Take Shelter - Ein Sturm zieht auf - Kritik

Take Shelter

US · 2011 · Laufzeit 125 Minuten · FSK 12 · Drama, Thriller, Katastrophenfilm · Kinostart
  • 6 .5

    Gut inszeniert, doch zäher als Kaugummi.

    • 8

      Subtil und doch...eine Offenbarung psychopathologischer Wahrnehmungen. Starke Leistung, eine neue Perspektive, ein Wagnis. (Noch) nicht die Wucht eines Robin Williams, Gott hab ihn seelig, aber muss es das? Wer Spannung und Staunen Dank supergeiler GDI à la Lucas Films mal etwas abschwören möchte und Zeit für das Gesamtbild mitbringt wird nicht enttäuscht sein. Endlich mal wieder etwas Anderes.

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      • 9

        https://www.youtube.com/watch?v=8FqNYEy48xQ

        Liegengelassene Filme, mit der Zeit verschwand die Aufmerksamkeit, ein bestehendes Interesse verflog mit der Zeit zu einem kümmerlichen Nichts.
        Irgendwo keimte kurz Begeisterung auf, nur um im nächsten Moment für Jahre zu versiegen.
        Momente der Entfremdung wie ein Ehepaar welches immer mehr auseinander rückt.
        Überdrüssig der flammenden Leidenschaft, wenn Küssen zum Fremdkörper mutiert.
        Dieses abartige Gefühl Desinteresse, schleichende Depression, ein Heilmittel schwebt in weiter Ferne.
        Der Zahn der Zeit drückt unsere Impulse tief nach unten, Gift für Körper und Seele.

        Ein Augenblick verändert alles, langsam streicht der Score ins Blut und die ersten flackernden Bilder sind Balsam für die Seele.

        Ein Sturm zieht auf
        Wolken verschleiern den freien Blick
        Bündeln sich zu einem Kunstwerk
        Die Leinwand wunderschön

        Der erste Regen benetzt die Haut, nach langer Durstperiode endlich die erwünschte Sehnsucht Regenkleid.
        Menschen spannen ihre Schirme auf aber du stehst einfach nur im Regen.
        Fühlst die Natur, lässt all den Ballast hinter dir, öffnest deine Gedanken.
        Wie verletzlich wir doch sind in der Schönheit, in warmherzig umspülten Momenten der Einsamkeit.
        Fremdartig wirken die aufgescheuchten Massen, verstecken sich hinter Mauern.
        Du läufst zufrieden die Straße hinunter zum Horizont wo nur kurz die Sonne scheint, versteckt hinter dem dunklen Schleier deines Verstandes.

        "Take Shelter" fesselt von der ersten Sekunde an.
        Im Laufe der Zeit wird er ein emotionales Monster, wenn Michael Shannon schreit, läuft es einem als Zuschauer eiskalt den Rücken runter.
        Jedes Wort über Story oder Verlauf wäre zuviel.
        Ein Genuss für die Sinne garniert mit einem bitter süßen Abschluss.

        Manchmal kommen sie wieder, die Filme welche vergessen geglaubt.

        8
        • 6

          Großartig gespielt, aber die Story ist letztlich doch ein bisschen dünn.

          • 0
            Negev 17.06.2016, 07:35 Geändert 17.06.2016, 07:38

            Auf Empfehlung des Vorhersage-Programms von moviepilot, hab ich den Film angeschaut. Also wirklich... selten so einen Blödsinn gesehen!
            Bei Netflix hat dieser Film übrigens auch nur 2,5/5 Sterne - mir ist ein Rätsel wie die moviepilot-Community dieses Machwerk mit durchschnittlich 7.1 Punkten bewerten kann.

            • 6

              Langatmig und nicht das erwartete große Finale.

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              • 2
                milchtoertchen 14.04.2016, 19:23 Geändert 14.04.2016, 19:23

                Der Film ist in ganz wenigen Worten zu beschreiben.
                LANGWEILIG
                Mag sein, dass die Geschichte gut umgesetzt ist, aber es zieht sich wie Kaugummi und warum der Film in die Kategorie Katastrophenfilme eingeordnet ist kann ich nicht nachvollziehen, da keine Katastrophe stattfindet, naja außer der Film der ist eine.
                Nicht empfehlenswert als Katastrophenfilm, eher ein Psychodrama

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                • 7

                  Ich kann einige Kritiker schon verstehen. In dem Film passiert nicht allzu viel und es wirkt alles ein wenig behäbig. Es geht um einen Typen der plötzlich aus bestimmten Gründen auf die Idee kommt einen Schutzbunker für sich und seine Familie zu bauen. Die Gründe sind schreckliche Alpträume und eine fast schon panische Angst vor schweren Unwettern die in ihm wächst.
                  Der besorgte Familienvater wird sehr beeindruckend von Michael Shannon gespielt. Er hat mich genauso wie Jessica Chastain voll überzeugt. Regisseur Jeff Nichols hat hier mit kleinen Budget und dafür umso mehr Feingefühl und Hingabe was Besonderes geschaffen. Sein Film lebt einfach durch seine einzigartige Geschichte und die tollen Darsteller.
                  Auch wenn "Take Shelter" nicht sonderlich bekannt ist sollte man ihn gesehen haben!

                  8
                  • 8 .5

                    Insgesamt sehr beeindruckend, wobei mir das Ende nicht gefallen hat.

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                    • 3 .5

                      OMG... einer der langweiligsten und langatmigsten Filme, die ich in der letzten Zeit ansehen musste.

                      125 Minuten passiert...... So gut wie gar nichts.

                      Prädikat: Überflüssig

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                      • 6 .5

                        Take Shelter hat seine guten, aber auch seine zähen Momente.
                        Der Plot um eine Katastrophe hat seine wirklich Starken Momente, wobei er durch die mögliche Schizophreni von Michael Shannon durchaus ins wanken gerät, und abgelenkt wird.
                        Es entwickelt sich alles ein bisschen voraussehbar und auch das Ende ist passend einfach gewählt.
                        Der Cast macht seine Sache gut wobei natürlich Michael Shannon und Jessica Chastain herausstechen.
                        Wenn Take Shelter etwas schneller und intensiver in die Pötte gekommen wäre und ich nicht im Mittelteil des Films einen Gähnanfall bekommen hätte wäre die Bewertung besser ausgefallen.

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                        • 7 .5

                          Die Art von Jeff Nichols Filme zu drehen finde ich immer wieder spannend. Auch bei Take Shelter geht man eher den ruhigen Weg und verzichtet auf überdramatische Bilder. Nur subtil werden die Charaktere gezeichnet und die Story erzählt. Dabei schafft der Film eine beklemmende und düstere Atmosphäre, die aber durch das Ende vernichtet wird. Für einen sinnlosen Twist, wird ein Meisterwerk geopfert. Sehr schade.

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                          • 7

                            Es fällt mir schwer, die Lobeshymnen zu diesem Film nachzuvollziehen. Ich hatte am Ende das Gefühl, dass ich einen guten Film gesehen hatte. Das war´s aber auch. Das gewisse Etwas, dass den Zuschauer berühren und mitreißen sollte, muss da leider an mir vorbei gegangen sein. Meine Erwartungen waren groß an dieses Werk und wurden am Ende leider etwas enttäuscht. Trotzdem: Den kann man sich mal geben!

                            • 8

                              TAKE SHELTER ist ein brilliant gespieltes, tief berührendes und beeindruckendes psychologisches Drama, das von den ersten Minuten an durch eine dichte, beklemmende Atmosphäre und eine absolut fesselnde Story überzeugt.
                              Besonders hervorzuheben sind auch die schauspielerischen Leistungen von Jessica Chastain und vor allem Michael Shannon, der hier einfach meisterhaft aufspielt. Auch der ruhige, atmosphärische Score und die Kameraarbeit, sowie die optischen Effekte haben mich sehr beeindruckt.
                              Kurz: TAKE SHELTER ist ein beinahe perfektes Drama, eine einzigartige Filmperle, die einen auch nach der Sichtung noch beschäftigt.

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                              • 8 .5

                                Intensives Drama mit einem sehr intensiven Ende.

                                • 8 .5

                                  Wundervolle atmosphärische Filmperle die mit einer fesselnden Bildersprache in die unausweichliche Katastrophe führt.
                                  Hier diktieren nicht die Spezial Effekte den Film, sondern die Bilder und die Schauspieler.
                                  Psychologisches Seelendrama mit einem überwältigenden Michael Shannon, sein Spiel hier ist herrausragend.
                                  Die unbehaglich Musik rundet das ganze zur Genze ab.
                                  Eine Cineasten Perle!

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                                  • 6

                                    Der Spannungsaufbau in der ersten Stunde ist sehr gut mit einigen Schockmomenten.Danach flacht es doch sehr ab.Die Auflösung kommt leider auch etwas zu spät und lässt einen mit der Frage allein,was mit der Familie passiert.Die Haupt Aussage des Films ist wohl einfach nur,dass man seinem Schicksal nicht entgehen kann,auch wenn man es teilweise im Traum sieht.

                                    • 7 .5

                                      Stimmiger und vorallem sehr stimmungsvoller Film. Kommt ruhig daher und zieht einen dennoch in seinen Bann.
                                      Die Schlusssequenz ist extrem gut. Toller Film!

                                      • 8

                                        Wunderbar harmonischer Film, diese Ruhe und Gelassenheit war sehr angenehm, wenig Wörter umso mehr Ausdruck, hat mich an Western erinnert.

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                                        • 0 .5

                                          Der Sturm in meiner Hose ist sogar gewaltiger als der im Film.

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                                          • 9

                                            Vorhersage: 6.5
                                            Bewertung: 9.0
                                            Eigentlich überhaupt nicht mein Genre, aber dennoch grandioser Film! Intensiv gespielt, spannend, bedrohlich und überraschend!

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                                            • 7 .5

                                              Sehr ruhiges und vieldeutiges Katastrophen-Kino, mit einem grandiosen Michael Shannon in der Hauptrolle, der als liebender Vater und Vertreter der Mittelschicht allmählich den Verstand zu verlieren scheint. „Take Shelter“ ist ein Film, der einen am Ende mit mehr Fragen zurücklässt, als er beantwortet. Ist Curtis LaForge geisteskrank oder hat er nun wirklich Visionen? Ist dies die Apokalypse oder schlicht Einbildung? Fakt ist, dass der Film definitiv mehr als einen Lösungsansatz parat hält und auch nach den zwei Stunden noch reges Diskussionspotential bietet. Und entgegen vieler Meinungen, zeichnet sich „Take Shelter“ gerade durch seine langsame Erzählweise aus, welche die Spannung umso mehr verstärkt. Man braucht Zeit, um sich in die Psyche des Protagonisten hinzuversetzen, ihn kennen zu lernen. Dabei beschränkt sich der Film fast ausschließlich auf die Familie, was eine unglaubliche Nähe zu den Charakteren und ihren Problemen aufbaut. „Take Shelter“ bleibt ein Katastrophenfilm der anderen Art, das Psychogramm eines verstörten Mannes, der sowohl sich, als auch seine Familie langsam zu verlieren droht.

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                                              • 4

                                                Ein Mann kauft in einer Art amerikanischem Praktiker einen Luftschutzbunker. Am Ende ist er irgendwie doch nicht verrückt. Langweiliger Film, typisch amerikanische Landleute (Meine Freundin hätte mich gehauen, wenn ich so einen patriarchalischen Mist abziehe), viel Zeit in den langatmigen Dialogszenen die Küchentapeten zu studieren. Vorhersage: 7,7. Seltsam, hat mich wohl auf dem falschen Fuß erwischt.

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                                                • 9
                                                  loveissuicide 23.07.2015, 22:40 Geändert 23.07.2015, 22:43

                                                  Der Weg hinein in den Wahnsinn wird sowohl drehbuchtechnisch, als auch schauspielerisch großartig umgesetzt. Die Spielzeit wird für die langsame, aber stetige Verschlimmerung des geistigen Zustands von Curtis optimal ausgenutzt. Wie so oft in solchen Fällen gehen Freundschaften zu Bruch, man verliert den Job, es kommen die finanziellen Probleme, aber ich fand es schön, dass hier die Familie zusammenhält. Ist in ähnlichen Filmen ja nicht immer der Fall. Das Ende ist eigentlich gar nicht offen oder fragezeichenbehaftet, sondern eindeutig traurig und pessimistisch, was Curtis' Gesundheitszustand betrifft. Für die Stimmung vorm TV war es übrigens sehr positiv, dass bei mir grad ein Sommergewitter drübergezogen ist :-)

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                                                    Meisterhaft gespielt und präzise inszeniert funktioniert Jeff Nichols’ Film gleichermaßen als vielschichtiges Porträt eines Mannes am Rande des Wahnsinns und als atmosphärische Erzählung über die amerikanische Provinz des Mittelwestens. [Kai Mihm]