Take Shelter - Ein Sturm zieht auf - Kritik

Take Shelter

US · 2011 · Laufzeit 125 Minuten · FSK 12 · Drama, Thriller, Katastrophenfilm · Kinostart
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    Großartig gespielt, aber die Story ist letztlich doch ein bisschen dünn.

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      Negev 17.06.2016, 07:35 Geändert 17.06.2016, 07:38

      Auf Empfehlung des Vorhersage-Programms von moviepilot, hab ich den Film angeschaut. Also wirklich... selten so einen Blödsinn gesehen!
      Bei Netflix hat dieser Film übrigens auch nur 2,5/5 Sterne - mir ist ein Rätsel wie die moviepilot-Community dieses Machwerk mit durchschnittlich 7.1 Punkten bewerten kann.

      • 6

        Langatmig und nicht das erwartete große Finale.

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        • 2
          milchtoertchen 14.04.2016, 19:23 Geändert 14.04.2016, 19:23

          Der Film ist in ganz wenigen Worten zu beschreiben.
          LANGWEILIG
          Mag sein, dass die Geschichte gut umgesetzt ist, aber es zieht sich wie Kaugummi und warum der Film in die Kategorie Katastrophenfilme eingeordnet ist kann ich nicht nachvollziehen, da keine Katastrophe stattfindet, naja außer der Film der ist eine.
          Nicht empfehlenswert als Katastrophenfilm, eher ein Psychodrama

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          • 7

            Ich kann einige Kritiker schon verstehen. In dem Film passiert nicht allzu viel und es wirkt alles ein wenig behäbig. Es geht um einen Typen der plötzlich aus bestimmten Gründen auf die Idee kommt einen Schutzbunker für sich und seine Familie zu bauen. Die Gründe sind schreckliche Alpträume und eine fast schon panische Angst vor schweren Unwettern die in ihm wächst.
            Der besorgte Familienvater wird sehr beeindruckend von Michael Shannon gespielt. Er hat mich genauso wie Jessica Chastain voll überzeugt. Regisseur Jeff Nichols hat hier mit kleinen Budget und dafür umso mehr Feingefühl und Hingabe was Besonderes geschaffen. Sein Film lebt einfach durch seine einzigartige Geschichte und die tollen Darsteller.
            Auch wenn "Take Shelter" nicht sonderlich bekannt ist sollte man ihn gesehen haben!

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            • 8 .5

              Insgesamt sehr beeindruckend, wobei mir das Ende nicht gefallen hat.

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              • 3 .5

                OMG... einer der langweiligsten und langatmigsten Filme, die ich in der letzten Zeit ansehen musste.

                125 Minuten passiert...... So gut wie gar nichts.

                Prädikat: Überflüssig

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                • 6 .5

                  Take Shelter hat seine guten, aber auch seine zähen Momente.
                  Der Plot um eine Katastrophe hat seine wirklich Starken Momente, wobei er durch die mögliche Schizophreni von Michael Shannon durchaus ins wanken gerät, und abgelenkt wird.
                  Es entwickelt sich alles ein bisschen voraussehbar und auch das Ende ist passend einfach gewählt.
                  Der Cast macht seine Sache gut wobei natürlich Michael Shannon und Jessica Chastain herausstechen.
                  Wenn Take Shelter etwas schneller und intensiver in die Pötte gekommen wäre und ich nicht im Mittelteil des Films einen Gähnanfall bekommen hätte wäre die Bewertung besser ausgefallen.

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                  • 7 .5

                    Die Art von Jeff Nichols Filme zu drehen finde ich immer wieder spannend. Auch bei Take Shelter geht man eher den ruhigen Weg und verzichtet auf überdramatische Bilder. Nur subtil werden die Charaktere gezeichnet und die Story erzählt. Dabei schafft der Film eine beklemmende und düstere Atmosphäre, die aber durch das Ende vernichtet wird. Für einen sinnlosen Twist, wird ein Meisterwerk geopfert. Sehr schade.

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                    • 7

                      Es fällt mir schwer, die Lobeshymnen zu diesem Film nachzuvollziehen. Ich hatte am Ende das Gefühl, dass ich einen guten Film gesehen hatte. Das war´s aber auch. Das gewisse Etwas, dass den Zuschauer berühren und mitreißen sollte, muss da leider an mir vorbei gegangen sein. Meine Erwartungen waren groß an dieses Werk und wurden am Ende leider etwas enttäuscht. Trotzdem: Den kann man sich mal geben!

                      • 8

                        TAKE SHELTER ist ein brilliant gespieltes, tief berührendes und beeindruckendes psychologisches Drama, das von den ersten Minuten an durch eine dichte, beklemmende Atmosphäre und eine absolut fesselnde Story überzeugt.
                        Besonders hervorzuheben sind auch die schauspielerischen Leistungen von Jessica Chastain und vor allem Michael Shannon, der hier einfach meisterhaft aufspielt. Auch der ruhige, atmosphärische Score und die Kameraarbeit, sowie die optischen Effekte haben mich sehr beeindruckt.
                        Kurz: TAKE SHELTER ist ein beinahe perfektes Drama, eine einzigartige Filmperle, die einen auch nach der Sichtung noch beschäftigt.

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                        • 8 .5

                          Intensives Drama mit einem sehr intensiven Ende.

                          • 8 .5

                            Wundervolle atmosphärische Filmperle die mit einer fesselnden Bildersprache in die unausweichliche Katastrophe führt.
                            Hier diktieren nicht die Spezial Effekte den Film, sondern die Bilder und die Schauspieler.
                            Psychologisches Seelendrama mit einem überwältigenden Michael Shannon, sein Spiel hier ist herrausragend.
                            Die unbehaglich Musik rundet das ganze zur Genze ab.
                            Eine Cineasten Perle!

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                            • 6

                              Der Spannungsaufbau in der ersten Stunde ist sehr gut mit einigen Schockmomenten.Danach flacht es doch sehr ab.Die Auflösung kommt leider auch etwas zu spät und lässt einen mit der Frage allein,was mit der Familie passiert.Die Haupt Aussage des Films ist wohl einfach nur,dass man seinem Schicksal nicht entgehen kann,auch wenn man es teilweise im Traum sieht.

                              • 7 .5

                                Stimmiger und vorallem sehr stimmungsvoller Film. Kommt ruhig daher und zieht einen dennoch in seinen Bann.
                                Die Schlusssequenz ist extrem gut. Toller Film!

                                • 8

                                  Wunderbar harmonischer Film, diese Ruhe und Gelassenheit war sehr angenehm, wenig Wörter umso mehr Ausdruck, hat mich an Western erinnert.

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                                  • 0 .5

                                    Der Sturm in meiner Hose ist sogar gewaltiger als der im Film.

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                                    • 9

                                      Vorhersage: 6.5
                                      Bewertung: 9.0
                                      Eigentlich überhaupt nicht mein Genre, aber dennoch grandioser Film! Intensiv gespielt, spannend, bedrohlich und überraschend!

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                                      • 7 .5

                                        Sehr ruhiges und vieldeutiges Katastrophen-Kino, mit einem grandiosen Michael Shannon in der Hauptrolle, der als liebender Vater und Vertreter der Mittelschicht allmählich den Verstand zu verlieren scheint. „Take Shelter“ ist ein Film, der einen am Ende mit mehr Fragen zurücklässt, als er beantwortet. Ist Curtis LaForge geisteskrank oder hat er nun wirklich Visionen? Ist dies die Apokalypse oder schlicht Einbildung? Fakt ist, dass der Film definitiv mehr als einen Lösungsansatz parat hält und auch nach den zwei Stunden noch reges Diskussionspotential bietet. Und entgegen vieler Meinungen, zeichnet sich „Take Shelter“ gerade durch seine langsame Erzählweise aus, welche die Spannung umso mehr verstärkt. Man braucht Zeit, um sich in die Psyche des Protagonisten hinzuversetzen, ihn kennen zu lernen. Dabei beschränkt sich der Film fast ausschließlich auf die Familie, was eine unglaubliche Nähe zu den Charakteren und ihren Problemen aufbaut. „Take Shelter“ bleibt ein Katastrophenfilm der anderen Art, das Psychogramm eines verstörten Mannes, der sowohl sich, als auch seine Familie langsam zu verlieren droht.

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                                          Ein Mann kauft in einer Art amerikanischem Praktiker einen Luftschutzbunker. Am Ende ist er irgendwie doch nicht verrückt. Langweiliger Film, typisch amerikanische Landleute (Meine Freundin hätte mich gehauen, wenn ich so einen patriarchalischen Mist abziehe), viel Zeit in den langatmigen Dialogszenen die Küchentapeten zu studieren. Vorhersage: 7,7. Seltsam, hat mich wohl auf dem falschen Fuß erwischt.

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                                          • 9
                                            loveissuicide 23.07.2015, 22:40 Geändert 23.07.2015, 22:43

                                            Der Weg hinein in den Wahnsinn wird sowohl drehbuchtechnisch, als auch schauspielerisch großartig umgesetzt. Die Spielzeit wird für die langsame, aber stetige Verschlimmerung des geistigen Zustands von Curtis optimal ausgenutzt. Wie so oft in solchen Fällen gehen Freundschaften zu Bruch, man verliert den Job, es kommen die finanziellen Probleme, aber ich fand es schön, dass hier die Familie zusammenhält. Ist in ähnlichen Filmen ja nicht immer der Fall. Das Ende ist eigentlich gar nicht offen oder fragezeichenbehaftet, sondern eindeutig traurig und pessimistisch, was Curtis' Gesundheitszustand betrifft. Für die Stimmung vorm TV war es übrigens sehr positiv, dass bei mir grad ein Sommergewitter drübergezogen ist :-)

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                                            • 8

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                                                ju.ku.750 21.06.2015, 15:52 Geändert 21.06.2015, 23:19

                                                "You've got a good life, Curtis. I think that's the best compliment you can give a man; take a look at his life and say, 'That's good."
                                                --Dewart

                                                Doch trotz dieser guten Worte hat Curtis Albträume, Vision von einem mächtigen Sturm, der alles verändern wird. Dabei weiß er nicht, ob seine Visionen real sind, oder nur Auswüchse eines psychisch Kranken, wie es bei seiner Mutter der Fall war.

                                                "Take Shelter" ist in vielerlei Hinsicht ein außergewöhnlicher Film. Wenn man an Katastrophenfilme denkt, hat man sofort CGI- Bilder von zerstörten Städten im Sinn. Doch diese Effekthascherei hat dieser Film nicht nötig. Er zieht einen auch so vom allerersten Moment an intensiv in seinen Bann und lässt einen bis zum Schluss nicht mehr los. Er überlässt die Bühne den Darstellern und beschränkt sich ganz auf die paar Traumszenen und das kontinuierlich gesteigerte Gefühl von Panik und Unbehagen. Durch das Eintauchen in die Psyche von Curtis wird man mit der Zeit genauso paranoid wie er, sodass man bis zum Ende nicht weiß, ob man gerade einen Endzeit-Thriller oder ein Psychodrama sieht.

                                                An dieser Stelle muss ich mal ein Loblied auf Michael Shennon anstimmen. Wie dieser begnadete Schauspieler die Rolle des Curtis verkörpert, ist schlicht genial. Ihm dabei zuzusehen, wie er um seine geistige Gesundheit ringt, wie er psychologische Beratung sucht, und gleichzeitig doch den Bunker für seine Familie baut, weil er ihn bauen muss, ist schlicht herzzerreißend. Das liegt vor allem an seinem ungewöhnlichen, ausdrucksstarken Gesicht und stechenden Augen, mit denen er gleichzeitig ein bohrendes Gefühl der Unruhe und tiefe Entschlossenheit vermitteln kann. Er zieht einen sofort in einen Strudel aus Panik und Verzweiflung, sodass man irgendwann nicht mehr weiß, ob man Angst um Curtis haben soll oder vor ihm.

                                                Genauso wie Micheal Shennon weiß man einfach bis zum Schluss nicht, was einen erwartet. Ist er nun Prophet oder doch ein Spinner? Davon sollte sich jeder selbst in diesem stark gespielten und endlos faszinierenden FIlm überzeugen. Das grandiose Finale lässt jedenfalls keine Wünsche offen!

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                                                  Mekridi 19.06.2015, 03:22 Geändert 22.03.2016, 17:47

                                                  Take Shelter (2011)

                                                  "HÖRT MAL GUT ZU! ES WIRD EINEN STURM GEBEN, EINEN WIE IHR IHN NOCH NIE ERLEBT HABT, UND NICHT EINER VON EUCH IST DARAUF VORBEREITET ..." (Curtis)

                                                  Tja, und ich war so rein gar nicht auf die Intensität dieses Filmes vorbereitet. Deswegen hat er mich wohl auch so überraschend "getroffen", sagen wir schwer emotional "angefahren", frontal, ohne Abbremsung und so ein Truck kann verdammt groß sein ! Der Fahrer? Michael Shannon in der Rolle des Curtis, immer schlimmer werdende Visionen und Alpträume plagen ihn, eine Katastrophe bahnt sich an, ein "ALLES" vernichtender "tornadoesker" Sturm wird kommen, ihm ALLES wegnehmen. "ALLES" sind seine mehr als geliebte Frau Samantha (Jessica Chastain) und vor allem seine taube kleine Tochter Hannah (Tova Stewart). Curtis Arbeitskollegen Dewart (Shea Whigman) gesellt sich zudem, sehr angenehm zurückhaltend und dennoch spürbar, in diesen "Irrsinns"- Film und hilft dem "visionären" (Alp-)Traum-Geplagten fortan im Garten einen Luftschutzbunker zu errichten.

                                                  Nie war es spannender (ob des weiteren Verlaufs der Geschichte) und gleichzeitig schmerzhafter (ob der Sache an sich) einer Baggerschaufel beim Ausheben eines Erdlochs zuzuschauen, unfassbare Bilderfluten, Wahn und Wahnsinn umklammern alles. Score passt sich mehr als an, brachial wenns sein muss, zurückhaltend und subtil wenn es erforderlich ist, gleiches gilt für Curtis, ein perfekter Zusammenschluß aus Wahnsinn, Liebe und purer Angst, mimisch am Limit.Curtis steht am Strassenrand, beobachtet ein Gewitter, Dunkelheit breitet sich aus, Himmel voller Blitze ,er wünscht sich so sehr das nicht nur er dies sieht ... Schnitt! ... sturmlos, ein Garagentor öffnet sich langsam und bildschirmfüllend, dahinter Curtis, Sonnenlicht flutet langsam die Garage , kurze Momente der Hoffnung, die kurz darauf wieder auf das Übelste niedergeknüppelt werden. Curtis Auftritt beim Nachbarschaftsessen wird niemals vergessen, die mimische Urgewalt Michael Shannon. Was für Blicke, Szenen und "Bilder", Landschaften, "Himmelsgesichter", Melancholie, Schmerzen, Liebe, Trauer, tiefste, "mehrseitige" Verlustängste machen sich breit und breiter, raumfüllend schmerzfühlend. 2Stunden ging dieser Schmerz? Wie im nie enden wollenden SlowMotion-Fluge, Vögel am Himmel, Kopfkino läuft auf Hochtouren ...fertig ... mit den Nerven ... jetzt runterfahren ... alles!

                                                  Gute Nacht und :

                                                  "...SCHLAFT GUT IN EUREN BETTEN, DENN WENN ES TATSÄCHLICH PASSIERT, ...WIRD ES DAS LETZTE MAL GEWESEN SEIN!" (Curtis)

                                                  Großer Regisseur, große Schauspieler, großer Film, große Note:

                                                  Knüppelharte 10/10

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                                                    Es gibt Filme, die mit einem minimalen Budget ein Ergebnis auf die Beine stellen, das so toll ist, dass man an den Fähigkeiten jeglicher Filmemacher zweifeln muss, die mit mehr Geld weniger hinbekommen. Jeff Nichols […] inszeniert einen Film, dessen hauptsächliches Merkmal heutzutage leider sehr rar geworden ist, was der Grund ist, weshalb man es so zu schätzen weiß: Subtilität. Passend ist es, dass er sich einen halbwegs bekannten Hauptdarsteller (aus „Boardwalk Empire“) holt, der die introvertierte Verbissenheit und Furcht, ja das Introvertierte generell, meisterhaft darstellen kann. Michael Shannon ist eine Wucht und Hauptbestandteil des zweiten großen Merkmales des Films; es ist ein Film, in dem Schauspieler schauspielern dürfen. […] Der „Untergang der Welt“ im Film wird nie wirklich bestätigt. Es ist bloß Curtis, der ihn prophezeit, fürchtet und vielleicht sogar ein bisschen herbeisehnt. Es würde vieles vereinfachen und ihm wenigstens eine der größten Fragen beantworten, die er sein Leben lang herumschleppen musste. „Hast du den Verstand verloren?“ fragt seine Frau Samantha. Eine Antwort bleibt er ihr schuldig. Jeff Nichols zeigt einen verdammt ruhigen Film, der dem Zuschauer jedoch niemals Ruhe gewährt. Nein, man ist stets am Zappeln, am Rande des Sitzes. Die Füße kalt, die Handflächen feucht, der Verstand stets am Verarbeiten der Sorge um das, was noch kommen mag. […] „Take Shelter“ ist in seiner schleichenden Konsequenz ein erbarmungsloses und todtrauriges Stück Film geworden, dessen Kraft dem Zuschauer gar nicht bewusst wird, bis alles ein Ende findet. Jeff Nichols inszeniert weniger die Natur, als wie die Natur selbst und überzeugt mit einer Atmosphäre, die ihresgleichen sucht und in in ihrer allumfassenden aber nicht auffälligen Kraft. […]

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