Tatort: Wolfsstunde - Kritik

DE 2008 Laufzeit 90 Minuten, Drama, Kriminalfilm

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Kritiken (1) — Film: Tatort: Wolfsstunde

Batzman: moviepilot / Fünf Filmfreunde

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8.0Ausgezeichnet

Beste Krimi-Unterhaltung am Sonntagabend. Ungewohnt ernst gab sich das Team Thiel und Börne diesmal, nach einigen Folgen, die fast mehr Klamotte als Krimi waren. Der viel gehypte Auftritt von Pilawa war dabei eher ein schlechter Witz, der zum Glück nicht weiter störte.

Spannend war wieder einmal die Chemie, der ewige Zwist zwischen dem diesmal besessen ermittelnden Kommissar Thiel und dem wie immer arrogant, schmierigen Börne. Der Humor war dieses Mal wohldosiert und knapp gesetzt: Typische Frotzeleien von Börne, der seiner kleinwüchsigen Assistentin sagt: “Wenn ich je eine Kleinfamilie gründen will, wende ich mich an sie.” wechselten sich mit knallharten Thriller Elementen ab.

Das Finale gibt Axel Prahl einmmal mehr Zeit zu zeigen, was er kann. Die traumatische beinah Vergewaltigung der schon einmal zum Opfer gewordenen Frau, dürfte niemanden kalt lassen. Den die letzte Wendung des Krimis gibt dem von seinen Kollegen schon zum Spinner abgestempelten Thiel recht: Der Täter ist der Ex-Freund des Opfers, der auch andere vergewaltigte Frauen auf dem Gewissen hat.

So muß Krimiunterhaltung aussehen, die sich zuerst um eine spannende Story kümmert, statt in belehrender Sozialpädagoge-Manier “wichtige Themen” aufzuarbeiten, wie es bei den Teams anderer Tatorte leider oft üblich ist. Die Münsteraner konnten einmal mehr ihrem Ruf gerecht werden und beweisen, dass sie mehr können, als “witzig” zu sein. Und das nächste mal, geht das sicher auch ohne Pilawa-Hype.

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Kommentare (12) — Film: Tatort: Wolfsstunde


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Blonder

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Ein ungewohnter ernster Tatort aus Münster, denn es geht um einen Vergewaltiger. Außerdem wird es einem von der Arroganz von Boerne so richtig schlecht und man findet ihn richtig unsympathisch.
Sehr spannender und fesselnder Krimi.

bedenklich? 2 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir 2 Antworten

fabel

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Für mich sogar ihr bester Tatort !!!
Sollten vielleicht öfters mal Abstecher in ernstere Gefilden machen, steht ihnen auf jeden Fall ziemlich gut. :)


Lancer007

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Jan Josef Liefers ist ein großartiger Schauspierl. Dies ist jedoch einer der wenigen Münster-Tatorts in dem vor allem Axel Prahl eine schauspielerische Glanzleistung ermöglicht wird. Sonst steht er gegen Jan Josef Liefers zu oft drehbuchbedingt auf verlorenem Posten.


Marie Krolock

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Meine Lieblingsermittler diesmal recht ernst (muss auch nicht immer ein Witz dabei sein). Spannend bis zum Ende, alle Darsteller haben überzeugt.

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nico78

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Bewertung9.0Herausragend

thiel & boerne - unschlagbar. das thema: ernst. die darsteller: überzeugend und mitreißend. die behinderungen bei thiels ermittlungen etwas übertrieben. am ende möchte man es ihm (polizist) nicht übelnehmen, dass er den täter zum bluten bringt. gutes zeichen für den film, schlechtes zeichen für meine moral.

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TobiasSD

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Bewertung6.0Ganz gut

Ein etwas schwächerer Tatort aus Münster. Die Mischung aus Psychothriller & Komödie (ist ja schließlich n Münster-Tatort) funktioniert einfach nicht so, wie sich das der Regisseur vermutlich vorgestellt hat. Besser als die Kollegen aus dem Süden und Osten der Republik ist aber auch dieser Münster-Tatort.

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Don Pedro

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Bewertung7.5Sehenswert

"Den die letzte Wendung des Krimis gibt dem von seinen Kollegen schon zum Spinner abgestempelten Thiel recht: Der Täter ist der Ex-Freund des Opfers, der auch andere vergewaltigte Frauen auf dem Gewissen hat."

Neben Batzmanns Schreibfehler am Satzanfang gibt es noch einen inhaltlichen: Der Täter war nie mit dem Opfer liiert gewesen.

Der Tatort war m. E. echt gelungen und vor allem richtig spannend und nicht so leicht vorherzusehen.
Außerdem super: Die Psychostudie des Opfers, das sich seit Kindheitstagen als "braves Mädchen" nicht deutlich genug von (selbst extremen) Annäherungsversuchen distanzieren kann. Soviel Sozialpädagogik darf sein, toll gemacht.

Was genau die Wende bewirkte bei Boerne bleibt auch mir ein Rätsel. Und dass der Täter nach den Verhören und der U-Haft direkt zum alten Opfer geht erscheint auch etwas gewagt. Davon abgesehen aber ein solides Skript, Kompliment.

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Karl F.

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Bewertung5.0Geht so

Jan Josef Liefers und Axel Prahl super wie immer.Zum Glück ist der besondere Humor,der den MS-Tatort so besonders macht nicht ganz unter den Tisch gefallen.
Aber mal ganz ehrlich : Ich wünsche mir die alte Tonart zurück.Das war zu ernst.Und ernst sind ohnehin schon alle anderen Krimis.Ich hoffe man behält in weiterer Folge den gewohnten MS-Tatort Humor den man bis jetzt kannte,bei.Genau der unterscheidet den MS-Tatort von allen anderen Krimis und macht ihn so besonders.Natürlich ganz besonders auch die hervorragenden Schauspieler,die ihn erst so richtig zur Geltung kommen lassen.Würde es dieses Team einmal nicht mehr geben,würde ich ganz schön traurig sein ;-)

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rkuehne

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Wie immer bei den Münster-Tatorten große Unterhaltung, auch wenn es diesmal ernster zuging als in den letzten Ausgaben. Trotzdem gabs genug zu lachen ("wenn ich mal eine kleine Familie gründen will, weiß ich ja an wen ich mich wenden muss" Boerne zu Alberich). Die kleine logische Lücke mit der Zeitung die Boerne liest hab ich auch nicht verstanden, aber bei den Münstertatorten kann man da schon mal ein Auge zudrücken....

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tigger 38

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Ich fand den Tatort sehr gut, leider muß ich auch fragen: Was hat Boerne dazu bewegt, als er Zeitung las, auf einmal Thiel zu glauben? Ansonsten muß ich sagen, ich finde die beiden total super mit dem etwas anderen Tatort , mit viel Spaß und Sprüchen und finde die Kritiken ungerecht, denn warum muß es immer nur spießig sein im Deutschen Fernsehen?

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derblonde

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Wie immer gelungener, münsteraner Tatort mit beklemmendem Ende.

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Alba

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Bewertung7.5Sehenswert

Warum kommt Boerne plötzlich auch zu der Einsicht, dass es sich bei dem Mann, der die Frau zum Kaffee eingeladen hatte, um den Täter handelt?

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denise

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Bewertung6.0Ganz gut

Ordentlich gemacht - wenn auch ein wenig zuviel des Guten. Zumindest bezüglich der allzu voreiligen Kollegen, denen es an Loyalität fehlt und den diesmal sehr schwermütigen Komissar. Axel Prahl zeigt aber einmal mehr, dass er ein ernstzunehmendes Kaliber ist.

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isseult

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Ich fand den Film schon eindrücklich, wenn mir auch das Gefrotzel sonst lieber ist.

Aber bitte: Warum wusste Börne plötzlich, dass der Kröger doch der Täter ist und lässt den DNA-Test machen?

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