Switch - Ein mörderischer Tausch

Switch (2011), FR Laufzeit 107 Minuten, FSK 16, Actionfilm, Komödie, Kriminalfilm, Thriller

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von Frédéric Schoendoerffer, mit Karine Vanasse und Eric Cantona

Der Wohnungstausch stellt sich für eine junge Franko-Kanadierin in Switch – Ein mörderischer Tausch als ein fataler Deal heraus, als sie kaum im neuen Heim des Mordes verdächtigt wird.

Juli 2010, Montréal: Sophie Malaterre (Karine Vanasse) fürchtet sich vor den anstehenden Sommerferien. Der Grund dafür ist, dass sie momentan solo ist und die Ferien alleine verbringen muss.

Auf einer Website für einen Wohnungstausch in der Ferienzeit findet sie eine Wohnung mitten in Paris, mit Blick auf den Eiffelturm! Ihr erster Tag in Paris ist wunderbar, doch am zweiten Morgen wird sie von der Polizei aus dem Bett geklingelt: In der Wohnung gegenüber wurde ein Mord begangen, und sie hat keinen Beweis dafür, dass sie nicht Bénédicte Serteaux (Karina Testa), die Besitzerin dieser Wohnung, ist. Sie sitzt in der Falle, und wird vom diensthabenden Inspektor Damien Forgeat (Eric Cantona) verdächtigt, eine Mörderin zu sein!

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Kritiken (1) — Film: Switch - Ein mörderischer Tausch

Rochus Wolff: freier Journalist

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7.0Sehenswert

Man durfte gerade in den letzten Jahren beobachten, wie gekonnt in Frankreich flotte Verfolgungsthriller inszeniert werden. Frédéric Schoendoerffers neuester Film sortiert sich elegant in diese Reihung ein, lässt sich allerdings mit seiner Exposition wesentlich mehr Zeit als die beiden genannten Filme – und das kommt ihm nicht unbedingt zugute.

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Kommentare (4) — Film: Switch - Ein mörderischer Tausch


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dos6510

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Bewertung5.5Geht so

Vielleicht hätte ein Drehbuchtausch den 'Switch umgelegt' und aus diesem Filmchen einen spannenden Psychothriller gemacht. Vielleicht.

​Zum Inhalt. Sophie macht gerade eine richtig schlechte Phase durch. Ein Wohnungstausch scheint die Lösung aller Probleme zu sein. Doch leider erwartet sie ein richtiges böses Erwachen. Im doppelten Wortsinn.

Die Idee funktioniert so leidlich: Der Film baut auf ganz erträgliche Weise Spannung auf und liefert eine zumindest angedacht plausible Story. Mehr Lästerei ist ohne spoilern nicht möglich (wer sich´s antun will kann auf meinem Blog weiterlesen).​

Den Film muss man nicht gesehen haben - denn es gibt wahrlich bessere, die auf der Idee der 'verlorenen Identität' basieren.

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SkyaTravers

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Bewertung7.5Sehenswert

Den Anfang fand ich nicht gut. Als wollte jemand in 5 min eine Geschichte aus dem Hut Zaubern um die Dame nach Paris zu befördern. Doch dann steigert sich der Film und man hat mindestens 70 min Spannung pur. Allein dafür, dass der Zuschauer total gespannt dem Geschehen folgt und dutzende Vermutungen anstellt, würde ich dem Film 8,5 Punkte geben. Allerdings find ich die Charakterentwicklung der Figur reichlich schnell. Von der erfolglosen, unsicheren Zeichnerin zur französischen Lara Croft die Kugeln ausweicht und von Balkonen springt? reichlich fragwürdig, aber (von den paar Logikfehlern mal abgesehen) dennoch eindeutig besser als die meisten Deutschen Filme der letzten Jahre...

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lieber_tee

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Bewertung6.5Ganz gut

Auf der Flucht meets Unknow Identity meets Kein Sterbenswort.
Eine weitere schneidig-fesche Hetzjagd durch Paris (siehe z.B. On the Run), die nach Schema-F Ingredienzien eines Paranoia-Thrillers ordentlich abarbeitet. Es ist wahrlich nicht die hanebüchene Story-Line und kleinkarierte Auflösung mit der dieser Verschwörungs-Krimi überzeugt sondern seine funktional-rasante Regie und die aufgeweckt-erotische Performance der Hauptdarstellerin Karine Vanasse.
Kultiviertes, französisches Genre-Kino, so wie ich es mag.

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lieber_tee

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Bei der Madame habe ich kein Problem damit...:)


swissroland

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Weibl. jung, niedlich, kein plastik und rasiert, kann jemand alle 10 min nackt ins beild dackeln ;)


dbeutner

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Bewertung6.0Ganz gut

Switch ist noch einer der Filme, von denen ich mir viel erhofft und wenig erhalten habe auf dem FFF 2012. Der Trailer sah gut aus, und so sieht auch der Film aus: Optisch sauber, kein LowBudget, durchaus etwas französisch, aber dennoch schnell & spannend, eher unbekannte aber gute Darsteller, so ziemlich durch die Bank.

Aber: Das Drehbuch. Ich habe mehrere Kritiken gelesen, die in die Richtung gingen, dass die "genrespezifischen Fettnäpfchen, die der Film nicht komplett zu umtänzeln vermag", nicht so schlimm seien (http://suttercain.blogspot.com/2012/08/fff-ticker-switch.html). Hallo?! Also vielleicht bin ich ja zu empfindlich gewesen, aber der Film tritt von einem Logikloch ins nächste, er stampft geradezu in Unsinnigkeiten & erzwungenen Zufällen herum.

Ein Beispiel (SPOILER): Die Seite switch.com ist nach der Verhaftung nicht mehr aufrufbar. Erklärt wird uns das später, dass die gute Mittäterin einen Rechner mit Software hat, mit der man ganze Webseiten verschwinden lassen könne. Also, das ist schon tendenziell mehr als abenteuerlich, aber dass auch noch die google-Einträge zu Referenzen verschwunden sein sollen?! Hier versucht Schoendoerffer sein Publikum für doof zu verkaufen - aber naja, einige finden sowas ja auch gar nicht merkwürdig.

Oder (SPOILER): Sie hätte bei der Polizei ihre Mama ins Spiel bringen können, sie ist beim Zahnabdruck ggf. auch schon erfolgreich, selbst eine Psychiatrie-Einweisung verhindert kein weiteres Verfahren. Aber - sie dreht durch und macht auf Kampfamazone. Ach nee, sie dreht nicht durch, sondern ist die nüchterndste und rational handelnste Person des Planeten und denkt sofort an wirklich alles. Publikum doof? Ja, leider in der Masse scheinbar schon.

Ach, und das geht so weiter und weiter und macht bei der "Auflösung" auch keinen Halt, alles an den Haaren extrem herbeigezogen und sinnlos.

Das ist schade, denn technisch und erzählerisch ist der Streifen oben auf. Wer doof ist oder es schafft, sich doof zu stellen, wird bei dem Film vermutlich sehr gut unterhalten werden können. Alle anderen werden immer wieder den Kopf schütteln, und ich habe ihn von 7.5-8 Punkten zu Beginn dann immer weiter "runtergeschüttelt". Bei sechs bin ich stehengeblieben, weniger Punkte würden der guten Inszenierung Unrecht tun. Aber: Braucht man sich wirklich nicht zu geben.

Vielleicht gibt's ja ein US-Remake, bei dem jemand nur die Grundidee übernimmt und jeden Oberkwatsch versucht, umzuändern. Das wäre ne echte Chance...

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lieber_tee

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Ach die Logiklöcher...Die sind hier so groß wie ein französischer Käse. Hat mir aber trotzdem gemundet, weil er so gut schmeckt.