Man of Steel - Kritik

Man of Steel

CA/GB/US · 2013 · Laufzeit 143 Minuten · FSK 12 · Actionfilm, Science Fiction-Film · Kinostart
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    Hope42 08.02.2016, 23:40 Geändert 10.02.2016, 00:10

    Nun gut. Nochmal ansehen, diesmal allein und mit mehr Geduld.
    Beim ersten mal reichte es nur 30 Minuten. Und das wäre echt auch
    besser gewesen denn der Film wird immer mieser, je länger er dauert.

    Eigentlich is der film wirklich 20 minuten lang ok... also nich super aber ok. Das jemand nichtmal versucht sein Volk zu retten oder wenigstens so viele wies geht.. wer weis schon wies im Hirn von nem Kryptonier so aussieht. Wenigstens war das etwas schwach. Aber noch der beste Teil vom FIlm.

    Dann kommt noch ein wenig Rückblendenkino damit man auch ja zum X ten male mitbekommt warum der gute Superman so tickt wie er tickt und nen bissel zaghafte Annäherung zwischen der Lane und dem Schlumpf.
    ( Ob der tick mit dem fallen und von Superman gerettet werden nicht irgendwann mal langweilig wird.. )

    Der große Rest vom Film besteht darin zu zeigen wie geil die CGI is. Es explodiert, implodiert, zerbirst und knallt alle paar Sekunden. Statt den Irren Zonk direkt zu erledigen lässt er ihn erstmal wieder wegfliegen, weil man hat noch nicht eine komplette Stadt niedergemacht und der Bodycount and Zivilen Opfern ist auch noch nicht hoch genug. Dann diese Kämpfe.. Hulkhüpfen und sich von ner Rakete treffen lassen anstatt wegzuspringen wie sonst auch.

    Der Endkampf... wow da stehn noch Häuser moment die müssen noch weg.
    Mehr CGI.. stumpfes aufeinander losprügeln ohne irgend eine Technik und am ende, wie Dramatisch lässt Zonk Superman so lange Zeit bis der sich durchgerungen hat DAS zu machen was von Anfang an seine Aufgabe war.
    Kämpfe sollten irgend eine Choreo haben oder sonstwie cool wirken. 2 Hirnis die sich ohne Stil einfach nur als Baseball missbrauchen sind nich cool.

    Was für Superlativen bringen sie denn noch.. ich mein die ganze Menschheit killen... was kommt dann ?`Dem Universum einen Roundhouse kick geben und sagen "such dir woanders Arbeit ?"

    Fazit. Ein Film ohne wenigstens den Hauch einer guten Story bringt mir selten was. Hat bei Fury Road nicht funktioniert und hier auch nicht.
    Grade so anzuschaun mit ein paar Bier.

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    • 4 .5

      Mein Heimatplanet geht mit samt seiner Bewohner hopps, und ich habe nichts besseres zu tun, als einen Haufen Hochverräter und Mörder für ein paar Jährchen in einen Knast außerhalb des Planeten zu stecken, während ich nicht einmal versuche, die Bevölkerung zu evakuieren.

      Ja nee, is klar. Für diesen Hirnriss von Story zeichnet das Mastermind David S. Goyer verantwortlich, der schon für filmische Katastrophen, wie The Crow - Die Rache der Krähe oder Jumper verantwortlich ist, und der zusammen mit meinem Spezi Mr. Nolan die Dark Knight Trilogie verbrochen hat. Eben jener hatte auch hier seine Finger im Spiel, nämlich beim Story-Design. Autsch!

      Ich erwarte von Superheldenfilmen nun wahrlich keine tiefgründigen Geschichten, und das eine oder andere Plothole verkrafte ich auch, aber diese Prämisse ist einfach nur extremst schlecht. Wer das verbrochen hat, habe ich übrigens erst im Nachhinein gelesen, also bitte keine Kommentare in Richtung Vorverurteilung etc. ...

      Nach diesem Einstieg war es erst einmal schwer, den Streifen noch ernst zu nehmen. Von Asylum erwartet man so einen Plotkrater, aber nicht bei einer Produktion, die über 200 Mios gekostet hat. Nun gut. Der Rest des Filmes ist erzählerisch kein Highlight, es wird einfach auf Kawumm gesetzt. Ausgerechnet bei Superman, dem Prototyp des Superhelden, hätte ich doch etwas mehr Finesse erwartet. Aber es ist nur ein mäßiger Aufguss von Superman II aus dem Jahr 1980 mit CGI des 21. Jahrhunderts. Ein klassischer Doh-Moment war dann die Offenbarung des berühmt-berüchtigten Superman-S, das kein S ist, sondern quasi das Familienwappen. Ich weiß nicht, ob das in den Comics genau so ist, aber das war irgendwie ziemlich uncool und pathosgetränkt.

      Auch auf die Gefahr hin, einen Sturm der Entrüstung loszutreten - Green Lantern war besser!

      Nach diesem kleinen Schock-Statement für DC-Fans, nun die schlechte Nachricht: Marvel hat sein filmisches Universum besser im Griff. Man hat die Charaktere sorgfältiger eingeführt, und nicht gleich im ersten Film versucht, die Welt in Schutt und Asche zu legen. DC hat direkt mit einem fetten Kracher losgelegt, und damit die Messlatte für zukünftige Superschurkereien extrem hoch gelegt. Es gibt kaum Steigerungspotenzial zur Vernichtung der gesamten Menschheit. Das hat für Man of Steel selbst nur bedingt Auswirkungen auf die Wertung, aber ich musste das einfach los werden. Bleibt zu hoffen, dass der Metaplot mit der Konkurrenz mithalten kann.

      Was den Film selbst angeht, ist er innerhalb der Reihe von Superheldenfilmen kein Highlight. Schade um das verschenkte Potenzial.

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      • 7 .5

        Gut, kann aber Superman nicht das Wasser reichen.

        • 7 .5

          Weis nicht wie es Euch geht aber ich fand die Action ja saucool (teils gewisse Actionszenen so noch nicht gesehen) und mal gar nicht so doof. Die Zeit verging wie im Flug. Mein zweiter Supermanfilm überhaupt.

          • 6

            Ich mag den Film nicht so sehr, für mich ein 0815 Blockbuster. Die Action ist CGI dominiert, sieht ganz gut aus, mehr nicht. Hauptcharaktere und Schurken bleiben blass, der plot lässt (abgesehen von den ersten Sequenzen auf Krypton, die den Film über den Durchschnitt heben) vieles zu wünschen übrig.

            Kann man sich als Blockbuster fan anschauen, für mich vielleicht mal wieder nachmittags interessant.

            • 7

              Der Film ist durchaus gelungen und hat die Vorfreude auf Batman vs Superman geweckt.Die Effekte sind ebenso brilliant wie die Musik. Abstriche gebe ich für das langgezogene Ende des Fightes, dieses hätte ein wenig gekürzt werden können.
              Fazit: Nicht die allerbeste Comicverfilmung, dennoch ein ansehnliches Popcornkino.

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              • 9

                Neben der Nolan'schen Dark-Knight-Trilogie und Return of the First Avenger für mich definitiv ein Highlight des Comicverfilmungswahn. Der Cast, die Story, die Musik und die Effekte fügen sich hier zu einem verdammt runden Gesamtbild aneinander.

                Henry Cavill als Superman passt schon rein optisch wie die (stählerne) Faust aufs Auge. Michael Shannon als General Zod stellt in meinen Augen von Anfang an eine größere Gefahr dar, als es beispielsweise Loki oder Ultron auf Seiten von MARVEL je vermochten. Natürlich hat sich auch der "Rest" (was keinesfalls abwertend gemeint ist) des Casts ein Lob verdient: Laurence Fishburne als Perry White ist einfach cool as f**K. Russell Crowe und Kevin Costner als Vater-Duo lassen mich den Mann aus Stahl beneiden... wer, mehr oder weniger, von diesen beiden Typen großgezogen wird, aus dem kann einfach nur etwas ganz besonderes werden^^

                Aus deutscher Sicht erfreulich: Hans Zimmer komponierte, wie man es von ihn gewohnt ist, einen grandiosen Score und die mir vorher gänzlich unbekannte Antje Traue (Mal im ernst: wo haben sie die denn hervorgeholt^^) macht ihre Sache als Antagonistin Faora-UI richtig, richtig gut.

                Fazit: Wenn dieser Streifen den Ausgangspunkt für das DC-Filmuniversum darstellt, wird sich MARVEL wohl auf einen harten Wettbewerb um die Zuschauergunst gefasst machen müssen.

                Bitte mehr davon!!!

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                • 3 .5
                  Rusk 23.12.2015, 09:29 Geändert 23.12.2015, 10:21

                  Unglaublich langweiliger Film. Als ich Zack Snyder hörte, wuchs das Interesse in mir, denn ich muss vorab sagen dass ich vorbelastet bin, denn Superman an sich fand ich schon immer langweilig. Aber in der Hoffnung, durch eine gute Umsetzung doch noch gefesselt zu werden und Henry Cavill, den ich seit Codename U.N.C.L.E. feiere, hab ich mich doch entschieden "Man of Steel" anzuschauen.
                  Hat es sich gelohnt ? Nada!
                  Langweilige Superschurken und Materialschlachten wie im ersten Weltkrieg.
                  Jaja, ich weiß dass das Superman ist und da ordentlich was kaputt geht, wenn ein beinah allmächtiges Alien mit anderen beinah allmächtigen Alien auf der Erde wütet, aber das wahr schon echt uninspiriert. Allein das überraschende Ende von Zod, blieb mir positiv im Gedächtnis.
                  Wüsste ich nicht wer der Regisseur ist, würde ich Michael Bay vermuten, bei dem Tiefgang. Damit wird sich auch wahrscheinlich Batman vs Superman für mich erledigt haben.

                  • 10
                    ferhat_1993 21.12.2015, 15:04 Geändert 21.12.2015, 15:08

                    Kein Kryptonit, keine Unterhosen über dem Anzug, keine Zeit-Zurück-Dreher, kein Kuss des Vergessens und zum Glück auch keine geworfenen Zellophan-Superman-Symbole. Das ist doch schon mal ein guter Anfang für einen modernisierten Superman! Zum Teil ist es (noch) nicht Superman, wie wir kennen, es ist eine neue Entstehungsgeschichte. Henry Cavill ist nahezu für die Rolle geboren. Mit Charme, Integrität, einer Dosis Sensibilität und nicht zu vergessen den erforderlichen Muskeln, schafft er es sich zwischen einer beeindruckenden Besetzung mit vielen Oscar-nominierten Schauspielern, wie Amy Adams, Russel Crowe, Kevin Costner und Diane Lane zu behaupten. Obwohl Michael Shannon in der Rolle von General Zod einen außerordentlich guten Super-Schurken abliefert, wird er fast von Faora, gespielt von der deutschen Antje Traue, überschattet. Die Szenen aus Clarks Kindheit und seine Szenen mit Lois geben dem Film eine gewisse Wärme und Emotionen, die in wundervollem Kontrast mit der überragenden Action stehen. Special Effects Fans, aber auch Fans von Bildern, die Poesie gleichen, kommen dank Regisseur Zack Snyder voll auf ihre Kosten.

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                    • 6 .5

                      Der Film kann mich einfach nicht überzeugen. Ein denkbar schwacher Start für das DCCU! Obwohl Man of Steel viele gute Ansätze hatte und teilweise auch gut umgesetzt war. Einzig die Geschichte rund um Krypton fand ich interessant. Die Einschübe von den ganzen Rückblenden waren auch gut.
                      Ansonsten war die Action und Story nur Mittelmaß. Und ehrlich gesagt sieht es auch nicht so aus, als ob BvS so viel anders bzw. besser wird.

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                      • 5

                        Welch eine Ressourcenverschwendung - Russell Crowe, Kevin Costner und Laurence Fishburne wirken wie Statisten in dieser CGI-Bombe, worin die meisten Ideen aus Versatzstücken von 'Independence Day' (1996), 'Star Trek' (2009) und einigen anderen Genrevertretern zusammengeschustert sind.
                        Die Story um die Herkunft des Krypton-Helden ist anfangs noch recht interessant, weicht aber mehr und mehr dem unausweichlichen, stereotypen Kampf mit dem bösen Buben. Langweilig wird es spätestens nach dem zehnten Hochhaus, das diverse Gegenstände und die Beiden im Superheldengerangel durchschlagen - es kommt lediglich auf Synapsenüberreizung an, was an Spannungsarmut nur noch von der Ideenlosigkeit übertroffen wird. Einzig die Optik bringt den Gesamteindruck noch auf ein 'geht so', aber für eine Wiederholung könnte mich nicht einmal Superman vor den Bildschirm zerren....

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                        • 7 .5

                          Ein ziemlich gelungenes Prequel

                          • 6 .5
                            twentyfour 21.10.2015, 04:51 Geändert 21.10.2015, 17:34

                            Die gute Diane Lane hätte ich fast nicht wieder erkannt. Ihr Alter sieht man ihr an. Hab sie als junge Frau im Stallone Comic Actioner Judge Dredd noch in bester Erinnerung.

                            Zum Film.
                            Die erste Stunde sollte man dranbleiben auch wenn das ganze etwas zäh rüber kommt. Charaktere und Motive wollen erklärt und eingeführt werden. Das ganze dauert seine Zeit ohne das groß nennenswertes passiert. Man kann auch vom Beginn der Pupertät von Clark Kent sprechen ;). Wir werden hier und da Zeuge was mal in Serien ausführlich behandelt wurde. Dann beginnt der eigentliche Teil auf den alle gewartet haben. Die Action-und CGI-Zerstörungsorgie. Clark Kent, der Außerirdische der schon viele Jahre unerkannt auf der Erde lebt gibt sich den Menschen mit seinen Superkräften zu erkennen, nachdem feindliche Aliens, ähnlich wie in "Avengers", die Erde angreifen und die Menschheit vernichten wollen.

                            Das Finale haut rein und rettet den Film in seiner Gänze. Die Action und die Zerstörungswut stimmt hier wenigstens.

                            Fazit: Zu Beginn etwas langatmig, zwischendurch Menschelt es immer wieder. Wer Superman in Aktion sehen will muss sich gedulden. Das Finale versöhnt dann.

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                            • 6

                              Ich tue mich schwer. Die Bilder sind snydermässig cool; jedes Standbild könnte als Poster an die Wand gehängt werden. Die musikalische Untermalung ist bedeutungsschwanger gehalten, gefällt mir an sich gut, ist aber alles in allem zu pompös. Die Geschichte ist dann irgendwo auf der Strecke liegen geblieben, hat man nicht bemerkt, wozu braucht man die auch … Ich mag Snyders Stil, aber Man of Steel hat mir trotzdem nicht so recht gefallen. Ist wahrscheinlich besser als die alten Filme, aber im Vergleich zur Serie fehlt trotz gewaltigen Bildern, eindrücklicher Musik und Darstellern der Top-Liga irgendwie immer noch (sehr) viel. Ich denke, alles in allem trifft es «ganz okay/gut» am besten.

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                              • 7 .5

                                Unheimlich epische Endschlacht, das waren waren schon Son-Goku-vs.-Vegeta-Ausmaße. Generell eine schöne Geschichte für Superman, die sich vor allem Zeit nimmt (auf mich aber nie langgezogen wirkte), sich zu entwickeln. Was die Leute daran stört, wenn eine Stadt zerstört wird, werde ich wohl nie verstehen. Wie sonst will man die Macht eines Superman bildlich begreifbar machen? Vor allem, wenn er einem ebenbürtigen Gegner gegenüber steht. Das muss nun mal Kollateralschäden geben. Auf eine Diskussion zu diesem Thema lasse ich mich gerne ein :)

                                • 8

                                  Der beste Superman meiner Meinung nach. Effekte und Action sind Top. Das beste vom Film ist für mich der Score von Hans Zimmer!

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                                  • 5

                                    Es gibt Dinge, die kann man Zack Snyder nicht vorwerfen. Er ist beispielsweise kein schlechter Regisseur. Im Gegenteil, er ist sogar ein ganz interessanter Regisseur mit einem erstklassigen Sinn für Timing, Pacing und den Aufbau einer Szene. Aber Zack Snyder kommt leider nicht ohne Haken. Und der wird klar, wenn man sich ein Interview mit ihm durchliest oder (noch besser) dem Audiokommentar zu einem seiner Filme lauscht. Denn Snyder wird von einer Sache angetrieben und das ist das Wort „cool“. Warum existiert diese Szene? Sie ist cool. Warum tut der Charakter das? Es sieht cool aus. Cool cool cool cool, Abed auf Dauerschleife.

                                    Als Snyder mal bei einem amerikanischen Radiosender anrief, um Aquaman zu verteidigen, was hat er da gesagt? Hat er auf die umfangreiche Geschichte hingewiesen, gute Stories erwähnt, erklärt, was den Charakter interessant macht? Nö. Er hat einfach nur gesagt: „Aber Aquaman hat einen supercoolen Dreizack, mit dem er Superman aufspießen könnte!“

                                    Snyder ist Mr. Oberflächenspannung, er ist von alleine vollkommen unfähig, ins Innere einer Figur zu sehen und zu verstehen, was diese ausmacht. Er erzählt durch Bilder und es ist ihm völlig egal, ob diese Bilder womöglich komplett entgegen ihrem Zweck laufen.

                                    Nehmen wir den Tod von Jonathan Kent. In den klassischen Comics ist dies einer der entscheidenden Momente in Supermans Leben. Sein Vater stirbt an Krebs und er muss einsehen, dass es Dinge gibt, an denen er trotz Superkräften nichts ändern kann. In Man of Steel stirbt er in einem Wirbelsturm. Für Snyder eine klare Sache: Krebs ist öde, langsam und es fliegt dabei nichts in die Luft. Bei einem Wirbelsturm dagegen fliegt gleich eine ganze Menge in die Luft.

                                    Noch eindeutiger wird das im großen Endkampf. Eine geschlagene halbe Stunde lang prügeln zwei unbesiegbare Götter aufeinander ein, aber natürlich sieht das allein noch nicht cool genug aus, also fräsen sie sich dabei durch hundert Hochhäuser und hunderttausend Menschenleben. Die absolut unergründliche Gedankenlosigkeit hinter dieser Sequenz ist jetzt schon als eine der gröbsten Fehlinterpretationen wohl irgendeines Charakters in die Blockbuster-Geschichte eingegangen. Der Stachel sitzt so tief, dass man sogar den nächsten Film für Schadensbegrenzung heranziehen muss, indem man Batman nachträglich ins Bild setzt.

                                    Aber Man of Steel macht das nicht besser. Wie soll es auch, wenn der Quatsch damit endet, dass Frau-für-die-wir-uns-nicht-interessieren „He saved us“ haucht und man direkt danach eine Großstadt in Schutt und Asche sieht? Nächste Einstellung: Superman und Lois Lane knutschen zwischen den Ruinen. Sieht extrem cool aus. Währenddessen verblutet wahrscheinlich keine dreißig Meter weiter ein Mann. Aber hey, das ist jetzt erstmal nicht wichtig. Superman ist mit Knutschen beschäftigt!

                                    Das Ding ist, Superman ist ein fantastischer Charakter und es ist eine Schande, dass Zack Snyder das anscheinend nicht weiß. Alles was ihn interessiert, sind Hitzeblick und Flugkünste. Ein Held, der tatsächlich Menschen rettet und immer auf der guten Seite steht, ist für ihn langweilig. Klingt gar nicht so falsch… bis man sich in Erinnerung ruft, dass Batman vs Superman zwei Monate vorverlegt wurde, um einem Captain America-Film auszuweichen. Captain America, genauso moralisch unfehlbar, genauso uncool, aber plötzlich anscheinend doch beliebt genug, dass ein Film mit ihm mehr Geld macht als ein verdammter Superman-Streifen! Und was tut Captain America? Menschen retten. Pausenlos. In The Avengers ist seine erste Handlung im Gefecht, die Evakuierung der nahen Gebäude anzuordnen. Supermans erste Handlung im Gefecht ist Bämbämbäm.

                                    Gestern hat Zack Snyder in einem Interview Batman und Superman als mythisch bezeichnet, als Figuren, die über jeden Superhelden-Trend erhaben sind. Was er aber mit mythisch meint, ist ein Fledermaus- und ein S-Symbol, es sind Frisuren und Autos und Laseraugen. Warum die Charaktere dahinter mythisch sind, davon hat er nicht die geringste Ahnung. Beängstigend, dass dieser Mann die zentrale Figur von DCs Superheldenuniversum zu sein scheint.

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                                    • 9 .5

                                      Keine Ahnung was viele Leute seit dem letzten SM-Film von 1987 mit Reeve dauernd an den späteren Superman-Umsetzungen auszusetzen haben. Ich war schon von "Superman Returns" begeistert und empfand es als ein riesen Geschenk der Macher an all die Fans "alter Tage". Trotz vielleicht der ein- oder anderen kleineren Schwächen kann mich "Man of Steel" nicht minder weniger überzeugen, im Gegenteil. Aber wie so oft, trifft Superman heutzutage anscheinend nicht mehr vollends den Nerv der Zeit um eben auf "Film-Oylmp-Spheren" zu schweben. Im Gegensatz zu meinen Generationen, die noch so richtig intensiv mit sehr sehr vielen Comics, Merchandising und eben auch Filmen und Serien von Superman mit aufwuchsen, können sich heute anscheinend wohl nur noch wenige so richtig damit anfreunden. Man zeigt sich eher von düsteren Versionen eines "Batmans" begeistert, als dem Ur-Helden Superman. Schade, schade. Wie dem auch sei, ich finde auch diese Umsetzung richtig klasse, sehr aufwendig und toll produziert und hoffe die Macher bleiben auch weiterhin am Ball.

                                      Auch wenn man die "Altfilme" aus heutiger Sichtweise betrachtet fast schon als "Trash" bezeichnet, hat man es Anno immerhin auf 4 Filme gebracht. Heute hingegen, sobald man nicht gleich Massen himmelhochjauchzend begeistern kann, werden die Projekte unvermittelt abgebrochen und beendet. Es wäre also sehr schön, wenn man es endlich schaffen würde, auch mal über einen (oder zwei) Teil mit den selben Schausspielern hinaus zu kommen und weitere Fortsetzungen dreht.

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                                        Mit diesen miesen Dialogen hätte man ja noch leben können wenn wenigstens die Action überzeugt hätte. Hat Batman vs Superman überhaupt eine Chance gut zu werden bei so einem Regisseur?

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                                          Noch nie hat es einen besseren Superman gegeben! Da kommen mir die alten Filme wie Trash vor.

                                          Eine tolle Verfilmung genial in Szene gesetzt und so gut wie hier hat Superman noch nie ausgesehen.

                                          Wer von den alten Filmen ausgeht mit Christopher Reeve, der wird enttäuscht sein.

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                                            Hammer!

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                                            • 8

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                                              Obwohl diese Geschichte aus den Anfängen des Supermans basiert, hat sich Regisseur Zack Snyder einige künstlerische Aspekte beansprucht. Zu einem hat er die Geschichte gut übernommen zum anderen hat er die Story ein bisschen umgeschrieben. Das hat natürlich nichts mehr mit dem Superman Original zu tun, aber diese Storyline ist auch spannend.
                                              Wie man auch bei Snyder gewohnt ist, spielt er hier gerne mit Special Effects und wandelt sie um, wie ein echtes Kunstwerk. Das sieht man schon in seiner Bildersprache an, wie er auch die Effekte einsetzt. Leider sind die Effekte zu viel und wirkt überladen.
                                              Die Darsteller sind gut ausgewählt. Jeder hat auch seine spezifische Präsenz, die man auch gerne schaut. Auch das Zwischenspiel zwischen Henry Cavill und Bösewicht Michael Shannon ist schonungslos und geben sich ein gutes Psychoduell. Leider fallen hingegen die Rollen von Costner, Crowe, Fishburne und Adams eher schwach auf und bleiben leider mehr im Hintergrund. Das kann leider bewirken, dass die Rollen nur oberflächlich gezeichnet sind und somit unspektakulär bleibt.
                                              Fazit: Eine gute und moderne Neuerzählung, die ein bisschen an der Oberfläche kratzt aber mit gewaltigen Bildern überrascht!

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                                                Habe mich bisher nie für Superman interessiert und fand ihn auch als Held immer relativ langweilig. Kannte die Serie mit Dean Cain und Teri Hatcher die ich als Kind immer mal geschaut hab wenn gerade nichts anderes lief.

                                                Hier allerdings war ich überrascht wie gut er mir gefallen hat. Vielleicht ein wenig lang und vorhersehbar, hat mich aber dennoch gut unterhalten.

                                                Freue mich somit auch auf den Batman VS. Superman Film, wobei ich mir schon denken kann wie er enden wird. ;)

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                                                  Der Film war so ein typischer "was soll ich machen" Film. Es ging sehr lange bis endlich ein neuer Superman Film kam, aber das er dann so unspektakulär war hat den ganzen Film ein bischen in das Mittelfeld gedrängt.

                                                  • 6

                                                    Sorry, Leute! 15 Minuten überzogen, um die Effekte zu zeigen und Häuser in die Luft zu jagen. Im Vergleich zu den alten Superman-Filmen leider nichts.
                                                    Die waren besser, hatten mehr Charme...
                                                    Genau das Gegenteil zu Batman.