The American - Kritik

US 2010 Laufzeit 105 Minuten, FSK 12, Thriller, Drama, Kinostart 16.09.2010

Kommentare zu The American

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    craax 27.09.2014, 08:01

    George Clooney liefert uns ein Beispiel aus dem prekären Dasein einer bedrohten Art.
    In diesem Hybrid aus amerikanischem und europäischen Film bringt seine Rolle ihre längst ausgefeilte, zur Gewohnheit und zweiten Natur gewordene Destruktivität ins perfekt ausgewogene Gleichgewicht, das in nahezu vollkommener Unbeweglichkeit zum statischen Aushaltepunkt stark zerrender vorhandener Kräfte an beiden Enden wird : die Ruhe täuscht.
    Dabei ist es seine, aus amerikanischen Sehgewohnheiten, anerzogene Art, die uns einen unerhörten Akt von Overacting – des Drehbuchs- akzeptieren lässt : denn gleich zu Anfang beseitigt er in einem infernalischen Akt des Schiefgehens nicht nur unvermittelt aus dem Nichts auftauchende Widersacher (deren Herkunft, Sinn +Ziel außer bloßem vorhandenen Vernichtungswillen weiter nichts zu bedeuten haben), - und solches N i c h t s umgibt diesen Killer stets vorerwartet nah drohend-, - sondern er bereinigt und stellt auf Null gleich a l l e s außer ihm /in spontaner Kurzschlußhandlung, was nicht versichert e r ist
    (...und eine Liebe ist nun mal eine notwendige Verlängerung aus uns selbst hinaus).
    : Aber bloßer Instinkterhaltungsreflex existenzieller Bedrohung an der Wurzel eliminiert spontan Sämtliches dem er nicht ur-vertrauen kann,- und da ist nichts mehr : außer dem reduziertesten Kern des eigenen animalischen Selbst, unter irgendwelcher Persönlichkeits- oder Zivilisationstünche. So steht es um ihn : wenn alles und jedes, das nicht zum allerinnersten engstmöglichen Kreis einer Person und Persönlichkeitsbeschränkung gehört, nur zum eindimensional Feindempfundenen, Bedrohlichen wird.

    Clooneys Killer leidet also an einer ausgewachsenen Paranoia – die selbst das verschlingt und mit Untergang bedroht, was er liebt,- oder zu lieben bereit wäre, wenn er könnte. Er ist in des König Midas Rolle: alles, was er berührt, wird zur Quelle seines Aushungerns, durch – in dessen Fall Gier – in seinem durch Angst und Misstrauen + selbstreproduzierter Lohn der Qual : Folge einer elend missglückten Daseinskonsequenz. Am Geld liegt es nicht : finanziell lohnen tut sich solches Manifestieren und handwerkliche Geschicklichkeit schon. Wir dürfen Zeuge werden, wie ein Profi mit einem Kugelkopfhammer und erschauerlichem durch Erfahrung gestähltem KnowHow eine gewöhnliche großkalibrige Unterlegscheibe, unter eben alles einbeziehenden und vorausbedenklichen Vorsichtsmaßnahmen, in nichts als nur das formsanfte Mündungsende einer vollkommen durchtriebenen Zerstörungsmaschinerie verwandelt. Sein vom Sinn der Existenz abgekehrtes Dasein richtet sich an diesem Ende wieder gegen seinen Anfang zurück : erschaffenes Leben zielt auf Zerstörung von Leben, und also: zerstört sich selbst. Er „bemerkt“ es nicht, obwohl er es spürt. Er ist gefangen in einem Kreislauf der Vernichtung : seinem Kreislauf-Käfig, in dem er kreist, und – vergeblich- an Gitterstäben, von Angst und Befürchtung, rüttelt.

    Fast schon zu viel emotionale Tangation bürdet dabei George Clooney oder das Drehbuch der erwiesenen erforderlichen Kälte dieses Killers auf : oder ist es eben nicht Kälte, sondern Unterdrückung, und Ausweichen? Leider steht der Regisseur scheint 's ein wenig zu sehr unter der Kuratel von diesem oder Clooneys Macht der Persönlichkeit, und lässt sich zu folgsam von diesem wohin und wie es will lenken : da hat L. Besson seinen Profi doch mit erheblich mehr glaubwürdig eingeschränkter und doch nicht stumpfer oder dumpfer Realisierungs-Behinderung ausgestattet. Insgesamt ist Clooneys Professionalität doch etwas zu warm und leidenschaftlich empfänglich (wie die Kamera) für jede Form von Schönheit, vor allem weiblicher, und, das kann -ich- allerdings gut verstehen, der Schönheit italienischer abruzzischer Environce: aber da hätte ich mir doch etwas mehr Distanz, und verhalteneres Brodeln UNTER der Oberfläche, statt auf ihr, gewünscht. An Clooney liegt es wohl nicht : ich denke, es war einfach Schwäche von Drehbuch, Schnittregie ODER bereits zuvor erforderlicher souveräner oder entschlossener Einfädelungscapabilität am Set und beim Dreh.

    Wie auch immer : legt >Edward< (erkennbar falsch) ein Stück versuchten Wegs aus seiner Isolierung zurück in Richtung Welt-Anbindung, und Zukunftsentschlusses : anhand des Rufes eines väterlichen 'Priesters', mit dem er über das Desinteresse Gottes : also wahrlich Nihilismus - in fehlender Rücksicht auf ihn spekuliert, viel mehr aber verführt von der Schönheit der Welt selbst: eines solchen „Orts“, den er mit Rückständen seiner Munition verseucht, das ein unschuldiger Bestandteil dieser an ihm verletzt werden kann,- oder weiblicher Weichheit, Sanftheit, und Liebesfähigkeit : alles ruft ihn an; und fordert zugleich, von perfekter gleichgearteter Tarnungs-Mimikry, solcher Schönheit, in einer anderen gezüchteten Killermaschine, weitere verstrickte Funktion in ihr. Das ist sein Zwiespalt. Er spürt beides : Kälte, und Wärme, und streitet in ihm. Zuletzt geht es aus, wie es ausgehen muss : die Maschinerie versagt. Wieviel Absicht und Vorbereitung, Intention, und gar höhere, darin gefeilt lag, weiß nur der sanft zirkelnde aufsteigende, zuletzt beobachtete Flug – einer bedrohten Art.

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      floii 15.09.2014, 21:31

      wortkarg, geruhsame und atmosphärische bilder, stille musik.. aber alles andere als langweilig

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        Bleecher 19.07.2014, 18:43

        Entweder hört man das Klirren von Waffenstahl, wenn er ein Gewehr zusammenschraubt oder das Röhren des Motors des Kleinwagens, welches der Amerikaner fährt.
        Das beste an diesem Film sind die traumhaft schönen Bilder der italienischen Kleinstadt Castel del Monte in den Abruzzen. Das weckt bei mir Reisefieber.
        Aber was ist mit den Schweden? Wer sind sie? Wer beauftragt sie? Wer ist dieser italienische Auftragsgeber? Die Götter wissen es.
        Es wird angestrengt versucht, dem Film etwas tiefgründiges zu geben; leider ohne Erfolg. Die Frauen kommen entweder als Huren oder als Femmes Fatale daher. Dazwischen gibt es nichts. Das Ende wirkt zugleich banal und lustlos heruntergekurbelt.
        Dafür eine mittelmäßige 5.0.

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          brucelee76 05.07.2014, 15:29

          Hallo zusammen,

          okay lieber George wir wissen wie sehr du Nord-Italien liebst. Aber wenn du schon mal als wortkarger Amerikaner in Nord-Italien umher irrst, dann bitte ein besseres Drehbuch beim nächsten mal.
          Soweit wir wissen bist du ein Auftragskiller (für wen und warum?! egal), der in Nord-Italien unter taucht. Ja klar wir wissen wie geil du bist. Sogar eine hübsche Puttana kann da nicht wieder stehen und verliebt sich in dich. Ein dubioser Pfarrer, ein Kaffee-Liebhaber, Klimmzüge, eine Unterweisung wie man Gewehre aus Rohren und Schrauben bastelt und und ...

          Mein Fazit: Irgendwie habe ich das Gefühl das ist ein sehr persönlicher Eigen-Film über Georges große Liebe Nord-Italien. Langweilig und nichts aussagend. Leute da trinke ich lieber ein paar Biere und blättere in Reise-Magazine und Damen-Unterwäsche-Kataloge rum. Da habe ich mehr davon :).

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            TheRambostar007 08.06.2014, 19:01

            Endlich mal wieder ein etwas ruhigerer Film. Manchmal braucht man vom normalen Kino-Blockbuster-Krawall auch mal eine Pause und da kommt "The American" mit seiner guten Musik, den wenigen Dialogen und den schönen Naturaufnahmen genau richtig. Trotzdem ist der Film nie wirklich langweilig oder gar schleppend. Er pendelt sein Tempo genau richtig ein. Manchmal gibts eine Verfolgung, dann eine Schießerei, doch nichts nimmt überhand. Auch Herr Clooney (welcher für mich sonst immer der Inbegriff von Hollywood ist), spielt die Rolle des einsamen Killers sehr gut, ist nur eben ungewohnt ihn in einem so kleinen "Filmchen" zu sehen. Mit dem Ende hat man es wohl gut getroffen, da gäbe es viel schlechtere Alternativen.

            Fazit: Entspanntes Thriller-Drama ohne viel Action, dafür aber mit dem richtigen Gespür für Ruhe und tolle Bilder.

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              derblonde 04.05.2014, 16:41

              Etwas zu ruhiger, aber toll fotografierter Thriller über einen Auftragskiller. Das Ende ahnt man voraus. Aber Clooney kommt wie immer cool daher.

              • 2 .5
                Pe_Be 29.04.2014, 05:03

                Mist! Ich mach mich doch sonst immer vorher! schlau über einen Film. Diesmal nicht. Clooney - so dachte ich - ist wohl ein Garant für spannende oder außergewöhnliche oder auch mal humorvolle Filme. Tja, hätte ich doch mal besser kurz hier reingeschaut. Ich schließe mich all denen an, die den Film bis max. 6 bewertet haben. Besonders CIT, Sar AH, Ann Hornaday: TWP, Keky (bis zum Mittelteil), Low Ridah und allen anderen. Wirklich gute Rezensionen! Der Film ist langweilig! Unsinnig. Und teils nervend. Und megaüberflüssig. Ca. 2 Std. Zeitverschwendung. Mist!

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                  ShayaNova 28.04.2014, 08:37

                  ein verschlafenes bergdörfchen: clooney pumpt sich auf, clooney trinkt nespresso, clooney fährt in der gegend herum, clooney vögelt, clooney bastelt, und dann fängt alles wieder von vorne an. irgendwie war mir das zu wenig. teilweise dachte ich, ich wäre in einem werbespot gelandet, wahlweise für autos, kaffee, auslandsreisen, bordelle oder wie-bastelt-man-sich-ein-gewehr.

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                  • 3 .5
                    spackmat 27.04.2014, 23:39

                    Ich habe mich zwar die ganze Zeit über gefragt, ob noch irgendwas passiert oder sich eines der rätselhaften Ereignisse aufklärt, aber obwohl ich schon früh geahnt hatte, dass dem nicht so sein würde, bin ich dran geblieben. Der Zuschauer wird mit der versatzstückhaften Handlung alleine gelassen, so wie auch der Hauptcharakter, der sich offensichtlich seinen eigenen Reim auf alles macht. Bei solchen Filmen darf man nicht nach irgendeinem Warum fragen oder erwarten, dass irgendetwas eindeutiges passiert. Er fließt einfach nur in seinem emotionslosen Stil vor sich hin, im Grunde eine auf Spielfilmlänge ausgedehnte Kurzgeschichte.

                    Ich frage mich bei solchen Filmen immer, für wen die eigentlich gedacht sind? Für mich jedenfalls nicht wirklich, zu allem Überfluss finde ich nämlich in diesem Fall die Umgebung nicht mal besonders reizvoll. Das ist schlecht, denn dann bleibt nicht mehr viel zu mögen. George Clooney passt natürlich großartig in die Rolle, immerhin. Insgesamt ein faszinierender Film. Faszinierend, weil er langweilig, emotionslos und uninteressant ist und trotzdem irgendwie fesselnd.

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                      Melcon 27.04.2014, 01:58

                      Was langweilig wirkt, geprägt von ruhigen Einstellungen, wenigen Dialogen und einer Landschaftlichen tristes, lud geradezu zum wieder ausschalten ein. Tja, und es entwickelte sich ein melancholisches Werk wie ein Gedicht. Mystisch, Ausdrucksstark, klare Linie mit perfekten Cast.

                      "The American" ist gewiss Kurzweilig, Fokussiert aufs Wesentliche.

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                      • 5 .5
                        Heimacker 27.04.2014, 01:38

                        Der Gluni Schorsch ist ein Krimineller. Erst erschießt er eben mal so drei Leute in Eis und Schnee, darunter seine Geliebte als Kollateralschaden, dann fährt er nach Italien, um ein Gewehr zu basteln. Im Versandhandel und beim Sohn des Ortspopen besorgt er das Material und gibt uns dann den Jean Pütz der Büchsenmacher - für eine killende Büchse, klar. Da Italien aus Popen und Nutten besteht, bändelt er mit beiden an.
                        Es gibt viele Postkarten-Landschaften und schöne Menschen zu sehen. Das war's dann auch schon. Ich habe mir vor lauter Thrill bald in die Hose geschissen, wenn ich nicht gerade am Eindösen war. Thema und Showdown - zig Mal gesehen, und meistens besser!

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                        • 5 .5
                          Donnos 27.04.2014, 01:26

                          Tolle Landschaften...bis auf die letzte Szene fand ich auch das Ende ganz gelungen. Motivationen, Spannung und selbst Logik bleiben aber zu oft im argen, sodass für diesen "ambientereichen" Film mit seinen 1990er-Dialogen leider keine bessere Punktzahl drin ist. Unta dieseeh synechrohe füre italienischehe unte espanische Mensche gehte mire enorm auffe diehe Zeiger, amigo i amici, eh?

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                            cronic 29.12.2013, 13:45

                            Ein sehr ruhiger Thriller, von dem ich mir letztendlich jedoch mehr versprochen habe, fand die Kritiken teilweise zu gehyped

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                            • 9
                              morn 17.12.2013, 12:22

                              Grossartiger Film. Bedächtig erzählt, hervorragend fotografiert, gute Geschichte & engagierte Protagonisten ... Empfehlung!

                              • 6 .5
                                Voutshy 09.12.2013, 00:20

                                Sehr europäisch. Daher wahrscheinlich auch für die meisten Hollywood-Fanaziker hier zu langsam oder zu langatmig.

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                                • 7 .5
                                  DrMcKay 27.09.2013, 17:49

                                  George Clooney als Auftragskiller in einem gut unterhaltenden Thriller. Als Auftragskiller Jack sich nach seinem nächsten job zur Ruhe setzen will, versucht sein ehemaliger Auftrageber ihn noch vorher aus dem Geschäft zu ziehen. In einem kleinen italienischen Dorf soll Jack bei seinem letzten Auftrag selbst zum Opfer werden. Der Film bietet dem Zuschauer eine sehr gut inszenierte Jagd zwischen den Kontrahenten. Die Atmosphäre des Films ist spannend und fesselnd. Den ganzen Film über gibt es kaum Szenen bei denen der Unterhaltungs- oder der Spannungsfaktor nicht zugegen sind. Die Story ist spannend erzählt und bietet dem Zuschauer einen wirklich guten Thriller mit einem fantastischen Finale. In diesem Film macht George Clooney eine wirklich gute Figur, was auch bei allen anderen Schauspielern der Fall ist. Ein gut gelungener Thriller mit einem tollen Setting.

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                                  • 7 .5
                                    fabiolous 24.07.2013, 18:16

                                    Wohltuend ruhig, schön inszeniert. Werde ich mir definitiv an einem ruhigen Sonntagnachmittag noch mal ansehen. Und Clooney ist der geborene Espressotrinker.

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                                      VisitorQ 09.05.2013, 18:40

                                      Ein Film, der auf recht geteilte Meinungen stößt. Die einen sind begeistert, andere hingegen finden ihn pupsig. Mir hat dieser recht ruhige Film mit seiner chilligen Atmosphäre sehr gut gefallen. Ulkige Randnotiz: Hatte den ganzen Film über einen Ohrwurm von "no no never" von Texas lightning. Da guckste, was? https://www.youtube.com/watch?v=Zuw7nTJj_I4

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                                        statist 22.04.2013, 23:10

                                        Ein stiller Lichtblick in der ansonsten sehr äußerlichen Originalitätssucht vieler Inszenatoren.
                                        Eine stilistisch mehr als sichere, genussvolle Filmerfahrung.
                                        Clooney wiedereinmal ein Mann, der nur mit wenigen Feinheiten seine Figur zeichnet. Das überzeugt!
                                        (Das etwas zu dicke Schlussbild lasse ich einfach außer acht.)
                                        Natürlich kann man immer sich lasziv zurücklehnen und die romantische Beziehung zu einer Prostituierten belächeln und als naive Phantasie belächeln.
                                        Wer den Mut hat, heutzutage noch solche Geschichten zu erzählen, gehört gerade deswegen ausgezeichnet.
                                        Da dreht dieser Anton Corbijn jahrelang Musikvideos und macht großartige Photographien, dann dreht er seine ersten zwei Filme - und das sind sofort ordentliche Hausnummern!
                                        Allein, wie konzentriert und liebevoll Clooney die Waffe zusammenbaut...
                                        Ein Genuss, der Streifen von Anfang an!
                                        Ein unglaublicher Skandal, dass dieser Film gerade mal eine, auch nicht sehr bedeutende, Nominierung bekommen hat.
                                        Wenigstens die hochsensible Kamera hätte mehr gewürdigt werden sollen.
                                        Ein Beweis mehr dafür, dass Preise am Ende nicht viel aussagen.
                                        Unbedingt ansehen!

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                                          CIT 23.03.2013, 20:59

                                          Viele bezeichnen den Film als langweilig, da kann ich mich nur anschließen. Langweilig.

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                                            Sar AH 02.01.2013, 21:55

                                            Ich habe mich noch nie bei einem Film so gelangweilt.

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                                              LivingDead 29.10.2012, 00:58

                                              Wohltuender Genrebeitrag, der durch seine Inszenierung, welche der altmodischen Langsamkeit frönt (altmodisch in diesem Zusammenhang im besten Sinne), und einem völlig gegen den Strich gecasteten Clooney, Akzente zu setzen versteht. Denn sicherlich ist die Geschichte rund um einen Killer, der nach seinem letzten Job endlich aussteigen möchte, nicht neu, die Herangehensweise aber schon. Vor allem wenn Clooney gleich in den Anfangsminuten auf eine ganz eigene Art und Weise „Schluss“ mit seiner Freundin macht, dann fällt der Hauptcharakter als Identifikationsperson schon einmal komplett durch. Daher fällt es auch immer wieder schwer, Zugang zu dieser Person zu finden, welche den gesamten Film über zu keinem einzigen Lächeln in der Lage ist (nein, das bekannte Clooney-Lächeln gibt's hier beileibe nicht!) und wenig von seinem Inneren preisgibt. Dass Clooney dennoch in dieser Rolle besteht, ist ein großes Kompliment für ihn und auch den Film.

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                                                bluebigpappa 31.08.2012, 23:49

                                                Gefällt mir! Eine positive Tranigkeit des Films mit sehr anmutigen Bildern. Auch hier spielt George Clooney seine Rolle gut und "ehrlich". In einem Beruf gefangen und auf der Suche nach einem neuen Leben. Irgendwas fehlte zwar aber ich mag den Kerl (Clooney) und finde es toll wenn ein Film nicht nur hektisch ist oder mit Effekten überladen ist- langsam kommt man auch ans Ziel! ^^

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                                                  ProsperDune 16.08.2012, 12:54

                                                  Vor der Zweitsichtung waren es noch sieben Punkte. So festigt sich erneut mein Glaube, dass man jeden Film mindestens zweimal gesehen haben muss, um ihm gerecht zu werden. Das ist jedenfalls bei mir der Fall...

                                                  Was habe ich also in "The American" erkannt, was ich bei der ersten Sichtung nicht wahrnahm?
                                                  "The American" beschäftigt sich (inhaltlich nicht gerade originell, allerdings äußerst eindringlich inszeniert) mit dem typischen Motiv des einsamen Profikillers, dem das Verlangen nach Freiheit, Sicherheit und Liebe zum tödlichen Verhängnis wird.
                                                  Und wieso habe ich das nicht schon früher festgestellt?
                                                  Nun ja, "The American" ist ein ziemlich introvertierter Film. Ganz subtil wird hier eine starke Atmosphäre der Paranoia, des Misstrauens und der Ungewissheit aufgebaut. Unter der Oberfläche brodelt es gewaltig, vor allem hinter George Clooneys Mimik. Eben das wurde mir erst mit dem zweiten Mal bewusst. Je weniger gesagt wurde, desto mehr fesselten mich die Sehnsüchte des Protagonisten. Das Ende ist zwar vorhersehbar konsequent, aber doch todtraurig.

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                                                    angelmoonsoul 15.08.2012, 15:12

                                                    Warum hab ich mir den Film bloß ausgeborgt! Der Film ist ja sowas von langweilig! *Meine Güte* George Clooney ist ja sonst nicht schlecht in seinen Filmen, aber der Film ist ja voll blöd ...

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