Talos - Die Mumie

Tale of the Mummy (1998), GB/LU/US
Laufzeit 88 Minuten, FSK 16, Horrorfilm, Fantasyfilm, Abenteuerfilm

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- Kritiker
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von Russell Mulcahy, mit Jason Scott Lee und Louise Lombard

Vor tausenden von Jahren wurde das Grab von Talos, dem blutrünstigsten aller ägyptischen Prinzen, für immer verschlossen. Kein Grabräuber legte jemals Hand daran, aus Angst vor dem schrecklichen Fluch, der jedem Störenfried das Leben kosten sollte. Bei Ausgrabungen Mitte des letzten Jahrhunderts entdeckt man den Sarkophag, was der Archäologe auf grausame Weise mit seinem Leben bezahlt. 50 Jahre später werden der Sarkophag und die Mumie nach London gebracht, wo alsbald eine Serie bestialischer Ritualmorde Polizei und Bewohner in Angst und Schrecken versetzt. Detective Riley ahnt nicht, wer sein übermächtiger Gegner ist. Denn Talos ist aufgrund einer besonderen Planeten-Konstellation auferstanden und strebt unaufhaltsam nach Unsterblichkeit und riesiger Macht.


Cast & Crew


Kommentar — Film: Talos - Die Mumie

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Affenbrei

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Bewertung3.0Schwach

Dass es hier noch keinen Kommentar zu Russell Mulcahys 'Talos' gibt, könnte daran liegen, dass der Film einfach so unglaublich belanglos, langweilig und altbekannt ist, dass man ihn praktisch direkt bei Einsetzen des Abspanns schon fast wieder vergessen hat.
Inhaltlich ging es wohl irgendwie um eine ziemlich schlecht getrickste Mumie, die genau genommen gar nicht so richtig eine Mumie ist, sondern lediglich ein Haufen Bandagen, der hier und da mal an der Decke hängt, Nachbarn umbringt und jemanden umwickelt, um Jason Scott Lee, der seinen Detective ziemlich ausdruckslos, austauschbar und lahm verkörpert und dem ohnehin schon absolut austauschbaren und lahmen Film noch einen zusätzlichen unguten Stempel aufdrückt, und um irgendeine Frau, die mit Jason Scott Lee anbandelt, und deren Ex, wie man das eben schon X-Mal gesehen hat, zunächst für die Morde verantwortlich gemacht wird, dann aber stirbt und somit als Täter ausscheidet.
Das geht dann etwa 80 Minuten so, dümpelt dann so ein bisschen spannungsarm vor sich hin, und endet schließlich wie es begonnen hat, in purster Langeweile.
Zum Schluss bleibt nur zu sagen, dass 'Talos' zwar schlecht, aber zum drüber ärgern einfach viel zu unbedeutend ist.

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