Sympathy for Mr. Vengeance
Boksuneun naui geot (2002), KR Laufzeit 121 Minuten, FSK 16, Thriller, Horrorfilm, Drama
7.4
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von Chan-wook Park, mit Kang-ho Song und Ha-kyun Shin
Der taubstumme Ryu hat nur ein Ziel vor Augen: Er will seiner schwerkranken Schwester eine Nierentransplantation ermöglichen. Doch er muß einsehen, daß er dies auf legale Weise nicht erreichen wird. Ein Deal mit einer kriminellen Bande von Organhändlern soll das Leben seiner Schwester retten, aber die Gangster haben nur ihre eigenen Interessen im Sinn und stehlen ihm sein Geld. Als letzten verzweifelten Schritt plant er eine Kindesentführung. Doch dies erweist sich für ihn als ein weiterer, äußerst fataler Fehler.
Cast & Crew
-
Chan-wook Park
-
Kang-ho Song
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Park Dong-jin
-
Ha-kyun Shin
-
Du-na Bae
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Cha Yeong-mi
-
Ji-Eun Lim
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Ryus Schwester
-
Bo-bae Han
-
Se-dong Kim
Regie
Schauspieler
-
Dae-yeon Lee
-
Jae-sun Lee
-
Mu-yeong Lee
-
Yong-jong Lee
-
Chan-wook Park
- Genre
- Thriller, Horrorfilm, Drama
- Zeit
- 2000er Jahre
- Ort
- Südkorea
- Handlung
- Blutgruppe, Bruder-Schwester Beziehung, Erpressung, Freundin, Kindesentführung, Nierentransplantation, Organhandel, Organspende, Rache, Taubstumm, Transplantation, Verzweiflung
- Stimmung
- Ernst, Spannend, Verstörend
- Mitmachen
- Wie gut passen diese Schlagworte? Stimm ab und hilf uns sie neu zu gewichten!
Drehbuch
Filmdetails Sympathy for Mr. Vengeance
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Kritiken (2) — Film: Sympathy for Mr. Vengeance
Julio Sacchi: Das Manifest
Kommentar löschenSYMPATHY FOR MR. VENGEANCE ist insbesondere im angelsächsischen Raum auf Unverständnis gestoßen. Der Film hätte keinen Rhythmus, sei bis auf seine gelegentliche Brutalität blaß und seine gesellschaftlichen Kommentare nur eingebildet. Das mag der verkümmerten Bereitschaft zur Herausforderung geschuldet sein. Park Chan-Wooks Film ist eine visuell wohlüberlegte, äußerlich sehr ruhige, doch innerlich vor Schmerz aufschreiende Meditation über Verlust, Rache und das Alleinsein.
Kritik im Original 5 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
alviesinger: bummelkino
Kommentar löschenSchuld und Sühne kulminieren in einem Blutbad voller Hoffnungslosigkeit.
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Kommentare (27) — Film: Sympathy for Mr. Vengeance
Kommentar schreibenHypnohouse 2012/01/31 16:06:51
Kommentar löschenMitleid, Hoffnung, Verzweiflung, ein Funken Freude, Verlust, Hass, Dunkelheit, Trauer.
Als mir letztens dustyOn3 diesen Film empfohlen hat, hätte ich nicht gedacht, dass ich innerhalb von 116 Minuten all diese Gefühle zu sehen, zu hören und zu spüren bekommen werde. Nun war es soweit. Der Film war vorüber und was mir verblieb, waren die Nachwirkungen einer emotionalen Achterbahnfahrt.
Der Film beginnt sehr ruhig und sehr überlegt. Die Charaktere werden einem vorgestellt. Langsam beginnt man mitfühlend zu werden und hat sowohl Mitleid mit Ryu, als auch mit seiner kranken Schwester. Es entwickelt sich eine intime Beziehung zwischen dem Zuschauer und Ryu. Warum? Weil er das macht, was jeder machen würde. Er versucht das leben der Person zu retten, die er am meisten liebt. Deswegen sind die Handlungsvorgänge, die ruhigen Szenen, die wundertollen Aufnahmen, der Schnitt und die Details der ersten Filmhälfte sehr wichtig und prägend für den ganzen Film. Folglich verstehe ich nicht, warum in etlichen Kommentaren erwähnt wird, dass die erste Hälfte des Films, lahm, anstrengend und ermüdend sei?!
Fakt ist, dass die erste Hälfte, aber auch im großen und ganzen der ganze Film von der Ruhe lebt. Wenige Dialoge, viel Bildgewalt und eben Stille. Diese absolute Stille und diese geplante Ruhe umschlingen einen. Deswegen ist die erste Hälfte bereits deprimierend genug.
Eines der besonderen Merkmale in diesem Film, war es zu sehen, wie faszinierend der Regisseur Park Chan-wook mit den Gefühlen der Zuschauer umgegangen ist. Er präsentiert die Emotionen im Film wahrhaft betrügerisch, sodass man keine Sekunde lachen kann, ohne weinen zu müssen. Jedes mal wenn er eine kleine Priese Hoffnung in den Raum wirft, lässt er genau diese sofort verschwinden, sodass der Zuschauer nackt und verzweifelt sich selbst überlassen wird.
Ebenfalls ist es sehr interessant, jedoch auch schockierend zu sehen, wie eine einzige Fehlentscheidung, ein naiver oder unüberlegter Akt, die nahe Zukunft so massiv verändern kann, sodass ein mit Hass erfüllter, doch lebloser Körper entsteht, der bis zum bitteren Ende und bis zu seiner vollkommenen Leere leidet.
Doch das wohl schlimmste ist, dass im Verlaufe des Films, die Distanz und die Nähe zu den Protagonisten stark miteinander verbunden sind. Kaum ist man mitfühlend und lässt die Nähe zu einem Charakter zu, beginnt man im anderen Augenblick bereits die Ferne zu suchen.
Ich persönlich kann nur sagen, dass dieser Film mich fasziniert, schockiert und auch verwirrt hat, vor allem wegen der Darstellung und der Entwicklung der Protagonisten. Man sieht es nicht oft, dass sämtliches Glück, die leidenschaftliche Liebe und die gesamte Freude aus den Charakteren entzogen wird, sodass sie ihre Identität, ihre persönlichen Moralvorstellungen und schließlich alles in ihrem ganzen Leben verlieren.
Für mich hatte dieser Film eine ganz besondere Wirkung. Neben den cineastischen Aspekten wie der Perspektive oder der Atmosphäre, hat mich der Film durch die Verletzlichkeit und der Veränderung der Charaktere zutiefst beeindruckt und traurig gemacht.
*Spoiler evtl.*
Eine Szene hat mich besonders beeindruckt:
''Daddy, Daddy, warum hast du mir denn kein Schwimmen beigebracht?''
-Die Reaktion dazu, die Mimik dazu. Dieses Bild voll Schuldgefühle. Fantastisch.
Fazit: I got mind fucked.
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dustyOn3 2012/02/01 04:28:19
Antwort löschenSehr schön! :-)
Hypnohouse 2012/02/01 10:54:48
Antwort löschenDanke! :)
VisitorQ 2011/12/06 20:42:46
Kommentar löschenEin ganz bitterer und brutaler Film. Vielleicht etwas zu dick aufgetragen aber das gehört beim koreanischen Film einfach dazu. Mich fasziniert dieser Film von Park chan-wook auf alle Fälle immer und immer wieder. Auch wenn ich mir danach oft wünsche ich hätte einen anderen Film gesehen... aua aua.
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dustyOn3 2011/11/14 05:27:47
Kommentar löschenWie? Was? Wo? Ich dachte ich hätte dieses Meisterwerk bereits bewertet. Ohmagad.
"Sympathy for Mr. Vengeance" ist der erste Teil der Filmtrilogie neben Oldboy (2003) und Lady Vengeance (2005). Was mir gefällt ist, dass jeder dieser Filme auf seine eigene Weise hin genial ist. Auch wenn nur eine grobe Verbundenheit der Handlung existiert, so trübt diese Tatsache keineswegs den Scharfsinn von Park Chan-wooks Film.
Ryu hat mir eindeutig am besten gefallen, der trotz seiner Taubheit sein Leben meistert, wie kein Zweiter. Neben der stets minimal amüsanten, aber dennoch ernsten Story, können alle Schauspieler ihr Können wunderbar unter Beweiß stellen. Das Thema Rache wird wieder einmal hervorragend behandelt, wenn auch anders als in den beiden folgenden Filmen. Park Chan-wook legte hier eindeutig mehr Wert auf positive Emotionen und Humor.
Im Endeffekt ist "Sympathy for Mr. Vengeance" genauso empfehlenswert wie auch "Oldboy" und "Lady Vengeance". Auf jeden Fall ein Muss für diejenigen, die die beiden Nachfolger bereits kennen, diesen Film aber noch nicht gesehen haben. Für alle Anderen wird es längst Zeit.
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WHaninger 2011/11/04 16:07:37
Kommentar löschenIch liebe diesen Film, aber ich will ihn nie wieder sehen. Mir war danach wochenlang komisch zu mute, als ob genau dieser Film mich wie ein Zug getroffen hätte.
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klassische Hutformen 2011/11/06 12:42:49
Antwort löschenging mir auch so
BigDi 2012/01/29 21:18:34
Antwort löschenTrotz des Humors? oO
Joeyjoejoe17 2011/09/13 22:30:59
Kommentar löschenGute Story, die aber recht undurchsichtig erzählt wird. Zwar stets konsequent vorangetrieben, aber unklar inszeniert, geht so einiges an Spannung verloren - was wohl v. a. daran liegt, dass die Darsteller alle gleich aussehen :D
Spaß beiseite. Die Geschichte war gut und packend, nur an der Erzählung dieser, die sich zu sehr auf die Bildsprache verlässt, hapert es leider. Dadurch kam bei mir einige Male Verwirrung anstatt Spannung auf. war wirklich schade.
Im Gegenzug dazu überzeugt der Film durch eben diese unglaublich gute und gewaltige metaphorische Visualisierung. Die Bilder, die hier verewigt wurden, sind großartig und verleihen dem Rachethriller zurecht das Prädikat "Kunstwerk".
Die Schauspieler leisten (für asiatische Verhältnisse) gute Arbeit, die Musik überzeugt und unterstreicht die Atmosphäre, und die Inszenierung ist große Klasse.
Einzig das Storytelling hat mich sehr gestört und mir so einige Fragezeichen über meinem Kopf beschehrt. Deshalb gibt es leider eine niedrigere Bewertung als ich gerne vergeben hätte für diesen ausdrucksstarken Auftakt der Rache-Trilogie von Chan-wook Park.
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BigDi 2012/01/29 21:18:14
Antwort löschenMit etwas Übung sehen die Darsteller schwer verschieden aus; generell leichter zu unterscheiden als manche deutschen. :D
Joeyjoejoe17 2012/01/29 23:02:56
Antwort löschen:D
Ich versuche auch sobald wie möglich eine Zweitischtung hinterherzuschieben, da wird sich die Wertung wohl etwas nach oben korrigieren.
fkfilmkritik 2011/08/09 23:23:12
Kommentar löschenGespräche auf taub/stumm, Nierenspende, Entführung, Unfall.
Aus diesen bemerkenswerten Zutaten schöpft Chan-wook Park seinen Auftakt der Rache-Triologie. Dieser ist eher langatmig, aber trotzdem sehr zugänglich. Dabei in seiner Atmosphäre äußerst ruhig und dicht zugleich. Diese Dichte steht "Mr. Vengeance" sehr gut zu in seinem Tiefgang. Da wo "Oldboy" durch seine beklemmende Härte verstörte, ist "Mr Vengeance" in Trance und gleitet in seiner Ruhe dahin. Wo die Kamera in "Oldboy" durch die Gänge sirrt, bleibt sie in "Mr Vengeance" in vielen Szenen ruhig, aber effektiv an Ort und Stelle. Die Story an sich bietet schon interessante Ansatzpunkte. Die Wendungen werden dem Plot in jedem Fall gerecht, und gehen teilweise auf die Psyche. Ein äußerst bemerkenswerter Thrill, den man hier erleben kann.
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_Garfield 2011/08/14 17:50:01
Antwort löschenAuf jeden Fall vorgemerkt :)
Bandrix 2011/07/31 10:39:56
Kommentar löschenPark Chan- Wook macht es dem Zuschauer mit seinem Auftakt der Rachetrilogie nicht einfach.
„Sympathy for Mr. Vengeance“ braucht unheimlich lange, bis er in Fahrt kommt. Ganz anders als in „Oldboy“ entspinnt sich zuerst ein kleines und ruhiges Drama, bevor die Vergeltung eigentlich beginnt. Das wird bei vielen schon zu Ermüdungserscheinungen führen und ich könnte es ihnen nicht einmal übel nehmen.
Denn man muss sich auf diesen Film einlassen. Er ist keine einfache Kost, wechselt der Regisseur doch das Erzähltempo in praktisch jeder Szene, enthält dem Betrachter wichtige Szenen vor und lässt ihn diese erst später selbst rekonstruieren.
Doch hat man sich erst einmal mit der ungewöhnlichen Erzählweise abgefunden, entspinnt sich ein kraftvolles und nachhaltig wirkendes Rachedrama, das vor allem in der zweiten Hälfte an emotionaler Schlagkraft gewinnt.
Dank der extrem langen Einführung hat jeder Charakter viel Tiefe, sowohl Licht- als auch Schattenseiten. Deshalb fällt es schwer einen Protagonisten auszumachen.
Sie alle sind letztendlich bemitleidenswerte Kreaturen, die vom Schicksal gebeutelt sind und zu ihren Taten durch Unrecht getrieben wurden.
Am Ende bekommt jeder, dass was er verdient und der Zuschauer empfindet Mitleid. Insofern kann ein Filmtitel gar nicht passender sein.
„Sympathy for Mr. Vengeance“ ist wunderbar fotografiert, schön geschnitten und vordergründig langsam erzählt. Ein besonderer Film, der entweder geliebt oder gehasst wird und am Ende einen schweren Klos im Hals zurücklässt.
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hash 2011/07/17 19:22:51
Kommentar löschenNicht so gut wie "Oldboy", kann aber durch eine unglaubliche Atmosphäre glänzen. Der Film präsentiert keinen astreinen Helden und somit ist es schwer, sich als Zuschauer überhaupt auf die Seite einer handelnden Person zu stellen. Was den Film in meiner Wertung leicht zurückwirft, ist die schwache erste Stunde, in der die Dinge nur sehr langsam ins Rollen kommen. Die zweite Stunde hingegen brilliert mit eindrucksvollen Szenen und gekonnter Narration.
Das Ende ist nichts für schwache Nerven, den Film wird man also ohne die Freundin gucken müssen ;)
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Ezra 2011/07/17 19:33:50
Antwort löschenDas ging aber schnell =)
hash 2011/07/17 20:58:03
Antwort löschenZum Glück habe ich einen Kollegen, der sich dem Asia-Film verschrieben hat. Da kann man ab und zu mal gut Sachen ausborgen :) Hab mich nun erst einmal eingedeckt ;)
Thanatos1 2011/07/11 12:58:41
Kommentar löschenGuter Film, aber kein vergleich zu den nachfolgenden Meisterwerken Oldboy und Lady Vengeance.
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Shritz 2011/04/30 18:17:38
Kommentar löschen"Sympathy for mr. Vengeance" begründet das Hauptwerk des Koreaners Park Chan-wook. So unterscheidet sich der erste Teil seiner Rachetrilogie stark von den beiden Folgenden. Es dauert etwas, bis der Film in Fahrt kommt, besonders die erste Hälfte ist relativ träge und langatmig, trotz der tollen Atmosphäre. Intensiv sind die Schicksalsschläge in jedem Fall. Die ruhige Inszenierung wird zwar beibehalten, doch hat die zweite Hälfte des Films deutlich mehr Spannung zu bieten. Die Rachegeschichte stützt sich hier nicht nur auf ein Einzelschicksal, sondern verbindet die Hintergründe der Charaktere miteinander, wodurch sich eine Art Aktion-Reaktions-Kette bildet, deren zerstörerische Kraft im konsequenten Ende gezeigt wird. Konsequent zumindest in der Inszenierung, in der Botschaft eher weniger.
Dennoch kann der Start der Rachetrilogie als durchaus beachtlich angesehen werden, kann Park Chan-wook schließlich mit seiner ruhigen Inszenierung und den wenigen, intensiven Gewaltausbrüchen als Kontrast dazu punkten. Der ausgezeichnete Cast tut sein Übriges.
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Wumz 2011/03/28 19:31:49
Kommentar löschenIm ersten Teil der Rache-Trilogie von Chan-wook Park herrscht vor allem eins, Atmosphäre.
Es wird nicht viel gesprochen, was mich aber nicht gestört hat. Park baut die Atmosphäre vor allem mit seinen sehr gut ausgewählten Settings und den tollen Bildern auf. Sämtliche Akteure befinden sich auf einem Rachefeldzug und man kann es keinem verübeln, es gibt sozusagen kein gut und böse. Nur wer sich rächt wird Siegen, oder doch nicht?
Im Vergleich zu "Oldboy" zieht der Film trotzdem den Kürzen, der alte Junge ist halt einfach noch was spannender und hat mich mehr in seinen Bann gezogen. Besser als "Lady Vengeance" fand ich "Sympathy for Mr. Vengeance" dennoch.
Fest zu halten bleibt jedoch das man mit einem Film von Chan-wook Park nicht viel falsch machen kann.
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Hendrik 2011/03/03 21:16:53
Kommentar löschenAuch auf die Gefahr hin, dass ich mich mit diesem Kommentar ähnlich beliebt mache wie mit dem zu "Lady Vengeance", aber ich habe den Film gesehen und kann nicht anders: Stellenweise hatte ich fast den Eindruck, dass "Meisterregisseur" Chan-wook Park mit diesem Film eine Komödie drehen wollte, die irgendwie entsetzlich schiefgegangen ist. (Das Ende mit der Rache für Yeong-mi z.B. hat mich irgendwie an das Ende von "Johnny English" erinnert, in dem man den von English in Not erfundenen Kerl mit dem absurden Aussehen am Pool sehen kann - aber das muß man nicht unbedingt verstehen...) Wenigstens ist er nicht so moralisch fragwürdig wie die Rachelady, aber dafür gibt es auch kaum Schauwerte (es schneit ja auch nicht).
Diesmal stehen übrigens folgende Weisheiten auf dem Lehrplan:
1) Das südkoreanische Sozialsystem saugt!
2) Man kann immer für Rache von Dritten gegengerächt werden - also obacht!
3) Als Taubstummer sollte man nicht ein Kind an einem Gewässer unbeaufsichtigt spielen lassen!
Das verpackt in die uninteressanteste Geschichte, die man finden konnte, ein paar vereinzelte Geschmacklosigkeiten und eine möglichst langatmige Inszenierung - und fertig ist "Sympathy for Mr. Vengeance"!
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stuforcedyou 2011/03/03 21:26:06
Antwort löschenKeine Sorge, ich mag dich trotzdem immer noch;)
Xebeche 2011/03/03 22:40:33
Antwort löschenDer Film gefällt mir zwar, aber schön geschrieben! :)
Alle 4 Antworten zeigen
Hendrik 2011/03/05 22:40:04
Antwort löschen@beide: Danke! Da bin ich ja noch mal davongekommen...
String 2011/11/04 00:10:59
Antwort löschen...und fertig ist ein weiter Spoiler-Kommentar.
momopipi 2011/01/06 00:21:26
Kommentar löschenAus der "Rache-Trilogie" ist wohl dieser Film der am wenigsten exotische Teil und gleichzeitig angenehmer zu schauen als Oldboy oder Lady Vengeance. Außerdem ist der Film nicht so extravagant in seinen Brutalitäten, wobei diese trotzdem allgemein überdurchschnittlich heftig sind. Dieser Film reduziert sich auf diesen Rache-Aspekt, das macht den Film leider etwas zu plump. Der Film hat also wenig mit der Genialität von Oldboy zu tun, aber wenigstens ist er dafür angenehmer zu gucken als Lady Vengeance. Um aber diesen Vergleich der Trilogie beiseite zu lassen: Der Film ist technisch absolut klasse, storymässig definitiv gut und auch dieses Rachegefühl wird klasse übermittelt. Nur leider wirken die Filmszenen an allen Ecken und Kanten viel zu langatmig. Immerhin besser als bei Lady Vengeance...
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BigDi 2010/07/27 13:33:11
Kommentar löschenPhysischer und psychischer Schmerz in all seiner Schonungslosigkeit auf Zelluloid gebannt. Fast schon gemächlich erzählt Park Chan-Wook seine Geschichte um falsche Entscheidungen und schicksalsträchtigen Zufälle, die immer weiter eskaliert und so einige Grenzen überschreitet, ohne je plakativ oder übertrieben zu werden. "Sympathy For Mr. Vengeance" mag die rauschhafte Wirkung seiner Nachfolger fehlen, doch seine Wucht ist zum großen Teil die, die nach dem Anschauen wie ein Stein im Magen liegen bleibt - für immer. Dass man dabei die Handlungen jeder Person nachvollziehen kann und mit allen zugleich mitleidet, mach das Ganze noch verstörender und drastischer. Das Ende ist das Ende und nichts bleibt außer einem dumpfen Gefühl im Magen und einer Gänsehaut am ganzen Körper, als hätte man eben erfahren, dass die Hölle kein Flammenmeer, sondern ein unterkühlter Ort auf Erden ist. Ein bis über die Schmerzgrenze intensives Gewaltdrama, visuell und schauspielerisch perfekt und mit viel mehr Nachhall, als man es beim Ansehen vermutet.
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Ribelle 2010/03/15 23:09:02
Kommentar löschenEin Film in dem nicht sehr viel gesprochen wird, was jedoch völlig in Ordnung ist, da in sehr ausdrucksvollen , verstörenden Bildern und Szenen gesprochen wird..Dieser Film ist -wie alle Park Filme - nichts für schwache Gemüter und ein weiteres Meisterwerk.
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Tyler__Durden 2010/01/07 21:25:15
Kommentar löschenWegen einigen Inhaltlichen schwächen am Anfang zieht "Sympathy for Mr. Vengeance" im Vergleich mit seinen zwei Nachfolgern zwar den kürzeren was aber nicht weiter schlimm ist. Denn in seiner eigenen weise ist Park's Erster Teil der Rache Trilogie ein Intensives und zugleich Visuell einzigartiges, fast schon Experimentelle Abhandlung des Themas "Rache".
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Marti DiBergi 2009/10/25 22:18:22
Kommentar löschenSehr heftiger Film, der einen an die Grenze des Ertragbaren führt. Hier werden alle Konventionen über Bord geworfen und man weiß nie, was als nächstes passiert.
Aber genau das sowie die Ruhe des Films werden wahrscheinlich bei vielen nicht ankommen. Wer jedoch in den Film investiert(Zeit und Hirnschmalz), kriegt hier ungemein viel heraus.
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cannibal83 2009/10/21 12:27:46
Kommentar löschenEnorm langweilig, verwirrend und träge. DER Ausfall in Chan-wook Park's Rachetrilogie!
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Bl00dShed 2009/11/07 19:19:47
Antwort löschenDer Ausfall? Das war wohl eher der Anfang. ;)
cannibal83 2009/11/16 21:54:47
Antwort löschenIch hab die Filme nicht-chronologisch gesehen, was ja auch nicht erforderlich ist. Rückblickend bleibt "Sympathy for Mr. Vengeance" jedenfalls der Ausfall, für mich. ;)
Heiderditte 2009/10/16 16:36:50
Kommentar löschenFast sogut wie Oldboy und Lady Vengeance aber zu ruhig.
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Rocky22 2009/08/22 02:31:18
Kommentar löschenSchon erstaunlich wie das Thema Rache, in unterschiedlichen Variationen durch Bilder, Story-Line und den Empfindungen der Rache Dargeste wurde. Hier ist die Basis, die Not mit dem aufeinanderprallen des Zufalls und deren Konsequenzen. Da aus letzter Hoffnung etwas in gang gesetzt wird, was sehr tragisch bebildert ist. Es wird überhaupt Recht wenig gesprochen, was größtenteils daran liegt das man die Akteure in ihren eigenen Konflikten Beobachtet. Was auch daran liegt das einer der Hauptsprotagonisten Stumm ist, was zusätzliche Angespanntheit reinbringt. (Da man weis, das eine Aussprache der Kontrahenten nicht in üblichen Sinne stattfinden kann.) Was bis zur Hälfte des Films unglaublich Bedrückend und sehr nahe geht.
Was eine Atmosphäre erzeugt, in der man es manchmal nur schwer aushält.
Leider ist der Zeitpunkt, wo der Rachefeldzug in ganggesetzt wird, dann auch der Punkt an den die Brutalität den Karakteren die Wirkung nimmt. Ich kann nicht genau beschreiben warum, aber der Film hat mich am meisten zweigespalten. Da die Story nicht auf Gut und Böse im Klassischensinne, oder wie bei den anderen Teilen klar definiert wurde. Man sieht den Schicksalen unentschlossen und hin und her gerissen dabei zu, wie sie sich in ihrer Hoffnungslosigkeit verlieren.
Und Deswegen die Rache Aktionen nicht die Schockierende Wirkung, beziehungsweise der Verlauf nicht etwas zu heftig ist.
Was im gesamt Bild, dem Film wohl er zu einen Interessanteren macht. Als ihn deswegen abzuwerten.
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