The American - Kritik

US 2010 Laufzeit 105 Minuten, FSK 12, Thriller, Drama, Kinostart 16.09.2010

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Kritiken (23) — Film: The American

stuforcedyou: Die Drei Muscheln, CinemaFo...

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4.0Uninteressant

Traumhafte Bilder. Perfekt für einen Bilderrahmen oder die heimische Pinwand und dazwischen betreibt der Clooney George Müßiggang, streift durch Wälder und Dörfer, die wie ausgestorben scheinen. Ja, das ist Kunst, voll Corbijn eben. Ganz, ganz toll - zumindest als Dia-Show. Als Film eher ein all zu nüchternes, oft auch verbissen geheimniskrämerisches Killer-Drama, ohne auch nur einen ansprechende Aktion oder Charakter. Künsterlisch wie stilistisch hochwertig und (pseudo-)tiefgründig, unterhaltungstechnisch eher ein Schuss in den Kopf.

"The American" beweist es: Langeweile kann so verdammt gut aussehen.

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lieber_tee

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Großes Problem vieler möchtegern Arthouse-Filmen. Sehen toll aus, wirken aber selbstgefällig, langweilig und ununterhaltsam. Ist arg überspitzt, ich weiß ;)


Jonesman

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absolut treffend formuliert


Julio Sacchi: Das Manifest

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6.5Ganz gut

Als Profikiller Jack hat sich Clooney jeglichen Anflug von Leichtigkeit und Charme untersagt, vielleicht auch, weil der von Anton Corbijn so streng wie schön inszenierte Film ihn als Wiedergänger von Delons EISKALTEM ENGEL verstanden wissen will. Doch Clooney wirkt fast unglücklich über diese fehlende Ebene seiner selbst; um so schwerer wiegt dieser Verzicht, wenn er weltmännisch italienisch parlierend durchs Dorf flaniert und damit allzu deutliche Verweise auf den italophilen Privatmann Clooney setzt. Seine Präsenz bleibt aber so ungebrochen wie die Präzision seines Spiels, und man kann Corbijn und seinem Star so zumindest nie vorwerfen, sie würden den Berufsmörder glorifizieren.

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fko: filmsprung.ch fko: filmsprung.ch

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7.5Sehenswert

«The American» ist ein meist sehr beschaulicher, dadurch aber keineswegs weniger packender Thriller.

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Corsovilla: SchönerDenken

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10.0Lieblingsfilm

Herr Clooney hat ein wunderbares Händchen für die Auswahl seiner Filme: Nach vielen Ausnahmefilmen wie “Syriana”, “Michael Clayton” oder “Up in the Air” hat er hier wieder die Gelegenheit ergriffen, in einem ausgezeichneten Film eine ausgezeichnete Vorstellung abzuliefern. Corbijn erzählt sehr unaufgeregt und im besten Sinne “klassisch” die Geschichte eines Mannes, der mit seinem bisherigen Leben abschließen will. Ständige Lebensgefahr und der Verzicht auf jede emotionale Bindung, die ihn angreifbar machen würde, drohen ihn zu zermürben. Das Psychogramm eines “Hitman” startet mit einer perfekt inszenierten Eröffnung und endet mit einem schlüssigen Finale. Einer der besten Filme des Kinojahrs 2010 überhaupt. (Mehr im Podcast)

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Sascha Rettig: Tip, fluter, Netzeitung Sascha Rettig: Tip, fluter, Netzeitung

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6.0Ganz gut

"The American" bleibt [...] eine distanzierte Angelegenheit, der es zu selten gelingt, das Geheimnisvolle und die Substanz mehr als Behauptung werden zu lassen. Corbijn wollte ganz offenbar einen besonders smarten Thriller drehen, verschraubt zur überraschend gut funktionierenden Filmmusik von Herbert Grönemeyer aber letztlich doch nur bekannte Versatzstücke, ohne dem Genre eine interessante Nuance hinzuzufügen. Gut auszusehen ist eben doch nicht alles.

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Sm0K1ngGnu

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4.0Uninteressant

Hatte hier noch jemand den Eindruck, da habe einer "The Limits of Control" gesehen und wollte den kopieren? Sehr ruhiger Film, Soundtrack von Grönemeyer fällt überraschenderweise nicht negativ auf. Die italienische Landschaft ist schön anzusehen da achtet man fast lieber auf den Hintergrund als auf die Handlung, die nicht so recht überzeugen kann und erst recht nicht mitreißt. Irgendwie das Standardkonzept, wenn sich jemand denkt "ich mache jetzt einen anspruchsvollen Film". Viele Szenen, in denen nichts passiert, George Clooney trinkt Kaffee, es passiert wieder nichts, dann macht George Clooney Klimmzüge... gähn.

6 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 14 Antworten

Barracuda79

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der Tod der Frau war doch nicht unbeabsichtigt.das war ein Auftrag von ihm


Gentleman Jack

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Doch! Er geht mit seiner relativ neuen "Freundin" oder "Urlaubsbekannten" spazieren, jemand hat ihn aufgespührt und er beseitigt gezwungenermaßen die Zeugin des Schusswechsels, da es keinen anderen Weg gibt nicht in den Knast zu wandern.


Jörg Taszman: Deutschlandradio Jörg Taszman: Deutschlandradio

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8.5Ausgezeichnet

Es ist keine originelle, erst recht keine neue Geschichte, die Anton Corbijn mit "The American" erzählt, also zählt hier nur das WIE. findet nur über die Sinnlichkeit zurück ins Leben. [...]
Anton Corbijn setzt sein ganzes Können als kreativer Bildgestalter ein, arbeitet mit vielen Totalen und schafft suggestive und klare Bilder, in denen die Landschaft der Abruzzen eine wichtige dramaturgische Rolle einnimmt. Gefilmt hat das der deutsche Kameramann Martin Ruhe und mit Herbert Grönemeyers melancholischem Soundtrack ist auch ein weiterer Deutscher am Gelingen dieses sehr europäischen Hollywoodfilms beteiligt.

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Walli Müller: br-online, NDR Walli Müller: br-online, NDR

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8.5Ausgezeichnet

Den Filmbildern sieht man eindeutig das Auge des Fotografen an. Berückend schöne Naturaufnahmen – zunächst aus dem winterlichen Schweden, dann der schroffen abruzzischen Bergwelt – unterstreichen die existenzielle Einsamkeit des Helden. Zum Zentrum seines Films macht Corbijn aber das Gesicht von George Clooney. [...]
Auf Action a la "Nikita" oder "Mr. und Mrs. Smith" wartet man in "The American" vergeblich. Er erinnert stimmungsmäßig eher an Jim Jarmuschs "Last Samurai" oder die wortkargen Western-Klassiker, die Corbijn selbst als seine Vorbilder nennt: "12 Uhr mittags" und "Spiel mir das Lied vom Tod". Ihm gefallen Tempo und Machart der 70er-Jahre-Filme, sagt der Regisseur. Das erklärt die - für heutige Sehgewohnheiten - fast unendliche Langsamkeit seines Films und seinen Mut zur Stille. Dass hier nicht alles vom üblichen Sound-Teppich zugekleistert wird, bringt den sparsam eingesetzten Film-Score um so besser zur Geltung. [...]
Obwohl man hier also das x-te Killer-Porträt vorgesetzt bekommt, schaut man so gebannt wie gespannt zu.

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Dirk Lüneberg: Stadtmagazin [030], film.de...

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7.5Sehenswert

Regisseur Corbijn setzt weniger auf Actionkino, sondern zeichnet das intensive Porträt eines latent verzweifelten, sehnsuchtsvollen Mannes, der seiner Umwelt berufsbedingt mit einer gehörigen Portion Misstrauen begegnet, dies alles aber gerne hinter sich lassen will. Zudem ist es Corbijn hoch anzurechnen, dass er in seiner kontemplativ und stimmungsvoll inszenierten und mit allerlei Genre-Referenzen versehenen Charakterstudie einmal eine andere italienische Gegend zeigt als wahlweise Rom, die Toskana oder ein sonnendurchflutetes Sizilien: Denn die spröde Landschaft der Abruzzen spiegelt zudem wunderbar den gebrochenen Charakter seiner Hauptfigur.

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V. Robrahn: Filmszene.de V. Robrahn: Filmszene.de

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6.0Ganz gut

Wie man es von ihm erwarten darf, gelingen Corbijn gleich eine ganze Reihe wunderschöner, melancholischer und tieftrauriger Bilder. Dazu trägt natürlich die malerische Kulisse des Bergdorfes bei, aber auch die Art wie er seine Figuren filmt oder gelegentlich in verwaschenen Zeitlupenaufnahmen in Szene setzt. [...] Karg und kühl bleibt der Film über weite Strecken [...] und bedient sich einer formalen Strenge, welche die Figuren lieber zwei Worte zu wenig sagen lässt als auch nur eines zuviel. [...] Das wirklich bedauerliche an "The American" ist jedoch, dass Corbijn [...] der Geschichte selbst nur sehr wenig Aufmerksamkeit zollt und dem schon hundert Mal durchgekauten Plot vom aussteigewilligen Auftragskiller kein einziges neues oder originelles Element hinzufügt.

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GrammatonCleric: Equilibrium, X-RATED, DAS M...

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Es gibt in Anton Corbijns "The American" eine Szene, in der George Clooney in einem Café sitzt und seinen Espresso genießt. Im Hintergrund ist Renato Carasones Klassiker 'Tu vuò fà l'americano' zu hören. Ein schöner Anachronismus, könnte man meinen. Jeder, die in diesen Tagen jedoch dem Radio lauscht, weiß, dass das Stück dank einem äußerst erfolgreichen Cover wieder in aller Munde ist. Ein veränderter Text und ein paar zusätzliche Beats und schon hat man einen aufpolierten Song – aus alt mach neu quasi. Der Song ist aber nicht das Einzige, mit dem Corbijns zweiter Spielfilm auf Altbewährtes setzt. Er setzt vor allem auf eines: Ruhe. In Zeiten, in denen ein Kamerastativ nicht weniger als ein Anachronismus angesehen wird, tut es unglaublich gut, einen Regisseur zu sehen, der weiß wie man mit ruhigen, stillen Bildern arbeitet. "The American" ist ruhig, manchmal sogar statisch, aber nie langweilig. Dabei geben die Anfangscredits bereits den Weg vor: Clooney fährt in einem alten Wagen durch einen langen Tunnel eher er im hellen Abendrot ankommt, dabei nimmt man lediglich Umgebungsgeräusche und Herbert Grönemeyers wundervolle Musik wahr, die die ewig lange Einstellung vom fast schon stoisch wirkenden Jack (Clooney) perfekt untermalt. Es sind Einstellungen, die man in heutigen Thrillern fast schon mit der Lupe suchen muss.

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Filmering: Filmering.at

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8.0Ausgezeichnet

The American verfügt über kleinere Ungereimtheiten in Bezug auf die Story, aber wo das Drehbuch kleine Schwächen offen lässt, wird dies durch die geniale Inszenierung von Anton Corbijn überspielt und gerät spätestens durch die vortrefflichen Darstellerleistungen ins Vergessen. The American ist ein atmosphärisch herausragender Film, der sich viel Zeit nimmt um auf teilweise spröde Weise ein Psychogramm eines gehetzten Wildtiers zu zeichnen. Mit viel Präzision und einem einmaligen Gespür für schöne Bilder ist The American ein Pflichttermin für alle Arthousefans. Mainstreamanhänger sollten allerdings einen Bogen um den Film machen.

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Roger Ebert: Chicago Sun Times Roger Ebert: Chicago Sun Times

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10.0Herausragend

The American ist ein fesselnder Film mit dem Fokus eines japanischen Dramas und einer undurchdringlichen Hauptfigur, die Alain Delon in Jean Pierre Melvilles Le Samourai gleichkommt. […]
Der Regisseur Corbijn hat vor allem Musikvideos produziert. Hier malt er eine idyllische italienische Landschaft, die so poetisch ist, wie seine Dialoge schweigsam sind. Es gibt keine falsche Einstellung und das Schauspiel ist präzise kontrolliert.

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Scott Tobias: The Onion (A.V. Club) Scott Tobias: The Onion (A.V. Club)

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7.5Sehenswert

Die Stärken und Schwächen von The American lassen sich mit denen von Corbijns Joy Division Biopic Control vergleichen. Er ist ein geduldiger, anspruchsvoller Filmemacher mit einem guten Auge – ideal für das Thema hier – aber seine Strenge kann den Verdacht nicht ganz beseitigen, dass er nicht viel zu sagen hat. Sein Film ist ein Triumph, aber es könnte ein Triumph der Form über den Inhalt sein.

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Roger Moore: Orlando Sentinel Roger Moore: Orlando Sentinel

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7.5Sehenswert

Knackig, kompakt und kryptisch, präsentiert sich The American als ein Standardthriller über einen Auftragskiller, der George Clooney auf den Leib geschnitten wurde. Gedreht unweit von dessen italienischem Wohnsitz, tief verankert in seiner Darstellung und seiner Starpräsenz, sticht der Film insbesondere durch die Art, wie er Spannung aufbaut, aus der Masse hervor.
Der Regisseur Anton Corbijn nutzt auf brillante Weise die Stille des italienischen Landes, sowie die der Schalldämpfer. Die Stille ist die nervenaufreibendste Zutat des Films.

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Claudia Puig: USA Today Claudia Puig: USA Today

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7.5Sehenswert

Am wenigsten überzeugend ist die Romanze, die sich zwischen Jack und Carla, einer schönen Prostituierten, entwickelt. Trotz einer wunderschön gefilmten, glühenden Liebesszene, wird dieser Nebenstrang gestört durch die Hure-mit-einem-Herz-aus-Gold-Klischees. Fast genauso schematisch ist Jacks zögerliche Freundschaft mit dem Dorfpriester. Wie auch immer, was der Geschichte vielleicht an emotionalem Engagement fehlt, macht er durch seine stille Faszination wieder wett. [...]
Der Film, mit seiner vagen und abschweifenden Geschichte, funktioniert am Besten als Studie eines Einzelgängers, der versucht, seiner Vergangenheit zu entkommen. Trotz seines schroffen Individualismus, wirkt The American auf poetische Weise zutiefst europäisch.

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Kenneth Turan: Los Angeles Times Kenneth Turan: Los Angeles Times

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7.0Sehenswert

Obwohl viele Elemente unseren Appetit anregen und den Film definitiv sehenswert machen, gelingt es The American nicht, ein zufriedenstellendes Ganzes zu servieren. Es wäre gegen die Religion des Films, wenn wir zu sehr an seine Figuren glauben würden, und dieser Agnostizismus, kombiniert mit dem Gefühl der Vorbestimmtheit der Geschichte, fügt seinen großen Ambitionen eine spürbare Wunde zu.

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M. Phillips: Chicago Tribune M. Phillips: Chicago Tribune

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6.5Ganz gut

Zuschauer, die in den Thrillern der letzten Zeit viel geBourned und geSalted wurden, werden The American ein bisschen zu, naja, nachdenklich für ihren Geschmack finden. Der Film ist ein Paradox. Er ist demonstrativ verhalten. Man kann nicht sagen, dass es Corbijn an Sorgfalt mangelt. Man kann jedoch sagen, dass ein Film droht, zum Stillstand zu kommen, wenn die Herangehensweise eines talentierten Regisseurs zu sehr die rigoros kalibrierte Strategie seines Hauptdarstellers widerspiegelt. [...]
Ich habe den Film vor allem wegen seiner Oberfläche genossen. Seine visuelle Kraft ist unbestreitbar. Wie auch sein Schicksal als Publikums-Spalter.

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A.O. Scott: New York Times A.O. Scott: New York Times

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6.0Ganz gut

Die Tugenden des Films stammen eher aus dem Handwerk als aus der Kunst. Seine Präzision ist eher beeindruckend und penibel als belebend. Es ist eine ziemlich gewandte Übung in Genre und Stil. [...]
The American ist nichts weniger als wunderschön. Und der indirekte Weg, den er nimmt, hin zu einer doch eher gewöhnlichen Geschichte, erzeugt eine Atmosphäre von Spannung, die noch zunimmt durch das beschleunigte Herzklopfen von Herbert Grönemeyers unaufdringlicher Musik.

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Ann Hornaday: The Washington Post

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5.0Geht so

The American ist ein Action-Thriller, der sich hartnäckig weigert, Action oder Thrills zu liefern, und der sich stattdessen einem gekünstelten, verlegenem Formalismus hingibt, der außerhalb von Repertoiretheatern oder Seminarräumen von Filmhochschulen kaum zu finden ist.

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Owen Gleiberman: Entertainment Weekly Owen Gleiberman: Entertainment Weekly

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5.0Geht so

The American, inszeniert von Anton Corbijn (Control), ist ein öder, ziemlich griesgrämiger Kunstthriller. Die Rolle verlangt von Clooney, dass er seinen Charme nahezu völlig abstellt, und ehrlich gesagt, sieht er ohne ihn nervös und unwohl aus. Jack soll derart erbarmungslos cool sein, dass sein Herz aufgetaut werden müsste, aber Clooney besitzt ein zu gütiges Selbstbewusstsein, um dies glaubhaft zu machen. The American beendet den Sommer nicht mit einem Knall, sondern mit einem existentialistischen Wimmern.

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Kyle Smith: New York Post Kyle Smith: New York Post

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2.5Ärgerlich

Es ist schwer vorzustellen, dass sich außer einem Kritiker irgendjemand The American ein zweites Mal anschauen wird, ein prätentiöser Euro-Langweiler, bei dem jeder Marketingexperte, der ihn einen Thriller nennt, wegen Betrug verklagt werden sollte. In der Hauptrolle ist ein Schauspieler zu sehen, der sich zu wünschen scheint, er hieße Jorg Clooné.

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alviesinger: bummelkino

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6.5Ganz gut

Ein Auftragsmörder möchte aus dem Business aussteigen, da warten ein letzter Auftrag und die große Liebe. Anton Corbijns Zweitwerk erfindet das Kino nicht neu, sondern stützt sich lieber auf einen 20 Jahre alten Martin Booth-Roman, der bereits 1990 als altmodisch oder wem es beliebt auch als nostalgisch galt. Wie in seinem Filmdebüt „Control“ überzeugt Corbijn auch bei „The American“ durch eine klare Bildsprache und Eleganz. Diese ist aber mitnichten eine polierte Eleganz der Marke Tom Ford, welche kürzlich noch in „A Single Man“ zu sehen war, sondern eine unterkühlte Schönheit, die von einer manchmal faszinierenden aber meist doch nur schnell überdrüssig werdenden Präzision eines Schweizer Uhrwerks geprägt ist. Leider ist das Schauen von „The American“ größtenteils so spannend wie einem Schweizer Uhrwerk bei der Arbeit – sprich dem Ticken – zuzugucken. Corbijn verliert beim Erzählen der abgegriffenen Geschichte mehr als nur einmal das so genannte Big Picture aus dem Blickfeld. So bleibt am Ende ein hübsch anzusehender Retro-Thriller übrig, der über solides Mittelmaß nicht hinauskommen will oder kann. Aber manchen Kinogängern reicht das ja bereits.

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arues

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Kunstbanausen!


DerDude_

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Diesesmal ligst du falsch
The American ist echt gut
Aber jedem das seine



Kommentare (165) — Film: The American


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philipmarlowe

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Bewertung2.5Ärgerlich

Ich fand den Film Sinnlos. Er versuchte die ganze Zeit etwas so besonderes zu sein ohne sich aufs wesentliche zu fixieren. Zumal sind die Charaktere in dem Film so tiefsinnig wie die Gesichtsausdrücke von Tom Cruise.

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cronic

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Bewertung7.0Sehenswert

Ein sehr ruhiger Thriller, von dem ich mir letztendlich jedoch mehr versprochen habe, fand die Kritiken teilweise zu gehyped

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morn

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Bewertung9.0Herausragend

Grossartiger Film. Bedächtig erzählt, hervorragend fotografiert, gute Geschichte & engagierte Protagonisten ... Empfehlung!

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Voutshy

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Bewertung6.5Ganz gut

Sehr europäisch. Daher wahrscheinlich auch für die meisten Hollywood-Fanaziker hier zu langsam oder zu langatmig.

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DrMcKay

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Bewertung7.5Sehenswert

George Clooney als Auftragskiller in einem gut unterhaltenden Thriller. Als Auftragskiller Jack sich nach seinem nächsten job zur Ruhe setzen will, versucht sein ehemaliger Auftrageber ihn noch vorher aus dem Geschäft zu ziehen. In einem kleinen italienischen Dorf soll Jack bei seinem letzten Auftrag selbst zum Opfer werden. Der Film bietet dem Zuschauer eine sehr gut inszenierte Jagd zwischen den Kontrahenten. Die Atmosphäre des Films ist spannend und fesselnd. Den ganzen Film über gibt es kaum Szenen bei denen der Unterhaltungs- oder der Spannungsfaktor nicht zugegen sind. Die Story ist spannend erzählt und bietet dem Zuschauer einen wirklich guten Thriller mit einem fantastischen Finale. In diesem Film macht George Clooney eine wirklich gute Figur, was auch bei allen anderen Schauspielern der Fall ist. Ein gut gelungener Thriller mit einem tollen Setting.

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fabiolous

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Bewertung7.5Sehenswert

Wohltuend ruhig, schön inszeniert. Werde ich mir definitiv an einem ruhigen Sonntagnachmittag noch mal ansehen. Und Clooney ist der geborene Espressotrinker.

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VisitorQ

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Bewertung7.0Sehenswert

Ein Film, der auf recht geteilte Meinungen stößt. Die einen sind begeistert, andere hingegen finden ihn pupsig. Mir hat dieser recht ruhige Film mit seiner chilligen Atmosphäre sehr gut gefallen. Ulkige Randnotiz: Hatte den ganzen Film über einen Ohrwurm von "no no never" von Texas lightning. Da guckste, was? https://www.youtube.com/watch?v=Zuw7nTJj_I4

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statist

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Bewertung9.0Herausragend

Ein stiller Lichtblick in der ansonsten sehr äußerlichen Originalitätssucht vieler Inszenatoren.
Eine stilistisch mehr als sichere, genussvolle Filmerfahrung.
Clooney wiedereinmal ein Mann, der nur mit wenigen Feinheiten seine Figur zeichnet. Das überzeugt!
(Das etwas zu dicke Schlussbild lasse ich einfach außer acht.)
Natürlich kann man immer sich lasziv zurücklehnen und die romantische Beziehung zu einer Prostituierten belächeln und als naive Phantasie belächeln.
Wer den Mut hat, heutzutage noch solche Geschichten zu erzählen, gehört gerade deswegen ausgezeichnet.
Da dreht dieser Anton Corbijn jahrelang Musikvideos und macht großartige Photographien, dann dreht er seine ersten zwei Filme - und das sind sofort ordentliche Hausnummern!
Allein, wie konzentriert und liebevoll Clooney die Waffe zusammenbaut...
Ein Genuss, der Streifen von Anfang an!
Ein unglaublicher Skandal, dass dieser Film gerade mal eine, auch nicht sehr bedeutende, Nominierung bekommen hat.
Wenigstens die hochsensible Kamera hätte mehr gewürdigt werden sollen.
Ein Beweis mehr dafür, dass Preise am Ende nicht viel aussagen.
Unbedingt ansehen!

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CIT

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Bewertung3.0Schwach

Viele bezeichnen den Film als langweilig, da kann ich mich nur anschließen. Langweilig.

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SamRamJam

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Bewertung4.0Uninteressant

ACHTUNG SPOILER!
Als Kind hatte ich zwei Bildbände, ich weiß nicht woher oder warum, eins handelte über Hawaii, und das andere über Alaska. Da waren nur Bilder von den beiden jeweiligen Staaten drin, ohne Text. Das Alaska-Buch fand ich toll, da ich mir zu den Bildern der Berge und Gletscher immer eigene Geschichten ausgedacht habe, ein beengender Text hätte mich nur gestört.
Das Hawaii Buch hingegen war ohne Text irgendwie öde, Menschen in seltsamer Kleidung die tanzen, Menschen am Strand, Menschen in der Stadt.
Ich glaube dass liegt daran das im ersten Buch die Natur für sich selber spricht, während im zweiten mit Masse einfach Menschen abgelichtet wurden. Und da hätte mir ein ergänzender Text schon ganz gut gefallen, und sei es einfach nur um zu erfahren was die Leute auf dem einen Bild tanzen? Ein Fest, einen hawaiianischen Feiertag, eine Touristen-Unterhaltungstanzgruppe?
"The American" ist nun irgendwie wie dieser zweite Bildband, ohne Text, dafür aber irgendwie eher schwammig als interpretationsfrei.
Die Bilder sehen toll aus, gar keine Frage (sollte man aber von einem ehemaligen Fotografen auch erwarten können). Die Ruhe ist auch nicht unbedingt schlecht. Großer Genickbruch ist einfach nur dass mir die Hauptgeschichte sowie die einzelnen Charaktere absolut egal waren. Ich habe weder groß etwas über ihre Motivation noch über Hintergründe erfahren. Das mag bei herzhaft-menschlich gezeichneten Figuren funktionieren, die Charaktere hier bleiben aber furchtbar blass. Die weibliche Auftragskillerin? Ist halt da, braucht auch nicht mehr als nur da zu sein. Die Prostituierte? Sie hat den Amerikaner zu lieben, worauf diese Liebe fusst muss nicht gezeigt werden, an den sehr einseitigen Gesprächen kann es zumindenst nicht liegen. Der Chef vom Amerikaner? Der schickt ihn einfach in ein Dorf und möchte ihn später umbringen weil der seine Arbeit nicht mehr weitermachen möchte. Aja, warum hat er ihn nicht gleich abgeknallt? Und wer hat eigentlich auf die weibliche Scharfschützin geschossen?
Naja, hübsches italienisches Setting in einer Geschichte die immer wieder zu kaschieren versucht dass sie eigentlich nicht wirklich etwas zu erzählen hat. Aber wer will, kann sich an den guten Schauspielern erfreuen.

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SamRamJam

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Ach so? Das würde sehr viel mehr Sinn machen. Warum sagt das denn niemand im Film? Sowas kann ich mir doch nicht selbst zusammenreimen :/


lama-photography

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Dein Kommentar ist zwar schon etwas älter, aber man sieht, wie Clooney den Koffer nochmal öffnet, bevor er seine Wohnung verlässt...weil er ahnt was passieren wird.


Sar AH

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Bewertung0.0Hassfilm

Ich habe mich noch nie bei einem Film so gelangweilt.

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LivingDead

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Wohltuender Genrebeitrag, der durch seine Inszenierung, welche der altmodischen Langsamkeit frönt (altmodisch in diesem Zusammenhang im besten Sinne), und einem völlig gegen den Strich gecasteten Clooney, Akzente zu setzen versteht. Denn sicherlich ist die Geschichte rund um einen Killer, der nach seinem letzten Job endlich aussteigen möchte, nicht neu, die Herangehensweise aber schon. Vor allem wenn Clooney gleich in den Anfangsminuten auf eine ganz eigene Art und Weise „Schluss“ mit seiner Freundin macht, dann fällt der Hauptcharakter als Identifikationsperson schon einmal komplett durch. Daher fällt es auch immer wieder schwer, Zugang zu dieser Person zu finden, welche den gesamten Film über zu keinem einzigen Lächeln in der Lage ist (nein, das bekannte Clooney-Lächeln gibt's hier beileibe nicht!) und wenig von seinem Inneren preisgibt. Dass Clooney dennoch in dieser Rolle besteht, ist ein großes Kompliment für ihn und auch den Film.

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bluebigpappa

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Bewertung7.5Sehenswert

Gefällt mir! Eine positive Tranigkeit des Films mit sehr anmutigen Bildern. Auch hier spielt George Clooney seine Rolle gut und "ehrlich". In einem Beruf gefangen und auf der Suche nach einem neuen Leben. Irgendwas fehlte zwar aber ich mag den Kerl (Clooney) und finde es toll wenn ein Film nicht nur hektisch ist oder mit Effekten überladen ist- langsam kommt man auch ans Ziel! ^^

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ProsperDune

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Bewertung9.0Herausragend

Vor der Zweitsichtung waren es noch sieben Punkte. So festigt sich erneut mein Glaube, dass man jeden Film mindestens zweimal gesehen haben muss, um ihm gerecht zu werden. Das ist jedenfalls bei mir der Fall...

Was habe ich also in "The American" erkannt, was ich bei der ersten Sichtung nicht wahrnahm?
"The American" beschäftigt sich (inhaltlich nicht gerade originell, allerdings äußerst eindringlich inszeniert) mit dem typischen Motiv des einsamen Profikillers, dem das Verlangen nach Freiheit, Sicherheit und Liebe zum tödlichen Verhängnis wird.
Und wieso habe ich das nicht schon früher festgestellt?
Nun ja, "The American" ist ein ziemlich introvertierter Film. Ganz subtil wird hier eine starke Atmosphäre der Paranoia, des Misstrauens und der Ungewissheit aufgebaut. Unter der Oberfläche brodelt es gewaltig, vor allem hinter George Clooneys Mimik. Eben das wurde mir erst mit dem zweiten Mal bewusst. Je weniger gesagt wurde, desto mehr fesselten mich die Sehnsüchte des Protagonisten. Das Ende ist zwar vorhersehbar konsequent, aber doch todtraurig.

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bornsleepy

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das ende kann im ersten moment vlt recht eindeutig wirken, ist es dann aber eigentlich doch gar nicht mal so(:


angelmoonsoul

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Bewertung2.0Ärgerlich

Warum hab ich mir den Film bloß ausgeborgt! Der Film ist ja sowas von langweilig! *Meine Güte* George Clooney ist ja sonst nicht schlecht in seinen Filmen, aber der Film ist ja voll blöd ...

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chmul_cr0n

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Bewertung0.5Schmerzhaft

Hier und da kommt ab und zu mal ein Fünkchen Hoffnung auf, der Film würde künstlerisch irgendeinen Sinn ergeben. Oder Zusammenhang haben.
Diese Fünkchen killt der Film aber sofort. :(

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Bourbon

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Bewertung3.5Schwach

In meinem Kochbuch für schlechte Filme habe ich nun folgendes Rezept ergänzt: Man tue drei Esslöffel Georg Clooney und vier Becher Italien in den Alchemiekessel. Das Ergebnis ist "The American". Nun noch mit Action und Spannung würzen. Leider wurde der letzte Satz beim Produzenten übersehen. Zudem nicht nur dies, denn es wurde auch vergessen, die Personen reden zu lassen. So kommt es wie ein Halbstummfilm vor. Was man von dem Film mitbekommt ist, wie Georg Clooney sein Leben in einem kleinen Dörfchen in Italien verbringt. Die ersten 15 Minuten versprachen dem Zuschauer einen guten Film, da man sich fragte "Wieso wird er gejagt?", "Was ist sein Job?" und "Wer sind diese Schweden?". Lediglich was sein Job ist wird geklärt, aber auch dies erst sehr spät. Als man dies nun erfahren hat, verfolgte der Zuschauer nur noch Georg Clooney wie er sein langweiliges, monotone, halbstumme Dorfleben verbringt. Von Spannung oder Action ist gar nichts zu erkennen. Mehr lässt sich auch nicht zu dem Film erzählen.

Fazit: Eine schöne Umgebung ..., aber dies war es auch schon wieder. Wieso der Zuschauer nocht weiter über die Hintergründe des Films aufgeklärt wird bleibt ebenso ein Rätsel wie der Sinn des Fims insgesamt. Traurig!

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REDDF1VE

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Bewertung7.5Sehenswert

Ein Film, dessen Erzählweise für heutige Verhältnisse schon geradezu mutig gemächlich ist. Das muss man mögen. Ich mag's.

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loveissuicide

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Bewertung9.0Herausragend

Ein sehr bedächtiger Film über einen Mann, der aus seinem Job und seiner Introvertiertheit ausbrechen will. Dass er das scheinbar jahrelang angesammelte Misstrauen und die Vorsicht nicht sofort ablegen kann, ist klar, und vielleicht will er das ja nicht.
Eine irrsinnig intensive Charakterstudie, und Clooney spielt den melancholischen Auftragskiller perfekt! Die ruhigen Szenen verleihen seinem Inneren Glaubwürdigkeit, am besten umgesetzt wird das in der Szene, als er die Waffe baut, aber auch in so vielen anderen Szenen. Die Musik ist gut, drängt sicher aber nie wirklich auf, sie bleibt dadurch meiner Meinung nach nicht wirklich in Erinnerung, aber unterbewusst wirkt sie so, wie sie es tun muß. (In einem Fußballspiel sind die besten Schiedsrichter auch jene, die man nicht bemerkt...)
Zum Schluß noch ein Kommentar zu den Bildern: ebenso hervorragend! Die Einsamkeit in Jacks Innerem widerspiegelt sich hier auch im wunderschönen Italien, abseits vom Adria-Tourismus.
Einziger Minuspunkt: das Ende ist relativ vorhersehbar ab einem bestimmten Moment. Das vergällt einem den Gesamteindruck aber auch nicht.

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MrModicum

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Was den Film auf jeden Fall gelungen macht ist seine unglaubliche Ruhe. Ist für viele langweilig, dabei macht gerade das den Film so interessant. Clooney macht seine Sache gut, mehr hätte man da nicht rausholen können bzw. müssen.

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