Tess

Tess (1979), GB/FR
Laufzeit 164 Minuten, FSK 12, Drama, Kinostart 25.10.1979

4.9 Kritiker
6 Bewertungen
Skala 0 bis 10
5.8 Community
88 Bewertungen
5 Kommentare
Tess - Bild 8842
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von Roman Polanski, mit Nastassja Kinski und Peter Firth

Als John, der Vater von Theresa, erfährt, daß seine Familie mit den reichen d’Urbervilles verwandt ist, schickt er seine Tochter, die alle nur “Tess” nennen, zu der “neuen” Verwandtschaft. Ihr Besuch dort verläuft allerdings sehr unerfreulich: Tess wird von ihrem Cousin Alec vergewaltigt. Unter diesem Vorfall hat auch ihr weiteres Leben zu leiden. Wieder zu Hause bringt sie bald ein Kind – Resultat der Vergewaltigung – zur Welt, ihrem Bräutigam Angel vertraut sie allerdings erst nach der Hochzeit ihre Lebensgeschichte an. Dieser ist davon gar nicht begeistert, weshalb er sie auch gleich wieder verlässt.


Cast & Crew


Kommentare (5) — Film: Tess

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oregon

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Bewertung6.5Ganz gut

Der Film ist von der Handlung her eher banal und langatmig. Was ihn auszeichnet sind die Bilder, die mitunter eine atemberaubende Schönheit ausstrahlen.

Diese Schönheit entsteht durch die langsame und behutsame Art der Kameraführung. Es ist mit Sicherheit kein Film für action-Fans oder für Liebhaber von ausgeklügelten Handlungssträngen.

Die filmische Atmosphäre, die durch diesen Kontrast entsteht, ist durchaus erinnerungswert. Es ist langsames Erzählkino im klassischen Sinn mit vielen schönen Einzelbildern, aber ohne eine mitreissende Gesamtkomposition.

Insgesamt ist es aber meiner Meinung nach eher ein rein visuelles Vergnügen als eine Meisterleistung auf allen Gebieten der Filmkunst. Sehenswert, aber kein Meilenstein.

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alanger

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Bewertung6.5Ganz gut

dank nastassja kinskis darstellung ein durchaus sehenswerter film. aber der typische polanski touch der frühwerke fehlt hier ...zu oft.

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Kubrick_obscura

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Bewertung5.5Geht so

Breit angelehnte Literaturverfilmung mit den typischen Adaptionsproblemen. Obwohl ich das Buch nicht kenne, sind die Kürzungen enorm spürbar. Besonders am Anfang macht die Erzählung Sprünge, die an einen Trailer erinnern. Dabei geht der Film 3 Stunden!!! Was dann auch wieder zu Längen führt. Die Handlung ist an sich nichts besonderes und erinnert teilweise an eine Soap-opera. Da können auch die grandiosen Schaupielleistungen nicht drüber hinwegtäuschen. Allerdings, absolutes Highlight dieses Filmes ist DIE KAMERA. So was habe ich schon lange nicht mehr gesehen. "Tess" ist der erste Film, der es schafft eine Caspar-David-Friedrichsche Atmosphäre aufkommen zu lassen. Ganz Groß!

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Miss Sophie

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Bewertung2.0Ärgerlich

Ganz übel langweilig.

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Griselda

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Bewertung4.5Uninteressant

Es ist eigentlich unbegreiflich, wie eine mit im Prinzip allen Attributen gesegnete Schauspielerin reihenweise so mäßige Filme drehen kann. Mir gefällt in diesem Film, wie in vielen "Nasti" Filmen nicht, wie die Schauspielerin ständig mit stereotypen Mitteln der Mimik agiert. Irgendwie ist sie für mich "Baby Schmolllippe". Kommt mir so vor, als hätte sie irgendwann einstudiert, womit sie ihrem Vater oder Männern gefiel und sich nie darüber hinaus entwickeln können. Die ewige Kindfrau finde ich zum Gähnen langweilig, wann immer sie diese hervorzaubert, und das tut sie oft.

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