Texhnolyze
テクノライズ Tekunoraizu (2003), Science Fiction-Film, Animationsfilm
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Tief im Inneren der Erde befindet sich die experimentelle Zukunfts-Metropole Lukuss – ein Ort, an dem Verbrechen und kompromisslose Bandenkämpfe ebenso zur Tagesordnung gehören wie Mord und Genmanipulation. Inmitten dieser Welt lebt der junge Kämpfer Ichise, ein unheimlich willensstarker Vertreter seiner Zunft, der für seine jüngsten Bemühungen mit einer Prostituierten belohnt wird.
Cast & Crew
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Kommentare
Kommentar schreibenSelcarnor 2011/08/14 17:56:35
Kommentar löschen>Texhnolyze< (wieder mal so ein verständlicher Name), was soll ich über dich schreiben?
Nein, mal ganz im Ernst, was soll man über >Texhnolyze< schreiben? Ich glaub es passt, wenn ich schreibe die Serie ist experimentel...
1. Optik
Die Bilder sind sehr düster gehalten und alles in allem ist alles sehr trostlos. Die Charaktere sind recht gelungen gezeichnet (wobei immer gern auf die Gesichter bzw. die Augen fixiert wird). Die Hintergründe hätte man dagegen besser machen können. Dazu kommen sehr wirre Schnitte und Bildfetzen, die das Gatze etwas verstörender machen.
2. Sound
Hier gehts auch recht außergewöhnlich zur Sache. Der Soundtrack ist aus Chorklängen, Synthesizermusik und verstörenden Klängen zusammengemixt. Klingt herrlich düster und bedrückend, passt aber nicht immer. Was aber extrem auf die Nerven geht, sind die ständigen lauten und sehr penetranten Atemgeräusche.
3. Inhalt
Jaaaaaaa.... Wo fange ich hier zur Hölle an?
Die Geschichte erfordert sehr viel Konzentration und ist an sich gesehen sicher sehr einzigartig. Es bleibt auch Haufenweise Interpretationsspielraum offen, wobei die Serie in der Hinsicht aber nicht an >Neon Genesis Evangelion< heranreicht, wo ich mir selbst heute noch Gedanken zu mache.
Die Inzenierung ist recht speziell und hier liegt wohl der Haken: Nicht jeder - auch ich nicht - ist ein Fan von so einem extrem experimentellen Verlauf.
Zuerst mutet es an wie eine Gangstergeschichte (wovon ich auch kein Fan bin), wird aber dann immer... außergewöhnlicher. Der Besuch an der Oberfläche würde ich als >interessant< bezeichen. Mehr sage ich dazu nicht.
Das Ende ist so, wie ich es in etwa erwartet habe. Man kann soviel sagen, dass man nach dem Abspann keine gute Laune haben wird (SPOILER! Oder auf Deutsch: Alle verrecken).
Aber eines kann man sicher sagen: Die Strory geht eher gemächlich voran und zwar sehr gemächlich und so einig Male kommt gähnende Langenweile auf. Die ansprechende Atmosphäre hilft darüber auch nicht hinweg.
Auch die Charaktere sind anders als sonst irgendwo und können auch getrost als sehr tiefschichtig bezeichnet werden.
Allerdings geht einem der Hauptcharakter mit seinem notorischen Schweigen und seiner Passivität schon nach wenigen Episoden auf die Nerven.
4. Fazit
>Texhnolyze< ist wirklich nicht für jeden geeignet und auch bei mir hielt sich das Interesse die gesamte Serie über in Grenzen. Das Ganze kann man manchmal wirklich als Kunst bezeichnen und man sollte schon auf der Suche nach was Neuen und Außergewöhnliches sein und einen ruhigen Erzählstil bevorzugen um hiermit warm zu werden. Einen Pluspunkt ist aber noch der wirklich sehr finstere Charme der vorherrscht.
Ach ja, und zartbeseitet sollte man auch nicht sein, da es hier manchmal sehr hart und blutig zur Sache geht.
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spacedingo 2011/06/13 15:33:14
Kommentar löschenEigentlich ganz interessante Geschichte, für einen Großstadthekticker wie mich jedoch viel zu langatmig. Ausserdem wirkt das ganze etwas lieblos gestaltet, Ergo Proxy wartet ebenfalls mit einer sehr tristen bzw. düsteren Welt auf ist aber vergleichsweise detailierter gestaltet worden . .. .
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