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Tatort: Heimwärts - Kritik
DE 2010 Laufzeit 90 Minuten, Drama, Kriminalfilm
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Kommentare (8) — Film: Tatort: Heimwärts
peter-pit-liebmann Tue, 08 Jun 2010 10:46:48 -0000
Kommentar löschenEin Mord ist im Grunde nur ein kurzer Moment. Entscheidend ist das weite Feld drum herum. Würde man diesen Streifen nach Schleswig-Holst. verlegt haben, oder besser noch, ins Herz von Holst., zwischen Holst-entor, Landungsbrücken und Krabbenpulern, würden sich hoechstwahrscheinlich viele Zuschauer an die Karl May Festspiele erinnert haben.
Ein Drehbuch mitten aus dem wirklichen Leben, mit welchen Realvorlagen auch immer.
Das Bettenhaus, die Ablegestätte für Abzuzockende ist nicht die Ausnahme, sondern die simple Normalität.
Respekt vor dem Mut für diesen Streifen.
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fabel Mon, 07 Jun 2010 13:17:02 -0000
Kommentar löschenDer Tatort ist wie eine Konzertreihe.
Einmal sehen wir unterhaltsame Partykonzerte aus Münster, mysteriöse Underground Mukke aus Hamburg und so weiter.
Gestern Abend fühlte ich mich wie in ein Klassikkonzert gesetzt.
Leider wurde der Taktstock von einem mir unbeliebten Gast geschwungen.
Mr. Durchschnitt!
Dieser Typ hat mehrere Eigenschaften. Zum einen besitzt er ein Organ, dass sich als "Schon mal da gewesen" bezeichnen lässt. Diese ganze Geschichte um Pleitegeierfamiliene, ein Kind im Teenageralter was darunter leidet und zum Mörder wird.
Ne, das war alles nichts neues.
Ebenso besitzt Mr.Durchschnitt eine Ausdauer, die unheimlich erscheint. Seine Laufzeit dauert eigentlich nur 90 Minuten, doch irgendwie schafft er es aus 90 Minuten 90 Tage zu machen. Dieser Film wirkte auf mich zumindestens wie 90 Tage Einzelhaft bei Wasser und Brot in der Gummizelle.
Erschrocken und kreidebleich blickte ich auf die Uhr und musste irritiert feststellen, dass der Film noch 14 Minuten dauert.
In diesen Minuten wurde dann die Lösung des ganzen Familiendramas aufgelöst. Ein wenig hurtig. Hätte man gerne noch weiter ausführen sollen. Ebenso unnötig und nur Mittel zum Zweck war der natürliche Todesfall der alten Dame.
Hätte man den Zuschauer nicht auch anders auf die Fährte "Betrug" des Herrn Broikers schicken können ?
Lächerlich ist auch, dass mittlerweile fast jede Woche der Leichenobduzierer unterbrochen wird mitten im Satz. Liebe Autoren, mehr Einfälle bitte schön!
Naja, mein innerer Vulkan stand kurz vorm Ausbruch und der Film war in einem Stadium angekommen, dass sich vergleichen lässt mit einem Kaugummi was auseinander gezogen wird und kurz vorm Reißen ist.
Mr.Durchschnitt wäre nicht Mr.Durchschnitt wenn er nicht auch positive Zeichen in sich hat.
Er besitzt die Fähigkeit die Schauspieler tadellos agieren zu lassen.
Was der Darsteller des Opas und der Darstellers des Gollumähnlichen Bergmann da vollbrachten, war schon klasse!
Wuttke spielte wie immer den mürrischen Kommissar mürrisch. Ist es eigentlich ein Running Gag, dass der Mitbewohner beim Schach immer einschläft ?
Selbst Thomalla wirkte mal nicht so schrecklich wie immer.
Alles in allem, rettet sich Mr.Durchschnitt vorm Durchfallen mithilfe dieser paar Lichtblicke.
Und zu solchen Titeln schreibe ich gerne etwas:
Heimwärts müssen die Kommissare mit diesem Fall nicht unbedingt gehen, aber als Ehrenkommissare (wie die Thomalla neuerdings eine ist) sollte doch beim nächsten Mal mehr kommen.
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kritikanne Mon, 07 Jun 2010 12:59:46 -0000
Kommentar löschenhätte mich die Handlung nicht angesprochen,dann wäre dieses Tatort Duo nicht auf meinem Bildschirm erschienen, insbesondere dieses ausdruckslose Gesicht der Frau Kommisarin, fällt es denn wirklich niemanden weiter auf, als mir.Auch fehlt auch mir tatsächlich ein bischen mehr Lokalkollorit, sonst brauch ja der Tatort nicht aus verschie-
denen Städten kommen, oder ? Aber den beiden würde man auch dies nicht abnehmen.
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hase50 Mon, 07 Jun 2010 09:00:55 -0000
Kommentar löschenDieser Tatort ist genau der Grund den Fernsehr auszulassen.
Peinlich ist noch untertrieben.
Die gute war bei der Bierwerbung ja gerade noch zu ertragen aber im Tatort
selbstdarstellerisch und viel zu Wirklichkeitsfremd.
Da lob ich mir die zeiten mit Sodan.
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Greta001 Mon, 07 Jun 2010 07:37:55 -0000
Kommentar löschenDie Tatort-Musik am Schluss hat mich wieder geweckt...! Langatmig, dröge Dialoge, konnte auch irgendwo zwischen Flensburg und Catrop-Rauxel sein, dann diese elend überflüssigen Nebengestalten wie die Mutter der Kommissarin oder der Pensionswirt aus der Depri-Bude des Kommissars. Schlimm. Dieses Team gehört in den Ruhestand versetzt!
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Don Pedro Mon, 07 Jun 2010 07:27:33 -0000
Kommentar löschenSolider Tatort, der neben dem Krimi noch einen kompletten Fernsehfilm enthält. Da wurde es zum Schluss leider etwas hektisch, die Auseinandersetzungen zwischen der Familie und dem Pflege-Investor hätte man gerne dargestellt bekommen und nicht nur erzählt.
Im Gegensatz zum MP-Kritiker muss ich sagen, dass der Ex-Freund des Opfers durchaus notwendig war, denn es braucht mehrere Fährten für einen spannenden Krimi, ist doch klar. Immerhin wusste man nicht um 21 Uhr schon, wer es war, und es musste auch niemand aus dem Hut gezaubert werden, um noch einen Mörder zu haben.
Die Ermittler sind ok, das Kauzige macht Spaß, könnte aber in der Kommissarin aber einen weicheren Antipoden gebrauchen. Mit anderen Worten: Weniger cool geht es auch, nach einer Nacht im Leichenschauhaus dürfte man auch mal durchatmen und nicht gleich zum Tagesgeschäft übergehen...
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wedra Mon, 07 Jun 2010 07:20:06 -0000
Kommentar löschenDer Tatort Heimwärts war mit großem Engagement gespielt. Zeigt er doch deutlich die Situation des Pflegenotstandes in dem angeblich so reichen Deutschland. Es ist eine Schande wenn man Pflegebedürftig ist und wie man dann behandelt wird und wie angespannt die Situation der Pflegekräfte ist. Wo soll da noch eingespart werden?
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fabel Mon, 07 Jun 2010 14:24:23 -0000
Antwort löschen10 Punkte ist aber leich übertrieben...
diel-lemk Mon, 07 Jun 2010 06:38:52 -0000
Kommentar löschenes ging so, die generationen standen mehr im mittelpunkt als die aufklärung des mordes
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