The American - Kritik

The American

US · 2010 · Laufzeit 105 Minuten · FSK 12 · Thriller, Drama · Kinostart
Du
  • 7

    Stimmungsvoller Thriller mit einem guten George Clooney. Die langsame Erzählungsweise und ruhige Atmosphäre im Film sagte mir positiv zu.

    Der Amerikaner Jack ist AuftragskiIIer und ein Meister seines Fachs: äusserst präzise, ständig auf der Hut, extrem misstrauisch und nie länger aIs nötig an einem Ort. AIs ein Job wider Erwarten schief läuft, beschIiesst er, dass sein nächster Auftrag der Ietzte sein soII. Jack reist nach Italien, um sich in der Abgeschiedenheit eines verschIafenen Bergdorfes in aIler Ruhe vorzubereiten. Doch die malerische Idylle trügt: Der Dorfpfarrer zeigt ein auffälIiges lnteresse an dem Fremden und sucht immer wieder das Gespräch mit ihm. Dann taucht plötzlich die äusserst mysteriöse Auftraggeberin bei Jack auf. Und schIiessIich ist da noch die verführerische CIara , die ihn mehr und mehr in ihren Bann zieht. AlImähIich beginnt Jack seinen SchutzschiId abzuIegen. Doch damit fordert er auch sein Schicksal heraus – und das könnte tödliche FoIgen haben...

    Empfehlenswert.

    6
    • 4 .5

      Ein misslungener Film, der zum Einschlafen sehr geeignet ist

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      • 5

        Dieser Thriller fängt sehr interessant an, aber insgesamt finde ich den Film zu ruhig.
        Die Story gibt sehr wenig her, es werden einfach zu wenig Informationen preisgegeben.

        Allein durch das Interesse was sich hinter allem verbirgt wird der Film auch nicht viel interessanter.
        George Clooney kann auch nicht jeden Film retten.

        "The American" ist ein verunglückter Thriller, mit wenig Thrill, der leider viel Potential verschenkt.

        • 8

          Atmosphärisch dichter, rigoros inszenierter Thriller welcher schon allein dadurch, dass man über seinen Protagonisten den ganzen Film über nicht wirklich etwas erfährt, Interesse weckt.

          1
          • 3

            George Clooney taucht als Auftragskiller in einem kleinen italienischen Dörfchen ab und findet dort bei einer Prostituierten die große Liebe…

            Handwerklich mag „The American“ ganz manierlich geraten sein, entpuppt sich jedoch ansonsten als vorhersehbares und von Spannung sowie Emotionen befreites Drama, das aufgrund seiner Thematik wohl fälschlicherweise eher dem Thriller-Segment zugeordnet werden dürfte. Wie dem auch sei, für mich ist der Streifen weder Fisch noch Fleisch, da es, um als Thriller durchzugehen, an nötiger Würze fehlt und für ein Drama fast jegliche Spur von Tiefgang vermissen lässt, was letztendlich auch einige hübsch-atmosphärische Häppchen nicht zurechtrücken können.

            8
            • 9 .5
              ezemeze 22.01.2017, 14:16 Geändert 22.01.2017, 14:16

              Beim ersten Sehen fand ich ihn großartig, mittlerweile muss ich sagen, dass die Machart des Filmes mittlerweile zu einem Standard des Geschichtenerzählens verkommen ist, von dem man sich gerne wieder lösen kann und sollte. Zum Glück nicht derart überstilisiert wie Melvilles SAMOURAI aber nichtsdestotrotz eine Version von Jeff Costello in Italien. Everything nowadays seems so clean, professional but at the same time empty and is lacking soul. Wir brauchen wieder Filme, die nicht so überproduziert dafür schön rauh und dreckig sind.

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              • 6 .5

                Durchaus interessantes Thrillerdrama um einen Profikiller der von einem unbekannten Gegner gejagt wird. Der Film selbst ist relative ruhig erzählt und hat nur 2 kleinere Actionszenen. Er hat permanent ein gewisses Spannungslevel augrund der unbekannten Bedrohung. Leider wird bis zum Schluss nicht wirklich aufgeklärt wodrum es eigentlich ging. So fühlt sich der Film wie eine Kurzgeschichte an. Allerdings eine durchaus anschaubare da es immer ein gewisses Niveau an Spannung gibt.

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                • 7
                  ThorstenHD 01.02.2016, 00:20 Geändert 01.02.2016, 00:30

                  The American ist kein Action geladener Killerfilm, sonder eher ein kleiner Einblick in die Seele eines Profikillers.

                  George spielt einen alternden Profikiller der genug von dem Job mit dem Tod hat und aussteigen möchte. Doch das ist leider nicht so einfach.
                  Er spielt den Killer als eine stets ruhige und auf den Punkt konzentrierte Person. Ständig sein Umfeld im Auge und immer einen Blick über die Schulter. Traue niemandem. Binde dich nicht.

                  Hervorzuheben wäre auch, das der Film eine permanente Grundspannung erzeugt. Die ganze Zeit lauert eine unbestimmte Bedrohung im Hintergrund. Ständig Präsent und Spürbar, doch nie wirklich greifbar. Dadurch bekommt der Zuschauer die Möglichkeit selbst zu spüren, wie es ist, ständig von einer unbekannten Drohung umgeben zu sein.

                  Dann kommt es, wie es kommen musste. Das Ende war vorhersehbar, genauso wie viele andere Stellen des Filmes.

                  Sicherlich ein Thema, was schon oft aufgegriffen und gut in Szene gesetzt wurde. Doch die Kombination von Clooney, Italien, Landschaftsaufnahmen, melancholischer Musik und Killern macht ein stimmiges Gesamtbild.

                  Wer einen Actionthriller sucht, der sollte von diesem Film die Finger lassen. Wer aber einfach nur ein wenig vor dem Fernseher entspannen möchte und keine tiefschürfenden Erkenntnisse erwartet, der wird an diesem Film seinen Spaß haben.

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                  • 7

                    George Clooney als Auftragskiller!
                    Und Clooney spielt hier in „The American“ ziemlich gut. Eine intensive, zwiespältige und eine zerrissene Rolle gibt er von sich. So hat man ihn auch noch nie gesehen.
                    Aber das eigentliche gute an dem Film ist, dass es wie ein Kunstfilm daher kommt. Regisseur Anton Corbijn ist ja eigentlich ein Musikfilm Direktor. Und wie die Musik eingespielt wird, dies dennoch von Herbert Grönemeyer, bleibt der Film ziemlich ruhig. Das macht dieser Film nicht nur anders, sondern auch ziemlich spezifisch nur aus natürliche Geräusche zu drehen. Nur bei tiefgründige und nachdenkliche Szenen kommt der dramatische Unterton. Für manche ist das vielleicht ungewohnt, darum finde ich das mal eine gute Idee, so einen Film zu drehen.
                    Gegen die anderen Darsteller gibt es nichts auszusetzen. Man merkt nur, dass diese Story voll auf Clooney fokussiert wurde. In manchen Szenen kann vielleicht Langeweile heraufkommen. Aber wenn man Clooney beobachtet, merkt man, wie innerlich zerrissen sein Charakter ist und das auch ein eiskalter Killer, ein Herz und Gewissen bekommt.
                    Fazit: Ein ruhiger Thriller mit einem starken Clooney. Manchmal zu ruhig, aber das macht auch Kunst aus!

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                    • 4

                      "The American" besteht aus ganz viel George Clooney und ganz wenig Spannung. Obwohl ich den Einstieg gar nicht so übel fand.

                      • 8

                        Ich kann ja jegliche Kritik an "The American" verstehen.
                        Es passiert nicht sehr viel, wenige Dialoge, die Charaktere sind doch irgendwie nichtssagend und entwickeln sich so gut wie gar nicht, auch die Story bietet wenig neues und viel altbewährtes.
                        Was macht "The American" dann so gut?
                        Es ist Anton Corbijn, der diese Geschichte über einen einsamen Auftragskiller undglaublich gekonnt und mit malerischen Bildern einfängt, wie man es nur selten sieht.
                        Wenn man dazu den minimalistischen Score und die kurzen aber prägnanten Dialoge nimmt, dann bildet sich eine Atmosphäre, die einen selber in Norditalien sein lässt, in der Haut des einsamen Wolfes, der niemandem mehr trauen kann und hinter jeder weiteren Ecke den Tod kommen sieht.

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                        • 6

                          Langweiliger gehts kaum, selbst wenn man wollte.

                          • 5

                            Es ist die (ziemlich) alte Leier über Auftragskiller, die Anton Corbijn in seinem zweiten Spielfilm erzählt. Es ist wieder die Geschichte eines einsamen Wolfes, was durch den schneebedeckten Beginn in Schweden mit bärtig eingehüllten George Clooney doch noch einmal schön zementiert wird, der natürlich ein trostloses und isoliertes Leben führt, der natürlich noch einmal einen letzten Auftrag erfüllen will, der sich natürlich in eine Prostituierte verliebt und dadurch natürlich ins Straucheln gerät. Dieses Mal wird dieser Auftragskiller, dieser alternde Profi, mit dem Namen Jack (oder auch »Edward«) von George Clooney gespielt, der versucht dieser Rolle auch gerecht zu werden, in dem er möglichst passiv, aber dabei immer umsichtig bleibt. Nach einem Anschlag auf ihn, taucht dieser Fremde, womit Corbijn auch relativ nebulös auf den Western anzuspielen scheint, in einer italienischen (für den Film überaus beschaulichen und gefälligen) Ortschaft, einem kleinen und abgelegenen Dorf in den Bergen, in dem man die Türen gerne verschlossen hält, unter. Er hält sich bedeckt, gibt sich als Fotograf aus, was kaum verwunderlich bei einem Starfotografen als Regisseur wie Corbijn ist, wartet auf Instruktionen, verliebt sich, was eine hölzern bleibende Romanze nach sich zieht und gerät ins Fadenkreuz Unbekannter.

                            Corbijn hält die Geschichte reduziert und schlicht. Er inszeniert die Geschichte bedachtsam und legt Wert auf eine gründliche und stille Fotografie, was aber nicht verdecken kann, dass der Film verbraucht und saftlos wirkt. Denn Corbijn hat diesem mittlerweile altbackenen Stoff, der das seit Melville, der diesen zur Perfektion führte, nicht neu ist, nichts, gar nichts, hin zu zufügen oder neues anzubieten. Er kommt nicht über die üblichen Phrasen, die das Ganze bietet, hinaus und rollt die Geschichte ganz fahrplanmäßig auf, um sie dann äußerst eintönig und fade abzuspielen mit der von Herbert Grönemeyer dezent und behutsam, wenngleich größtenteils eher schlicht, herunterklimpernden musikalischen Untermalung im Hintergrund. Von einem Melville und seinem »eiskalten Engel« ist das weit entfernt, viel eher wirkt Cobijns Film dann, um es spöttisch sagen, wie ein Ferienurlaub für einen Auftragskiller, auch wenn am Ende wieder die Moral steht, dass dieser Beruf keinesfalls zu empfehlen ist.

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                            • 6 .5

                              Die Langweiligkeit, die andere diesem Film bescheinigen, kann ich nicht nachempfinden. Sicher ist The American kein Nailbiter. Doch ist die Atmosphäre hier sehr dicht. Die ständige Gefahr ist spürbar. Die Figur des Protagonisten und seine verzweifelten Versuche seinem Schicksal zu entkommen sind interessant. Das Ende passt zudem perfekt und rundet den Film geradezu ab. Da kann ich über die eine oder andere Länge hinwegsehen.

                              • 5
                                Ener 28.06.2015, 13:10 Geändert 28.06.2015, 13:10

                                Hausfrauen-Thriller, von dem bei mir nicht sonderlich viel hängenbleibt. Sämtliche Inhalte sind Dutzende Male bereits anderswo durchgekaut worden, hier weder im Guten noch im Schlechten besonders dargeboten.

                                • 6 .5

                                  Die existenzielle Einsamkeit des Berufskillers: Anton Corbijn lässt George Clooney vor dem Hintergrund einer rauen Abruzzenlandschaft lauter Dinge tun, die ein Mann tun muss. Das Ergebnis ist ein müde-melancholischer Thriller voller Atmosphäre, aber nahezu ohne Inhalt. [Barbara Schweizerhof]

                                  • 8
                                    sachsenkrieger 27.05.2015, 12:22 Geändert 27.05.2015, 13:10

                                    THE AMERICAN lässt sich auch nach der Zweitsichtung in keine persönliche, moralische Kategorie pressen, hinterlässt aber ein wesentlich tieferes Einschussloch als beim ersten Mal. Anton Corbijn gelingt es zum dritten Mal nach CONTROL und A MOST WANTED MAN, mich aus der unüberbrückbaren Distanz von Raum und Zeit zu berühren, mit seinem Film über den Waffenschmied einer unbekannten, modernen Assassinengilde. Mit der kühlen Akribie und meisterlichen Kunst eines Katana-Schmiedes versteht Jack es, perfekt auf Täter und Ziel zugeschnittene Maßwaffen herzustellen. Doch dann erkennt er, ohne Reue gegenüber der Vergangenheit, das es bald schon zu spät sein wird, seiner Zukunft eine neue Richtung zu geben und seinem Leben einen irgendwie gearteten Sinn.

                                    Was oberflächlich aussieht wie die kurze Auszeit eines Auftragsmörders in den wild-romantischen Abbruzzen, mit wunderschönen Signoras, regionalen Getränkespezialitäten, seichten Gesprächen und gescheiterten Beichten, entpuppt sich als wunderbar stilles und leise vorgetragenes Todesgedicht eines Menschen, der weiß, das er dem Tod einmal zu oft ins Handwerk gepfuscht hat, als das er noch auf vollkommene Absolution hoffen könnte.

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                                    • 7

                                      Was macht man(n) an ein paar freien Tagen in Norditalien?

                                      Richtig: durch die Gegend fahren, die Aussicht geniessen, Kaffee trinken, basteln, schlafen, picknicken und vögeln. Eigentlich mehr eine Doku (abgesehen von den paar Toten) über zwei Wochen Clooney Ferien in seiner Sommerresidenz.

                                      Trotzdem schön anzusehen.

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                                      • 8

                                        Ein sehr ruhiger und minimalistischer Thriller, der auf kleine Reize setzt.
                                        Dadurch wird eine intensive Atmosphäre erzeugt. Man kann sie zwar fast die ganze Zeit nicht sehen, aber dafür spürt man eine leise und permanente Bedrohung, die den Film umgibt.

                                        Wer eine Abwechslung zu den meisten recht flotten Filmen dieses Genre sucht, ist hier genau richtig.

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                                        • 6
                                          albi0211 24.02.2015, 22:42 Geändert 01.03.2015, 21:58

                                          Hat einige Längen drin und es kommt leider kaum Spannung auf :/

                                          • 6

                                            Hat Momente von Längen. George Clooney ist grandios. Ich glaube, mit einem anderen Hauptdarsteller würde der Film nicht funktionieren.

                                            • 6 .5

                                              guter Film, mehr aber auch nicht
                                              Idee der Story finde ich gut, die schauspielerischen Leistungen ebenfalls und die Kulisse ist auch gut gewählt.
                                              Allerdings fand ich den Film sehr in die Länge gezogen und daher teilweise auch bisschen langweilig.
                                              schön den mal gesehen zu haben, ein zweites Mal schaue ich den aber nicht

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                                              • 5 .5

                                                Regisseur Anton Corbijn lässt zu jeder Zeit sein fotografisches Erbe den Zuschauer spüren. Sein Film wartet dementsprechend mit einer Vielzahl an ästhetischen Bildern auf, die Norditalien wunderbar porträtieren. So visuell eindrucksvoll sich „The American“ präsentiert, so dürftig verhält es sich allerdings mit der Narration. Hier jagt irgendjemand irgendwo aus irgendeinem Grund. Daneben gesellt sich eine recht belanglose und ermüdende Liebesgeschichte. Möglicherweise soll auf recht unkonventionelle Art und Weise eine spannende Geschichte erzählt werden, vielleicht sogar in die Fußstapfen von Klassikern wie „Der eiskalte Engel“ etc. getreten werden. Dies gelingt aber nur mäßig. Passenderweise endet „The American“ unmotiviert und erzwungen metaphorisch. Clooneys Trip im Norden Italiens ist sicher kein Totalausfall, erzählt aber letzten Endes nur mäßig eine löchrige, simple Geschichte, die in anschauliche Bilder gekleidet wird.
                                                Ein im Grunde fades, wenn auch schön bebildertes Filmerlebnis.

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                                                • 3

                                                  Booooooring ! Totale Zeitverschwendung. Null Spannung, schmale Dialoge, die nicht über drei Sätze hinausgehen. Schade, hatte viel mehr erwartet....

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                                                  • 3

                                                    Ich habe selten etwas so langweiliges gesehen. Dialogarme Filme sind nichts für mich. Es sollte mit Sicherheit so sein, aber ich habe wahrlich mit mir gekämpft nicht einschlafen zu müssen.