Tagebuch eines Skandals

Notes on a Scandal (2006), US
Laufzeit 92 Minuten, FSK 12, Drama, Kinostart 22.02.2007

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7.5 Kritiker
31 Bewertungen
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von Richard Eyre, mit Judi Dench und Cate Blanchett

Sheba Hart (Cate Blanchett) ist neu als Lehrerin in St. George und bringt sofort die Gefühle einiger Menschen durcheinander. Ihre Kollegin Barbara Covett (Judi Dench) fühlt sich zu ihr hingezogen und hofft auf eine tiefe Freundschaft. Doch Sheba betrügt ihren Ehemann (Bill Nighy) und verstrickt sich in eine Affäre mit einem Schüler. Barbara wird zur Wächterin dieses Geheimnisses und webt dabei ein immer engeres Netz um Sheba.

HandlungAls Sheba Hart (Cate Blanchett) als Kunstlehrerin an einem Gymnasium beginnt, bringt sie so ziemlich jeden im Kollegium durcheinander. Besonders die ältere Barbara Covett (Judi Dench) ist von ihr angetan und beginnt sogleich ein neues Tagebuch, in welchem sie ihre Freundschaft zu Sheba schildert. Bald schon wird sie das erste Mal zu Shebas Familie eingeladen, die so gar nicht ihrem Bild einer perfekten Familie entspricht. Ehemann Richard (Bill Nighy) ist etwa zwanzig Jahre älter, Tochter Polly (Juno Temple) eine pubertierende Zicke und der Sohn (Max Lewis) behindert. Sheba scheint zwar oberflächlich glücklich zu sein, sehnt sich in Wirklichkeit aber nach ihrem vergangenen wilden Leben.

Eines Tages erwischt Barbara ihre neue Freundin mit dem 15jährigen Schüler Steven Connolly (Andrew Simpson) beim Liebesspiel. Anstatt die Kollegin zu denunzieren, nutzt sie die Gelegenheit, Sheba fortan zu erpressen und sie als “gute Freundin” jederzeit abrufbar zu halten. Sheba muss mitziehen, verlöre sie doch ansonsten ihre Familie und ihre guten Ruf. Sie verspricht Barbara, die Affäre zu beenden – doch die Leidenschaft ist größer. Als Barbara den anhaltenden Betrug entdeckt, nimmt das Schicksal seinen Lauf.

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Quellen

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Cast & Crew


Kritiken (7) — Film: Tagebuch eines Skandals

Enk: Mental Savage Enk: Mental Savage

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8.0Ausgezeichnet

Psychodrama mit einer überragende Judi Dench, die für ihre Rolle zu Recht mit dem Oscar nominiert wurde. Kennt man Dench vor allem als elegante Lady “M” aus James Bond, spielt sie hier eine ganz andere Rolle: eine vereinsamte verbitterte Frau mit Stalker-Anwandlungen. [...]

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Christian H.: Kino, TV und Co, Wicked Vis...

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9.0Herausragend

„Tagebuch eines Skandals“, ein Film einem Kammerspiel gleichend, getragen von seinen zwei brillant aufspielenden Darstellerinnen. Keine leichte Kost, aber doch gleichzeitig Haute Cuisinse, weil es den Kern eines Films verdichtet, auf den Punkt bringt, und somit auf das wesentliche reduziert. Eine Geschichte aus dem Leben, in all ihren Facetten, eine Studie über die Einsamkeit, und was diese mit dem Menschen anrichten kann, aber auch über Begehren und (fehlgeleitete) Liebe. In ihrem Tenor ohne unnötigen Pomp vorgetragen, sondern nuanciert erzählt, selbst wenn das Eine oder andere gesellschaftliche Stereotyp bemüht wird, ebenso berührend wie verstörend.

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Hausmeister: Nerdtalk.de

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8.0Ausgezeichnet

Der Film war nicht zuletzt dank der überzeugenden schauspielerischen Leistungen von Judi Dench und Cate Blanchett ein Wechselbad der Gefühle. Die Angst vor dem Alleinsein und der daraus resultierende fanatische Zwang sich auf Biegen und Brechen eine Freundschaft zu erzwingen, wurden von Dench authentisch verbildlicht. Nicht zuletzt die sarkastische Erzählstimme von Barbara, die durch provokante Äußerungen aus dem Rahmen fiel, trug einiges zum Unterhaltungswert des Filmes bei. Eine gelungene Mischung aus fehlender Selbstsicherheit und bodenloser Missachtung anderen gegenüber.

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Mr Vincent Vega: Fünf Filmfreunde, gamona, D...

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7.0Sehenswert

Ein brillantes Drehbuch sichert der nicht selten konventionellen und zu sehr aufs Offensichtliche abzielenden Geschichte stets die Glaubwürdigkeit. Das Psychodrama entwirft jenseits mancher Genreklischees ein fesselndes Bild von Einsamkeit – und zwar hinsichtlich beider zentralen Figuren, die kongenial von Cate Blanchett und einer überragenden Judi Dench interpretiert werden. Abgesehen von kleineren Ausrutschern ist "Notes on a Scandal" somit ein feines Zweipersonenstück von außerordentlich starker narrativer Intensität.

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Peter Zander: Welt, Berliner Morgenpost Peter Zander: Welt, Berliner Morgenpost

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8.0Ausgezeichnet

Noch nie aber sah man Judi Dench so hässlich, so ungeschminkt, so böse. Die Haare stets ein wenig fettig, die Kleidung etwas schlampig, kettenrauchend, eine Megäre. Ihre Barbara Covett ist eigentlich ein Klischee, ja ein Feindbild: die böse Lesbe, die das Familienglück bedroht. Ein Relikt aus konservativen Zeiten, das man eigentlich überwunden glaubte. Doch es ist zum einen Zoe Hellers sensiblem, zugrunde liegendem Roman zu verdanken, dass hier einmal mehr Nuancen ausgemalt werden.

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Batzman: moviepilot / Fünf Filmfreunde

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8.0Ausgezeichnet

Eine großartige bittere und schwarzhumorige Tour-de-Force der beiden Hauptdarstellerinnen. Dame Judi Dench darf mal wieder zeigen, daß sie mehr drauf hat als Bonds altjünferliche Ersatzmutter zu spielen.

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peter-noster: Mostly Movies

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7.5Sehenswert

British (bzw. australian) finest at work. Judy Dench schafft es, das man sowohl Mitleid mit als auch Angst vor ihrer Figur hat. Cate Blanchett spielt überzeugend das Objekt der Begierde, das sich in einer ausweglosen Situation verzettelt. Der Drama-/Thrillermix wird kongenial durch die Musik von Philipp Glass untermalt. Ein Film der unter die Haut geht und Wirkung hinterlässt.

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Kommentare (25) — Film: Tagebuch eines Skandals

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Brigittes Helm

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Bewertung5.5Geht so

Der Regisseur kommt vom Theater und vom Fernsehfilm, und wie ein auf Kinoformat aufgeblasener Fernsehfilm wirkt dieses Drama auch. Die BBC hat übrigens mitproduziert. Das müsste nicht unbedingt schlecht sein, wenn der Plot etwas hergeben würde. Der ist aber ziemlich dreist einzig und allein um die beiden Hautpdarstellerinnen herum drapiert worden. Und die geben in der Tat beide ihr Bestes, die Chemie stimmt. Ob Judi Dench besser ist, wage ich nicht zu behaupten. Sie hatte eindeutig schauspielerisch den ergiebigeren und auch leichter zu bewältigenden Part, Blanchett macht ihre Sache sehr gut, zeigt aber im Verlauf des Dramas zu wenig Facetten und in jeder Situation die gleiche Mimik. Gefühle auszudrücken ist nicht so ihr Ding. Sämtliche anderen Personen sind als Stichwortgeber um die beiden zur Höchstform auflaufenden Diven herumdrapiert und haben nichts, aber auch absolut nichts zu melden. Männer werden hier prinzipiell als Witzfiguren vorgeführt, der Regisseur gibt sich als Frauenversteher und führt vor allem den trotteligen Ehemann und den als Widerling gezeichneten Kollegen wie Idioten vor. Das nervt. Der junge Verführer bleibt vollkommen nichtssagend und konturlos, ebenso die als verhuschte Mäuse gezeichnete dicke Kollegin und die Schwester von Dench. Allesamt extrem flüchtig angetippte Charaktere. Dabei können sich zwei derart kühn miteinander verkuppelte Plots - unterdrückte Lesbenliebe mit psychopathischen Zügen und Verführung abhängig Minderjähriger - nicht im luftleeren Raum entfalten, sondern bewegen sich in Kontexten. Die aber fehlen komplett. Wieso die von Dench verkörperte Figur sich nicht einfach eine gleichgeschlechtliche Gefährtin sucht, sondern sich manisch ausgerechnet an die Fersen von heterosexuellen Kolleginnen heftet und warum die Figur, die Blanchett verkörpert, für eine Frau ihrer Lebenserfahrung, gesellschaftlichen Herkunft und hohen Bildung derart idiotisch und naiv agiert, das bleibt das Geheimnis dieses überflüssigen kleinen Films. Der schauderhaft aufdringliche Score setzt dem Ganzen die Krone auf. Nur wegen Dench und Blanchett gibt es 5 Punkte.

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hoffman587

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Notes on a Scandal

Eine Lehrerin lässt sich auf eine Affäre, mit einem ihrer minderjährigen Schüler ein - Ein Skandal und fast schon mehr als schockierend (das eh)- wie kann man so etwas verantworten?- Er ist noch ein Kind!- und oberflächlich gesehen der Anfang von "Tagebuch eines Skandals" von Richard Eyre aus dem Jahre 2006 nach dem Roman "Notes on a Scandal" von Zöe Heller, welcher wiederum auf wahren Begebenheiten basierte. Doch an sich geht es noch um viel, mal als einen solchen "Skandal", dieser dient nur als Beginn bzw. Aufhänger des Ganzen, denn es geht um viel mehr. Um die Einsamkeit zweier Frau, die beide so verschieden sein mögen, doch eins bindet: Die Einsamkeit und der Versuch Zuneigung zuergattern, mit Konsequenzen für alle. Und ihre Freundschaft?

Wie erwähnt ein Film um Freundschaft, Einsamkeit, Zuneigung, Loyalität und durchaus auch Homosexualität, ein Sammelsorium an interessanten Themen bzw. vielschichtiger Stoff, ideal miteinander verbunden, ansprechend und faszinierend präsentiert, für mich jedenfalls: Barbara ist eine einsame Frau. Eine Lehrerin, die an ihrer Schule hart durchgreift, so hilft sie auch den neuen Kunstlehrerin Sheba, die den Schülern noch nicht gewachsen zu sein scheint, da kommt Hilfe gelegen. Barbara lernt sie näher kennen und entdeckt die Affäre Sheba´s mit einem minderjährigen Schüler, Barbara sieht ihre Chance, sie will ihre Zuneigung erpressen.

Dabei lebt der Film natürlich von seinen grandiosen Akteuren. Hier hätten wir einmal eine erstklassige Cate Blanchett, die hier förmlich zu strahlen weiß, als verheiratete Lehrerin Sheba, die eine Affäre mit einem ihrer Schüler beginnt, ohne zu ahnen, wozu dies führt. Blanchett spielt mit vollem Einsatz, ihre innere Verzweiflung spürbar, großartig. Neben ihn, mindestens genauso herausragendend, die einmalige und bei mir stets gern gesehene Judi Dench in einer großen Rolle, der der liebeshunrigen Barbara, ein Rolle, die ihr gerecht wird. Denn so kann Dench endlich mal wieder zeigen was in ihr steckt und das ist sicherlich viel, wie Blanchett, mit vollem Einsatz und einer Intensität, das einen fast umhaut, und sodass man doch irgendwie Mitleid bzw. Mitgefühl mit ihrer Figur hat, naja so ging es mir jedenfalls, beide Schauspielerinnen hier auf einem überragenden Schauspielniveau, das reißt mit, das fasziniert. Zwischen Freundschaft und Loyalität und Feindschaft und Verrat, die Grenze dazwischen ist zum reißen dünn, ein wahrer Psychokrieg beider Seiten. Und als hätte es nicht besser kommen können, ist auch noch Bill Nighy mit an Bord, wie Dench auch sehr gern gesehen bei mir, und auch Nighy liefert eine tolle Leistung ab, als Shebas Ehemann Richard, besonders in emotional-tiefgreifenden Momenten, weiß er einfach zu glänzen. Somit perfekt besetzt.

So möchte ich selbstredend auch Eyres Inszenierung in den höhsten Tönen loben, fesselnde und interessante Erzählweise, kraftvoll gemacht, zwischen Melodram und tiefgründigen Psychodrama, alles sehr fein inszeniert, wie das Tagebuch eines einsamen Lebens, einer Biographie ähnlich, und sonst auch stets nüchtern und autentisch gehalten, besonders wichtig hierbei natürlich auch die Ausarbeitung der Charaktere, der beiden Hauptprotagonisten um genau zu sein, in jedem Fall exzellent und hintergründig bzw. genauso gut vielschichtig gestaltet, einfach absolut gelungen und so doch über die erstaunlich kurze Laufzeit, stets spannend gemacht, sodass ich mich nicht vom Film losreißen konnte, geradezu abgründig mancher Aspekt und insgesamt irgendwie doch tragisch. Was soll ich sagen, inszenatorisch ist alles stimmig, die Kamera wird zudem sehr gut geführt, sehr präzise. So kreiert sie nüchternde (ja auch hier) und realistische Bilder, sauber gefilmt, toll.

Einzig der Score von Philip Glass mag dabei ein wenig stören, insofern, dass dieser leider viel zu hochdramatisch bzw. überhöht eingesetzt wird, als würde dieser förmlich nach Aufmerksamkeit schreien und so etwas fehl am Platze wirkt, wenn auch an sich ja eigentlich ganz nett komponiert, passte für mich nur nicht ganz ins Gesamtbild des Ganzen, andererseits wirkt der Film an sich doch letztendlich viel zu kurz und bündig, aber wenn interessiert das, so ist es doch perfekt. Denn das Ganze hier ist eh meckern auf höchstem Niveau.

Somit will ich dann eigentlich nur noch sagen, dass "Tagebuch eines Skandals" ein grandios inszeniertes Meisterstück ist, ein packendes Psychoduell mit zwei herausragenden agierenden Darstellerinnen in den Hauptrollen, meinerseits absolut zu empfehlen.

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stuforcedyou

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:D soll dir mittels einfacher Symbolik klar machen, dass ich meine Zunge gerade ganz böse mit heißem Kaffee verbrannt habe und mich deswegen in nächster Zeit mit weit geöffnetem Mund fortbewegen werde ;)


hoffman587

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Das tut mir dann leid, das ja nicht so schön, denk ich, oder?:O^^


moviee

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Der Film hier beschäftigt sich mit einem Thema, welches heutzutage so gut wie nie angesprochen wird. "Tagebuch eines Skandals" beschäftigt sich mit der Beziehung eines erwachsenen Menschen zu einem Minderjährigen. In diesem Fall wird die Beziehung einer Lehrerin (Cate Blanchett) zu einem ihrer Schüler dargestellt. Aber auch eine ominöse dritte Person hat hier ein Wörtchen mitzureden. Und diese ominöse dritte Person wird von Judi Dench sensationell verkörpert. Dench spielt die Figur der einsamen Barbara, die schnell von der verbotenen Beziehung erfährt und auf der einen Seite die liebevolle Freundin der Lehrerin repräsentiert, aber auch eine andere geheimnisvolle Seite hat, in welcher sie die ganze Zeit über ein Mysterium bleibt. "Tagebuch eines Skandals" ist eine tolles Drama, das wundervoll erzählt wird und trotzdem durch eine melancholische Stimmung irgendwie bedrückt wirkt. Ein klasse Film den man besonders wegen seiner ruhigen und schönen Art vielleicht sogar gesehen haben sollte.

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ihre-herrlichkeit

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Bewertung9.0Herausragend

Dieser Film ist eine Hommage an Cate Blanchett. Er bringt all das zum Vorschein, was ihre Faszination und ihre Schönheit ausmacht. Der Gegenpol zu diesem schillernden Magneten ist die einsame, verzweifelte, liebeshungrige Frau (Meisterleistung: Judi Dench), die vom Alleinsein in die Obszession getrieben wurde. Das Zusammentreffen dieser Parteien und die ganz feine, sensible Darstellung der Charaktere macht diesen Film so außergewöhnlich. Nicht zu vergessen die sorgfältige Sprache, die die Gedanken der Tagebuchschreiberin prägt und ein nüchterner Blick auf die Bohéme mit ihren schönen und aber auch verachtenswerten Seiten.

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JohnnyKee

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Der Film ist wohl vielmehr eine Hommage an Judi Dench.
Ich sag nur atemberaubend ;)


ihre-herrlichkeit

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Judi Dench ist tatsächlich atemberaubend! Das stimmt...


comehome

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Bewertung9.0Herausragend

fantastische Schauspielerinnen und eine packende Geschichte ohne den gewissen Action-Charme, die Beziehungen der Menschen zu einander reicht dazu völlig aus.

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2Be

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Bewertung9.0Herausragend

Judi Dench & Cate Blanchett machen einen super Job.
Sehr sehr guter Film.

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Tyler.Fincher

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Um den guten Cast (Blanchett & Nighy) sticht hier natürlich Judi Dench (herausragend) als psychopatische Lehrerin heraus. Gerade, dass der Film von Judi’s Perspektive aus erzählt und von ihr der Off-Kommentar gesprochen wird fand ich sehr stimmig.

Die Geschichte selbst wird allerdings recht unspektakulär, fast schon etwas leise erzählt; bleibt aber trotzdem durchgehend interessant. Erfreulich ist auch, dass man auf Klischees verzichtet und Blanchett nicht im Vornherein für ihre Tat verurteilt wird bzw. negativ dargestellt wird. Das wird dem Zuschauer überlassen. Der Film überzeugt durch ein gut geschriebenes Script, eine interessante aber leise portraitierte Handlung und hervorragende Charaktere.

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phoenix409

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Bewertung9.5Herausragend

Darstellerisch ein Teufelswerk. Was der Cast hier hinlegt, ist Wahnsinn. Und der Kern des Films. Judi Dench und Cate Blanchett entfalten die Story mit ihrer reinen Präsenz besser als jedes gesprochene Wort des tollen Drehbuchs. Bedingungslose Empfehlung für alle, die hochklassiges Schauspiel schätzen und sich darüber freuen, wenn Frauen mehr spielen dürfen als bloßen Eyecandy.

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Brigittes Helm

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Mein lieber Phoenix, dass Frauen mehr können als blosses Eyecandy wusste der Filmfreund schon zu Zeiten der seligen Bette Davis;-). Nichts für ungut.


stuforcedyou

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Bewertung9.0Herausragend

Es ist einfach nur herrlich diesen zwei Schauspielerinnen bei der Arbeit zu zusehen. Judi Dench und Cate Blanchett liefern eine höchst beeindruckend Leistung ab und lassen so, fast alle Schwächen des Films vergessen. Lediglich das Regisseur Richard Eyre gegen ende das Tempo zu schnell erhöht passt nicht ganz zur Stimmung des Films, ansonsten ist "Tagebuch eines Skandal" ist eine Empfehlung für jeden Fan von gutem, intelligentem und spannendem Schauspielkino, fern ab von Effektschlachten und hölzernen Charakteren.

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mikkean

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Eine sehr überzeugende Judi Dench, über deren angedeutetes Seelenleben ich sogar die stets vielbesetzte Blanchett ertragen konnte (warum spielt sie nur in jedem zweiten Film?). Der letzte Satz trifft es perfekt :)


maslobojew

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Bewertung7.5Sehenswert

Ziemlich gut gespieltes Drama, wobei mir - okay, als Mann - die Beziehung zwischen den Frauen ein bisschen suspekt blieb. Aber ich glaube, an manchen Schulen wird immer noch recht gerne und viel intrigiert.

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Lea<33

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Bewertung7.5Sehenswert

Überragende Judy Dench, deren fanatische Züge mich leicht anwiederten, daraus folgt: Gute Leistung ;)
Cate Blanchett war ebenfalls auf gleicher Höhe, nur der kleine 15 - Jährige Junge, hat mich total genervt.

Interessanter Film, der fesselt und, auch ein wenig von Klischees bedingt, ein anderes Thema hat, als das sonstige.

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cannibal83

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Wer Judi Dench und Cate Blanchett im Film hat, erlaubt sich bei der Besetzung schonmal keine Fehler, und auch ansonsten überzeugt "Tagebuch eines Skandals".

Die Handlung wird schnell fesselnd und bleibt meines Erachtens über den gesamten Film nachvollziehbar. Und daran haben Blanchett und Dench einen großen Anteil. Man nimmt beiden ihren Rollen einfach 100 % ab, und es ist über den gesamten Film ein Genuss ihnen zuzusehen.

Etwas irritierend empfand ich die teilweise überdramatische Musik, die ein Werk dieser Art eigentlich gar nicht braucht. Man bekommt hier ja deutlich mehr Drama als Thriller vorgesetzt, wobei ich dann auch ruhigere Klänge für angebrachter halte.

Letztlich aber ein starker Film, getragen von 2 absoluten Größen des Filmbusiness.

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Sanylein

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Bewertung6.0Ganz gut

Ganz anständiger Film, war aber nicht ganz mein Fall. Lag nicht daran das der Film schlecht war, ganz im gegenteil er ist ganz schön gut gemacht. Ich mag nur einfach nicht solche Art von Filmen.

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Schlegel

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Bewertung6.5Ganz gut

Bei den Filmen von Richard Eyre hab ich immer das Gefühl, dass er panische Angst hat zu langweilen. Wie schon bei "Iris" hetzt er durch das Drehbuch ohne sich länger auf eine Szene einzulassen. Das ist rasant, keine Frage, aber warum muß die Geschichte rasant erzählt werden? Und das Ende ist ein klassischer Fall von: super auf dem Papier, unglaubwürdig auf Film.

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Acry

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Bewertung7.0Sehenswert

Die Thematik des Films bezieht sich u.a. darauf, wie zwei Leute mit großem Altersunterschied eine Beziehung führen können, was sie sich davon versprechen und welche Erwartungen sie an den Partner haben:
Während der jugendliche Steven nur sexuelle Erfahrungen sammeln will, steigert sich Sheba völlig in ihre romantischen Gedanken hinein und sieht in Steven mehr als nur eine kleine Affäre. Barbara hingegen sucht, beobachtet und analysiert erst genau, bevor sie sich für eine potentielle Partnerin entscheidet. Hat sie diese gefunden, fordert sie von ihr vor allem Loyalität und absolute Hingabe, dafür sind ihr auch zur Not hinterlistige Wege recht.

Etwas konstruiert fand ich allerdings, dass Sheba rein zufällig mit ihrem ehemaligen Professor verheiratet ist: Hier hätte man dann also noch eine weitere alt und jung Beziehung, die mir aber wie gesagt, etwas zu gestellt erschien.

Shebas Gefühle, Gedanken und Verhaltensweise kann man sehr gut nachvollziehen, wohingegen dem Charakter der Barbara etwas die Emotionalität fehlt. Sie blieb den ganzen Film über eine eher unnahbare Person, und obwohl sie die Geschichte erzählt, erfährt man doch recht wenig über ihre eigenen Gedanken und Hintergründe.
Positiv ist auf jeden Fall noch das intensive Zusammenspiel von Judi Dench und Cate Blanchett zu erwähnen.

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sikkmeidack

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Bewertung9.0Herausragend

Ein tiefer Einblick in die Welt einer intelligenten aber emotional-vereinsamten Frau. Ihr ist fast jedes Mittel recht, um die Nähe zu erfahren, die sie sich selbst ungewollt blockiert. Emotionale Dummheit. Intrigen, Manipulationen, Blackmail, Lügen, nimmt sie in Kauf, um ihrem Traum einer glücklichen, lesbischen oder auch platonischen Partnerschaft/Freundschaft näher zu kommmen. Tragisch, ja wirklich herzzereißend menschlich und gleichzeitig abseitig zieht Frau Dench einen in den Bann. Das nie enden wollende Thema, geliebt zu werden und lieben zu dürfen, wird hier in einer Deutlichkeit präsentiert, dass einem ganz anders wird.
Ein sehr guter Film.

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8martin

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Das Thema ’verheiratete Lehrerin verführt Schüler’ ist ja nicht neu. Doch hier bringen es uns zwei hochklassige Schauspielerinnen (Judi Dench, Cate Blanchett) so überzeugend nahe, dass die Brisanz erneut aufleuchtet. Die Dialoge sind emotional aber vernünftig und beleuchten die Auswirkungen auf alle Beteiligten (Ehemann, Eltern des Jungen).Vor allem Judi Dench ist hochgradig präsent und schafft den Spagat zwischen liebesbedürftiger, einsamer. älterer Kollegin, die jedoch jederzeit gefährlich und unangenehm werden kann. Sehr sensibel geht sie mit ihrem Wissen über die heimliche Liaison um und versucht für sich Kapital daraus zu schlagen. Und dann gibt es am Ende noch eine überraschende Wendung, die dem geschilderten Phänomen einen neuen Aspekt hinzufügt und es zu einer Neverending-Story macht.

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spanky

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Bewertung7.0Sehenswert

Judi Dench ist unerreicht! Ich liebe diese Frau!

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freakfried

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Bewertung9.5Herausragend

ein wunderbarer film, glänzend gespielt, sehr beklemmend mit beißendem schwarzen humor, einer tollen judi dench und der hinreißenden cate blanchett....super!!

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raab_himself

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Ein Film über Intrigen, Sehnsüchte, Verpflichtungen und vor allem über die Einsamkeit!
Ein interessantes Drehbuch, sehr gute Filmmusik und zwei brilliante Schauspielerinen.
Nur der Medienrummel war mir ein wenig zu aufgeputscht, dennoch ein sehr guter Film.

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