The Big Lebowski - Kritik

The Big Lebowski

US · 1998 · Laufzeit 112 Minuten · FSK 12 · Komödie · Kinostart
  • 10

    Zeitloses Meisterwerk,das ich schon 100 mal gesehen habe,und das immer noch besser wird! Jeff Brigdes war nie besser,nur noch getoppt vom genialen John Goodman......

    "and thats the Drama Walter,its all a part of your sick Cynthia thing,...you taking care of her fucking Dog,keep going to her fucking Synagogue,your living in the fucking past man!"
    "Three thousand Years of wonderfull Tradition,from Moses to Sandy Koufax,your goddamn right,Im living in the fucking past...."

    "am i wrong? am i wrong?" "no,your not wrong Walter,your just an asshole"

    "but the toe Walter?!"
    "FORGET ABOUT THE FUCKING TOE!!"

    • 9 .5

      Der beste Film der Coen Brüder. Verdammt komisch mit herrlich skurrielen Figuren.

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      • 5

        Bei den Kommentaren hier glaube ich, dass etwas mit mir nicht stimmt, aber ich mag den Dude einfach nicht :D Wenn das der Fall ist, macht es natürlich den ganzen Film schwer erträglich. Der Humor war teilsweise nicht so mein Fall auch wenn mir die übrigen Charaktere gefallen haben und ich habe es auch nicht geschafft, ihn ganz anzusehen.

        • 10

          Man kann sich den Film auch 10 mal ansehn er wird nie langweilig

          • 8

            Geiles Teil! Wie alles von den Cohens.

            1
            • 9
              GenGenitiv 17.08.2016, 12:09 Geändert 25.10.2016, 13:43

              Die Handlung ist so verrückt wie die Charaktere selbst.

              • 6
                Rocket Man 13.08.2016, 00:16 Geändert 13.08.2016, 00:19

                Nichts gewöhnliches und voralllem nichts was man so schonmal gesehen hat bietet The Big Lebowski. Von sehr guten Dialogen bis außergewöhnlichen Darstellungen und Bildern. Jeff Bridges spielt seine Rolle solide, besser aber fand ich persönlich noch John Goodman, der für mich bessere Momente im Film hat. Durch viele Kommentare hier auf MP und vieler in meiner Freundesliste musste ich dieses Werk noch nachholen, hab aber bewusst darauf verzichtet mir dazu etwas im Vorfeld anzuschauen. Gerade bei einem Film, der eine große Begeisterung bei vielen hervorruft, da muss man sich die Erwartungen nicht durch Trailer oder Inhaltsangaben höher katapultieren, als es notwendig ist. Und obwohl ich den Stil der Coen Brüder sehr mag, hat mich die immerhin einzigartige aber zu großen Teilen auch Wirre und komische Darstellung, bis hin zu sagenhaften oder komischen Bildern, nicht so sehr überzeugt, wie andere hier. Was Jeff Bridges hier liefert ist streckenweise lustig, aber hebt sich nicht von anderen Rollen ab, die er verkörpert hat. Seine Leistung war für mich nicht denkwürdig oder gar herausragend. John Goodman hingegen weiß zumindest mit seiner cholerischen Art so ziemlich alle lacher auf seine Seite zu ziehen. So hat der Film für mich auch einige Längen, die Goodman mit seiner Darstellung oftmals aufgelockert und gerettet hat. Die Story ist ziemlich simpel und die Gebrüder Coen beschäftigen sich mehr mit ihren zweifelsohne tollen Dialogen und ihrer unkonventionellen Darstellung der Bilder. Gerade der bissige bis ironisch, sarkastische Humor ist unverkennbar. Ihn hätte ich auch ohne zu wissen, dass dies ein Werk der Coen-Brüder ist, wiedererkannt.
                Der Film ist durchaus lustig, erzählt eine simple Geschichte mal ganz anders, weiß mich aber nicht so Recht zu beeindrucken. Kleinere Fehler, die vielleicht nicht jeder einbringen würde ist auch die Figuren-Konstellation bzw. Zeichnung. Steve Buscemi beispielsweise hätte es garnicht erst in den Film schaffen müssen, da sein Charakter vollkommen blass bleibt. EIgentlich nicht nur blass, sondern komplett unnötig. Aber eben weil mir das so vorkommt, ist es kein großer Kritikpunkt, weil er ja nicht auffiel. Er hatte 4,5 Sätze und sonst war er immer hinten im Bild.
                Insgesamt finde ich den Film sehenswert, würde ihn mir aber vermutlich kein zweites Mal anschauen. Das tut mir zwar Leid....Es gibt so viele die ihn lieben....Aber ich kanns nicht ändern. Der Film versucht etwas zu sein, was er letzten Endes aber nicht ist. So wirkt er oft schon poetisch und stylistisch sowie überzeichnet und bunt, bekommt mMn dabei aber kein Gleichgewicht, dass den Plot, den Humor, die etwas anders erzählte Geschichte und und und, nicht halten kann. Auch der Humor.....Ich muss es sagen.....war mit teilweise etwas zu hohl.....Aber nun gut !
                Trotzalledem hat er einen Charme und die Marke Coen ist unverkennbar. Von mir gibts 6 Punkte für The Big Lebowski :)

                10
                • 10
                  The_Joker_22 10.08.2016, 22:37 Geändert 10.08.2016, 22:44

                  Genial.

                  Dude.

                  • 10

                    Eine der besten Kultfilme und mind einmal im Jahr pflicht

                    • 5

                      Hey du!
                      Sag mal, hast du zufällig einen Stein rumliegen? Wenn ja, ( wer zum Geier hat einen Stein bei sich im Wohnzimmer??) lass ihn bitte schön dort liegen und steinige mich nicht.

                      Ich mochte "The Big Lebowski" nicht. Nenn mich Kunstbanause oder laufenden Vacuumbehälter... Es ändert nichts daran, das ich bei diesem Film nichts gefunden habe, das wirklich "Big" war.

                      Du musst verstehen, dass ich einige Erfahrungen im Privaten Umfeld gemacht habe, was Leute wie den Dude angehen. Und das waren keine guten. Vielleicht disqualifiziert mich das für eine angemessene Beurteilung, aber dann sag du mir doch: Welche Bewertung hier ist nicht subjektiv?

                      Der Film bietet mir keine komödiantischen Spitzenleistungen. Da fand ich den Spruch am Anfang noch am Besten: >Wo ist das Geld? Lass mich nochmal reinschauen! < Toll. Schenkelklopfer. Kannst du mir vielleicht irgendwie die Erleuchtung bringen ?

                      Auch das von dir und deinen Gesellen oft gepriesene geniale Skript der ach so tollen Coen-Brothers lässt mich mit den Schultern zucken. Konstruierte Story mit arg vielen Logiklöchern und viele zufällige Fügungen machen für mich keinen Film aus. Und auch wenn der Twist eher spät absehbar war, kam für mich dennoch keine große Spannung auf.

                      Positiv erwähnen muss ich allerdings Goodman. Der spielt verdammt gut und herrlich überzogen und ist mit sichtlichem Vergnügen dabei. Auch Hoffman holt aus seiner Figur raus, was er kann ( Wiedereinmal unterfordert )
                      Aber die Restlichen Schauspieler ? Du kannst mir nicht im Ernst erzählen Bridges hätte mehr als Standard aus seiner Rolle rausgebracht. Im Gegenteil, ich fand seine Leistung oftmals etwas zu angestrengt. Und ich empfinde es als Beleidigung Turturro und Buscemi so zu verschwenden.

                      Selbst mit den angeführten Punkten könnte ich dem Film noch eine 6,0/6,5 geben, aber ich habe mich geärgert:

                      Kannst du wirklich behaupten du wolltest Leute wie den Dude in deinem Freundeskreis? Ja er ist voll lässig und voll cool. Toll. Aber er ist ein arbeitsloses, faules Arschloch das sich ohne Rückrad von seinem gestörten Kumpel Walter in die beklopptesten Situationen bringen lässt und das immer wieder.

                      Geh mir bloß weg mit dieser verantwortungslosen Sorte von Mensch.

                      Ich weiß du schmollst jetzt, wiegst den Stein in deiner Hand auf und ab...
                      Aber für mich ist der Film weder ein Meilenstein, noch Kult. Weder Komödie noch Satiere. Einfach der plumpe Versuch eine unvorhersehbare Geschichte zu erzählen und so viele skurile Figuren unterzubringen wie es nur geht. Ohne Tiefe, ohne große Intelligenz.

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                      • 0

                        Serie "Preacher", 1. Staffel, 2. Folge, 21. Minute.

                        HALLELUJA, BITCHES!

                        • 6 .5

                          Hat mich nicht vom Hocker gehauen.

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                          • 8 .5

                            Kann nir jumida zustimmen. Da gibts keinen Vorgänger keinen Machahmer, nur das Original! Bitte mehr davon!

                            • 10

                              "New shit has come to light." - The Dude

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                              • 8

                                Netter Film, ich habe immer Angst mir Komödien anzuschauen. Da ich einfach Komödien nie witzig finde. Das liegt nicht am Film, dass liegt er an mir. Trotzdem muss ich sagen, dass bei den Dialogen doch was sitzen bleibt. Zusätzlich hasst du die komplett bescheuertsten (positiv gesehen) Figuren.

                                Eine Sache werde ich Leider oder vielleicht auch zum Glück nie vergessen: Der Auftritt von Jesus, denn habe ich abgefeiert.

                                • 8
                                  Steff93 21.05.2016, 02:17 Geändert 21.05.2016, 02:24

                                  The Big Lebowski ist so ein typischer Film, den man sich 2 mal ansehen muss, damit man ihn richtig lustig findet! :)

                                  Walter ist der Beste! :D

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                                  • 8

                                    Sam Elliott erzählt die Geschichte über den Dude (falls wir Kurzformen mögen). Würde er sie jedes Jahr mit der ihm eigenen unverkrampft gesäuselten Cowboy-Melancholie erzählen – jedes Jahr würden wir uns vor Lachen kugeln, vor Tragik schluchzen und vor Faulheit kiffen. Denn: Der Dude (Jeff Bridges) ist der Dude ist der Dude, Vertreter einer Postmoderne, der nichts mehr heilig ist, weil sie selbst ihre Identität verloren hat. Religionen, Regeln, sterbliche Überreste. Eher: Religionsausverkauf, Bowling, das Haar schminkende Asche. Vietnam beim Kaffeelunch. Zirkusartisten. Verwechslungen. Die Coens sind die Coens sind die Coens, nur sie durften den Dude erschaffen, diesen chilligen, verflucht-fluchtenden Teilzeitbär. Die Coens überführen das Heilige in das Profane und transzendieren das Profane zum Heiligen; bei ihnen ist Leben vor allem Gefühl zwischen den Zeichen und Niederschlägen kurzatmiger Erfahrungen. Mit allem nehmen es die Gebrüder auf, sie dekonstruieren die große Erzählung, lenken, kommentieren und brechen sie in Episoden akuter Ideenfülle, voller Bonmots am Rande: David Huddleston kalauert sich pointensicher zu einem der irrsinnigsten (Coen-)Geschöpfe ("Penner!"), wohingegen Roger Deakins den Bowlingkugeln traumtänzerisch nachjagt. Das Lebensgefühl des Duderinos vereinigt sich mit dem Lebensgefühl hinter den Kulissen, den Geschichten über die Geschichte hinaus und warum wir sie brauchen, von Sam Elliott erzählt zu bekommen.

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                                    • 10

                                      Schräge Figuren, skurrile Situationen, genialer Coen-Wortwitz - wird mit jedem Mal ansehen besser - darum gibt's ab jetzt die Höchstwertung!

                                      • 8 .5

                                        Ein sehr eigener Film...wird nicht jeder mögen

                                        • 10
                                          Batman 27.03.2016, 23:19 Geändert 27.03.2016, 23:26

                                          Dies ist ein Osterwichtelkommentar für huababuar.

                                          The Big Lebowski ist eine skurille Komödie, ein vertrackter Thriller und stellenweise auch ein Drogentraum mit Bowlingkugeln. Der Film ist tatsächlich so erstaunlich vollgestopft mit Witz und Absurditäten, dass es schon bewundernswert ist wie hier weder der rote Faden noch die stilistische Sicherheit verloren geht.
                                          Die Coens inszenieren ihren Film völlig trocken, der Witz trifft den Zuschauer unerwartet und ist dann doch völlig on the point. Jeff Bridges frotzelt sich als cooler Dude durch eine verrückte Welt mit noch verrückteren Charakteren, tauscht dabei mit seinen nicht weniger coolen Freunden Binsenweisheiten und diverse Absurditäten aus. Highlight des Filmes ist der Charakter Walter, ein ruppiger und pragmatischer Vietnam Veteran. Er beendet einen Streit auf der Bowlingbahn mit der Pistole und sieht hinter allem die Große Verschwörung.
                                          Das Zusammenspiel zwischen Walter und dem Dude funktioniert wunderbar, zwei völlig Gegensätzliche Charaktere, der brutale aber streng religiöse Walter auf der einen, der pazifistische aber unreligiöse Dude auf der anderen Seite. Das hat ordentlich Konfliktpotential, tatsächlich beziehen die Coens aber den meisten Konflikt aus der Konfrontation der Beiden mit der Außenwelt, die fragile Freundschaft zwischen dem Dude und Walter ist doch zu wichtig. Freundschaft ist tatsächlich ein zentrales Thema in The Big Lebowski. Der Film inszeniert bei all der Überdrehtheit doch eine kalte und abweisende Außenwelt, in der die Freundschaft zwischen Walter und dem Dude die einzige Quelle von Wärme ist. Hierauf lässt sich dann auch der Titel The Big Lebowski beziehen.
                                          Der reiche Lebowski im Film ist das Gegenteil vom Dude und doch ist letztere der eigentliche große Lebowski. Denn während sein reiches Pendant zum einen ein Scharlatan ist ist er zum anderen auch völlig allein, was ihn am Ende als Verlierer dastehen lässt. Natürlich ist The Big Lebowski auch ein Kind seiner Zeit. Ständig geht es hier um politische Randgruppen, Nihilisten, Neonazis und co werden auf die Schippe genommen.
                                          Walter wettert währenddessen mit erstaunlicher Ausdauer gegen die Islamisten und echauffiert sich gleichzeitig darüber, wie sehr die Gesellschaft doch verroht und seine Leistung in Vietnam nicht gewürdigt wird. Mit seinem Charaktere skizzieren die Coens tatsächlich ganz wunderbar einen traumatisierten Kriegsveteranen und führen gleichzeitig den rechten Konservatismus ad absurdum.
                                          Somit ist The Big Lebowski letzten Endes viel mehr als eine abgefuckte Komödie und ein Manifest auf die Freundschaft, es ist ein politischer Seitenhieb und ein satirischer Blick auf die Gesellschaft.

                                          Sorry Fabian, dass mir kein längerer Kommentar zu deinem Lieblingsfilm gelungen ist. Ich hoffe, du bist trotzdem zufrieden :).

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                                          • 10

                                            Der Film macht das, was Filme zu Kultfilmen aufstreben lässt. Er liefert Szenen, die sich einem in die Gehirnwindungen einbrennen und fortan zu denen Szenen zählen, die einem immer wieder einfallen, wenn man gefragt wird, warum man so gerne Filme schaut.

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                                            • 7 .5

                                              Pflichtfilm / Kultfilm wie auch immer richtig gut, trotzdem finde ich es gibt bessere.

                                              • 8

                                                Ich wollte wissen, warum dieser Film Kult ist, und nach geschlagenen zwei Stunden weiß ich es nun und wurde absolut nicht enttäuscht. Absolut genial gezeichnete Charaktere, die die Schauspieler makellos darstellen, und eine amüsante Geschichte, der man nur mit einem ständigen Grinsen auf den Lippen folgen kann.

                                                • 6 .5

                                                  Ich finde den Film amüsant und die Schauspieler überzeugend, hatte mir jedoch nach den vielen guten bewertungen mehr versprochen.

                                                  • 10
                                                    sachsenkrieger 18.02.2016, 22:28 Geändert 19.02.2016, 13:22


                                                    "Lauf, Lebowski, lauf" .......... "Jeder nur ein Kreuz, Mr. Lebowski" .......... "Hören Sie das, Mr. Lebowski? Das ist der Klang des Unvermeidlichen! Der Klang ihres Todes"

                                                    "Verdammt, ich heiße Dude! Niemand nennt mich Lebowski. Ihr habt den falschen, ich bin der Dude, Mann!"

                                                    Wenn mich jemand zwingen würde, die Worte "Kult" und "Film" in einem Wort zu verbinden, wäre "THE BIG LEBOWSKI" für mich der erste und wohl auch einzige Kandidat für einen Tulkmilf. Der Dude ... das ist nicht der Prototyp ... nein, er ist das bis zur Göttlichkeit ausgereifte Endmodell des modernen Mannes von Welt ... unwiderruflich unabhängig, unkonventionell unliberal und unglaublich sexy. Nicht verbesserbar, nicht reproduzierbar, unerreichbar allen anderen für immer und ewig entrückt. Mit weltmännischer Eleganz schwebt er verzückt und verzückend durch die für alle anderen so graue und fürchterliche Realität und schlägt mit seinen elementaren Lebensweisheiten alle jemals existierenden Philosophen um etliche Längen. Zu Hilfe nimmt er dazu wundersamerweise ... hallelujah, preist seinen Namen ... nur den inhalierten Rauch, der bei der Verbrennung einer relaxierenden Heilpflanze aus der Ordnung der Rosenartigen entsteht und ein Getränk namens "Weißer Russe", das er sich relativ "frisch" aus diversen, mehr oder weniger definierbaren Getreide;- Kaffee;- und/oder Milchprodukten mixt und von dem er so wenig wie nötig und so viel wie möglich in sich hineinschlürft.

                                                    Neben diesen beiden vorzüglichen - je nach eigener Weltanschauung - bewußtseinserweiternden oder bewußtseinsdämpfenden Grundnahrungsmitteln des gepflegten Lebemanns, besitzt der Dude noch zwei weitere Freunde, die im krassen Gegensatz zu ihm, weit abseits jeglicher Norm ticken und göttlich von John Goodman und Steve Buscemi vorgelebt werden. Diese drei Kämpfer für Frieden und Glückseligkeit, sehen sich in THE BIG LEBOWSKI vollkommen überraschend mit einer perfiden Verschwörung konfrontiert, die sich gegen ihre Art zu leben richtet. Aktion erzeugt Reaktion und wir erleben, was drei Freunde, die sich verstehen wie eineiige Drillinge, gemeinsam erreichen können. Irgendjemand hat irgendwo und irgendwann geschrieben, es handle sich bei dem Film um eine Hommage an den "Film Noir" der 40er Jahre des letzten Jahrhunderts, mit einigen Referenzen an Raymond Chandler. Andere behaupten, es handle sich bei THE BIG LEBOWSKI um eine Komödie oder um eine Milieubeobachtung abseits durchschnittlicher Intelligenzwerte. Fragen wir doch der Einfachkeit den Dude:

                                                    "Waaass? Häääh? Ach so, ja, hmh ... der Teppich hat das Zimmer doch erst richtig gemütlich gemacht ... hab ich recht?"

                                                    ----------------------------------------------------------------------------------------------------------------------

                                                    An alle, die nach dem Sinn des Lebens suchen ... seht den DUDE!
                                                    An alle, die wissen wollen, was es bedeutet ein Mann, ein Mensch zu sein ... seht den DUDE!
                                                    An alle, die den tieferen Sinn des Bowling erkennen wollen ... seht den DUDE!
                                                    An alle, die wissen wollen, wie man professionell die Asche eines Verstorbenen ins Meer streut ... seht den DUDE!
                                                    An alle anderen ... seht den DUDE!

                                                    Sorry, das ich mich hier nochmal vordrängele, aber ich muss es noch einmal mit aller Klarheit der ungefähr zehnten Sichtung sagen: Seht den DUDE nicht einmal, seht ihn nicht zweimal, seht ihn mindestens drei Mal ... und zwar am Tag. Auf das ... nicht das Leben ... nicht die Welt ... die Menschen besser werden. Tut mir leid, Aragorn und Gandalf, der Dude ist letztendlich wohl doch der Film aller Filme aller Zeiten für mich ... und auch wenn es mir das Herz bricht bei diesen Worten: Es darf niemals, wirklich niemals ein Remake oder einen zweiten Teil geben...

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