Szenen einer Ehe
Scener ur ett äktenskap (1973), SE Laufzeit 271 Minuten, FSK 16, Drama, Kinostart 20.09.1976
7.4
Kritiker
9 Bewertungen
Skala 0 bis 10
9 Bewertungen
Skala 0 bis 10
7.2
Community
229 Bewertungen
13 Kommentare
229 Bewertungen
13 Kommentare
-
Deine Vorhersage
Deine Bewertung
Keine ?
Keine ?
von Ingmar Bergman, mit Liv Ullmann und Erland Josephson
Marianne und Johan führen eine scheinbar glückliche Ehe. Doch schon seit langer Zeit werden Konflikte nicht mehr offen ausgetragen sondern verdrängt und belasten unterschwellig die Beziehung. Als der Streit eines befreundeten Paares in der Scheidung gipfelt und Johan zudem die 23-jährige Studentin Paula kennen lernt, zerbricht auch die Ehe von Marianne und Johan. Sie bekämpfen sich bis hin zur Selbstaufgabe, aber am Ende entsteht doch eine neue Liebe.
Cast & Crew
-
Ingmar Bergman
-
Liv Ullmann
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Marianne
-
Erland Josephson
-
Bibi Andersson
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Katarina
-
Jan Malmsjö
-
Gunnel Lindblom
-
Anita Wall
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Frau Palm
Regie
Schauspieler
-
Barbro Hiort af Ornäs
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Frau Jacobi
-
Ingmar Bergman
- Genre
- Psychodrama, Ehedrama
- Handlung
- Affäre, Akademiker, Beziehung, Beziehungsprobleme, Dialog, Ehe, Ehefrau, Ehekrise, Ehemann, Ehepaar, Ehestreit, Entfremdung, Freundschaft, Kleinbürgertum, Konversation, Mann-Frau-Beziehung, Mittelschicht, Neubeginn, Professur, Scheidung, Scheitern, Scheitern, Sehnsucht, Streit, Student, Trennung, Untreue, Zerrüttete Beziehung
- Stimmung
- Ernst, Hart, Verstörend
- Mitmachen
- Wie gut passen diese Schlagworte? Stimm ab und hilf uns sie neu zu gewichten!
Drehbuch
Filmdetails Szenen einer Ehe
Trailer zum Film Szenen einer Ehe
Kein Trailer gefunden.













Kommentare (13) — Film: Szenen einer Ehe
Kommentar schreibenAlexDeLarge 2011/09/23 16:48:22
Kommentar löschenGrandios! Empfehle unbedingt die 6 stündige Fernsehfassung.
Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
Sigmund 2011/09/12 18:10:09
Kommentar löschenAn dieser Stelle sei die Floskel erlaubt: Ein epochales Meisterwerk, in dem Bergman minutiöser als im Kino jemals zuvor (und jemals danach) eine Paarbeziehung seziert.
Hier wird die Nähe, Tiefe und Verbundenheit der beiden Partner schon dadurch spürbar, dass sie bereit sind, in teils quälerischer Kleinarbeit ihrer Beziehung auf den Grund zu gehen, und sich dabei natürlich auch mit Lügen, Selbstlügen und Illusionen konfrontieren müssen. Ein Prozess, so nah an der schillernden Logik der Psyche, verknüpft mit so vielen wesentlichen, aber auch unbequemen Wahrheiten, dass man sich kaum vorstellen kann, dass SZENEN EINER EHE einst ein Massenpublikum begeisterte – ein tiefenpsychologischer Welterfolg!
Trotz einiger gestelzter Dialoge (Synchro?) hat der Film auch nach fast 40 Jahren nichts an Aktualität eingebüßt – mal abgesehen vom Interesse des Großpublikums, auch mal UNTER die Oberfläche zu schauen.
19 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 3 Antworten
filmfan90 2011/09/12 18:41:12
Antwort löschenDein Kommentar macht Lust auf den Film, allerdings wurde ich mehrfach vorgewarnt, dass "Szenen einer Ehe" ziemlich belastend sei und ich deshalb lieber auf eine Sichtung verzichten solle...
Alle 3 Antworten zeigen
filmfan90 2011/09/12 18:45:09
Antwort löschen...und das hat letztlich erst recht mein Interesse an dem Film geweckt.^^
Sigmund 2011/09/12 18:53:08
Antwort löschenKommt darauf an, was man unter "belastend" versteht. Für den einen ist die Kammerspielartigkeit des Films in Verbindung mit seiner Lauflänge belastend, für den anderen vielleicht auch die Szenen, in denen es psychisch ans Eingemachte geht. Für Freunde des Großen 1x1 der Seele ist der Film jedenfalls ein Fest!
Aber sieh selbst :)
Puni 2011/08/27 13:23:46
Kommentar löschenMittlerweile dürfte "Szenen einer Ehe" mein Lieblings-Ingmar Bergman Film nach "Wilde Erdbeeren" sein. Zwar längst nicht so zugänglich wie letzterer, aber erschreckend ehrlich, glaubhaft und teilweise voller Wahrheit fühlt man schon nach kurzer Zeit sehr mit der Hauptdarstellerin mit. Es ist für mich ein Rätsel, wie man so ein Drehbuch für einen Film schreiben kann, der fast ausschließlich aus Dialogen besteht, und dann auch noch auf fast 5 (!) Stunden Material kommt.
Mit Sicherheit kein einfacher, ich selbst hab auch nur die Kinofassung geguckt, dafür aber sehr einsaugender, gefühlvoller Film, den man sich als Freund Bergmans nicht entgehen lassen sollte. Ich jedenfalls wurde für die investierte Zeit von fast 3 Stunden belohnt.
4 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
cannibal83 2011/02/28 23:36:44
Kommentar löschenSehr anstrengend (es sind nunmal 170 Minuten Bergman am Stück) dabei allerdings auch schonungslos offenherzig und stellenweise beängstigend real. Die eheliche Beziehung wird so akribisch und detailgenau erzählt wie in keinem anderen Film zuvor und vermutlich auch danach.
Somit nix für den lockeren Filmabend, aber wie so oft bei Bergman erfährt man viel über das Leben, die Menschen und letztlich auch über sich selbst. Und weil der Schwede so eine unglaubliche Beobachtungsgabe hatte, verzeiht man ihm auch mal die ein oder andere Länge. Meisterhaft!
9 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
lens flare 2011/02/19 11:48:06
Kommentar löschenein kunstwerk! wer die drei stunden durchhält, wird belohnt mit prozessanalyse & kulturgeschichte der ... schnarch … ähm ... paarbeziehung mitte-ende des 20. Jhs. distinguiert, einsichtig, wahrhaftig, ABER: LANG, FAD und BAR aller sinnlich leichtfüssigen momente dieser einen facette menschlichen lebens. ein hoch auf woody allen!
und damit auf bergman.
2 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
Nevenka 2011/01/14 09:19:57
Kommentar löschenIngmar Bergman ist und bleibt einer meiner Lieblingsregisseure. In diesem Film hat er die Wahrheit bis über die Schmerzgrenze hinaus dargestellt. Und obwohl die Protagonisten die ganze Zeit miteinander sprechen, wird unser Vertrauen in andere Menschen und in unsere Wahrnehmung heftig unterlaufen. Realitätsgrusel.
4 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 2 Antworten
Joe Gillis 2011/01/14 15:57:43
Antwort löschenFür Dich als Berlinerin vielleicht interessant:
http://www.berlinale.de/de/presse/pressemitteilungen/alle/Alle-Detail_6356.html
Nevenka 2011/01/14 18:28:40
Antwort löschenDanke für den Hinweis!
moep0r 2010/02/01 01:31:01
Kommentar löschenSehr ruhig, ehrlich und ungemein anstrengend.
1 Mitglied gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
maxgoesche 2009/12/16 21:17:57
Kommentar löschenSzenen einer Ehe ist der Zerfall einer Beziehung und die Bewusstwerdung einer Liebe. Dass der Film in den 70er Jahren für reichlich Gesprächsstoff sorgte, mag aus heutiger Sicht vielleicht nicht mehr ganz nachvollziehbar sein - schockierend ehrlich wirkt er auch heute noch. So analytisch genau hat vor und nach Bergman niemand die Institution Ehe seziert. Die Größe dieses Regisseurs zeigt sich darin, dass er den Zuschauer zwingt, sich mit den eigenen Lebenswirklichkeiten auseinanderzusetzen. Das ist hier über weite Strecken physisch erfahrbar. Besser als die Kinofassung sind die sechs Teile der TV-Fassung.
2 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
Fulsome. 2009/11/11 20:14:19
Kommentar löschenReal, Ruhig, Intim.
Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
alanger 2008/07/28 01:53:25
Kommentar löschensteven spielberg: "ich habe bergman immer bewundert und wünschte, ich wäre ein so guter filmemacher wie er. aber das wird nie geschehen. seine liebe fürs kino macht mir fast ein schlechtes gewissen." und dies ist sein schmerzvollster und schönster film.
3 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
Waquo 2008/06/09 01:40:36
Kommentar löschenAuch mein Lieblingsfilm von Bergman. Für Bergman-Verhältnisse eher unphilosophisch, beschäftigt er sich mit dem Allerweltsproblem einer scheiternden Ehe. Das Ergebnis ist ein höchst intimer und schmerzhaft schöner Film.
Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
Iroas 2007/12/14 02:02:04
Kommentar löschenEiner von Ingmar Bergmans Meisterwerken die eine scheinbar glückliche Ehe beobachtet. Die nicht ausgetragenen Konflikte werden wundervoll gezeigt und lassen genügend Spielraum für eine Selbstreflexion.
Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
Lumière 2007/08/04 17:11:28
Kommentar löschenIntensiver und beeindruckender Film. Umwerfende schauspielerische Leistung und grandiose Regie. Letztendlich geht es um die Frage, die wir uns alle stellen: Wer sind wir und wie überbrücken wir unsere Einsamkeit? Können wir in der Partnerschaft uns selber finden? Die Dominaz der Sexualtität, die wir nicht wahr haben wollen. Grandios beobachtet und filmerisch umgesetzt - mit einem hoffnungsvollem Ende.
Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten