Ten Minutes Older: The Trumpet

Ten Minutes Older: The Trumpet (2002), DE/GB
Laufzeit 92 Minuten, FSK 6, Musikfilm, Kinostart 19.12.2002

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von Wim Wenders und Spike Lee, mit Markku Peltola und Kati Outinen

Mit aller kreativer Freiheit bringen die Regisseure ihre persönliche Interpretation von “Zeit” in jeweils zehn Minuten auf die Leinwand. Innovativ und provokativ spie- gelt der Film entscheidende menschliche Erfahrungen: Geburt und Tod, Liebe und Sex, das Drama des Augenblicks, Geschichte und urzeitliche Mythen – an so verschiedenen Schauplätzen wie dem Dschungel Südamerikas und den Straßen von New York. Kombiniert in einem Feature-Film, gewinnen die individuellen Kurzfilme der einzelnen Regisseure eine neue Bedeutung. Die Verbindungssequenzen werden durch das beeindruckende Trompetenspiel von Hugh Masekela untermalt.


Cast & Crew


Kritiken (1) — Film: Ten Minutes Older: The Trumpet

Kirsten Liese: BR Online, WDR3, Darmstädte... Kirsten Liese: BR Online, WDR3, Darmstädte...

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8.0Ausgezeichnet

Wie 99 € Films und 11'09''01 ist Ten Minutes Older –The Trumpet eine Kurzfilmkompilation zu einem vorgegebenen Thema. Sieben namhafte Regisseure erzählen eine zehnminütige Geschichte über die Zeit. Ihre jeweilige künstlerische Handschrift ist unverwechselbar. So gibt sich beispielsweise Aki Kaurismäki gewohnt lakonisch, Jim Jarmusch kultiviert seinen Minimalismus in sparsamem Schwarz-Weiß; Wim Wenders zieht es "on the road". Trotz vorgegebenem Leitmotiv und obwohl kein Filmemacher wusste, was die Anderen drehen, ergibt sich eine thematische Vielfalt von denkbaren Aspekten des Zeitlichen: Es geht um fundamentale menschliche Erfahrungen wie Geburt, Tod oder Liebe, Politik, urzeitliche Mythen und unterschiedliche historische Epochen.

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Kommentar — Film: Ten Minutes Older: The Trumpet

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Shorty06

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Ten Minutes Older - The Trumpet. Wie es so üblich ist bei Kurzfilmkompilationen, gibt es einige eher enttäuschende Beiträge, sowie einige herausragende.

Aki Kaurismäki's: „Dogs Have No Hell“ - Nicht wirklich ein besonderer Beitrag, aber ein befriedigender Opener. Nichts spezielles.

Victor Erice's: „Lifeline“ - Ebenfalls eher ein mittelmäßiger Kurzfilm. Doch durch die Thematik interessanter als der Eröffnungsfilm.

Werner Herzog's: „Ten Thousand Years Older“ - Mit Abstand der beste Kurzfilm dieser Sammlung. Werner Herzog dokumentiert in seiner typischen Art den Weg des Aussterbens der letzten Ureinwohner Brasiliens. Fantsastisch.

Jim Jarmusch's: „Int. Trailer Night“ - Ein ziemlich gelangweilt wirkender Kurzfilm über eine Telefonat während der Arbeit einer Schauspielerin. Sehr mau.

Wim Wenders': „Twelve Miles to Trona“ - Sehr gut gefilmter 10-minütiger Drogentrip, der mehr als das ist. Ein Nahtoderlebnis. Sehr guter Kurzfilm.

Spike Lee's: „We Wuz Robbed“ - Spike Lee zeigt seinen Ärger über die mediale Manipulation der Wahlen von 2000 durch Interviews, welche er mit verschiedenen Wahlkämpfern, die Al Gore unterstützten und sich betrogen fühlten, führte. Starker Beitrag.

Chen Kaige's: „100 Flowers Hidden Deep“ - Ein einzigartiger Beitrag, über eine Umzugsfirma und einen verrückten Kunden, der doch mehr zu wissen scheint als die anderen. Chinesische Kultur und deren Verfall wird hier behandelt. Ich fand diesen Beitrag eher mittelmäßig.

Insgesamt eine sehr schöne Kurzfilmsammlung, die zwischenzeitlich einige Fünkchen Meisterhaftigheit versprühen kann.

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