Taran und der Zauberkessel
The Black Cauldron (1985), US Laufzeit 80 Minuten, FSK 6, Animationsfilm, Abenteuerfilm, Kinostart 22.06.1989
4 Bewertungen
Skala 0 bis 10
265 Bewertungen
19 Kommentare
Keine ?
von Ted Berman und Ted Berman, mit John Huston und Freddie Jones
Die Bewohner des Landes Prydain leben unter einer düsteren Bedrohung: Der gehörnte König ist kurz davor, die Macht zu ergreifen. Er benötigt nur noch das hellsehende Schwein Hen Wen und die Zauberkraft des schwarzen Kessels. Doch der junge Taran tritt heldenhaft gegen ihn an. Zum Glück hat er gute Freunde: die pfiffige Prinzessin Eilonwy, einen lustigen pelzigen Kerl namens Gurgi und den tollpatschigen Barden Fflewddur. Gemeinsam kämpfen sie mit fliegenden Drachen, müssen den grausigen Söldnern des Königs entkommen und überlisten drei Hexen im Moor – alles mit Hilfe ihres magischen Schwertes, ihres Mutes und ihrer Freundschaft!
Cast & Crew
-
Ted Berman
-
Richard Rich
-
Ted Berman
-
John Huston
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Erzähler
-
Freddie Jones
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Dallben (voice)
-
Nigel Hawthorne
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Fflewddur Fflam (voice)
Regie
Schauspieler
-
David Jonas
-
Vance Gerry
-
Ted Berman
-
Al Wilson
-
Roy Morita
-
Peter Young
-
Art Stevens
-
Joe Hale
- Genre
- Animationsfilm, Abenteuerfilm
- Handlung
- Kröte, König, Magie, Magie, Schwein, Schwert
- Mitmachen
- Wie gut passen diese Schlagworte? Stimm ab und hilf uns sie neu zu gewichten!
Drehbuch
Filmdetails Taran und der Zauberkessel
Fans dieses Films gefiel auch
Cap und Capper
US 1981
Das Kartell
US 1994
Der Dunkle Kristall
US 1982
Ronja Räubertochter
SE/NO 1984
Trailer zum Film Taran und der Zauberkessel
Alle Trailer, Clips & Videos (4)

Mrs. Brisby und das Geheimnis von Nimh










Kommentare (19) — Film: Taran und der Zauberkessel
Kommentar schreibenkinogaengerin 2012/01/27 22:42:16
Kommentar löschen'Taran und der Zauberkessel' gehört nicht zu den alten Disney-Trickfilmen, die ich als Kind gesehen habe. Daher fällt es dem Film auch schwerer mir zu gefallen. Aber wie ich es auch drehe und wende, ich finde auch an dieser Geschichte nichts wirklich Schlechtes. Taran ist Gehilfe eines Schweinehirtes, doch es handelt es sich hier nicht um ein gewöhnliches Schwein, sondern um eines das weissagen kann. Hen Wen weiß, wo der schwarze Zauberkessel zu finden ist, der seinem Besitzer unglaubliche Macht verleihen kann. Aus diesem Grund sucht der böse gehörnte König das Schwein und nur Taran kann Hen Wen beschützen. Dabei bekommt er anfangs die leider etwas nervige Hilfe einer vermeintlichen Prinzessin, die sich im Laufe der Zeit zum Glück als echte Freundin erweist. Disney präsentiert hier eine etwas düstere Geschichte als sonst mit liebevollen Details und fantastischen Elementen, die zwar nicht durchweg begeistern kann, aber dennoch recht sehenswert ist.
5 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 1 Antworten
BlueSquirrel 2012/01/27 22:45:02
Antwort löschenJo.
Keky 2011/12/22 15:07:19
Kommentar löschenAuch wenn Taran eher unbekannt ist unter den Disneyfilmen, ändert es nichts an der Tatsache, dass es sich bei diesem wundevoll gezeichneten Animationsfilm, um einen sehr schönen und etwas düsteren Fantasystreifen nach einem Roman von Lloyd Alexander. Die Geschichte ist hinreißend erzählt mit etwas Humor aber eben auch mit viel Mystik und z.T. recht schauerlich. Kinder könnten eventuell das Gruseln bekommen, besonders als die Armee der Toten wieder zum Leben erweckt wird oder der gehörnte König sein Ende findet. Nichtsdestotrotz bleibt es ein Disneyfilm und das heißt: Spaß für die ganze Familie. Wer Disney mag und den Film nicht kennt, sollte ihn unbedingt anschauen! Ein Leckerschmeckerchen. ;)
Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
Framesurfer 2011/11/28 17:49:21
Kommentar löschenEiner der schwächeren Disney Filme. Aber ich muß zugeben, ich habe ihn damals im Kino gesehen und vieleicht entsprach er nur nicht meinen Erwartungen. Die vielen positiven Kritiken machen neugierig, ich werde mir ihn mal zulegen, da mir doch einiges am Design der Figuren gefällt und vieleicht war der erste Eindruck einfach falsch.
Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
L-viz 2011/11/20 17:57:54
Kommentar löschenIppon!
Das war der erste Film, den ich jemals im Kino gesehen habe. Allein diese Tatsache lässt ihm schon einen Sonderstatus zukommen und Nahe der Höchstwertung vorbeischlittern. Diese bekommt er nicht, solange es "Das Letzte Einhorn" gibt. Damals hätte ich mich gerne unter dem Kinositz verkrochen. Nicht weil er so gruselig war, sondern laut und riesig (vor allem die Drachenszenen), was mir bis dahin unbekannt war. Danach sah ich ihn noch einige Male im Fernsehen und dort war ich dann wesentlich entspannter.
Was bleibt? Eine Geschichte um eine amateurhafte Heldengruppe, die über sich hinauswachsen muss, ein magisches Artefakt, ein Bösewicht, der nur aus Knochen besteht, furchterregende Drachen, mystische Wesen, eine in dunkle Farben getauchte Welt und kein Gesang. Was will man mehr?
1 Mitglied gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
doctorgonzo 2011/08/26 11:30:28
Kommentar löschenBeschäftigt man sich ein klein wenig mit dem für und wider und mit dem Echo dieses Films, so stößt man recht häufig auf Sätze wie "Das ist garnicht Disney." oder ähnliches.
Wenn man mal auf die letzten 20 Jahre Disney-Trickfilm zurückschaut, so ist dies für mich das größte Kompliment, das man einem vollwertigen Animationsfilm machen kann.
Ob man nun Lloyd Alexanders Prydain-Geschichten so verhackstücken musste, mag streitbar sein, fest steht, dass man trotzdem eine sehr homogene Geschichte hinterließ, deren einzig wirklicher Schwachpunkt es ist, dass die Figuren nur recht flache Spuren hinterlassen.
Dafür punktet der Film mit einer Aura, die weit weg ist vom drögen Tralala aktuellerer Disneyfilme. Man geht viel mehr auf die dunklen Seiten der Welt ein und es wird eben nicht bloß bemüht-schelmisches Vorschultheater gespielt, sondern das, was man von vollwertiger Familienunterhaltung erwarten kann:
Ein wenig Spaß, ein wenig Ernst, ein wenig Freude, ein wenig Trauer. Und dazu immer atmosphärisch eingefangen, von einem tollen Score untermalt und so düster durchsetzt und gezeichnet, dass man den Tim Burton hinter den Zeichnungen förmlich greifen mag.
Gut zu wissen, dass auch Disney sich mal tougher mit Gefahren und Problemen befasste, anstatt sie durch ein pseudolustiges In-die-Hände-klatschen und ein albernes Lied zu lösen.
Leider entspricht das recht unkreativ herangefummelte Ende wieder zu sehr den öden Klischees und raubt eine Menge Punkte.
12 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 1 Antworten
BlueSquirrel 2011/08/26 13:34:13
Antwort löschenSchön.
reveal 2011/08/23 01:11:25
Kommentar löschenKein Wunder, dass ich den vergessen hatte. Normalerweise würde ich meinen "halbgar" oder "unausgereift", aber wenn ich mir ansehe, dass da zwölf Jahre lang dran rumgedreht wurde, tendiere ich eher zum viele Köche verderben den Brei.
Es lassen sich überall gute Ansätze und Ideen erkennen, die wahrscheinlich auf die Vorlage zurückgehen dürften (Ich kenn die Chroniken von Prydain nicht.) und die wunderbar in einen Disney-Film passen würden. Den Musiker mit seiner Lügendetektor-Harfe find ich besonders sympathisch. Dafür wird allerdings nichts ausgearbeitet. Neue Charaktere krabbeln kurz aus Löchern, sind im Widerspruch zur Umgebung total zutraulich und es werden nie wirklich Dialoge geführt. Die gesamte Schwert-Geschichte wirkt total überhetzt und man bekommt mehr Eindruck vom stupiden Lakaien des Bösewichts als vom Hauptfiesling selbst. Da helfen dann auch die guten düsteren Zeichnungen nicht mehr. Dem Miesling des Films kein ausreichendes Gesicht zu geben, lässt es schwer fallen, sich wirklich dafür zu interessieren.
Das Ende stellt den Tiefpunkt des Films dar. Auf den wohl depremierendsten Charakterabgang im Disneyfilm nach dem Tod von Bambis Mutter (Dabei konnt ich den Fussel nicht mal leiden, aber die letzten Worte sind schon etwas hart.) folgt ein Happy-End, was kaum gekünstelter wirken könnte.
1 Mitglied gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
sweetForgiveness 2011/08/19 21:06:16
Kommentar löschenWenn "Ein Königreich für ein Lama" der verrückte aber liebenswerte Onkel in der Disney Familie ist, ist "Taran und der Zauberkessel", der im Schatten stehende mordlüsterne Bruder. Viel dunkler, düsterer und angsteinflößender als alle anderen Disneyfilme. Viel mehr skrupellose Bösewichte, angeführt vom gehörnte König, erwarten uns in diesem Disney-Abenteuer, das ohne fröhliche Lieder, viele bunte Farben und Tanzeinlagen daher kommt. Dafür besitzt "Taran und der Zauberkessel" allerdings leider auch nicht die besondere Disney-Magie und obwohl er durch eine ungewöhnliche Story (ein hellsehendes Schwein) glänzt, verliert er doch irgendwo seinen Tiefgang. Wer trotzdem mal den "etwas anderen" Disneyfilm sehen will, wird es sicherlich nicht bereuen, mag das Vergnügen auch nicht viele Jahre andauern wie bei anderen Disney-Klassikern.
8 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 3 Antworten
_Garfield 2011/08/20 18:07:42
Antwort löschenHeißt es nicht "Lama"? Sonst schön geschrieben ;)
Alle 3 Antworten zeigen
sweetForgiveness 2011/08/20 18:09:15
Antwort löschen@_Garfield: :D ja heißt es, da war die Tastatur mal wieder schneller als das Gehirn ;)
_Garfield 2011/08/21 03:20:45
Antwort löschenPassiert.
Eiri 2011/07/19 17:49:49
Kommentar löschenAlso irgendwie ist das nicht so richtig Disney...kann mir nicht helfen.
1 Mitglied gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 1 Antworten
Filmkenner77 2011/07/19 18:12:23
Antwort löschenSchon eher Tim Burton. Aber der verließ Disney ja kurze Zeit später.
Chewbacca 2011/06/19 10:10:44
Kommentar löschen„Taran und der Zauberkessel“ ist der Versuch von Disney sich an wahre Fantasy zu wagen, voller Elfen und Zauberschweinen, Magiern und komischen Wesen. Dabei ist der Tenor recht ernst, ohne zuckersüße Lieder und mit wenigen Lachern. Doch fehlt dem Ganzen der echte Kern, obwohl die Zeichnungen wirklich schön sind, kann die Geschichte nicht vollends überzeugen.
1 Mitglied gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
Schlegel 2011/02/08 02:08:25
Kommentar löschen"Lord of the Rings" auf Sparflamme, mit Kessel statt Ring. Düster, 70mm, aber auch klamaukig und überraschungslos. Auf der Tonspur bringt Elmer Bernstein mal wieder das Ondes Martenot zum Einsatz, seit 1981 sein Lieblingsinstrument, leider. Für "The Journey of Natty Gann" wurde er dafür von Disney vor die Tür gesetzt.
6 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
Filmkenner77 2010/09/30 14:14:58
Kommentar löschenSicherlich nicht der beste Disneyfilm, aber mit Sicherheit der düsterste. Teilweise kupfert Disney hier von Tolkin ab.
Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 1 Antworten
Roach 2011/06/15 17:09:48
Antwort löschenWahrscheinlich hat Disney herzlich wenig mit den Parallelen zu tun gehabt. Die Geschichte stammt von Lloyd Alexander, aus den 60ern.
Wo ich schon dabei bin: Tim Burton hat hier noch als Zeichner bei Disney mitgearbeitet, habe ich mal irgendwo gelesen.
Schulzi76 2010/04/05 16:28:28
Kommentar löschenDer düsterste Disney Film ist zugleich auch der meisten unterschätzte Film aus Disneys Trickschmiede.Im Gegensatz zu den sonst eher lustigen und süßen Filme dieser Gattung bietet Taran und der Zauberkessel eine spannende und nicht gerade für die Kleinsten gemachte Geschichte in der es praktisch darum geht das Ende der Welt zu verhindern.Natürlich hat auch dieser Film seine lustigen Momente für die vor Allem der süße Gurgi und der schusselige Handlanger des Bösen Cribble verantwortlich sind.Alles in Allem ein aus Meiner Sicht ein sehr gelungener Ausflug in die Fantasy Welt abseits der ausgetretenen Disneyfilm Pfade.
4 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 1 Antworten
Avantgarde83 2010/12/27 13:51:06
Antwort löschendem stimme ich voll und ganz zu! schade, dass solche filme heutzutage nicht mehr produziert werden...in diesen alten klassikern sieht man noch die liebe zum detail - heute leider nur noch das hauptaugenmerk auf "technisch hochwertig" - 3D und sowas. leider!
jlorenz1 2009/11/10 18:04:27
Kommentar löschenAls Liebhaber der Bücherserie in der Jugendzeit hat Disney leider einen missglückten Verschnitt aus allen Bänden gemacht. Die Geschichten sind als Bücher viel wunderbarer. Die ersten Bände von Lloyd Alexander übersetzte kein geringerer als Otfried Preußler ...
Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
Lorion42 2009/06/30 09:53:34
Kommentar löschenNicht zu vergleichen mit anderen Disneyfilmen. Zu gruselig für Kinder unter 10. Aber als typischer 80er Jahre Fantasyfilm funktioniert er. Auch wenn die Story sehr einfach und zufällig wirkt.
Dem Film anzurechnen ist, dass die Gummibärenbande als Nebenprodukt entstanden ist, die ich mir noch heute sehr gerne angucke.
2012 wird es eine Disney Realverfilmung der Chroniken von Prydain geben, auf denen auch dieser Film basiert. Potential ist auf jeden Fall da.
1 Mitglied gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 1 Antworten
Tytus 2010/01/01 12:59:08
Antwort löschenDies Soll schon die von disney stark entschärfte Version sein, die Ursprungsfassung war wohl länger und nix für Kidds
MarkusVoll 2009/06/15 11:48:15
Kommentar löschenTaran und der Zauberkessel ist sicher einer der düsteren Geschichten von Disney. Sicher nicht so geeignet für Kinder und 8 Jahren würde ich behaupten. Für größere Kinder und Erwachsene sicher eine gute Unterhaltung.
Taran ist Hilfsschweinehüter und muß auf das Schwein Hen Wen aufpassen. Was er noch nicht weiß, das Schwein kann hellsehen und der gehörnte König benötigt das Schwein um den Zauberkessel und die Macht zu erlangen. Als er das Schwein durch seine 2 Drachen entführen lässt, macht sich Taran auf den Weg um es zu retten. Unterstützung erhält er von der Prinzessin Eilonwy, dem Barden Fflewddur und dem pelzigen Gurgi.
Die Charaktere sind alle sehr sympatisch dargestellt, mit Ausnahme der Bösen natürlich. Tarans Wunsch am Anfang ist es schon ein Krieger zu sein und agiert sehr mutig um seinen Freund zu retten. Gurgi ist am Anfang eher der Feigling, wächst aber während der Geschichte über sich hinauf. Der Barde ist auch sehr lustig, da wenn er lügt eine Seite seines Musikinstrumentes reißt. Und zuletzt die Prinzessin, die sehr vorlaut ist aber Taran zur Seite steht und ihn unterstützt.
Richtig Böse ist der Gehörnte, ein Untoter, der mit einer Armee von Skeletten die Welt beherrschen will und dazu benötigt er den Zauberkessel.
Im gesamten gesehen mehr ein Spaß für ein etwas älteres Publikum, da die Geschichte etwas düster daherkommt. Wer sich darauf einlässt wird sicher gute Disney Unterhaltung zu sehen bekommen.
Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
Sonse 2009/04/19 01:56:57
Kommentar löschenSicherlich einer der obskursten, aber leider auch einer der schwächeren Disney-Zeichentrickfilme. Story und Charaktere sind leider zu unterentwickelt, um durchgängig Interesse zu wecken und Spannung zu erzeugen. Selbst wenn der "Gehörnte König" wohl zu den schaurigsten Bösewichtern seines Genres zählt.
Der Film floppte, wohl auch aufgrund seiner ungewöhnlichen Düsternis für die sich Disney wohl zu schämen schien. Allein dafür hat der Film meine Sympathie (und Punkte) verdient. Disney schnitt noch vor dem Erscheinen einige fiese Szenen heraus, um bloß kein PG-13 zu bekommen. In der Folge gab es kaum Merchandise und der Film war auch für über 10 Jahre nicht verfügbar. Selbst in den Disney-Themeparks war er kaum anzutreffen. Der "Family-Entertainment-Konzern" tat alles um den Film unter den Teppich zu kehren.
Ich habe ihn jetzt zum ersten Mal gesehen. Als Kind besaß ich "nur" das Hörspiel, das bestimmt noch existiert und auf dem Dachboden meiner Eltern verstaubt. Die Kassette bestand aus der Tonspur des Films, die Bilder musste ich mir selbst ausdenken. Das war eindeutig grusliger. ;-) Diesmal konnte ich nicht umhin die unzähligen Parallelen zu "Lord of the Rings" zu bemerken (vermute die finden sich auch in der mir unbekannten Vorlage "The Chronicles of Prydain"): ein mächtiges, vom Bösewicht gesuchtes Artefakt, eine Armee der Toten, die orkischen Schergen und Gurgi, der nicht nur akustisch Gollum ähnelt.
3 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
König Leonidas 2009/03/15 21:49:08
Kommentar löschenFantastisch, düster anmutendes Abenteuer...wäre irgendwie mal ne Realverfilmung wert..
Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
BlancheNeige 2008/11/11 20:11:08
Kommentar löschenEine wirklich Ausnahmsweise mal Schaurige Disney Produktion; genialer Bösewicht, geile Monster und auch eine schöne Handlung mit...Gewöhnungsbedürftigen Charakteren.
Das Fusselige etwas hätte man auch gern ganz weglassen können, aber so alles in allem ein wirklich gelunges Werk von Disney.
Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
flip0335 2008/04/02 01:50:03
Kommentar löschenEin ungewohnt düsterer Disney Film ohne Songs, der mit einem wirklich furchterregenden Bösewicht aufwartet und somit eher ältere Zuschauer anspricht. Die Geschichte wirkt an vielen Stellen so, als ob der "Held" von einem Schauplatz zum nächsten getrieben wird. Was damit die Entwicklung der Charaktere beeinflusst und ihnen keine genügende Tiefe gibt. Schade dass das Disney Studio nach Abschluß des Filmes diesen stark zensierte, um nicht das übliche junge Disney Publikum zu verschrecken, sonst wäre wohl hiermit ein ausgereiftes phantastisches Stück Unterhaltung entstanden. Nichtsdestotrotz genießt der Film unter Zeichentrickfans, aufgrund seiner dunkelen Art, Kultstatus (was garantiert auch damit zusammenhängt das die Leute von Disney diesen Film lange unter Verschluß hielten und er erst 1998 auf Video veröffentlicht wurde).
Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten