Tatort: Das Böse

Tatort: Das Böse (2003), DE
Laufzeit 90 Minuten, Kriminalfilm, Drama

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- Kritiker
1 Bewertungen
Skala 0 bis 10
7.3 Community
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2 Kommentare

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von Nikolaus Stein von Kamienski, mit Jörg Schüttauf und Barbara Philipp

Andrea Sawatzki als Kommissarin Charlotte Sänger und Jörg Schüttauf als Kommissar Fritz Dellwo klären ihren dritten Fall. Diesmal ist das Frankfurter “Tatort”-Team dem Bösen auf der Spur, das seinen Anfang in einer Frankfurter U-Bahnstation nimmt: Ein Mann wird von der U-Bahn überrollt und tödlich verletzt. War es ein Unfall, Selbstmord oder gar ein Mord? Frau Baum, einzige Zeugin, die direkt neben dem Opfer stand, ist überzeugt: Der Mann wurde gestoßen. Doch die Frau steht völlig unter Schock und kann sich an Details nicht erinnern. Ein weiterer Zeuge meldet sich – Herr Petzold, ein gediegener Banker. Aber es stellt sich schnell heraus, dass er mehr Interesse an der Kommissarin Charlotte Sänger hat, als wirklich etwas zur Aufklärung des Falls beitragen zu können. Amtsleiter Fromm ist nicht sehr erbaut davon, dass dieser Petzold so eindeutiges Interesse an seiner Kommissarin zeigt. Einzig Kommissar Fritz Dellwo schaut sich Petzold genauer an und stößt dabei auf Unstimmigkeiten. Dabei übersehen alle, dass Kommissarin Sänger dem Bösen gefährlich nahe kommt und am Ende eine grausame Entdeckung macht.


Cast & Crew


Kommentare (2) — Film: Tatort: Das Böse

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der cineast

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Bewertung6.0Ganz gut

Ein TATORT für Fortgeschrittene. Das bedeutet, dieser Tatort ist so komplex, vielschichtig und schwer zu begreifen, als das neue Schauer des Franchise vor den Kopf gestoßen werden müssen, im Endeffekt aber zielt er auf die Erwartungshaltung des Publukums ab: Mit Vorblenden, Rückblenden, Beschleunigung und Verlangsamung der Geschichte, soll der Zuschauer denken, er müsse alles stimmig zusammenführen, aber eigentlich ist das keine Kopfgeburt und einem wird am Ende eben doch alles klar. Der herausragende Ulrich Tukur bemerkt, nachdem ihm einer der Kommissare die Lösung des Falls erläutert, dies sei aber: "billig und banal". Der Film kommentiert sich somit selber, bleibt aber trotzdem total vielschichtig. Der Film scheint banal und billig, wenn man die große Auflösung erwartet, aber das ist der Fehler. Er kehrt die Motive des bekannten, sowie einschläfernden WHODUNITS der erst am Ende alles in eine völlig andere Richtung lenkt, um. Der Zuschauer der also die ganze Zeit nach der Lösung suchte, hat verspielt, alle anderen die sich darauf eingelassen haben und konzentriert zuschauten werden die Intention des Regisseurs verstehen. Denn dann endet dieser TATORT wahrlich originär, weil eben so unfassbar böse. Somit löst er auch sein Titel Versprechen ein: DAS BÖSE

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Iwan Goratschin

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Bewertung7.5Sehenswert

Mit Ulrich Tukur schauspielerisch gut besetzt und durchaus spannend.

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