Sweet Mud - Im Himmel gefangen
Adama Meshuga'at (2006), IL/JP/DE Laufzeit 102 Minuten, FSK 12, Drama, Kinostart 07.08.2008
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von Dror Shaul und Dror Shaul, mit Tomer Steinhof und Ronit Yudkevitz
Ein Kibbuz im Süden Israels, Sommer 1974: Ein Bauer widmet sich seinen seltsamen Ritualen, freiwillige Helfer aus dem Ausland verstricken sich in Liebesabenteuer, das Kollektiv berät sich in großen Versammlungen, jüdische Feste werden gefeiert. Doch den Alltag bestimmen strenge Regeln und die festgefügte Ideologie. In diesem Jahr wird Dvir seine Bar Mizvah feiern, und er genießt den in warme Farben getauchten Sommer. Doch immer klarer muss er erkennen, dass seine Mutter Miri mit den starren Vorgaben der Kibbuz-Gemeinschaft nicht zurecht kommt – sie droht daran zu zerbrechen. Dann besucht Stephan, Miris Freund und ehemaliger schweizer Judo-Meister, den Kibbuz. Obwohl Stephan sich nicht als der Held erweist, den Dvir sich erhofft hat, kann er mit seinem Charme bald den Jungen und die Gemeinschaft für sich gewinnen. Und Stephan meint es ernst mit Miri: Er macht ihr einen Antrag. Gibt seine Liebe ihr die Kraft, den Kibbuz zu verlassen?
Handlung
In Israel im Jahr 1974 lebt Dvir (Tomer Steinhof ) in einem Kibbuz. Er ist zwölf Jahre alt und bereitet sich gerade auf seine Bar Mizva vor. Bis dahin muss er aber eine lange Liste von Aufgaben arbeiten, die er und seine Klassenkameraden im Geist der Kibbuz-Ideale erfüllen müssen. Dvir muss sich allerdings gleichzeitig um seine Mutter kümmern.
Dvirs Mutter MiriMiri (Ronit Yudkevitch) ist, nachdem ihr Mann gestorben ist geistig verwirrt und ihr Zustand verschlimmert sich zunehmend. Sie trinkt zuviel Alkohol, ist abwesend und kann ihrer Arbeit im Kibbuz kaum noch nachkommen. Für sie sind die enge Gemeinschaft des Kibbuz, die strengen und starren Regeln und die Abgeschiedenheit von der Welt schier unerträglich
geworden. Und auch wenn der Kibbuz unter dem Motto der Gleichheit steht, wird
Dvir klar, dass das Kollektiv seine Mutter im Stich läßt.
Stephan kommt in den KibbuzSo ist Dvir erleichtert, als Stephan, Miris Freund aus der Schweiz, seinen
Besuch ankündigt. Stephan…
Ein Kibbuz im Süden Israels, Sommer 1974: Ein Bauer widmet sich seinen seltsamen Ritualen, freiwillige Helfer aus dem Ausland verstricken sich in Liebesabenteuer, das Kollektiv berät sich in großen Versammlungen, jüdische Feste werden gefeiert. Doch den Alltag bestimmen strenge Regeln und die festgefügte Ideologie. In diesem Jahr wird Dvir seine Bar Mizvah feiern, und er genießt den in warme Farben getauchten Sommer. Doch immer klarer muss er erkennen, dass seine Mutter Miri mit den starren Vorgaben der Kibbuz-Gemeinschaft nicht zurecht kommt – sie droht daran zu zerbrechen. Dann besucht Stephan, Miris Freund und ehemaliger schweizer Judo-Meister, den Kibbuz. Obwohl Stephan sich nicht als der Held erweist, den Dvir sich erhofft hat, kann er mit seinem Charme bald den Jungen und die Gemeinschaft für sich gewinnen. Und Stephan meint es ernst mit Miri: Er macht ihr einen Antrag. Gibt seine Liebe ihr die Kraft, den Kibbuz zu verlassen?
Handlung
In Israel im Jahr 1974 lebt Dvir (Tomer Steinhof ) in einem Kibbuz. Er ist zwölf Jahre alt und bereitet sich gerade auf seine Bar Mizva vor. Bis dahin muss er aber eine lange Liste von Aufgaben arbeiten, die er und seine Klassenkameraden im Geist der Kibbuz-Ideale erfüllen müssen. Dvir muss sich allerdings gleichzeitig um seine Mutter kümmern.
Dvirs Mutter MiriMiri (Ronit Yudkevitch) ist, nachdem ihr Mann gestorben ist geistig verwirrt und ihr Zustand verschlimmert sich zunehmend. Sie trinkt zuviel Alkohol, ist abwesend und kann ihrer Arbeit im Kibbuz kaum noch nachkommen. Für sie sind die enge Gemeinschaft des Kibbuz, die strengen und starren Regeln und die Abgeschiedenheit von der Welt schier unerträglich
geworden. Und auch wenn der Kibbuz unter dem Motto der Gleichheit steht, wird
Dvir klar, dass das Kollektiv seine Mutter im Stich läßt.
Stephan kommt in den KibbuzSo ist Dvir erleichtert, als Stephan, Miris Freund aus der Schweiz, seinen
Besuch ankündigt. Stephan war einst Schweizer Judo-Champion, doch bei seiner Ankunft
im Kibbuz trifft es Dvir wie ein Schlag: Sein Judo-Held ist ein älterer Herr um die 70. Doch mit seiner großzügigen und warmherzigen Persönlichkeit und seinen vornehmen europäischen Manieren dauert es nicht lange, bis Stephan Dvirs Zuneigung gewonnen hat.
Stephan muss wieder abreisenDvirs Hund Smiley schwängert die Hündin des schlecht gelaunten Milchbauern Avraham (Shai Avivi) – nicht zum ersten Mal, obwohl er die Mitglieder angehalten hat, ihre Hunde anzuleinen. Außer sich vor Wut will Avraham den Jungen verprügeln, aber Stephan, ganz der alte Judo-Meister, geht dazwischen und bricht dem Milchbauern den Arm. Daraufhin entscheidet die Kibbuz-Gemeinschaft, dass Stephans Besuchszeit abgelaufen ist – er muss sofort in die Schweiz zurückkehren.
Smiley wird vergiftetNachdem Stephan abgereist ist, was Miri in tiefe Depressionen stürzt, muss Dvir auch noch entdecken, dass Avraham seinen Hund getötet hat. In einem unkontrollierbaren Anfall, greift Miri Avraham mit einer Mistgabel an und wird in eine Nervenanstalt eingewiesen.
Miri kehrt zurückMiri kehrt schwach und antriebslos aus der Klinik zurück. Auch wenn Dvir sich mit der ersten Liebe herumschlägt, nimmt er es trotzdem auf sich, seine Mutter vor ihrer Krankheit und den Männern, die sie ausnutzen wollen, zu schützen. Schließlich merkt Dvir aber, dass die Verantwortung, die er auf sich genommen hat, ihn überfordert. Als Miri zusammenbricht und ihre und Dvirs geheime Fluchtpläne bei seiner Bar Mizvah Zeremonie verrät, ist er am Boden zerstört. Seine Mutter bittet ihn schließlich Schmerzpillen aus der Krankenstation zu stehlen. Er tut es und unterstützt damit indirekt ihren Selbstmord. Am nächsten Morgen flieht Dvir mit seiner Freundin aus dem Kibuzz.
Weiterführende Informationen
Wissenswertes
Weitere Informationen im Internet
Filmseite vom internationalen Verleih
Pressespiegel zum Film auf film-zeit.de (deutsch)
Pressespiegel zum Film auf rottentomatoes.de (englisch)
Linksammlung zum Film auf filmz.de
Artikel zum Film und über die Idee der Kibbuzim.
QuellePresseheft W-Film
Mehr Bilder (3) und Videos (2) zu Sweet Mud - Im Himmel gefangen
Cast & Crew
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Dror Shaul
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Dror Shaul
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Tomer Steinhof
-
Ronit Yudkevitz
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Shai Avivi
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Pini Tavger
-
Gal Zaid
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Shimshon
-
Henri Garcin
Regie
Schauspieler
-
Daniel Kitsis
-
Idit Tzur
-
Joseph Korman
-
Dror Shaul
- Genre
- Drama
- Ort
- Israel, Schule
- Handlung
- Acker, Arbeit, Bar Mitzwa, Baum, Erste Liebe, Erwachsenwerden, Farm, Großmutter-Enkelsohn-Beziehung, Hund, Kibbuz, Liebe, Liebesbrief, Militärdienst, Mutterliebe, Psychiatrie, Psychose, Schlafsaal, Sex, Suizid, Vogel
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Drehbuch
Filmdetails Sweet Mud - Im Himmel gefangen
Trailer zum Film Sweet Mud - Im Himmel gefangen
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Kritiken (4) — Film: Sweet Mud - Im Himmel gefangen
G. Jekubzik: Filmtabs G. Jekubzik: Filmtabs
Kommentar löschenDas mit der Kölner "Heimatfilm" koproduzierte und nrw-geförderte, sehr intensive Drama eines Jungen, der erleben muss, wie seine psychisch labile Mutter an der geistigen Enge einer Kibbuz-Gemeinschaft zerbricht, zeigt Kibbuz-Leben sehr differenziert aus der Innenperspektive. Von den menschlichen und politischen Idealen dieser Lebensgemeinschaften in Israel sind schon einige Abstriche auch filmisch erfolgt. Doch der Kampf eines Jungen um die Gesundheit und die Freiheit seiner Mutter lässt diese Welt sehr intensiv erleben.
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dlumic: filmrezension.de dlumic: filmrezension.de
Kommentar löschenDer Film stellt zwar wirklichkeitsnah das Leben in einem Kibbuz dar: Die positiven wie die Schattenseiten des Lebens in Gemeinschaft nach kommunistischem Vorbild werden genauestens beschrieben. Aber die Erläuterung der Schwierigkeiten des Individuums mit den Anforderungen des kollektiven Lebens gelingt Dror Shaul nur im Ansatz. Dafür bleiben die Charakterisierungen der einzelnen Protagonisten zu blass. "Sweet Mud" ist in der Schilderung der Problematik, in einem Kibbuz zu leben, zu lieblich geraten.
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GrammatonCleric: Equilibrium, X-RATED, DAS M...
Kommentar löschenDass das Leben in Israel nicht gerade zu den friedlichsten der Welt gehört, erfährt man jeden Tag in den Nachrichten. Doch was, wenn man nicht einmal in einem Kibbuz, eigentlich einem Hort der Freiheit und des Schutzes, sicher vor dem Terror ist? Diesem recht unbekannten System Kibbuz fühlt Dror Shaul auf den Zahn, denn dieser hat zumindest bei ihm ein ganz, ganz großes Loch und jede Menge Karies. So idyllisch und friedlich das Ganze auf den ersten Blick auch aussehen mag, so verrottet und kaputt ist es einige Schichten tiefer. Egal ob Sodomie, falsche Ideologie oder einfaches Gefügigmachen, Shaul fängt die etwas andere Herberge atmosphärisch dicht ein und es gelingt ihm auch eine gewisse Faszination gegenüber dieser zu schaffen. Die Dekonstruktion kommt immer weiter ins Rollen, fordert erste Opfer, nur um am Schluss mit einem großen Knall den Abgesang auf einen großen Mythos zu zelebrieren. Dabei geht Sweet Mud zwar nicht immer subtil zur Sache, aber die Szenarien, die der Film schafft, sind so generell gehalten, dass sie keineswegs abwegig erscheinen.
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Julia Teichmann: film-dienst Julia Teichmann: film-dienst
Kommentar löschenSehr zärtlich, so sentimental wie präzise schildert Shaul die Beziehung zwischen Mutter und Sohn. Der deutsche Kameramann Sebastian Edschmid findet berückende Bilder für die Unbeschwertheit der Kindheit wie für das Leiden, den Schmerz von Mutter und Sohn. Ganz weich gelingen ihm die Übergänge von Hell zu Dunkel, von Süß zu Bitter.
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Kommentar — Film: Sweet Mud - Im Himmel gefangen
Kommentar schreibenbiney 2008/09/21 18:28:41
Kommentar löschen"Sweet Mud" hat mir gut gefallen. Sehr vertraut mit dem Leben im Kibbuz war ich vorher nicht, objektiv wurde es mir mit diesem Film sicherlich nicht vorgestellt, aber dass solche Probleme wie die im Film geschilderten auftauchen können, ist einleuchtend. Die Handlung weist zwar ihre Ecken und Kanten auf, das passt aber nur umso besser zur Stimmungslage des Protagonisten, dem Hin-und Hergerissensein zwischen Persönlichkeit und Gemeinschaft.
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