Tajomaru - Räuber und Samurai

Tajomaru (2009), JP
Laufzeit 128 Minuten, FSK 16, Eastern

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von Hiroyuki Nakano, mit Shun Oguri und Yuki Shibamoto

Spektakuläre Kampfkunst aus Fernost: Mit dem Samurai-Abenteuer “Tajomaru” meldet sich Hiroyuki Nakano, der 2002 mit dem kultigen “Samurai Fiction” begeisterte, erfolgreich zurück. Er verpasst der adaptierten Kurzgeschichte von Ryonosuke Akutagawa, Namensgeber des bedeutendsten japanischen Literaturpreises, mit großzügigem Budget einen rasanten, neuen Anstrich. Denn: “Tajomaru” – der Name basiert auf Akira Kurosawas Kult-Klassiker “Rashomon” – lässt mit bildgewaltigen Action-Szenen und untermalt von einem rockigen Soundtrack Tradition und Moderne ungebremst aufeinander prallen. Regisseur Nakano vergisst bei all den packenden Bildern jedoch nicht, die Titelhelden gekonnt in Szene zu setzen. Allen voran Hauptdarsteller Shun Oguri, derzeit Japans Hottest Male. Mit verwegenem Blick spielt er Naomitsu, der zur Zeit der Bürgerkriege um 1500 als zweiter Sohn der mächtigen Familie Hatakeyama aufwächst. Der Tod seiner Geliebten Ako-Hime stürzt den jungen Mann in ein undurchschaubares Netz aus Intrigen und Verrat, vor dem er sich auf eine folgenreiche Reise begeben muss. Neben Oguri bereichern weitere junge Stars des japanischen Kinos das Breitwandabenteuer, unter anderem Yuki Shibamoto und Kei Tanaka.

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Kritiken (1) — Film: Tajomaru - Räuber und Samurai

Fricki76: Asianfilmweb.de

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3.5Schwach

"Tajomaru" klingt vielversprechend: Regisseur Hiruyuki drehte vor sieben Jahren "Samurai Ficiton", die gelungene Mischung aus Samurai-Drama und Popkultur-Hommage. Dazu noch eine Figur, die von Kurosawas "Rashomon" inspiriert ist. Doch der Versuch, in die shakespearesken Fussstapfen von Akira Kurosawa mit einer Interpretation von "Rashomon" zu treten, muss verglichen mit dem Vorbild als misslungen bezeichnet werden....

Kritik im Original 1 Mitglied gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 2 Antworten

Brennegan

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So schlimm? Schade!


Fricki76

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Naja, vielleicht war ich als grosser Kurosawa-Verehrer besonders hart mit der Wertung. Aber die Punkte, die ich erwähnt habe, treffen finde ich auch objektiv gesehen zu. Von daher: Wirklich schade, ich habe ja geschrieben - ich wollte, dass er mir gefällt.....



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diceman

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Bewertung3.0Schwach

[...]
Samurais und Rock-Musik: das ist ein coole Kombination, dachte sich Regisseur Hiroyuki Nakano bereits bei seinem Kino-Erstling SAMURAI FICTION; kein Zufall also, daß er sich auch hier mit einem rotzigen Rock-Soundtrack anbiedert - leider kommt der Anachronismus nicht konsequent genug zum Einsatz um ihn als Stilmittel stehen zu lassen. Ein beliebiges Gimmick, mehr nicht. So wirkt der Film zuweilen wie eine Farce (Höhepunkt der Absurdität: rappende Samurais), und wenn's dann dramatisch wird, nimmt man den Charakteren die ganz großen Emotionen nicht mehr ab. [...]

--> Review in voller Länge:
http://www.dasmanifest.com/01/tajomaru.php

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