Take Shelter - Ein Sturm zieht auf - Kritik

Take Shelter

US · 2011 · Laufzeit 125 Minuten · FSK 12 · Drama, Thriller, Katastrophenfilm · Kinostart
Du
  • 7 .5

    Ein der am schwersten zu bewertenden Filme, sehenswert aber auf jeden Fall!

    -Spoilerhaltig!-

    Warum ist das so? Ein sehr authentisches, ausfuehrlich gezeichnetes Psychogramm in den ersten 3/4 des Filmes schlägt urplötzlich scheinbar in einen Mysteryfilm mit sehr geraffter Handlung um. Die oft genannte Enttäuschung mit der Endsequenz ergibt sich aus dem Problem, die Mysteryhandlung zu erklären - und da wirkt ein "sowohl als auch" sehr weit entfernt, ist aber die einzig richtige Auflösung: Der Protagonist ist psychisch krank UND hat mediale Kräfte, eine Naturkatastrophe vorauszusehen...

    • 8
      MCsebi 23.02.2017, 23:27 Geändert 24.02.2017, 22:08

      Katastrophen-Film mal ganz anders.
      "Take Shelter" ist ein düsteres Psycho-Drama, welches seine subtile Spannung vor allem aus der bedrohlichen Atmosphäre bezieht, welche perfekt die allerseits bekannte "Ruhe vor dem Sturm" einfängt.
      Michael Shannon und Jessica Chastain spielen großartig. Gerade Michael Shannon stellt mit seinem erst minimalistischen, gegen Ende aufregenden Spiel unter Beweis, dass er zu einen der unterbewertesten Schauspieler unserer Zeit gehört. Dabei reichen allein einzelne Gesten und Blicke von ihm, um Teile der Geschichte zu erzählen, welche im Verlaufe des Films eine sich stetig steigernde Sogwirkung entwickelt.
      Generell ist "Take Shelter" äußerst zurückhaltend inszeniert und somit alles andere als reißerisch. Wenn man sich jedoch auf das langsame Erzähltempo einlässt, bekommt man hier einiges geboten.
      Jeff Nichols ist eine packende Endzeit-Metapher voller Symboliken, Andeutungen und gänsehauterzeugenden Bildern gelungen. Nach einem bitter-bösen Ende wird der Zuschauer schließlich aus den Fängen dieses zutiefst beklemmenden Filmes befreit...und nachdenklich zurückgelassen.
      Sollte man mal gesehen haben!

      10
      • 4 .5
        RoboMaus 23.02.2017, 22:49 Geändert 24.02.2017, 09:32

        Michael Shannon hat in Albträumen Visionen eines Sturmes, der über sein Haus zieht. Dazwischen wird sein alltägliches Familien- und Berufsleben gezeigt, wobei sich seine Umgebung allmählich über das leicht desorientierte Handeln wundert...................

        Die Story kommt nur schleppend voran, könnte aber interessant werden.

        ..............nach einer Stunde hat Shannon in Albträumen Visionen eines Sturmes, der über sein Haus zieht. Dazwischen wird sein alltägliches Familien- und Berufsleben gezeigt, wobei sich seine Umgebung über das leicht desorientierte Handeln wundert......

        Die Story kommt weiterhin nur schleppend voran, könnte aber noch interessant werden.

        ..............nach eineinhalb Stunden hat Shannon keine Albträume und keine Visionen eines Sturmes, der über sein Haus zieht. Die braucht er nicht mehr, denn er ist sich nun sicher. Dafür wird sich ausgiebig seinem alltäglichen Familien- und Berufsleben gewidmet, wobei sich seine Umgebung über das verstärkt desorientierte Handeln wundert................

        Die Story kommt zwar weiterhin nur schleppend voran, könnte aber doch noch interessant werden. Immerhin bleiben zwanzig Minuten.

        MASSIVER SPOILER
        Ein Sturm zieht auf, harmlos.
        MASSIVER SPOILER - ENDE

        MASSIVER SPOILER, AUF DEN NIEMAND KOMMEN WÜRDE!!!!!!!!!!!!!!
        Es zieht noch ein Sturm auf, diesmal nicht harmlos.
        MASSIVER SPOILER, AUF DEN NIEMAND KOMMEN WÜRDE - ENDE

        Immerhin wurde meine Vision nicht enttäuscht - die letzte Viertelstunde wird tatsächlich noch interessant. Man darf die Hoffnung eben nie aufgeben.

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        7,1/10 Community - vielleicht sollte ich endlich meine Langatmigkeitsallergie bekämpfen, um zu den wahren Inhalten durchdringen zu können ;-)

        15
        • 9

          https://www.youtube.com/watch?v=Lv-KDnsu46g

          Liegengelassene Filme, mit der Zeit verschwand die Aufmerksamkeit, ein bestehendes Interesse verflog mit der Zeit zu einem kümmerlichen Nichts.
          Irgendwo keimte kurz Begeisterung auf, nur um im nächsten Moment für Jahre zu versiegen.
          Momente der Entfremdung wie ein Ehepaar welches immer mehr auseinander rückt.
          Überdrüssig der flammenden Leidenschaft, wenn Küssen zum Fremdkörper mutiert.
          Dieses abartige Gefühl Desinteresse, schleichende Depression, ein Heilmittel schwebt in weiter Ferne.
          Der Zahn der Zeit drückt unsere Impulse tief nach unten, Gift für Körper und Seele.

          Ein Augenblick verändert alles, langsam streicht der Score ins Blut und die ersten flackernden Bilder sind Balsam für die Seele.

          Ein Sturm zieht auf
          Wolken verschleiern den freien Blick
          Bündeln sich zu einem Kunstwerk
          Die Leinwand wunderschön

          Der erste Regen benetzt die Haut, nach langer Durstperiode endlich die erwünschte Sehnsucht Regenkleid.
          Menschen spannen ihre Schirme auf aber du stehst einfach nur im Regen.
          Fühlst die Natur, lässt all den Ballast hinter dir, öffnest deine Gedanken.
          Wie verletzlich wir doch sind in der Schönheit, in warmherzig umspülten Momenten der Einsamkeit.
          Fremdartig wirken die aufgescheuchten Massen, verstecken sich hinter Mauern.
          Du läufst zufrieden die Straße hinunter zum Horizont wo nur kurz die Sonne scheint, versteckt hinter dem dunklen Schleier deines Verstandes.

          "Take Shelter" fesselt von der ersten Sekunde an.
          Im Laufe der Zeit wird er ein emotionales Monster, wenn Michael Shannon schreit, läuft es einem als Zuschauer eiskalt den Rücken runter.
          Jedes Wort über Story oder Verlauf wäre zuviel.
          Ein Genuss für die Sinne garniert mit einem bitter süßen Abschluss.

          Manchmal kommen sie wieder, die Filme welche vergessen geglaubt.

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          • 6 .5

            Gut inszeniert, doch zäher als Kaugummi.

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            • 8

              Subtil und doch...eine Offenbarung psychopathologischer Wahrnehmungen. Starke Leistung, eine neue Perspektive, ein Wagnis. (Noch) nicht die Wucht eines Robin Williams, Gott hab ihn seelig, aber muss es das? Wer Spannung und Staunen Dank supergeiler GDI à la Lucas Films mal etwas abschwören möchte und Zeit für das Gesamtbild mitbringt wird nicht enttäuscht sein. Endlich mal wieder etwas Anderes.

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              • 6

                Großartig gespielt, aber die Story ist letztlich doch ein bisschen dünn.

                • 0
                  Negev 17.06.2016, 07:35 Geändert 17.06.2016, 07:38

                  Auf Empfehlung des Vorhersage-Programms von moviepilot, hab ich den Film angeschaut. Also wirklich... selten so einen Blödsinn gesehen!
                  Bei Netflix hat dieser Film übrigens auch nur 2,5/5 Sterne - mir ist ein Rätsel wie die moviepilot-Community dieses Machwerk mit durchschnittlich 7.1 Punkten bewerten kann.

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                  • 6

                    Langatmig und nicht das erwartete große Finale.

                    1
                    • 7

                      Ich kann einige Kritiker schon verstehen. In dem Film passiert nicht allzu viel und es wirkt alles ein wenig behäbig. Es geht um einen Typen der plötzlich aus bestimmten Gründen auf die Idee kommt einen Schutzbunker für sich und seine Familie zu bauen. Die Gründe sind schreckliche Alpträume und eine fast schon panische Angst vor schweren Unwettern die in ihm wächst.
                      Der besorgte Familienvater wird sehr beeindruckend von Michael Shannon gespielt. Er hat mich genauso wie Jessica Chastain voll überzeugt. Regisseur Jeff Nichols hat hier mit kleinen Budget und dafür umso mehr Feingefühl und Hingabe was Besonderes geschaffen. Sein Film lebt einfach durch seine einzigartige Geschichte und die tollen Darsteller.
                      Auch wenn "Take Shelter" nicht sonderlich bekannt ist sollte man ihn gesehen haben!

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                      • 8 .5

                        Insgesamt sehr beeindruckend, wobei mir das Ende nicht gefallen hat.

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                        • 3 .5

                          OMG... einer der langweiligsten und langatmigsten Filme, die ich in der letzten Zeit ansehen musste.

                          125 Minuten passiert...... So gut wie gar nichts.

                          Prädikat: Überflüssig

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                          • 6 .5

                            Take Shelter hat seine guten, aber auch seine zähen Momente.
                            Der Plot um eine Katastrophe hat seine wirklich Starken Momente, wobei er durch die mögliche Schizophreni von Michael Shannon durchaus ins wanken gerät, und abgelenkt wird.
                            Es entwickelt sich alles ein bisschen voraussehbar und auch das Ende ist passend einfach gewählt.
                            Der Cast macht seine Sache gut wobei natürlich Michael Shannon und Jessica Chastain herausstechen.
                            Wenn Take Shelter etwas schneller und intensiver in die Pötte gekommen wäre und ich nicht im Mittelteil des Films einen Gähnanfall bekommen hätte wäre die Bewertung besser ausgefallen.

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                            • 7 .5

                              Die Art von Jeff Nichols Filme zu drehen finde ich immer wieder spannend. Auch bei Take Shelter geht man eher den ruhigen Weg und verzichtet auf überdramatische Bilder. Nur subtil werden die Charaktere gezeichnet und die Story erzählt. Dabei schafft der Film eine beklemmende und düstere Atmosphäre, die aber durch das Ende vernichtet wird. Für einen sinnlosen Twist, wird ein Meisterwerk geopfert. Sehr schade.

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                              • 7

                                Es fällt mir schwer, die Lobeshymnen zu diesem Film nachzuvollziehen. Ich hatte am Ende das Gefühl, dass ich einen guten Film gesehen hatte. Das war´s aber auch. Das gewisse Etwas, dass den Zuschauer berühren und mitreißen sollte, muss da leider an mir vorbei gegangen sein. Meine Erwartungen waren groß an dieses Werk und wurden am Ende leider etwas enttäuscht. Trotzdem: Den kann man sich mal geben!

                                • 8

                                  TAKE SHELTER ist ein brilliant gespieltes, tief berührendes und beeindruckendes psychologisches Drama, das von den ersten Minuten an durch eine dichte, beklemmende Atmosphäre und eine absolut fesselnde Story überzeugt.
                                  Besonders hervorzuheben sind auch die schauspielerischen Leistungen von Jessica Chastain und vor allem Michael Shannon, der hier einfach meisterhaft aufspielt. Auch der ruhige, atmosphärische Score und die Kameraarbeit, sowie die optischen Effekte haben mich sehr beeindruckt.
                                  Kurz: TAKE SHELTER ist ein beinahe perfektes Drama, eine einzigartige Filmperle, die einen auch nach der Sichtung noch beschäftigt.

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                                  • 8 .5

                                    Intensives Drama mit einem sehr intensiven Ende.

                                    • 8 .5

                                      Wundervolle atmosphärische Filmperle die mit einer fesselnden Bildersprache in die unausweichliche Katastrophe führt.
                                      Hier diktieren nicht die Spezial Effekte den Film, sondern die Bilder und die Schauspieler.
                                      Psychologisches Seelendrama mit einem überwältigenden Michael Shannon, sein Spiel hier ist herrausragend.
                                      Die unbehaglich Musik rundet das ganze zur Genze ab.
                                      Eine Cineasten Perle!

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                                      • 6

                                        Der Spannungsaufbau in der ersten Stunde ist sehr gut mit einigen Schockmomenten.Danach flacht es doch sehr ab.Die Auflösung kommt leider auch etwas zu spät und lässt einen mit der Frage allein,was mit der Familie passiert.Die Haupt Aussage des Films ist wohl einfach nur,dass man seinem Schicksal nicht entgehen kann,auch wenn man es teilweise im Traum sieht.

                                        • 7 .5

                                          Stimmiger und vorallem sehr stimmungsvoller Film. Kommt ruhig daher und zieht einen dennoch in seinen Bann.
                                          Die Schlusssequenz ist extrem gut. Toller Film!

                                          • 8

                                            Wunderbar harmonischer Film, diese Ruhe und Gelassenheit war sehr angenehm, wenig Wörter umso mehr Ausdruck, hat mich an Western erinnert.

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                                            • 0 .5

                                              Der Sturm in meiner Hose ist sogar gewaltiger als der im Film.

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                                              • 9

                                                Vorhersage: 6.5
                                                Bewertung: 9.0
                                                Eigentlich überhaupt nicht mein Genre, aber dennoch grandioser Film! Intensiv gespielt, spannend, bedrohlich und überraschend!

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                                                • 7 .5

                                                  Sehr ruhiges und vieldeutiges Katastrophen-Kino, mit einem grandiosen Michael Shannon in der Hauptrolle, der als liebender Vater und Vertreter der Mittelschicht allmählich den Verstand zu verlieren scheint. „Take Shelter“ ist ein Film, der einen am Ende mit mehr Fragen zurücklässt, als er beantwortet. Ist Curtis LaForge geisteskrank oder hat er nun wirklich Visionen? Ist dies die Apokalypse oder schlicht Einbildung? Fakt ist, dass der Film definitiv mehr als einen Lösungsansatz parat hält und auch nach den zwei Stunden noch reges Diskussionspotential bietet. Und entgegen vieler Meinungen, zeichnet sich „Take Shelter“ gerade durch seine langsame Erzählweise aus, welche die Spannung umso mehr verstärkt. Man braucht Zeit, um sich in die Psyche des Protagonisten hinzuversetzen, ihn kennen zu lernen. Dabei beschränkt sich der Film fast ausschließlich auf die Familie, was eine unglaubliche Nähe zu den Charakteren und ihren Problemen aufbaut. „Take Shelter“ bleibt ein Katastrophenfilm der anderen Art, das Psychogramm eines verstörten Mannes, der sowohl sich, als auch seine Familie langsam zu verlieren droht.

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                                                    Ein Mann kauft in einer Art amerikanischem Praktiker einen Luftschutzbunker. Am Ende ist er irgendwie doch nicht verrückt. Langweiliger Film, typisch amerikanische Landleute (Meine Freundin hätte mich gehauen, wenn ich so einen patriarchalischen Mist abziehe), viel Zeit in den langatmigen Dialogszenen die Küchentapeten zu studieren. Vorhersage: 7,7. Seltsam, hat mich wohl auf dem falschen Fuß erwischt.

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                                                    ?a=5541&i=2&e=1&c=1675192&c0=movpa krit