Suspiria

Suspiria (1977), IT
Laufzeit 92 Minuten, FSK 18, Thriller, Horrorfilm, Fantasyfilm, Kinostart 05.05.1977

7.8 Kritiker
21 Bewertungen
Skala 0 bis 10
7.5 Community
427 Bewertungen
27 Kommentare
Suspiria - Bild 6055741
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von Dario Argento, mit Jessica Harper und Stefania Casini

Eine amerikanische Schülerin kommt nach Deutschland, um hier Ballett zu lernen. Die Schule, auf der sie aufgenommen wird, ist allerdings etwas seltsam. Zuerst sieht sie aus dem Gebäude ein anderes Mädchen fliehen, das dann später tot aufgefunden wird, später dann hört sie seltsame Geräusche. Langsam kommt sie dahinter, daß die Schule von einer bösen Macht besessen ist.

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Kritiken (1) — Film: Suspiria

peter-noster: Mostly Movies

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9.0Herausragend

Traumhafte Farben, alptraumhafte Musik von Goblin. Suspiria ist mein Favorit von Argento. Manchen mögen den Film selbstverliebt in einigen Bildkompositionen/Kamerafahrten oder zu stilisiert nennen. Aber wen das stört, sollte sich keinen Argento oder andere italienische expressionistische Kollegen ansehen. Dieser Film ist eine Schönheit. Da sieht man auch über einige schauspielersische Defizite hinweg, wie das bei Argento häufig der Fall ist.

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Kommentare (26) — Film: Suspiria

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Oliver0403

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Bewertung9.0Herausragend

Mir ist ganz entfallen, dass ich zu "Suspiria" noch einen Kommentar schreiben muss. Bei der zweiten Sichtung habe ich mir den Film im abgedunkelten Zimmer angesehen. Die einzige Lichtquelle war der Fernseher. Nun ja viel zu sagen gibts eigentlich nicht dazu. Sehr farbintensiv, ein hervorragender Soundtrack von Goblin und sehr spannend gemacht. Und die Splattereffekte sind auch sehr gut gemacht. Definitiv der beste Teil von Argento's Mutter Trilogie.

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Hooded Justice

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Bewertung9.0Herausragend

Eine geballte Ladung krasser Farben, seltsamer Tapeten und aparten Inneneinrichtungen machen SUSPIRIA zu einem wahrhaftigen Wunderwerk des Horrors. Während seine Bilder von sagenhaft über schleierhaft wechseln, stürzt sich seine Geschichte mal grauenhaft, mal verworren, mal mystisch in eine Höhle von Maden, ein Meer von Stacheldrähten und in eine Schlucht dunkler Magie und Hexen. Unheimlich, brutal und darin so abartig bildschön. Vielleicht ein albtraumhaftes Märchen für Große.

15 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 1 Antworten

eXonic

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Schön auf den Punkt gebracht.


DerDude_

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Bewertung4.5Uninteressant

Hach Suspiria ,was bist du nicht spannend ? So ein wunderbarer Goblin score, solch ein wunderschönes Farbebspiel und ... Ach was solls. Ganz Ehrlich ? : Ich kann Argento einfach nichts abgewinnen :
Sicherlich gibt es Szenen die wirklich spannend sind. Besonders am Anfang haut Argento richtig rein und auch dannach gibt es immer wieder Szenen ,die einem einen Schauer über den Rücken jagen. Doch sind diese viel zu spärlich und der Rest geht in hohe Langatmigkeit auf.
Es ist vielleicht Argentos größtes Problem :Er hat gute Ideen und hinter der Kamera was drauf ,doch er weiß nicht wie er diese Elemente einzugliedern hat. Ein schönes Puzzle bringt mit nichts ,wenn ich es nicht zusammensetzen kann. So brilliant seine Kameraarbeit auch ist ,so wunderschön das Farbenspiel auch sein mag ,umso Selbstzweckhafter kommen sie rüber und umso weniger unterstützen sie die Handlung. Selbst der brilliante Goblin Soundtrack wirkt deplatziert ,da er das Geschehen nicht stimmig untermalt und einfach so dahinläuft. Zu der dünnen Handlung ,welche nur durch Todesfälle vorangetrieben wird ,kommen dann noch unsägliche Laiendarsteller dazu. am Ende gibt es noch einen Einschlag ins Okkulte ,was nicht halb so überrascht und befriedigt ,wie es eine gewöhnliche Täter auflösung getan hätte.
Fazit : Da habe ich keinen Zugang gefunden. Spannend manchmal ,aber zu selten.
Gott sei dank muss man auch nicht jeden Film mögen.

3 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 2 Antworten

Le Samourai

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Schau ihn in ein paar Jahren nochmal... ;)


nz2004

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Ging mir genauso. Vorsage von 8,0 - aber einfach nur unbefriedigend


ash-williams

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Bewertung7.0Sehenswert

Suspiria ist ein surreales Horrorwerk, das mehr verstört als das es erschreckt. Herrlich sind die Kulissen, die mit der Bildgestaltung eine tolle Symbiose eingehen und den Zuschauer in einen skurrilen Bilderrausch ziehen. Der beeindruckende Soundtrack unterstreicht das bei der Sichtung andauernde Gefühl des Unbehagens wunderbar. Die Story ist einfach bzw. geradezu nebensächlich und die Darsteller sind überzeugend. Besonders bleibt das gelungene Finale im Gedächtnis, dass einen nach Ende des Films noch länger beschäftigt. Suspiria ist somit ein interessanter Bilderrausch und ein ungewöhnlicher Horrorfilm.

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eXonic

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

Es war einmal vor langer Zeit, …

… als ein pickeliger Teenager auf der Suche nach dem angsteinflößendsten und abscheulichsten Horrorfilm war, den er sich nur vorstellen konnte. Nach „Saw“ und „Hostel“ führten ihn seine Gelüste schließlich zum verhältnismäßig steinalten „Suspiria“. Was er sah, ließ ihn allerdings ziemlich unbeeindruckt zurück und er fragte sich, warum gerade dieser Film unter so vielen Genrefreunden einen derartigen Kultstatus genießt, denn er ist ja so alt und erzählt eine geradezu lächerliche Geschichte. Der pickelige Teenager war übrigens ich und mir sollte noch nicht klar sein, über welches Meisterwerk ich zu jener Zeit lästerte. Trotz der eher unbefriedigenden ersten Begegnung ließ mich „Suspiria“ dennoch nie so richtig los und so gewährte ich ihm nach Jahren und viel mehr Filmerfahrung auch eine zweite Chance – mit überwältigendem Erfolg.

… als Dario Argento seine ganz eigene Version eines modernen Märchens verfilmte und passenderweise zu seinem gänzlich unwirklichen Grundgedanken die Ästhetik so surreal wie nur möglich ausfallen ließ. Die Tanzschule, die an einen riesengroßen Irrgarten erinnert, erstrahlt aus jedem Winkel und jeder Ecke in allen möglichen Farben, welche sogar in ihrer Kräftigkeit und ihrem inflationären Gebrauch die komplette Handlung überdecken. Hätte Argento die Schwerpunkte anders verteilt, wäre „Suspiria“ wohl ein unerträglich schlechter Film geworden, denn über seine unausgereifte Story kann er einfach nicht funktionieren. Logik uns Sinn sind, wie jedoch bei einem Märchen üblich, Nebensache und darum ist es so wichtig, sich dem gewaltigen Bilderrausch hinzugeben, denn ansonsten werden die ersten Eindrücke, wie bei mir, nicht allzu positiv ausfallen. Die exzellente und auffällige Kamera verschafft allerdings eine hervorragende Ablenkung von jenen Schwachpunkten; besonders dann, wenn sie Aufnahmen durch Glühbirnen oder düstere Fahrten durch die unheimlichen Flure der Tanzschule liefert. Im Einklang mit der riesigen Farbpalette und dem Soundtrack ist die Reizüberflutung letztlich dermaßen hoch, dass es überhaupt nicht möglich ist, sämtliche Details zu erfassen und somit bei jedem Sehen immer wieder neue Eindrücke entstehen.

… als sich schon in den ersten Minuten, in welchen sich Suzy im Taxi zu ihrer neuen Tanzschule chauffieren lässt und zum ersten Mal der Score ertönt, die enorme Intensität aufblitzt, deren Krallen frühzeitig nach den Zuschauern greifen und ihn bis zur letzten Sekunde nicht mehr loslassen. Durch unheimliche, dunkle Wälder und schwere Gewitter führt die Fahrt, tief hinein in das unheilvolle, mit jedem zurückgelegtem Meter spürbarer werdende Verderben. Am Ziel angekommen, setzt Argento sofort den ersten Höhepunkt, der ein Ausmaß erreicht, an welches nahezu kein anderer Horrorfilm über seine komplette Lauflänge herankommt – in diesem Falle sind jedoch gerade einmal 15 Minuten verstrichen. Unglaublich, doch von dort an wird die Spannungsschraube dennoch weiter und weiter angedreht, bis sie den Anschlag erreicht – und noch weiter. Mordszenen sind mehrminütige Kompositionen, die mit seltsamen Geräuschen oder Schatten die Einleitung zur Furcht vor dem Unsichtbaren darstellen, bis sich im Hauptteil tatsächlich ein Verfolger auf die Jagd nach einem Opfer macht und Todesangst erzeugt, die dann schließlich zum Abschluss in einer furiosen und ästhetischen Tötungssequenz endet.

… als die Prog-Rock-Band „Goblin“ den schlichtweg besten Filmsoundtrack aller Zeiten schrieb. Er untermalt das gespenstische Geschehen mit exotischen Instrumenten, die der Atmosphäre eine nochmals undurchdringlichere Dichtheit verleihen, sodass es unmöglich erscheint, ihr auszubrechen. Die Musik lässt sowieso schon einprägsame Momente unvergesslich werden und schafft das, was das Ziel eines jeden Komponisten ist, der für einen Horrorfilm schreibt: sie gruselt. Sie ist schweißtreibend, erzeugt Gänsehaut und erreicht dies sogar schon beim bloßen Anhören, losgelöst von den einzelnen Szenen. In Verbindung mit diesen vermag ich gar nicht mehr zu beschreiben, was die Musik in meinen Gedanken auslöst. Es ist der blanke Horror, den Argento in jeder Hinsicht mit seinem Werk erreicht. Dass dies jedoch unter anderem mit einem kindlichen Spieluhrthema gelingt, ist umso beeindruckender und unterstreicht den märchenartigen Charakter von „Suspiria“. Auch die Darstellerinnen fügen sich diesem Konzept und wirken mit ihren infantilen Dialogen und ihrem unschuldigen Spiel in dem riesigen Hexenhaus mit hohen Räumen und Türen mit weit oben angebrachten Knäufen und Klinken wie kleine Mädchen. Somit erreichte Argento, dass ein Jeder sich in deren Lage zu versetzen weiß, denn Kind war schließlich jeder und mit Ängsten vor der Dunkelheit, Geräuschen und gespenstischen Gestalten hatten die meisten schon zu kämpfen.

Es war einmal vor nicht allzu langer Zeit, als ich meine innige Liebe zum Meisterwerk „Suspiria“ entdeckte. Der Weg dorthin war steinig und lang, denn ganz gewiss ist es kein perfekter Film, aber trotzdem hat mich Dario Argento mit unvergleichbarer Atmosphäre, Spannung, Musik und Magie verzaubert und meine Gedanken davon besessen gemacht.

„Magic is everywhere“.

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Andy78

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Ich meinte, dass du mich mit meiner Vorliebe ertappt hast...;)

Da mir der Schnittbericht ebenso bekannt ist, wie der Film selbst, erwarte ich nichts Unmögliches...Die Chancen, dass er mir heute gefällt, stehen gut...Danke fürs Mutmachen...;)


eXonic

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Achso. :D Sorry! Und ich helfe doch gerne. ;)


nikl 1987

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Mein zweiter Argento, den ich mir zu Gemüte geführt habe. Der Film ist gut, keine Frage. Die Kameraeinstellungen und natürlich auch ganz speziell die Ausleuchtungen und Farbenspiele der Szenen sind bis zur Perfektion ausgearbeitet. Hier gibt es absolut nichts zu meckern. Alleine dies macht den Film schon zu einem Kunstwerk an sich und ist Grund alleine, ihn sich anzusehen. Dazu kommt aber noch ein exzellenter Soundtrack und eine (anfangs) echt spannende Geschichte. Die Spannungsschraube wird wohl dosiert angezogen und man ist die ganze Zeit am Rätsel, wer denn nun der Mörder sein könnte. Leider macht die Auflösung des Ganzen meiner Meinung nach den Film deshalb auch kaputt, weil ich mir eher eine Kriminalgeschichte, wie auch schon bei Sleepless gewünscht hätte, und nicht so etwas "Okkultes". Ohne dies wäre der Film fast perfekt gewesen, so ist er zwar immer noch sehr gut und ein Must-See für jeden Filmfreak, aber er hat leider auch massig Potential meiner Meinung nach verschenkt.

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Vincent_Vega

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Ein Rausch der Sinne
Wahrlich grus'lig und doch schön
Lass dich ein auf diesen Trip
Und halte ein Moment lang inne

Schweres Atmen und der Tod
Sind dein ständ'ger Begleiter
Ein Hämmern und ein Klopfen
Ein Farbenspiel in Grün, Blau, Gelb und Rot

Alptraumhafte Töne, Paranoia und auch Angst
Laden dich ein zu einer Reise
Voll Poesie, zudem Gefahr
Und der Wind, er flüstert leise
Auf ganz unbehaglich' Art und Weise

S-U-S-P-I-R-I-A

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GanonG

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

Dieser Film ist eine phantastische Entführung in ein buntes und zugleich bedrohliches Farbspiel vom Meister Argento. Man fühlt sich selber in seine eigenen Träume gezogen, die man phantastisch empfand aber nicht in Worte Fassen kann. Kennt ihr es wenn ihr ein Buch lest und dabei die eigene Vorstellungskraft so eindringlich und wunderbar ist aber sie vergeblich in Verfilmungen sucht? Argento schafft es in diesem Werke genau diese Elemente filmisch darzustellen. Einfach nur Bemerkenswert was man also doch so ins Kino bringen kann. Das ist der perfekte phantastische Horror. Da Danke ich Argento sowas erlebt zu haben.

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Skywalker_

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Bewertung9.5Herausragend

Suspiria ist meiner Meinung nach der ultimative Sinnesrausch.
Die ersten Minuten bis zur ersten Mordsequenz sind eine dermaßen beindruckende Flut von Bildern und Geräuschen wie es sie nie wieder geben wird.
Zu Verdanken ist dies der grandiosen Kamera und der phänomenalen Musik von Goblin aber am allermeisten Dario Argentos Meisterhaften Regie und sein merkwürdiges Verfahren der kompletten Einfärbung mancher Szenen in Rot und Blau.
Die eigentliche Handlung inklusive der Schauspieler verkommen angesichts einer solchen Bildgewalt mit ihrer unglaublichen filmischen Finesse zu Nebenfiguren.
Die Achitektur der Schule scheint dem finstersten aller Alpträumenn entsprungen zu sein und greift hervoragend in das Konstrukt aus Kamera und Musik ein.
Hinter jeder Ecke, in jedem Winkel und in jedem Schatten könnte das unvorstellbare Grauen lauern.
Durch das Zusammenspiel dieser Komponeten könnte man fast das Gefühl haben, dass dieser Film tatsächlich ein organisches Leben zu führen scheint.
Meine Argumente sind jedoch eigentlich nutzlos den
ich kann nicht in worten beschreiben was suspiria ist, dass muss jeder selbst erleben.
Suspiria ist pflichtprogramm für jeden Filmkenner und steht auf einer Stufe(manchmal sogar noch drüber) mit so manchen anerkannten FilmKlassikern.
Starke Nerven braucht man für diesen Rausch übrigens auch. Der FIlm ist Laut, anstrengend und manchmal auch verdammt unheimlich.

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Ich_mache_Seife

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Ein absolut vor Spannung berstender Grußel in Rot-, Grün- und Blautönen. Der exzessive Einsatz der Musik bzw. Geräuschkulisse in Verbindung mit den Kamerafahrten lassen Argento's Werk zu einem intensiven Seherlebnis werden.
Hier ist es ganz klar die Inszenierung, die vor allem Anderen hervorsticht. Man könnte schon beinahe von einem audiovisuellen Anschlag auf die Sinne des Zuschauers sprechen und im Endeffekt funktioniert er auch nur über diese Ebene, dies jedoch in wahrlich meisterlicher Form.

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Ich_mache_Seife

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So ist es, da ich aber immer eher dazu tendiere in erster Linie die Stärken des jeweiligen Filmes zu schätzen und wenn sie mich dann so überzeugen wie in diesem Fall, fällt es mir nicht schwer die vielen kleinen Fehler, die er ohne Zweifel hat, zu verzeihen. :-)
Gute Filme im TV bewundern zu dürfen, ist in der Tat ein nur zu seltener Genuss, stört mich allerdings nicht so sehr, da ich ohnehin die (unverstümmelten) Originalversionen in der jeweiligen Sprache, mit oder ohne Untertitel, bevorzuge.


Filmkenner77

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Als der vor Jahren mal auf Arte lief, war er lustigerweise auf Arte D geschnitten und auf Arte F lief der Film zur gleichen Zeit ungeschnitten. Bei Day of the Dead haben die das ähnlich gemacht. So viel zur Zensur in Deutschland und Frankreich.


Brainkiller007

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Jetzt habe ich den Klassiker endlich auch gesehen. Die musikalische Untermalung (ich liebe diese "Psycho" Musik), die Optik und die fast schon einzigartige Atmosphäre mach diesen Film zu dem was er ist. Ein Extrapunkt gibt es von mir für das Haus.

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Eneb

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Bewertung5.0Geht so

Wenig unheimlich dafür umso nerviger. Wie ein kleines Kind, das mit einer Monstermaske bekleidet, mit den Füßen aufstampft um Aufmerksamkeit zu bekommen.

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Homunculus

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Bewertung5.0Geht so

Eindimensional "steril stilisiert" und unnatürlich, verkünstelt & aufgesetzt.
Hölzernes, gestelztes Mimenspiel, überwiegend nervender Score, der mit aufdringlichen Stimmgewirrebenen und Halleffekten penetrant überfrachtet ist und diverse Szenen atmosphärisch nicht stimmig ergänzt. Partiell überflüssiger, ekliger Splatter(Szene mit Schäferhund)
Haut mich nicht um..

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DerDude_

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Danke auf den Punkt gebracht :)


Melody Souy

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

Suspiria finde ich ,ist der besste Horror film den es je gegeben hat und er verdint ein großen Aplaus von Mir. Seit ich schon ein kleines Kind war kuke ich Suspiria und bei den stimmt einfach dass gesamt Packet . (Ich Liebe disen Film) :-)

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Sivvi

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Bewertung5.0Geht so

Ich weiß nicht ob es am Alter des Films liegt, an den miesen Schauspielern, der schlechten Synchro, den eigenartigen Dialogen oder der recht mauen Story (wobei mir der Ansatz eigentlich gut gefallen hat), aber so ganz konnte der Film bei mir nicht Punkten. Irgendwie hab ich mich beim "Witch" welches im Soundtrack gezischt wird, mehr erschreckt als in den eigentlichen "Schockszenen". Manche Szenen wirkten auf mich eher komisch und ich musste das ein oder andere Mal schmunzeln. Eben weil der Soundtrack so eine gruselige Stimmung bei mir erzeugt und auch sonst die Atmosphäre der Bilder irgendwie Stimmt, geb ich dem Film 5 Punkte. Mehr ist irgendwie aber auch nicht drin, wobei ich bei dem Bewerungssystem hier eher nach dem "Untertitel" gehe, als nach den Zahlen, sonst wären es wahrscheinlich weniger.

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dAJaro

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Bewertung4.0Uninteressant

Ein schönes Trinkspiel für drei Leute:
Person A trinkt bei jeder blau gefärbten Szene.
Person B trinkt bei jeder rot gefärbten Szene.
Person C trinkt bei jeder andersfarbig oder gar nicht gefärbten Szene.
Außerdem muss sich beim Ertönen der Titelmelodie die komplette Runde einen genehmigen.
Mit all dem Alkohol ist der Film dann auch besser zu ertragen, da er außer dem ausgiebigen Einsatz von Farben und einem passablen Soundtrack von Goblin nicht viel zu bieten hat.
Die Dialoge ergeben hin und wieder keinen Sinn, die Aktionen einiger Charaktere sind ab und zu, man verzeihe mir den Ausdruck, hirnrissig und der Handlungsverlauf lässt sich auch beinahe nur durch das Ableben einiger Charaktere festmachen.
Sorry, ich bin für Farbenspiele gern zu haben, aber dann bitte mit etwas färbenswerterer Leinwand.
PS: Ich ärgere mich, dass ich den englischen Dub sehe, da die Stimme der Protagonistin völlig neben dem porträtierten Charakter ist und dadurch einiges an Stimmung verloren geht.

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Jules Winnfield

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Das mit dem Trinkspiel muss ich mal ausprobieren


Doomsday

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Allein Person D achtet auf den Film und ist begeistert!


Jules Winnfield

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Bewertung6.5Ganz gut

"Ich habe etwas so gespentisches gesehen, ich traue mich gar nicht es zu erzählen...Es war so ungeheuerlich absurd und fruchterregend."
Dario Argentos unheimliches, surreales Suspiria, dessen Wirkung einen auch nach dem Erleben noch gefangen hält. Jedes Mal, wenn mit der psychedelischen Musik von Goblin ein weiterer Mord eingeleitet wird, dessen bizarre kunstvolle Darstellung eher an ein expressionistisches Gemälde erinnern, läuft einem ein kalter Schauer über den Rücken. Angesichts der unheimlich gruseligen und packenden Atmosphäre kann man die, wie in den meisten Horrofilmen, schwache schauspielerische Leistung und das etwas einfältige Drehbuch verschmerzen.

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the traveler

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Bei so einem genial überinszenierten Film wie Suspiria stellt ein einfältiges Drehbuch sogar einen gewissen zusätzlichen Reiz dar :)


Jules Winnfield

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Ich bin schon gespannt auf die Inszenierung unseres psychedelischen Trips am Wochenende! Stoff für ein ebenso spannendes wie geniales Drehbuch gibt es ja immer reichend!


Doomsday

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

Ein bizarrer und märchenhafter Alptraum mit Sogwirkung. Argentos Meisterwerk! Dazu dieser göttliche Soundtrack von Goblin! Der beste Gruselfilm überhaupt!

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Filmkenner77

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Bewertung7.5Sehenswert

Farbenprächtiges Schauermärchen. Schön altmodisch und teilweise sehr hart.

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Tyler__Durden

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Bewertung7.5Sehenswert

Nicht umsonst ist "Suspiria" der wohl bekannteste Argento sowie der berühmteste Giallo.
Mit Surreal wirkenden Farben und einem wahrhaftig wuchtigen Score von Goblins erschuf Argento einen Thriller den man nicht einfach nur SEHEN kann/soll sondern FÜHLEN. Da kann man selbst die Laiendarsteller und die hanebüche Okult Story verkraften.

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