Tatort: Platt gemacht

Tatort: Platt gemacht (2009),
Laufzeit 90 Minuten, Kriminalfilm

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von Buddy Giovinazzo, mit Klaus J. Behrendt und Dietmar Bär

Max Ballauf und Freddy Schenk müssen den Mord an einem jungen Obdachlosen aufklären. Offensichtlich ist der junge Drogenabhängige Andi Lechner vergiftet worden. Die Flasche Wein, die er zuletzt getrunken hat, war mit einem Frostschutzmittel versetzt. War es ein gezielter Anschlag auf ihn? Oder hat es den jungen Mann nur zufällig getroffen?

Ihre Ermittlungen führen die Kommissare in die Welt der Menschen am Rande der Gesellschaft: “Beethoven”, ein kultiviert auftretender Obdachloser, gibt ihnen einen Einblick in die Szene. Er berichtet Ballauf und Schenk auch von einem handfesten Streit, den Lechner am Vorabend mit dem Stadtcowboy “Django” gehabt haben soll.

Eine weitere Spur führt die Kommissare zum stadtbekannten Schönheitschirurgen Dr. Norbert Ellermann, der sich publicitywirksam für Obdachlose einsetzt. Was die Öffentlichkeit nicht weiß ist, dass er gelegentlich sexuellen Kontakt mit Lechner hatte. Wurde Dr. Ellermann erpresst?

Neben Ballauf und Schenk ermittelt auch der Privatdetektiv Stefan Meutsch im Milieu. Für seine Auftraggeberin, die Rechtsanwältin Gesine Stürner, sucht er nach einem Obdachlosen, der in einem Fall von Vandalismus als Zeuge aussagen soll. Doch da geschieht ein zweiter Mord nach gleichem Muster. Ist hier ein Serientäter am Werk oder war es die Tat eines Trittbrettfahrers? Eines ist auf jeden Fall sicher: Ressentiments gegenüber Obdachlosen sind weit verbreitet.

Quelle: Presse WDR

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Cast & Crew


Kritiken (1) — Film: Tatort: Platt gemacht

Batzman: moviepilot / Fünf Filmfreunde

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7.5Sehenswert

Zwischendurch wurde es immer mal wieder belehrend. “In Köln gibt es fast 8.000 Obdachlose”, durfte Klaus J. Behrendt alias Max Ballauf sinnieren und mit dem Kollegen Schenk (Dietmar Bär) diskutieren, ob man jetzt Penner, Berber, Sandler oder Bettler zu ihnen sagen soll. Natürlich hatte der gestrige Tatort eine Mission, natürlich wollte er auf das Elend der Obdachlosen in Deutschland aufmerksam machen.

Foto-Show: die Bilder vom “Tatort: Platt gemacht”

Das war nicht immer elegant und am Ende, wenn die Höhner eine Berberhymne sangen, auch ein bißchen arg dick aufgetragen. Und trotzdem: Der Tatort Platt gemacht bot spannende und überraschende Krimiunterhaltung am Sonntagabend. Das lag nicht nur an dem erprobten und sympathischen Team, dessen Altherren-Frotzeleien auch diesmal wieder funktionierten, sondern auch an der etwas konstruierten Story, deren Auflösung erst kurz vor Schluss erkennbar war.

Überraschend waren vor allem die gegen das Klischee inszenierten…

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Kommentare (2) — Film: Tatort: Platt gemacht

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rkuehne

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Bewertung6.5Ganz gut

Ich kann meinen Vorrednern nur zustimmen, Ballauf und Schenk sind zwar immer sehenswert, aber von der Dramatik und der Spannung her, gab es bei weitem spannendere Tatorte. Teilweise war mir das alles zu belehrend, teilweise zu gewollt witzig (der Chirurg und Ballaufs nase). Das geht besser.

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wedra

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Bewertung3.5Schwach

Über Geschmack läßt sich streiten. Ballauf und Schenk Filme sind an sich gute Krimis und sehenswert. Leider bestätigen auch Ausnahmen die Regel. Warum muß man das Obdachlosen Milieu als Thema nehmen? Es war für mich kein schöner Krimi-Abend.

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