Switch - Ein mörderischer Tausch
Switch (2011), FR Laufzeit 107 Minuten, FSK 16, Actionfilm, Komödie, Kriminalfilm, Thriller
1 Bewertungen
Skala 0 bis 10
52 Bewertungen
5 Kommentare
Keine
von Frédéric Schoendoerffer, mit Karine Vanasse und Eric Cantona
Der Wohnungstausch stellt sich für eine junge Franko-Kanadierin in Switch – Ein mörderischer Tausch als ein fataler Deal heraus, als sie kaum im neuen Heim des Mordes verdächtigt wird.
Juli 2010, Montréal: Sophie Malaterre (Karine Vanasse) fürchtet sich vor den anstehenden Sommerferien. Der Grund dafür ist, dass sie momentan solo ist und die Ferien alleine verbringen muss.
Auf einer Website für einen Wohnungstausch in der Ferienzeit findet sie eine Wohnung mitten in Paris, mit Blick auf den Eiffelturm! Ihr erster Tag in Paris ist wunderbar, doch am zweiten Morgen wird sie von der Polizei aus dem Bett geklingelt: In der Wohnung gegenüber wurde ein Mord begangen, und sie hat keinen Beweis dafür, dass sie nicht Bénédicte Serteaux (Karina Testa), die Besitzerin dieser Wohnung, ist. Sie sitzt in der Falle, und wird vom diensthabenden Inspektor Damien Forgeat (Eric Cantona) verdächtigt, eine Mörderin zu sein!
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Cast & Crew
- Genre
- Actionfilm, Komödie, Kriminalfilm, Thriller






















Kritiken (1) — Film: Switch - Ein mörderischer Tausch
Rochus Wolff: freier Journalist
Kommentar löschenMan durfte gerade in den letzten Jahren beobachten, wie gekonnt in Frankreich flotte Verfolgungsthriller inszeniert werden. Frédéric Schoendoerffers neuester Film sortiert sich elegant in diese Reihung ein, lässt sich allerdings mit seiner Exposition wesentlich mehr Zeit als die beiden genannten Filme – und das kommt ihm nicht unbedingt zugute.
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Kommentare (4) — Film: Switch - Ein mörderischer Tausch
dos6510 Sun, 24 Mar 2013 10:04:07 -0000
Kommentar löschenVielleicht hätte ein Drehbuchtausch den 'Switch umgelegt' und aus diesem Filmchen einen spannenden Psychothriller gemacht. Vielleicht.
Zum Inhalt. Sophie macht gerade eine richtig schlechte Phase durch. Ein Wohnungstausch scheint die Lösung aller Probleme zu sein. Doch leider erwartet sie ein richtiges böses Erwachen. Im doppelten Wortsinn.
Die Idee funktioniert so leidlich: Der Film baut auf ganz erträgliche Weise Spannung auf und liefert eine zumindest angedacht plausible Story. Mehr Lästerei ist ohne spoilern nicht möglich (wer sich´s antun will kann auf meinem Blog weiterlesen).
Den Film muss man nicht gesehen haben - denn es gibt wahrlich bessere, die auf der Idee der 'verlorenen Identität' basieren.
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SkyaTravers Tue, 26 Feb 2013 22:11:13 -0000
Kommentar löschenDen Anfang fand ich nicht gut. Als wollte jemand in 5 min eine Geschichte aus dem Hut Zaubern um die Dame nach Paris zu befördern. Doch dann steigert sich der Film und man hat mindestens 70 min Spannung pur. Allein dafür, dass der Zuschauer total gespannt dem Geschehen folgt und dutzende Vermutungen anstellt, würde ich dem Film 8,5 Punkte geben. Allerdings find ich die Charakterentwicklung der Figur reichlich schnell. Von der erfolglosen, unsicheren Zeichnerin zur französischen Lara Croft die Kugeln ausweicht und von Balkonen springt? reichlich fragwürdig, aber (von den paar Logikfehlern mal abgesehen) dennoch eindeutig besser als die meisten Deutschen Filme der letzten Jahre...
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lieber_tee Thu, 06 Dec 2012 21:29:42 -0000
Kommentar löschenAuf der Flucht meets Unknow Identity meets Kein Sterbenswort.
Eine weitere schneidig-fesche Hetzjagd durch Paris (siehe z.B. On the Run), die nach Schema-F Ingredienzien eines Paranoia-Thrillers ordentlich abarbeitet. Es ist wahrlich nicht die hanebüchene Story-Line und kleinkarierte Auflösung mit der dieser Verschwörungs-Krimi überzeugt sondern seine funktional-rasante Regie und die aufgeweckt-erotische Performance der Hauptdarstellerin Karine Vanasse.
Kultiviertes, französisches Genre-Kino, so wie ich es mag.
bedenklich? 13 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 11 Antworten
JackoXL Thu, 06 Dec 2012 21:39:54 -0000
Antwort löschenIch auch. Dann steht der wohl demnächst an.
lieber_tee Thu, 06 Dec 2012 21:45:33 -0000
Antwort löschenSolides DVD-Futter für den Abend. Nicht von der doofen Story abschrecken lassen, einfach Fr. Vanasse genießen.
JackoXL Thu, 06 Dec 2012 21:59:22 -0000
Antwort löschenDas reicht mir manchmal schon voll und ganz. :)
niceeddy Thu, 06 Dec 2012 22:28:26 -0000
Antwort löschenAllein wegen Cantona schon Pflichtprogramm
lieber_tee Thu, 06 Dec 2012 23:16:45 -0000
Antwort löschenÉric Cantona spielt wie er Fußball spielt(e).
swissroland Fri, 07 Dec 2012 00:04:12 -0000
Antwort löschenJetzt hast mich böse erschreckt! Als ich switch gelesen habe, dachte ich gleich an Switch - Die Frau im Manne und dazu noch ne 6.5. ;)
lieber_tee Fri, 07 Dec 2012 01:01:34 -0000
Antwort löschenEcht, dich kann man noch erschrecken? :)
niceeddy Fri, 07 Dec 2012 07:45:54 -0000
Antwort löschenDann spielt er oscarreif, nur etwas unbeherrscht
MorasT Wed, 12 Dec 2012 19:47:02 -0000
Antwort löschenhauptsache Madame muss auch alle 15 minuten nackt ins bild, weil sie mal wieder duschen oder baden muss (is ja klar, wenn man auf der flucht is, sollte man auch gut gepflegt aussehen)
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lieber_tee Wed, 12 Dec 2012 22:31:22 -0000
Antwort löschenBei der Madame habe ich kein Problem damit...:)
swissroland Wed, 12 Dec 2012 22:43:00 -0000
Antwort löschenWeibl. jung, niedlich, kein plastik und rasiert, kann jemand alle 10 min nackt ins beild dackeln ;)
dbeutner Sat, 15 Sep 2012 14:24:10 -0000
Kommentar löschenSwitch ist noch einer der Filme, von denen ich mir viel erhofft und wenig erhalten habe auf dem FFF 2012. Der Trailer sah gut aus, und so sieht auch der Film aus: Optisch sauber, kein LowBudget, durchaus etwas französisch, aber dennoch schnell & spannend, eher unbekannte aber gute Darsteller, so ziemlich durch die Bank.
Aber: Das Drehbuch. Ich habe mehrere Kritiken gelesen, die in die Richtung gingen, dass die "genrespezifischen Fettnäpfchen, die der Film nicht komplett zu umtänzeln vermag", nicht so schlimm seien (http://suttercain.blogspot.com/2012/08/fff-ticker-switch.html). Hallo?! Also vielleicht bin ich ja zu empfindlich gewesen, aber der Film tritt von einem Logikloch ins nächste, er stampft geradezu in Unsinnigkeiten & erzwungenen Zufällen herum.
Ein Beispiel (SPOILER): Die Seite switch.com ist nach der Verhaftung nicht mehr aufrufbar. Erklärt wird uns das später, dass die gute Mittäterin einen Rechner mit Software hat, mit der man ganze Webseiten verschwinden lassen könne. Also, das ist schon tendenziell mehr als abenteuerlich, aber dass auch noch die google-Einträge zu Referenzen verschwunden sein sollen?! Hier versucht Schoendoerffer sein Publikum für doof zu verkaufen - aber naja, einige finden sowas ja auch gar nicht merkwürdig.
Oder (SPOILER): Sie hätte bei der Polizei ihre Mama ins Spiel bringen können, sie ist beim Zahnabdruck ggf. auch schon erfolgreich, selbst eine Psychiatrie-Einweisung verhindert kein weiteres Verfahren. Aber - sie dreht durch und macht auf Kampfamazone. Ach nee, sie dreht nicht durch, sondern ist die nüchterndste und rational handelnste Person des Planeten und denkt sofort an wirklich alles. Publikum doof? Ja, leider in der Masse scheinbar schon.
Ach, und das geht so weiter und weiter und macht bei der "Auflösung" auch keinen Halt, alles an den Haaren extrem herbeigezogen und sinnlos.
Das ist schade, denn technisch und erzählerisch ist der Streifen oben auf. Wer doof ist oder es schafft, sich doof zu stellen, wird bei dem Film vermutlich sehr gut unterhalten werden können. Alle anderen werden immer wieder den Kopf schütteln, und ich habe ihn von 7.5-8 Punkten zu Beginn dann immer weiter "runtergeschüttelt". Bei sechs bin ich stehengeblieben, weniger Punkte würden der guten Inszenierung Unrecht tun. Aber: Braucht man sich wirklich nicht zu geben.
Vielleicht gibt's ja ein US-Remake, bei dem jemand nur die Grundidee übernimmt und jeden Oberkwatsch versucht, umzuändern. Das wäre ne echte Chance...
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lieber_tee Thu, 06 Dec 2012 21:32:42 -0000
Antwort löschenAch die Logiklöcher...Die sind hier so groß wie ein französischer Käse. Hat mir aber trotzdem gemundet, weil er so gut schmeckt.