Swiss Army Man - Kritik

Swiss Army Man

US · 2016 · Laufzeit 97 Minuten · FSK 12 · Abenteuerfilm, Drama, Komödie · Kinostart
Du
  • 8 .5
    Leinzi 30.04.2017, 23:47 Geändert 30.04.2017, 23:48

    Da sehe ich gestern diese abartig skurrile und wahnsinnig kreative Perle von einem Buddy-Abenteuer und werde den Soundtrack nicht mehr los
    ...
    https://www.youtube.com/watch?v=VrYCAHIccc8 (hier der da)
    ...
    und dann sehe bzw. höre ich eben einen Teil dieser Hornbach-Werbung
    ...
    https://www.youtube.com/watch?v=ZtYvcUPqQEA
    ...
    und jetzt komme ich aus dem Lachen nicht mehr heraus. xD

    • 5 .5

      Ich weiß auch nicht, dann doch lieber immer Ärger mit bernie... Vlt hab ich ihn aber auch einfach nicht verstanden...

      • 6

        Es gibt in Swiss Army Man einige sehr schöne feinfühlige Momente. Und dann gibt es noch ein Haufen Sachen, die das genaue Gegenteil davon sind.

        • 9

          Was für ein liebenswerter, kreativer, ungewöhnlicher Feel-Good-Movie, und für mich einer der bisher besten Fantasy Filmfest Eröffnungsfilme! Es geht um Freundschaft und darum, sein Glück zu finden. Und um eine furzende Leiche, aber das sollte einen nicht abschrecken, obwohl es erst mal bloß nach stumpfem Humor klingt.

          Wie sich die Reise von schiffbrüchigen Hank und Manny entwickelt, und zu was so eine Leiche noch alles gut sein kann, steckt voller Überraschungen. Dabei passiert streng genommen gar nichts bombastisches in dem Film. Er lebt von seinen beiden Hauptdarstellern, die gleichzeitig verrückt wirken, aber auch sehr menschlich. Man schließt sie jedenfalls schnell ins Herz. Und wenn Hank für seinen toten Kumpel aus Müll kleine und große Kunstwerke zaubert, dann ist das nicht nur rührend, sondern auch sehr phantasievoll in Szene gesetzt.

          Mir hat SWISS ARMY MAN mit seinen skurrilen Einfällen jedenfalls ein breites Grinsen aufs Gesicht gezaubert, auch bei der zweiten Sichtung. Und dieses Gesumme einen Ohrwurm in meine Gehörgänge. Dadadaadaadaa...

          • 10

            Irgendwie steh ich auf solche Filme...

            • ohne Wertung, da ich nur die ersten 40 und die letzten 15 Minuten gesehen habe.

              Der Film ist abgefahren, verrückt, tragisch, bescheuert aber auch einfach langweilig. Vielleicht muss man sich auch geistig darauf einstellen diesen Film zu sehen. Ich hatte ein Abenteuerdrama erwartet, bekommen habe ich bescheuerte Szenen, wie z.B. eine Leiche angetrieben durch die eigenen Darmverwesungsgase durchs Meer schießt. Nee, das war mir dann einfach zu viel "Jackass"

              • 6

                Humorvolle und kreative Einfälle kann man dem Film um den Inselgestrandeten (Paul Dano) und seinen Leichenfreund (Daniel Radcliffe) nicht absprechen. Da und dort lässt sich schon gut schmunzeln. Leider hat er aber auch einige Längen, ein Kurzfilm mit derselben Prämisse wäre vielleicht besser gewesen. Freilich ist es schwierig, einen Langspielfilm mit nur zwei Figuren zu füllen, wenn einer davon sogar tot und somit etwas wenig handlungsfähig ist. Man rettet sich dann eben oftmals in nicht so wahnsinnig spannende Dialoge, die einen dann teilweise nervend anplätschern.

                Man kann sich den Streifen ob der Exzentrik und Weirdness schon mal gönnen, er ist aber sicher kein Ding für eine Zweitsichtung.

                20
                • 8 .5

                  Endlich auch gesehen und war sehr angetan. Man merkt wie viel Leidenschaft und Herzblut in diesem Projekt steckt von allen Beteiligten. Seien es die Schauspieler, die es schaffen ihre Charaktere trotz aller "Schwachsinnigkeiten" nicht schwachsinnig oder abstoßend erscheinen zu lassen, der Musikeinsatz oder die handgemachten Effekten und Setdesigns, die an Michel Gondry erinnnern, die teils absurden Dialoge mit einer Leiche über das Leben; alles ist liebevoll und immer mit bedacht, etwas besonders zu sein, umgesetzt worden.
                  Dieser Film ist lustig, traurig, spannend, philosophisch und einfach schön..ein einzigartiger Hybrid von Film, denn so eine Mischung funktioniert mMn nicht oft.
                  If you don`t know Jurassic Park, you don`t know shit!

                  • 8

                    Totaler Irrsinn, hanebüchen, abgedreht, verrückt, einfach mal anders und genau deswegen auch einfach erfrischend. Habe mich großartig unterhalten gefühlt, auch wenn ich am Anfang mehr als skeptisch war. Dass der Film so die Geister scheidet macht ihn in meinen Augen nur besser, denn Einheitsbrei soll er nicht sein und Einheitskost bekommt man hier auch nicht vorgesetzt. Drauf einlassen und Spaß haben.

                    • 1 .5

                      Leider verbindet man mit Daniel Redcliff unweigerlich Harry Potter. Das führt sicherlich dazu, dass er nicht gerade von Paraderollen überhäuft wird. Dass es allerdings derart schlecht um ihn bestellt ist, hätte ich aber nicht gedacht. Was mich hier wirklich stört, ist dass der Film versucht gleichzeitig übelsten Klamauk zu liefern, und unfassbar tiefgründig zu sein. Das funktioniert nicht. Zumindest nicht in diesem Film.

                      • 1 .5

                        Einfach nur ein Schwachsinn! Mehr kann ich dazu nicht sagen. Komplett pietätlos und abartig.

                        • 7

                          So verrückt wie einfallsreich, aber trotzdem ist der Funke nicht ganz übergesprungen.

                          • 6 .5

                            Schadeschade. Das einfallslose Ende hat den ganzen abseitigen Charme zusammenstürzen lassen und auf einen Furz reduziert, dem die Metaebene abhanden gekommen ist.

                            QUEERfaktor: 4 | BUNNYfaktor: -10

                            1
                            • 2 .5

                              An diesem Film scheiden sich echt die Geister – ich habe Reviews und Kritiken gehört bei denen er auf die Höchstwertung kam, bei anderen ganz in den Keller ging. Ich selber würde imich am liebsten einer Beurteilung enthalten, ich hab den Film zwar geschaut, starre aber letztlich nur ungläubig mit einem „Was habe ich da gesehen?“ Blick. Ich mag Radcliffe und ich mag Dano, generell wie auch gerade in diesem Film und ich bin mir sicher daß im Konzept für diesen Film etwas vorgesehen war das auch Sinn ergab – aber es erreichte mich einfach nicht. So starte ich mehr und mehr rat und fassungslos drein, konnte nicht über die Witze lachen und den extremen Ton einfach nicht einordnen oder kapieren. Darum mach ichs kurz: ich kann jeden verstehen der der Titel als ein verschrobenes Meisterwerk feiert, ebenso sehr jeden der die Nummer als kranken Quatsch abtut und ablehnt. Ich tue letzteres.

                              Fazit: Habs nicht kapiert was ich hier gesehen habe – es wird aber sicherlich einige geben die heirin ein Meisterwerk erkennen können.

                              • 10

                                Ich kann Swiss Army Man nur 10 Punkte geben. Der Film ist verrückt, er hat genau mein Humor und vorallem mein Herz getroffen. Wunderschön.

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                                • 7 .5
                                  Cr1XoNo1D 24.03.2017, 21:39 Geändert 24.03.2017, 21:39

                                  Absurd..Und ungewöhnlich. Aber sehr sehr schön. Über das Ende lässt sich streiten. Das wichtigste aber, er lässt einen nachdenklich und mit einem guten Gefühl zurück. Auf jeden Fall aber sehenswert!

                                  4
                                  • 3 .5

                                    Sendung mit der Maus auf Droge. Er erklärt dem Radcliffe also, was keiner (also ich zumindest nicht) hören will. Mit 13 hätte ich das vielleicht interessant gefunden. Die Dialoge empfand ich als extrem unwichtig und langweilig. Das primitive Furz- und Penis-Gelaber hat mich ungemein genervt.

                                    Ich habe mir das Ende herbeigesehnt. Wobei ich wirklich daran interessiert war, wie er wohl enden wird. Leider hat man mich auch da enttäuscht.

                                    Schon erstaunlich auf was für einen Käse Writer manchmal kommen. Der Trailer hat mich durchaus neugierig gemacht, dazu die recht guten Bewertungen. Schon arg enttäuschend, was dann am Ende rauskam.

                                    • 8 .5

                                      Interessant - ungewöhnlich - anders - Der Film kann meiner Meinung nach vieles sein - ist aber definitiv nix von der Stange. Alleine auf die Idee zu kommen einer Leiche die Fähigkeit zu geben wie ein Schweizer Taschenmesser für die diversen Sachen nutzen zu können, ist schon etwas krank. Aber so krank, dass es halt wieder neugierig macht, wie es nun umgesetzt wurde. Die beiden Schauspieler hatten also keine leichte Aufgabe als sie entweder die Leiche bzw. den einsamen Jungen zu spielen. Wenn einem der Film gefallen soll, dann sollte man schon einen gewissen Hang zu schwarzem Humor haben und bereit sein trotz alle witziger Szenen auch über das gesehene Nachdenken zu wollen.

                                      • 9
                                        hirnmuck 22.03.2017, 17:41 Geändert 22.03.2017, 22:34

                                        Pfrrrrth... solo.... wass?, muss mir mal über mich Gedanken machen...

                                        Echt guter Einfall, leider bisschen viel Abfall.... aber im gossen Ganzen, besser und lehrreicher als eine Predigt vom Nachbar oder der Kirche;-)!
                                        Ich denke erkennbar beim mehrmaligen schauen, wer macht sich noch solche Gedanken? Bitte macht sie...
                                        Allen die gerne zwischen den Zeilen(Bilder) denken, zu empfehlen !

                                        • 8

                                          [...] „Swiss Army Man“ ist eine tragische Geschichte über Scham, Einsamkeit und den Wunsch nach Nähe, die vor Witz, Ironie und Kreativität nur so strotzt. Eine der pfiffigsten und mutigsten Dramödien der letzten Jahre, liebevoll inszeniert und hervorragend gespielt. Für den Appell, sich selbst zu lieben und Träume zu leben nehmen es die Daniels mit Logik nicht so genau, und das ist völlig in Ordnung, zumal auf diese Weise umso mehr Interpretationsansätze Platz finden. Wer sich hier von der höchst skurrilen Oberfläche abschrecken lässt, versäumt eine wahre Kinoperle.

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                                          • 2

                                            Wieder mal so ein Film wo ich froh war das er endlich zu Ende ist , der zog sich dermaßen . Dieser schwarze Humor ist fast vollständig inkompatibel zu meinem Schwarzen-Humor-Verständniss . Auch die Probleme die hier breitgetreten werden, sind mit ihren Dialogen nicht wirklich Interessant . Was interessiert mich so eine Erektion ? Grausig . Kamera , Maske und Schauspiel sind hingegen hervorragend .Das Ende eine Katastrophe !

                                            6
                                            • 6 .5
                                              MaClemore 10.03.2017, 21:46 Geändert 10.03.2017, 21:50

                                              "Und dann vereinigt sich irgendwann Deine Scheiße mit meiner Scheiße und dann haben wir etwas worauf wir uns freuen können!"... ja, das will ich aber auch meinen. Absurditätenfestival allerschrägster Art. Eigentlich entfällt eine Wertung, weil ich gar nicht weiß wo ich diesen Streifen einordnen soll. Aber: irgendwie schön. Ein Buddy-Movie der anderen Art.

                                              • 8 .5

                                                Von Projektion und Einsamkeit.
                                                ( bei jedm Spoiler mussn Kurzer gehoben werden )

                                                In wievielen Geschichten haben wir vom Über-Menschen gelesen...
                                                Die Konzentration aller Sehnsüchte eines Menschen, gebündelt in eine Art Ultimum seiner selbst gelegt und manifestiert.

                                                Ob es Lisa in Weird Science ist, die das Idealbild ihrer Erschaffer darstellt oder Tyler, der die innere Befindlichkeit und Wut seines Erzählers in Fight Club personalisiert.

                                                In jedem Fall sind diese tiefen Wünsche der Menschen die Auslöser.
                                                Und wenn es nur der Wunsch ist ein Mensch sein zu können, ein Mensch mit all seinen körperlichen und seelischen Bedürfnissen.

                                                Hank ist einsam. Er ist so einsam, dass er sich umbringen möchte. Ein Stück Scheiße ist er, unnütz und überflüssig. Alles was er tut ist versagen. Wie konnte er nur derart missraten? Er ist zu feige eine Frau anzusprechen, masturbiert heimlich, wenn auch selten und er produziert Darmwinde, die sich ab und zu auch mal ihren Weg in die Freiheit suchen um wieder bei ihrer CO2-Familie zu sein.
                                                Hank sieht keinen Sinn in seinem Dasein in der Welt, einer Welt in der es einfach keinen Platz für ihn zu geben scheint. Er ist nicht, wie man im ersten Moment ganz optimistisch annehmen möchte etwa was Besonderes, nein. Er ist unnormal. Was er tut ist unnormal. Sein Aussehen ist unnormal. Seine Körperfunktionen sind unnormal.
                                                Hank ist und sein Vadder würde das Glas heben, ein Verlierer.

                                                Was soll ein Verlierer in dieser Welt auch machen außer verlieren eben.

                                                Ein nicht-Verlierer sieht gut aus, hat einen Machtverwöhnten Beruf, sagt anderen wos langgeht, masturbiert nicht, damit er lange lebt und hebt sich seinen Babysaft zum Baby-machen auf. Und ein Nicht-Verlierer wird niemals nienienie und nimmer furzen. Ein Furz ist das Armutszeugnis der Kontinenz, die Vorstufe zur Inkontinenz und brachial unnormal.

                                                Und da Hank sich der Aussichtslosigkeit seines miserablen und verhunzten Lebens bewusst ist, entschließt er sich zu sterben. Im Tod wird er wohl Frieden oder sowas eben finden.
                                                Sicher, dass er weis was ihn erwartet, denn nichts aber auch gar nichts kann schlimmer sein als die Hölle in der er sich bereits befindet, macht er sich alsbald ans Werk.

                                                Während des kleinen Abstechers nach Hangmans-Land erblickt er jedoch etwas wunderschönes. Eine Leiche.

                                                In der Hoffnung diese würde in Wahrheit gar keine sein sondern eher bissi mehr lebendig, verschiebt er die ganze Aufhängsache auf unbestimmte Zeit und nähert sich hoffnungsvoll.

                                                Der für eine Wasserleiche erstaunlich rausgeputzte tote Körper hüpft und vibriert im Wasser wie ein manisches Mobiltelefon, getrieben von vergorener Kacke und den daraus resultierenden Gasen, die alsbald auch ihre Existenz dezent aber bestimmt zum Ausdruck bringen.

                                                Hank, merkwürdiger Weise nicht halb so angewidert von der Pupserei wie seine Erziehung vermuten lässt, nutzt die reichhaltige Entladung sehr kreativ und kann dank seines neuen Freundes sogar Wasser mit Magensaftaroma direkt aus dem Hahn trinken und Feuer machen.
                                                Auch Hindernisse wie steile Hügel und tiefe Täler sind jetzt dank Sonic-Manny kein Problem mehr.

                                                Jedoch sind diese alltäglichen Kleinigkeiten bald nicht mehr von Belang für Hank, denn in Manny findet er vorallem eines: die Wahrheit über sich selbst. Manny erlernt Liebe, Angst, Traurigkeit. Die markantesten aller menschlichen Gefühle, die Hank im Laufe seines Lebens eher negativ wahrgenommen hat, erscheinen durch Manny atemberaubend, denn sie beweisen, dass er nicht tot sein kann. Sie zeigen Hank, dass all das nicht möglich wäre, hätte sein Vorhaben sich selbst aufzuknüpfen geklappt.
                                                Denn tot ist tot. Aus, vorbei, nix mehr. Kein Lachen, kein Heulen, keine Morgenlatte mehr, kein beherztes Rülpsen nach einem Festmahl, kein Musikhören im Bus und keine Liebe.
                                                Nur Tot.

                                                Zusammen mit Manny arbeitet Hank alle seine Komplexe auf. Er stellt fest, dass sein Vater ihn verurteilte, weil er überfordert mit dem Heranwachsen seines Sohnes war und seiner eigenen Scham entkommen wollte, hatte er doch selbst diverse Magazine unterm Bett.
                                                Er spürt, das es nicht unnormal ist furzen zu müssen und dass es nicht unnormal ist sexuell Erregt zu sein und sich Abhilfe zu schaffen. Er versteht, wie gut es tut darüber zu reden und etwas in ihm beginnt sich zu verändern.

                                                Seiner in Manny manifestierte, fast kindlich neugierige und von Selbstzweifeln befreite Persönlichkeit, genauso schön wie alles was frei und unschuldig ist, schenkt Hank die Liebe, die er sich selbst nie gegönnt hatte und gibt sie schlussendlich eigentlich sich selbst.

                                                Er erschafft sich die Welt, die nicht von der Gesellschaft oder seinem Vater genehmigt wurde sondern die ihn und das frei von Konventionen und Urteil, glücklich macht.

                                                Er erlaubt sich für eine Zeit Frieden.

                                                Als Hank jedoch nur noch zwei Schritte von der Realität entfernt ist, kommen erneute Zweifel an sich selbst. Er gesteht sich ein, dass es nicht sein Vater oder sonst wer ist, die ihn daran hinden ein glückliches Leben zu führen sondern er selbst. Seine Feigheit aus dem Kreis des bekannten Selbsthasses auszubrechen, ließen ihn immerzu in der Monotonie der Einsamkeit verharren.
                                                Nun jedoch hat er Manny erschaffen. Manny lässt ihn verstehen, dass in erster Linie nur ein Mensch unter den anderen Milliarden dafür verantwortlich ist, wie er lebt und liebt: und das ist er selbst.

                                                Es fällt ihm schwer Manny ziehen zu lassen, er klammert sich an ihn, da er seine Hoffnungen an ihn heftet. Jedoch lässt er ihn gehen und befreit sich von allen Zwängen, denn er weis nun wie es sich anfühlt glücklich zu sein.

                                                Swiss Army Man ist ein sehr Skurriler Blick auf Einsamkeit und Selbstliebe und auf die Fähigkeit sich selbst diese zu geben.
                                                Die Geschichte handelt ERSTAUNLICHER WEISE nicht nur von einer furzenden Leiche, die lustig sein soll. Sie spricht auf eine sehr warme Art die Ängste und die Scham von so manchen Menschen an und entlockt uns ein Lächeln denn wir bemerken schmunzelnd: Herrje, es is doch nurn Pups.

                                                Man muss bei Swiss Army Man schon etwas hinter die Fassade schauen und nebenbei isses ja sowieso immer Geschmackssache.

                                                Ich war zwischen Lachen und Tränchen, musste pupsen und hab sinniert.
                                                Nebenbei habe ich mich über eines der schönsten Film-Intros aller Zeiten gefreut und beschlossen Paul Dano ab nun zu stalken.

                                                Eine wunderschöne Geschichte die liebt, anprangert, verzeiht und dich zum Schluss in die Backe kneift.

                                                Susu mag ❤

                                                12
                                                • 9

                                                  Auch mir als 30jährigen werden hin und wieder die Augen geöffnet. Der Film gehört in den Ethikunterricht jeder Schule.

                                                  • 5

                                                    Anders ist nicht besser!
                                                    Es heißt mehrfach, der Film sei so viel anders, als die anderen aktuellen Filme. Das heißt aber garnichts. Die Darstellung einer ungemein praktischen Leiche durch Daniel Ratcliffe ist wirklich gelungen. Aber sorry, gleichzeitig ein Spender erfrischenden Regenwassers und ein auf Verwesungsgas laufendes Triebwerk, das beisst sich.
                                                    Es gibt bessere Beispiele, was man aus so einem Fimmotiv herausholen kann.
                                                    "Die Hölle sind wir" von John Boorman oder Lina Wertmüllers " Hingerissen von einem ungewöhnlichen Schicksal im Azurblauen Meer im August"- saudämlicherTitel, genialer Film.

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                                                    ?a=5541&i=2&e=1&c=4034354&c0=movpa krit