The Bay - Nach Angst kommt Panik

The Bay (2012), US Laufzeit 84 Minuten, FSK 16, Thriller, Horrorfilm, Science Fiction-Film


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5.8
Kritiker
12 Bewertungen
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5.4
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403 Bewertungen
68 Kommentare
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von Barry Levinson, mit Kristen Connolly und Jane McNeill

Mit The Bay liefert Oscar-Preisträger Barry Levinson (Rain Man) seinen Beitrag zum Found-Footage-Horrorfilm, indem eine Endoparasitenplage über einen Ort einfällt und die Menschen zu Zombie-ähnlichen Wirten werden lässt.

Ausgerechnet der größte Feiertag der US-Amerikaner gerät in The Bay zu einem unvergesslichen Tag des Horrors und des Todes.

Als zwei französische Forscher im Wasser um den kleinen Küstenort Claridge, Maryland herum an der Chesapeake Bay eine sehr hohe Konzentration an verschiedenen Giften feststellen und dies dem Bürgermeister mitteilen, wiegelt dieser die Gefahr ab, da kurz vor den anstehenden Feierlichkeiten zum 04. Juli keine Panik unter Anwohnern und Gästen entstehen soll.
Am Tag der Unabhängigkeit ist es dann aber so weit: Zunächst sind es nur Unmengen an toten Fischen, die an Land geschwemmt werden, bis die Menschen die tatsächliche Ursache ergründen können. Eine durch die Gifte mutierte Abart eines Endoparasiten springt von den Fischen auf den Wirt Mensch über – mit fatalen Folgen. Nur das Jahre später veröffentlichte Video- und Audio-Material offenbart, was sich am 04. Juli 2009 wirklich zugetragen hat in Claridge, Maryland.

Hintergrund & Infos zu The Bay
Barry Levinson, den man als Regisseur von redselig-nostalgischen Komödien (American Diner), bissigen Satiren (Wag the Dog – Wenn der Schwanz mit dem Hund wedelt) oder als Oscarpreisträger für Rain Man kennt, hat sich mit The Bay einem gänzlich anderen Genre zugewandt, dem Horrorfilm im Found-Footage-Stil. Weniger ungewöhnlich ist die Beteiligung durch die Produzenten. Diese zeichnen sich auch durch die treibende Mitwirkung an einschlägig bekannten Filmen wie Paranormal Activity oder Insidious aus.

Seine Premiere feierte The Bay 2012 auf dem Toronto Film Festival, wo Barry Levinson für The Bay den zweiten Platz in der Sektion Midnight Madness machte. (EM)

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Cast & Crew

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Kommentare (55) — Film: The Bay - Nach Angst kommt Panik


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lennardB.

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Bewertung7.5Sehenswert

Eine wirkich unterschätzte Direct to Blu Ray veröffentlichung.

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BergerKing

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Bewertung7.5Sehenswert

Ich mag ja den Found Footage Stil sehr gerne-auch wenn man hier am Anfang des Films (oder auch schon im DVD Menü) eine Low-Budget Produktion erwartet. Schnell wird man eines Besseren belehrt, Die Atmosphäre ist gelungen, die Effekte erste Sahne auch überzeugen die Darsteller. (das 2009 smartphones schon so weit verbreitet waren hat mich aber gewundert)

Sehr unterhaltsam das man hier gleich mehrere Einzelschicksale bzw Episoden vorgeführt bekommt.
Das Gezeigte ist jedenfalls nicht schön anzusehen, ja sogar sehr tragisch ! -FSK 16 reicht aber auf alle Fälle aus.
Wer keine Krabbeltiere mag ist hier bestens aufgehoben;)

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Zak

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Bewertung4.5Uninteressant

nervig, nervig, nervig...Idee ist zwar gut...aber diese foundfutzisache nervt hier so gewaltig und die Hauptdarstellerin wirkt lächerlich dumm...ja das Ding hat so garkeinen Flow..eine normale Inzsenierung wäre dem ganzen wahrscheinlich dienlicher gewesen....

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Maniac

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hat echt gute Ansätze aber die Wackeloptik ist hier tatsächlich völlig fehl am Platz. Schade


luis.norden

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Bewertung4.5Uninteressant

Der Film ist eine Aneinanderreihung von Ekel-Wackelkamera-Szenen gemischt mit den Kommentaren einer ,,Moderatoren'' die den Schauspielerrischen Tick hat alle 2 Sekunden ihre Zunge zu zeigen. positiv zu erwähnen ist allerdings alleine die Idee und im Endeffekt vielleicht die Angemessene Laufzeit. insgesamt aber zu wenig, für einen empfehlenswerten Film.

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Marzellus

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Bewertung4.0Uninteressant

Seuchen-Horror im Found-Footage-Format, der zwar mitunter recht eklig-schleimige Effekte bietet, dabei leider aber auch recht spannungsarm daherkommt.

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Erlkoenig

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Bewertung5.5Geht so

Ich bin wirklich kein Freund dieser Found Footage-Filme. Dauerndes Gewackel der Kamera, bewusst schlechte Qualität der Filmschnipsel, dämliche Interviews von noch dämlicheren Personen (meist dickbäuchige, saufende amerikanische Familienväter oder Barbesitzer "Plötzlich war da überall Blut und ich rannte....") usw. usw. Auch "The Bay" macht da keine Ausnahme, wenn ich dem Film aber dennoch eine gewisse Glaubhaftigkeit zusprechen muss. Etwas in der Art könnte in meinen Augen eher passieren, als eine plötzliche Zombieinvasion beispielsweise. Auch die Verschleierungstaktik der Regierung ist mal wieder präsent - man hat keine Ahnung, speist die Bevölkerung mit Lügen ab, um eine Massenpanik zu vermeiden und trifft erst dann mit der Armee ein, wenn die Sache schon fast gelaufen ist.
Lange Rede kurzer Sinn: 5,5 Punkte bekommt der Film von mir. Aus biologischer/medizinischer Hinsicht sicherlich interessanter, als von der "Thriller/Horror"-Seite her.

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Eixenxxl

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Bewertung7.5Sehenswert

Cloverfield meets Cabin Fever, They Nest und 28 Days Later.
Echt beunruhigend sich vorzustellen, das sowas in echt passieren könnte durch Umweltverschmutzung usw...
Foundfootage ist zwar nicht jedermanns Sache aber hier kommt das sehr originell rüber und schafft eine bedrohliche Atmo.
Habe mich stellenweise geekelt und musste mich manchmal überall kratzen >_<
Zum Ende hin habe ich mich dann noch übelst erschreckt.
Fazit: Ein echt fieser Film der "unter die Haut" geht ;-)

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Oliver0403

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Bewertung4.5Uninteressant

Ich bin ja alles andere als ein Feind von Found-Footage Filmen, aber der hier war einfach nur lasch. Knappe 80 Minuten ohne wirkliche Höhepunkte und Darsteller, mit denen ich nicht viel anfangen konnte.

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jurassicnerd

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Sicher nicht der beste Film, aber ich muss sagen, so schlechte Bewertungen hat er nicht verdient. Die Story ist eigentlich sehr real, was in Horrorfilmen selten der Fall ist und die Leichen sehen nicht schlecht aus. Auch dass das Ganze als Reporterbericht gemacht ist, finde ich nicht schlecht.

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Connemara90

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Bewertung0.5Schmerzhaft

Für mich der bisher langweiligste Found-Footage-Film. Wirkte eher wie eine langweilige und ausgelutschte Dokumentation. Mir waren auch egal, wer in dem Streifen stirbt oder auch nicht, da die Schauspieler einfach unfassbar platt rüber kamen.
Vielleicht hatte ich auch zu hohe Erwartungen, aber meinen Geschmack hat dieser Film überhaupt nicht getroffen, obwohl ich eigentlich ein Fan dieses Genres bin, aber den kann ich so gar nicht empfehlen.

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DKennyK

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Bewertung4.5Uninteressant

Mal wieder ein Found Footage-Film und dank der oft übermäßig eingesetzten Shaky Cam ein Garant für knappe 1,5 Stunden Schwindel und Kopfschmerzattacken.
Abgesehen von diesen gesundheitlichen Nebenwirkungen ist THE BAY ein gnadenlos durchschnittlicher Genrevertreter, dessen Collage aus verschiedenen Bildquellen der vorgestellten Personen zwar einen gewissen Reiz hat, aber erschreckend höhepunktslos vor sich hin spielt. Vor allem fehlt dem Film eine Klimax (nur ein Jump Scare, die ansonsten aber erfreulicherweise nicht hergenommen wurden, reicht da nicht), was einem THE BAY nach dem Abspann schnell wieder vergessen lässt.

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herrmann.jemine

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Bewertung3.0Schwach

von den machern von... blabla... ließ spannung erwarten, und die thematik ein wenig mehr zeitgemäße tiefgründigkeit als bei den üblichen zombie/geister-found-footage-filmen. leider wurden diese guten voraussetzungen übelst in den lahmarschigkeits-sand gesetzt.

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Obsoleszenz

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Bewertung5.0Geht so

Irgendwie hätte der Film richtig richtig gut werden können, denn die Grundidee war recht spannend umgesetzt, was bei der Thematik gar nicht so einfach ist. Es gibt durchaus sehr gute, authentische und unheimliche Aufnahmen zu sehen, aber ich hätte mir mehr davon gewünscht.
Der wirre Schnitt ist auf Dauer etwas anstrengend, die unnötigen Rückblenden lästig und viele Szenen hätte man um einiges kürzen oder weglassen können. Ein paar Kameraeinstellungen hätte man sich ebenso schenken können - weniger ist manchmal, vor allem im Found-Footage Bereich, tatsächlich mehr.
Alles in allem ein ganz netter Film, den man mal gucken kann; aber ohne zu große Erwartungen.

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Donnos

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Stimme ich absolut zu!


Tytus

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Bewertung0.5Schmerzhaft

Found-Footage-Filme immer noch unglaublicher CRAP

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Chrilluminati

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Bewertung6.0Ganz gut

Nicht gerade einer der guten Filme, aber dennoch mit Unterhaltungspotential. Der Anfang der Story erinnerte mich ein wenig an THE FOG - NEBEL DES GRAUENS (1980) ... eine Kleinstadt die ein Fest feiert und von etwas bösem heimgesucht wird.

An sich ist die Story in Ordnung aber nicht fesselnd genug für mich gewesen. Effekte und Animation waren ebenfalls in Ordung, sowie Soundeffekte.

Hätte der Film einfach eine bessere Story gehabt, dann würde meine Bewertung vielleicht etwas besser sein...
So war es nur ein Film mit etwas Gruselflair und Unterhaltungspotential.

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FlintPaper

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Bewertung4.5Uninteressant

Wirkt auf mich wie eine Mischung aus Redacted (fand ich damals gut) und The Fourth Kind (fand ich damals kacke). Gelungene Zuschauermanipulation auf niedrigstem Niveau quasi. Unterhaltsam und halbwegs kurzweilig, aber nicht unbedingt gut. Dieser Anspruch auf Pseudo-Authentizität geht mir mal wieder auf die Nerven, von der Inszenierung und den schlechten Darstellern gleichermaßen. Der Film bietet neben den üblichen 'found footage'-Kniffen auch ein paar solide Ekel-Effekte. Nichts für schwache Nerven und Hypochonder wahrscheinlich. Sozusagen ein negatives Placebo.

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michael.pliet

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Bewertung7.0Sehenswert

Ich bin jetzt nicht der größte Fan von Found-Footage-Filmen, aber dieser hier hat mich mitgenommen. Von Anfang bis zum Ende schafft er es eine bedrückende Spannung und Stimmung aufzubauen und man bleibt dran um zu sehen, wie sich die Seuche immer weiter ausbreitet. Das besondere daran ist, dass es der Film trotz seines Themas schafft realistisch zu bleiben. Er übertreibt nicht und es ist durchaus nachzuvollziehen, wie sich die Seuche verbreitet. Leider verspielt man etwas potential, weil immer wieder im Vorfeld verraten wird, wer von den Hauptpersonen (so es denn welche gibt), das Ganze nicht überleben wird. Aber das ist nur ein kleiner Markel. Ich kann den Film uneingeschränkt empfehlen.

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ShayaNova

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Bewertung7.0Sehenswert

erst hab ich mich nicht so recht dran getraut. der deutsche titel klang in meinem kopf arg abschrecken, weil er so einen totalen schlefaz-b-movie impliziert hat. aber die guten bewertungen hier haben mich neugierig gemacht, außerdem mag ich filme im doku-stil. jedenfalls wenn er gut gelangen ist, da gibts ja durchaus auch "die anderen" (ich denke, da kennt jeder 'so einen' bei dem hose ging furchtbar). blah.. jedenfalls! ich fand ihn gut. also jetzt nicht überragend gut, aber durchaus ansehbar. das lag vielleicht auch an den schauspielern, die gar nicht b-movie-like ahnung von ihrem job hatten und mit denen man/frau engagiert bei der sache war. ich kanns jedenfalls weiterempfehlen, aber schlagt mich nicht wieder, wenn er euch dann nicht gefallen hat. das bringt eh nix, ich hab eine rüstung zum b-day geschenkt gekriegt! *harrrharr* -.-

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lieber_tee

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Bewertung7.0Sehenswert

Ein Found-Footage-Blog als gehostete, dramatisierte TV-Reportage über das schonungslose Aussterben einer kleinen US-Kleinstadt.
Es scheint dem 71jährigen(!) Regisseur Barry Levinson ein persönliches Anliegen zu sein einen pseudo-realistischen Tatsachenbericht über die ökologischen Missstände in Chesapeake Bay zu veröffentlichen, ein Gebiet nahe seines Heimatortes.
Er nutzt die vielfältigen modernen Informationsquellen dramaturgisch geschickt um ein authentisch wirkendes Tier-Seuchen-Katastrophen-Szenario zu entwickeln, das mit deutlichem Zeigefinger in die Wunde perverser Umweltverschmutzung bohrt. Fern jedem nervigem Wackelkamera-Gehopse entwickelt er ein bedrohliches (mediales) Endzeitszenario, erzählt viel über Vertuschung und Hinhalte-Mechanismen staatlicher Gewalt und bringt das ökologische Desaster, auf das wir uns möglicherweise zu bewegen, auf den Punkt.
Innovativ sieht anders aus, aber von dieser sorgfältigen Nutzung des Mockumentary-Stils als bösartigen Bio-Horrorfilm mit traditioneller Spannungskurve und klassischen Genre-Motiven kann sich mancher Filmemacher ein Brot abschneiden.
Fieser, kurzer und nachhaltiger Körperterror. Aus der Hüfte geschossen.
Anmerkung: Der Bezug zur Frontline-Doku "Poisoned Waters", die deutliche Anleihen zu Teilaspekten des Films aufzeigt ist mehr als empfehlenswert und gibt dem Film einen bitter-realistischen Bezug.
http://www.pbs.org/wgbh/pages/frontline/poisonedwaters/
http://en.wikipedia.org/wiki/Frontline_%28US_TV_series%29
http://en.wikipedia.org/wiki/Chesapeake_Bay

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lieber_tee

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Toll das er dir gefallen hat. Die Einladung nehme ich gerne an. Uff, noch 1000 Filme bis zum kostenlosen saufen...


onyxxx

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Na es ging ja nur um die Kommentare, wenn du dich anstrengst schaffst du es bis Jahresende. Also.. go go go :)


bestseimon

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Bewertung6.5Ganz gut

Ein Found–Footage-Horror von Barry Levinson? Na wenn das mal keine interessanten Voraussetzungen sind. Und tatsächlich, der Regiekönner fügt dem Genre erstaunlich viele, neue Facetten hinzu. Man bekommt hier nicht nur das „Material“ von einer einzigen Kamera zu sehen, sondern gleich das von mehreren. Man könnte fast sagen, es sind verschiedene Episoden, die alle vom selben Horrorszenario handeln. Und dieses Szenario, so hat man zumindest das Gefühl, ist gar nicht mal so abwegig, wie es vielleicht scheinen mag. Genau darin liegt auch eine große Stärke von THE BAY.
Barry Levinson erreicht das, wonach im Grunde alle Filme dieses Genres streben. Das Gefühl mittendrin zu sein, dass es diese Ereignisse, die man gerade sieht, wirklich gegeben hat. Natürlich, im Hinterkopf weiß man, dass dem nicht so ist. Und trotzdem, das unwohle Gefühl lässt sich nicht abstellen.
Mitunter verliert sich der Film dann allerdings immer häufiger in Szenen, die an der Grenze zur Lächerlichkeit kratzen. Und auch wenn es nicht viele sind, so werfen sie einen wieder raus, aus der durchaus bedrückenden Atmosphäre. Und danach ist es bekanntermaßen sehr schwer wieder reinzukommen. Auch durch die, großzügig ausgedrückt, mittelmäßigen Schauspielerleistungen verschenkt der Film einiges an Potenzial, aber diese Schwachstelle tritt auch nicht zum ersten Mal in diesem Genre auf.

Davon abgesehen ist THE BAY ein hochinteressanter Found-Footage-Beitrag, mit einigen neuen Elementen und einem brandaktuellen Thema. Er ist mit Sicherheit nicht perfekt, wirkt ein wenig experimentell und unfertig, aber geht weitaus cleverer und sinnvoller mit seinen Möglichkeiten um, als die meisten anderen Filme dieser Art.

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