Tanz der Vampire - Kritik

US 1967 Laufzeit 108 Minuten, FSK 12, Komödie, Fantasyfilm, Horrorfilm, Kinostart 26.07.2007

  • 10

    Das nenne icj wahre Filmkunst.

    • 3 .5

      Für "simple minds" sicher ein witziger Film, hatte mir schon "damals" in seiner brachial "witzigen", parodistische Artigkeit kaum gefallen , die bei wiederholter und anstrengender re-Vision entsprechend bestätigt wurde.

      Sicher ein witziger Versuch von Polanski, (der aber mehr kann) sich dem Genre "Vampyr Film" ironisch zu nähern, aber inhaltlich wie vom Script, den Ideen her doch recht dürftig, mager (auch vorhersehbar, sicherlich, sind das doch alles Schemata, etc) - und wirklich auf dem Humor Niveau von Bierzeltstrategen, naja muss es ja auch geben, oder,.. (?)

      Übrigens:
      Wo bleibt/blieb der "zweite Teil", da das Ende doch so sichtlich "offen" gehalten wurde?

      2
      • 8 .5

        eine klasse parodie auf den vampirfilm.... kann man immer wieder sehen und wird zumindestens für mich nicht langweilig!!!!!

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        • 8
          TommyDeVito 14.03.2015, 23:00 Geändert 15.03.2015, 00:07

          Amüsante Vampirfilm-Parodie, die leicht angestaubt wirkt und meiner Meinung nach eine höhere Gagdichte vertragen könnte. Trotzdem ein guter, charmanter Film, der vom Publikum leicht über-, von Kritikern leicht unterbewertet wird.

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          • 3
            Martin Canine 07.02.2015, 13:43 Geändert 07.02.2015, 14:40

            Gibt es noch Wesen, deren Mythos derartig abstrus und überzeichnet ist als Vampire?
            Angst vor Kreuzen, Knoblauch, Nachtruhe in Särgen, kein Sonnenlicht,...
            ...die mehr als skurrilen Eigenheiten dieser Sorte Filmungeheuer sind eigentlich nicht wirklich furchterregend und bieten weitgehend viel Potenzial für eine gelungene Parodie.
            Die Angriffsfläche ist einfach viel zu groß.
            Was mich schon immer gewundert hat, sind die Särge. Was ist ihre Funktion?
            Die anderen Besonderheiten sind Dinge, die dem Blutsauger schaden, aber der Schlaf in Särgen bringt ihnen eigentlich garnichts.
            Man muss den Tatsachen ins Auge sehen: sie sind einfach witzige Figuren, deren Mythologie ihnen in der Moderne mehr schadet als hilft.
            Erst, wenn man all diese Traditionen ablegt, kann man das Wesen des Vampirs wieder als ernste Bedrohung wahrnehmen.

            Wie kommt es dann, dass ich "Tanz der Vampire" dermaßen schleppend und unamüsant empfand?
            Der Film von Roman Polanski, seines Zeichens als Kult angesehen, gilt als Horrorkomödie.
            Ich kann dieser Genreverschmelzung im Normalfall recht viel abgewinnen, wenn man die Komponenten richtig einsetzt.
            Es ist eine Brutstätte des bizarren, makaberen und düsteren Humors, einer tollen Verschmelzung aus Humor und Morbidität, die einen oftmals durch augenzwinkernde Szenen zum Lachen bringt, die eine wunderbar groteske Note haben, und anders dargebracht eigentlich nicht zum Lachen animieren würden.
            Richtig inszeniert wird die Horrorkomödie zu einem schaurig-schrägen Vergnügen.
            Ich suchte diesen Witz, diese Gags, lange in Polanskis Kultfilm, und konnte sie nicht finden.

            Ich finde es nicht witzig und intelligent, wenn eine der Protagonisten zu Beginn einfriert, und die Leute dann mit den abstrusesten Mitteln wie Eis ins Gesicht reiben oder Senf ins Fußband antanzen.
            Ich finde es auch nicht witzig, dass der Sohn des Grafen ziemlich offenkundig homosexuelle Tendenzen hat.
            Ich finde es weiters nicht witzig, wenn Alfred sich nicht überwinden kann, die Vampire zu töten.
            Auch nicht, dass Shagal zuerst mit unnatürlich vielen Bisswunden übersät aufgefunden ist, und auch nicht, dass er später nicht in der Familiengruft schlafen darf und murmelnd und fluchend in den Stall geschickt wird.
            Wobei ich ehrlich gesagt garnicht weiß, ob das alles auch tatsächlich witzig gemeinte Szenen waren, denn ich musste, und das sollte bei einem Film, der sich als Komödie betitelt und auch nichts anderes sein will, nicht sein, kein einziges Mal lachen.

            Ich musste an zwei Stellen schmunzeln.
            Die erste ist die im Keller, als die Protagonisten den Holzpflock einschlagen und literweise rote Flüssigkeit herausschießt - die beiden haben irrtümlich ein Weinfass erwischt.
            Die zweite ist ein einziger Satz, der eher den Humor trifft, den ich in Horrorkomödien erwarte:
            "Ich bin ein Nachtschwärmer, bei Tag bin ich kaum zu gebrauchen."

            Ich finde diese Gags eigentlich nicht sonderlich gut. Aber sie lassen schon einen Ansatz von Pointen erkennen.
            Etwas, was ich in "Tanz der Vampire" grundsätzlich vermisse.
            Ich verstehe auch die Situationskomik nur selten, oftmals wirkt das Szenario einfach nur grotesk, aber wenig humorvoll.
            Oder mir erschließt sich die Prämisse des Humors einfach nicht.
            Erklärungen werden gern und dankend von mir angenommen.
            Ich habe versucht, mir einige positive Kritiken durchzulesen, um zu verstehen, weshalb dieser Film als große Komödie, großer Klassiker und großer All-Time-Favourite vieler Leute gilt.
            Da wären zum einen Zitate, die ich für absolut nichtssagend halte ("Alfred, gib's her"), die mir auch nicht im Gedächtnis geblieben wären.
            Eine unterschwellige Erotik, die sich wohl entweder auf Sharon Tates tiefen Ausschnitt oder aber den homosexuellen Vampir bezieht, aber mir auch nicht aufgefallen wäre.
            Oder aber echte Schockszenen, die gruselig wären, allerdings durch die skurrile Überzeichnung in ein parodistisches und ulkiges Licht gerückt werden. Gab es wirklich Momente, die man als gruselig hätte interpretieren können? Mir wären keine aufgefallen.
            Die Story soll wohl, ganz gemäß einer Parodie, eine stereotype Übertreibung aller Klischees darstellen.
            Okay, das gebe ich zu, kann ich erkennen, aber ich finde, man hat nicht viel daraus gemacht.

            Womit ich auch nochmal auf die zweite Szene zurückkommen will, der ich etwas abgewinnen kann.
            Ich bin jemand, der sich darüber amüsiert, wenn Hannibal Lecter irgendwelche trockenen Wortwitze zum Thema Essen macht (der Klassiker "Ich erwarte einen Freund zum Abendessen", aber vor Allem im zweiten Film, 'Hannibal' gibt es ein wahres Feuerwerk des trockenen und bitterbösen Horrorhumors), oder wenn die Munsters Sätze vom Stapel lassen, a la "Ach, unsere Tante XY ist gestorben. Letztes Mal, als sie das gemacht hat, hat sie uns mehr hinterlassen".
            Ich bin auch jemand, der darüber herzlich lachen kann, wie die Meryl Streep in 'Der Tod steht ihr gut' auf die entsetzte Feststellung "Sie ist tot!!!" ganz heiter erwidert "Das sind die Momente, die das Leben lebenswert machen."
            Ich finde es aber NICHT witzig, wenn in jeder Ecke eine Stange Knoblauch hängt.
            Und zum Teil fällt mir überhaupt schwer, zu erkennen, was in "Tanz der Vampire" zu den Gags und was zur Handlung gehört.
            Die letzte Szene ist dann wirklich recht augenzwinkernd makaber. Aber das kommt leider etwas zu spät.
            Wenn ich mir die Kulisse und die Kostüme ansehe, die tatsächlich an alte Horrorfilme erinnern, dann frage ich mich wirklich, wieso man nicht weiter dabei geblieben, die Klischees so dermaßen auf die Spitze zu treiben, dass es einfach nur mehr lustig ist. Wie gesagt: Vampire machen es einen so dermaßen leicht, sich über sie lustig zu machen.

            Meinen abschließenden letzten Satz zu diesem für mich leider doch recht enttäuschenden Kultklassiker eines ansonsten genialen Regisseurs:
            "I've expected a movie with a bit more bite, but eventually, it kinda sucked."

            7
            • 8

              Einfach spektakulär: Gut geschnitten, witzig für groß und klein, mit nicht nur unterschwelliger, sondern ziemlich expliziter Erotik (mit der wunderbaren Sharon Tate, Polanskis damaliger Ehefrau). Von der ersten Schlittenfahrt über die wackelnden Hintern in der Herberge bis hin zu den kleinen Horrorszenen gegen Ende - dieser Film nimmt auf eine verspielte Weise Scary Movie und alle ähnlichen Parodien vorweg - ein Familienfilm mit genug Ecken und Kanten für groß und klein - großartig!

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              • 8

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                Der folgende Kommentar entstand im Rahmen der "User-Wichtel-Aktion-2014" und möchte Val Vega auf einen kleinen Ausflug in Roman Polanskis Kultfilm mitnehmen, in dem wir einem einzigartig schön inszeniertem Ball der Nachtschwärmer beiwohnen.
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                Lieber Val Vega, da Du mir eine unverbindliche Liste erlesener Filmklassiker zur möglichen Auswahl für den Wichtelkommi geschickt hast und wir inzwischen wissen, dass Dir Filme wie Murnaus und Herzogs NOSFERATU sehr gefallen haben, denke ich, dass Du auch an Polanskis Vampirtanz Deine Freude haben könntest. Also, darf ich bitten? Mach es Dir während der langen Abende der dunklen Jahreszeit wohlig gemütlich mit dicken Socken, Fleecdecke, einem heißen Kakao und frisch duftenden Plätzchen, und so wollen wir uns auf den Weg machen in die schneebedeckten und eisigen Südkarpaten, zusammen mit dem schrulligen, ab und an schon recht senil wirkenden Professor Abronsius und seinem treuen, aber tollpatschigen Lehrling und Gehilfen Alfred (von Polanski selbst und höchstpersönlich verkörpert), der Hals über Kopf sein Herz an die schöne Sarah, die Tochter eines Dorfwirts, verliert, und die von Graf Krolock, der Herr eines nahe gelegenen Schlosses, eines nachts besucht wird, während das schöne Mädchen in ihrem Elternhaus ein Bad nimmt. Während der arme Alfred durch ein Schlüsselloch nur Fetzen des Geschehens wahrnehmen kann, werden wir Zeugen eines Ringens Krolocks mit der Wirtstochter, deren Inszenierung mit wunderbar subtilen und dennoch spürbar erotischen Untertönen gezeichnet ist. Armer Alfred! Verlor er erst sein Herz und jetzt jene, die es ihm gestohlen hat. Aber was wollen er und sein Mentor denn eigentlich hier, an diesem Ort? Urlaubsabsichten wird man hier höchst wahrscheinlich nicht mit sich bringen. Nein. Professor Abronsius verlor durch seinen übergroßen Eifer seinen Lehrstuhl an der Universität Königsberg. Seine Passion? Die dunklen Wissenschaften um die Geschöpfe der Nacht - Fledermäuse sind ja noch ganz niedlich, aber da gibt es noch eine andere Spezies an Nachtschwärmern, die da in dem Schlosse nahe dem Dörfchen in den entlegenen Karpaten hausen. Wollen wir Abronsius und Alfred begleiten? Au ja, das wird ein Spaß, sag ich Dir! Ob sie und wohl willkommen heißen? Weißt Du, was komisch ist? Das Schlösschen scheint ein entlegener und geschlossener Raum mit einer ebensolchen Gesellschaft zu sein. Aber manchmal, manchmal scheinen die Bewohner ihre Gesellschaft durch Dorfbewohner zu erweitern, um das Böse weiter in die Welt zu tragen... ernsthaft? Ich verrate Dir, der Schlossherr macht schon einiges her. Sein stilvoller und ruhiger Auftritt, wenn er vor Dir steht und seine sehr eloquente Art haben etwas sehr - *hüstchen*, muss ich schon sagen - Anziehendes und in seiner großen Bibliothek würde nicht nur Professor Abronsius alle Zeit vergessen. Psst, ich lege die Hand aufs Herz - was spielt das schon für eine Rolle, die Zeit, wenn man doch... die Ewigkeit ... haben... könnte ...? Oh, denn ich glaube, der Graf hat schon so den ein oder anderen Hintergedanken, sich Gäste auf sein Schloss zu holen. Und sieh, ich glaube, Alfred kam dasselbe in den Sinn und er bekommt wohl nicht umsonst weiche Knie. Aber abseits von Graf Krolock und seiner Großzügigkeit gibt es da noch etwas anderes, Verführerisches. Hörst Du das? Psst, ganz leise... da! Oh, eine Frauenstimme gleich einem Sirenengesang, so tief volltönig und vielleicht gar traurig, irrt durch die langen Korridore des Schlosses. Ja, ja, Alfreds Loreley - haben wir sie nicht als die schöne Sarah kennengelernt? Ist sie hier?
                Und mal unter uns, wie gewinnt man als Tollpatsch vom Dienst eigentlich das Herz einer Frau? Ich glaube, Krolocks Sohn, Herbert, ist ein ganz ausgezeichneter Ratgeber, oh ja, nur gib gut acht, denn vielleicht werden Dir seine Ratschläge doch ein wenig zu ... öhm, zu plastisch. ;-) Denn seine wahre Natur...? Ein Spiegel lügt nie, sage ich Dir! Er verbirgt weder die Wahrheit eines Vampirs noch die eines Menschen.
                Überzeuge Dich selbst davon, lieber Val Vega. Wenn Du Dich nicht an einem Film störst, dessen Handlung eigentlich ziemlich überschaubar ist und man sich in ein gemächlicheres Erzähltempo fallen lassen können sollte. Polanskis TANZ DER VAMPIRE orientiert sich noch eindeutig an Konzepten traditioneller Dramen wie man sie im klassischen Theater kennt, sowohl im Aufbau und der Handlungsentwicklung als auch den Merkmalen der Überschaubarkeit von erzählter Zeit (hier zwei Tage), erzähltem Raum (die gesamte Handlung des Films spielt fast komplett im besagten Schloss) und des Figureninventars (und die Anzahl handelnder Figuren ist hier für einen Spielfilm relativ klein) - aber dennoch strahlt der Film ein gewisses Geheimnis für sich aus, das ihm Größe verleiht und dieses wird gewiss durch die gelungene Atmosphäre und die damit einhergehenden aufwendigen und detailverliebten Sets und Kostüme heraufbeschwört. Genrefans werden sich außerdem wohl kaum der überaus liebevollen Art nicht entziehen können, mit der der Film mit Klischees spielt, welche für den Humor dieser - eigentlich - Komödie mitverantwortlich ist, welche sich auch aus Slapstick und Situationskomik ergibt, die aber wiederum erstaunlich natürlich daherkommen und zumindest für ein ehrliches Lächeln beim Zuschauer sorgen und ein schaurig-wohliges Gefühl in seinem Inneren entfacht, hier in diesem Schloss, in der Abgeschiedenheit, inmitten dieser eigentlich in sich geschlossenen Gesellschaft, die uns ihre ganz eigene, morbide Attraktivität vermittelt.
                Und das Wunderbarste? Wir werden Zeugen einer steifen und doch irgendwie so überaus eleganten Tanzveranstaltung im großen Ballsaal, wiegen uns nach festen Regeln mit unserem Gegenüber die Schritte in die Ewigkeit, Nacht für Nacht vielleicht - das ist der TANZ DER VAMPIRE...
                Aber gibt Acht!, denn jene, die nicht in diesen Gesellschaft gehören...
                Für uns Besucher ist diese seltsame und ganz eigene Schönheit wie ein gedrückter Schlaf, Schnee und Winde fallen auf uns und wir greifen vergeblich aus zum Erwachen - da ist es schon passiert! Das, was wir fürchten und was uns gleichzeitig so seltsam unwiderstehlich anzieht...

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                • 10
                  tribo 14.11.2014, 19:59 Geändert 14.11.2014, 20:06

                  So herrlich gruselig kann eine Komödie sein. Die Atmosphäre des Films ist für mich immer noch beispielhaft. Sie hat mich in meiner Kindheit schon gefesselt und kann mich heute immer noch begeistern. Charaktere die zu überzeugen wissen und Musik die passender nicht sein könnte. Jetzt kommt die Winterzeit wieder und was kann man sich schöneres vorstellen als Tanz der Vampire in einer verschneiten Nacht zu geniessen.

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                  • 8 .5

                    Wenn man Twilight als 'schwul' abstempelt, hat man bestimmt noch nicht den eigensinnigen Charakter Herbert aus "Tanz der Vampire" kennengelernt. Immer auf's neue lehrt einem Polanski das Lachen und Fürchten bei dieser grandiosen Horror-Komödie. In dessen Falle der altmodische Horror, ohne große Verschwendung jeglicher Blutbäder. Viel mehr wird hier mit der Atmosphäre gespielt. Der Unterschied von laut zu leise, von Umfeldgeräuschen zum unheimlichen Score, vom liebevollen Humor zum liebevollen Grusel. Ganz schnell kippt die Stimmung, was den Grusel vorallem so reizbar macht. Dabei hat der Film immer sein Herz am rechten Fleck dank seinen tollen Charakteren. Seien es Professor Abronsius, Shagal oder der bucklige Koukol. Allesamt sind sie noch dazu super gecastet und bringen viele lustige Momente mit sich. Die Gags zünden nach rund fünfzig Jahren immer noch und die gruselige Atmosphäre lässt dem Zuschauer noch heute einen Schauer den Rücken runterlaufen. Unvergesslich bleibt die Szene zwischen Alfred und Herbert ("Wollen wir erlauben einen Engel durch's Zimmer zu gehen?"), der titelgebende Tanz im Spielsaal oder **SPOILER ANFANG** das verdammt unheimliche Ende, welches aus dem Mix von Erzähler und Musik die nötige, finale Horror-Atmosphäre kreiert. **SPOILER ENDE**

                    Entweder an Halloween oder in einer kalten Winternacht genießen!

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                    • 10

                      Unterhaltende Grusel-Komödie mit skurrilen Charakteren, einem Schuss unterschwelliger Erotik und einem fantastischen Soundtrack der im Gehör kleben bleibt. Schauspielerisch durch die Bank hervorragend und in seiner Inszenierung liebevoll kreiert. Das verschneite Setting und die gruselige "Gothic"-Atmosphäre haben bis heute nichts von ihrem ausgezeichnetem, düsteren Flair verloren. Vor allem sind es auch die kleineren, subtilen Details die "Tanz der Vampire" so ausgezeichnet machen. Polanski hat hier eine überzeugende Mixtur erschaffen und es ist eine respektvolle Hommage gelungen die die alten Dracula-Filme genußvoll und humorvoll würdigt. 108 Minuten lang liefert "Tanz der Vampire" unheimliche, satirische Vampir-Grusel-Unterhaltung. Ein Film der das Wort "Klassiker" mehr als nur verdient hat in meinen Augen...Ich liebe einfach alles an diesem Film :-)
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                      Interessant auch ###SPOILER### das das Filmende ein mutiges "Bad-End" bietet, das gibt dem ganzen noch mehr Würze, diesen genialen Überraschungseffekt hätte ich bei Erst-Sichtung nicht erwartet, Hut ab! ###SPOILER-ENDE###

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                      • 8

                        "Welch ein Klassiker!"

                        Tanz der Vampire ist schon ein kleiner Horrorfilm, aber doch wohl eher eine Komödie. Einige Stellen fand ich wirklich sehr amüsant und diesen "Dummkopf"! Der Film ist weder zu hart noch zu langweilig. Die Charaktere sind genial. Nun ist es doch schon ein alter Schinken, aber vollkommen nicht am stinken!

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                        • 10

                          Der Film an sich ist nicht schlecht. Hin und wieder sehr witzig durch die tollpatschige Art von Alfred und Professor Abronsius Oder zweideutige Szenen mit Sarah. Jeder der das Musical liebt, wird sich über Zitate und Charaktere freuen.

                          • 5 .5

                            Ganz lustiger und unterhaltsamer Vampirfilm, der vor allem durch Professor Abronsius einen gewissen Charme erhält.
                            FAZIT: Alles in allem ganz nett. Nicht mehr, aber auch nicht weniger.

                            • 7

                              Mehr lustiger als grusliger Film. Man merkt, dass der Film aus den sechzigern ist, aber trotzdem sehr gelungen. Sollte man gesehen haben. Auch das Musical ist eins der Besten wenn nicht das Beste. Wäre cool, wenn das Musical verfilmt werden würde.

                              • 5

                                Alfred! Gibs her!

                                • 7 .5

                                  Das grenzt ja schon an Slapstick. Mehr gelacht als gefürchtet (vgk.30.11.2010).

                                  • 8

                                    Roman Polanskis Klassiker "Tanz der Vampire" ist eine herrliche und liebevolle Persiflage auf das Vampir-Genres.
                                    Neben tollen Slapstick-Einlagen, absurden Dialogen, sind es vor allem die liebevoll gezeichneten Figuren die "Tanz der Vampire" zu so einen tollen Film machen.
                                    Egal ob der kautzige Professor Abronsius, sein tollpatschigen Assistent Alfred oder der schwule Sohn des Grafen, sie alle harmonieren einfach perfekt zusammen.
                                    Daneben besticht der Film jedoch auch durch seinen tollen Soundtrack und detaillierte Szenenbilder.
                                    Polanskis "Tanz der Vampire" ist daher für jeden Vampir-Fan einfach ein muss.

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                                    • 9

                                      THE SWINGIN' SIXTEES Bewertungsreihe - Teil 1

                                      Ich werde (versuchen :-)) mir jeden Tag einen Klassiker aus den 60ern herauszupicken und ihm einen würdigen Kommentar zu schenken! Die Auswahl der Filme, die mir bis jetzt im Kopf herumschwirren ist hier zum nachlesen aufgelistet: http://www.moviepilot.de/liste/bewertungsreihe-the-swingin-sixtees-elmstreet84

                                      Viel Spaß! :)

                                      #1 "Eine verhängnisvolle Vampirliebe"

                                      Professor Ambrosius reist mit seinem Adepten Alfred in die kalte Winterlandschaft der Südkaparten um dort den Vampirismus zu erforschen und zu bekämpfen...

                                      Sie fahren in einer Kutsche durch den eiskalten Schnee während sie von einem Rudel Wölfe verfolgt werden. Es gelingt ihnen sie abzuhängen und weiter zum Unterschlupf zu fahren. Einem kleinen Dorfgasthof, in dem Prof. Ambrosius jedoch schon erste Anzeichen von Vampiren wahrnimmt, nähmlich an der Decke hängende Knoblauchgirlanden. Er vermutet ein Schloss ganz in der Nähe des Dorfes, das vermutlich als Unterschlupf und "Nest" der Bkutsaugen dienen soll. Doch die Bewohner im Gasthof beschtreiten das und wollen nie etwas von einem Schloss gehört haben, geschweigedenn von irgendwelchen Vampiren. Die beiden beziehen das "beste" Zimmer der Kneipe, das mit einem Bad ausgestattet ist, in dem sich die hübsche Tochter des Gastwirtes regelmäßig baded. Auch als die neuen Bewohner eingezogen sind, verzichtet sie nicht auf ihre "Waschung" und so kommen sich sie und der junge Assistent Alfred schnell näher. Es dauert nicht lange bis die Schönheit in ihren Bann gezogen hat.

                                      Als ein buckliger, alter Mann in die Wirtschaft kommt um frische Kerzen zu kaufen, fühlt sich Ambrosius in seiner Theroie bestätigt und schickt seinen Gehilfen Alfred hinaus um den Buckligen bei seinem Rückweg zu verfolgen. Er wird jedoch abgehangen und muss zurück zu seinem Professor in den Gasthof.

                                      Als die hübsche Sarah (Tochter des Wirtes) mal wieder ein Bad nimmt, wird sie von einem hereinschwebenden Vampir gestört der sie beist und anschließend zum Dachfenster wieder mit ihr hinausschwebt. Der entsetzte Vater stürmt herein, doch seine Tochter ist schon nicht mehr zu sehen. Er beschließt sich auf die Suche nach ihr zu machen, raus in die kalte und eisige Winterlandschaft. Doch er erfriert in der Kälte, bevor er von Dorfbewohnern etdeckt und in den Gasthof gebracht wird.

                                      Ambrosius beschließt, die Leiche zu untersuchen, wobei er zahlreiche Bisswunden feststellt und sich in seinem Verdacht bestätgt fühlt. Er rät der Witwe ihrem Mann einen Holzpfahl durchs Herz zu rammen um seine Wiedergeburt als Blutsauger zu verhindern, doch sie lehnt es ab. Schon am selben Abend kommt Yoyneh als Vampir zurück und muss sich von den beiden Vampirjägern durch den Weinkeller jagen lassen. Doch er hat schon sein erstes Opfer, die schöne Magd Magda (der Name war mit Sicherheit Absicht! :-)) Danach flüchtet er zum Schloss in dden kalten Schnee. So finden Ambrosius und Alred schließlich das abgelegene "Schloss der Vampire".

                                      Sie werden vom Herrn des Hauses freundlich empfangen, der ihnen ihre Gemäche für die Nacht zuweist. Professor Ambrosius freut sich unglaublich über seinen Erfolg während sein junger Assistent eher panisch schlafen geht. Direkt, als die beiden Vampire -der Hausherr Graf Krolock und sein Sohn- sich zum Schlafen in ihre Särge legen, machen sie sich auf den Weg in die Gruft um den beiden entgültig den Gar aus zu machen, sie werden jedoch vom Buckligen Diener aufgehalten und müssen von außen in die Schlafgemache eindringen. Durch ein kleines Fenser quetschen sich Alfred und Ambrosius in den dunkel gehaltenen Raum, Ambr. jedoch bleibt stecken und überlässt seinem jungen Assistenten die Arbeit. Er navigiert den Unerfahrenen durch den Tötungsakt der Vampire, der jedoch währenddessen seine Nerven verliert. Ambr. beschließt, es selbst druchzuführen und schickt seinen Gehilfen nach draußen, der ihn von hinten Anschupsen soll... Dieser jedoch wird während er durchs Schloss läuft vom Gesang einer jungen Frau irritiert und abgelenkt. Als er versucht den halberfrorenen Professor zu befreien, föllt ihm allerdings der Koffer mit den Instrumenten zur Vampirbekämpfung vom Dach, purzelt den Bergabhang hinunter und verschwindet in den verschneiten Wäldern.

                                      Der junge Alfred studiert ein Buch namens "100 Wege sich ins Herz einer Jungfrau zu schmeicheln" um das Mädchen zu gewinnen wird jedoch vom Sohn des Grafen unterbrochen, der verucht sich an Alfred ranzumachen um ihn zu beißen. Ihm gelingt es aber, vor dem homosexuellen Vampir zu flüchten. Alfred und der Professor landen auf einem Söller, wo sie vom Grafen überrascht und dort eingesperrt werden. Sie beobachten aus vielen Graben steigende Tote, die sich auf den Weg ins Schloss machen. Dank einer Kanone die dort steht, können sie sich jedoch befreien und laufen hinunter zum Ball auf dem sich alle Gäste bereits amüsieren. Darunter auch die schöne Sarah. Ambrosius und Alfred überwältigen zwei Gäste und ziehen sich ihre Klamotten an um nicht aufzufallen. Getarnt tanzen sie sich unter die Feiernden und entführen Sarah schließlich, um die Flucht anzutreten. Verfolgt von den Gästen, die die drei längst entdeckt haben, flüchten sie aus dem Schloss um anschließend mit der Kutsche in die kalte Schneelandschaft rauszufahren. Es gelingt ihnen und sie fühlen sich grandios, besonders Alfred der nun seine schöne Sarah in den Armen halten kann... Alles scheint wunderbar... bevor er aufeinmal von ihr gebissen wird. Ambrosius bekommt von alldem nichts mit, da er sich mit dem lenken der Kutsche beschäftigt...

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                                      1967 spielte Scharon Tate wohl ihre erfolgreichste und bekannteste Rolle ihrer kurzen Karriere. Zusammen mit Roman Polanski läßt sie die Zuschauer vielleicht schon erahnen, dass sich zwischen den beiden auch eine echte Romanze ergeben kann. Und so ist es auch, sie lernen sich beim Dreh von "Tanz der Vampire" kennen und verlieben sich, bevor sie ein Jahr (ich glaub es war ein Jahr, falls nicht, mich bitte verbessern!) später heiraten. Die Filmschönheit wird schwanger und bleibt auf dem Anwesen in Los Angeles, während sich Polanski auf den Weg nach Paris macht um seinen nächsten Film zu drehen. Er verspricht, vor der Geburt des Kindes rechtzeitig wieder zurück zu sein...

                                      Auf einer Party jedoch, die seine Frau Sharon mit ein paar Gästen veranstaltet, tauchen Angehörige des Manson-Clans auf um die junge Schönheit zu töten und auf brutalste Weise mit Messerstichen niederzuzwingen. Alle Gäste auf der Party werden umgebracht, bevor sich einer des Clans zu Sharon begibt, die um ihr Leben und das ihres Kindes fleht und kämpft, und sie schließlich mit zahlreichen Messerstichen umbringt. Roman hört von der schrecklichen Tat und macht sich sofort auf den Weg nach Los Angeles, doch sein Leben wird nie wieder das selbe sein! Leider!!! ... Noch heute kämpft die Familie von Sharon Tate gegen Anträge von Entlassungen der Mörder aus der Haft. Für mehr Infos und Details: http://de.wikipedia.org/wiki/Sharon_Tate

                                      Polanski hatte nach dem Mord mit Schuldgefühlen zu kämpfen und war am Boden zerstört. Jedoch ist ihm wenigstens eine Erinnerung an Sie geblieben, nähmlich der Film, in dem sie sich kennen und lieben gelernt haben, in dem sie noch ein letztes mal zusammen sind.

                                      So ein toller Film "Tanz der Vampire" ist, so ist die (nachfolgende) Geschichte dazu umso grausamer! Polanski, ein Mann der in seinem Leben viel Scheiße erlebt hat und es jedoch trotzdem geschafft hat, weiter zu machen und sich nicht hengen zu lassen! Meinen tiefsten Respekt dafür!!!

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                                        Für einen alten Freund, auf dass die Vampire für immer für ihn und seine Familie tanzen mögen.

                                        Userwichtelaktion 2013

                                        "Mit „Tanz der Vampire“ verbinde ich nicht nur das einzigartige und nie abflachende Filmerlebnis per se, sondern an diesem Werk haften so viele wunderschöne Erinnerungen, wie sie mir kein anderer Film bescheren konnte.[…]
                                        In unserer Familie hat er seine feste Tradition eingenommen und wird zumeist um die Weihnachtszeit geschaut, wenn die dicken Schneeflocken an die heimischen Fenster wehen, die Landschaft ganz langsam unter den weißen Massen versteckt und Tage schon früh in der Dunkelheit versinken.[…]
                                        „Tanz der Vampire“ bedeutet für mich Familie.“
                                        -SoulReaver/Reischen-

                                        Dies ist ein Special-Kommentar im Rahmen der Userwichtelaktion 2013.
                                        “Special“ weil außer Konkurrenz, sozusagen.
                                        Souli ist wie ein Gast der selbstgewählt und einmalig nur mich besuchen wollte (was mich sehr ehrt und stark erfreut!), im Rahmen der Aktion, von daher hab ich mich dieses mal selbst aus der Lostrommel rausgenommen um meinen Kommentar „meinem Special-Guest“ zu schenken.

                                        Souli ist einer meiner engsten Freunde hier bei mp ( wir sind hier befreundet seit ich mich anmeldete, er war einer meiner allerersten Freunde) und nicht nur hier, auch über unter anderem zuckerberg´sche Kanäle sind wir in fast täglichem, sehr oft ausuferndem Kontakt.
                                        Deshalb gibt es hier kaum jemandem, dem ich ebenso gerne einen Kommentar schenken würde als eben Reischen.

                                        Und es war gleich klar um was es gehen soll: Roman Polanski und unsere jeweiligen Lieblingsfilme von ihm, ein Thema über das wir uns schon sehr, sehr oft ausgetauscht haben.
                                        Vor allem auch weil es sich um Soulis absoluten Lieblingsfilm handelt, den einzigen Film über den er hier in sehr persönlichen Worten schrieb.
                                        Es lag einfach auf der Hand.
                                        Außerdem stufte ich “Tanz der Vampire“ neulich, nachdem ich ihn nach über 10 Jahren wieder sah, um einen “Reischenbonuspunkt“ hoch, eben für Souli.
                                        Aber dazu gleich mehr.

                                        Reischen schenkte mir einen sehr sentimentalen, mitfühlenden, großartigen Kommentar zu meinem Lieblings-Polanski, hier gibt es ihn zu lesen: http://www.moviepilot.de/movies/chinatown/comments/850569

                                        Im Gegenzug nun also ein paar Worte zum Tanz der Vampire.

                                        „Ich werd dich lehren, was dich unsterblich macht, wenn wir zwei tanzen auf dem Ball morgen Nacht!"

                                        Manche Filme leben durch ihre Atmosphäre, ihre ganz eigene Art der Erscheinung.
                                        „Tanz der Vampire" ist ein solcher Film.

                                        Ich muss zugeben, dass er, als ich ihn neulich nach vielen Jahren wieder sah, mich nicht komplett packen konnte, ich ihn witziger “haben wollte“, ihn witziger, anders in Erinnerung hatte.
                                        Ich hatte ihn bei 6 verortet, hatte ihm aber 7 gegeben, als Referenz an Reischens Liebe zu diesem Film.
                                        Und weil man dem Film locker eine 7 geben kann, alleine schon eben wegen seiner Atmosphäre.
                                        Mit der Zeit wirkte diese Atmosphäre mehr und mehr in mir.

                                        Vor allem die erste Stunde des Filmes, welche meist in einem knarzigen, kargen und doch wohligen Dorfgasthof in den eisigen, schneebedeckten Karpaten spielt, hinterließ/hinterlässt etwas besonderes, einzigartiges, ja etwas familiäres.
                                        Obwohl es dort hinterlistig, heimlich und auch gefährlich zugeht, keimte in mir der Wunsch auf, dort eine Nacht verbringen zu können. In einem Bett mit einer riesig dicken Decke, draußen der kalte Schnee, drinnen das mit Knoblauch behangene Holz und allerhand wunderliche Gestalten um einen herum.

                                        Auch Ambrosius wurde immer erinnerungswürdiger in mir, der Professor mit der forschen Art, seinem festen Willen, seiner Unerschrockenheit bei gleichzeitiger Wunderlichkeit und Verschrobenheit.
                                        Polanski selbst kam mir mit der Zeit näher, in seiner tapsigen, jungenhaften Erscheinung, voller Angst, aber auch voller Neugier.
                                        Sharon Tate wurde schöner und schöner und schöner in mir, diese Frau war so unglaublich wunderschön, wie es ihr reales Schicksal tragischst und unfassbar traurig war.
                                        Graf Krolock wurde größer in mir, dieser kluge, unheimliche,höfliche, gebildete, melancholische, diabolische Vampirfürst, der nachdenklich ist und unnachgiebig, galant und herrisch.

                                        Der Tanz, oder besser der Ball der Vampire wurde mit der Zeit immer einzigartiger, die Choreographie ist schlicht perfekt, wunderschön und mit kleinen Schmunzlern versehen, das es eine reine Freude ist.

                                        Und vor allem das Ende wurde immer größer, wirkte immer besser in mir.
                                        Die letzte Szene auf dem Schlitten, die letzten Worte aus dem Off, die erläutern wie die Geschichte weitergehen wird, was die Ereignisse ausgelöst haben, was passieren wird: Großartig, dunkel, ein klassisches Bad-End, wie man es nie für möglich gehalten hätte, man/ich wäre vom Gegenteil ausgegangen.

                                        Dieses letzte, vergiftete, starke Augenzwinkern, in Kombination mit allem anderen genannten, macht es dann doch unmöglich, dem Tanz der Vampire weniger als 8 Punkte zu gönnen.

                                        Für SoulReaver, für Reischen, weil es SEIN Film ist, der ihm sehr gut steht.

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                                        • 7 .5

                                          Tanz der Vampire ist ein wirklich sehr witziger
                                          Vampir-Film von und mit Roman Polanski.
                                          Ein absoluter Klassiker !!!

                                          • 6

                                            Nach geschätzten 30 Jahren wieder gesehen. So gut wie ich ihn in Erinnerung hatte, isser doch nicht. Ganz nett anzuschauen, aber nicht der Brüller. Das skurrile Personal kann aber voll überzeugen.

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                                            • 8 .5

                                              "Tanz der Vampire" ist einfach ein zeitloser Klassiker, der selbst nach Jahren immer noch Spaß macht. Roman Polanski hat hier wirklich ein gutes Händchen bewiesen. Als trotteliger Vampirjäger Alfred ist er wirklich zum weglachen. Ich weiß nicht wer dümmer ist: Er oder der schrullige Professor.
                                              Auch die Idee von einem schwulen Vampir finde ich genial und auch wenn der Film die ein oder andere Länge aufweist, sind die Gags selbst in der heutigen Zeit immer noch lustig.
                                              Nach "Dracula- Tot, aber glücklich" die beste Vampirparodie.

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                                              • 8

                                                Roman Polanskis "Tanz der Vampire" war wohl einer meiner ersten Vampirfilme und ich habe ihn schon sehr früh als Kind gesehen.
                                                Natürlich hatte ich beim gucken einen riesen Schiß und der Witz drang als Kind ganz klar nicht zu mir durch.
                                                Aber auch heute nachdem ich den Film mit einem zwinkernden Auge gucke hat der Film nichts von seinem Charme und seiner gruseligen Atmosphäre verloren und ich mache mir bei manchen Szenen noch immer fast ins Hemd.
                                                Der Slapstick kommt natürlich dank den beiden unfähigen Vampirjägern und des Gasthofbesitzers Shagal trotz der gruseligen Atmosphäre und der stimmigen Musik nicht zu kurz.
                                                Trotz des hohen Alters was man dem Film natürlich ansieht kann ich ihn mir immer wieder ansehen und bin bei jedem weiteren ansehen noch genauso begeistert wie beim ersten mal!

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                                                • 6

                                                  Netter Gruselklamauk, der für seine schlüpfrigen Anspielungen interessant ist, ebenso wie dem hervorragenden Grusel-Makeup, von dem sich Herr Romero mit seinen Schlumpfzombies eine große Scheibe hätte abschneiden sollen :-)
                                                  Mein Humorverständnis wurde aber leider zu selten bedient.

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                                                    überbewerteter aber sehr charmant dargestellter Klassiker.