Man of Steel - Kritik

Man of Steel

CA/GB/US · 2013 · Laufzeit 143 Minuten · FSK 12 · Actionfilm, Science Fiction-Film · Kinostart
  • 6 .5

    Im Kino in 3D gesichtet.
    Wusste nicht so recht...hat mir der Film jetzt gefallen oder war er überflüssig?
    Irgendwie beides !

    Bilder klasse, Action auf hohem Niveau und Story hat mir gefallen !
    Schauspieler überzeugen, bis auf....ja...und das ist für mich das absolute Manko...Henry Cavill. Hat meines Erachtens nach überhaupt nicht in die Rolle gepasst, Fehlbesetzung vom Feinsten.
    Spricht gefühlt 10 Sätze im ganzen Film und hinterließ auf mich einfach keinen symphatischen oder bleibenden Eindruck als "Superman"...
    Schade !

    • 7
      FilmFan1975 08.08.2016, 12:51 Geändert 08.08.2016, 12:52

      Der Film ist nicht so schlecht wie viele ihn reden wollen. Allerdings hat er mir auch erst beim 2ten Schauen richtig gut gefallen. Der Hauptkritikpunkt an dem Film sind die zahlreichen Rückblenden die das Tempo aus dem Film nehmen. Es wäre besser gewesen den Film von A -Z zu erzählen und nicht ständig durch Rückblenden das Tempo rauszunehmen. Auch dieses "Er hat uns alle gerettet" während man in den Trümmern der eigenen Stadt steht kam mir ein wenig lachhaft daher, macht aber im Hinblick auf Batman V. Superman sogar ein wenig Sinn. Meine Meinung.

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      • 8

        Ich hatte Wünsche an diese Verfilmung:

        Ich wollte Russell Crowe als biologischen Papa von Superman sehen.

        Hat geklappt !

        Sämtliche Auftritte von ihm, u.a. der atemberaubende Ritt auf dem Avatar und der anschließende Sprung ins Wasser... Zudem sieht er hier so gut wie selten aus. So habe ich mir Jor-El vorgestellt, wie König Artus ohne Krone. Ein Traum ist wahr geworden.
        Damit hat er übrigens sein eigenes Idol Marlon Brando in der Rolle beerbt !

        Super konzentriert darauf, zu tun, was getan werden muss, geht Jor-El die wichtigste Sache an.
        Baby Kal muss unter allen Umständen in Sicherheit gebracht werden.
        Also tut man den kleinen Windelpupser in eine Raumkapsel und ab zur Erde.
        Ja, eine Raumfahrt, die ist lustig...

        Vorher wird er noch mit der Kraft, die in hundert Embryonen wohnt, ausgestattet.
        Sie alle wurden im Zuge der kryptonischen Geburtenkontrolle für bestimmte Zwecke gezeugt/ gezüchtet, wie man noch erfahren soll.

        Dass Papi und Lady Lara selbst es nicht schaffen, ist zwar schade, aber anscheinend unvermeidlich. Da der Wissenschaftler ja bis zum Schluss geglaubt hatte, Krypton retten zu können, aber der Ältestenrat nicht mitzog, war der Plan B sehr dürftig, wenn überhaupt vorhanden. Eine größere Raumkapsel für drei Personen war wohl nicht zu haben.

        Russell stirbt hier den Märtyrertod. Eine ähnliche Sterbeszene hatte er in "Gladiator". Auch wie Lady Lara sich über ihn wirft, wie Lucilla bei Maximus, ist ziemlich genau so wie in dem Römer- Epos.

        Die Rückblenden sind natürlich gewöhnungsbedürftig, viel im Leben von Superman kann nur angerissen werden. Zu lang wäre sonst der Film. Man berücksichtigt aber die Erwartungen der Zuschauer, wenigstens teilweise.
        Eine Checkliste der Macher könnte wie folgt aussehen:
        Publikum will Superman fliegen sehen? Geritzt !
        Publikum will Lois Lane und Superman/ Clark Kent zusammen sehen? Geritzt !
        Möglichst alles anders, das heißt besser, machen als damals 1978: Geritzt !

        Hier sieht man nur das Kennenlernen von Lois und Clark, die Serie "Die Abenteuer von Lois und Clark" darf dann die Beziehungskiste erzählen...

        Henry Cavill ist interessant, lässt erahnen, dass er einen ähnlichen Weg wie Christopher Reeve nehmen wird ( nur das Ende mit Rollstuhl und so bitte nicht, ich meine die Karriere ).

        Die Musik erinnert teilweise an "Gladiator",ich liebe sie. Höre sie derzeit ständig unterwegs, funktioniert also auch getrennt vom Film.

        Das Elternpaar Kent fand ich perfekt, wer hätte es sonst spielen können
        außer Kevin Costner und Diane Lane ? Fällt mir niemand ein.

        Um kein Miesepeter zu sein, toleriere ich inzwischen mal das Ende, man hat mir erklärt, das muss so ( also nix 9/11 ).

        Obwohl kein Comic- Leser, hat mich das Superman- Universum interessiert. Meine Zeitrechnung beginnt mit diesem Film.

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        • 2 .5
          SCMarv 04.07.2016, 13:11 Geändert 04.07.2016, 13:18

          Bewohner von Metropolis, nehmt euch in acht, Superman legt die Stadt in Schutt und Asche.
          Was für ein penetranter CGI-Wahnsinn sich hier erbricht.
          Superman ist nicht mehr der hilfsbereit Sympath, der Katzen vom Baum holt, der Menschen, jung oder alt, zur Seite steht und für sie in die Bresche springt, größere oder kleinere Katastrophen/Unfälle verhindert oder repariert, der immer da ist, wenn es richtig brenzlig wird – ethisch und moralisch stets korrekt!

          Nein, Snyders Superman ist grantelig, depressiv, düster, mit sich selbst nicht im Reinen. Er sollte sich in psychologische Therapie begeben, das wäre erst mal das Mittel der Wahl.
          Snyder schämt sich für seinen Superhelden, das merkt man in jeder Sequenz des Films. Er möchte ihn nicht mal bei seinem Namen nennen.
          Alles wirkt uninspiriert, blutleer, seelenlos.
          Bildcharakteristik - grau, trist, fade.
          Diesem Superman möchte ich nicht begegnen…ein Muffel vor dem Herrn.
          Was hier als Vorlage gedient hat bleibt Snyders Geheimnis, die alten Comics können es nicht gewesen sein. Nichts stimmt so richtig. Ich staune, dass niemand das Outfit moniert, es stimmt einfach nicht. Man kennt das ja schon aus den Batman-Filmen, der Anzug wird individuell verändert wie es beliebt…auf cool getrimmt, so auch beim Stählernen. Ich als Comicleser schau da penibel genau hin, lasse da keine Abweichungen zu. Das Outfit muss aussehen wie im Comic und das tut es nicht und das kotzt mich an. Da wird die Figur dem gemeinen Kinogänger angepasst. Um diesen an die Kasse zu locken muss krampfhaft die Optik verfälscht; auf Coolness gebürstet werden und niemanden stört es…und DAS macht mich wirklich fertig.
          Alles wirkt wie ein Computerspiel, daher liegt es wohl nahe, dass selbiges als Inspiration hergehalten hat.

          Selten hat mich ein Film so gelangweilt. Der Streifen ist zäh wie Trockenfleisch, gespickt mit Unsympathen, fernab der Comicvorlagen, unfreundlich, grau, depressiv, krawumm hier, krawumm da.

          Eines muss ich dem Streifen zu Gute halten und dafür gibt’s auch einen Extrapunkt, er wertet das Original mit Christopher Reeve noch auf.
          Der Alte Film vermittelt nämlich Spaß, Menschlichkeit und bringt eine gewisse Wärme mit. Christopher Reeve ist die Rolle des Stählernen auf den Leib geschnitten und er lebt sich darin so richtig aus. Sympathisch bringt er einem die Figur des Superman näher, ohne sich selbst dabei zu ernst zu nehmen…man muss ihn einfach mögen…einen Helden zum Anfassen.
          Klar driftet das Original gelegentlich mal ins Klamaukige ab und auch die Effekte sind nicht mehr ganz zeitgemäß; können sie ja auch nicht; jedoch für damalige Zeit revolutionär und auch heute noch ganz ansehnlich.
          Schon alleine der John Williams-Score des Originals erschlägt mit voller Wucht Bild u. Ton des Snyder-Machwerks.
          Der alte Film macht einfach Spaß, unterhält gut, ist kurzweilig und lässt seinen Helden strahlen. Man hat beim Sichten einfach das `Friede-Freude-Eier – Gefühl` das man gelegentlich mal braucht und vielleicht sogar herbei sehnt.

          Snyders in Bild u. Ton getauchte Depression die sich Man of Steel nennt und Superman sein soll, begeistert höchstens die seelenlose, immercoole, stumpfe Wichs-Box-Fraktion.
          Für alle anderen wird MoS eine Belanglosigkeit bleiben.

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          • 6

            Interessante Neuinpretation des "Mann aus Stahl". Verliert sich in einem Machtkampf der technisch überzeugt aber Ideenlos daherkommt.
            Cavill ist ein überzeugender Capeträger.

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            • 3 .5

              Sehr humorloser, langatmiger Film mit dünner und oft sehr wirrer Handlung. Ich weiß nicht, ob es daran liegt, dass ich die Comics nicht gelesen habe und mich auch sonst nicht wirklich mit Superman auskenne, aber vieles im Film wurde einfach nicht erklärt, woraufhin ich mich dann fragen musste, ob ich zu dumm bin, die Zusammenhänge zu kapieren, oder ob das einfach Wissen ist, dass man sich aus den Comics hätte aneignen müssen.

              Sehr komisch fand ich z.B. die Origin Story und diese Wechsel zwischen dem jungen und dem alten Clark. Oftmals haben Hinführungen zu bestimmten Themen gefehlt oder für mich zumindest nicht funktioniert. Warum Lois und Clark zum Beispiel plötzlich so ne starke Bindung zueinander hatten, nachdem sie sich mal kurz in diesem Raumschiff im Eis getroffen haben, ist mir z.B. ein Rätsel. Deadpool hatte z.B. besser vermittelt, wie die Beziehung zwischen Wade und Vanessa zustande kam.

              Woran man aber wirklich nicht meckern darf, sind die Effekte. Die Kämpfe sehen teilweise wirklich sehr sehr gut aus. So hätten sie mal Dragonball Evolution aussehen lassen sollen. :D

              • 6 .5

                sehr langatmig erzählt und nicht enden wollende Kämpfe. War etwas anstrengend anzusehen.

                • 7

                  Visuell eher düster gehaltener Superman Film mit tollem Hauptdarsteller und starken Bösewicht.
                  Zack Snyders Reboot macht aus Superman eine Kampfmaschine ohne Humor und mit unendlicher Power.
                  Starke Actionsequenzen eingebettet in einer tollen finsteren Optik.
                  Man of Steel ist gelungenes Popcorn Kino.

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                  • 3 .5

                    kein kommentar

                    • 10

                      An und für sich ein guter Film, der gerade den Vorgänger Superman Returns mehr als in die Tasche steckt. Die Effekte waren genial, der Spannungsbogen vorhanden.
                      Man erkennt die Motivation der einzelnen Figuren, auch wenn sie auf den gesamten Film hochgebrochen, dann doch etwas oberflächlich bleiben.
                      Für mich ein guter Film, den ich mir gerne wieder anschaue, aber der nicht zu meinen Liebsten Comic-Verfilmungen zählt.

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                      • 4 .5

                        Selbst mit Großbild, 5.1 und 3D leider unglaublich banaler und dazu noch langatmiger Käse.

                        • 3
                          Daspaga 03.05.2016, 17:33 Geändert 03.05.2016, 17:47

                          Eigentlich wollte ich diesen Plumperquatsch ja nicht kommentieren, da ich aber wegen der Punktevergabe angemault wurde, werde ich zumindest ein paar Worte über mein Urteil verlauten lassen:

                          Zuerst mal hasse ich den schrecklichen, grottigen und künstlichen Wackeldackel-ZommIn-ZoomOut-Hyperbolic-ADHS-Regiestil von Zack „Playstation-Gör“ Snyder! Dagegen wirken Michael Bay-Filme beruhigend wie das Kaminfeuer auf VOX… Wenn selbst in ruhigen Gesprächen die Kamera nicht ruhig stehen kann, und über jede noch so „realistische“ Einstellung Farbfilter wie bei der Marslandung gelegt werden, dann weiß man, dass hier nur „Style over Substance“ produziert wurde, nur leider ohne ECHTEN Stil. Das mag unseren 24-Stunden-Dauerdaddlern der Generation Medienverdummung vielleicht gefallen, aber sicherlich keinem Menschen, der Kino als Kunst begreift und Filme als Transportmittel von Emotionen und Aussagen.

                          Wobei Emotionen hat der Film ja bei mir ausgelöst, diese sprangen aber eher zwischen Wut, Fremdscham und Trauer hin und her wie die beiden Ping-Pong-Bälle am Ende des Streifens.

                          Der ewiggleiche, gelangweilte Hans-Zimmer-Retorten-Score unterbietet sogar so schwache Leistungen wie die Batman-Trilogie, Nolan hat zum Drehbuch anscheinend so viel beigetragen wie zur Musikuntermalung (wobei auch Nolan gnadenlos überschätzt wird…), und das Schauspiel der Protagonisten ist beinahe auf „Alice im Wunderland“-Niveau.
                          Die wurstige Story, die unerkennbar verwackelten und mit billigem CGI verkleisterten Action-Szenen sowie die Atmosphäre, die jener des Pluto gleicht, machen dieses Machwerk beinahe zum SchleFAZ-Kandidaten! (Wobei – dazu müsste es zumindest rudimentär unterhalten).

                          Da Superman noch dazu der langweiligste und dümmlichste Schmierlappen unter allen existierenden Superhelden ist (mit Ausnahme des Doomsday-Comics – Supi’s Tod hat ihm endlich mal Charakter verliehen) macht das Unterfangen unterhaltsamer Comicaction noch schwieriger.
                          Dass Watchmen ein wesentlich besserer Film war lag nicht an Snyders Talent, sondern ist der Vorlage geschuldet – die Watchmen hatten nämlich Charakter, jeder einzelne eine Persönlichkeit, einen Background und viele Schwächen im Lebenslauf. Superman hingegen ist so unglaublich trist, er kann alles, er sieht alles, er ist unverwundbar, blitzsauber, und anscheinend auch asexuell… der perfekte Biedermann, und deshalb schon in Comic-Form nur schwer erträglich.

                          Warum überhaupt 3 Punkte, bei diesem Verriss?

                          Zum einen, weil man für richtige Granatgurken noch Spielraum nach unten braucht, zum anderen, weil der Film zumindest „Momente“ hat, die ihn über die totale Bedeutungslosigkeit kurzfristig hinausheben. Zum Beispiel, wie verkrampft versucht wird, das Wort „SUPERMAN“ zu umgehen… Schon der Filmtitel ist ja ein Witz… erinnert ein wenig an Austin Power’s „Versteck-das-Würstchen“-Szenen… Alleine Supi’s Namen so vehement – und offensichtlich – zu umschippern (weil man eben weiß, wie peinlich die Materie tatsächlich ist!) ist komödiantisch auf hohem Niveau und lässt einen freudig schmunzeln.
                          ZOD war der weitaus interessantere Charakter und brachte ebenfalls ein wenig Würze in den Film – und das, obwohl er kaum Hintergrundgeschichte spendiert bekam und sein Zerstörungswille kaum begründet ist. Spricht für sich, wenn diese seelenlose Knackwurst sogar Opa Costner locker an die Wand spielt.

                          So, jetzt freue ich mich aber erstmal auf BvS, den ich (noch) nicht gesehen habe. Sollte der ähnlich mies sein sehe ich schwarz für DC’s MCU-Klonversuch. Wobei, die Fanboys werden’s schon reißen, sieht man ja an den Kritiken hier…

                          Only my two Cents – over and out!

                          PS: die ersten beiden Filme mit Christopher Reeves fand ich durchaus unterhaltsam und charming. Die habe ich mir - trotz meiner Abneigung gegen den blau-roten Staubsaugervertreter - sogar als BluRay-Box geholt. Also liegt es nicht an der Comicvorlage, dass ich Man of Steel grottig finde - er ist im direkten Vergleich mit den alten Filmen auch der grottigere Streifen.

                          Das liegt wohl daran dass sich die alten Supi-Filme ihrer lächerlichen Vorlage bewusst waren und deshalb sich selbst eher augenzwinkernd in Szene setzten. Superman jedoch auf bierernst und erwachsen zu trimmen, obwohl die Vorlage das bereits kaum her gibt, ist einfach ein Fehler. Bei Batman hat es funktioniert, weil Batman düster IST und in einer dunklen, psychopathischen Umgebung spielt. Das umzumünzen auf den quietschbunten Superlungenpuster mit den Röntgenaugen im 40er-Jahre-Gedächtnis-Outfit kann einfach nicht klappen!
                          Stellt Euch umgekehrt mal Batman im MCU vor... oder Hulk in Nolan's Gotham... ich hoffe jeder versteht was ich meine.

                          • 4

                            Für mich verschwendete Zeit. Langweilige und vorhersehbare Story. Viel zu lang ausgedehnte und langweilige Szenen. Billig inszenierte Lovestory. Schlechter Endfight. Billige Ziehvater- Dialoge. Alles in allem ein Abklatsch der vielen Marvel und DC Verfilmungen.
                            Sehr enttäuscht!

                            • 7 .5

                              wohl der beste superman film,
                              tolle effekte, gute schauspieler, solide actionszenen, und ich finde den anfang sehr gut man sieht immer schön sachen aus clarks kindheit etc. auch finde ich die musik sehr schön.
                              Lediglich konnte ich mit Jor-El nichts anfangen, war das jetzt eine Projektion oder was war das?! hm..egal hat mich sehr gut unterhalten und hatte weitaus eine viel bessere handlung und erzählstruktur als der batman vs. superman film.
                              Fazit: rund 3 stunden in keiner szene gelangweilt.

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                              • 6

                                Wohl der beste Superman Film, Cavill kommt der Rolle schon ziehmlich überzeugend rüber.
                                Die erste hälfte des Films überzeugt sehr, man wird schön in die Thematik eingeführt. Auch flashbacks in die Kindheit von Clark passen gut in das gesammt Bild und verdeutlichen den inneren zwist von Superman.
                                In der zweiten Hälfte scheppert es dann, aber richtig. Wobei der "Endkampf" dann doch sehr übertrieben ist...

                                Aber dennoch sehenswert, dafür das ich Supermann als den wohl langweiligsten Superhelden finde wurde ich gut unterhalten.
                                Da stört selbst die Laufzeit von 2,5std nicht.

                                • 6

                                  Vorweg! Henry Cavill ist der sicher bisher beste Supermann-Darsteller! Der Film selbst ist Anfangs durchaus interessant, verflacht aber mit Fortdauer bis es am Ende eigentlich nur noch kitsch ist.

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                                  • 7 .5

                                    Selbst aus so einem undankbaren Stoff wie Superman, dem langweiligsten Superheld überhaupt, macht der gute Zack noch einen sehenswerten Film. I should've known! Und dass das Kostüm immer noch lächerlich aussieht, dafür kann er ja nichts. :D

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                                    • 8

                                      Lieber Man of Steel,
                                      Du bist klasse.
                                      Besonders wenn die beiden Typen in der Stadt kämpfen und alles kaputt geht.

                                      Sammy

                                      P.S. Kennst Du Batman?

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                                      • 5 .5

                                        Die erste Hälfte fand ich überraschend gut. Dann aber erschlug mich nur noch seelenlose Blockbuster-Action ohne jegliche eigene Note, und zum Abspann hatte sich das Gesehene bereits untrennbar mit Erinnerungen an Independence Day und Matrix Revolutions vermischt. Es gibt eben viel voll auf die Fresse, und kräftig bombastisch ist's auch, aber nichts von dem ganzen Gekrache konnte mich mitreißen. Im Gegenteil, gelegentlich musste ich sogar vergnügt vor mich hinkichern, weil die Materialschlacht so trashig wurde.
                                        Ich muss mir wohl den hier remake-ten Superman II (1980) nochmal ansehen, denn so schlecht kann der nun auch wieder nicht gewesen sein.
                                        Viel zu hohe Wertung für den anfangs recht vielversprechenden Versuch, Supi zu rebooten. Nichts zu danken.

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                                        • 9

                                          Das war bombastisch , was hier abgeliefert wurde. Unglaublich in was für einer Geschwindigkeit hier die Erde ihrem Erdboden gleich gemacht wird. Hab ich so unfassbar schnell und zerstörerisch noch nicht gesehen. Deswegen ganz klare Empfehlung

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                                          • 7

                                            SPOILER

                                            Ich bin eigentlich kein Fan von Superman. Ein unbesiegbarer Außerirdischer rettet die Menschen vor außerirdischen Gefahren. Als Mensch rennt er dann mit Brille rum, und keine Sau erkennt den Helden, der am Vorabend noch die Welt gerettet hat. Aber Nolan und Snyder verpassen dem schimmernden Superhelden eine düstere Optik, verleihen ihm ein wenig Selbstzweifel und angestaute Wut und Hans Zimmer ballert wie gewohnt mit bombastischen Sounds um sich.
                                            Komischerweise gefiel mir der Film besser, wenn Superman nicht gerade Wolkenkratzer einreißt und seinem Gegenspieler die Visage poliert.
                                            Das Verschleiern, seiner besonderen Kräfte, das ständige Verstecken und Verheimlichen wird in mehreren kurzen Rückblenden ganz ordentlich getroffen. Man gönnt dem armen Clarke einfach, dass er seinen Widersachern mal so ordentlich auf den Deckel gibt.
                                            Die ruhigen Momente profitieren auch von der erstaunlich Star-bestückten Besetzung. Kevin Costner und Diane Lane machen ihren Job gut als Adoptiveltern, auch wenn Costner nur gefühlte 10 Minuten auf der Leinwand zusehen ist. Russell Crowe seh ich sowieso immer gerne und als götter-ähnlicher Vater von Superman muss er sich nicht groß anstrengen, um zu überzeugen. Ein paar Weisheiten, eine kurze Kampfszene, Crowe hätte mehr Zeit verdient.
                                            Am meisten verschwendet wird Laurence Fishburne, dessen Rolle eigentlich vollkommen überflüssig ist. Aber egal. Henry Cavill gibt einen charmanten Superman ab und Amy Adams darf neben extrem hohen Absätzen, die taffe Reporterin mimen und überzeugt dabei wie immer, auch wenn die Rolle sicher keine Herausforderung für die Amerikanerin war.
                                            Wenn Snyder dann seine Effektorgie, die durchaus nett anzusehen ist, auf den Zuschauer lässt, entsteht früher oder später etwas Leerlauf. Der erste Flug von Superman hat mich wirklich begeistert. Das sah großartig aus und hat Spaß gemacht. Auch die Rettungsaktionen am Anfang des Film enthielt so etwas wie Spannung. Leider dreht Synder im letzten Drittel zu sehr auf und zerstört einfach viel zu viel. Natürlich kämpfen da zwei Außerirdische, die den Menschen gegenüber so übermächtig sind, dass Hochhäuser, Stahlträger und selbst der Asphalt kein wirkliches Hindernis darstellen. Trotzdem hatte ich während dieser Szenen traumatische Flashbacks an Transformers 3.
                                            20 Minuten weniger hätten's dann im Endeffekt auch getan. Den Action-Overkill etwas runterschrauben und die Ansätze des Erzählens und der Charakterbeschreibung etwas hochschrauben, dann hätte mich der Film bestimmt richtig überzeugt. So sitze ich nach 140 Minuten etwas ratlos auf der Couch. Zum einen hatte ich echt viel Spaß, wurde mit tollen Bildern beeindruckt und durfte Michael Shannon, den ich in Boardwalk Empire immer gern' gesehen habe, als fiesen Bösewicht sehen. Andererseits ermüdet das Effektgewitter zum Ende hin und dem Streifen geht etwas die Puste aus.
                                            Trotzdem: Ich wurde positiv überrascht und schon wesentlich mieser unterhalten.

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                                            • 8

                                              Der beste Superman Film überhaupt!

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                                              • 6

                                                Eigentlich hatte ich nicht unbedingt vor Batman v Superman zu sehen, aber weil die Meinungen jetzt so deutlich auseinander gehen, wie bei kaum einem Blockbuster, werde ich mir die Tage wohl doch selbst ein Bild machen. Vorher musste ich demenstprechend noch Man of Steel nachholen, den ich auch noch nicht kannte. Ich muss dazu sagen, dass ich Superman immer relativ blöd fand, weil er einfach alles kann und zudem ein relativ glatter langweiliger Typ ist.
                                                Gleich der Beginn lässt nichts gutes erahnen: Mäßig getrickste, hässlich designte Raumschiffe bekriegen sich in einer nichtssagenden Welt, die auch George Lucas für die neuen Star Wars Filme zu beliebig gewesen wäre. Dazu eine hochentwickelte Alien-Rasse, die davon überrascht wird das ihr Planet explodiert, weil der Kern instabil wurde...Nagut. Was dann folgt ist aber eine wirklich sehr gelungene Stunde Film die prägende Ereignisse aus dem Leben Supermans stilvoll zeigt und dabei keine Langeweile aufkommen lässt. Zudem ist der Look hier angenehm erdig und natürlich. Für einen Moment war ich wirklich begeistert. Zudem it Herny Cavill einfach prädestiniert für diese Rolle.
                                                Als dann allerdings Supermans Widersacher auftaucht und seine wirklich hässlich getricksten Raumschiffe auch gleich noch mit auf die Party bringt, verliert der Film in meinen Augen enorm. Der zurückgenommene Look weicht hässlichen Zooms, Effekten die zwischen gut und scheiße schwanken und Videospielästhetik in den Fights. Wer immer sich diesen Mist mit dem Kampf gegen die Greifarme ausgedacht hat, sollte mal seine Berufswahl überdenken... Klar das ist eine Comicverfilmung schön und gut, aber es ist ein enormer Bruch zur guten ersten Stunde. Das ganze ist sehr spaßbefreit inszenziert und nimmt sich viel zu ernst.
                                                Ich meine damit bestimmt nicht, dass es marvelmäßige "Gute-Laune-Beliebigkeit" sein muss, ich kann auch diesem düsteren Stil etwas abgewinnen, aber er wird erstens nicht konsuequent durchgezogen und zweitens kommen Sätze wie "wir haben den Phantomantrieb zum Hyperaumantrieb umgebaut!" bierernst auch nochmal einen Zacken uncooler rüber.
                                                Was am Ende bleibt ist eine gelungene erste Stunde (abzüglich der Eröffnungssequenz) und ein überzogenes verschenktes Ende. Wie dieser relativ reflektierte und die Menschen liebende Superman, der sich stehts im Griff hat und sich beleidigen und bespucken lässt, ohne zurückzuschlagen, sich mit Batman anlegen kann scheint mir rätselhaft und in diese Richtung gehen ja auch viele Kritiken. Ich bin gespannt

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                                                  HeartOnFire 30.03.2016, 23:44 Geändert 31.03.2016, 00:29

                                                  Hätte nicht gedacht, dass ich den immer noch so hart feiere^^

                                                  "Man of Steel" ist nicht weniger als die bisher beste Superman-Verfilmung und hat es geschafft den Mann aus Stahl endlich zu einer interessanten und vielschichtigen Figur zu machen.

                                                  Zudem ist das ganze visuell und inszenatorisch ein Meisterwerk. So muss ein guter Blockbuster aussehen!
                                                  Ein Film wie ihn heutzutage nur noch Snyder und Nolan hinbekommen.

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                                                    Ganz interessant. Führt ja irgendwie WATCHMEN fort. Jede Menge Kollateralschäden und Supi muss halt auch mal töten. Entsprechend trist und unheldig fällt die Stimmung aus. Find ich persönlich also geiler als Fuckvengers 5, weil total krude. Snyder hat einen an der Waffel. Dieses Gezoome muss er aber wieder lassen.

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