Tatort: Kinderwunsch

Tatort: Kinderwunsch (2009), AT
Laufzeit 90 Minuten, Kriminalfilm, Drama

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von Walter Bannert, mit Franziska Sztavjanik und Michael Menzel

Als an einem nebligen Herbstmorgen in Linz die Leiche der bekannten Enthüllungsjournalistin Sandra Walch in der Donau aufgefunden wird, löst das im Wiener Innenministerium Alarm aus und Moritz Eisner wird sofort als Sonderermittler losgeschickt. Vor Ort erfährt Eisner, dass die Reporterin an einer brandheißen Geschichte recherchiert hatte, die sie jedoch dann völlig überraschend nicht mehr veröffentlichen wollte. Von Astrid Heidegger, der besten Freundin der Toten, erhalten Chefinspektor Moritz Eisner und seine Kollegin Karin Brandstätter sowie deren Assistent Wolfgang Rohrmoser von der Linzer Mordkommission einen ersten konkreten Hinweis – offenbar ging es Sandra Walch um die Aufdeckung schmutziger Geschäfte mit künstlichen Befruchtungen. Ermittlungen in einem Fitness-Studio und in einem weiteren Mordfall, bei dem der Gentechniker Max Biro erschossen wird, führen zu einer Klinik, in der künstliche Befruchtungen durchgeführt werden. Mit der Erfüllung des Kinderwunsches von verzweifelten Paaren lässt sich offenbar viel Geld verdienen. Doch was ist das dunkle Geheimnis dieser Klinik, das schon zwei Todesopfer forderte? Wer sind die Drahtzieher im Hintergrund und welche Rolle spielt die schöne Musikerin und Pianistin Maria Drenkow (Dorka Gryllus), die auch mit Eisners Herz spielt? Als der Chefinspektor bei der Durchsuchung einer Wohnung nur um Haaresbreite einem Mordanschlag entgeht, wird ihm blitzartig klar, dass der Killer offenbar genau Bescheid gewusst und auf ihn gewartet hatte. Kurz darauf werden die Besitzer eines Fitness-Studios, Stefan Weber und seine Frau Julia, denen die Klinik regelmäßig Patientinnen zur Schwangerschafts-Gymnastik schickte, durch die Entführung ihres Sohnes erpresst. Moritz Eisner weiß jetzt, dass den ausländischen Auftraggebern jedes Mittel Recht ist, um in den Besitz von brisanten Dokumenten zu kommen, die die kriminellen Machenschaften aufdecken würden.


Cast & Crew


Kommentare (3) — Film: Tatort: Kinderwunsch

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denise

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Bewertung6.0Ganz gut

Für die einen ist es ein gewohnt guter österreichischer Krimi - für die anderen der längste Werbespot der Welt. Öfter hätte man den neuen Golf wohl nicht zeigen können, was? ;)

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annaberlin

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Bewertung6.0Ganz gut

Das blutige Geschäft mit der künstlichen Befruchtung stand im gestrigen Tatort: Kinderwunsch im Vordergrund – und stellte gemeinsam mit der Stadt Linz als werbeverdächtig schön inszenierter Donaustadt und einem ziemlich wütenden Kommissar Eisner ein eher mäßig spannendes Dreigespann in der Tatort-Reihe.

Trotz ziemlich wuchtiger Action kam der Tatort allerdings eher gemächlich daher. Gruppeninspektorin Karin Brandstätter (Fanny Stavjanik) schien nur an Fastfood interessiert, während Eisner (Harald Krassnitzer) eher an seinen romantischen Flirt mit einer falschen Musikprofessorin dachte. Zwei Morde wurden von einem grausamen Auftragskiller für anonyme Geldgeber verübt – doch wer hinter den Kriminellen steckt, ließ der Tatort: Kinderwunsch offen. Lieber bekam der Zuschauer da einen eiskalten Killer auf einem ukrainischen Schiff zu sehen, der skrupellos auf Brandstätter und ihren Assistenten schoss. Mit dessen Tod endete dann auch die Fahndung nach den eigentlichen Auftraggebern. Denn die letzte Viertelstunde nutzte Regisseur Walter Bannert da lieber, um seine Kommissare ein wenig über künstliche Befruchtung plaudern zu lassen. Ärgerlich hierbei das Ende: Brandstätters permanentes Gefuttere rühre daher, dass sie schwanger sei. Zum dritten Mal und ganz natürlich. Wieso sich also solchen Stress machen, wenn es auch ganz einfach geht? Was sich die Macher bei diesem arroganten Fingerzeig auf die boomende In-Vitro-Industrie dachten, kann nur auf naive Uninformiertheit zurückgeführt werden.

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garibaldi

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Bewertung6.5Ganz gut

Ganz netter Tatort auch wenn es schon manchmal nervt das die "handelnden" Kriminellen gerne aus dem ehemaligen Gebiet der UDSSR kommen. Ist wahrscheinlich leichter da ne Geschichte drum zu entwickeln, denen ist ja alles zuzutrauen.

Ansonsten aber unterhaltsam und modisch ganz weit vorn ;-)

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