit die Rückblenden erzählt wird, bringt auch immerwieder irgendwelche Actionszenen die es so jetzt nicht gebraucht hätte. Schlimmer sind die christlischen Einflüsse. So wandelt Clark 33 Jahre über die Erde und vollbringt hier und dort auch mal ein Wunder. Wenn er Männer von einer Bohrinsel rettet oder holt sich bei einem Priester rat ob er sich als Martyrer Zod opfern soll. Bei Nolan und Co ist halt immer alles größer.

Da hat der Regisseur Kevin Coster und Diane Lane als Ma und Pa Kent. Ihre zeit wird leider recht kurzt gehalten. Fast hat man als Zuschauer das gefühl das durch die diversen Actionszenen und das kurz halten der Szenen zwischen Clark und seinen Eltern unglaublich viel verloren geht. Denn gerade diese sind für mich was die Charaktere betrifft die gelungensten im ganzen Film. Wenn ich aber an diese unglaublich lächerliche und hirnrissige Szene denke in der Jonathan Kent stirbt fehlen mir fast die Worte. Dafür darf aber der Tote Russel Crowe als Geist oder als bewusstsein aus einem Kryptonischen USB Stick immer wieder auftauchen. Für mich hat hier eindeutig der falsche Vater mehr zeit bekommen.

Irgendwann findet Clark ja dann im Eis ein 18 000 jahre altes Schiff das ja zufälliger weise Superman's Blau Rotes Kostüm an Bord hat. Und dann geht das Hirnlose Beat 'em up gehopse los. Da wird sich durch Smallville geprügelt, da wird sich durch Metropolis geprügelt, da wir im Weltraum geprügelt. Da werden unzählige Hochhäuser zerstört. Metropolis wird in Schutt und Asche gelegt. Roland Emmerich wäre stoltz. Nun stellt sich für mich ein problem ein. Im Normalfall leben in diesen zahlreichen Gebäuden jede menge Menschen. So gehe ich nun natürlich davon aus das durch Superman und Co so ziemlich fast alle in Metropolis abgekratzt sind. Das Monotone und immer gleich aussehende CGI geprügle erinnert schmerzhaft an Transformers und deswegen ist die völlige Gleichgültigkeit gegenüber des Menschlichen Lebens nicht verwunderlich jedoch in einem Film der Superman, denn für viele größten Pfadfinder der Comicwelt als Hauptfigur hat einfach nicht vertretbar. Eigentlich vertritt dieser die Meinung das dass Leben das größte gut ist. Ihn hier zusammen mit Zod gedankenlos eine ganze Stadt voller Menschen auslöschen zu sehen, geht für mich einfach nicht. Vom ende ganz zu schweigen. Nennt mich altmodisch, aber Superman darf soetwas niemals tun. Ermüdende Action der immer gleichen Sorte, die zwar technisch gut aussieht und im Sounddesign schön rummst, aber mich als Zuschauer dermaßen emotional kalt lässt, so das ich als Superman-Fan fast schon weinend versinken möchte.

Ich will hier auch nicht mit der alten leier kommen das die Chris Reeve Filme so viel besser sind. Obwohl ich sie Liebe ist mir bestens bewusst das diese enfach nich mehr zeitgemäß sind und ein Superman gemacht werden musste der auch ein neues Puplikum anspricht. Ein Film in dem der mächtigste Superheld auch mal auf die Kacke hauen tut. Und da bin ich auch selbst dafür. Aber einen Superman Film zu drehen, in dem der Held wenig Heldenhaft wirkt, das menschliche Leben keinen wert zuhaben scheint. (Was bei die Avengers auch der fall war, aber dieser Film nahm sich deswegen niemals so ernst), aber Man of Steel gibt sich Bierernst und lässt jede wärme oder jedes wohlwollen für die flachen und austauschbaren Charaktere vermissen. Schauspielerisch kann hier sowieso kaum einer überzeugen. Henry Cavill wirkt bemüht aber bleibt einfach blass. Amy Adams wirkt furchtbar unterfordert. Russel Crowe hat mich eher genervt. Einzig Kevin Costner und Diane Lane können etwas wärme transportieren. Und Michael Shannon gibt als Zod zumindest eine sehr gute boshafte Vorstellung.

Krawall und Remmidemmi. Mehr gibt es über Man of Steel in seiner Gesamtheit eigentlich nicht zu sagen. Der Film ist weniger ein Superhelden als ein Alien-Invasions Film. Raumschiffe, Weltenwandler und Gigant-Subwoofer. Vom Charme des 1978er oder des 2006er Films ist hier nichts mehr geblieben. Dunkel, schmutzig und hurmorlos ist dieser Superman. Superernst und deswegen wahrscheinlich so oft auch ziemlich lächerlich. Einfach nur Entäuschend.

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Jason Bourne

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Er war halt ein versuch die Reeve/Hackman ära weiterzuführen. Sicherlich nicht perfekt gelungen, aber zumindest sehr viel besser als Man of Steel.


Lili 9ochefort

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Stimmt leider alles Jason. Der Film kann mit den alten Teilen nie und nimmer mithalten. Und schon diese Optik fand ich grausig. Und wo ist eigentlich der liebgewonnene Clark Kent hingekommen. :)


sibisch

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Alles ein wenig düsterer (sogar der anzug)..Und nicht mehr so kitschig wie in dem anderem Film. Gute Film , überzeugt ! Ausser Amy Adams kam mir zimlich fehl am Platz vor in ihrer Rolle. Sie hätten jemand anders suchen sollen.

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DaniJSP

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Bewertung10.0Herausragend

Sehr guter Film! Was diesen Film ausmacht sind zueinem die Story die leicht abgeändert wurde und zum anderem die Effekte. Ich persönlich kenne viele Leute die den Film nicht so doll fanden was ich nicht verstehen kann. Immerhin geht es um Superman - The Man Of Steel. Was denken die worum es in den Film geht? Es ist gleich von anfang an klar das darum geht das General Zod nach der exposion Kryptons auf der suche ist nach Kal-El, der Sohn von Jor-El und Lara-El. Die beiden die in den letzten Minuten von Krypton sich gegen Zod gestellt hatten.

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oliver.thiel.10

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

Gehört für mich zu den Reboot's die sich lohnen und ihr Geld wert sind. Super Film !!

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cybercj.solevita

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Bewertung10.0Herausragend

es ist ein seher guter Film bin auch ein Größer Fan von Superman :)

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gassifan2410

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Plane seit er rausgekommen ist ihn mal zu gucken.
Ich kann mit Superman ÜBERHAUPT NICHTS anfangen.
Aber der Film heißt ja auch nicht Superman, sondern Man of Steel.
Lohnt er sich?!

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arzutomta

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Ich hab den nicht geguckt. Aber dafür eine Freundin von mir unr sie fands sehenswert.


lok

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gassifan glaub mir er ist grottenschlecht. das tat weh. Noch schlimmer als Batman & Robin!! Tut dir das net an.


tsimis

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Bewertung10.0Herausragend

Mein absoluter Lieblingsfilm!
Kaum zu glauben das mann heutzutage noch Menschen ins Kino bekommt wegen einem Mann der fliegen kann!?!?!?!
Aber das was dieser Film bietet ist weit mehr als nur fliegen, Muskel und Action!
Für die Superman-Fans wurde viel herumgebastelt und erneuert und für die Neulinge wurde der lange Weg von Kal El auf eine Atemberaubende Art und Weise dargestellt!

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inceptionfan

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Bewertung6.5Ganz gut

Auch wenn in den Trailern extrem mit Christopher Nolans Name geworben wird, habe ich meine Erwartungen nach den durchwachsenen Kritiken runtergesetzt und lediglich mit guter Unterhaltung gerechnet und "Man of Steel" bietet das auch im Großen und Ganzen! Henry Cavill und Amy Adams in den Hauptrollen haben mir eigentlich ziemlich gut gefallen und spielen vollkommen solide. Viele Figuren im Film bleiber nur leider ziemlich platt und man darf einfach von diesem Film keine Handlung erwarten! Die ruhigeren Szenen in der ersten Hälfte fande ich wirklich gut gemacht und waren relativ atmosphärisch, aber das Problem ist, dass "Man of Steel" viel zu wenig Zeit für die Hintergründe der Figuren aufbringt, sondern man merkt ihm deutlich an, dass der Großteil des Geldes in die Schauwerte gesteckt wurde. Davon bietet der Film reichlich, ist optisch schon stark gemacht (ich empfehle hier auch definitiv die Blu Ray!) und die Effekte sind sehr gut gelungen. Dazu kommt noch ein tolles Sounddesign und der Soundtrack von Hans Zimmer ist auch wie gewohnt episch. Ich habe ja ab und zu nichts gegen so ein Actionspektakel, aber für mich ist hier der Kritikpunkt, dass alles irgendwie so extrem seelenlos wirkt und bis auf 1-2 Momente nie so wirklich spannend ist, da man sich den Storyverlauf sowieso denken kann. Ich muss auch sagen, dass mir das Finale in den letzten 20 Minuten wirklich überraschend gut gefallen hat und hätte man es nur bei dieser halben Stunde mit Action am Ende belassen und mehr Zeit für die Story vorher verwendet, wäre "Man of Steel" viel besser gewesen. Die unnötig ausgedehnte Zerstörung von Metropolis vor dem eigentlichen Finale fande ich einfach nur unnötig!
Fazit: Solides und handwerklich sehr gut gemachtes Actionspektakel, aber für mehr als Unterhaltung, bei der man das Hirn abschalten kann, reicht es eben nicht! Man kann nur hoffen, dass Zack Snyder für die Fortsetzungen dazugelernt hat.

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mar (-ion-)

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Bewertung7.5Sehenswert

für mich eine der besseren comic verfilmungen!
nach dem amazing spider-man 2 mehr als ein flop war, weiß clark kent zu überzeugen!
guter film!

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