Tage des Ruhms
Indigènes (2006), BE/DZ/FR/MA Laufzeit 119 Minuten, FSK 12, Historienfilm, Drama
2 Bewertungen
Skala 0 bis 10
121 Bewertungen
4 Kommentare
Keine
von Rachid Bouchareb, mit Sami Bouajila und Jamel Debbouze
1943. Um im Kampf gegen die deutschen Besatzer zu bestehen, stellt General De Gaulles ein riesiges französisches Exilheer auf. 233.000 Kolonial-Afrikaner werden mobilisiert. Sie riskieren ihr Leben für ein Land, das sie nie gesehen haben. Angeführt von Sergent Martinez marschieren die Algerier Said, Yassir, Abdelkader und Messaoud nach Italien, wo sie in der verlustreichen Schlacht von Monte Cassino ihre Feuerprobe bestehen müssen. Im Rahmen der Operation Dragoon landen sie anschließend in Südfrankreich und befreien Marseille. Doch die französischen Ideale von Gleichheit und Brüderlichkeit gelten für die Nordafrikaner nicht. Immer wieder erfahren sie Diskriminierung und Rassismus aus den eigenen Reihen. Als Speerspitze im Kampf um das Reich kommt es für sie im Elsass zum finalen Gefecht mit der Wehrmacht.
Cast & Crew
- Genre
- Kriegsfilm, Politdrama, Drama
- Zeit
- 1950er Jahre, Algerienkonflikt
- Handlung
- Algerier
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Kommentare (4) — Film: Tage des Ruhms
akita_inu Thu, 05 Jul 2012 18:38:38 -0000
Kommentar löschenIch verstehe die ganzen negativen Bewertungen und Kommentare nicht.
Ich stimme durchaus dem Kommentar zu, dass einer der Schauspieler den Arm nicht bewegen kann oder das -Spoiler!- Martinez stirbt.
Aber das Wichtigste an dem Film ist doch die Ungerechtigkeit, die kritisiert wird, die ungleiche Behandlung zwischen den französischen und arabischen/afrikanischen.
Die Soldaten verlassen genauso ihre Familien und Freunde, um Frankreich gegen die Deutschen zu verteidigen und zu befreien und im Endeffekt werden sie nur dazu benutzt, um hoffentlich vor den Franzosen im Krieg zu sterben. Sie kennen Frankreich nicht und sind in ihrem Patriotismus und ihrem Stolz trotzdem bereit, ihr Leben für es zu riskieren (obwohl sie durch die Kolonisation auch Gründe hätten, es zu hassen). Der Film spricht auch die Behandlung nach dem Krieg an. Bis nach dem Film waren die Renten für französische Kriegsveteranen höher, als die von den Arabisch-/Afrikanischstämmigen.
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EvaOnExtasy Sun, 04 Sep 2011 07:13:29 -0000
Kommentar löschenDer Film hat diese Geschichte mit der Gleichberechtigung unter einander ganz gut umgesetzt. Achtung SPOILER! Es war von Anfang an abzusehen, das Martinez stirbt. War enttäuscht, wie er dahingestorben ist.
Hat mich im großen udn ganzen mittelmäßig uterhalten.
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werner-holt Thu, 05 May 2011 17:49:47 -0000
Kommentar löschenAlso manchmal kann man nur mit dem Kopf schütteln, da wird in dem Film die Rolle eines Soldaten mit einem Schauspieler besetzt der von Anfang an in dem Film körperlich behindert ist. So läuft der eine Typ die ganze Zeit mit der Hand in der Tasche rum. Ich hab das nachgelesen, weil ich zu Anfang dachte der Typ hat sich vielleicht im Laufe des Films verletzt und ich hab es nicht mitbekommen. Aber nein die Rolle ist wirklich von jemanden besetzt worden der im Leben kein Gewehr halten könnte (deshalb stirbt er ja auch zum Schluß mit dem Revolver in der Hand)
Unglaublich.
Auch sonst kein guter Film, schlechte Schauspieler, miese Kampfszenen, zuviel sinnloses Geseier, schlechter Schnitt.
Die Geschichte mag bestimmt interessant sein, ist leider aber total misslungen. Und dann die Sache mit dem Schauspieler.
Nee Finger weg,
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phreaks Wed, 22 Oct 2008 08:03:37 -0000
Kommentar löschenAls ich die Beschreibung zu dem Film las, war ich durchaus interessiert die WW2-Geschichte einfach mal aus einem anderen Blickwinkel erzählt zu bekommen. Aber wie mein Vorredner schon schreibt, bleibt die Geschichte lange nichtssagend und so richtig kommt keine Spannung auf. Auch die seltenen Action-Sequenzen halten sich auf einem durchschnittlichen Niveau.
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