Man of Steel - Kritik

CA/GB/US 2013 Laufzeit 143 Minuten, FSK 12, Actionfilm, Science Fiction-Film, Kinostart 20.06.2013

Setze Man of Steel auf die Merkliste und wir sorgen dafür, dass du keine News zum Film mehr verpasst!

Was moviepilot noch bietet: Mach die TOUR.
Melde dich an!

Setze Man of Steel auf die Merkliste und wir sorgen dafür, dass du keine News zum Film mehr verpasst!
Auf Merkliste

Kritiken (46) — Film: Man of Steel

Mr.Film: City of Cinema

Kommentar löschen
3.0Schwach

Bilder, die durch jedmöglichen Instagram-Filter getrieben wurden erfassen einen Mann, der auf seiner Telenovelareise die Ursprünge seiner Herkunft erforschen möchte. Er ist anders, er ist gutaussehend - er ist Superman. Doch ist es wirklich Superman? Oder nicht doch ein Vogel, ein Flugzeug? Ich möchte mich da nicht festlegen, so blass und austauschbar trat Henry Cavill in seinem Blau-Rotem Dress auf. Der Übermensch, der sein fehlendes Charisma mit einem wohl geformten Körper wett macht. Jedenfalls bei der weiblichen (und einem Teil der männlichen) Front. Der Rest möchte aber vor allem einen guten Auftritt sehen. Solch einen, wie ihn zum Beispiel Papa Russel Crowe zu bieten hatte. Ein Mann, der seine Muskelmasse nicht mit fehlendem Talent kompensieren muss. Und viel Screentime zum überzeugen brauchte er auch nicht. Doch sollte das so sein, Herr Snyder? Sollte die eigentliche Hauptfigur so leicht in den Hintergrund zu rücken sein? Ich meine, er ist der Namensgeber dieser Geschichte. Etwas Bezug zu Clark Kent sollte da schon hergestellt werden.

Sie können gutes Kino, Mister Snyder, dass haben Sie schon oft bewiesen! WATCHMEN, 300, SUCKER PUNCH, von mir aus auch DAWN OF THE DEAD. Alles Filme mit Substanz (wobei erstgenannter sich da am meisten angesprochen fühlen darf). Alles Filme mit guten, unverwechselbaren Snyder-Bildern. Doch das hier? Snyder-Bilderbeleuchtung, doch der Inhalt erinnert an eine Fusion aus LINDENSTRAßE und ALARM FÜR COBRA ELF. Zugegeben, zwar nett inszenierte Blockbusteraction, doch auch auf solche Szenen darf man gut eine Stunde lang warten. Man wird sich hier einfach nie ganz einig, was man denn nun möchte. Eine Geschichte erzählen? Irgendetwas in die Luft oder Fäuste fliegen lassen? Charaktere beleuchten? Man entscheidet sich für einen kruden Mix aus allem, wobei von jeder Prise - bis auf den Endkampf - sehr an Essenz gespart wird.

Hier wird eine Superheldenschöpfung auf höchst grausame Weise entwürdigt. Und das sage ich über einen Mann, der seinen Schlüpfer (hier leider nicht) über der Hose trägt.

5 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir 2 Antworten

alex023

Antwort löschen

Exakt so. Außer der Sache natürlich, wo du Substanz in anderen Snyder Filmen siehst (ok, vielleicht mal "Watchmen" ausgenommen). Aber ich glaub, hier spricht ein "Hater" zu einem Fan, das wird nix. Also, okay. Guter Kommentar. ^^


Mr.Film

Antwort löschen

300 beeinhaltet nur bildliche Substanz, das stimmt schon :D SUCKER PUNCH ist ein Streitthema und das Wetter ist dafür grade viel zu schön. Aber dank dir Alex und wenn Snyder so weitermacht, hab ich ihn auch nicht mehr lieb :P


Julio Sacchi: Das Manifest

Kommentar löschen
7.0Sehenswert

Wenn man Blockbuster als "Bang for your buck" definiert, fliegt der Mann aus Stahl weit vorne. Und wenn man ein Auge zudrückt bei Snyders weiterhin mitunter riefenstahlesker Bildsprache und der geschmäcklerischen Interpretation der Heldenfigur als Mischung aus Heiland und Führer, kann man sich über eine recht erdnahe Vision des Superman-Mythos freuen. Erst zum Ende nimmt das computerspielartige Dauerdestruktionsgetöse allzu sehr Überhand, und die Ohren bluten dank Hans Zimmers dampfwalzigen Dauermuzaks. Snyder hat das mit der Effektinszenierung allerdings ganz gut drauf (von den enervierenden Crash Zooms mal abgesehen); sein Film hat so viel Wumms, daß man erst hinterher merkt, eigentlich nichts gesehen zu haben. Schauspielerisch können vor allem die Herren Crowe und Costner punkten, auch Cavill macht seine Sache gut, die Chemie zwischen ihm und Amy Adams liegt trotzdem bei Null. Schwachpunkt ist die reichlich eindimensionale Terrordogge Shannon, da hat Terence Stamp als Zod die Latte doch allzu hoch gelegt. Im Grunde ist das alles eh ein schicker Clubmix der ersten zwei Reeve-Filme, ohne allerdings jemals deren emotionale Tiefe zu erreichen. Sehenswert allemal.

9 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

StormXPadme: online StormXPadme: online

Kommentar löschen
6.0Ganz gut

Wettfliegen um die Originalität

Wenn eine Verfilmung rund um Clark Kent sich sowohl im Titel als auch im Film auffällig um die Nennung des berühmten Superman-Pseudonyms drückt, kann man eins vermuten: Die Macher sind sich durchaus bewusst, dass es wohl kaum eine Superhelden-Fiktion gibt, die beim Zuschauer mehr den Gedanken ‚Schon wieder?‘ hervorruft. Mit hochkarätiger Besetzung sowohl in der Schauspiel-Crew als auch hinter der Kamera schöpft Zack Snyder aus dem Vollen, um trotz dieser schwierigen Voraussetzung auf der anhaltenden Superhelden-Welle der letzten Jahre mit zu schwimmen. Herauskommt ein ordentlicher aber wohl kaum bahnbrechend im Gedächtnis bleibender neuer Leinwandversuch des aalglatten Alleskönners vom Planeten Krypton.

Dank eines bild- und musikgewaltigen Einstiegs wird der Zuschauer rasch mit auf die Reise einer enthusiastischen Produktion genommen. Es ist ein mutiger Schritt, die komplette lange Anfangssequenz auf Krypton spielen zu lassen und sämtliche Hintergründe Clarks sogleich zu enthüllen. Ein Experiment, das Anklang findet. Die Zuneigung zum Protagonisten beginnt schon bei seinen Eltern und deren folgenschweren Entscheidungen auf einem sterbenden Planeten. Russel Crowe (Jor-El) brilliert als letzter Held einer im Untergang begriffenen Kultur, der die letzte Hoffnung seines Volks in Form seines – illegal – natürlich empfangenen Sohns zur Erde entsendet. Die Dramatik rund um Clark Kents (Henry Cavill) Herkunft lässt einen im Laufe der Handlung niemals die extraterrestrischen Aspekte vergessen, welche bei früheren Umsätzen oft gelitten haben.

Man of Steel versucht gar nicht erst, Clark eine umfangreiche Vorgeschichte auf der Erde zu verleihen zu lassen, bevor sich die Welt der Veränderung durch die Eröffnung seiner Person stellen muss. Nur die sauber in den Handlungsfluss eingebundenen Rückblenden arbeiten die Probleme eines übernatürlich begabten Kindes auf. Erneut profitiert der Film von der Stärke seiner Darsteller. Während Cavill ein wenig blass wirkt, ist es erneut die zweite Vaterfigur des Jonathan Kent (Kevin Kostner), auf welcher die Gefühlswelt rund um den Hauptcharakter ruht. Diane Lane als Martha Kent bildet sehr plausibel das verbleibende Bindeglied von Clark zu seiner Kindheit, als die Erde sich der Bedrohung durch General Zod (Michael Shannon) und seiner Crew stellen muss. Diese kommen als die letzten Überlebenden Kryptons zur Erde, um diese zu ihrem neuen Heimatort zu terraformen- natürlich auf Kosten der Bewohner.

Überladen wird die Handlung hauptsächlich durch Lois Lanes (Amy Adams) Charakter und dem des legendären Perry White (Lawrence Fishburne). Vor allem letzterer kann trotz der anstrengenden Überlänge des Films kaum darstellerisch oder charakterlich glänzen. Auch die durch die Bank vielversprechenden Nebendarsteller im Militär und in Zods Crew machen es schwer, in einem rasanten 3D-Spektakel den Überblick über sämtliche Motivationen und Entwicklungen zu behalten.

Gegen Ende leidet der Film sehr unter den endlos aneinandergereihten Actionszenen, Zeit, die man besser auf mehr Interaktionen verwendet hätte.

Das Finale selbst sorgt eher für eine gehobene Augenbraue als für Vorfreude auf eine Fortsetzung. Man muss sich doch fragen, ob man, wenn Clark Kent schon endlich lernt, wie man Unterwäsche trägt, nicht auch ein wenig an seiner Tarnung hätte feilen können. Während man sich den Film über Mühe gibt, plausible Realitätsbezüge einzubauen, versucht Man of Steel in diesen letzten Minuten krampfhaft, die vorher teilweise fehlende Emotion auszugleichen und mehr Witz einzubauen. Das hat der große Konkurrent Marvel in seinen aktuellen Blockbustern um einiges ansprechender geschafft.

Für Superhelden-Fans und welche, die es werden wollen, ist Man of Steel sicher ein unterhaltsamer Abendfüller, meint die Autorin dieses Artikels. Ob einem jedoch viel entgeht, wenn man auf die Free TV-Premiere wartet, sei dahingestellt.

3 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

dangro: Critic.de dangro: Critic.de

Kommentar löschen
8.0Ausgezeichnet

Die Dimensionen sind extrem, daran lässt Snyder zu keiner Zeit Zweifel aufkommen. Man of Steel affirmiert Supermans besonderen Status im Superheldenkosmos – dass er nämlich, verglichen mit anderen Figuren, eigentlich alles übernatürlich gut kann – und antwortet dem durch diese Unspezifik drohenden erzählerischen Dilemma mit konsequentem Überwältigungskino.

Kritik im Original 3 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

SoulReaver: CinemaForever;DieDreiMusche...

Kommentar löschen
3.0Schwach

Na, das war doch fast schlecht, blieb seinem katastrophalen Rahmen aber letztlich mit konsequenter Beharrlichkeit treu. Da haben wir dann also unseren Clark Kent, der sich auf Mutter Erde mit Vollbart und Holzfällerhemd im Selbstfindungsmodus von A nach B schaukelt und sich in seiner omnipotenten Schale einfach nicht wohlfühlen mag. Den inneren Konflikten, der Dissonanz, Kind zwischen differenten Kulturen zu sein, denen Clark Zeit seines Lebens ausgeliefert ist, werden hingegen nie adäquate Bilder mit assoziativer Bewandtnis zugesprochen und unser übermenschlicher Jammerlappen bleibt ein stringent auf Distanz gehaltener Langweiler ohne jeden charakterlichen Tiefgang. Zack Snyders unbedingt auf generische Modernisierung getrimmte Führung ist immer auf die großen Schauwerte im Gigantomaniekorsett fokussiert, verheddert sich zunehmend in den verschiedenen Zeitebenen und lässt Superman irgendwann nur noch als rücksichtlosen wie hohlen Dampfhammer dastehen; ein postmoderner Jesus Christus, dessen Heldenstilisierung vollkommen fragwürdig angesichts seiner Handlungen und teilnahmslosen Wesenszüge bleibt.

Allgemein setzt sich das fort, was Christopher Nolan in seinem Debakel „The Dark Knight Rises“ eigentlich abgeschlossen haben sollte: Ein farbloser und monochromer Dunstschleier umhüllt jede Einstellung und das seelenlose, monotone und durchweg unspektakuläre Verlaufsschema mundet im pathetisch-lachhaften Nichts von einem Pseudo-Blockbuster. Ohne jeden packenden Erzählfluss dürfen hier wieder typische Rassendiskrepanzen aufgerollt werden und die etwas stupide 9/11-Symbolik mit Hans Zimmer „Höher, Schneller, Weiter, Lauter“-Kompositionen kollidieren, um jeden Ansatz von verblendeter Subtilität im profillosen Dauergedröhne im Keim zu ersticken. Visueller Stumpfsinn trifft auf sein auditives wie narratives Äquivalent. Wenn Snyder dann zum großen (40 Minuten oder so) Finale pfeift und der ohrenbetäubende CGI-Donnerhall jede akzeptable Grenzmarkierung sprengt, dann hat sich „Man of Steel“ endgültig als kalte, emotions- und innovationslose Materialschlacht in den Köpfen der Rezensenten eingebrannt. Hier wurde einfach nur Geld verbrannt.

Es ist ja nun nicht wirklich so, dass die Geschichte um „Man of Steel“ gar keine Substanz besitzen würde, da bleibt immer noch die Auseinandersetzung mit der schweren Bürde der Vorbildfunktion, die Akzeptanz der eigenen Ausnahmestellung, die mannigfache Verantwortung, die Superman schlussendlich übernehmen muss, um seinen gnadenlosen (und super verschenken Michael Shannon) Widersacher General Zod vor dem geplanten Genozid im Terra forming-Stil zu stoppen. Aber nein, „Man of Steel“ ist ein zerstreutes Anti-Vergnügen, in dem der Hauptcharakter an seiner auferlegten Entwicklung scheitert und sich die ruhigen Szenen als bloßer, unbedeutender Selbstzweck dekuvrieren. Jede zwischenmenschliche Dramatik wird in den staubigen Untiefen der in sich zerfallenden Wolkenkratzerschluchten begraben, jeder aufgesetzte Dialog rotiert ins Reich der unsäglichen Banalitäten und das zoomende Schnittmassaker verreckt in ihrer bierernsten Klangfarbe elendig an akuter Ideenarmut. Probleme bleiben bloße Behauptungen, „Man of Steel“ ist ein liebloser Film ohne Herz und ohne Seele. Wie schön wäre es doch mal wieder, wenn man mit einem Superhelden wirklich mitfühlen und etwas Interesse an seiner Existenz zeigen könnte.

49 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 31 Antworten

Edward Nigma

Antwort löschen

@CaptainRogers: Sei mal sicher, auch Filmkenner/-kritiker sind sich bei dem Film nicht durchweg einig ;)


CaptainRogers

Antwort löschen

Ja, verstehe. Superman spaltet die Filmkritiker. Mit der Handkannte! :-)


M. Phillips: Chicago Tribune M. Phillips: Chicago Tribune

Kommentar löschen
7.0Sehenswert

Humorlos ist der neue Superman. Die Actionszenen sind rasant und bombastisch, leider fühlt sich Nolans und Snyders Superman oft wie der Cousin vom dunklen Ritter an.

Kritik im Original Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 2 Antworten

JojoMojogx

Antwort löschen

allein schon am Ende der Spruch von dem Weiblichen Offizier ist doch einfach nur megalustig! also sry, aber ohne Humor ist der Film definitiv nicht!


Sacour

Antwort löschen

Würde ich auch sagen z.B. da wo er den Lastwagen von dem Typen in der Bar geschrottet hat :D


Movienerd: Movienerd.de Movienerd: Movienerd.de

Kommentar löschen
4.5Uninteressant

Zack Snyder hat mit Man of Steel ein Superman-Reboot erschaffen, das seinem ikonischen Protagonisten erstaunlich wenig Platz einräumt. Was fast schon paradox klingt, hat fatale Konsequenzen für den Film: Dem Schicksal des Mannes aus Stahl steht man als Zuschauer höchst indifferent gegenüber. Teilweise macht die Snydersche Zerstörungsorgie aufgrund der wuchtigen Gigantomanie schon Spaß, aber es fehlen an allen Ecken und Kanten Identifikationsfiguren und vor allem ehrliche Emotionen.

Kritik im Original 2 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

Dirk Knipphals: taz Dirk Knipphals: taz

Kommentar löschen
5.5Geht so

Viele Muskeln, wenig Seele und noch weniger Witze: Man of Steel, der neue Superman-Film von Zack Snyder, ist ein zähes Vergnügen.

Kritik im Original Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

Michael Pekler: Der Standard Michael Pekler: Der Standard

Kommentar löschen
5.5Geht so

Snyders und Nolans Superman kommt recht aufwändig, aber ideenlos daher. [...] Weder klingende Namen noch klingelnde Kassen können über die Schwächen dieses Films hinwegtäuschen.

Kritik im Original 4 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 3 Antworten

nilswachter

Antwort löschen

Schöne Kritik. Trifft den Nagel auf den Kopf.


ShayaNova

Antwort löschen

ja, passt perfekt.


Peter Uehling: Berliner Zeitung Peter Uehling: Berliner Zeitung

Kommentar löschen
6.5Ganz gut

Idyll und Krieg bilden die Pole dieses so maßlosen wie beeindruckenden Bilderrauschs. Henry Cavill vermag sowohl die heldischen wie die privaten Momente der Titelfigur überzeugend darzustellen, nur gegen die finstere Miene Michael Shannons als General Zord wirkt er zuweilen gesichtslos.

Kritik im Original Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

Christoph Huber: Die Presse Christoph Huber: Die Presse

Kommentar löschen
5.5Geht so

Man of Steel wirkt wie die Kreuzung aus Batman Begins und Transformers: einerseits Supermans Ursprünge als ernsthafter Entwicklungsroman, anderseits möglichst viel Zerstörungsaction.

Kritik im Original 1 Mitglied gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 1 Antworten

Dylukera

Antwort löschen

Es ist aber bekannt, dass im Superman Universum Zerstörungswahn ziemlich weit mit vorne ist, oder?
Ich hätte zwar nicht mit mehr Verwüstung als bei den Avengers gerechnet, aber kennt man die Materie, ist das durchaus legitim...


TobiasKniebe: Süddeutsche Zeitung TobiasKniebe: Süddeutsche Zeitung

Kommentar löschen
5.0Geht so

Der neue General Zod (Michael Shannon) ist leider nur Standardmaterial. Er und seine Mitverschwörer prügeln sich ganz fürchterlich mit dem Man of Steel. So geht das vierzig Minuten ohne Unterlass [...]. Es sind aber doch nur rohe Kräfte, die hier sinnlos walten - und als Zuschauer fühlt man sich wie der Depp in der Arena, dem niemand die Regeln erklärt hat.

Kritik im Original 2 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 2 Antworten

Dylukera

Antwort löschen

Dann hätte man dem Film vielleicht etwas mehr folgen sollen...


nilswachter

Antwort löschen

Klasse, Süddeutsche!


Der Witte: CEREALITY, Die Drei Muschel...

Kommentar löschen
9.0Herausragend

[...] Zack Snyder bedient zwar eine gewisse Nolan-Template [...], kommt inszenatorisch aber ein gutes Stück verspielter, was vorallem die visuelle Ebene betrifft. [...] Orgiastisch und apokalyptisch grimmig, inmitten ausgeballerter Wolkenkratzter, mit akrobatischen intergalaktischen Fistfights - das haut schon rein. Wie man es auch dreht, ein perfekter Film ist der Man of Steel jetzt nicht geworden - aber ein eindrucks- und stimmungsvoller Blockbuster mit impressionistischen Ambitionen, der zudem seinen Sci-Fi-Aspekt richtig überzeugt umarmt, ist er dennoch [...]

Kritik im Original 6 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

Flibbo: Wie ist der Film?

Kommentar löschen
8.0Ausgezeichnet

[...] Einige Plot-Ungereimtheiten zugunsten von mehr Opulenz gilt es, zu verschmerzen. Das effektgeladene letzte Drittel grenzt an Reizüberflutung, sodass die Frage bleibt, was zur Hölle denn im zweiten Teil noch kommen soll. Darüber hinaus ist „Man of Steel“ aber ein sehr stimmiger, visuell hervorragender und feinfühlig erzählter Sommerblockbuster, der den Superman-Mythos gründlicher erforscht als je zuvor, ohne ihn zu beschädigen.

Kritik im Original 7 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 5 Antworten

Flibbo

Antwort löschen

Das sind wiederum Worte, die ich gesucht hatte.


Dylukera

Antwort löschen

Meine bessere Hälfte wies mich darauf hin, dass ich entweder Missgunst oder Unmut meinte...^^
Aber danke^^


J.Mayrhofer: DVD-Forum.at J.Mayrhofer: DVD-Forum.at

Kommentar löschen
8.5Ausgezeichnet

Man of Steel ist größer und bombastischer als jede Comicverfilmung zuvor und weist dabei nicht weniger Inhalt als die anderen auf.

Kritik im Original 6 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

BenHiltrop: Radio Köln BenHiltrop: Radio Köln

Kommentar löschen
7.5Sehenswert

[...] Nolan [...] konnte den "Style Over Substance"-Regisseur [Snyder] offenbar in eine neue, richtige Richtung lenken.

Kritik im Original 1 Mitglied gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

Frank Schnelle: epd-Film Frank Schnelle: epd-Film

Kommentar löschen
7.5Sehenswert

Zack Snyder ist es gelungen Superman als zweifelnden Helden darzustellen, vernachlässigt dadurch aber nicht die aufwendigen Action-Sequenzen.

Kritik im Original 1 Mitglied gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

Florian Lieb: moviemaze.de Florian Lieb: moviemaze.de

Kommentar löschen
4.0Uninteressant

[...] Einen superernster - und wohl gerade deswegen ziemlich lächerlicher - Action-Marathon [...]. Für das angekündigte Sequel schwant einem da schon Böses.

Kritik im Original 1 Mitglied gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

Michael Sennhauser: Sennhausers Filmblog Michael Sennhauser: Sennhausers Filmblog

Kommentar löschen
4.5Uninteressant

In ihrem Bemühen, die übermenschliche Figur Superman [...] menschlich zu machen, haben die Schöpfer [...] ihm alles auszutreiben, was ihn einzigartig machte.

Kritik im Original Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

PeterOsteried: Gamona.de PeterOsteried: Gamona.de

Kommentar löschen
9.5Herausragend

Superhelden-Action, wie man sie noch nie zuvor gesehen hat, aber keineswegs nur ein Effektspektakel, sondern ein höchst dramatischer Film, der den Superman-Mythos modernisiert.

Kritik im Original 3 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

David Kleingers: Spiegel Online David Kleingers: Spiegel Online

Kommentar löschen
4.0Uninteressant

Dem Film fehlt Herz - er ist eine kalte Demonstration von Stärke. [...] Verloren wirkt Hauptdarsteller Henry Cavill, der sich redlich müht, das Kostüm mit dem S-Emblem glaubwürdig auszufüllen, aber gerade in der ersten Hälfte von Man of Steel wie ein schlecht rasierter Chippendale-Stripper auf Sinnsuche wirkt.

Kritik im Original 1 Mitglied gefällt das Kommentar gefällt mir 3 Antworten

nilswachter

Antwort löschen

In unserer Welt halt schon, Dylukera.


mtd1963

Antwort löschen

@nilswachter: Yep!
@Dylukera: Ente Ente Ente Ente Ente Ente Ente Ente Ente ...


Daniel Ronel: Bayerischer Rundfunk Daniel Ronel: Bayerischer Rundfunk

Kommentar löschen
6.0Ganz gut

Trotz handwerklich tadelloser Machart und all der starken Action ist der überlange Man of Steel nur teilweise packend.

Kritik im Original Kommentar gefällt mir Antworten

ChristiansFoyer: Cellurizon.de

Kommentar löschen
3.0Schwach

[...]Im letzten Drittel lässt „Man of Steel“ schließlich die Leinen für ein ermüdendes Finale los, klaut Designelemente bei „Mass Effect“ und „Prometheus“, die Action und Fightchoreo bei der „Matrix“-Trilogie und x-beliebiegen Alieninvasionsszenarien, ständig krachen Supermenschen ineinander und schleudern sich durch die Gegend und der Showdown hat seinen Ehrenplatz in der Explosionspornosammlung von Michael Bay sicher. Das dauernde zoom-in, zoom-out-Spielchen nervt alsbald nur noch, genau wie der ernüchternde Originalitätsmangel[...]Alles in „Man of Steel“ schreit und strebt nach Größe und alles landet so heftig auf der Fresse, wie Superman bei seinem ersten Flugversuch. Goyer und Nolan rupfen an Sups Background und dem seiner Nähsten teils radikal herum, um alles mit viel mehr Bedeutung aufzuladen und den Überhelden einen verlust- und entbehrungsreicheren Weg beschreiten zu lassen, ehe ihm das Cape um die Schultern weht. Doch der narrative Zickzackkurs zerbröselt wie Krypton selbst und ist im Kern ebenso ausgehöhlt. „Man of Steel“ dringt in keine seiner Fragen wirklich mit Nachdruck und erzählerischer Stringenz ein, sie nur konstant zu stellen und auf artsy-artsy-superfartsy zu tun genügt halt nicht. Don’t just bring stuff up, give shit a meaning, dammit![...]

Kritik im Original 12 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Antworten

stuforcedyou: Die Drei Muscheln, Moviebre...

Kommentar löschen
2.5Ärgerlich

Anstatt wie Regisseur Singer bei „Returns“ die bereits existierenden Filme von Richard Donner als Vorlage zu nutzen, erzählt „Man of Steel“ die Geschichte wie der junge Kal-El vom Planeten Krypton auf die Erde kam einfach noch einmal. Dabei ist diese ähnlich stark in der heutigen Popkultur verankert wir Spider-Mans Entwicklung vom Nerd hin zur menschlichen Spinne. Aber das kreative Team hinter dem Reboot, will nicht einfach nur Superman zurückbringen, nein, sie wollen einen neuen Superman erschaffen. Einen, der natürlich sich noch an die scheinbar unveränderbare Grundgeschichte hält, die im Prinzip eine Art Comic-Version der Passionsgeschichte ist, der aber im Gegensatz zu den anderen Filmen und Serien rund um den Mann von Krypton düsterer, ernster und wuchtiger sein soll. Das verwundert mit Blick auf die Credits nicht besonders. Produzent Christopher hat bereits den zweiten großen Helden aus dem legendären Verlag der DC Comics, Batman, in eine finanziell äußerst ergiebige Trilogie, für das Kino neu definiert. Nun hat also auch Superman seinen Auftritt der Marke dark & gritty. Ob das aber wirklich passt?

„Man of Steel“ ist kolossales Spektakel-Kino. Zack Snyder entwirft für den Superhelden aller Superhelden eine Ästhetik, die nichts mehr mit den Wurzeln von Superman zu tun hat. Kal-El repräsentiert eine Form des Comics, wie sie Christopher Nolan mit seiner „Dark Knight“-Trilogie unterminiert hatte. Aus dem unschuldigen Weltenrettern, dem poppig-naiven Charme des Originals ist bei „Man of Steel“ nichts mehr übrig. Die Auferstehungs- und Märtyrer-Metapher behält Snyder zwar inne, doch schustert er daraus einen oftmals entnervenden Rausch aus Symboliken, die dann ihren unkreativen und mutlosen Höhepunkt erreicht, wenn Superman Rat bei einem Priester in der Kirche seines Heimatortes Smallville sucht. Dass es sich bei dem kleinen Städtchen im Nirgendwo von Kansas wirklich um Smallville handelt (ein Tornado in der späteren Handlung lässt sogar Bezüge zum "Zauberer von Oz" zu) wird übrigens nie erwähnt. Nur ein Wasserturm bestätigt diese Vermutung. „Man of Steel“ versucht nämlich wirklich alles, um sich vom Ursprung des Comics zu lösen. Da wird Metropolis, die Großstadt in der Superman sonst getarnt als Journalist agiert, zur lieblosen Kopie des heutigen New Yorks. Zack Snyder scheut auch nicht davor zurück im überlangen Finale Menschen vor einstürzenden Hochhäusern agieren zu lassen. Gefolgt von aschbedeckten Gesichtern, die in den Trümmern die Überlebenden zu retten versuchen. Superman trifft auf 9/11. „Man of Steel“ versucht nicht den Heldenmut seiner Titelfigur zu feiern, sondern ergibt sich zu oft in der belanglosen Zelebrierung unwichtiger Randfiguren, die zwar mit Laurence Fishburne ein prominentes Gesicht als Anführer haben, die aber ähnlich substanzlos bleiben wie der große Antagonist des Films: General Zod.

Zod, der neben Lex Luthor die Nummer zwei im Schurken-Kosmos von Superman ist, wird zwar von Charaktermine Michael Shannon („Take Shelter“) dargestellt, verkommt aber zur ärgerlichen Lachnummer. Sein weiblicher Sidekick wirkt als personifizierte Gefahr weit aus ernster und bedrohlicher als Zod selbst. Zur Vernichtung von Zods Ausstrahlung trägt aber auch die gesamte Erzählung von „Man of Steel“ bei. Autor David S. Goyer, der zusammen mit Nolan die Geschichte entwickelte, gelingt kein narrativer Rhythmus. Nach dem Epilog auf Krypton, der den Eindruck eines verfilmten Fantasy-Groschenromans hat und somit den Wurzeln von Superman noch am nächsten kommt, springt die Handlung von der Gegenwart immer wieder in die Vergangenheit. Kal-El wird somit aber eine spürbare Entwicklung verwehrt. Durch das ewige switchen zwischen den Zeiten zieht sich „Man of Steel‘ nicht nur elendig, der Film wirkt so auch wie ein Flickwerk. Warum Kal-El sich als Fremder zwischen zwei Welten fühlt wird erst nach und nach aufgedeckt. Immer wieder schiebt der Film teils unnötige Expositionen in die Inszenierung. Eine flüssige Erzählstruktur? Nein, die gibt es hier nicht.

Von einem Comichelden-Film wird natürlich großes Spektakel erwartet und „Man of Steel“ will diese Erwartungen auch erfüllen. Da Snyders Superman-Interpretation sich aber nur auf kalte Ästhetik und dumpfen Krawall verlässt und dies vor allem im letzten Drittel so impulsiv einsetzt, dass die Leinwand im Prinzip nicht mehr wiedergibt als Explosionen und Vernichtung, ermüdet das Effekt-Gewitter schneller als Superman fliegen kann. Unterstrichen wird das alles von der Musik von Hans Zimmer. Dessen Score dröhnt inspirationslos und Dröge umher und überzieht den Film mit dem immer gleichen monotonen Epochal-Sound. Eine orchestrale Demonstration von Einfallslosigkeit. Kein Vergleich zur legendären Fanfare von John Williams, die die sonstigen Filmausflüge des Superhelden in ein optimistisches, auditives Gewand kleideten. Zimmer Musik ist aber kalt und passt so eigentlich perfekt zum modernen Mann aus Stahl. Leider.

„Man of Steel“ ist eiskalt berechnendes Blockbuster-Kino im unnützen 3D-Gewand. Seelenlos wird hier alles was Superman ausmachte mit familienfreundlicher Düsterstimmung niedergewalzt. Ein Reboot ohne Charme und Ausdruck. Superman ist nicht mehr bunt. Das helle Blau ist einem carbonartigen Look gewichen. Die Unschuld, die von Superman ausgeht wurde zu einer reizlosen Heldendämmerung umgewandelt und ohne eine spürbare Huldigung vor den Wurzeln. War „Marvel’s The Avengers“ noch eine freundliche, sich seinen Wurzeln stets bewusste Jahrmarktsattraktion, so ist „Man of Steel“ wie eine Fahrt runter in ein Bergwerk. Snyder, Nolan und Goyer versuchen Superman mit einer Art von Authentizität in Verbindung zu bringen, die dem Mann mit dem roten Cape nicht steht. Was am Ende bleibt ist trostlos, metallisch und fern von jeder Faszination.

39 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir 28 Antworten

Bubbles

Antwort löschen

Danke dir, stu, für diese Vorwarnung und dadurch für meine wieder mal bestätigte Meinung, dass Superman einfach schlicht und ergreifend (und jetzt auch mal ganz ausfällig werdend) ganz große Scheiße ist und (hoffentlich) immer bleiben wird. Ja, ich finde auch den alten Kleister mit Reeve einfach SCHLECHT!
Gott sei Dank wieder mal das Ticketgeld gespart und für lieber für'n paar kühle Blonde "verschwendet".
Dafür liebe ich diese Seite! ;)


stuforcedyou

Antwort löschen

Auch wenn ich deine Meinung zu Superman nicht teile, so finde ich, dass Geld für ein paar Bierchen ausgeben besser ist, als Geld auszugeben für MOS. :)


Batzman: moviepilot / Fünf Filmfreunde

Kommentar löschen
3.5Schwach

Krypton geht kapheister, Jor-El schickt seinen einzigen Sohn auf die Erde wo dieser solange herumschmollt bis General Zod vorbeikommt um sich mit ihm durch Hochhäuser zu prügeln.

OMFG. Ich hatte ja nicht so wahnsinnig viel erwartet, im Wissen dass der Visionär hinter Sucker Punch, 300 und Guardians of Gahool unter der kreativen Anleitung von Christopher Nolan einen Superman-Reboot abliefern würde. Aber irgendwie hatte ich trotz des Trailers und der im ulkigen Akzent vorgetragenen Russel-Crowe-Offtexte doch gehofft, dass er besser würde als "Superman Returns". Singers misratener Tribut an die Donner-Filme, der die Figur auf Soap-Opera-Niveau runterzog und nichtmal durch eine amüsante Performance von Kevin Spacey zu retten war, war zumindest ein Argument, warum ein neuer Ansatz nicht das Schlechteste sein muss.

Leider muß ich im Nachhinein sogar Superman Returns noch aufwerten, denn was Snyder mithilfe des grauenhaften Drehbuchs von David S. Goyer (der neben Damon Lindelof, Ehren Kruger, Roberto Orci und Alex Kurtzman zu den schlimmsten Drehbuchautoren des Blockbusterkinos gehört) hier abliefert spottet wirklich jeder Beschreibung. Das hier krampfhaft versucht wird einer völlig anderen Figur die Batman-Drama-Kappe überzuziehen war ja fast zu erwarten, aber das es derartig einfallslos, holperig und ohne jeden Charme oder gute Idee gemacht wird überrascht dann doch.

Das beginnt schon mit dem überlangen und strunzöden Anfang auf Krypton, der aussieht wie aus dem Restmülleimer eines Frank Frazetta-Epigonen gefischt und dessen Design mal so gar keinen Sinn macht (umständliche Bildschirme, Moskitoechsen, Höhlen, Unterwasserbrutstädten mit Krabben-Hebammen und dem dusseligen Codec-Knochen als MacGuffin) -wenn der Wissenschaftler Kal-El mal eben den Action-Helden gibt und dann vor lauter coolem Gepose vergisst sich selbst gegen Zod zu verteidigen oder eine Fluchtkapsel zu bauen die drei Leute aufnimmt. Oder mal einfach kurz mit der Family rüber in die Phantonzone geht, bis Krypton fertig ist mit explodieren. Alleine diese Szene zieht sich und das soll was heißen, wenn man bedenkt das der Donner-Film von 1978 auch nicht gerade rasant loslegte. Doch immerhin schaffte er es in zehn Minuten das zu erklären wofür Snyder eine halbe Stunde braucht und es machte mehr Sinn.

Würde der Film nach diesem endlosen Prolog wenigstens mal loslegen, wäre es ja verzeihlich aber auch danach passiert im Wesentlichen mal nichts, was auch die verschachtelte Erzählweise die Supermans Wanderjahre mit seiner Kindheit vermischt, nicht wirklich kaschieren kann. Außer einer leicht weinerlichen Note und dem immer und immer wieder repetierten "Was bedeutet es für mich Superkräfte zu haben?" passiert nichts. Aber mal so gar nichts. Das der Jungdarsteller außer einem weinerlichen Gesichtsausdruck nicht viel drauf hat hilft da genauso wenig, wie Henry Cavill, der ebenfalls mit straff angespannten Wangenmuskel stoisch durch 80% des Films mäandert und in den Momenten in denen er lächelt plötzlich den Wunsch aufkommen lässt die Kinder reinzurufen und eine schwere Handfeuerwaffe in Reichweite zu haben. Selten war ein Superman so Charismafrei, so langweilig, so creepy. Als hätte die Serie "Smallville" die ganze Genese Clark Kents zu Superman, die ganze Teen-Angst-Kacke und das ganze hadern und zaudern nicht ausführlich und ziemlich gelungen aufgearbeitet, wird hier mit wichtiger Mine viel weniger, viel schlechter erzählt.

Und auch wenn Kevin Costner und Diane Lane noch die Figuren sind, die durch schiere Präsenz am meisten Sympathie erzeugen, machen Goyers wahrhaft furchtbare Dialoge mehr kaputt als selbst diese beiden Schauspieler wettmachen können. Was auch für Amy Adams gilt, die ja generell eine sympathische, patente Besetzung für Lois ist und deutlich glaubhafter als Kate Bosworth in Superman Returns. Sie müht sich nach Kräften, doch das maue Buch nimmt ihr jede Spannung (sie findet sofort heraus das Clark Superman ist) und Basil-Exposition-Sätze a la "Ich, als Publitzerpreis gekrönte Journalistin..." sind derart fremdscham erzeugend, dass es schwer fällt sie danach noch ernst zu nehmen. Das zwischen ihr und Jor-El mehr Chemie ist, als zwischen ihr und Clark ist schon traurig, besonders angesichts der Tatsache, dass Russel Crowe nach dem Prolog im wesentlichen einen sprechenden Wegweiser spielt. Clark bleibt ein schmollender Langweiler ohne eigene Persönlichkeit, der mit überdeutlicher Symbolik als Jesus-Ersatz aufgebaut wird - was zwar immer Teil der Figur war, aber selten so unsympathisch inszeniert wurde wie hier (das Warner sich nicht entblödet Priestern <a href="http://manofsteelresources.com/">Merkblättern für eine Predigt über Superman</a> anzubieten passt da gut ins unerfreuliche Gesamtbild)

Es dauert bis zur Ankunft von General Zod (eine sehr eindimensionale und unambitionierte Performance des sonst so guten Michael Shannon, der hier von seiner Kollegin Antje Traue als Faora-Ul in den Schatten gestellt wird) ehe überhaupt mal irgendwas passiert. Und die Szenen beim Militär, wenn Superman sich stellt und zustimmt sich ausliefern zu lassen sind zweifelsfrei das Beste am ganzen Film, denn hier ist zumindest der Hauch von Charakterdynamik und irgendetwas anderes als Leidensmiene und Langeweile zu erkennen. Doch das hält leider nicht lange, denn schon bald starten die unausweichlichen Raufereien zwischen Superman und Zods Truppe und darin liegt wohl eine der größten Enttäuschungen, das Snyder nicht in der Lage ist auch nur ein einziges originelles, interessantes oder spannendes Action-Set-Piece zu erschaffen. Waren schon die Szenen auf Krypton und Supermans Wanderjahre von sehr digital-aussehenden 08/15-Actionszenen geprägt, wird es in diesen Schlachten überdeutlich wie wenig Phantasie und Inspiration hier am Werke war. Wie oft kann man Szenen sehen in denen ein Superwesen ein anderes aus dem Bild rammt? Wie will man sehen wie jemand in einen Wolkenkratzer donnert? Und wie oft sollen 9/11-Referenzen mit dem Holzhammer serviert werden? Und statt mitzufiebern, mit zu leiden, ist das alles nur furchtbar egal. Denn so scheissegal wie Superman die Zivilbevölkerung ist, die er durch pure Dämlichkeit indem er immer wieder in dicht besiedelte Gegenden fliegt in Lebensgefahr bringt, so egal ist auch er ganze umständliche Plot um die Kolonisierung der Erde durch Zods Truppe, die World-Engine oder das Phantom-Lurchi oder wie die ganze Scheisse genannt wird. Es ist egal. Wir bekommen von der Erde nichts mit, wir bekommen nur exemplarisch drei austauschbare Figuren aus dem Daily Planet vorgeführt um die wir bangen sollen, weil das Drehbuch es befiehlt. Genauso dumm wie Pa Kent sterben muss (Preis für den dämlichen selbstverschuldeten Tod einer Elternfigur seit Martin Sheens Abgang in The Amazing Spider-Man), werden hier aufs platteste Figuren nur in Funktionen gedacht, die bar jedes Charakters nur dafür da sind ihren Teil innerhalb des Plots auszufüllen. Doch ohne Charakter, ohne Charme und eine entsprechende Einführung ist es egal wer lebt, wer stirbt und was mit der Erde passiert.

Snyder und Nolan haben im Übereifer aus Superman einen getriebenen Jammercharakter zu machen völlig vergessen was den Reiz der Figur und das grundlegende Konzept ausmacht: Der Spagat zwischen Clark Kent, dem mild mannered Reporter und dem Stählernen. Im krampfigen Versuch aus Superman eine First Contact-Story zu machen, machen sie ihn austauschbar und über weite Strecken ist die zweite Hälfte des Films ein x-beliebiger Alien-Invasion streifen, mit Raumschiffen, Explosionen und den generischen Zerstörungsbildern die wir hundertfach und oft besser gesehen haben. Snyder und Goyer denken nicht in Geschichten, sie denken in Bildern. Warum passiert etwas? Warum küssen sich Lois und Superman am Ende? Weil es gut aussieht. Warum posiert der kleine Superman mit einem roten Cape? Weil es irgendwie cool ist. Warum macht Supi beim Rücksturz aus dem Raumschiff die Jesus-Pose? uhm, because.

Wäre den Beteiligten, den Figuren oder der Regie dabei wenigstens ein gewisser Spaß an der Sache anzumerken, könnte Men of Steel als trashiger Popcorn-Film unterhalten. Doch im zwanghaften dirty-gritty-more-realistic-Habitus der von Nolan diktiert wurde, ist für Menschlichkeit, Humor, Chemie zwischen den Figuren kein Platz. Leiden und Jammern sind Selbstzweck. Pathos führt hier nicht zu einer positiven Utopie eines leichtfüssigen, liebenswerten Heilands sondern zu einem gedankenlosen, selbstzentrierten Creep - dem es wichtiger ist endlich mal ein paar (kryptonische) Bullies verprügeln zu dürfen, als tatsächlich Unschuldige zu schützen und zu retten. Alles ist breit, platt, grobe Kelle und dabei so unendlich freudlos. Terrence Stamp hatte als Zod Spaß an seinen Superkräften und einen kindlichen Macht- und Zerstörungstrieb. Michael Shannon ist auch nur ein getriebenes, jammerndes Psychoarschloch der dem geplanten Genozid emotionslos gelangweilt entgegensieht und sich im wesentlichen auf "Ich mache ja nur meinen Job" rausredet.

Hans Zimmer Routinesoundtrack ist mal wieder nur Orchester-Armageddon ohne Nuancen, Grandezza oder Subtilität- passt also perfekt zu Synders Film. Die Avengers und selbst der schwache Iron Man 3 bewiesen, dass Superhelden-Filme immer auch Spaß machen sollten. Men of Steel kapiert seine Hauptfigur nicht und versinkt in Pathos und Belanglosigkeit und ist ein schlechtes Omen für den kommenden Justice League-Film.

41 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir 28 Antworten

Narrisch

Antwort löschen

Nach Sichtung habe ich das Gefühl, das wir unterschiedliche Filme gesehen haben. Vieles von dem was du in deiner Rezension behauptest hab ich so nicht sehen können, geschweige denn die Dämtlichkeit über bewohnten Gebiet in Kampfhandlungen verwickelt zu werden. Wenn jetzt aufeinmal jeder Superheld anfangen würde in die Wüste zu ziehen wenns kracht, wäre es doch sehr langweilig, die Avengers fangen damit dann bitte zuerst an. Deine Kritik das bestimmte Dinge nur gemacht werden weil sie gut aussehen kann ich ebenfalls nicht nachvollziehen. Die von dir beschriebene Jesuspose ist vielleicht 5 Sekunden lang und im Kontext nachvollziehbar. Warum bitteschön kann denn etwas nicht nur einfach da sein weil es gut aussieht? Meine Güte es ist ein Superheldfilm!


TexasTomBoe

Antwort löschen

word narrisch!


Kotelette: Die Nacht der lebenden Texte

Kommentar löschen
5.0Geht so

Schon der 20-minütige Prolog des Films hat Längen und das zieht sich leider durch den gesamten Film. Es sind insbesondere die wuchtigen Actionszenen, die ausufern: Über weite Strecken ist „Man of Steel“ eine Zerstörungsorgie sondergleichen. Wenn Kryptonier einander zu Klump schlagen wollen und durch die Gegend boxen, bleibt kein Stein auf dem anderen. Da werden Wolkenkratzer und ganze Häuserblöcke von Körpern durchschlagen wie Pappkartons von Dum-Dum-Geschossen. Das ist visuell ungemein beeindruckend, keine Frage. Die x-te Explosion und das x-te in Schutt und Asche gelegte Gebäude ermüden auf Dauer aber doch etwas.

Kritik im Original Kommentar gefällt mir Antworten

Stefan_R.: Mann beisst Film

Kommentar löschen
7.5Sehenswert

[...] [Es wäre] grundlegend falsch, „MAN OF STEEL“ als bloßes Effektegewitter ohne Sinn und Verstand abzukanzeln [...]. Natürlich dröhnt und kracht es beinah pausenlos, wenn sich Hans Zimmers brachialer Score wie ein hartnäckiger Heavy-Metal-Ohrwurm in die Gehörgänge windet und Zack Snyder einen auf Michael Bay macht, um im ausladenden Finale seinen Hang zur überbordenden Action ohne Rücksicht auf irgendwelche Verluste auszuleben. Und selbstverständlich hätte man hier und da straffen können, ohne dass es dem Film, der eigentlich ein einziges großes Finale ist, geschadet hätte. Aber wir befinden uns, was viele anscheinend gerne vergessen, immer noch in einer Superheldenverfilmung und in keiner dramatischen Charakterstudie, die spätestens seit Christopher Nolans Batman-Trilogie so schwer in Mode ist. Warum also kritisieren, wenn „MAN OF STEEL“ doch im Grunde alles richtig macht, indem er als bildgewaltige, ernste Comicverfilmung auftritt? Identitätskrisen mögen ja schön und gut sein und im Falle von Nolans Batman-Oper mit Einschränkungen auch wunderbar funktioniert haben, doch irgendwann sollte man, zumindest nach Ansicht des Rezensenten, die inneren Dämonen bitte langsam wieder zur Ruhe kommen lassen. [...]

Kritik im Original 11 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Antworten

Filmering: Filmering.at

Kommentar löschen
6.0Ganz gut

Leider nur gutes Mittelmaß. Christopher Nolan und Zack Snyder haben sich viel zu viel vorgenommen und ersticken in einem bedeutungsschwangeren Wirrwarr aus emotionaler Identitätsfindung und Hauruck-Action. Auf der einen Seite versucht man über eine unkonventionelle Bildsprache und durch nachdenkliche Momente die konfliktbeladene Seite von Kal-Els Charakter zu erarbeiten und seinen Werdegang zu Superman auf charakterlicher Ebene auszuloten, aber gleichzeitig will man auch ordentliche Effektschlachten in den Film integrieren. Es wäre aber besser gewesen man hätte es bei diesem Film bei der Charakterentwicklung belassen, dann hätte man vielleicht mehr Zeit gehabt um eine kohärente Struktur zu finden und auch die Nebenfiguren gebührend zu etablieren. So aber ist Man of Steel weder Fisch noch Fleisch, ein riesiger Koloss von einem Film, der zu viel will und letzten Endes nichts davon ganz richtig macht. Solide ist das ganze natürlich dennoch und es spricht auch nichts dagegen, dass man sich dabei amüsiert, aber es wäre eindeutig mehr möglich gewesen.

Kritik im Original 3 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Antworten

Arthur A.: www.filmfutter.com

Kommentar löschen
7.0Sehenswert

In seinen besten Momenten versetzt dieses große Kinospektakel trotz verschachtelter Flashbacks, bedauernswerter Humorlosigkeit, eines unsteten Tempos und eines überzogenen, CGI-getränkten Finales den Zuschauer in Staunen.

Kritik im Original Kommentar gefällt mir 1 Antworten

ChrisCabin: Slant Magazine ChrisCabin: Slant Magazine

Kommentar löschen
4.5Uninteressant

Anstatt den Charakteren Raum zur Entwicklung zu geben, werden plump Backstories erzählt und es geht nicht um Supermans inneren Konflikt sondern vielmehr darum, wie man ein möglichst guter Amerikaner ist.

Kritik im Original Kommentar gefällt mir Antworten

Rex Reed: The New York Observer Rex Reed: The New York Observer

Kommentar löschen
4.0Uninteressant

Man of Steel ist redundant, unnötig und eine kolossale Verschwendung von Talent und Geld.

Kritik im Original 1 Mitglied gefällt das Kommentar gefällt mir Antworten

Peter Travers: Rolling Stone Peter Travers: Rolling Stone

Kommentar löschen
7.5Sehenswert

Irgendwo im Windschatten zwischen Action und Angst gefangen, ist Man of Steel mit Sicherheit eine holprige Achterbahnfahrt, deren Wunder man sich allerdings nicht entziehen kann.

Kritik im Original Kommentar gefällt mir Antworten

Roger Moore: Orlando Sentinel Roger Moore: Orlando Sentinel

Kommentar löschen
5.0Geht so

Man of Steel ist eine radikale Neuinterpretation des Superman-Mythos', das ist noch keine Sünde. Aber es fehlt hier einfach an Witz und Charme.

Kritik im Original 1 Mitglied gefällt das Kommentar gefällt mir 2 Antworten

Rockville

Antwort löschen

Witz und Charme? Verstehe ich einfach nicht. Nicht jeder Film muss kluge und aberwitzige Sprüche wie "The Avengers" haben...


mtd1963

Antwort löschen

Dann seh dir doch erst mal die (neuen aka Klassiker) Verfilmungen an:
Superman (1978)
Superman II - Allein gegen alle (1980)
Superman III - Der stählerne Blitz (1983)
Superman III - Der stählerne Blitz (1983)
Supe Superman Returns (2006) [Teil IV]
Superman - Die Abenteuer von Lois & Clark (1993–1997)
Das Highlight der Serie = Die Hochzeit war zeitgleich mit dem Comic (in US).


Claudia Puig: USA Today Claudia Puig: USA Today

Kommentar löschen
6.5Ganz gut

Henry Cavill passt in die Rolle der Comic-Ikone. Christopher Reeve wäre stolz. Doch Snyder hätte sich mehr auf Clarks Konflikte konzentrieren sollen und weniger auf die In-your-face-Pyrotechnik.

Kritik im Original Kommentar gefällt mir Antworten

J. Berardinelli: ReelViews J. Berardinelli: ReelViews

Kommentar löschen
7.5Sehenswert

Snyder ist es gelungen, diesen Film erfrischend anders als die vorherigen Supermanfilme zu machen und hat dadurch eine Daseinsberechtigung. Doch eines fehlt: das Herz. Die Charaktere sind zu dünn gezeichnet.

Kritik im Original Kommentar gefällt mir Antworten

Mick Lasalle: San Francisco Chronicle Mick Lasalle: San Francisco Chronicle

Kommentar löschen
7.5Sehenswert

Zack Synders Man of Steel erzählt die Geschichte von Superman aus einem anderen Blickwinkel und behält ein sehr hohes Maß an Qualität bei. Nur bei den Kampfszenen hätte man etwas mehr schneiden können.

Kritik im Original Kommentar gefällt mir Antworten

Justin Chang: Variety Justin Chang: Variety

Kommentar löschen
4.0Uninteressant

Es wirkt zweifelsohne eindrucksvoll, dass überhaupt keine Kosten gescheut wurden, wenn es darum ging Snyders Vision auf den Bildschirm zu bringen - in diesem Fall wäre weniger allerdings mehr gewesen.

Kritik im Original Kommentar gefällt mir Antworten

Christoph Schelb : Outnow.ch Christoph Schelb : Outnow.ch

Kommentar löschen
7.0Sehenswert

Der Streifen wirkt so wie eine Mischung aus Batman Begins und Transformers. [...] [Es fehlt] die Tiefe [..], gefällt aber immerhin im Bereich des Blockbusterkinos.

Kritik im Original Kommentar gefällt mir Antworten

Edward Nigma: CinemaForever

Kommentar löschen
8.0Ausgezeichnet

[...] Gottgleich ist Superman in Zack Snyders „Man of Steel“ auf jeden Fall. Über jeden Zweifel erhaben aber mitnichten. Ein Überwesen, das sich als oberste moralische Instanz aufspielt? Das ist, kann und darf uns als Zuschauer nicht ganz koscher vorkommen. Denn anders als Batman, der nach einem festen Credo handelt, entscheidet Superman nach bestem Wissen und Gewissen und wird dabei vornehmlich von seinen Emotionen geleitet. Die Unberechenbarkeit dieser Entscheidungen lässt sich eindrucksvoll in der finalen Konfrontation mit Zod erkennen, wo der Comic-Übermensch letztendlich ein äußerst fragwürdiges Urteil fällt. Ist der Mann aus Stahl nun Freund oder Feind? Diese Frage muss sich der Zuschauer nach dem Kinobesuch schon alleine beantworten. [...]

Kritik im Original 7 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir 3 Antworten

Edward Nigma

Antwort löschen

Danke :) Scheint ja ein heiß diskutierter Film zu werden...


ThomasWzS

Antwort löschen

Er hat halt den Rat vom Pfarrer befolgt: "Manchmal muss man riskieren einfach an etwas zu glauben. Das Vertrauen kommt dann später." :-)


Beeblebrox: dasfilmfeuilleton.de

Kommentar löschen
5.5Geht so

[...] Bereits im gigantischen Prolog tobt Krieg. Aufstand, Rebellion, Putschversuch und Machtergreifung. Danach folgt die absolute Zerstörung. Im Feuerregen zerschellen Schlachtschiffe, von Asche bedeckte Trümmerhaufen verschlingen den Ort des Geschehens und während sich die epische Bandbreite einer finalen Kollision entfaltet, bricht Kryptons Zivilisation in sich zusammen. Unvermeidbare Weltvernichtung und verheerender Niedergang – ein Opening so düster und gewaltig, dass sich das Schlachtfeld unmittelbar später auf die Erde verlagern muss, um die soeben erlebten Origin-Mythologie als universalen Kampf von Gut und Böse zu etablieren. Hier ereignet sich die Erschaffung eines neuen (Superman- bzw. DC-)Universums, das minütlich expandiert – angetrieben von Hans Zimmers voluminösen und sich stets steigernden sowie donnerndem Score, der jeden Augenblick einen Showdown erwarten lässt. Tatsächlich arrangiert Zack Snyder seinen Man of Steel als Monstrum von Comic-Blockbuster, das gerne die Dimension jeglichen Schlussakts sprengen würde und im Grunde ein einziges Finale ist. Aufgewühlt und geradezu unkontrolliert rast der Mann aus Stahl durch sein eigenes Reboot, das zur tobenden Bestie mutiert und jeden Moment die Leinwand zu zerreißen droht. [...]

Kritik im Original 7 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Antworten

Eric Kohn: indieWIRE Eric Kohn: indieWIRE

Kommentar löschen
6.0Ganz gut

Man of Steel lässt jeden vorherigen Superman-Film wie eine Independent-Produktion aussehen. [...] Die einzige Schwäche des Man of Steel und auch des Films, der nach vielversprechenden Anfängen zu einem extravaganten Finale übergeht, ist Tiefe.

Kritik im Original 1 Mitglied gefällt das Kommentar gefällt mir Antworten

Lou Lumenick: New York Post Lou Lumenick: New York Post

Kommentar löschen
7.5Sehenswert

Ich war früher kein großer Fan von Regisseur Zack Snyder, aber unter der Aufsicht Christopher Nolans hat er seine ADS-Montagetechnik abgelegt und einen absolut respektablen und manchmal sogar inspirierten Versuch unternommen, die klassische Superman-Mythologie in den "Man of Steel" zu verwandeln.

Kritik im Original Kommentar gefällt mir 6 Antworten

ThePulp84

Antwort löschen

Na absolut ernsthaft!!!


Zugwurst

Antwort löschen

Schwachsinn: Sack Snyder versteht es perfekt Bilder ohne Aussage aber mit viel Dramatik und, wie soll ich sagen, künstlerischer Perfektion auf die Leinwand zu bringen. Tarantino kann da schon etwas mehr :D Ich mag beide.


GermainLussier: /Film GermainLussier: /Film

Kommentar löschen
9.0Herausragend

Ja Leute, Man of Steel hält, was er verspricht. Er ist ein phänomenaler Film und ein noch besserer Auftakt für ein hoffentlich riesiges DC-Univerum.

Kritik im Original 2 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Antworten

Matthew Leyland: Total Film Matthew Leyland: Total Film

Kommentar löschen
8.0Ausgezeichnet

Dieses große ikonische 'S' scheint bei Man of Steel vor allem für 'serious' zu stehen. Snyder gelingt ein intelligenter, ernsthafter Versuch den bekannten Superhelden zu modernisieren und erwachsener zu gestalten. Hallo, existenzielle Zweifel und Tschüss ihr roten Hosen.

Kritik im Original 3 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Antworten

ScottFoundas: Variety ScottFoundas: Variety

Kommentar löschen
5.0Geht so

Diese stark gehypte und brillant vermaktete Zirkusattraktion leidet unter seiner Humorlosigkeit und seine ununterbrochen wackeligen Ästhetik. [...] Ein Großteil der filmischen Umsetzung wirkt schlichtweg übertrieben, von der ständigen Handkamera und den entsättigten Farben von Kameramann Amir Mokri bis hin zum ununterbochenen Wagnerischen Bombast in Hans Zimmers Soundtrack.

Kritik im Original 2 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Antworten

Todd McCarthy: Hollywood Reporter Todd McCarthy: Hollywood Reporter

Kommentar löschen
8.0Ausgezeichnet

Visuell und rhythmisch geht Zack Snyder seinen eigenen Weg. Er erweckt mit seinem aritektonischen Look von Krypton Erinnerungen an Dune und spielt mit mit der zugrundeliegende Geschichte über Selbstopferung im Dienste der Menschheit auf Jesus an. Vor allem aber lässt er kaum fünf Minuten vergehen, ohne eine neue Ausrede für eine gigantische Actionszene zu erfinden.

Kritik im Original 2 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Antworten


Kommentare (575) — Film: Man of Steel


Sortierung

TinaCocaine

Kommentar löschen
Bewertung3.0Schwach

Boaaaah, hat mich der Film genervt. Viel zu viele Schwächen wie eine viel zu lange Laufzeit, viel zu viel Spannung, die dann immer wieder genommen wird, ein total unbefriedigender Showdown, Technik, die mich nicht begeistert hat, verwirrende Zeitsprünge und nicht 100% überzeugende Darsteller, sowie viel zu viel Weltraum-Action. Absolut schwach in meinen Augen!

bedenklich? Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

Dj Rise

Kommentar löschen
Bewertung10.0Lieblingsfilm

Ist es ein Vogel oder ein Flugzeug ??? Nein es ist Zack Snyders neuste Comic Adaption eines Helden der das redlich verdient hat ! Die Geschichte des Mannes aus stahl wird hier in einer großartigen erzähl weiße aus Bild und Ton dargestellt mit so viel liebe zum Detail und einer wundervoll gelungen Musikalische Untermalung die wir mal wider Hanz Zimmer zu verdanken haben !!! : )

Zwar ist MAN OF STEEL nicht so komplex wie jetzt z.b WATCHMEN aber dennoch durch aus unterhaltsam von der ersten bist zur letzten Minute :)

bedenklich? Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

clarkkent

Kommentar löschen

Der hat all das was den vorangegangen Superman-filmen , meiner Meinung nach, gefehlt hat.

bedenklich? Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

lennardB.

Kommentar löschen
Bewertung8.0Ausgezeichnet

Klassischer Zack Snyder Film:Großartig.

bedenklich? Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

patrick90

Kommentar löschen
Bewertung7.0Sehenswert

Solide auf dem Stand der Zeit was Technik betrifft

bedenklich? Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

master2m

Kommentar löschen
Bewertung8.0Ausgezeichnet

Ich habe den Film nun mehrmals geschaut. Und jedes mal gefällt er mir noch besser.

Mir gefällt dieser Superman besser als alle anderen. Endlich wird mehr darüber erzählt, was es "wirklich" mit Superman auf sich hat.

Super Story, super visuell (was für abgefahrene Effekte), wirklich bombastisch.

bedenklich? Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

Lunis314

Kommentar löschen
Bewertung9.5Herausragend

Zunächst mal: Superman war bislang nie mein Fall. Zu sehr Schönling, zu korrekt, zu super, zu wenig angreifbar. Was da jetzt allerdings rausgezaubert wurde.... ein Meisterwerk! Inhalt, Tiefe, Niveau,... trägt einfach die Handschrift Nolans. Das ist nicht einfach ein Superman-Film, das ist eine Geschichte.Die Effekte sind atemberaubend, die Dialoge/Auseinandersetzungen/Zwiespalte super gut nachzuempfinden, die schauspielerischen Leistungen emotional, überzeugend und mit Charakter versehen. Die ersten 1,5 Stunden sind auf einem Niveau, das absolut ebenbürtig in einer Reihe neben den ganz Großen steht. Der Film hat mich mehrmals emotional berührt, er hat gute Witze, er sorgt für Gänsehaut wenn die "Aliens" ihre Message über die Fernseher laufen lassen. Einfach ein kleines Träumchen. Ist lange nicht mehr der Fall gewesen, dass mich ein Film so in den Bann gezogen hat.

Zwei kleine Punkte die minimal ins Gewicht fallen sind, dass der Film zum einen ziemlich lang ist (ich dachte während des Filmes, dass ein Zweiteiler womöglich mehr gefetzt hätte), zum anderen ist es nicht so mein Geschmack, wenn Kämpfe in der Luft stattfinden - aber das ist natürlich Geschmacksache. Des weiteren hat der Luftkampf sehr an Matrix Revolutions erinnert, das ich auch damals schon nicht so brutal geil fand.

bedenklich? Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

ThomasWzS

Kommentar löschen
Bewertung8.0Ausgezeichnet

Eine Superhelden-Comic-Verfilmung ist eine Superhelden-Comic-Verfilmung ist eine Superhelden-Comic-Verfilmung ... nicht mehr und nicht weniger!
Hat Snyder gut hinbekommen, stimme Jacker in der Kritik gerne zu.
Treffsicher cast, score, knappe Dialoge, fulminante Optik ... :)

Punktemässig kommt er für mich (noch) nicht an X-Men ran,
doch das kann sich ja noch entwickeln, der Anfang ist gemacht.

bedenklich? 1 Mitglied gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

oliver.reichlin

Kommentar löschen
Bewertung5.5Geht so

*Bumm, Bang, Kabum* Ich bin ein gewaltiger Action-Film mit ga.. *Boom* ..nz viel Wums. Alles wird *Boom* *Badaboom* zerstört und in die Luft *Boom* gesprengt.
Ausserdem *Baaam Boooooom* *Bang* sehe ich sehr schön *Bang* aus.

Aber ansonsten *gähn* bin ich einfach nur langweilig und zum Einschlafen.

bedenklich? 1 Mitglied gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

JokerReviews

Kommentar löschen
Bewertung8.5Ausgezeichnet

Nicht nur für die Damen ist Henry Cavill derzeit einer der attraktivsten und angesagtesten Männer im Schauspielgeschäft, auch für mich ist dieser sympathische Kerl eine sehr angenehme Neuentdeckung in Hollywood. Ich muss gestehen, dass ich bisher noch keinen Superman Film so richtig gut fand. Teil 1 bis 4 waren mir irgendwie immer zu trashig, obwohl ich Christopher Reeve mochte und Superman Returns war eine der schlimmsten Kinoerlebnisse meines Lebens. Als ich dann aber hörte, dass der großartige Zack Snyder Regie führt und mein ultimativer Lieblingsregisseur Christopher Nolan das Drehbuch schreibt, waren meine Hoffnungen auf den ersten guten Superman wieder da. Und ich wurde nicht enttäuscht.

Wer kennt sie nicht, die Geschichte von Superman? Doch in diesem Reboot wird die Geschichte neu interpretiert und erzählt. Clark Kent, der eigentlich Kal-El heißt, wird als Baby vom sterbenden Planeten Krypton auf die Erde geschickt. Er wird von einem Farm-Ehepaar gefunden und großgezogen. Doch für Clark ist das Leben auf der Erde nicht immer leicht, denn er hat Superkräfte und unfassbar starke Sinne, die er zudem noch Geheim halten muss. Doch als er erwachsen wird, stellt er sich seinem Schicksal und wird zu Superman. Doch schon kurz darauf greift General Zod die Erde an, da er hinter Kal-El her ist. Schon bald beginnt ein Kampf bei dem das Schicksal der ganzen Welt auf dem Spiel steht.

Wie das schon in Nolans legendärer und tiefgründiger Batman-Trilogie der Fall war, erzählt man auch hier die Entstehung von Superman sehr ausführlich. Die Story arbeitet immer wieder mit Rückblenden aus Clarks Kindheit. Optisch ist der Film einfach Wahnsinn, Zack Snyder hat ja schon in "Legende der Wächter" und "Watchmen" bewiesen, was für epische Kämpfe er inszenieren kann doch hier übertrifft er sich nochmal selbst. Im Mittelteil hat der Film zwar seine minimalen Längen, doch der grandiose Endkampf zwischen Superman und Zod entschädigt es dafür.

Henry Cavill ist eine absolute Traumbesetzung und er steht Christopher Reeve in nichts nach. Ja Superman bleibt auch nach diesem Film etwas überpowert, aber hier wurde es nicht ganz so überzogen wie in den alten Filmen. Die wundervolle Amy Adams spielt hier Louis Lane und ehrlich gesagt hätte ich mir keine schönere Darstellerin vorstellen können. Nur die Liebelein zwischen ihr und Clark gehen aus meiner Sicht etwas zu schnell und wirken dadurch dezent gezwungen. Michael Shannon, den ich spätestens sein Boardwalk Empire liebe, spielt hier den Bösewicht Zod und wenn man so seine Ansichten und seinen Blickwinkel auf eine etwas höhere Ebene hievt, könnte man vielleicht zu dem Schluss kommen, dass er gar nicht soooo böse ist, wie manch andere Gegenspieler von Superhelden. Trotzdem bleibt er für die Menschen eine riesige Bedrohung. In weiteren Rollen haben wir noch Kevin Costner, der mir aber wie so oft in seinen Filmen egal war. Ich werde wohl in diesem Leben kein Fan mehr von ihm. Dann haben wir noch Russel Crowe, der hier eine sehr tolle Rolle spielt und mich erneut verzaubert hat. Auch Diane Lane war wiedermal großartig in ihrer Rolle als Clarks Mutter. Sie versprüht immer noch solch einen fantastischen Charme. Zu guter Letzt haben wir noch Laurence Fishburne, den ich ewig in keinem guten Film mehr gesehen habe. Hier spielt er zwar nicht unvergesslich, aber zumindest sympathisch und ich gönne ihm seine Rückkehr auf die große Leinwand.

Fazit : Der erste Superman Film, der mir richtig gut gefiel. Tolle Story, grandiose Effekte (besonders auf Krypton) und ideal besetzte Hauptdarsteller. Einer dieser Filme wo sich 2 1/2 Stunden wie 60 Minuten anfühlen. 2016 gibt's die Fortsetzung "Batman vs Superman" und liebe Kritiker und Hobby-Nörgler, gebt dem Affkeck doch erst mal die Gelegenheit sich in der Rolle zu beweisen, anstatt vorher schon zu schimpfen. Ich traue ihm die Rolle zu, denn er ist inzwischen ein großer Schauspieler!

8,5/10

bedenklich? 4 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

ensiferus

Kommentar löschen
Bewertung2.0Ärgerlich

irgendwie kam mir der Film mehr wie eine aneinanderreihung von Actionszenen vor. Ich hab ja nix gegen Aktion aber ne gute ausgeklügelte Story war ja irgendwie nicht präsent. Reiner Actionfilm der auf Effekte Wert legt aber nicht auf eine tiefgehende gute Story. Langweilig, ermüdent, einschläfernd -> einfach schlecht. Stinkt gegen richtige Superheldenfilme wie Spiderman- oder Batmanfilme einfach nur ab. Ich war total enttäuscht...!!!

bedenklich? 1 Mitglied gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

loveissuicide

Kommentar löschen
Bewertung7.0Sehenswert

Recht interessante Neuinterpretation des Superman-Stoffes, der ja in der Allgemeinheit einer der bekanntesten Superhelden ist. Zack Snyders Version ist viel düsterer und brutaler als die Christopher Reeves-Filme oder die Lois and Clark-Serie, aber das ist schon oke, passt in die heutige Zeit. Trotzdem bin ich nicht restlos zufrieden, da die Vorgeschichte viel zu aufgeblasen daherkommt und viel Blabla dabei ist, und die Action unterhält zwar recht gut, ist aber auch ein wenig übertrieben. Nette Abwechslung zwischendurch nach Wochen des Fußballs aus Brasilien.

bedenklich? 1 Mitglied gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

The Freewheelin Fonda

Kommentar löschen
Bewertung7.5Sehenswert

Fondas Kevin Costner Reihe 2.0
3/5 "Man of Steel"

Nun gut, sicherlich kein "Costner-Film" im eigentlichen Sinne aber ich wollte hier noch unbedingt einen Streifen aus Costners Alterswerk dabei haben.

Was wurde nicht alles schon über “Man of Steel” geschrieben?
Wie oft wurde der Streifen zerrissen und von Filmfreunden verteufelt und wie oft wurde er als einer der besten Blockbuster der letzten Jahre bezeichnet?
Ich stand Man of Steel ja schon immer recht gespalten gegenüber, vielleicht ja grade wegen der vielen Meinungen die dazu unter Filmfans herrschen und habe den Streifen damals leider im Kino verpasst und erst vor kurzem nachholen können.

Zack Snyder hat für mich den großartigen „Watchmen“ geschaffen und dafür einen dicken Stein bei mir im Brett, hat mir aber auch durch „300“ gezeigt, dass er ohne eine gute Vorlage keine eigene gute Geschichte auf die Reihe bekommt und dass seine nett inszenierten Slow Motion Bilder nicht ausreichen, um einen ganzen Film zu tragen.
Superman an sich hat mich nie groß interessiert, die Comics habe ich nie gelesen und das was ich von den bisherigen Verfilmungen mitbekam war recht bescheiden. Ich habe ja wie viele hier immer den düsteren, zynischen Batman mit all seinen dunklen Seiten und Schwächen diesem Strahlemann vorgezogen.
Trotzdem musste ich Snyders letztes Werk endlich mal sichten, zum einen da mich die Fortsetzung mit Batman und dem Rest der Justice League schon ziemlich reizt und zum anderen wegen Kevin Costner, der in den letzten Jahren eine gute Auswahl an „Alterswerk-rollen“ hatte, von dem ich mir mal ein Bild machen musste als „weiser, alter Mentor“.

Und nun bin ich von „Man of Steel“ richtig begeistert!
Man kann über den neumodischen, Nolanschen Blockbusterstil, in dem alles düsterer und ernster ist, ja sagen was man will aber mich konnte diese Inszenierung komplett überzeugen.

Mitreißender Pathos, guter Zimmer Soundtrack(wenn der inzwischen doch recht einseitig wird, passt er hier)großartige Bilder, richtig starke Actionszenen und eine Story die mich mit all ihren Rückblenden und Handlungssträngen voll in die „moderne“ Version von Supermans Welt führen konnte.
Genauso muss ein Blockbuster für mich sein, dazu in den Nebenrollen noch Russel Crowe und Kevin Costner die dem Streifen wirklich noch das gewisse Etwas geben, ihm eine Würde verleihen die „Man of Steel“ ziemlich gut steht.
Für mich war das tolle Unterhaltung, mehr habe ich von einem solchen Film gar nicht erwartet, Superman selbst ist als Charakter toll gezeichnet, sich seiner Macht und ihrer Verantwortung durchaus bewusst ohne allzu nervig pseudophilosophisch zu werden, am Ende eine unglaubliche Materialschlacht, die ich selten so in einem Film gesehen habe, dafür gabs auch nochmal ordentlich Punkte!

Am Ende bin ich mit „Man of Steel“ vollauf zufrieden und blicke etwas zuversichtlicher auf das nächste Projekt mit der Justice League, den ich hoffentlich diesmal im Kino sehen werde.

bedenklich? 23 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 6 Antworten

BenAffenleck

Antwort löschen

@Fonda: MOS 7,5 Punkte? Wow! MR. BROOKS ist auch nur ne halbgare Nummer, CRIME IS KING kackt im Mittelteil völlig ab. Obwohl Costner da die megacoole Sau ist.


The Freewheelin Fonda

Antwort löschen

Habe ich schon oft gelesen, dass der sein Potential nicht ausnutzt :/
Dabei Klingt die Story SOOO geil(bin ja Elvis Fan, da kann einen so ein Plot überzeugen :D)


Black_Sheep_Kills

Kommentar löschen
Bewertung5.5Geht so

Habe diesen Film vor kurzem in 3D geschaut und war nicht sonderlich begeistert. Die Vorgeschichte ist zwar interessant und informativ, aber man wartet dann doch letztendlich nur auf die Action, die in die letzten paar Minuten verpackt wurde. Die verschiedenen Zeitsprünge in den Rückblenden fand ich jetzt auch nicht unbedingt das gelbe vom Ei...

3D kann sich wohl jeder sparen! Keine Popouts und nur wenig Tiefe gibt es zu sehen.

Dennoch kann man sich den Film an einem Sonntagnachmittag reinziehen.

Mein Lieblingsspruch auch hier: "Einmal g`schaut, für immer verstaut!"

bedenklich? Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

Hummeli

Kommentar löschen
Bewertung6.5Ganz gut

Ist ja nicht so schlecht! Relativ gute Unterhaltung. Wie sooft krankt es am Bösewicht. Ich konnte dieses Kerlchen das sich an allem rächen wollte irgendwie nicht ernst nehmen. Aber alles in allem einer der wenigen Superman-Filme die man sich wirklich ansehen kann.

bedenklich? Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

Troublemaker69

Kommentar löschen
Bewertung4.0Uninteressant

Geschmäcker sind ja bekanntlich verschieden, und so ist das auch hier. Ich weiß, dass sehr viele diesen Film sehr mögen und ihr könnt mich dann auch gleich in den Kommentaren mit "Hates" zuspamen.
Ich finde den Film leider ziemlich belanglos: Anfangs wird auf extrem langgezogene Art und Weise versucht Spannung aufzubauen, das würde auch gelingen, würde man nicht jede Szene wie einen Kaugummi in die Länge ziehen. In der ersten Hälfte, versucht man zwanghaft für Spannung zu sorgen, was dann aber so misslingt, dass die erste Hälfte sich teilweise zur Tortur erstreckt. Selten war es so, dass ich nach einer halben Stunde schon so gelangweilt war.
Danach beginnt man endlich mit der Action, zugegeben macht der Film ab da an auch ein wenig Spaß. Die Effekte sind sehr gelungen, das 3D fein und es tut dem "Man of Steel" auch recht gut, dass er diesmal ohne rotes Höschen kämpfen darf. Schade ist an diesem Punkt nur, dass man nach dieser ersten Hälfte schon fast keine Lust mehr hat. Zudem wirken die Charaktere allesamt recht unsympathisch.
Ich hatte mir sehr viel von Man of Steel erhofft und wurde dann doch recht enttäuscht, was vor allem an der ersten Hälfte liegt.
Der Film hätte mindestens eine Stunde kürzer sein müssen.

Das ist nur meine persönliche Meinung.

bedenklich? 2 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

Robbejr

Kommentar löschen
Bewertung6.0Ganz gut

Die Schauspieler sind großteils gut und sympathisch, Zack Zynder führt famos Regie, die Action dröhnt und hat einen "In your Face"- Charakter, die Effekte sind cool, die Bilder schön und die Optik unverbraucht und unverwechselbar, während im Hintergrund Hanz Zimmer einen schönen Score untergelegt hat.
Joa hätte ganz ganz toll werden können. Das Problem ist eindeutig David S. Goyer.
Der ist leider ein unglaublich schlechter Drehbuchautor. Null Charakterzeichnung, nach der gelungen Orginstory auf Krypton und Supermans Jugend keine, aber auch wirklich keine Story mehr , nach 50 Minuten so viel Action, dass einem ziemlich schnell langweilig wird und die Dialoge....
Grawwwr!
Ja der Film ist episch, macht teilweise echt Spaß und ich finde auch Supermans Konflikt mit sich selbst sehr gelungen, aber es wäre so viel mehr drin gewesen.
Schade...
Echt Schade..

bedenklich? 2 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

francester

Kommentar löschen
Bewertung3.0Schwach

Ich werde langsam alt, das war mein erster Gedanke, als zum wiederholten Male ein Tanklaster oder Hochhaus in die Luft geflogen ist. Ermüdend, langweilig, wenig innovativ, sogar dumm, so würde ich diesem Superman bezeichnen. Vlt mag ich auch einfach nicht mehr irgendwelche Superheroes zuschauen, die zuerst gegen ihr inneres ankämpfen, auf selbstfindungstrip gehen um dann die Welt zu retten. Und dann, wackel, wackel, Zoom rein, Zoom raus, ein wenig Effekte mit schönen lensflares und schon ist der Film fertig. Nein, ich werde langsam alt, meine Ansprüche steigen, ich will gute, durchdachte Geschichten, Substanz, Futter für mein Gehirn. Und nein, Superman funktioniert nicht. Auch nicht als Blockbuster, leider. Hoffentlich kommt endlich Mal ein Bösewicht, der es schafft, die Welt zu vernichten, alle Superheroes beissen ins Gras und Ende aus, ich mag diese Deproselbstfindungshelden nicht mehr sehen.
Habe ich schon erwähnt, dass ich diesen Film nicht mag?

bedenklich? 3 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 1 Antworten

thewaschi

Antwort löschen

Genau das fand ich auch, der Film war schlicht langweilig und hat mich an keiner Stelle überrascht, einfach total 08-15. Aber was erwartet man auch anderes bei Superman? Er ist einfach stinklangweilig.


Ludi

Kommentar löschen
Bewertung7.5Sehenswert

Bam! Boom! Zack! Clash!

Diese Battles waren wirklich episch!
Keine Worte für; das haben sie wirklich sau cool hinbekommen!
Erinnert mich ein wenig an einen SSJ-Fight ... oder aber auch an Chronicles Endkampf.

Nunja, trotzdem wurde versucht zuviel in einen Film zu packen. Es gibt ziemlich viele Zeitsprünge, wodurch Erzählungen und Begegnungen einfach zu knapp ausfielen.

Gewisse Logikfehler (Soweit man bei einem Scifi mit Logik argumentieren darf) kamen verhäuft vor.

knappes Beispiel.
Er verliert Superkräfte in einer anderen Atmosphäre als auf der Erde.
Im Weltall herrscht eine andere Atmosphäre. :) Da hat er aber Superkräfte.
etc. usw.

Was mich auch gestört hat, war das er über einen suuuuuper-funktionalen-hocheffektiven-Laserstrahl verfügt... diesen aber so gut wie nieeee eingesetzt hat. Warum?!

Naja im Großen und Ganzen trotzdem aber ein richtig fetzender Film!
Die Zerstörungskraft der Kryptonier auf der Erde ist einfach mehr als Beeindruckend! :D

SCHAUT IHN EUCH AN ! :D

bedenklich? 1 Mitglied gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 2 Antworten

TheAvenger68

Antwort löschen

Seine Superkräfte verdankt er der Sonne.
Das hat mit der Atmosphäre im eigentlichen Sinne nichts zu tun.
Auf dem Raumschiff herrscht aber die Atmosphäre Krypton's.
Da verliert er seine übernatürlichen Kräfte !


Ludi

Antwort löschen

achsooo ja das kann sein :D
aber dann hat der eine Kryptonier - der Schiffsarzt oder was der war - es unklug formuliert ;) wenn man kein Anhänger der Superman-Reihe ist, kann es durchaus verwirrend sein :)


MickeyPosthuman

Kommentar löschen
Bewertung0.0Hassfilm

Gähn. Eher so 08/15. Keinerlei Tiefgang, herausragende schauspielerische Leistungen oder Ansätze einer vernünftigen Story, dafür tonnenweise überflüssige, immerhin ganz nett anzuschauende Effekte und typische Blockbustermucke aus der Dose. Einziger Lichtblick: Russell Crowes routinierter Kurzauftritt. Das wars aber auch schon wieder. Fazit: Naja, langweilig. Einfach nur langweilig! Ich sag es ja immer wieder: Technik ist nicht alles! Eigntlich ist Technik sogar fast gar nichts! Verdammt noch mal! Ich bin ja aufgeschlossen gegenüber Fortschritt, aber was in der Filmbranche damit alles ersetzt wird, ist einfach nur traurig und auch ziemlich peinlich. Fast so grausam nervig wie die verfluchte Smartphone-Seuche, der man ebenfalls kaum noch entrinnen kann.

bedenklich? 4 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten


Deine Meinung zum Film Man of Steel