Tatort: Falsches Leben

Tatort: Falsches Leben (2009), DE
Laufzeit 90 Minuten, Kriminalfilm, Drama

- Kritiker
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Tatort
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von Hajo Gies, mit Simone Thomalla und Martin Wuttke

Ein Jugendzentrum brennt nieder. In dem Gebäude wird die Leiche des 40-jährigen Ulf Meinert gefunden. Zunächst deutet alles darauf hin, dass er den Brand gelegt hat, doch dann finden die Hauptkommissare Eva Saalfeld und Andreas Keppler eine Spur, die zu Ludwig Kleeberg und seiner Tochter Nadja führt. Ihnen gehört das Grundstück, auf dem sich das Jugendzentrum befand. Die Kleebergs wollen es verkaufen, denn ihr Auktionshaus ist hoch verschuldet. Bislang scheiterte das Vorhaben am Widerstand der Betreiber des Jugendzentrums. Haben die Kleebergs die Brandstiftung in Auftrag gegeben, um finanziell überleben zu können? Schnell gerät auch der Boxschulenbesitzer Norbert Zirner ins Fadenkreuz der Kommissare. Genau wie Ludwig Kleeberg war Zirner 1968 in die schicksalhaften Ereignisse rund um die Sprengung der Leipziger Paulinerkirche verwickelt. Diesen wichtigen Hinweis erhalten die Kommissare von der heutigen Kunsthistorikerin Hannah Wessel, deren Sohn in den Flammen des Jugendzentrums gestorben ist. Damals gab es Gewinner und Verlierer. Gibt es alte Rechnungen, die beglichen werden müssen? Liegt hier der Schlüssel zur Lösung des Falls?

HandlungEin Leipziger Jugendzentrum brennt nieder. Im ausgebrannten Gebäude wird die Leiche des 40-jährigen Ulf Meinert gefunden. Das Grundstück, auf dem sich das Jugendzentrum befand, gehört Ludwig Kleeberg und seiner Tochter Nadja. Die Kleebergs wollen es verkaufen, denn ihr Auktionshaus ist hoch verschuldet. Bislang scheiterte das Vorhaben am Widerstand der Betreiber des Jugendzentrums. Auch zwei weitere Verdächtige geraten ins Fadenkreuz der Ermittler: der Boxlehrer Norbert Zirner und sein Schüler Mischa Celinski.

Mischa hatte unmittelbar vor dem Anschlag Streit mit dem Opfer. Zirner gibt ihm allerdings ein Alibi für die Brandnacht. Einst Polizist, war Zirner genau wie Ludwig Kleeberg 1968 in die Ereignisse rund um die Leipziger Paulinerkirche verwickelt. Der 700 Jahre alte Bau war 1968 auf Geheiß der SED gesprengt worden. Was damals passierte, erfahren die Kommissare nach und nach von der Kunsthistorikerin Prof. Hannah Wessel, die als junge Frau mit viel Zivilcourage gegen die Sprengung gekämpft hatte. Sie wurde verhaftet und misshandelt. Der Tote war ihr Sohn, den man ihr damals weggenommen hatte …

HintergrundDie Paulinerkirche in Leipzig existierte von 1229 bis 1968. Mit der Sprengung der Kirche und der Ruinen der Universitätsbauten sollte der geistige Widerstand gegen das DDR-Regime gebrochen werden. Dort, wo das alte Augusteum und die Paulinerkirche standen, wurde die Karl-Marx-Universität errichtet. Seit 2005 wird am Augustusplatz das neue Gebäude der Leipziger Universität gebaut, die im Jahr 2009 ihr 600-jähriges Bestehen feiert. An der Stelle der alten Kirche entsteht eine moderne Aula mit Andachtsraum, genannt Paulinum.

Quelle
Mitteldeutscher Rundfunk


Cast & Crew


Kommentare (8) — Film: Tatort: Falsches Leben

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Gutmensch

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Bewertung1.0Ärgerlich

Dieser Tatort war eine Zumutung. Sabine Thomalla ist als Schauspielerin eine glatte Null. Wenn sie überhaupt Qualitäten hat, so liegen sie sicher auf anderem tieferem Gebiet.

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elautz

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Bewertung1.5Ärgerlich

leider hat dieser Tatort nicht überzeugt und das Team ist für mich auch nicht überzeugend.
Also ich denke man war im ZDF besser aufgehoben, obwohl auch das nicht gerade mein Fall ist.

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Antoniette

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Bewertung0.5Schmerzhaft

Bei diesen beiden "Schauspielern" kann nichts Gutes rauskommen.Sie sollen das Schauspielern lassen und sich zur Ruhe setzen.Sie sollen Platz machen für bessere Leute.

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kaili

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Bewertung2.0Ärgerlich

Furchtbar. Eigentlich liebe ich den Tatort, aber mittlerweile sehe ich mir nur noch handverlesene Ermittler an und die aus Leipzig gehören nicht dazu. Ständig halb geöffnette Lippen eine Kriminalistin und eine therapiebedürftige Persönlichkeitsstörung ihres Partners reichen nicht im Ansatz aus, um Ehrlicher und Kain zu ersetzten.

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rkuehne

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Bewertung2.0Ärgerlich

Wieder und wieder schafft es das inzwischen nicht mehr ganz so neue Leipziger Tatort-team zu enttäuschen. Nicht nur, dass der Film über die ganze Wende- und Paulinergeschichte hinweg nahezu vergaß, was hier eigentlich ermittelt werden sollte, auch diese völlig peinlichen und plump dahergebrachte DDR-Geschichte nimmt ihnen keiner ab. Die Schauspieler waren erneut bestenfalls Mittelmaß, der Autor jedoch unterirdisch.

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Prestigeww

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Vor lauter Handlungssträngen vergaß der gestrige Tatort: Falsches Leben, dass es eigentlich einen Mörder zu überführen galt. Während der Suche nach Kunstschmugglern, Prügelpolizisten und der Wahrheit über die Vorgänge in der DDR ging so leider auch mancher Zuschauer verloren. Glücklicherweise kam die Story dennoch einigermaßen packend daher und das Leipziger Ermittlerteam Saalfeld/Wuttke wusste im sechsten gemeinsamen Fall durch subtiles Schauspiel zu überzeugen. Auch die Inszenierung durch den Tatort-Altmeister Hajo Gies bot keinerlei Anlass zur Kritik. Alles wäre recht unterhaltsam und schön ausgegangen, wenn nicht die Autoren auf eine notorische Nervensäge verzichtet hätten.

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okrl443

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Bewertung6.0Ganz gut

Hallo moviepilot,
ging es um das Paar Saalfeld/Keppler oder Thomalla/Wuttke. Man muss sich schon entscheiden können.

Ansonsten glaube ich, dass die neuen Leipziger Tatorte langsam wieder besser werden. Es braucht wohl noch 10 Folgen bis wir die Qualität von Ehrlicher/Kain erreicht haben. Bei Frau Odenthal hat es aber auch sehr lange gedauert und Bienzle hat bis heute noch keinen vernünftigen Nachfolger gefunden.

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LaccoAmeno

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Bewertung4.0Uninteressant

Thomalla war wieder einmal furchtbar nervig und zeigte gestern erneut, dass sie als Schauspielerin gerade einmal durchschnittlich ist - ihre ständig vorgewölbten Lippen lassen sie zudem leicht unintelligent wirken, aber vielleicht ist das ja sexy und macht jung? Wuttke ist und bleibt Theatermann, wirkte desinteressiert. Die ganze Story war überfrachtet, unstrukturiert und chaotisch. Dabei war und ist das Thema KoKo und Co. interessant und wichtig. Schade - war eine verpaßte Chance, ein geschichtlich relevantes Thema spannend aufzubereiten.

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