Tatort: Requiem

Tatort: Requiem (2005), DE
Laufzeit 90 Minuten, Kriminalfilm, Drama

admin edit edit group memberships sweep cache
- Kritiker
0 Bewertungen
Skala 0 bis 10
6.8 Community
23 Bewertungen
5 Kommentare
Tatort
Keine News zu diesem Film verpassen!
Diesen Film bewerten
Bewertung löschen
noch nicht bewertet

mit Sabine Postel und Oliver Mommsen

Es beginnt wie ein normaler Kriminalfall. Die Leiche eines Geschäftsmannes wird gefunden. Sein Bruder und Mitgesellschafter ist verdächtig und wird durch die Spuren eindeutig als Täter identifiziert. Nur Inga Lürsen glaubt nicht an seine Schuld. Sie bohrt weiter und bringt damit nicht nur sich, sondern auch die Menschen um sich herum in tödliche Gefahr. Plötzlich muss sie um das Leben ihrer Tochter Helen kämpfen. Beide werden gekidnappt und es sieht nicht so aus, als ob sie eine Chance haben, der Falle, in die sie geraten sind, lebend zu entkommen. Ihr Kollege Stedefreund wird kalt gestellt, als er ihr helfen will und vom Dienst suspendiert. Viel zu spät bemerkt Inga Lürsen, dass sie Teil eines teuflischen Spiels geworden ist, aus dem sie sich nur befreien kann, wenn sie sich anders verhält, als man es von ihr erwartet.


Cast & Crew


Kommentare (5) — Film: Tatort: Requiem

Kommentar schreiben
Sortierung

der cineast

Kommentar löschen
Bewertung7.5Sehenswert

Thorsten Näters Tatort "Requiem" ist in seinem Sujet ein wahrlich bahnbrechendes Beispiel für Kunst des größten Krimi Franchise Deutschlands.

Abseits von Konventionen, lahmen Verhörszenen oder stumpfen Charakteren entwirft der Regisseur ein Szenario das fesselt und Hasser des Tatorts nur mit dem Kopf schütteln lässt. Das Kokettieren mit Klischees, die Auslotung des Möglichen, technische Raffinesse, all das bringt einen in den Strudel voller Spannung, der nicht umsonst mit dem Intro zeigt; Hollywood sollte einpacken.

Was Näter hier mit einem geschätzen Budget von einer Million Euro schafft ist das Zusammenfassen des eigenen Genres "Tatorts". Hyperstylische Bilder, ein brilliante Bildkomposition und eine mehr als abgefahrene Story, die mit messerscharfen Dialogen und einem Psychoduell der extraklasse glänzt.

Da wo 08/15 Tatorte enden beginnt der Film explosiv und weiß die ein oder andere Wendung parat zu haben. Er ist sozusagen Zerlegung und Zusammensetzung des Tatort Baukasten; seziere die Rituale und üblichen Dinge, schmeiß sie aus dem Fenster und kreire etwas neues, aber spiele mit ihnen. Sozusagen der "Scream" des Tatorts.
Die komplette Handlung sollte geheim bleiben, alles wäre ein übler Spoiler, also schauen und überraschen lassen.

Fazit: Highlight.

bedenklich? 8 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 2 Antworten

fabel

Antwort löschen

Gemerkt. Selten so einen durchdachten und schönen Tatortkommentar hier auf dieser Seite gelesen.:) Gefällt mir richtig gut! :)


der cineast

Antwort löschen

Danke mein lieber Fabel :)
Ein Tatmeisterortwerk. :P
:)))))))))))


nico78

Kommentar löschen
Bewertung6.0Ganz gut

nette story an sich. etwas unglaubwürdig und dick aufgetragen. auch keine herausragenden schauspieler. kann man einmal gucken und sich die wiederholung sparen.

bedenklich? Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

franzi.o

Kommentar löschen
Bewertung1.5Ärgerlich

Jetzt kommen wir also ins Reich von S.F. oder wie soll ich die geniale Abfolge der Streiche des Missetäters verstehen? Und dass Frau Postel kopflos davonlief, obwohl sie den Bösen ja bereits niedergestreckt hatte, anstatt ihn zu fesseln, und dann vor einem Gitter die Hände rang (gehört sich ja auch so, Händeringen vor einem Gitter), um der Verlängerung der Spannung und des Filmes Willen .......
Nee, tut mir leid, das war mir zu abgehoben.

bedenklich? Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

Iwan Goratschin

Kommentar löschen
Bewertung8.5Ausgezeichnet

Ein krasser Tatort. Eines der wenigen ausgefallenen Szenarien.

bedenklich? 1 Mitglied gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

Darbon

Kommentar löschen
Bewertung7.0Sehenswert

Einer der ausgefallensten der Reihe nun als Wiederholung im Ersten. Jubelrufe auf Thorsten Näter und mein Lieblings-"Tatort"-Gespann Postel und Mommsen. Dazu ein grandioser Thomas Thieme, der in dieser phantastischen Geschichte den Gert Fröbe macht (fast eins zu eins zu dessen Abel Bellamy im gestern gesehenen "Grünen Bogenschützen"). Als größenwahnsinniger Killer bewegt er sich gleich einem Walross durch sein perfides Spiel und hat schon mal einen "anderen korpulenten Herrn" (O-Ton Thieme) als sein Leichendouble präpariert. Das ist alles zum Glück nicht ernst zu nehmen, halt wie Wallace gucken - nur mit mehr Tempo und Witz. Und 'nen Erotikpunkt gibt's für den schmucken Oliver Mommsen mit zerzausten Haaren und inner Unterbux.

Aber bitte beim wie immer grauenhaften Kriminalassistenten Karlsen Augen und Ohren schließen.

bedenklich? Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 1 Antworten

der cineast

Antwort löschen

Hör auf zu Spoilern. Das ist ja eklig.


Kommentar schreiben