Taking Lives
Taking Lives (2004), US Laufzeit 103 Minuten, FSK 16, Thriller, Drama, Actionfilm, Kinostart 08.04.2004
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von D.J. Caruso, mit Tchéky Karyo und Kiefer Sutherland
Ein mysteriöser Killer treibt im franko-kanadischen Raum sein Unwesen. Er tötet Menschen, um ihre Identität anzunehmen, ihr Leben zu führen. Keine leichte Aufgabe für die toughe FBI-Profilerin Illeana Scott alias Angelina Jolie, die von ihren kanadischen Kollegen um Hilfe gebeten wird. Als ein Augenzeuge auftaucht, der den Mörder vom Tatort verschwinden sah, kommt Bewegung in die Ermittlungen. Doch nun hat die ehrgeizige Agentin nicht nur gegen einen abgefeimten Killer zu kämpfen, sondern auch gegen ihre eigenen Gefühle. Special Agent Illeana Scott zählt zu den Top-Profilern des FBI, weil sie sich nie auf die üblichen Fahndungsmethoden verlässt, wenn es darum geht, sich in das kranke Hirn eines Mörders zu versetzen. Bei ihren frankokanadischen Kollegen Paquette und Duval erntet sie dafür so manches Mal Spott, doch Polizeichef Leclair steht voll hinter der Expertin, die in Montreal helfen soll, einem perfiden Serienmörder das Handwerk zu legen. Und schon bald entwickelt Illeana eine interessante Theorie: Der Killer scheint sich seine Opfer auszusuchen, umihre Identität zu übernehmen, um nach jedem Verbrechen in ein neues Leben zu schlüpfen. Als erneut ein Mord passiert, gibt es endlich einen Augenzeugen, der Licht ins Dunkel bringen könnte. Der Kunsthändler Costa überrascht per Zufall den Killer bei einer neuen Tat und versucht, das männliche Opfer wiederzubeleben. Doch es ist zu spät. Eigentlich ist Costa viel zu verstört, um den Polizisten bei der folgenden Befragung wirklich helfen zu können, aber eine Tatsache kristallisiert sich schon bald heraus. Der Killer wird ein starkes Interesse daran haben, den einzigen Augenzeugen zu beseitigen, und somit ist Costa der perfekte Lockvogel. Als auch noch eine alte Dame bei der Polizei auftaucht und behauptet, sie habe ihren vor Jahren tödlich verunglückten Sohn wiedergesehen, nimmt das Täterprofil immer deutlichere Züge an. Verbissen vergräbt sich Illeana umso tiefer in diesen Fall, in dem es nur einen einzigen Lichtblick für sie gibt. Den ebenso interessanten wie sensiblen Costa, der die obercoole Agentin langsam aber sicher zum Schmelzen bringt.
Cast & Crew
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D.J. Caruso
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Tchéky Karyo
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Kiefer Sutherland
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Ethan Hawke
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Angelina Jolie
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Gena Rowlands
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Mrs. Rebecca Asher
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Jean-Hugues Anglade
Regie
Schauspieler
-
Olivier Martinez
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Paquette
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Paul Dano
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Young Asher
-
Justin Chatwin
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Matt Soulsby
-
Hillary Seitz
-
Jon Bokenkamp
- Genre
- Psychothriller, Psychodrama, Action-Superhelden-Film
- Zeit
- Gegenwart
- Ort
- Montreal
- Handlung
- Außenseiter, Ermittlung, Fremdheit, Kollege, Serienmörder, Spezialeinheit, Spezialfähigkeiten, Verdeckter Ermittler, Verfolgungsjagd, Zeuge
- Stimmung
- Spannend, Verstörend
- Mitmachen
- Wie gut passen diese Schlagworte? Stimm ab und hilf uns sie neu zu gewichten!

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Kommentare (39) — Film: Taking Lives
Kommentar schreibenspanky 2011/11/01 18:34:19
Kommentar löschenHandwerklich solider und recht spannender Thriller, der jedoch in den Momenten, da er am aufregendsten sein könnte, abgehackt und unausgegoren wirkt. Zugegebenermaßen ist dies nicht Hawkes beste Rolle. Dafür ist auf der Habenseite im Nebenrollen-Cast vor allem die Rowlands als resolute und unheimliche Serienmörder-Mutter zu bewundern. Auch die Mini-Auftritte von Sutherland, Dano und Karyo bereichern den Film. Und die Jolie ist relativ sexy als kühlen Agentin, was vor allem daran liegt, dass sie damals noch nicht so bulimisch abgemagert aussah.
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TheNumber 2011/09/06 23:30:36
Kommentar löschenunterhaltsamer film ohne viel tiefgang... angelina jolie und ethan hawke fand ich gut, die handlung war zwar teilweise etwas vorhersehbar, aber doch besser, als ich zunächst dachte. und der film hat mich durchgehend gefesselt. einer der spannenderen und besseren thriller von d.j. caruso, kann man sich ruhig mal im fernsehen angucken...
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cpt. chaos 2011/08/08 20:17:54
Kommentar löschenIch musste gerade kürzlich lesen, dass die Schlauchbootlippen-Else zu den bestbezahltesten Schauspielerinnen unserer Tage gehört... Honey for what???
Gut, ihr dürfte es natürlich recht sein, aber wenn man sich dann Streifen wie diesen anschaut, versteht man echt die Welt nicht mehr! Aber die Strähne saß natürlich perfekt und das Tittchen wurde dann auch mal kurz in die Kamera gehalten...
Okay, auch egal, denn schließlich konnte der ansonsten gut besetzte Thriller unterhalten, wenn auch nicht auf höchsten Niveau.
Dennoch in jedem Fall sehenswert!
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froechrissi 2011/08/07 21:55:10
Kommentar löschenAuch wenn der Mörder tatsächlich schnell klar wird, so ist es mit all seinen Mängeln doch ein ganz netter Film, den man sich gerne anschauen darf.
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filmfan90 2011/08/07 16:24:10
Kommentar löschenFBI Special Agent Illeana Scott (Angelina Jolie) wird auf einen Serienkiller angesetzt, der die Identität seiner Opfer annimmt, nachdem er sie auf grausame Weise ermordet hat.
Es stellt sich im Verlauf der Ermittlungen heraus, dass es sich bei dem Mörder um einen Mann handelt, der vor einigen Jahren seinen eigenen Tod bei einem Autounfall vorgetäuscht hat.
Die Agentin kommt durch ein Phantombild des Killers, das der Kunsthändler und Augenzeuge des letzten Mordes James Costa (Ethan Hawke) angefertigt hat, auf die ersehnte heiße Spur. Doch Costa weiß mehr über den Serientäter, als er vorerst zugibt…
Bei „Taking Lives“ handelt es sich um einen weiteren routiniert- dilettantischen Thriller aus jüngerer Zeit, welcher allzu leicht durchschaubar ist und jedwede überraschende Wendung meidet.
Regisseur D.J. Caruso versucht den Mangel eines kontinuierlichen Spannungsbogens durch einfallslose, brutale Schock- Effekte zu kompensieren, wodurch er seine Unbeholfenheit endgültig zur Schau stellt.
Die omnipräsente Angelina Jolie mimt erneut die selbstbewusste, überlegene Power- Frau, die- ausgestattet mit Schmollmund und aufgesetztem Schlafzimmerblick- den Männern (und mit Sicherheit auch so manchem Zuschauer) den Kopf verdreht- auch im Hinblick auf die Leistungen der Schauspieler triumphiert in „Taking Lives“ die Oberflächlichkeit.
Das größte Rätsel, das der Film dem Zuschauer während der Sichtung aufgibt, besteht in der Frage, wie es gelingen konnte, die großartige Gena Rowlands, die in bedeutenden Autorenfilmen ihres Ehemannes John Cassavetes zu sehen ist, für die Mitarbeit an diesem eher peinlichen Filmerzeugnis zu gewinnen…
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Grohacke 2011/08/07 01:33:33
Kommentar löschenVorhersehbar. Angelina nicht gerade toll, jedenfalls schauspielerisch, dafür immerhin einmal nackt. Der Film ansonsten nebst vorhersehbar auch noch ein bisschen wirr, aber mit ein paar recht starken Szenen zu Anfang und gegen Ende.
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Murphante 2011/02/14 17:54:08
Kommentar löschenAngelina Jolie ... und eine Nacktszene ...
okay das reicht noch nicht ... nun gut ...
hier handelt es sich auch um einen sehr psychopatischen Thriller
dieser Film überrascht, bleibt spannend und hat mich nicht gelangweilt
Für alle Fans die Angelina räkelt auf einem Sofa nackig sehen möchten
oder gerne lernen möchten wie man sich so als Psychopate verhält
und welche Fehler man nicht begehen sollte ^^
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horro 2011/02/07 14:00:09
Kommentar löschenEigentlich recht schöner und stimmiger Investigation-Thriller, in dem man die Jolie noch direkt ansehen konnte, ohne es gleich mit der Angst zu kriegen. Zum Schluss wird die Geschichte aber dann doch etwas haarsträubend und auch trotz der guten Besetzung und ein paar sehr originellen Ideen, kann sich dieser Film nicht aus der grossen Masse lösen.
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kinogaengerin 2011/01/23 21:15:32
Kommentar löschenDie Frage "Lernt ihr das eigentlich beim FBI? Den Psychopathen provozieren?" erscheint im Fortgang der Geschichte durchaus sinnvoll. Der Anfang ist klasse, danach dümpelt das Ganze leider etwas vor sich hin. Erst gegen Ende nimmt 'Taking Lives' wieder Fahrt auf und die Auflösung gefällt mir sehr gut. Auch Angelina Jolie kann punkten und das liegt nicht daran, dass sie (mal wieder) blank zieht, sondern daran, dass sie ihre Rolle doch einigermaßen glaubhaft über die Bühne bringt. Nur Ethan Hawke mag nicht so ganz dazu passen: "Die Netten kriegen niemals die Heldin!" - Du sagst es, du bist zu nett für diesen Film. Insgesamt funktioniert das Konzept dann aber doch und so fühlte ich mich angenehm unterhalten, daher gibt es 7 Punkte.
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O1iver 2010/11/10 19:04:53
Kommentar löschendas Ende wurde mir leider gespoilert :(
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Filmkenner77 2010/09/28 13:38:27
Kommentar löschenRecht spannender Psychothriller, der aber nach einiger Zeit in die Klischeefalle tappt. Innovativ ist das ganze jedenfalls nicht.
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cruzha 2010/09/19 18:55:32
Kommentar löschenDie erste Hälfte ist strunzlangweilig, im letzten Drittel nimmt der Krimi auf einmal Fahrt auf. Haften bleibt lediglich ein gut agierender Ethan Hawke, dem Film selbst hätte ein erhebliches Mehr an Spannung deutlich gutgetan.
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Mr. Pink 2010/09/05 21:23:26
Kommentar löschenSehr guter Thriller mit einer klasse Angelina Jolie. Teilweise leider etwas vorhersehbar, dafür aber mit einem sehr spannenden Ende.
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kawummbaby 2010/08/29 01:18:00
Kommentar löschenLeider total vorhersehbar. Das ruiniert den ganzen Film.
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doctorgonzo 2010/08/23 11:25:20
Kommentar löschenDer Grundplot verspricht Spannung und die filmische Umsetzung kann das Versprechen auch zu weiten Teilen halten. Leider nur ist das Spiel der beiden Hauptdarsteller nicht so wirklich ernstzunehmen. Hawke stolpert und stottert durch seine Rolle, als habe er eigentlich bloß das Klo gesucht und ist nur durch eine falsche Tür auf dem Set gelandet. Jolie zeigt außer Körperlichkeiten (darf man hier eigentlich "Titten" schreiben?) nicht viel. Einzig Sutherland wirkt insgesamt recht überzeugend, aber auch nicht großartig.
Ein paar Logiklöcher und Ungereimtheiten am Ende lassen eine ansonsten gute Thrillergeschichte etwas alt aussehen und somit ist der Film am Ende, nicht zuletzt aufgrund bescheidener Darstellerleistungen, nur noch Dutzendware.
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Rosemary'sBaby 2010/08/23 17:16:59
Antwort löschenseh ich sehr ähnlich. Das einzige was ich noch hinzufügen möchte ist, daß ich die Anfangsszene einfach grossartig finde.. Leider ist der Rest des Films nicht ansatzweise so gut. Dutzendware und ein weiterer Sieben-Verschnitt.
Sanylein 2010/06/06 15:52:59
Kommentar löschenNaja also etwas spannung ist zwar schon in diesem Film vorhanden, aber fasziniert und beeindruckt hat mich dieser Film trotzdem nicht.
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WillHunting 2010/01/30 06:24:32
Kommentar löschenich weiß nicht was ihr habt. ich fand den richtig gut!!!
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1oOwaCk 2010/01/14 03:19:24
Kommentar löschenSpannend gemacht, zum Schluss hin leider etwas zu lang. Ethan Hawke hat mir in anderen Rollen schon besser gefallen, dafür konnte Angelina Jolie Pluspunkte sammeln, da ich sie eigentlich gar nicht ab kann.
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Darbon 2010/01/13 00:04:14
Kommentar löschenEin Skript verfasst von fünf Autoren nach der Vorlage von einem, der zum Schreiben auszog, obgleich er augenscheinlich keine Krimis geschweige denn die Gesetze des Dramas kennt. Über die permanente Vorhersehbarkeit des Drehbuchs - Identität des Mörders, sein Motiv und jegliche Entwicklung der Hatz werden stets vorerklärt - ist der Film bis zu seinem absurden Ende ein einziges Debakel. Inszeniert wird neben dem Killer Ethan Hawke (das ist echt kein Spoiler!) eine schablonenhafte Ermittlertruppe mit Türstehercharme, die das Muster des Serienmörders erst viel zu spät erkennt, so dass der Zuschauer das Komplizenschaft-Muster à la Hitchcock-Regel (das Publikum ist dem Detektiv ein wenig voraus) längst ermüdet.
"Eine Filmheldin darf nie ihren Sex wie billigen Tand vor sich hertragen", weiß gerade in diesem Abgrund-Genre nicht nur Hitchcock. Mit Robbie "Fitz" Coltranes trockener Geraldine Somerville wär die einem Blender verfallene Heldin gut besetzt gewesen. Doch Frollein Jolie, deren Kopfllippen bereits in der Totalen tiefe Krater tragen, funktioniert in Ermangelung jeglicher Ausdrucksfähigkeit oder eifachstem Verständnis für Rollengestaltung wie eine Aufblasbare zu Kik-Preisen. Ihr ewiger Standbild-Anblick lähmt den Fortgang des in die Länge gezogenenen Groschenromans mit jeder Profil- und Close-Aufnahme. Bei ihrem steifen Posieren und Pausieren kann eine solch fatale Verblendungsrolle nur scheitern. Soweit vielleicht annehmbar für Bahnhofskinos oder Angelina-Jolie-Fans. Doch dass die unantastbar grandiose Gena Rowlands in ihrer für den Zuschauer fast unsichtbaren Performance so mies abgefilmt wird, zeugt zweifellos von der Inkompetenz eines Remake-Verwursters (aus "Rear Window" wurde bei ihm "Disturbia"), der sich D.J. Caruso nennt. Der sollte sich lieber der Aufzucht seiner vier Kinder widmen. EDIT: Nein, lieber nicht. Soll er doch weiter solche Filme machen, für das Bahnhofskino und für Angelina-Jolie-Fans.
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Diggsagg 2010/01/12 23:30:52
Kommentar löschenSicherlich erfindet der Film das Rad nicht neu, und man hat das Gefühl, vieles schon mal irgendwo gesehen zu haben. Trotzdem bietet "Taking Lives" solide Spannung und gute Unterhaltung.
Ein bisschen im Stil von "Sieben" baut sich der Plot gemächlich auf, bietet hier und da zwar die typischen Thriller-Elemente, bleibt durchweg spannend und gibt sich nie wirklich vorhersehbar. Soll heißen, dass die Auflösung schon so simpel ist, dass man dazu geneigt ist, es irgendwie gar nicht anzunehmen. Abgerundet wird das Ganze durch eine ansatzweise düstere Atmosphäre und ein Cast, das (bis auf eine Ausnahme) überzeugend spielt. Angelina Jolie spielt sehr solide die übliche Rolle der toughen Frau, diesmal in Form eines Profilers. Und Ethan Hawke verkörpert die zwielichtige Figur ebenso authentisch, auch wenn man meinen sollte, dass er solch eine Darstellung nicht wirklich beherrscht, wenn man sich mal die Rollen ansieht, für die er sonst so besetzt wird. In diesem Fall hat er mich von Anfang bis Ende überzeugt, und wer behauptet, dass dem nicht so ist, hat entweder kein Auge für gute Schauspielerei oder einfach eine Abneigung gegen den Darsteller. Einzig und allein etwas fad und unglaubwürdig fand ich Olivier Martinez, dem zwar keine wirklich interessante Rolle angediehen wurde, die aber ein anderer Darsteller womöglich besser verkörpert hätte. Den Auftritt von Kiefer Sutherland hätte wahrscheinlich auch jemand anders so hingekriegt wie es der "24-Mann" getan hat.
All diese Zutaten rühren einen recht unterhaltsamen Thriller zusammen, der zugegebenermaßen keine neuen Maßstäbe in Sachen Kriminalfilme setzt, aber interessante Figuren und einen spannenden und teilweise überraschenden Plot zu bieten hat - und in dieser Form schon wesentlich schlechter umgesetzt wurde.
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