Tatort: Der Tote im Nachtzug

Tatort: Der Tote im Nachtzug (2011),
Laufzeit 90 Minuten, Kriminalfilm

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6.8 Kritiker
3 Bewertungen
Skala 0 bis 10
6.3 Community
91 Bewertungen
6 Kommentare
Tatort: Der Tote im Nachtzug - Bild 6086733
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mit Inka Friedrich und Benno Fürmann

Conny Mey wird früh morgens – noch in Joggingkleidung – zum Bahnhof beordert. Im Nachtzug aus Warschau wurde eine blut-überströmte Leiche mit Schusswunde gefunden, ein Verdächtiger ist beim Eintreffen der Polizei geflohen. Frank Steier, nach einer Stichverletzung eben erst aus der Reha entlassen, ist ebenfalls bereits vor Ort. Alles sieht nach einem Raubmord aus. Das Ermittler-Duo Frank Steier und Conny Mey sucht Elsa Lange auf, die Frau des Ermordeten, um ihr die traurige Nachricht zu überbringen. Von ihr erfahren sie, dass ihr Ehemann Sanitäter bei der Bundeswehr in Afghanistan war, doch vor drei Jahren wegen Medikamentenmissbrauchs entlassen wurde. Schließlich finden Mey und Steier heraus, dass sich der flüchtige Hauptverdächtige, Stanislav Kilic, und Elsas Mann Rüdiger aus Afghanistan kannten. Beide waren an krummen Geschäften beteiligt. Wollte sich Kilic rächen? Der Fall bekommt eine neue Wendung, als plötzlich auch Feldjäger großes Interesse an Kilic zeigen …


Cast & Crew


Kommentare (6) — Film: Tatort: Der Tote im Nachtzug

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Schloøpselcki

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Bewertung6.5Ganz gut

Der Erste dieser Reihe hat das Maß hoch angelegt, weshalb es also keine große Überraschung ist, dass "Der Tote im Nachtzug" ein bisschen magerer ausfällt. Aber nach wie vor: Interessante Teamkonstellation, authentische Darsteller (Nina Kunzendorf ist wirklich besser als gedacht) und originelle Einfälle.

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rkuehne

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Bewertung7.5Sehenswert

Verglichen mit ihrem wirklich großen Auftakt-Fall fällt das Frankfurter Duo leicht ab, aber alles in allem muss man sagen, dass es Spaß macht, den beiden zuzschauen. Freu mich schon auf weitere Folgen.

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badboyblue

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Bewertung4.0Uninteressant

Dieses Duo hat noch viel Luft nach oben,oder lag es doch am Drehbuch und der Regie? Sie Story hätte eine logische, detailreiche Aufarbeitung verdient gehabt. Leider verlor sich der Plot in der kleinteiligen Darstellung der Ermittler, ohne in nur einer Sekunde, dem Zuseher ihr Handeln zu erklären. Ich hoffe sehr das Joachim Król wenigstens im nächsten Fall sein Talent fließen lassen darf.

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Telebaum

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also bitte, das was die beiden ermittler da abliefern, ist von der figurenzeichnung her das beste und interessanteste, was ich seit jahren im tatort gesehen habe, denn hier lässt man endlich mal ab von dem längst überdruss gewordenen spielchen, einen pseudoverdächtigen nach dem anderen aus dem hut zu zaubern, wo jeder tatort-zuschauer weiß, dass die ersten drei verdächtigen eh nur staffage sind, hier geht man endlich mal an die figuren heran und verleiht ihnen menschlichkeit und tiefe und lässt sie nicht nur diesen schnöden whodunit-plot abzuspulen ... das ist großes kino


filmschauer

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Bewertung7.0Sehenswert

Auch der zweite Einsatz des neuen Ermittlerduos aus Frankfurt weiß gehörig zu unterhalten. Obwohl mich der Fall an sich in deren Debütfolge "Eine bessere Welt" noch etwas mehr zugesagt hat, bieten Steier und Mey erneut eine äußerst ansprechende Plattform, um sich als Zuschauer an dieser für Tatort-Verhältnisse unkonventionellen Arbeitsweise zu reiben und zu erfreuen. Dabei geht das sicherlich weniger in Richtung klassischer Krimi-Comedy wie beispielsweise beim Team aus Münster, sondern eher in eine leicht tragikomische und damit umso liebenswertere Richtung. Besonders Nina Kunzendorf ist ein wahrer Glücksfall und belebt jede noch so kleine Szene, nicht nur durch ihre extravagante Modelinie. Die privaten Geschichtchen, welche eigentlich oftmals einen Makel der Reihe darstellen, kompensieren die im Verlauf abflachende Spannungskurve, die der Mordfall in einer gut inszenierten Zugszene noch zu Beginn ausgelöst hatte. Mit Inka Friedrich und Benno Fürmann sind sogar zwei prominentere Namen unter den Nebendarstellern zu finden, wobei besonders Fürmann leider nicht ganz die Präsenz bekommen hat, die man sich im Trailer noch erhofft hat. Immerhin ist das Ende nicht uninteressant gelöst. Der Krimiplot ist insgesamt ganz ansehbar und kurzweilig, wenn auch nicht herausragend. Das Pärchen Steier und Mey allerdings katapultiert sich so langsam an die Spitze der sehenswertesten Tatort-Kollegen. Bitte mehr von den beiden!

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der cineast

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<3


SaulKaroo

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Ein wirklich nettes Drehbuch für einen Tatort… eine gute Regie… und Nina Kunzendorf einfach nur: WOW!!!!! und auch all die anderen Kollegen Schauspieler schlagen sich einfach großartig! Sehr unterhaltsam, bitte mehr davon!!!

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kronenhummer

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Bewertung5.5Geht so

Unspektakulärer Fall eines spektakulären Tatort-Duos. Ein Bundeswehrsoldat auf dem Weg nach Hause wird im Nachtzug tot aufgefunden und ein Mann flüchtet aus dem stoppenden Zug. Die folgende Verfolgungsjagd war dann noch das rasanteste dieses sonst wirklich mittelmäßigen Falles, der sich moralisch der Diskussion um die gerechte Bezahlung von den armen Soldaten, die ja kaum für ihre Familie sorgen können, dreht. Immerhin ist auch diese Thematik recht unspektakulär und damit immerhin nicht mit der Moralkeule ausgebreitet worden.

Alles in allem also ein wirklich mäßiger Tatort, wäre da nicht das wirklich stimmige neue Frankfurter Tatort-Duo. Einmal mehr wurde gut mit den Gegensätzlichkeiten von Steier und Mey gespielt und insbesondere die sehr unkonventionelle Art Meys unterhaltend eingebunden. Der dazu passende Kleidungsstil scheint sich schon zu einem Art Running Gag des Frankfurter Tatorts zu entwickeln, denn eine Ermittlerin ohne Hose sieht man ja sonst eher selten.

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Bodennebel

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Das entäuschende fand ich eigentlich, dass man die ganze Zeit das Gefühl hatte, das viel mehr dringewesen wäre. Das Duo gefällt mir wirklich sehr gut, der Fall plätscherte dagegen so hin. Hoffe sie bekommen bald den Fall, den sie verdienen.


fabel

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Mir auch!


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