Tatort: Kleine Herzen

Tatort: Kleine Herzen (2007), DE
Laufzeit 90 Minuten, Kriminalfilm, Drama

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7.7 Kritiker
2 Bewertungen
Skala 0 bis 10
6.2 Community
16 Bewertungen
6 Kommentare

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von Fillipos Tsitos, mit Miroslav Nemec und Udo Wachtveitl

Anne Kempf ist mit 18 bereits Mutter des vierjährigen Sohnes Tim. Mit ihm lebt sie allein, weil Marc Sommer, der junge Vater, nur an die eigene Zukunft denkt: an einen erstklassigen Schulabschluss, an Fußball und an sein erhofftes Studium in Amerika. Marcs verwitweter Vater und die Eltern von Anne mischen sich in die Angelegenheiten ihrer Kinder am liebsten gar nicht ein. Für Anne ist es nicht leicht, ihr Alltags-Chaos – ausgelöst durch unregelmäßige Arbeitszeiten, wenig Geld, die Verantwortung für ein aufgewecktes Kind und eine neue Romanze mit Hannes – in den Griff zu bekommen. Es gibt zwar einige Helfer, darunter auch Frau Glück, doch selten zur rechten Zeit. Der kleine Tim muss dann auch schon mal alleine bleiben. Nur Katrin, Marcs ältere Schwester, kennt die Probleme und mischt sich aus Sorge um den kleinen Tim immer wieder in Annes Angelegenheiten ein. Nach einer heftigen Auseinandersetzung mit Anne ist Katrin tot. Die Münchner Kriminalhauptkommissare Ivo Batic und Franz Leitmayr müssen Stück für Stück die Umstände, die zu diesem Tod geführt haben, ergründen und geraten in ein feines Gespinst von Ausflüchten, Halbwahrheiten und Lügen – alles Auffangnetze überforderter Kinder, die selbst schon ein Kind haben. Dabei ahnen die Kommissare nicht, dass sich jenseits ihrer Ermittlungen ein weiteres Drama abspielt.


Cast & Crew


Kritiken (1) — Film: Tatort: Kleine Herzen

Batzman: moviepilot / Fünf Filmfreunde

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7.0Sehenswert

Gut beobachteter Sozial-Krimi, der weniger auf spannende Mördersuche, denn auf das Psychogram überforderter Eltern setzte. Die grade 18jr Eltern, die sich durch den 4jr Sohn in ihrem eigenen Leben nur behindert sehen, werden nicht zu eindimensionalen Rabeneltern, sondern in ihrem Dilemma greifbar.
Gute Schauspiel-Leistungen von Janine Stopper und Max Mauff.

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Kommentare (5) — Film: Tatort: Kleine Herzen

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conte

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Bewertung0.5Schmerzhaft

Das war jetzt der 4. oder sogar 5. Tatort in Folge mit Thema: Kindstod, Kindesmisshandlung und Kindesvernachlässigung. Das erträgt man maximal 1x, aber nicht 5x. Kann die ARD da nicht ein bisschen aufpassen? Die Ästhtik und Umsetzung des Films erinnern sehr stark an einen Debutfilm. Gut gemeint aber holprig. Vielleicht wirds nächste Woche besser...

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TobiasSD

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Bewertung6.0Ganz gut

Spannung kam in 90min eigentlich nie auf. Aufgrund der überzeugenden Darbietung von Janina Stopper sowie der tagesaktuellen Brisanz des Themas (junge Mutter kommt mit ihrem Leben nicht zurecht, läßt ihren Sohn verwahrlosen und diesen beinahe verhungern) fesselte der Film dennoch von der ersten bis zur letzten Minute.

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Wombat

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Bewertung2.5Ärgerlich

Nach 20min ging nichts mehr, die Kamera war grausam, die Dialoge starben vor sich hin und das Bild ähnelte einem 90er Jahre ZDF-Abendfilmchen. Leider ist mir die Sozialstudie zu plakativ gewesen.

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baumgarf

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Ein hervorragender Tatort, weniger Krimi als vielmehr ergreifende Sozialstudie, die das derzeit leider wieder aktuelle Thema der Kinderverwahrlosung und der Kindsmütter reflektiert und nachvollziehbar, auch von Seiten der jungen Mutter, darstellt. Hervorragend gespielt in der Hauptrolle von Janina Stopper, die Kommissare sind zu Nebenfiguren degradiert.

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pulmoll

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Bewertung2.0Ärgerlich

Ein Fim zum Sterben, denn langsam schleicht sich der Tod heran. "Ich habe Durst", sprach der kleine Tim ins Telefon zu einem unbekannten Mann. Tim wurde von seiner Jungmutter eingeschlossen. Sie, die Totschubserin, sagt, er sei weggelaufen, verschwunden - nein: überfahren. Kindesverwahrlosung, welch populäres Thema behäbig angefasst. Es konnte nur die überforderte Mutter die Täterin sein. Der Junge wickelte sich schließlich in eine Decke und schlief ein. Er hatte wohl keine Kraft mehr die Gießkanne voll Wasser noch weiter zu leeren. Vielleicht hatte ich aber auch etwas verpasst; bereits nach dem Vorspann klimmperten die Augenlider verdächtig heftig. Langeweile kann eben auch tödlich sein.

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