[...] Das Ganze ereignet sich in fantastischen Kulissen von malerischen Winterlandschaften bis hin zum durch und durch klassischen Gruselschloss mit Spinnweben, knarrenden Türen und allem Drum und Dran, alles umrahmt von der unheimlich stimmungsvollen, originellen und abwechslungsreichen Musik von Krzysztof Komeda, der auch für Polanskis Nachfolgewerk „Rosemary’s Baby“ komponierte. Den letzten Schliff geben dem unnachahmlichen Ambiente schließlich die Kameraarbeit, immer wechselnd zwischen eleganten Kamerafahrten auf hohem Niveau und wackeligen Handkameras, die übertrieben nah an die Darsteller heran gehen sowie der undurchsichtige Schnitt mit künstlicher Beschleunigung einiger Einstellungen. Letzteres geschah angeblich durch das Studio (MGM) gegen den Willen Polanskis. Dennoch ist es mitunter das, was den Film ausmacht. [...]
„The fearless Vampire Killers“ war seinerzeit bestimmt etwas völlig neuartiges, etwas originelles.
Doch heutzutage präsentiert sich dieser Klassiker reichlich angestaubt. Der Slapstick ist zu übertrieben, die Kampfszenen muten doch arg altertümlich an und richtiger Horror kommt auch nicht auf.
Allerdings ist „Tanz der Vampire“ trotzdem unterhaltsam, da er in seinen besten Momenten Vampire ziemlich treffend persifliert.
Was mich persönlich vom mitfiebern abhielt, ist der Umstand, dass ich das Musical schon gesehen habe. Das ist vom Storyverlauf leider beinahe 1:1, nur eben besser umgesetzt. Dementsprechend fällt es schwer sich auf diesen Film einzulassen, wenn dieses grandiose Musical schon alles vornweg genommen hat.
Die Schauspieler sind trotz dessen überzeugend, sogar Roman Polanski selbst gibt sich die Ehre. Allerdings ist es schon ein seltsames Gefühl seine spätere Ehefrau Sharon Tate brutal ermordet zu sehen und zu wissen, dass ihr dasselbe Schicksal auch im wirklichen Leben blühte...
kann dir mal wieder nur zustimmen Bandrix. Gerade im Fall das man das Musical geseheh hat ist der Film etwas enttäuschend, da das Musical viel monumentaler ist. Deswegen geliche Meinung und gleiche Wertung!
Fand ihn jetzt nicht so lustig oder gruselig, wie er sein sollte, aber die Bilder und die Musik haben mich doch gefesselt. Der ganze Film kam mir vor wie ein Märchen, das die Fantasie anregt und den Zuschauer in ein anderes Reich führt. Was mir sehr gut gefallen hat: Vampir-Klischees werden hier wunderbar ironisch dargelegt und parodiert.
Einer der frühen Werke von und mit Roman Polanski, der durch sehr malerische Bilder, die aus irgendeinem Grund meine Augen doch sehr ermüden haben, überzeugt. Diese Müdigkeit wurde aber durch die zahlreichen Slapstick-Einlagen wieder aufgehoben.
Tanz der Vampire ist eine schöne Reise in eine Welt wo Vampire noch Gentleman waren.
Ich könnte dem Film konsequent den Stempel "Klassiker, der Staub angesetzt hat" aufdrücken. Es gibt genug Gründe dafür: die nicht mehr so ganz zündenden Gags (der schwule Vampir mal ausgenommen) oder die aus heutiger Sicht übertriebene Albernheit. Aber das tue ich nicht. Denn trotz all dem ist Roman Polanskis "Tanz der Vampire" ein brilliantes Gesellschaftsbild. Die Hierarchie, in der die Vampire leben, ist ein klares Beispiel dafür. In der Hinsicht ein vorbildliches Meisterwerk, bei dem man über die Altersmerkmale getrost hinwegsehen kann.
PS:
Ruhe in Frieden, Sharon Tate, Opfer eines unmenschlichen Verbrechens.
Interessant ist ja, dass Tate danach noch einige Filme gedreht hat. Dennoch wird der Eindruck vermittelt, dies wäre ihr letzter Film gewesen. "Helter Skelter" ist, glaube ich, ein Film, der das Thema Tate auch behandelt, wenn auch nur am Rande.
Nette Vampirkomödie, ohne deren Pioniergeist es einige Horrorkomödien sicherlich heute nicht geben würde. Daher ein dickes Dankeschön an Polanski.
Aber wie auch viele andere klassische Filme, so hat es auch "Tanz der Vampire" nicht ganz einfach bei mir. Die Kulissen und Bühnenbauten sind zwar wirklich sehr gelungen und einige Gags zünden, aber es reicht dennoch nicht aus, um meine Wertschätzung gegenüber Polanskis Frühwerk weiter zu steigern.
Kleiner Spoiler!
Ich fand den Film nicht besonders lustig - mit dem "70er-Jahre-Humor" kann ich generell nicht viel anfangen -, aber "Tanz der Vampire" ist dennoch eine unterhaltsame, intelligente und sehenswerte Persiflage auf das Vampirgenre (auch wenn Polanski damals natürlich noch nicht ahnen konnte, wie sehr dieses Genre noch verhunzt werden und dass vierzig Jahre später schwule Vampire darin Standart sein würden). Traurig und erschreckend zugleich ist nur, dass der Film seinen eigentlichen Grusel mittlerweile durch das Wissen entfaltet, dass es mit dem Liebesglück zwischen Polanski und Tate ein ähnlich grausiges Ende nahm wie auf der Leinwand.
Normalerweise mag ich ältere Filme nicht so gerne, aber dieser Film ist der perfekte Film für einen gemütlichen Feierabend mit der Familie oder auch alleine.
Kein dämlicher, langweiliger, sondern witziger und einfallsreicher Humor bereichert den Film. Ganz besonders witzig finde ich, dass es einen schwulen Vampir gibt und natürlich das die gesamte Vampirmaskerade ein wenig lächerlich dargestellt wird. Guter Film.
Ich muss sagen der Film ist einfach geil. DIe ganzen Lacher Szenen da drinne. Der alte Doktor der so komisch geht läuft und nichts mitbekommt was hinter ihm geschieht. Einfach zu geil!
Die Tage werden kürzer, der Sommer ist zu einer fernen Erinnerung vergangener Tage geworden und des Winters Vorboten hinterlassen erste frostige Grüße. Was gibt es da Schöneres, als sich einen schönen alten Klassiker zu Gemüte zu führen, der in den schneebedeckten Karpaten, in Transsilvanien, der mythenumwobenen Heimat der Vampire, spielt? Einem Ort, wo ein Vampir noch ein Vampir sein durfte und kein Jungfrauenbegatter in einer amerikanischen Kleinstadt. Wenngleich in "Tanz der Vampire" herrlich ironisch überspitzt und diametral den Klischees des Vampirs als Womanizer widersprechend, in Form des schwulen Herbert von Krolock.
1967 schuf Roman Polanski mit "Tanz der Vampire" eine humorvolle Horrorpersiflage und einen unerwüstlichen Klassiker des Genre, der durch eine einzigartige Atmosphäre, eine großartige Ausstattung und gut getimte Gags besticht. Darüber hinaus muss ausdrücklich Polanskis Regiestil gelobt werden, der den Film erst zu einem Meisterwerk seiner Zunft machte. Polanski orientierte sich inszenatorisch und atmosphärisch eng an den zu jener Zeit sehr beliebten und erfolgreichen Gothik-Horrorfilmen der berühmten Hammerstudios, nahm die Klischees dieser Filme allerdings intelligent auf die Schippe. Nur an einigen wenigen Stellen übertreibt es Polanski ein wenig mit dem Slapstick, um an anderen Stellen dann wieder wohlige Gruselstimmung aufkommen zu lassen.
Am Ende erfolgt dann die vermeintliche Rettung. Doch Polanski wäre nicht Polanski, würde er sich nicht noch eine raffinierte Wendung einfallen lassen, damit sich das Böse mit Hilfe der Guten unabwendbar "über die ganze Welt ausbreiten" kann. Ein Kameraschwenk in den sternenklaren Himmel, dann der über allem thronende Vollmond, der wie ein ständiger Beobachter das sich anbahnende Unheil aus sicherer Entfernung verfolgt, schließlich der Einsatz der stimmungsvollen Musik. Schlichtweg perfekt umgesetzt.
Tanz der Vampire" ist einer jener Filme, die man sich immer wieder ansehen kann und bei denen man immer wieder Dinge entdeckt, die einem vorher nicht aufgefallen sind. Somit ist "Tanz der Vampire" ein Paradebeispiel für einen jener Filme, die bei jedem Male noch ein Stück besser wirken als zuvor.
Polanski lässt einen beeindruckten Zuschauer mit leichter Gänsehaut zurück, der sich schon auf die nächste Sichtung freut, wenn die Tage kürzer, die Temperaturen niedriger und die Vampire "bissiger" werden.
Danke. Als ich ihn vor knapp 25 Jahren zum ersten Mal gesehen habe (es war eine der ersten Aufnahmen auf meinem ersten VHS-Recorder), fand ich ihn gar nicht so dolle. Aber über die Jahre gesehen ist es in der kalten Jahreszeit zu einer liebgewonnenen Tradition geworden, sich den Filme alle zwei oder drei Jahre mal zu geben.
Ein grandioser Einsatz der Vampire-Special-Force, die den Ghostbusters ziemliche Konkurrenz machen. "Tanz der Vampire" gelingt eine Gradwanderung auf der Grenze zwischen Parodie und Horror. Wahrlich eine unheimliche Leistung von Polanski ;).
"Tanz der Vampire" ist ein dialogarmer Slapstickhorror, der sogar in seinem manchmal offensichtlichem Schweigen zu unterhalten weiss und einfach sympathisch ist.
Hier mal eine Liste von Dingen, die mir in dem Film gefallen:
1. Alle Betten sehen so flauschig und kuschelig aus
2. Die Holzhütte ist einfach nur urig-gemütlich
3. Die Synchronstimmen der 2 Hauptfiguren mit ihrem ostdeutschen Akzent, der manchmal zum Vorschein kommt
4. Das Lied von "Sarah"
5. Sharon Tate (mit 24)
6. Wieder die Hütte, in der überall Wurst und Knoblauch von der Decke hängt
7. Der bucklige Bigfoot-Buttler
"Im Namen des Teufels, der Hölle und des Blutes, geht und fangt sie ein!"
Roman Polanski's Tanz der Vampire sorgte bei mir als Kind für viele schlaflose Nächte. Niemand prägte meine Alpträume so sehr wie der Graf von Krolock. Heute ist er einer meiner Lieblingsfilme und der beste Vertreter des Vampir-Genres.
Der Film hat alles was ein guter Vampirfilm benötigt: Einen gruseligen Grafen, ein schauriges Schloss, einen perfekt inszenierten Mitternachtsball und den wunderbaren Score von Krysztof Komeda. Doch vor allem besitzt der Film diese schaurig-schöne Atmosphäre die sich von der ersten bis zur letzten Minute konstant hält. Das liegt vor allem an der tollen Kulisse der transsilvanischen Karpaten, den großartig ausgewählten Schauspielern und dem grandiosen Ende.
Da hätten wir einmal den jungen, unbeholfenen Alfred, toll gespielt von Roman Polanski. Neben Polanski agiert Jack MacGowran als trotteliger, alter Professor Abronsius. MacGowran erweist sich als Idealbesetzung und heimst durch seine herrliche Darstellung die größten Lacher des Films ein. Aber auch die Nebenrollen überzeugen in jeder Hinsicht. Da wäre einmal Graf von Krolock, furchterregend von Ferdy Mayne gespielt, der sich nicht vor Christopher Lee’s Dracula Darstellung verstecken braucht. Auch Alfie Bass als Shagal und Terry Downes als buckliger Diener Koukol gehen in ihren Rollen völlig auf. Dann hätten wir da noch die wunderschöne Sharon Tate, im Nachhinein tragischer Star des Films und spätere Ehefrau Polanski‘s. Nicht wegen ihrer Darstellung tragisch, sondern aufgrund ihrer grausamen Ermordung durch die Mason Family zwei Jahre später.
Roman Polanski hat mit Tanz der Vampire einen Film geschaffen, der selbst in den lustigsten Szenen einen gruseligen und bedrohlichen Unterton besitzt. Ein Vampirfilm, der sich selbst nicht zu ernst nimmt und die perfekte Balance zwischen Grusel und Komödie hält.
Fazit: Tanz der Vampire ist eine wunderbare Grusel-Komödie die sich wegen der tollen Atmosphäre, der mehr als überzeugenden Schauspielern und der wunderbaren Kulisse sofort ins Herz spielt. Ein Klassiker der Filmgeschichte zum immer wieder schauen.
Ich war ein Teenie als ich den film das erste mal gesehen habe. was vampir- und generell horrorfilme anging, war ich zu der zeit ein noch unbeschriebenes blatt. damals fand ich diesen buckligen diener absolut zum fürchten. überhaupt hat mich der ganze film beeindruckt.wenn ich mich nicht grad gefürchtet habe, hab ich schallend gelacht. "du einäugige, blinde fledermaus" :D :D :D das ist so ein richtiger vampir-klassiker mit vampiren, wie man sie sich eben vorstellt. die musik fand und finde ich schaurig-schön-schaurig. ich finde, sie vermittelt dem film die richtige athmosphäre. tanz der vampire ist nach wie vor einer meiner absoluten lieblinge. ich sehe ihn immer wieder gern. einfach ein evergreen. love it!
Dieser Film war meine Einstiegsdroge zu sämtlichen "Vampir-", "Werwolf-", "Zombie-", "Slasher-", "Gore-", "Torture-", "undwasauchimmer-" Horrorfilmen, die ich bis heute gesehen habe. Danke, Herr Polanski!
Genialer Vampirfilm. Witzig, spannend und unterhaltsam. Dagegen können heutige Produktionen wie Twilight und Co. nur abstinken. Ein großes Stück Filmgeschicht!
Eine junge Frau versucht sich kläglich einen Vampir mit einem Kreuz vom Hals zu halten. Dieser antwortet: "Oy vey, have you got the wrong vampire?!"
Ein verrückter Professor namens Abronsius (Jack MacGowran) und sein Gehilfe Alfred (Roman Polanski) auf der Suche und der Jagd nach Vampiren. Diese Story angelegt als Parodie. Herrlich! Denn man darf viel Witz und genauso viel Grusel erleben. Leider besitzt Roman Polanskis 'Tanz der Vampire' aus dem Jahr 1967 neben den vielen Höhepunkten auch einige Tiefen. Um mit den guten Punkten zu beginnen, der Film ist allein schon aufgrund der Ausstattung und Kamera ein absoluter Augenschmaus. Diese bauen eine wunderschöne Atmosphäre auf, an deren Details und Settings man sich nicht satt sehen kann. Die Darsteller spielen ihre Rollen einfach klasse, mit viel Augenzwinkern und Amüsement. Man sieht ihnen an, dass sie ihren Spass beim Dreh gehabt haben. Daraus folgert allerdings die größte Schwäche des Films. Anstatt auf viele Pointen hinzuarbeiten, tut es den Anschein als wollte Polanski seinen Film mit Witzen vollstopfen. Das Resultat ist, dass viele Witze einfach nicht zünden möchten. Zu viele unnötige, total unwitzige Blödeleien und vorhersehbarer und sich wiederholender Slapstick ziehen den Gesamteindruck ins negative und den Film unnötig in die Länge. Trotz alledem macht der Film gute Laune (ich habe mich immer wieder schlapp gelacht) und besitzt eine angsteinflößende Stimmung. Die vielen politischen, literarischen (z.B. 'der Glöckner von Notre Dame') und filmischen Verweise, die Endpointe und ein schwuler Vampir heben den Film letzendlich in die Region 'sehr sehenswert'. Allerdings glaube ich, dass der Film erst seine volle Wirkung entfaltet, wenn man ihn mit einigen Freunden anschaut, denn erst dann wird sich daraus eine nicht enden wollende Welle an Lachsalven aufbauen. Denn wie jeder weiss, Lachen steckt an. Zum Abschluss wie so oft der Hinweis auf die Originalversion, denn andernfalls wird der Humor nicht funktionieren! Und jetzt frage ich euch: Wen darf ich zum "Tanz" bitten?!
Dachte der Ansturm wäre rießig, hab mich deshalb zurück gehalten. Mich darfst du also zum Tanz bitten. ;) Schön geschrieben, sollte ich mir langsam auch mal anschauen.
Wer lesen kann, ist klar im Vorteil! ;) Ich zitiere: "Trotz alledem macht der Film gute Laune (ich habe mich immer wieder schlapp gelacht)..." Also wenn der für mich nicht funktioniert hat, frage ich mich warum ich mich schlapp gelacht habe. :P
Anstatt auf viele Pointen hinzuarbeiten, tut es den Anschein als wollte Polanski seinen Film mit Witzen vollstopfen. Das Resultat ist, dass viele Witze einfach nicht zünden möchten.
Humor, Grusel, Stummfilm-Hommage. Vampire, Knoblauch, Leidenschaft. Der finstere Graf, sein schwuler Sohn und der bucklige Knecht. Die Exposition, der Höhepunkt, die allerletzte Szene. Polanski, Tate, MacGowran. Der Untertitel!
Polanski's "The Fearless Vampire Killers or Padon Me, But Your Teeth Are In My Neck" ist ganz großes Kino.
Tanz der Vampire - Kritik
US 1967 Laufzeit 108 Minuten, FSK 12, Horrorfilm, Komödie, Kinostart 26.07.2007
Kritiken (1) — Film: Tanz der Vampire
Flibbo: wieistderfilm.de
Kommentar löschen[...] Das Ganze ereignet sich in fantastischen Kulissen von malerischen Winterlandschaften bis hin zum durch und durch klassischen Gruselschloss mit Spinnweben, knarrenden Türen und allem Drum und Dran, alles umrahmt von der unheimlich stimmungsvollen, originellen und abwechslungsreichen Musik von Krzysztof Komeda, der auch für Polanskis Nachfolgewerk „Rosemary’s Baby“ komponierte. Den letzten Schliff geben dem unnachahmlichen Ambiente schließlich die Kameraarbeit, immer wechselnd zwischen eleganten Kamerafahrten auf hohem Niveau und wackeligen Handkameras, die übertrieben nah an die Darsteller heran gehen sowie der undurchsichtige Schnitt mit künstlicher Beschleunigung einiger Einstellungen. Letzteres geschah angeblich durch das Studio (MGM) gegen den Willen Polanskis. Dennoch ist es mitunter das, was den Film ausmacht. [...]
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Kommentare (63) — Film: Tanz der Vampire
Kommentar schreibenBandrix 2012/01/31 18:21:32
Kommentar löschen„The fearless Vampire Killers“ war seinerzeit bestimmt etwas völlig neuartiges, etwas originelles.
Doch heutzutage präsentiert sich dieser Klassiker reichlich angestaubt. Der Slapstick ist zu übertrieben, die Kampfszenen muten doch arg altertümlich an und richtiger Horror kommt auch nicht auf.
Allerdings ist „Tanz der Vampire“ trotzdem unterhaltsam, da er in seinen besten Momenten Vampire ziemlich treffend persifliert.
Was mich persönlich vom mitfiebern abhielt, ist der Umstand, dass ich das Musical schon gesehen habe. Das ist vom Storyverlauf leider beinahe 1:1, nur eben besser umgesetzt. Dementsprechend fällt es schwer sich auf diesen Film einzulassen, wenn dieses grandiose Musical schon alles vornweg genommen hat.
Die Schauspieler sind trotz dessen überzeugend, sogar Roman Polanski selbst gibt sich die Ehre. Allerdings ist es schon ein seltsames Gefühl seine spätere Ehefrau Sharon Tate brutal ermordet zu sehen und zu wissen, dass ihr dasselbe Schicksal auch im wirklichen Leben blühte...
13 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 2 Antworten
sweetForgiveness 2012/01/31 18:30:42
Antwort löschenkann dir mal wieder nur zustimmen Bandrix. Gerade im Fall das man das Musical geseheh hat ist der Film etwas enttäuschend, da das Musical viel monumentaler ist. Deswegen geliche Meinung und gleiche Wertung!
Bandrix 2012/01/31 21:26:05
Antwort löschenIst ja Wahnsinn, wie oft wir die selbe Meinung haben! ;)
hollygolightly1 2012/01/21 12:42:42
Kommentar löschenFand ihn jetzt nicht so lustig oder gruselig, wie er sein sollte, aber die Bilder und die Musik haben mich doch gefesselt. Der ganze Film kam mir vor wie ein Märchen, das die Fantasie anregt und den Zuschauer in ein anderes Reich führt. Was mir sehr gut gefallen hat: Vampir-Klischees werden hier wunderbar ironisch dargelegt und parodiert.
Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
DrPhil 2011/11/27 19:20:19
Kommentar löschenEiner der frühen Werke von und mit Roman Polanski, der durch sehr malerische Bilder, die aus irgendeinem Grund meine Augen doch sehr ermüden haben, überzeugt. Diese Müdigkeit wurde aber durch die zahlreichen Slapstick-Einlagen wieder aufgehoben.
Tanz der Vampire ist eine schöne Reise in eine Welt wo Vampire noch Gentleman waren.
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BattlemasterIZ 2011/11/03 17:36:10
Kommentar löschenToller Humor - Roman Polanskis Kultfilm bringt den Vampir-Mythos gut rüber
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Jack_Torrance 2011/10/26 17:47:04
Kommentar löschenIch könnte dem Film konsequent den Stempel "Klassiker, der Staub angesetzt hat" aufdrücken. Es gibt genug Gründe dafür: die nicht mehr so ganz zündenden Gags (der schwule Vampir mal ausgenommen) oder die aus heutiger Sicht übertriebene Albernheit. Aber das tue ich nicht. Denn trotz all dem ist Roman Polanskis "Tanz der Vampire" ein brilliantes Gesellschaftsbild. Die Hierarchie, in der die Vampire leben, ist ein klares Beispiel dafür. In der Hinsicht ein vorbildliches Meisterwerk, bei dem man über die Altersmerkmale getrost hinwegsehen kann.
PS:
Ruhe in Frieden, Sharon Tate, Opfer eines unmenschlichen Verbrechens.
25 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 5 Antworten
horro 2011/10/26 17:49:57
Antwort löschenAn das Schicksal der Tate muss ich auch immer denken, wenn ich diesen Film sehe ... wurde das eigentlich mal verfilmt oder gibts da eine gute Doku?
Filmkenner77 2011/10/26 18:20:51
Antwort löschenInteressant ist ja, dass Tate danach noch einige Filme gedreht hat. Dennoch wird der Eindruck vermittelt, dies wäre ihr letzter Film gewesen. "Helter Skelter" ist, glaube ich, ein Film, der das Thema Tate auch behandelt, wenn auch nur am Rande.
Filmkenner77 2011/10/26 18:24:13
Antwort löschenPS. "Die Letzten Tage einer Legende" heißt die Doku.
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Jack_Torrance 2011/10/26 18:28:37
Antwort löschenAllein schon deren Erscheinung und deren Art in dem Film gibt ihm einen traurigen Beigeschmack...
horro 2011/10/26 21:03:28
Antwort löschenDanke euch für die Hinweise, möchte mich wieder mal mit dieser Geschichte beschäftigen, auch wenns kein reines Vergnügen ist.
cpt. chaos 2011/10/26 08:41:58
Kommentar löschenNette Vampirkomödie, ohne deren Pioniergeist es einige Horrorkomödien sicherlich heute nicht geben würde. Daher ein dickes Dankeschön an Polanski.
Aber wie auch viele andere klassische Filme, so hat es auch "Tanz der Vampire" nicht ganz einfach bei mir. Die Kulissen und Bühnenbauten sind zwar wirklich sehr gelungen und einige Gags zünden, aber es reicht dennoch nicht aus, um meine Wertschätzung gegenüber Polanskis Frühwerk weiter zu steigern.
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BibbelDiBubb 2011/10/25 22:39:21
Kommentar löschenKleiner Spoiler!
Ich fand den Film nicht besonders lustig - mit dem "70er-Jahre-Humor" kann ich generell nicht viel anfangen -, aber "Tanz der Vampire" ist dennoch eine unterhaltsame, intelligente und sehenswerte Persiflage auf das Vampirgenre (auch wenn Polanski damals natürlich noch nicht ahnen konnte, wie sehr dieses Genre noch verhunzt werden und dass vierzig Jahre später schwule Vampire darin Standart sein würden). Traurig und erschreckend zugleich ist nur, dass der Film seinen eigentlichen Grusel mittlerweile durch das Wissen entfaltet, dass es mit dem Liebesglück zwischen Polanski und Tate ein ähnlich grausiges Ende nahm wie auf der Leinwand.
5 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 2 Antworten
Filmkenner77 2011/10/26 18:15:47
Antwort löschen60er Jahre Humor. ;-)
BibbelDiBubb 2011/10/27 18:51:37
Antwort löschenMein ich doch ;)
Robin2bike 2011/10/25 22:18:57
Kommentar löschenNormalerweise mag ich ältere Filme nicht so gerne, aber dieser Film ist der perfekte Film für einen gemütlichen Feierabend mit der Familie oder auch alleine.
Kein dämlicher, langweiliger, sondern witziger und einfallsreicher Humor bereichert den Film. Ganz besonders witzig finde ich, dass es einen schwulen Vampir gibt und natürlich das die gesamte Vampirmaskerade ein wenig lächerlich dargestellt wird. Guter Film.
2 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
Bewertungsmacher 2011/10/25 22:06:15
Kommentar löschenIch muss sagen der Film ist einfach geil. DIe ganzen Lacher Szenen da drinne. Der alte Doktor der so komisch geht läuft und nichts mitbekommt was hinter ihm geschieht. Einfach zu geil!
2 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
Filmkenner77 2011/10/22 10:52:36
Kommentar löschenAchtung: Enthält Spoiler!
Die Tage werden kürzer, der Sommer ist zu einer fernen Erinnerung vergangener Tage geworden und des Winters Vorboten hinterlassen erste frostige Grüße. Was gibt es da Schöneres, als sich einen schönen alten Klassiker zu Gemüte zu führen, der in den schneebedeckten Karpaten, in Transsilvanien, der mythenumwobenen Heimat der Vampire, spielt? Einem Ort, wo ein Vampir noch ein Vampir sein durfte und kein Jungfrauenbegatter in einer amerikanischen Kleinstadt. Wenngleich in "Tanz der Vampire" herrlich ironisch überspitzt und diametral den Klischees des Vampirs als Womanizer widersprechend, in Form des schwulen Herbert von Krolock.
1967 schuf Roman Polanski mit "Tanz der Vampire" eine humorvolle Horrorpersiflage und einen unerwüstlichen Klassiker des Genre, der durch eine einzigartige Atmosphäre, eine großartige Ausstattung und gut getimte Gags besticht. Darüber hinaus muss ausdrücklich Polanskis Regiestil gelobt werden, der den Film erst zu einem Meisterwerk seiner Zunft machte. Polanski orientierte sich inszenatorisch und atmosphärisch eng an den zu jener Zeit sehr beliebten und erfolgreichen Gothik-Horrorfilmen der berühmten Hammerstudios, nahm die Klischees dieser Filme allerdings intelligent auf die Schippe. Nur an einigen wenigen Stellen übertreibt es Polanski ein wenig mit dem Slapstick, um an anderen Stellen dann wieder wohlige Gruselstimmung aufkommen zu lassen.
Am Ende erfolgt dann die vermeintliche Rettung. Doch Polanski wäre nicht Polanski, würde er sich nicht noch eine raffinierte Wendung einfallen lassen, damit sich das Böse mit Hilfe der Guten unabwendbar "über die ganze Welt ausbreiten" kann. Ein Kameraschwenk in den sternenklaren Himmel, dann der über allem thronende Vollmond, der wie ein ständiger Beobachter das sich anbahnende Unheil aus sicherer Entfernung verfolgt, schließlich der Einsatz der stimmungsvollen Musik. Schlichtweg perfekt umgesetzt.
Tanz der Vampire" ist einer jener Filme, die man sich immer wieder ansehen kann und bei denen man immer wieder Dinge entdeckt, die einem vorher nicht aufgefallen sind. Somit ist "Tanz der Vampire" ein Paradebeispiel für einen jener Filme, die bei jedem Male noch ein Stück besser wirken als zuvor.
Polanski lässt einen beeindruckten Zuschauer mit leichter Gänsehaut zurück, der sich schon auf die nächste Sichtung freut, wenn die Tage kürzer, die Temperaturen niedriger und die Vampire "bissiger" werden.
19 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 7 Antworten
Punsha 2011/10/22 12:14:37
Antwort löschenHab ich letztens auch mal wieder in den Player geschoben. Muss wohl wirklich an der Jahreszeit liegen...schöner Kommentar! :)
Filmkenner77 2011/10/22 12:16:57
Antwort löschenDanke. Übrigens am Dienstag schon wieder um 20.15 Uhr im TV zu bewundern.
cpt. chaos 2011/10/22 17:19:21
Antwort löschenGenau, kommenenden Dienstag sitze ich auch vor der Glotze! ;o)
Filmkenner77 2011/10/22 20:20:30
Antwort löschenOha, bei älteren Film bist du ja immer sehr kritisch. Hoffentlich findet der Film deine Zustimmung. ;-)
cpt. chaos 2011/10/23 00:08:09
Antwort löschenAch komm, ein paar ältere Film hab´ ich ja auch schon recht positiv bewertet...
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Stefan_R. 2011/10/31 22:30:13
Antwort löschenLetztens zum ersten Mal überhaupt gesehen und kann deinem Kommentar nur beipflichten: toller Film, völlig zurecht hochgelobt! :)
Filmkenner77 2011/11/01 09:33:16
Antwort löschenDanke. Als ich ihn vor knapp 25 Jahren zum ersten Mal gesehen habe (es war eine der ersten Aufnahmen auf meinem ersten VHS-Recorder), fand ich ihn gar nicht so dolle. Aber über die Jahre gesehen ist es in der kalten Jahreszeit zu einer liebgewonnenen Tradition geworden, sich den Filme alle zwei oder drei Jahre mal zu geben.
AgentGuhl86 2011/10/05 00:57:32
Kommentar löschenEin grandioser Einsatz der Vampire-Special-Force, die den Ghostbusters ziemliche Konkurrenz machen. "Tanz der Vampire" gelingt eine Gradwanderung auf der Grenze zwischen Parodie und Horror. Wahrlich eine unheimliche Leistung von Polanski ;).
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U-Turn 2011/09/24 08:41:59
Kommentar löschenAls ich ihn das 1. Mal gesehen habe fand ich ihn besser. gestern beim 3. Mal ging es so, liegt aber vielleicht auch am Abnutzungsfeffekt.
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Puebleau 2011/09/22 08:37:47
Kommentar löschen"Tanz der Vampire" ist ein dialogarmer Slapstickhorror, der sogar in seinem manchmal offensichtlichem Schweigen zu unterhalten weiss und einfach sympathisch ist.
Hier mal eine Liste von Dingen, die mir in dem Film gefallen:
1. Alle Betten sehen so flauschig und kuschelig aus
2. Die Holzhütte ist einfach nur urig-gemütlich
3. Die Synchronstimmen der 2 Hauptfiguren mit ihrem ostdeutschen Akzent, der manchmal zum Vorschein kommt
4. Das Lied von "Sarah"
5. Sharon Tate (mit 24)
6. Wieder die Hütte, in der überall Wurst und Knoblauch von der Decke hängt
7. Der bucklige Bigfoot-Buttler
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SoulReaver 2011/08/12 16:48:29
Kommentar löschen"Im Namen des Teufels, der Hölle und des Blutes, geht und fangt sie ein!"
Roman Polanski's Tanz der Vampire sorgte bei mir als Kind für viele schlaflose Nächte. Niemand prägte meine Alpträume so sehr wie der Graf von Krolock. Heute ist er einer meiner Lieblingsfilme und der beste Vertreter des Vampir-Genres.
Der Film hat alles was ein guter Vampirfilm benötigt: Einen gruseligen Grafen, ein schauriges Schloss, einen perfekt inszenierten Mitternachtsball und den wunderbaren Score von Krysztof Komeda. Doch vor allem besitzt der Film diese schaurig-schöne Atmosphäre die sich von der ersten bis zur letzten Minute konstant hält. Das liegt vor allem an der tollen Kulisse der transsilvanischen Karpaten, den großartig ausgewählten Schauspielern und dem grandiosen Ende.
Da hätten wir einmal den jungen, unbeholfenen Alfred, toll gespielt von Roman Polanski. Neben Polanski agiert Jack MacGowran als trotteliger, alter Professor Abronsius. MacGowran erweist sich als Idealbesetzung und heimst durch seine herrliche Darstellung die größten Lacher des Films ein. Aber auch die Nebenrollen überzeugen in jeder Hinsicht. Da wäre einmal Graf von Krolock, furchterregend von Ferdy Mayne gespielt, der sich nicht vor Christopher Lee’s Dracula Darstellung verstecken braucht. Auch Alfie Bass als Shagal und Terry Downes als buckliger Diener Koukol gehen in ihren Rollen völlig auf. Dann hätten wir da noch die wunderschöne Sharon Tate, im Nachhinein tragischer Star des Films und spätere Ehefrau Polanski‘s. Nicht wegen ihrer Darstellung tragisch, sondern aufgrund ihrer grausamen Ermordung durch die Mason Family zwei Jahre später.
Roman Polanski hat mit Tanz der Vampire einen Film geschaffen, der selbst in den lustigsten Szenen einen gruseligen und bedrohlichen Unterton besitzt. Ein Vampirfilm, der sich selbst nicht zu ernst nimmt und die perfekte Balance zwischen Grusel und Komödie hält.
Fazit: Tanz der Vampire ist eine wunderbare Grusel-Komödie die sich wegen der tollen Atmosphäre, der mehr als überzeugenden Schauspielern und der wunderbaren Kulisse sofort ins Herz spielt. Ein Klassiker der Filmgeschichte zum immer wieder schauen.
19 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 3 Antworten
Broda 2011/08/12 17:02:06
Antwort löschenSchön Geschrieben.
Alle 3 Antworten zeigen
Melina♥ 2011/08/12 20:13:29
Antwort löschensehr authentische Kritik...kann man gut nachvollziehen.
alex023 2011/08/12 23:42:29
Antwort löschenlike i said; super! :)
Feint 2011/07/13 00:50:39
Kommentar löschenIch war ein Teenie als ich den film das erste mal gesehen habe. was vampir- und generell horrorfilme anging, war ich zu der zeit ein noch unbeschriebenes blatt. damals fand ich diesen buckligen diener absolut zum fürchten. überhaupt hat mich der ganze film beeindruckt.wenn ich mich nicht grad gefürchtet habe, hab ich schallend gelacht. "du einäugige, blinde fledermaus" :D :D :D das ist so ein richtiger vampir-klassiker mit vampiren, wie man sie sich eben vorstellt. die musik fand und finde ich schaurig-schön-schaurig. ich finde, sie vermittelt dem film die richtige athmosphäre. tanz der vampire ist nach wie vor einer meiner absoluten lieblinge. ich sehe ihn immer wieder gern. einfach ein evergreen. love it!
Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
freakualizer 2011/06/14 19:39:34
Kommentar löschenDieser Film war meine Einstiegsdroge zu sämtlichen "Vampir-", "Werwolf-", "Zombie-", "Slasher-", "Gore-", "Torture-", "undwasauchimmer-" Horrorfilmen, die ich bis heute gesehen habe. Danke, Herr Polanski!
4 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
Tobe Berg 2011/06/06 11:16:31
Kommentar löschenGenialer Vampirfilm. Witzig, spannend und unterhaltsam. Dagegen können heutige Produktionen wie Twilight und Co. nur abstinken. Ein großes Stück Filmgeschicht!
2 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
Oceanic6 2011/04/13 18:51:20
Kommentar löschenEine junge Frau versucht sich kläglich einen Vampir mit einem Kreuz vom Hals zu halten. Dieser antwortet: "Oy vey, have you got the wrong vampire?!"
Ein verrückter Professor namens Abronsius (Jack MacGowran) und sein Gehilfe Alfred (Roman Polanski) auf der Suche und der Jagd nach Vampiren. Diese Story angelegt als Parodie. Herrlich! Denn man darf viel Witz und genauso viel Grusel erleben. Leider besitzt Roman Polanskis 'Tanz der Vampire' aus dem Jahr 1967 neben den vielen Höhepunkten auch einige Tiefen. Um mit den guten Punkten zu beginnen, der Film ist allein schon aufgrund der Ausstattung und Kamera ein absoluter Augenschmaus. Diese bauen eine wunderschöne Atmosphäre auf, an deren Details und Settings man sich nicht satt sehen kann. Die Darsteller spielen ihre Rollen einfach klasse, mit viel Augenzwinkern und Amüsement. Man sieht ihnen an, dass sie ihren Spass beim Dreh gehabt haben. Daraus folgert allerdings die größte Schwäche des Films. Anstatt auf viele Pointen hinzuarbeiten, tut es den Anschein als wollte Polanski seinen Film mit Witzen vollstopfen. Das Resultat ist, dass viele Witze einfach nicht zünden möchten. Zu viele unnötige, total unwitzige Blödeleien und vorhersehbarer und sich wiederholender Slapstick ziehen den Gesamteindruck ins negative und den Film unnötig in die Länge. Trotz alledem macht der Film gute Laune (ich habe mich immer wieder schlapp gelacht) und besitzt eine angsteinflößende Stimmung. Die vielen politischen, literarischen (z.B. 'der Glöckner von Notre Dame') und filmischen Verweise, die Endpointe und ein schwuler Vampir heben den Film letzendlich in die Region 'sehr sehenswert'. Allerdings glaube ich, dass der Film erst seine volle Wirkung entfaltet, wenn man ihn mit einigen Freunden anschaut, denn erst dann wird sich daraus eine nicht enden wollende Welle an Lachsalven aufbauen. Denn wie jeder weiss, Lachen steckt an. Zum Abschluss wie so oft der Hinweis auf die Originalversion, denn andernfalls wird der Humor nicht funktionieren! Und jetzt frage ich euch: Wen darf ich zum "Tanz" bitten?!
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Tjeorrmy 2011/04/13 19:41:00
Antwort löschenDachte der Ansturm wäre rießig, hab mich deshalb zurück gehalten. Mich darfst du also zum Tanz bitten. ;) Schön geschrieben, sollte ich mir langsam auch mal anschauen.
facepalm 2011/04/13 19:47:01
Antwort löschenKlingt interessant, haben den hier noch auf DVD stehen. Vorallem diese Mischung aus Humor und düsterer Stimmung könnte gut sein :)
Oceanic6 2011/04/13 19:52:36
Antwort löschen@Tjeorrmy: Danke! :)
@facepalm: ja die Mischung ist wirklich was besonderes. ;)
JohnnyKee 2011/04/13 20:17:27
Antwort löschenSchön! Der Film sei vorgemerkt ^^
der cineast 2011/04/13 23:39:13
Antwort löschenDer Humor hat für dich ja schon nicht imal Original funktioniert...^^
Oceanic6 2011/04/13 23:41:58
Antwort löschenWer lesen kann, ist klar im Vorteil! ;) Ich zitiere: "Trotz alledem macht der Film gute Laune (ich habe mich immer wieder schlapp gelacht)..." Also wenn der für mich nicht funktioniert hat, frage ich mich warum ich mich schlapp gelacht habe. :P
der cineast 2011/04/13 23:45:17
Antwort löschenAnstatt auf viele Pointen hinzuarbeiten, tut es den Anschein als wollte Polanski seinen Film mit Witzen vollstopfen. Das Resultat ist, dass viele Witze einfach nicht zünden möchten.
Anmerkung: Die Pointe ist der Witz.
LOL
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Oceanic6 2011/04/13 23:48:47
Antwort löschenOMG, jetzt wirds ja immer peinlicher! Wer Pointe mit Witz gleichsetzt, sollte sich mal dringend Gedanken machen und ein Lexikon zur Hand nehmen!!!
der cineast 2011/04/16 01:12:54
Antwort löschen*love*
Leveinard 2011/03/09 01:21:57
Kommentar löschenich liebe ihn, der erste vampirfilm den ich je sah und es war liebe auf den ersten blick!
finde es sehr liebevoll umgesetzt.
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countcount 2011/05/17 12:20:38
Antwort löschenoder war es doch eher "liebe auf den ersten biss" ? oO
dae-su 2011/02/26 14:06:02
Kommentar löschenHumor, Grusel, Stummfilm-Hommage. Vampire, Knoblauch, Leidenschaft. Der finstere Graf, sein schwuler Sohn und der bucklige Knecht. Die Exposition, der Höhepunkt, die allerletzte Szene. Polanski, Tate, MacGowran. Der Untertitel!
Polanski's "The Fearless Vampire Killers or Padon Me, But Your Teeth Are In My Neck" ist ganz großes Kino.
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