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Tagebuch eines Skandals
Notes on a Scandal (2006), US Laufzeit 92 Minuten, FSK 12, Drama, Kinostart 22.02.2007
7.5
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Moviemaster:Movie
von Richard Eyre, mit Judi Dench und Cate Blanchett
Sheba Hart (Cate Blanchett) ist neu als Lehrerin in St. George und bringt sofort die Gefühle einiger Menschen durcheinander. Ihre Kollegin Barbara Covett (Judi Dench) fühlt sich zu ihr hingezogen und hofft auf eine tiefe Freundschaft. Doch Sheba betrügt ihren Ehemann (Bill Nighy) und verstrickt sich in eine Affäre mit einem Schüler. Barbara wird zur Wächterin dieses Geheimnisses und webt dabei ein immer engeres Netz um Sheba.
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Cast & Crew
Regie
Schauspieler
Drehbuch
Filmdetails Tagebuch eines Skandals
- Genre
- Ehedrama, Familiendrama, Drama
- Zeit
- 2000er Jahre, Gegenwart
- Ort
- London, Schule
- Handlung
- Affäre, Altersunterschied, Amour Fou, Behindertes Kind, Besessenheit, Betrogener Ehemann, Betrug, Dankbarkeit, Down Syndrom, Dysfunktionale Familie, Ehe, Ehebruch, Ehefrau, Ehekrise, Ehemann, Ehemann-Ehefrau-Beziehung, Ehepaar, Ehestreit, Eifersucht, Einsamkeit, Enttäuschung, Erwachsenwerden, Familie, Flirt, Frau, Frauenfreundschaft, Freiheitsstrafe, Fremdgehen, Freundschaft, Frühreife, Gewissenskonflikt, Heimliche Liebe, In Flagranti, Junge Leute, Katze, Kollege, Lehrer, Lehrer-Schüler-Beziehung, Lehrerin, Lesbe, Liebe, Lust und Erregbarkeit, Lüge, Mann-Frau-Beziehung, Mutter, Mutter-Sohn-Beziehung, Mutter-Tochter-Beziehung, Oralsex, Privatleben, Quickie, Roman, Scham, Schlechtes Gewissen, Schulaufführung, Schuld, Schuldgefühl, Schüler, Seelenverwandtschaft, Sensationspresse, Sex, Sex mit Minderjährigen, Sexuelle Begierde, Sexuelle Obsession, Sexueller Missbrauch, Skandal, Tagebuch, Unerwiderte Liebe, Unterricht, Untreue, Verbotene Liebe, Verführung, Verhaftung, Verlassen der Familie, Verlieben, Verrat, Verzweiflung, Voyeur, Voyeurismus, Zurückweisung, Zweite Chance, Zärtlichkeit, Ältere Frau verführt jüngeren Mann
- Stimmung
- Berührend, Ernst
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Kritiken (7) — Film: Tagebuch eines Skandals
Enk: Mental Savage Enk: Mental Savage
Kommentar löschenPsychodrama mit einer überragende Judi Dench, die für ihre Rolle zu Recht mit dem Oscar nominiert wurde. Kennt man Dench vor allem als elegante Lady “M” aus James Bond, spielt sie hier eine ganz andere Rolle: eine vereinsamte verbitterte Frau mit Stalker-Anwandlungen. [...]
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Christian H.: Kino, TV und Co, Wicked Vis...
Kommentar löschen„Tagebuch eines Skandals“, ein Film einem Kammerspiel gleichend, getragen von seinen zwei brillant aufspielenden Darstellerinnen. Keine leichte Kost, aber doch gleichzeitig Haute Cuisinse, weil es den Kern eines Films verdichtet, auf den Punkt bringt, und somit auf das wesentliche reduziert. Eine Geschichte aus dem Leben, in all ihren Facetten, eine Studie über die Einsamkeit, und was diese mit dem Menschen anrichten kann, aber auch über Begehren und (fehlgeleitete) Liebe. In ihrem Tenor ohne unnötigen Pomp vorgetragen, sondern nuanciert erzählt, selbst wenn das Eine oder andere gesellschaftliche Stereotyp bemüht wird, ebenso berührend wie verstörend.
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Hausmeister: Nerdtalk.de
Kommentar löschenDer Film war nicht zuletzt dank der überzeugenden schauspielerischen Leistungen von Judi Dench und Cate Blanchett ein Wechselbad der Gefühle. Die Angst vor dem Alleinsein und der daraus resultierende fanatische Zwang sich auf Biegen und Brechen eine Freundschaft zu erzwingen, wurden von Dench authentisch verbildlicht. Nicht zuletzt die sarkastische Erzählstimme von Barbara, die durch provokante Äußerungen aus dem Rahmen fiel, trug einiges zum Unterhaltungswert des Filmes bei. Eine gelungene Mischung aus fehlender Selbstsicherheit und bodenloser Missachtung anderen gegenüber.
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Mr Vincent Vega: Die 5 Filmfreunde, gamona, ...
Kommentar löschenEin brillantes Drehbuch sichert der nicht selten konventionellen und zu sehr aufs Offensichtliche abzielenden Geschichte stets die Glaubwürdigkeit. Das Psychodrama entwirft jenseits mancher Genreklischees ein fesselndes Bild von Einsamkeit – und zwar hinsichtlich beider zentralen Figuren, die kongenial von Cate Blanchett und einer überragenden Judi Dench interpretiert werden. Abgesehen von kleineren Ausrutschern ist "Notes on a Scandal" somit ein feines Zweipersonenstück von außerordentlich starker narrativer Intensität.
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Peter Zander: Welt, Berliner Morgenpost Peter Zander: Welt, Berliner Morgenpost
Kommentar löschenNoch nie aber sah man Judi Dench so hässlich, so ungeschminkt, so böse. Die Haare stets ein wenig fettig, die Kleidung etwas schlampig, kettenrauchend, eine Megäre. Ihre Barbara Covett ist eigentlich ein Klischee, ja ein Feindbild: die böse Lesbe, die das Familienglück bedroht. Ein Relikt aus konservativen Zeiten, das man eigentlich überwunden glaubte. Doch es ist zum einen Zoe Hellers sensiblem, zugrunde liegendem Roman zu verdanken, dass hier einmal mehr Nuancen ausgemalt werden.
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Batzman: moviepilot / Fünf Filmfreunde
Kommentar löschenEine großartige bittere und schwarzhumorige Tour-de-Force der beiden Hauptdarstellerinnen. Dame Judi Dench darf mal wieder zeigen, daß sie mehr drauf hat als Bonds altjünferliche Ersatzmutter zu spielen.
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peter-noster: Mostly Movies
Kommentar löschenBritish (bzw. australian) finest at work. Judy Dench schafft es, das man sowohl Mitleid mit als auch Angst vor ihrer Figur hat. Cate Blanchett spielt überzeugend das Objekt der Begierde, das sich in einer ausweglosen Situation verzettelt. Der Drama-/Thrillermix wird kongenial durch die Musik von Philipp Glass untermalt. Ein Film der unter die Haut geht und Wirkung hinterlässt.
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Kommentare (27) — Film: Tagebuch eines Skandals
*goldfischglas Mon, 13 May 2013 15:34:23 -0000
Kommentar löschenWenn der Film durchgängig die Qualität des Anfangs gehabt hätte, wärs mein Lieblingsfilm geworden.
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LeChiffre Chiffre Sun, 17 Feb 2013 00:22:12 -0000
Kommentar löschenSo was krankes gibt es in der Realität nur zu genüge. Hier meine ich die Beziehung zwischen der Oma und der Frau. Widerlich solche Erpressungen.
Leider geil der Film.
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hallidalli Thu, 17 Jan 2013 23:53:29 -0000
Kommentar löschengut gespielt keine Frage und der Film bringt einen durchaus ins grübeln dennoch finde ich alles ziemlich überzogen. Aber ja, ich denke so könnte das Leben sein.
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avid Wed, 21 Nov 2012 21:43:03 -0000
Kommentar löschenZwei überragende Schauspielerinnen in einem subtillen, packenden Psychoduell. Klasse.
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hoffman587 Tue, 20 Dec 2011 16:02:07 -0000
Kommentar löschenNotes on a Scandal
Eine Lehrerin lässt sich auf eine Affäre, mit einem ihrer minderjährigen Schüler ein - Ein Skandal und fast schon mehr als schockierend (das eh)- wie kann man so etwas verantworten?- Er ist noch ein Kind!- und oberflächlich gesehen der Anfang von "Tagebuch eines Skandals" von Richard Eyre aus dem Jahre 2006 nach dem Roman "Notes on a Scandal" von Zöe Heller, welcher wiederum auf wahren Begebenheiten basierte. Doch an sich geht es noch um viel, mal als einen solchen "Skandal", dieser dient nur als Beginn bzw. Aufhänger des Ganzen, denn es geht um viel mehr. Um die Einsamkeit zweier Frau, die beide so verschieden sein mögen, doch eins bindet: Die Einsamkeit und der Versuch Zuneigung zuergattern, mit Konsequenzen für alle. Und ihre Freundschaft?
Wie erwähnt ein Film um Freundschaft, Einsamkeit, Zuneigung, Loyalität und durchaus auch Homosexualität, ein Sammelsorium an interessanten Themen bzw. vielschichtiger Stoff, ideal miteinander verbunden, ansprechend und faszinierend präsentiert, für mich jedenfalls: Barbara ist eine einsame Frau. Eine Lehrerin, die an ihrer Schule hart durchgreift, so hilft sie auch den neuen Kunstlehrerin Sheba, die den Schülern noch nicht gewachsen zu sein scheint, da kommt Hilfe gelegen. Barbara lernt sie näher kennen und entdeckt die Affäre Sheba´s mit einem minderjährigen Schüler, Barbara sieht ihre Chance, sie will ihre Zuneigung erpressen.
Dabei lebt der Film natürlich von seinen grandiosen Akteuren. Hier hätten wir einmal eine erstklassige Cate Blanchett, die hier förmlich zu strahlen weiß, als verheiratete Lehrerin Sheba, die eine Affäre mit einem ihrer Schüler beginnt, ohne zu ahnen, wozu dies führt. Blanchett spielt mit vollem Einsatz, ihre innere Verzweiflung spürbar, großartig. Neben ihn, mindestens genauso herausragendend, die einmalige und bei mir stets gern gesehene Judi Dench in einer großen Rolle, der der liebeshunrigen Barbara, ein Rolle, die ihr gerecht wird. Denn so kann Dench endlich mal wieder zeigen was in ihr steckt und das ist sicherlich viel, wie Blanchett, mit vollem Einsatz und einer Intensität, das einen fast umhaut, und sodass man doch irgendwie Mitleid bzw. Mitgefühl mit ihrer Figur hat, naja so ging es mir jedenfalls, beide Schauspielerinnen hier auf einem überragenden Schauspielniveau, das reißt mit, das fasziniert. Zwischen Freundschaft und Loyalität und Feindschaft und Verrat, die Grenze dazwischen ist zum reißen dünn, ein wahrer Psychokrieg beider Seiten. Und als hätte es nicht besser kommen können, ist auch noch Bill Nighy mit an Bord, wie Dench auch sehr gern gesehen bei mir, und auch Nighy liefert eine tolle Leistung ab, als Shebas Ehemann Richard, besonders in emotional-tiefgreifenden Momenten, weiß er einfach zu glänzen. Somit perfekt besetzt.
So möchte ich selbstredend auch Eyres Inszenierung in den höhsten Tönen loben, fesselnde und interessante Erzählweise, kraftvoll gemacht, zwischen Melodram und tiefgründigen Psychodrama, alles sehr fein inszeniert, wie das Tagebuch eines einsamen Lebens, einer Biographie ähnlich, und sonst auch stets nüchtern und autentisch gehalten, besonders wichtig hierbei natürlich auch die Ausarbeitung der Charaktere, der beiden Hauptprotagonisten um genau zu sein, in jedem Fall exzellent und hintergründig bzw. genauso gut vielschichtig gestaltet, einfach absolut gelungen und so doch über die erstaunlich kurze Laufzeit, stets spannend gemacht, sodass ich mich nicht vom Film losreißen konnte, geradezu abgründig mancher Aspekt und insgesamt irgendwie doch tragisch. Was soll ich sagen, inszenatorisch ist alles stimmig, die Kamera wird zudem sehr gut geführt, sehr präzise. So kreiert sie nüchternde (ja auch hier) und realistische Bilder, sauber gefilmt, toll.
Einzig der Score von Philip Glass mag dabei ein wenig stören, insofern, dass dieser leider viel zu hochdramatisch bzw. überhöht eingesetzt wird, als würde dieser förmlich nach Aufmerksamkeit schreien und so etwas fehl am Platze wirkt, wenn auch an sich ja eigentlich ganz nett komponiert, passte für mich nur nicht ganz ins Gesamtbild des Ganzen, andererseits wirkt der Film an sich doch letztendlich viel zu kurz und bündig, aber wenn interessiert das, so ist es doch perfekt. Denn das Ganze hier ist eh meckern auf höchstem Niveau.
Somit will ich dann eigentlich nur noch sagen, dass "Tagebuch eines Skandals" ein grandios inszeniertes Meisterstück ist, ein packendes Psychoduell mit zwei herausragenden agierenden Darstellerinnen in den Hauptrollen, meinerseits absolut zu empfehlen.
bedenklich? 28 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 13 Antworten
Punsha Tue, 20 Dec 2011 16:29:04 -0000
Antwort löschenGestern verpasst. :(
Joeyjoejoe17 Tue, 20 Dec 2011 17:08:34 -0000
Antwort löschenManchmal bereue ich es tatsächlich, keinen TV zu haben. klingt ja richtig gut :>
SoulReaver Tue, 20 Dec 2011 20:32:41 -0000
Antwort löschenDu hast keinen TV?!
hoffman587 Tue, 20 Dec 2011 23:43:11 -0000
Antwort löschen@Anne: Danke und meinerseits kann ich ihn nur empfehlen. :)
@Punsha: Du verpasst in der Hinsicht viel oder?;)^^
@Joey: Ich nhehm das mal als Kompliment, somit danke...und das ist er. :)
Joeyjoejoe17 Wed, 21 Dec 2011 09:06:21 -0000
Antwort löschen@SoulReaver: Nope. Ist das so schwer zu glauben? :D
@hoffman: Ja, das war als Kompliment gemeint ;)
SoulReaver Wed, 21 Dec 2011 13:51:36 -0000
Antwort löschen@Joe Ja, für mich schon. War immerhin einer meiner Erzieher :D
Joeyjoejoe17 Wed, 21 Dec 2011 15:37:36 -0000
Antwort löschenmeiner ja auch, aber nach meinem Schulabschluss hat sich irgendwie nur selten die Zeit geboten, TV zu schaun, und seit ich berufstätig bin hab ich dem Fernseher ganz den Rücken gekehrt
stuforcedyou Thu, 22 Dec 2011 19:25:12 -0000
Antwort löschenToller Film, toller Kommentar.
hoffman587 Fri, 23 Dec 2011 07:42:37 -0000
Antwort löschenDanke, stu und das stimmt. :)
stuforcedyou Fri, 23 Dec 2011 09:48:35 -0000
Antwort löschen:D
hoffman587 Fri, 23 Dec 2011 09:55:50 -0000
Antwort löschenHatte gerade kurz überlegt, worauf dieses "kryptische" Zeichen deinerseits bezogen war, aber jetzt versteh ich. :D
Alle 13 Antworten zeigen
stuforcedyou Fri, 23 Dec 2011 09:58:08 -0000
Antwort löschen:D soll dir mittels einfacher Symbolik klar machen, dass ich meine Zunge gerade ganz böse mit heißem Kaffee verbrannt habe und mich deswegen in nächster Zeit mit weit geöffnetem Mund fortbewegen werde ;)
hoffman587 Fri, 23 Dec 2011 09:59:25 -0000
Antwort löschenDas tut mir dann leid, das ja nicht so schön, denk ich, oder?:O^^
moviee Mon, 19 Dec 2011 01:28:26 -0000
Kommentar löschen'Tagebuch eines Skandals' beschäftigt sich mit einem Thema, dass heutzutage fast schon tabuisiert wird. Der Film beschäftigt sich mit der Beziehung eines erwachsenen Menschen zu einem Minderjährigen. In diesem Fall wird die Beziehung einer Lehrerin (Cate Blanchett) zu einem ihrer Schüler dargestellt. Aber auch eine ominöse dritte Person hat hier ein Wörtchen mitzureden. Und diese ominöse dritte Person wird von Judi Dench sensationell verkörpert. Dench spielt die Figur der einsamen Barbara, die schnell von der verbotenen Beziehung erfährt und auf der einen Seite die liebevolle Freundin der Lehrerin repräsentiert, aber auch eine andere geheimnisvolle Seite hat, in welcher sie die ganze Zeit über ein Mysterium bleibt. "Tagebuch eines Skandals" ist eine tolles Drama, das wundervoll erzählt wird und trotzdem durch seine melancholische Stimmung irgendwie bedrückt wirkt. Ein klasse Film den man besonders wegen seiner ruhigen und schönen Art gesehen haben sollte.
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ihre-herrlichkeit Fri, 17 Jun 2011 21:17:11 -0000
Kommentar löschenDieser Film ist eine Hommage an Cate Blanchett. Er bringt all das zum Vorschein, was ihre Faszination und ihre Schönheit ausmacht. Der Gegenpol zu diesem schillernden Magneten ist die einsame, verzweifelte, liebeshungrige Frau (Meisterleistung: Judi Dench), die vom Alleinsein in die Obszession getrieben wurde. Das Zusammentreffen dieser Parteien und die ganz feine, sensible Darstellung der Charaktere macht diesen Film so außergewöhnlich. Nicht zu vergessen die sorgfältige Sprache, die die Gedanken der Tagebuchschreiberin prägt und ein nüchterner Blick auf die Bohéme mit ihren schönen und aber auch verachtenswerten Seiten.
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JohnnyKee Fri, 17 Jun 2011 21:27:36 -0000
Antwort löschenDer Film ist wohl vielmehr eine Hommage an Judi Dench.
Ich sag nur atemberaubend ;)
ihre-herrlichkeit Fri, 17 Jun 2011 21:29:30 -0000
Antwort löschenJudi Dench ist tatsächlich atemberaubend! Das stimmt...
comehome Sat, 02 Apr 2011 00:39:01 -0000
Kommentar löschenfantastische Schauspielerinnen und eine packende Geschichte ohne den gewissen Action-Charme, die Beziehungen der Menschen zu einander reicht dazu völlig aus.
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2Be Sat, 12 Feb 2011 12:33:16 -0000
Kommentar löschenJudi Dench & Cate Blanchett machen einen super Job.
Sehr sehr guter Film.
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Tyler.Fincher Sun, 23 Jan 2011 16:09:25 -0000
Kommentar löschenUm den guten Cast (Blanchett & Nighy) sticht hier natürlich Judi Dench (herausragend) als psychopatische Lehrerin heraus. Gerade, dass der Film von Judi’s Perspektive aus erzählt und von ihr der Off-Kommentar gesprochen wird fand ich sehr stimmig.
Die Geschichte selbst wird allerdings recht unspektakulär, fast schon etwas leise erzählt; bleibt aber trotzdem durchgehend interessant. Erfreulich ist auch, dass man auf Klischees verzichtet und Blanchett nicht im Vornherein für ihre Tat verurteilt wird bzw. negativ dargestellt wird. Das wird dem Zuschauer überlassen. Der Film überzeugt durch ein gut geschriebenes Script, eine interessante aber leise portraitierte Handlung und hervorragende Charaktere.
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phoenix409 Sun, 17 Oct 2010 16:16:46 -0000
Kommentar löschenDarstellerisch ein Teufelswerk. Was der Cast hier hinlegt, ist Wahnsinn. Und der Kern des Films. Judi Dench und Cate Blanchett entfalten die Story mit ihrer reinen Präsenz besser als jedes gesprochene Wort des tollen Drehbuchs. Bedingungslose Empfehlung für alle, die hochklassiges Schauspiel schätzen und sich darüber freuen, wenn Frauen mehr spielen dürfen als bloßen Eyecandy.
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stuforcedyou Mon, 27 Sep 2010 15:02:07 -0000
Kommentar löschenEs ist einfach nur herrlich diesen zwei Schauspielerinnen bei der Arbeit zu zusehen. Judi Dench und Cate Blanchett liefern eine höchst beeindruckend Leistung ab und lassen so, fast alle Schwächen des Films vergessen. Lediglich das Regisseur Richard Eyre gegen ende das Tempo zu schnell erhöht passt nicht ganz zur Stimmung des Films, ansonsten ist "Tagebuch eines Skandal" ist eine Empfehlung für jeden Fan von gutem, intelligentem und spannendem Schauspielkino, fern ab von Effektschlachten und hölzernen Charakteren.
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mikkean Wed, 29 Sep 2010 18:49:35 -0000
Antwort löschenEine sehr überzeugende Judi Dench, über deren angedeutetes Seelenleben ich sogar die stets vielbesetzte Blanchett ertragen konnte (warum spielt sie nur in jedem zweiten Film?). Der letzte Satz trifft es perfekt :)
maslobojew Sat, 18 Sep 2010 19:13:37 -0000
Kommentar löschenZiemlich gut gespieltes Drama, wobei mir - okay, als Mann - die Beziehung zwischen den Frauen ein bisschen suspekt blieb. Aber ich glaube, an manchen Schulen wird immer noch recht gerne und viel intrigiert.
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Lea<33 Wed, 14 Jul 2010 09:25:20 -0000
Kommentar löschenÜberragende Judy Dench, deren fanatische Züge mich leicht anwiederten, daraus folgt: Gute Leistung ;)
Cate Blanchett war ebenfalls auf gleicher Höhe, nur der kleine 15 - Jährige Junge, hat mich total genervt.
Interessanter Film, der fesselt und, auch ein wenig von Klischees bedingt, ein anderes Thema hat, als das sonstige.
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cannibal83 Thu, 04 Feb 2010 11:07:15 -0000
Kommentar löschenWer Judi Dench und Cate Blanchett im Film hat, erlaubt sich bei der Besetzung schonmal keine Fehler, und auch ansonsten überzeugt "Tagebuch eines Skandals".
Die Handlung wird schnell fesselnd und bleibt meines Erachtens über den gesamten Film nachvollziehbar. Und daran haben Blanchett und Dench einen großen Anteil. Man nimmt beiden ihren Rollen einfach 100 % ab, und es ist über den gesamten Film ein Genuss ihnen zuzusehen.
Etwas irritierend empfand ich die teilweise überdramatische Musik, die ein Werk dieser Art eigentlich gar nicht braucht. Man bekommt hier ja deutlich mehr Drama als Thriller vorgesetzt, wobei ich dann auch ruhigere Klänge für angebrachter halte.
Letztlich aber ein starker Film, getragen von 2 absoluten Größen des Filmbusiness.
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Sanylein Fri, 13 Nov 2009 18:06:21 -0000
Kommentar löschenGanz anständiger Film, war aber nicht ganz mein Fall. Lag nicht daran das der Film schlecht war, ganz im gegenteil er ist ganz schön gut gemacht. Ich mag nur einfach nicht solche Art von Filmen.
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Schlegel Wed, 23 Sep 2009 00:03:57 -0000
Kommentar löschenBei den Filmen von Richard Eyre hab ich immer das Gefühl, dass er panische Angst hat zu langweilen. Wie schon bei "Iris" hetzt er durch das Drehbuch ohne sich länger auf eine Szene einzulassen. Das ist rasant, keine Frage, aber warum muß die Geschichte rasant erzählt werden? Und das Ende ist ein klassischer Fall von: super auf dem Papier, unglaubwürdig auf Film.
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Acry Sat, 12 Sep 2009 20:15:48 -0000
Kommentar löschenDie Thematik des Films bezieht sich u.a. darauf, wie zwei Leute mit großem Altersunterschied eine Beziehung führen können, was sie sich davon versprechen und welche Erwartungen sie an den Partner haben:
Während der jugendliche Steven nur sexuelle Erfahrungen sammeln will, steigert sich Sheba völlig in ihre romantischen Gedanken hinein und sieht in Steven mehr als nur eine kleine Affäre. Barbara hingegen sucht, beobachtet und analysiert erst genau, bevor sie sich für eine potentielle Partnerin entscheidet. Hat sie diese gefunden, fordert sie von ihr vor allem Loyalität und absolute Hingabe, dafür sind ihr auch zur Not hinterlistige Wege recht.
Etwas konstruiert fand ich allerdings, dass Sheba rein zufällig mit ihrem ehemaligen Professor verheiratet ist: Hier hätte man dann also noch eine weitere alt und jung Beziehung, die mir aber wie gesagt, etwas zu gestellt erschien.
Shebas Gefühle, Gedanken und Verhaltensweise kann man sehr gut nachvollziehen, wohingegen dem Charakter der Barbara etwas die Emotionalität fehlt. Sie blieb den ganzen Film über eine eher unnahbare Person, und obwohl sie die Geschichte erzählt, erfährt man doch recht wenig über ihre eigenen Gedanken und Hintergründe.
Positiv ist auf jeden Fall noch das intensive Zusammenspiel von Judi Dench und Cate Blanchett zu erwähnen.
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8martin Fri, 03 Jul 2009 09:58:38 -0000
Kommentar löschenDas Thema ’verheiratete Lehrerin verführt Schüler’ ist ja nicht neu. Doch hier bringen es uns zwei hochklassige Schauspielerinnen (Judi Dench, Cate Blanchett) so überzeugend nahe, dass die Brisanz erneut aufleuchtet. Die Dialoge sind emotional aber vernünftig und beleuchten die Auswirkungen auf alle Beteiligten (Ehemann, Eltern des Jungen).Vor allem Judi Dench ist hochgradig präsent und schafft den Spagat zwischen liebesbedürftiger, einsamer. älterer Kollegin, die jedoch jederzeit gefährlich und unangenehm werden kann. Sehr sensibel geht sie mit ihrem Wissen über die heimliche Liaison um und versucht für sich Kapital daraus zu schlagen. Und dann gibt es am Ende noch eine überraschende Wendung, die dem geschilderten Phänomen einen neuen Aspekt hinzufügt und es zu einer Neverending-Story macht.
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spanky Fri, 03 Jul 2009 08:51:13 -0000
Kommentar löschenJudi Dench ist unerreicht! Ich liebe diese Frau!
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