Tatort: Unsterblich schön

Tatort: Unsterblich schön (2010), DE
Laufzeit 90 Minuten, Kriminalfilm

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- Kritiker
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4.7 Community
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17 Kommentare
Tatort: Unsterblich schön - Bild 4101281
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von Filippos Tsitos, mit Miroslav Nemec und Ivo Batic

Konstanze Schiller, die erfolgreiche und begehrenswerte Besitzerin eines Münchener Spas, wird tot in einem Schokoladenbad aufgefunden – ein nahezu perfekter Mord, der nicht an Symbolik spart: Eine Schöne stirbt während eines Schönheitsbades im eigenen Schönheitstempel … ein Opfer ihres Hochmuts? Die Münchener Hauptkommissare Ivo Batic und Franz Leitmayr stellen schnell fest, dass auch die Familie der Toten sich ganz dem Schönheitskult widmet: Für Mutter Rita Schiller ist Schönsein schlicht das Maß aller Dinge – und Konstanze dessen Verkörperung. Dem Ehemann und Männermodel Andreas Lutz bedeuten Attraktivität und Jugendlichkeit nicht weniger als die Existenz. Und für die ewig zu kurz gekommene Schwester Dorothea Jahn, ist Schönheit ein Ziel, das sie bitter verfolgt. Mit viel psychologischem Gespür bringen Batic und Leitmayr Stück für Stück die Fassade einer zerrütteten Familie zum Bröckeln, die den Wert eines Menschen an dessen Aussehen misst. Dabei versuchen die Kommissare es mit grimmigem Humor zu nehmen, dass eine jugendliche Erscheinung offensichtlich das neue Muss in unserer Gesellschaft geworden ist – bis sie herausfinden, welch tragische Konsequenzen das haben kann.

Handlung:Spieglein, Spieglein an der Wand, wer ist die Schönste, Junggebliebenste und auf ewig Begehrenswerteste im ganzen Land? Konstanze Schiller (Tatjana Alexander), die erfolgreiche und begehrenswerte Besitzerin eines Spas wird tot auf gefunden.

Die Münchenere Hauptkommissare Ivo Batic (Miroslaw Nemec) und Franz Leitmayr (Udo Wachtveitl) übernehmen den Fall. Schnell stellen sie fest das auch die gesamte Familie der Toten dem Schönheitwahn verfallen ist. Für die Mutter Rita Schiller (Gudrun Landgrebe) ist Schönheit das Maß aller Dinge an Personen und Konstanze war dessen Verkörperung. Das Männermodel und Ehemann der Toten, Andreas Lutz (Robert Atzorn) ist nach dem Tod von Konstanze am Boden zerstört . Aber auch ihm bedeutet Jugendlichkeit und Attraktivität alles im Leben. Der ewig benachteiligten Schwester Dorothea Jahn (Victoria Trauttmansdorff) ist Schönheit ein Ziel was sie bitter verfolgt.

Die beiden Hauptkommissare Batic und Leitmayr tauchen in die lieblose und intrigante Welt der Familie Schiller ein und stoßen dabei auf den Wertekatalog der aus Hochglanzmagazinen abgekupfert scheint.


Cast & Crew


Kommentare (17) — Film: Tatort: Unsterblich schön

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henzk

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Der unter der Regie von Filippos Tsitos entstandene und im ARD ausgestrahlte Tatort Unsterblich schön behandelt den Mord an einer reichen Schönheitsfanatikerin, die infolge eines Schokoladenbads das Zeitliche segnet.
Die Ermittlungen führen die Kommissare Batic und Leitmayr in das familiäre Umfeld des Opfers, welches sich primär aus Personen zusammensetzt, die ebenfalls dem Schönheitswahn verfallen sind.
Die Mutter und die Schwester des Opfers laufen ebenso dem Ideal ewiger Jugend nach wie der Ehemann der Ermordeten, ein in die Jahre gekommenes Model für Anti Aging Produkte.
Der 2010 realisierte Fernsehkrimi behandelt mal nüchtern, mal sarkastisch den gesellschaftlichen Trend nach dem Wunsch, ewig jung zu bleiben und zeigt, welche Ausmaße dieser eigentlich utopische Anspruch annehmen kann.
Bereits zu Beginn des Filmes sieht der Zuschauer eine Gruppe Damen mittleren Alters, die während einer Unterhaltung über begehrenswerte Männer aus Hollywood ihre Gesichter mit Botox gestrafft bekommen.
Dieser makaberen, gelungenen Eröffnungssequenz folgt jedoch ein Tatort, der an Längen und Unausgereiftheiten kaum zu überbieten sein dürfte. Die langatmigen Ermittlungssequenzen wirken nur deshalb undurchschaubar, weil keiner der Verdächtigen sich bei der Befragung glaubwürdig verhält.
Dialoge wirken so auswendig gelernt und unglaubwürdig, dass der Zuschauer dem Werk die gesamte Handlung schon nach den ersten Minuten kaum mehr abkaufen kann.
Ob dies dem Drehbuch oder der Auswahl der Schauspieler geschuldet ist, sei dahingestellt.
Einige Szenen, sowie die Befragung der Freundinnen des Opfers auf der Polizeiwache, suchen anscheinend ihre Vorbilder bei großen amerikanischen Serien und wirken wie das Plagiat eines nicht wirklich auf deutsche Verhältnisse übertragbaren Humorverständnisses.
Darin vergreift sich dieser Tatort so stark, dass er neben den wenigen beabsichtigten Schmunzlern primär unfreiwillig komisch wirkt.
Die völlig erwartete und keinesfalls überraschende Auflösung des Falles, welche in Sachen Unglaubwürdigkeit der Handlung nahezu neue Maßstäbe setzt gibt dem Werk letztendlich den Dolchstoß.
Tatsächlich emotional berührt sein dürfte das Publikum nur durch den Umstand, nach dem Konsum dieses Werkes selbst älter zu sein als davor. Das gesamte Produkt wirkt in einer Endbetrachtung künstlicher als jeder Botoxeingriff. Eindeutig leere Kaffeebecher aus denen getrunken wird und unrealistisch aussehende Reklameplakate wie sie in Deutschland wohl kaum zu finden sein dürften, stellen hier noch das geringste Problem dar.
Dieser Schuss in den Ofen ist nur wirklich nervenstarken und eingefleischten Tatort Fans zu empfehlen und mutet ungewollt herber und aufdringlicher an als jedes ausgemusterte Altherren – Rasierwasser.

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mainer

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Bewertung4.0Uninteressant

„Tatort“ ist die wohl bekannteste und erfolgreichste Kriminalserie Deutschlands. 2011 schalteten im Schnitt 8,5 Millionen Zuschauer jeden Sonntagabend um 20:15 Uhr das Erste ein. Seit den siebziger Jahren hat sich diese Größe fest in das Sonntagabend-Programm vieler Millionen Zuschauer etabliert und ist seitdem kaum noch wegzudenken. Was wäre ein Wochenabschluss schon ohne einen „Tatort“ mit seinem immer gleichbleibenden Intro? Wie beliebt diese Serie ist sieht man auch daran, dass sie unter der Woche auf mehreren Sendern wie dem WDR, HR oder MDR mehrfach wiederholt wird. Die Leitfolge wird jeweils in der ARD ausgestrahlt.
Der „Tatort“ vom 13.04.2012 zeigt die beiden Münchener Hauptermittler Batic und Leitmayr im Einsatz. Unter dem Titel „Unsterblich schön“ soll der mutmaßliche Mord an Konstanze Schiller, die in ihrem eigenen Spa tot aufgefunden wurde, aufdeckt werden. Dramaturgisch weist die Handlung keine nennenswerten Besonderheiten auf, denn sie erstreckt sich in typischer Tatort-Manier über ein klar abgestecktes Schema: Kurze Exposition, in der das Opfer, dessen Umfeld, sowie die beiden zuständigen Kommissare skizziert werden, dann das Auffinden der Leiche, sprich der eigentliche Tatort, und schließlich die relativ komplexe und meist irreführende Ermittlung, die erst ganz zum Schluss gedeihen wird. Dies ist ein genretypisches Erfolgsrezept der Kriminalserie, das sich nunmehr über 40 Jahre bewiesen hat. Der Zuschauer tappt ebenso wie die beiden Hauptkommissare lange Zeit im Dunkeln und versucht die spärlichen Hinweise in eine Auflösung des Falls zu transferieren. Dieses Rätselraten ist seit jeher zu einem Familienerlebnis geworden.
Das aktuell sehr präsente Thema „Schönheitswahn“ bildet sowohl Handlungs- als auch Konfliktstrang der Folge. Neid, Eifersucht, Affären und Intrigen sind die damit einhergehenden Folgen und Motive, die hier allesamt mehr oder weniger authentisch thematisiert werden. Es geht um Schönheit und die Unabdingbarkeit ewiger Jugend.
Weniger schön fällt jedoch die Schauspielleistung einzelner Nebendarsteller aus. Manch Dialog wirkt sehr trocken auswendig gelernt und macht es dem Zuschauer schwer die jeweilige Rolle abzukaufen. Beispiele hierfür wären die äußerst fragwürdige Reaktion der Mutter auf den Tod ihrer Tochter oder das Verhör des Witwers gegen Ende der Folge. Ob die Langatmigkeit der teils nichtssagenden Dialoge dem Regisseur Filippos Tsitos oder einem schlecht ausgearbeitetem Drehbuch anzukreiden sind, sei dahingestellt. Zu einem „Tatort“ gehört stets eine gewisse Portionen Witz, der oftmals verbal vermittelt wird, in der oben genannten Folge allerdings eher mit dem Schwächen der männlichen Ermittler, in Form von sexuellen Trieben, spielt. Mangelhafte Requisiten, wie beispielsweise leere Kaffeebecher oder Werbeplakate in schlechter Qualität gekoppelt mit einigen wohl eher ungewollt lustigen Szenen komplettieren eine „Tatort“-Episode, die so künstlich wirkt wie das operativ verschönerte Gesicht von Rita Schiller.

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Blonder

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Bewertung7.0Sehenswert

Eine Frau stirbt in einem Schokoladenbad und die Nichte mampft ein Nutellabrot nach dem anderen. Aber das tut sie aus Protest gegen ihre Mutter, die selbst wie die Tote, die übrigens ihre Schwester ist, dem Schönheits und Jugendwahn verfallen ist.
Somit müssen die Münchner Kommissare in die Welt der ewigen Jugend eintauchen um den Mörder zu fassen. Aber dieser Tatort ist eigentlich mehr Satire, als Krimi. Denn man bekommt auf eine fast schon groteske Art und Weise den im Moment so im Trend liegenden Schöheitswahn präsentiert.
Ein außergewöhnlicher Tatort, bei dem einem das Lachen manchmal im Hals stecken bleibt.

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fabel

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Genau so ist es !!!


Blonder

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Du sagst es.


Darbon

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Bewertung0.5Schmerzhaft

Das Totmacherle in diesem Langweiler ist die sich hier äußerst schlicht gerierende Krimi-Ausdenkerin Stefanie Kremser.

Ein alter Sack, der Werbung für Altmänner-Hilfsmittelchen macht, wird immerfort als Hauptverdächtiger präsentiert. Denn nur, wer so verkalkt ist, kann vergessen, das Mordinstrumet mit den kakaogetränkten Fingern der Toten zu beschmieren.

Zum Fall:
Dass die auf Schokolade allergische Frau eines Senioren-Fotomodells nicht einem Schock sondern einem Mörder zum Opfer fiel, finden die ewig gleich toupierte Omma Batic und ihr Fönwell-Klon Wachtl schnell heraus, als sie die Leiche im todbringend abgesperrten Spa finden: Tür, Türgriff und Türklinke ums Schlüselloch herum sind vom ächzend nach einem Ausgang suchenden Opfer voll mit Schoki beschmiert, nur der innen steckende Schlüssel glänzt. Dann war das wohl Mord.

Zur biederen Anklage an den Beauty-Wahn werden in einem Kurzauftriit vier hässlich wirkende Schauspielerinnen à la Zsa Zsa Gabor und Tanja Gsell für die Minirollen von Schönheits-OP-Opfern aufgetafelt, was in der Plumpheit nicht komisch ist - und Gudrun Landgrebe, die dem Film für fünf Minuten Klasse verleiht, schielt dann auch mal kurz vorbei.

Wie Tumor-Kommissar Tukur gerade sagte: Beim "Tatort" gibt es manchmal auch nur Mist.

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fabel

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Man braucht auch nicht alles immer so ernst nehmen. ;)
Natürlich war der Kriminalfall schwach, aber trotzdem fand ichs persönlich so unterhaltsam wie lange nicht mehr. Und warum müssen es immer so hochgestochene Sozial & Gesellschaftspolitische Themen sein, die jeden Sonntag uns aufgetischt werden ?
Also, manchmal ists doch schön abschalten zu können und das konnte ich ziemlich gut dieses Mal.
Naja, war wohl eher Geschmackssache. ;)


Darbon

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Klar, mich haben die Auftritte von Victoria Trauttmansdorff auch kurz erfreut. Aber das durchaus lustige Thema hätte noch eine ordentliche Portion Bosheit vertragen.
Hab diesen Tatort jetzt eh schon wieder vergessen ;)


fabel

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Bewertung7.0Sehenswert

Ein halbes Kosmetikstudio in der Handtasche, eine Tote im Schokoladenbad, George Clooney ist der geilste Mann auf Erden, Anti Aging Beer, männliche Models jenseits der 50, fremd gehende Ehemänner und Frauen. "Sex and the City 3" ?
Nein, "Tatort-Unsterblich schön".
Es war schon ein amüsantes Prachtexemplar, was uns hier aus der bayerischen Landeshauptstadt dargeboten wurde. Natürlich war der Fall eher platt, mau und ziemlich klischeebehaftet. Jedoch störte es mich wenig dieses Mal, denn die wahre Stärke dieses neuen Falles von Batic und Leitmayer lag schlichtweg in der Unterhaltung und in der Schauspielerei. Ich für meinen Teil habe mich königlich amüsiert über diesen angenehmen, locker, luftig leichten, temperamentvollen, spritzigen Fall mit lauter überdrehten Szenen. Doch wer bei dem Besuch der Damen auf dem Revier, bei dem Sommerschlussverkauf der Handtasche oder bei den interessanten Verhören sich nicht wenigstens einmal schlapp gelacht hat, dem fehlen irgendwelche Lachmuskeln. Dies lag vor allem an der Bestform von Nemec und Wachtveitl. Für mich wars einer ihrer stärksten Leistungen überhaupt in ihrer Laufbahn. Was sie hier für eine unterhaltsame Darbietung leisteten, war schon mehr als löblich. Nur ihre Blicke sprachen hin und wieder Bände. Bei der ersten Besichtigung des Fund/Tatortes zum Beispiel. Einfach herrlich diese beiden. Aber auch der restliche Cast von Trautmannsdorf bis Landgrebe brauchte sich nicht zu schämen. Auch hier lag eine hieb und stichfeste klasse Leistung vor.
Durch die flotte und vor allem lustige Inszenierung und durch die super Leistungen der Schauspieler wurde die fehlende Spannung und der fehlende Plot größtenteils wett gemacht. Auch wenn es kein großer Wurf für die Reihe war, so wars zumindestens eine richtig prickelnde Sonntagabendunterhaltung und ich kann mit Fug und Recht behaupten, dass von humorischer Seite aus betrachtet es in letzter Zeit keinen besseren Tatort gab. Es muss ja nicht immer nur gemordet werden...
Dieses Motto machen sich die Münchner zwar häufig zu ihrem Eigen, aber verdienter Maßen. Auch wenn der damalige Märchentatort mehr in Richtung lächerlich/peinlich abdriftete und es sicherlich manchmal hart am Grenzüberschritt zum Klamauk steht, bleibt es doch meistens halt immer im Rahmen. Die Münchner sorgen mit ihrer sich vom Tatortmainstream abhebenden Art einfach jedes Mal aufs Neue für erfrischende und tolle Fälle und somit haben sich an dieser Stelle vor allem die beiden Darsteller noch ein Extralob verdient. Die beste Chemie bei den Tatortfällen ist hier vorhanden. Zumindestens eine der besten.

Köstlich !

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fabel

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Ist halt nicht die Sache von jedem. Leider. :(
Und gerade heute bemerke ich die "18 Jahre" Klausel bei Gewinnspielen...:(


Imran

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Die ist mir schon früher bei den Sonntags-Rätseln aufgefallen. Bei den Boxen habe ich direkt an dich (und an meine Mutter) gedacht :D


rkuehne

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Bewertung5.5Geht so

Zugegeben, der Münchner Tatort war ziemlich zäh und alles andere als actiongeladen... zwei meiner drei Mitkucker haben sich während des Films in ein gemütliches Schläfchen geschaukelt. Aber man muss auch die positiven Seiten sehen und da bisher alle nur meckern, werd ich das tun.

1. Batic und Leitmeyer verzichten auf jegliche zwischenkommissarlichen mätzchen und machen einfach ihre Arbeit so, dass es schlicht angenehm ist ihnen zuzuschauen. Nicht spektakulär, aber angenehm.

2. Der Täterkreis war recht schnell eingeschränkt, was dem ganzen ein wenig die Spannung nimmt. Richtig. Aber immerhin wurde auf eine völlig unerwartete und unvorhersehbare Wendung am Ende verzichtet. Das nimmt Spannung, macht es aber glaubhafter. In anderen Tatorten wäre am Ende die Tochter der Schwester aus irgendeinem unerfindlichem Grund die Täterin gewesen.

3. Die Maske und die Ausstattung hat ganze Arbeit geleistet. Musik auch. Johnny Cash am Ende war grandios.

Zudem hat Robert Atzorn hier die Gelegenheit genutzt, sich vom Kommissarenimage zu verabschieden und hat das auch recht gut gemacht... obwohl er zuweilen etwas viel an Sky Du Mont erinnerte.

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fabel

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"Zudem hat Robert Atzorn hier die Gelegenheit genutzt, sich vom Kommissarenimage zu verabschieden und hat das auch recht gut gemacht... obwohl er zuweilen etwas viel an Sky Du Mont erinnerte. "
Das kann ich direkt und ohne Probleme unterschreiben. Endlist hab ich nicht mehr den Castorff in ihn gesehen und ihn mit Prückner in Verbindung gebracht. Wurde auch mal Zeit. Und das mit Du Mont, naja wenn ichs mir überlege magst du vielleicht sogar Recht haben.^^


gordon.shumway

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Bewertung2.0Ärgerlich

Anfänglich lustig, aber irgendwie war nach 45 Minuten der Film noch nicht zu Ende - leider.
Der zweite Teil zog sich anstrengend maßlos lang hinund wer dies als Zuschauer vielleicht nicht bemerkt hat wurde durch zum Teil fünffach wiederholte Sätze darauf aufmerksam gemacht.
Ich habe zwar durchgehalten bis zum Ende, konnte aber zum Schluss nicht mehr sagen warum eigentlich.

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Ansbacher

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Bewertung0.5Schmerzhaft

Noch langweiliger gehts wohl nicht mehr! Seit der Michael Fitz ( Menzinger) nicht mehr mitspielt, gehts total in den Keller mit dem Münchner Tatort. Wird Zeit für die Pensionierung.

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bentota

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Bewertung1.0Ärgerlich

das ging ja schon an die schmerzgrenze,eine frechheit so etwas überhaupt zu senden.dann holt lieber die alten kamellen mit schimansky aus der verstaubten kiste.

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Ansbacher

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Voll deiner Meinung!!!!!!


Ansbacher

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Voll deiner Meinung!!!!!!


Tuffy49

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Bewertung0.5Schmerzhaft

Dieser Tatort war schmerzhaft langweilig. Kein Wunder, im Fernsehen wird rund um die Uhr gemordet - es reicht meist nicht nur ein Toter sondern es werden gleich mehrere und immer grausamer gemeuchelt. Die Einfälle gehen langsam aus.

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kev81

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Bewertung0.5Schmerzhaft

unfassbar, dass für so etwas die gez-gelder verschwendet werden.

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Biene94209

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Mittelprächtig, bis auf die Musik am Ende im Tathergang. Wer war das, Johnny Cash ? Und wie heißt der Titel ?

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eulchen

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Jawoll, das war Johnny Cash, We'll meet again, Album: American IV: The Man Comes Around


ludanus

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Ich habe mir den Tatort erst gar nicht angesehenm denn meiner Meinung nach sind diese Münchener Tatort so was von Langweilig, das tue ich mir im Vorfeld erst gar nicht an.

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Hallali

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Wirklich nicht sehenswert. Was für eine Langeweile, die sich da breit machte. Die Aufklärung des Falles war nicht ansatzweise von Interesse.

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maexchen8

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Bewertung4.0Uninteressant

Sterbenslangweilig, die wippenden Schuhe der Ladys brachten ein amüsante Abwechslung, Frau Landgrebe's Gesicht wirkte puppenhaft, keine Mimik, auch wenn sie eine eiskalte auf Schönheit total fixierte Frau spielte. 45 Minuten in einer Vorabendkrimiserie hätten dafür gereicht

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felk

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Bewertung6.5Ganz gut

also nach 45 min. war der Täterkreis so sehr eingeschränkt, dass die letztendliche Klärung eigentlich nicht mehr spannend war. man hatte halt das Gefühl, die Geschichte musste auf 90 min. aufgeblasen werden... es gab also etliche Längen. aber bitte, ich habe dafür keine Kinokarte bezahlt, insofern hoffe ich, nächsten Sonntag wird's besser.

dafür hat mir die Einstiegsszene (Botox-Party) und die Vernehmung der vier Girlies (mit dem wippenden Schuh) gefallen. war originell, was ja nach Jahrzehnten von "Tatort" auch nicht so leicht ist.

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barracuda

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Bewertung1.0Ärgerlich

Schon wieder so ein Langweiler zur allerbesten Sendezeit, wenn dem ARD nicht bald etwas Andres einfällt, als seine Zuschauer mit solchen staubigen Tatorten zu nerven, brauchen sich die Sendeanstalten nicht wundern, wenn die Zuschauer umschalten.

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