Tatort: Das erste Opfer

Tatort: Das erste Opfer (2011),
Laufzeit 90 Minuten, Kriminalfilm

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von Nicolai Rohde, mit Richy Müller und Felix Klare

Bauunternehmer Detlef Börner wird nachts im Baucontainer seiner Großbaustelle auf ungewöhnliche Weise getötet: Er wird erst von der Schaufel eines Radladers außer Gefecht gesetzt und dann mit einer blutverdünnenden Injektion seinem Schicksal überlassen. Kurz darauf geschieht in Marbach ein zweiter Mord. Restaurantbetreiberin Sigrun Karrenbrock wird mithilfe eines gestohlenen Geländewagens überfahren und verblutet ebenfalls. Ein Foto und die Mordmethode bringen die Kommissare darauf, dass die beiden Fälle zusammenhängen. Sie entdecken tatsächlich, dass Börner und Karrenbrock früher ein Paar waren. Der letzte Anruf, den Börner entgegennahm, kam von Michael Joswig, einen ehemaligen Studienkollegen. Er scheint der einzige Überlebende eines Freundeskreises zu sein, der vor vielen Jahren zerbrach. Die Stuttgarter Kommissare Lannert und Bootz glauben, dass das Motiv für die Morde in diesem Freundeskreis zu finden ist, doch Joswig sagt nichts dazu aus. Je tiefer die Einblicke von Lannert und Bootz in das Leben der Mordopfer werden, desto überzeugter sind die beiden, dass der Mörder seine Opfer bestrafen wollte. Damit ist jedoch auch Joswig und seine Familie in Lebensgefahr.


Cast & Crew


Kommentare (3) — Film: Tatort: Das erste Opfer

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Oskar Gleit

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Bewertung1.0Ärgerlich

Die Story ist nicht neu und sehr langatmig. Korrupte Staatsanwälte und dämliche Ermittler, die den Täter stets direkt über Ermitlungsvortschritte informieren, also unglaubwürdiger geht´s ja schon nicht mehr. Psychisch grenzdebile Täter, die direkt in den Archiven der Polizei nach Herzenslust stöbern können und Ermittlungsunterlagen direkt entfernen und neuanordnen. Auch wenn ich eher an die Unschuld einer Hure glaube, als an die Gerechtigkeit der deutschen Justiz, so hoffe ich in Zukunft nicht mehr solch einen Schmarrn zu sehen. Ganz klar, der größte Müll, seit langer Zeit. Fazit: Finger weg

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filmschauer

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Bewertung5.0Geht so

Lannert und Bootz sind nicht gerade meine Lieblingsermittler, obwohl unter den aktuellen SWR-'Pärchen' sie immer noch am angenehmsten sind. In ihrem Zusammenspiel voller kollegialer Harmonie fehlt vielleicht das gewisse Etwas, was die ganze Szenerie von sich aus tragbar macht. Auch darum ist es um so entscheidender, welche Qualität der eigentliche Fall hat. Diese ist in "Das erste Opfer" gelinde gesagt solide, also nach klassischem Tatort-Muster: Nicht langweilig, aber auch nicht gerade mitreißend und meist nach bekannten Prinzipien der Reihe. Das Drehbuch versucht einige Fallstricke einzubauen, u.a. auch bei der Identität des wahren Täters, wenn Lannert und Bootz lange im Dunklen tappen. Dabei wird der eine oder andere erfahrene Zuschauer sicherlich diese Person ausmachen können (meine zwischenzeitlichen Vermutungen wurden dabei zumindest bestätigt). Etwas ärgerlich ist aber so manch hölzern vorgetragene Dialogzeile einiger Beteiligten (die hohe Schauspielkunst sollte man nicht erwarten) sowie die üblichen kleinen Nebengeschichtchen, die mehr bemüht als humorvoll wirken. Macht summa summarum einen Durchschnittskrimi aus Stuttgart.

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Schloøpselcki

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Bewertung3.0Schwach

Was war das denn für ein zusammengestokelter Müll? Selten einen solchen zum Gähnen anregenden Tatort gesehen. Aus der Idee hätte man eindeutig mehr machen können, es war spätestens ab der Mitte klar, wer der / die MörderIn ist. Und diese Dialoge.. gestelzter, grauer und klischeereicher geht es anscheinend nicht. Da war aus Stuttgart aber schon einiges Sehenswerteres dabei.

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