The Big Eden
The Big Eden (2011), DE Laufzeit 93 Minuten, FSK 12, Dokumentarfilm, Kinostart 08.12.2011
9 Bewertungen
Skala 0 bis 10
46 Bewertungen
14 Kommentare
Keine
von Peter Dörfler, mit Rolf Eden und Ursula Buchfellner
Der Titel stellt bereits klar, mit wem man es in dem Film zu tun bekommt: The Big Eden kündigt Großes an, ganz im Stile des Protagonisten, dem bekannten Playboy Rolf Eden. Der mittlerweile 81-Jährige hat nichts von seiner Lebensfreude verloren und genießt immer noch jede Aufmerksamkeit, die ihm eine Kamera schenkt. Rolf Eden gibt sich alle Mühe, ein Unikat zu sein: Vater von sieben Kindern mit sieben verschiedenen Frauen, der sich seines antiquierten Frauenbildes nicht schämt und mit wehender, weißblonder Mähne und mehrfach geliftetem Gesicht neben seiner blutjungen Freundin im Cabrio in seiner eigenen Aura badet.
Sein Name ist Programm: Eden empfindet sein Leben als eine einzige Straße zum Glück. Mit dem Geld, das ihm als NS-Verfolgten zustand, gründete er seinen ersten Club und baute sich ein Unterhaltungsimperium mit Misswahlen und Striptease-Shows auf. Sein Jetset-Leben (feiern mit Mick Jagger und Ella Fitzgerald) fasst der unerschütterliche Optimist so zusammen: ‘Ich habe im Leben immer nur Glück gehabt. Das war so, hundertprozentig. Ich hatte nur, nur, nur Glück, nie ein Tief, nie richtigen Ärger, immer nur rauf, rauf, rauf, bis heute.’
Hintergrund & Infos zu The Big Eden
Regisseur und Kameramann Peter Dörfler portraitiert in seinem Dokumentarfilm Berlins berühmtesten Lebemann. The Big Eden ist der letzte Teil einer Trilogie über charismatische Männergestalten mit eigenem Kopf und außergewöhnlicher Lebensgeschichte. Begonnen hatte Peter Dörfler seine Filmreihe 2006 mit Der Panzerknacker. Die Dokumentation erzählt die Geschichte von Otto Schäfer, dem Kopf einer Gangsterbande, die in den 1990ern in Deutschland mehrere Geldtransporter überfiel und schließlich gefasst wurde. Drei Jahre später folgte der zweite Teil der Reihe unter dem Titel Achterbahn. Darin geht es um das Leben des spektakulär gescheiterten Norbert Witte, der mit seinem Projekt ‘Plänterwald’ der Stadt Berlin einen riesigen Schuldenberg hinterließ und sich mit seiner Familie nach Peru absetzte. (JL)
Mehr Bilder (19) und Videos (11) zu The Big Eden
Cast & Crew
- Genre
- Dokumentarfilm
- Zeit
- 1967, 2002, Vergangenheit
- Ort
- Berlin
- Handlung
- Cabriolet, Charisma, Frauenheld, Gigolo, Immobilien, Immobilienmakler, Lebemann, Lebensfreude, Lebensgefühl, Misswahl, Nachtclub, Nachtclubbesitzer, Striptease, Uneheliches Kind, Unternehmer, Verkaufen
- Stimmung
- Eigenwillig
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- The Big Eden: critic.de























Kritiken (8) — Film: The Big Eden
alexandra seitz: Berliner Zeitung, tip, ray ... alexandra seitz: Berliner Zeitung, tip, ray ...
Kommentar löschenThe Big Eden ist ein [...] vergnüglicher Blick hinter die Kulissen der One-Man-Show eines konsequenten Hedonisten.
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Peter Claus: Getidan Peter Claus: Getidan
Kommentar löschenDa wird einem dieser Typ richtig sympathisch. Was ihm Peter Dörfler uneingeschränkt belässt. Er versucht nicht, bittere Wahrheiten oder Kritik an den Mann zu bringen. Das überträgt sich von allein aufs Publikum.
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Matthias Dell: Der Freitag Matthias Dell: Der Freitag
Kommentar löschenDas Verdienst von Dörflers Film besteht darin, Rolf Eden etwas von seinem Glanz und damit seiner Würde zurückzugeben.
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Bert Rebhandl: Berliner Zeitung, Der Standard Bert Rebhandl: Berliner Zeitung, Der Standard
Kommentar löschenPeter Dörfler, der schon in Die Panzerknacker und Achterbahn scheinbar aus der Zeit gefallene Männer porträtiert hatte, hat danach gar nicht gesucht und doch eine Menge gefunden, worauf die Privatsender nie gekommen wären.
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Christina Bylow: Berliner Zeitung Christina Bylow: Berliner Zeitung
Kommentar löschenSo wird "Big Eden" mehr und mehr zu einer Platte, die an immer derselben Stelle hängen bleibt. Denn es ist ja nicht nur tragisch, wenn einer Narzisst sein muss - wie Wolfgang Joop einmal gesagt hat -, es hat auch was Ödes.
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Claudia Nitsche: Radio Köln Claudia Nitsche: Radio Köln
Kommentar löschenPeter Dörflers Doku "The Big Eden" fasst ihn mit Samthandschuhen an. Der Regisseur versieht seine Collage aber auch mit Spitzen und beleuchtet eine Lebenseinstellung, die nachdenkenswert ist.
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Edda Bauer: Schnitt Edda Bauer: Schnitt
Kommentar löschenIn The Big Eden, dem letzten Teil von Dörflers Egomanen-Trilogie, finden sich jedoch überraschend wenig Wütende.
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Josef Lederle: http://film-dienst.kim-info... Josef Lederle: http://film-dienst.kim-info...
Kommentar löschenThe Big Eden verweigert sich herkömmlichen Erzählmustern, die sich aufs Naheliegende, die Eskapaden, den märchenhaften Reichtum oder Edens Psyche gestürzt hätten. Stattdessen zwingt er mit verführerischer Leichtigkeit, die Präsenz eines Mannes auszuhalten, der [...] mit seiner landläufigen Amoral den Schlüssel zum Glück gefunden zu haben scheint.
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Kommentare (6) — Film: The Big Eden
agynessa Tue, 29 May 2012 20:56:06 -0000
Kommentar löschenFrage: Braucht die Welt noch einen Film mit, über, oder von Rolf Eden? Meiner Meinung nach NEIN! Denn was sollte uns dieser Film neues erzählen? Jeder verkappte Hinterwäldler kennt einen Herrn, unverdienterweise mit dem Namen Eden gesegnet, doch mittlerweile schon in und auswendig, so oft wie der in diversen Magazinen- vorzugsweise auf RTL- zu sehen war. Seiner aktuellen Partnerin kann ich nur eine Gesetzesänderung zum Thema Sterbehilfe wünschen. Ich persönlich würde mich schämen, wenn ich zu diesem Film auch noch eine Bewertung abgeben könnte.
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Ghost Dog Sat, 07 Apr 2012 01:21:20 -0000
Kommentar löschenBelanglos - Gehaltlos - Uninteressant
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ukneecorn Wed, 18 Jan 2012 23:33:47 -0000
Kommentar löschenIch bin ein bisschen schockiert über die obrigen Kommentare und diese negativen Meinungen und unbegründeten Urteile. Ich bin auch kein Fan solcher Menschen, mir war er auch unsympathisch, aber ohne jegliches Hintergrundwissen. Ich habe den Film dennoch geguckt und abgesehen davon, ob man den Menschen mag oder nicht, ist der FILM über ihn sehr sehenswert. Gerade für solche verurteilenden Menschen, die ohne Wissen bewerten.
Manchmal fühlt man sich vor den Kopf gestoßen von Menschen wie Eden, aber das liegt vielleicht daran, dass man nicht offen ist, andere Lebensstile zu erkunden.
Ob man seine Lebensweise jetzt gut heißt oder nicht, man sollte dennoch offen sein, auch solchen Menschen und Filmen anderer Genres/Kategorien/Interessenvertreter eine unvoreingenommene Chance geben.
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Rukus Thu, 12 Jan 2012 03:47:07 -0000
Kommentar löschenWieso wird so ein Krampf so herausgehoben angezeigt? Und wieso lautet meine Prognose 8.0??? Okay, ich steh auf Dokus, aber das hier ist doch ein schlechter Scherz, oder? Bis gerade wusste ich nicht einmal, dass so ein Käse vor Publikum aufgeführt wird. Das hier interessiert mich noch weniger als ein Tourbericht von Tokio Hotel ... und das will was heißen! Da guck ich mir lieber 24 Stunden am Stück Asylum-Filme an ...
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emp6 Wed, 11 Jan 2012 17:01:17 -0000
Kommentar löschenWieso habe ich bei so einem - verzeihung - Schrott eine 9.5-Vorhersage?! xD
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Ragnasha Wed, 11 Jan 2012 17:03:11 -0000
Antwort löschenIch hab keine, was mir wohl sagen will, dass ich mir das nicht antun sollte.
emp6 Thu, 12 Jan 2012 06:36:16 -0000
Antwort löschenHmmm...vll sollte ich meinen Filmgeschmack nochmal überdenken wenn sowas dabei raus kommt...wahrscheinlkicher ist natürlich ein Fehler bei mp xD
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ukneecorn Wed, 18 Jan 2012 23:29:02 -0000
Antwort löschenhabt ihr den film denn geguckt?
emp6 Sat, 21 Jan 2012 08:00:20 -0000
Antwort löschenDiesen? Ne, dafür ist mir das Geld und noch mehr die Zeit zu schade ^^
swissroland Thu, 08 Dec 2011 22:45:13 -0000
Kommentar löschenHier mach ich das jetzt auch mal: bewerten ohne zu schauen. Das darf ich bestimmt auch mal ;)
Nach seinem Wehrdienst reiste Eden nach Paris und lebte als Musiker. Als er in der Zeitung las, dass jeder vom NS-Regime verfolgte und geflohene Berliner, der nach Berlin zurückkomme, 6.000 Mark Entschädigung erhalte, kam er 1957 nach Berlin zurück und eröffnete mit diesem Geld seinen ersten Jazzclub.
Das passt zu dieser hackfresse
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Rukus Thu, 12 Jan 2012 16:22:57 -0000
Antwort löschenDir sei verziehen! ;)
Ich muss ja eines sagen, Hugh Hefner kommt ungefähr 1000 Mal sypathischer rüber als diese Hackfresse, wie du so trfflich schreibst. Ohne seine Kohle würd den keine Frau mim Arsch angucken, da bin ich mir ziemlich sicher.
dada20 Mon, 14 May 2012 13:01:14 -0000
Antwort löschenMeiner Meinung nach könnte der Film tatsächlich in einer gewissen Hinsicht gut oder interessant sein.
Ich hab ihn selber nicht gesehen, aber nach den Bewertungen (und den Bewertungen von "Achterbahn", einem anderen Film aus der Reihe) zu urteilen, kann da schon was dran sein.
Von daher würd ich mal sagen, ist eine 0.5er Bewertung, ohne den Film gesehen zu haben, nicht gerechtfertigt.
Auch wenn du den Typen nich magst...