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The Bay - Nach Angst kommt Panik

The Bay (2012), US Laufzeit 84 Minuten, FSK 16, Thriller, Horrorfilm, Science Fiction-Film


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5.8
Kritiker
12 Bewertungen
Skala 0 bis 10
5.4
Community
375 Bewertungen
63 Kommentare
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von Barry Levinson, mit Kristen Connolly und Jane McNeill

Mit The Bay liefert Oscar-Preisträger Barry Levinson (Rain Man) seinen Beitrag zum Found-Footage-Horrorfilm, indem eine Endoparasitenplage über einen Ort einfällt und die Menschen zu Zombie-ähnlichen Wirten werden lässt.

Ausgerechnet der größte Feiertag der US-Amerikaner gerät in The Bay zu einem unvergesslichen Tag des Horrors und des Todes.

Als zwei französische Forscher im Wasser um den kleinen Küstenort Claridge, Maryland herum an der Chesapeake Bay eine sehr hohe Konzentration an verschiedenen Giften feststellen und dies dem Bürgermeister mitteilen, wiegelt dieser die Gefahr ab, da kurz vor den anstehenden Feierlichkeiten zum 04. Juli keine Panik unter Anwohnern und Gästen entstehen soll.
Am Tag der Unabhängigkeit ist es dann aber so weit: Zunächst sind es nur Unmengen an toten Fischen, die an Land geschwemmt werden, bis die Menschen die tatsächliche Ursache ergründen können. Eine durch die Gifte mutierte Abart eines Endoparasiten springt von den Fischen auf den Wirt Mensch über – mit fatalen Folgen. Nur das Jahre später veröffentlichte Video- und Audio-Material offenbart, was sich am 04. Juli 2009 wirklich zugetragen hat in Claridge, Maryland.

Hintergrund & Infos zu The Bay
Barry Levinson, den man als Regisseur von redselig-nostalgischen Komödien (American Diner), bissigen Satiren (Wag the Dog – Wenn der Schwanz mit dem Hund wedelt) oder als Oscarpreisträger für Rain Man kennt, hat sich mit The Bay einem gänzlich anderen Genre zugewandt, dem Horrorfilm im Found-Footage-Stil. Weniger ungewöhnlich ist die Beteiligung durch die Produzenten. Diese zeichnen sich auch durch die treibende Mitwirkung an einschlägig bekannten Filmen wie Paranormal Activity oder Insidious aus.

Seine Premiere feierte The Bay 2012 auf dem Toronto Film Festival, wo Barry Levinson für The Bay den zweiten Platz in der Sektion Midnight Madness machte. (EM)

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Cast & Crew

Regie
Schauspieler

Kritiken (13) — Film: The Bay - Nach Angst kommt Panik

Flibbo: Wie ist der Film?

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5.0Geht so

[...] Eingerahmt von einer Fernsehreporterin als Moderatorin beziehungsweise roter Faden und ergänzt von unzähligen weiteren Videoquellen von Smartphone bis Überwachungskamera liefert „The Bay“ prinzipiell eine abwechslungsreiche Erzählweise und ein gutes -tempo. Als sich die Lage zugespitzt hat, gibt es ein paar durchaus unheimliche, eindringliche Momente. Grundsätzlich krankt der Film aber an dem Problem, dass er schlichtweg auseinanderfällt, weil das Konzept sich selbst die Chance darauf verbaut, eine Grundspannung dauerhaft zu halten. Zu oft fühlt man sich beim Gucken wieder ein paar Schritte zurückgeworfen, als es gerade interessanter geworden war. [...]

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stuforcedyou: Die Drei Muscheln, CinemaFo...

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4.5Uninteressant

Das Besondere am Found-Footage-Grusler von Barry Levinson ist, dass es ein Found-Footage-Grusler von Barry Levinson ist. Abseits davon gelingt dem Regisseur von "Wag the dog" und "Sleepers" keine wirklich nennenswerte Bereicherung des Genres, aber im Gegensatz zur immer dösiger werdenen "Paranormal Activity"-Reihe zeigt Levinson wenigstens, das man mehr aus angeblich echten Bildern machen kann, als bis zum Ende zu warten, um dann ein Moster kurz vor die Linse springen zu lassen.

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kobbi88: Die Drei Muscheln

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Wenn es mal ein Biopic über Michael Bay geben sollte: ich will, dass der Film diesen Titel trägt

25 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 16 Antworten

kobbi88

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@ Prof. Dr. atomphys. De.Large: Hehe, cool. Einmal keine Hausi. Die lös ich gleich für heute ein :D
Hier mein Sternekärtchen, damit du die 5 Sterne wieder durchstreichen kannst ;):
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kobbi88

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okay.... das Bild ist völlig misslungen :(
Wieder eine Anspielung auf Michael Bay ;)


Julio Sacchi: Das Manifest

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4.0Uninteressant

Natürlich geht der erfahrene Filmemacher Barry Levinson viel versierter mit dem Found Footage-Subgenre um als seine jungen Kollegen: Sein ausufernder Mischmasch aus Bildquellen fällt wesentlich zwingender und überzeugender aus als der handelsübliche "Ich muß alles dokumentieren"-Unsinn. Trotzdem ist THE BAY allenfalls eine passable Öko-Mockumentary; so etwas wie Thrill stellt sich zu keiner Zeit ein, was auch an der beschämend schlecht gespielten Hauptrolle liegt. Anderthalb Stunden Langeweile.

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Filmchecker: http://filmchecker.wordpres...

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7.5Sehenswert

„Found-Footage“-Filme gibt es in letzter Zeit wie Sand am Meer. Jeder einzelne von ihnen verspricht hierbei auf angeblich vorgefallenen Gegebenheiten zu beruhen, stolpert aber aufgrund von dramaturgischen Unzulänglichkeiten und technischen Totalausfällen, oftmals über die eigenen Beine.
Der Umwelt-Thriller „The Bay“ macht da eine überraschend-innovative Ausnahme, denn Regisseur „Barry Levinson“ („Rain Man“) gelingt es geschickt altbekannte „Wackel-Cam“-Stilelemente mit neuen und frischen Ideen zu bestücken. Vor allem die Kernaussage des Film ist das eigentlich Geheimnis dieses Thrillers. Denn diese gilt als Plädoyer für die gesamte Menschheit, die sich tagtäglich skrupellos an Mutter Natur vergeht. Der schroffe Realismus, mit welchem „Levinsons“ seine Geschichte garniert ist in seiner kompromisslosen Darstellung selbstredend, weiß aber dennoch packend und spannend zu unterhalten. Der Film lässt trotz seiner nüchternen Sachlichkeit nicht unberührt und stellt am Ende jeden Einzelnen die Frage, inwieweit man selbst die Umwelt schützen könnte, damit auch viele Generationen nach uns sorgenfrei und unbeschwert die Schönheit unsere Natur genießen können.

Eine ausführliche Kritik hier:

http://filmchecker.wordpress.com/2012/11/07/filmreview-the-bay-2012/

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Mr.Vengeance: Lost In Imagination

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6.5Ganz gut

Funktioniert trotz der offensichtlichen Macken erstaunlich gut. Krude Mischung aus Found footage, Mystery und Body Horror. Beunruhigend, spannend und stellenweise arg ekelhaft. Den Höhepunkt erreicht THE BAY dann, wenn dem Zuschauer seine Bilder verweigert und Geräusche sowie fremde Stimmen nutzt um uns zu beunruhigen. Sind wir mal ehrlich: Viele Effekte sitzen nicht, ein paar Mal stinkt die Found footage-Prämisse in den Himmel. Aber für einen fiesen kleinen Schocker mit interessanter Grundidee reicht es dennoch vollkommen aus.

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Lisa Schwarzbaum: Entertainment Weekly Lisa Schwarzbaum: Entertainment Weekly

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9.0Herausragend

Barry Levinsons The Bay ist ein höllisch gruseliger kleiner Umwelt-Horror-Film.

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Noel Murray: The Onion (A.V. Club) Noel Murray: The Onion (A.V. Club)

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8.5Ausgezeichnet

The Bay ist erstaunlich befriedigend - wie Der Weiße Hai für die YouTube/Skype-Ära.

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Rex Reed: The New York Observer Rex Reed: The New York Observer

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7.5Sehenswert

Ich applaudiere dem Regisseur zum Triumph eines eindringlichen Terror, der über lächerlichen Puppen und lärmenden Computer generierten Effekten steht. In The Bay ist das Chaos sowohl erfrischend als auch spannend.

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K. Longworth: Village Voice K. Longworth: Village Voice

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6.0Ganz gut

Trotz einer wirklich gruseligen Momente hindert der Anspruch an oberflächlichen Realismus den The Bay daran, wirklich zu funktionieren. Seine verschwommene, bruchstückhafte Darstellung einer Katastrophe kommt niemals an die realistische Paranoia des kunstvoll à la Hollywood inszenierten Katastrophen-Films Contagion heran.

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Wesley Morris: The Boston Globe Wesley Morris: The Boston Globe

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5.0Geht so

Barry Levinsons The Bay fehlt die unheimliche Direktheit, die selbst die scheußlichsten Filme des Found Footage-Genres besitzen. Der Film mag Recht haben (hey, Umweltschutzbehörde, tu etwas!), aber er hat keine dramatische Struktur und keinen Sinn für Spannung.

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Lou Lumenick: New York Post Lou Lumenick: New York Post

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2.5Ärgerlich

Der Regisseur und Oskar-Gewinner von Rain Man zeigt, dass er einen Found Footage-Horrorfilm mit wackeliger Kamera drehen kann, der genauso künstlich, unbeholfen und ungruselig ist wie der eines Durchschnittsstudierenden, der ein 200$-Budget zur Verfügung hat.

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A.O. Scott: New York Times A.O. Scott: New York Times

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4.0Uninteressant

In The Bay gibt es eine Menge fieses Zeug zu sehen, aber wenig, das wirklich eindringlich, erschreckend oder gruselig ist.

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Kommentare (50) — Film: The Bay - Nach Angst kommt Panik


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Eixenxxl

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Bewertung7.5Sehenswert

Cloverfield meets Cabin Fever, They Nest und 28 Days Later.
Echt beunruhigend sich vorzustellen, das sowas in echt passieren könnte durch Umweltverschmutzung usw...
Foundfootage ist zwar nicht jedermanns Sache aber hier kommt das sehr originell rüber und schafft eine bedrohliche Atmo.
Habe mich stellenweise geekelt und musste mich manchmal überall kratzen >_<
Zum Ende hin habe ich mich dann noch übelst erschreckt.
Fazit: Ein echt fieser Film der "unter die Haut" geht ;-)

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Oliver0403

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Bewertung4.5Uninteressant

Ich bin ja alles andere als ein Feind von Found-Footage Filmen, aber der hier war einfach nur lasch. Knappe 80 Minuten ohne wirkliche Höhepunkte und Darsteller, mit denen ich nicht viel anfangen konnte.

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jurassicnerd

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Sicher nicht der beste Film, aber ich muss sagen, so schlechte Bewertungen hat er nicht verdient. Die Story ist eigentlich sehr real, was in Horrorfilmen selten der Fall ist und die Leichen sehen nicht schlecht aus. Auch dass das Ganze als Reporterbericht gemacht ist, finde ich nicht schlecht.

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Connemara90

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Bewertung0.5Schmerzhaft

Für mich der bisher langweiligste Found-Footage-Film. Wirkte eher wie eine langweilige und ausgelutschte Dokumentation. Mir waren auch egal, wer in dem Streifen stirbt oder auch nicht, da die Schauspieler einfach unfassbar platt rüber kamen.
Vielleicht hatte ich auch zu hohe Erwartungen, aber meinen Geschmack hat dieser Film überhaupt nicht getroffen, obwohl ich eigentlich ein Fan dieses Genres bin, aber den kann ich so gar nicht empfehlen.

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DKennyK

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Bewertung4.5Uninteressant

Mal wieder ein Found Footage-Film und dank der oft übermäßig eingesetzten Shaky Cam ein Garant für knappe 1,5 Stunden Schwindel und Kopfschmerzattacken.
Abgesehen von diesen gesundheitlichen Nebenwirkungen ist THE BAY ein gnadenlos durchschnittlicher Genrevertreter, dessen Collage aus verschiedenen Bildquellen der vorgestellten Personen zwar einen gewissen Reiz hat, aber erschreckend höhepunktslos vor sich hin spielt. Vor allem fehlt dem Film eine Klimax (nur ein Jump Scare, die ansonsten aber erfreulicherweise nicht hergenommen wurden, reicht da nicht), was einem THE BAY nach dem Abspann schnell wieder vergessen lässt.

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herrmann.jemine

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Bewertung3.0Schwach

von den machern von... blabla... ließ spannung erwarten, und die thematik ein wenig mehr zeitgemäße tiefgründigkeit als bei den üblichen zombie/geister-found-footage-filmen. leider wurden diese guten voraussetzungen übelst in den lahmarschigkeits-sand gesetzt.

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Dahmer

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Bewertung1.5Ärgerlich

"The Bay" versetzte meine Hirnwindungen in einen winterlichen Tiefschlafmodus...Interessante Ansätze sind vorhanden, aber das reicht eben nicht um einen kleinen Knüller rauszukotzen...Wer extreme Schlafstörungen hat und nicht immer pharmazeutische Pillen dagegen schlucken will ist hier bestens aufgehoben... "Found-Footage-FAILED" !

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Obsoleszenz

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Bewertung5.0Geht so

Irgendwie hätte der Film richtig richtig gut werden können, denn die Grundidee war recht spannend umgesetzt, was bei der Thematik gar nicht so einfach ist. Es hab durchaus sehr gute, authentische und unheimliche Aufnahmen zu sehen, aber ich hätte mir mehr davon gewünscht.
Der wirre Schnitt war auf Dauer etwas anstrengend, die unnötigen Rückblenden lästig und viele Szenen hätte man um einiges kürzen oder weglassen können. Ein paar Kameraeinstellungen hätte man sich ebenso schenken können - weniger ist manchmal, vor allem im Found-Footage Bereich, tatsächlich mehr.
Alles in allem ein ganz netter Film, den man mal gucken kann; aber ohne zu große Erwartungen.

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Tytus

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Bewertung0.5Schmerzhaft

Found-Footage-Filme immer noch unglaublicher CRAP

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Chrilluminati

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Bewertung6.0Ganz gut

Nicht gerade einer der guten Filme, aber dennoch mit Unterhaltungspotential. Der Anfang der Story erinnerte mich ein wenig an THE FOG - NEBEL DES GRAUENS (1980) ... eine Kleinstadt die ein Fest feiert und von etwas bösem heimgesucht wird.

An sich ist die Story in Ordnung aber nicht fesselnd genug für mich gewesen. Effekte und Animation waren ebenfalls in Ordung, sowie Soundeffekte.

Hätte der Film einfach eine bessere Story gehabt, dann würde meine Bewertung vielleicht etwas besser sein...
So war es nur ein Film mit etwas Gruselflair und Unterhaltungspotential.

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FlintPaper

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Bewertung4.5Uninteressant

Wirkt auf mich wie eine Mischung aus Redacted (fand ich damals gut) und The Fourth Kind (fand ich damals kacke). Gelungene Zuschauermanipulation auf niedrigstem Niveau quasi. Unterhaltsam und halbwegs kurzweilig, aber nicht unbedingt gut. Dieser Anspruch auf Pseudo-Authentizität geht mir mal wieder auf die Nerven, von der Inszenierung und den schlechten Darstellern gleichermaßen. Der Film bietet neben den üblichen 'found footage'-Kniffen auch ein paar solide Ekel-Effekte. Nichts für schwache Nerven und Hypochonder wahrscheinlich. Sozusagen ein negatives Placebo.

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michael.pliet

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Bewertung7.0Sehenswert

Ich bin jetzt nicht der größte Fan von Found-Footage-Filmen, aber dieser hier hat mich mitgenommen. Von Anfang bis zum Ende schafft er es eine bedrückende Spannung und Stimmung aufzubauen und man bleibt dran um zu sehen, wie sich die Seuche immer weiter ausbreitet. Das besondere daran ist, dass es der Film trotz seines Themas schafft realistisch zu bleiben. Er übertreibt nicht und es ist durchaus nachzuvollziehen, wie sich die Seuche verbreitet. Leider verspielt man etwas potential, weil immer wieder im Vorfeld verraten wird, wer von den Hauptpersonen (so es denn welche gibt), das Ganze nicht überleben wird. Aber das ist nur ein kleiner Markel. Ich kann den Film uneingeschränkt empfehlen.

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ShayaNova

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Bewertung7.0Sehenswert

erst hab ich mich nicht so recht dran getraut. der deutsche titel klang in meinem kopf arg abschrecken, weil er so einen totalen schlefaz-b-movie impliziert hat. aber die guten bewertungen hier haben mich neugierig gemacht, außerdem mag ich filme im doku-stil. jedenfalls wenn er gut gelangen ist, da gibts ja durchaus auch "die anderen" (ich denke, da kennt jeder 'so einen' bei dem hose ging furchtbar). blah.. jedenfalls! ich fand ihn gut. also jetzt nicht überragend gut, aber durchaus ansehbar. das lag vielleicht auch an den schauspielern, die gar nicht b-movie-like ahnung von ihrem job hatten und mit denen man/frau engagiert bei der sache war. ich kanns jedenfalls weiterempfehlen, aber schlagt mich nicht wieder, wenn er euch dann nicht gefallen hat. das bringt eh nix, ich hab eine rüstung zum b-day geschenkt gekriegt! *harrrharr* -.-

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lieber_tee

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Bewertung7.0Sehenswert

Ein Found-Footage-Blog als gehostete, dramatisierte TV-Reportage über das schonungslose Aussterben einer kleinen US-Kleinstadt.
Es scheint dem 71jährigen(!) Regisseur Barry Levinson ein persönliches Anliegen zu sein einen pseudo-realistischen Tatsachenbericht über die ökologischen Missstände in Chesapeake Bay zu veröffentlichen, ein Gebiet nahe seines Heimatortes.
Er nutzt die vielfältigen modernen Informationsquellen dramaturgisch geschickt um ein authentisch wirkendes Tier-Seuchen-Katastrophen-Szenario zu entwickeln, das mit deutlichem Zeigefinger in die Wunde perverser Umweltverschmutzung bohrt. Fern jedem nervigem Wackelkamera-Gehopse entwickelt er ein bedrohliches (mediales) Endzeitszenario, erzählt viel über Vertuschung und Hinhalte-Mechanismen staatlicher Gewalt und bringt das ökologische Desaster, auf das wir uns möglicherweise zu bewegen, auf den Punkt.
Innovativ sieht anders aus, aber von dieser sorgfältigen Nutzung des Mockumentary-Stils als bösartigen Bio-Horrorfilm mit traditioneller Spannungskurve und klassischen Genre-Motiven kann sich mancher Filmemacher ein Brot abschneiden.
Fieser, kurzer und nachhaltiger Körperterror. Aus der Hüfte geschossen.
Anmerkung: Der Bezug zur Frontline-Doku "Poisoned Waters", die deutliche Anleihen zu Teilaspekten des Films aufzeigt ist mehr als empfehlenswert und gibt dem Film einen bitter-realistischen Bezug.
http://www.pbs.org/wgbh/pages/frontline/poisonedwaters/
http://en.wikipedia.org/wiki/Frontline_%28US_TV_series%29
http://en.wikipedia.org/wiki/Chesapeake_Bay

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lieber_tee

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Toll das er dir gefallen hat. Die Einladung nehme ich gerne an. Uff, noch 1000 Filme bis zum kostenlosen saufen...


onyxxx

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Na es ging ja nur um die Kommentare, wenn du dich anstrengst schaffst du es bis Jahresende. Also.. go go go :)


bestseimon

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Bewertung7.0Sehenswert

Ein Found–Footage-Horror von Barry Levinson? Na wenn das mal keine interessanten Voraussetzungen sind. Und tatsächlich, der Regiekönner fügt dem Genre erstaunlich viele, neue Facetten hinzu. Man bekommt hier nicht nur das „Material“ von einer einzigen Kamera zu sehen, sondern gleich das von mehreren. Man könnte fast sagen, es sind verschiedene Episoden, die alle vom selben Horrorszenario handeln. Und dieses Szenario, so hat man zumindest das Gefühl, ist gar nicht mal so abwegig, wie es vielleicht scheinen mag. Genau darin liegt auch eine große Stärke von THE BAY.
Barry Levinson erreicht das, wonach im Grunde alle Filme dieses Genres streben. Das Gefühl mittendrin zu sein, dass es diese Ereignisse, die man gerade sieht, wirklich gegeben hat. Natürlich, im Hinterkopf weiß man, dass dem nicht so ist. Und trotzdem, das unwohle Gefühl lässt sich nicht abstellen.
Mitunter verliert sich der Film dann allerdings immer häufiger in Szenen, die an der Grenze zur Lächerlichkeit kratzen. Und auch wenn es nicht viele sind, so werfen sie einen wieder raus, aus der durchaus bedrückenden Atmosphäre. Und danach ist es bekanntermaßen sehr schwer wieder reinzukommen. Auch durch die, großzügig ausgedrückt, mittelmäßigen Schauspielerleistungen verschenkt der Film einiges an Potenzial, aber diese Schwachstelle tritt auch nicht zum ersten Mal in diesem Genre auf.

Davon abgesehen ist THE BAY ein hochinteressanter Found-Footage-Beitrag, mit einigen neuen Elementen und einem brandaktuellen Thema. Er ist mit Sicherheit nicht perfekt, wirkt ein wenig experimentell und unfertig, aber geht weitaus cleverer und sinnvoller mit seinen Möglichkeiten um, als die meisten anderen Filme dieser Art.

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Riese96

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Bewertung3.5Schwach

Der Film ist nicht spannend, bis auf die paar Schock-Momente im letzten Drittel. Die Story hat Mich an ''The Crazies'' erinnert, obwohl dieser viel besser war!
Mir hat der Film nicht gefallen.
3,5 von 10 Punkten.

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Lili 9ochefort

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

The Bay - Nach Angst kommt Panik
oder auch,...
Die Maryland Verschwörung,...

,.. ist ein gelungener Horrorthriller im wackeligen Found Footage Stil, und dieser Film wirkt die meiste Zeit, beängstigend real. Die Bedrohung die lange Zeit alle im Dunkeln tappen lässt hat es in sich, und die Möglichkeit sich an zu stecken ist praktisch all gegenwärtig.

Das sich Umweltzerstörung in den seltensten Fällen, als klug erweist (außer für die Schicht die daran verdient) dürfte mittlerweile jedem klar sein, und der Film fängt das ganz gut ein, wie in so einer Panik und Angst noch weiter gelogen wird und versucht wird alle möglichen Möglichkeiten auszuschöpfen die es nur gibt, außer der Wahrheit, die hier von einer neugiriegen Überlebender aufgezeigt wird.

The Bay baut wie gesagt ein beklemmende Atmosphäre auf, stellenweise ziemlich ekelig, und mit der Aussage das die Umwelt uns alle angeht gelingt Levinson ein spannender und guter Horrorfilm im Echtzeitlook. :)

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Lili 9ochefort

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und die sind sehr gruselig. brrr. :)


Eixenxxl

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Ach mist... ich habe den Film heute noch im Mediamarkt gesehen :D


cruzha

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Bewertung5.5Geht so

Ganz okayer Survival-Seuchenfilm, der primär an der Inszenierung krankt: Die zusammengeschnittenen "Homevideos" und "Handyfilmchen" fügen sich nicht homogen zu einem Ganzen zusammen, so dass einem beispielsweise die diversen Protagonisten im Endeffekt völlig egal sind. Auch die Reporterin, die hier als der rote Faden fungieren soll, an dem die ganzen Minifilmchen aufgezogen sind, funktioniert mangels Glaubwürdigkeit einfach nicht. Insgesamt aber eine originelle Idee, von großartigen Maskenbildnern umgesetzt.

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Chris Großöhmigen

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Bewertung7.0Sehenswert

Hat schon unterhalten, auch wenn die Story nicht ganz so toll ist.

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horro

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Bewertung6.0Ganz gut

Wer sich mittlerweile an die Wackelkamera und den Footage-Style gewöhnt hat, diesen vielleicht sogar mag, für den ist das sicher was. Anders als ähnliche Produktionen wirkt hier wirklich alles sehr authentisch und die Erzählweise ist ausgezeichnet gelungen. Das Reality-Feeling ist sehr viel stärker spürbar als zum Beispiel bei "Cloverfield", obwohl insgesamt etwas weniger Action abgeht. Die Dynamik der Masse, der Panik, alles wirklich fast real spürbar. Schlussendlich ist die Story an sich aber leider einfach nur schwach.

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niceeddy

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Hier...unerschreib mal, Barry.


horro

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yes Baby ... und nochmal kräftig Kohle mit dem Namen gemacht ;)



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