The Big Lebowski - Kritik

US 1998 Laufzeit 112 Minuten, FSK 12, Komödie, Kinostart 19.03.1998

  • 4

    Wurd mit dem Streifen gar nicht warm.. Einzig John Goodman fand ich ansatzweise amüsant. Kann den Hype um den Film nicht nachvollziehen. Aber irgendwas muss wohl dran sein.. Ich hab jedenfalls nach der Beischlaf-Szene mit Juliane Moore die DVD ausgestellt..

    • 8

      Worum geht es in diesem Film? Um den Dude, der nichts weiter, als seinen heißgeliebten Teppich erstattet haben möchte. Der Dude ist der Dalai Lama der Sorglosigkeit. Er verbringt seinen Tag, wie er es möchte. So viel Unbekümmertheit lässt einen anfangs stocken, doch im Laufe des Films wird man von dessen Unbeschwertheit regelrecht aufgesaugt.

      • 3 .5

        War überrascht, dass der Film so schlecht ist, nachdem ich die Kommentare hier gelesen hab. Hab ihn auf englisch gesehen. Nichtssagende Story, nervig überdrehte Zeichnungen der Charaktere (außer den Nihilisten, die waren irgendwie witzig) und Lacher, die mich gerade noch so zum Schmunzeln gebracht haben. Eigentlich wäre das der Film meiner Generation gewesen, aber dafür ist er einfach zu konstruiert cool und obwohl ich "The Big Leboswki" eine Chance geben wollte und ihn schließlich zu Ende gesehen hab, kann ich nüchtern sagen, dass er einfach nur langweilig war.

        • 10

          Der Dude und ich..... Eine lange Geschichte, die sich doch sehr gleicht. Bis zu meinem 35. Lebensjahr habe ich in der Gastronomie gearbeitet, bin den ganzen Tag, bis Schichtbeginn um 16.45 Uhr, im Bademantel rumgelatscht und habe mein Leben genossen. Ist ja auch völlig egal, was andere von einem denken. Ich habe Caipis gemixt, Pina Coladas, Ice Teas usw..... Aber dann im Jahre 1998 kam ein neuer Trend: Der "White Russian".... Erst zaghaft, dann immer heftiger verfielen meine Gäste seinem Bann. Populär gemacht hat diesen Drink dieser Film. Zumindest kam es mir so vor. Vorher gab es den allseits beliebten B´52. Kaluha und Baileys mit flambiertem Cointreau. Danach wurden aus diesem Cocktail lange Abende mit immer dem gleichen Film. Es gibt wenige Filme die einen Kultstatus besitzen, aber wenn es einer verdient hat ist es The Big Lebowski. Plötzlich waren Teppiche "in", White Russian "in", Bademäntel "in", Schlabberlook "in" und Bowling wurde zu einer der Freizeit Beschäftigungen Nummer 1 und kiffen konnte man eh immer. Dieser Film ist meine Vergangenheit. Er hat sie geprägt und mir ein Lebensgefühl gegeben, welches ich nie missen möchte. Ein Film, der so abgefahren ist wie das eigene Leben, wenn man es "richtig" lebt. Danke für abgefahrene Abende, verrückte Mädels und einen Abend im Bowlingcenter, den ich nie vergessen werde.

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          • 10
            Heisenberg1995 03.01.2015, 01:07 Geändert 09.01.2015, 11:47

            Meinen ersten Kommentar dieses Jahr widme ich dem immer wieder herrlich anzuschauenden "The Big Lebowski" , denn dieser beinhaltet, neben einer durchschnittlichen Story, einen der kultigsten Filmcharaktere aller Zeiten. Dem Dude. Und dieser Dude kann und will einfach nur gemocht werden.Ich für meine Verhältnisse fand ihn Anfangs ganz in Ordnung, nachdem ich aber mehr Kontakt zu ihm hatte und mittlerweile schon 3 mal den selben Ausflug mit ihm unternommen habe, sei es nun bowlen, white russian trinken, Creedence clearwater revival hören usw. Es war immer so:Je mehr Zeit ich mit dem Dude verbrachte,umso mehr ist er mir ans Herz gewachsen. Es reicht zwar nicht ganz für die große Liebe aber wir bleiben auf jeden Fall im Kontakt.Denn mit dem Dude kann man immer mal wieder Spaß haben und ein wenig Zeit totschlagen.
            Auch von Donny und Walter (beide hervorragend verkörpert von Steve Buscemi sowie John Goodman) bin ich begeistert.Eigentlich kennt der Dude ja nur verrückte und besondere Leute. Grund dafür dürften die brillanten Coen Brüder sein, die es immer wieder schaffen Filmfiguren zu präsentieren die so cool, verrückt, eigen und besonders sind, dass ihnen nur ganz wenige das Wasser reichen können."The Big Lebowski" gehört auf jeden Fall zu den kultigsten Filmen und zu den Filmen die immer mal einen Blick Wert sind. So müssen Filme aussehen!

            Edit: Die 10 Punkte und das Herz mussten nach der Viertsichtung einfach sein.
            So etwas Kreatives,Geniales und zugleich Unterhaltsames gibt es nur selten!

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            • 9 .5

              The Big Lebowski

              „Donny is back“

              Mein Name wurde geändert, dass liegt daran das Michael X nur ein Übergangsname war und ich von Anfang an eigentlich meinen alten Namen wieder haben wollte. Somit heiße ich jetzt wieder Donny Brandt.
              Für die die mich unter diesem Namen noch nicht kennen habe ich hier eine kleine Erinnerung woher dieser Name stammt.
              Der Name setzt sich aus zwei Namen aus dem Film „The Big Lebowski“ zusammen. Einmal Donny gespielt von Steve Buscimi. Und zum anderen Brandt gespielt von Philip Seymour Hoffman.
              Somit wäre das auch geklärt.

              Jetzt aber zum wirklichen Kommi:

              In dem Film „The Big Lebowski“ geht es um den Dude.

              Ich glaube, das sollte für alle Filmfans als Inhaltsangabe reichen. Wem das nicht reicht; der sollte sich jetzt ganz schnell den Film aus seinem Regal holen und ihn sich angucken.

              „The Big Lebowski“ ist vor allem so genial, weil er bei jedem Sehen besser wird. Beim ersten Mal stand er bei mir auf 6,5. Beim zweiten Mal war es schon 8,0. Und nun beim dritten Mal FANTASTISCHE 9,5. Wann es ein viertes Mal gibt, steht noch offen.
              Das alles liegt wahrscheinlich auch daran, dass alles zum Vollkotzen perfekt ist. Seien es die schauspielerischen Leistungen von Jeff Bridges bis Philip Seymour Hoffman. Seien es die Figuren von Donny bis Walter. Oder auch die Kamerafahrten bis hin zur Inszenierung. Seien es die tollen Szenen, vor allem von Walter, wie die Szene mit den Punkten für den Wurf (Ich verweise hier mal auf den Kommi von Razzo: http://www.moviepilot.de/movies/the-big-lebowski-2/comments/888644) oder auch
              Spoiler
              Die Szene mit der Asche von Donny, die dank Walters Rede, zu einer meiner absoluten Lieblingsszenen wurde.
              Spoiler Ende
              Ach, was soll ich noch sagen. Im Endeffekt wurde doch schon alles gesagt über dieses Meisterwerk, und ich hab auch wirklich keine Begründung, wieso ich dem Film nur eine 9,5 gebe.

              „Es... es muss irgendwo da unten sein. Lass mich nochmal nachsehen“
              The Dude

              P.S Wer Bock hat sich das Script mal durchzulesen, sollte hier nachschauen:http://www.ernieputto.de/lebowski.htm

              5
              • 10

                Der Dude ist einfach nur Kult.

                • 6

                  Einige gute Lacher. Sympathische Schauspieler. Aber die Story fand ich mies.

                  • 10

                    Der beste Film von den Coen Brüdern.

                    2
                    • 10

                      ...Who's got your undies, Walter?

                      • 10
                        sachsenkrieger 05.12.2014, 08:48 Geändert 05.12.2014, 08:50

                        "Lauf, Lebowski ... Lauf"

                        "Jeder nur ein Kreuz, Mr. Lebowski"

                        "Hören Sie das, Mr. Lebowski? Das ist der Klang des Unvermeidlichen! Der Klang ihres Todes"

                        "Verdammt, ich heiße Dude! Niemand nennt mich Lebowski. Ihr habt den falschen, ich bin der Dude, Mann!"

                        An alle, die nach dem Sinn des Lebens suchen ... seht den DUDE!
                        An alle, die wissen wollen, was es bedeutet ein Mann, ein Mensch zu sein ... seht den DUDE!
                        An alle, die den tieferen Sinn des Bowling erkennen wollen ... seht den DUDE!
                        An alle, die wissen wollen, wie man professionell die Asche eines Verstorbenen ins Meer streut ... seht den DUDE!
                        An alle anderen ... seht den DUDE!

                        Wenn mich jemand zwingen würde, die Worte "Kult" und "Film" in einem Wort zu verbinden, wäre "THE BIG LEBOWSKI" für mich der erste und wohl auch einzige Kandidat für einen Tulkmilf.

                        Der Dude ist der Prototyp des modernen Mannes von Welt, unabhängig, unliberal und unglaublich sexy. Mit weltmännischer Eleganz schwebt er entrückt durch die für alle anderen so graue und fürchterliche Realität und schlägt mit seinen elementaren Lebensweisheiten alle jemals existierenden Philosophen um Längen. Zu Hilfe nimmt er dazu nur den inhalierten Rauch, der bei der Verbrennung einer relaxierenden Heilpflanze aus der Ordnung der Rosenartigen entsteht und ein Getränk namens "Weißer Russe", das er sich "frisch" aus Getreide;- Kaffee;- und Milchprodukten mixt.

                        Neben diesen beiden - je nach eigener Weltanschauung - bewußtseinserweiternden oder bewußtseinsdämpfenden Grundnahrungsmitteln des gepflegten Lebemanns, besitzt der Dude noch zwei weitere Freunde, die im krassen Gegensatz zu ihm weit abseits der Norm ticken und göttlich von John Goodman und Steve Buscemi gelebt werden. Diese drei sehen sich vollkommen überraschend mit einer perfiden Verschwörung konfrontiert, die sich gegen ihre Art zu leben richtet. Aktion erzeugt Reaktion und wir erleben, was drei Freunde, die sich verstehen wie eineiige Drillinge, gemeinsam erreichen können.

                        Irgendjemand hat behauptet, es handle sich bei dem Film um eine Hommage an den "Film Noir" der 40er Jahre des letzten Jahrhunderts mit Referenzen an Raymond Chandler. Andere behaupten, es handle sich bei THE BIG LEBOWSKI um eine Komödie oder um eine Milieubeobachtung abseits durchschnittlicher Intelligenzwerte. Was sagt der Dude dazu?

                        "Der Teppich hat das Zimmer erst richtig gemütlich gemacht, hab ich recht?"

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                        • 6 .5
                          Berlin42 30.11.2014, 00:02 Geändert 30.11.2014, 00:03

                          Extrem schwierig zu bewerten der Film. Hochgelobt von der Kritikern, nicht zuletzt aufgrund der großartigen schauspielerischen Leistung von Jeff Bridges als arbeitsloser, in den Tag hineinlebenden "Dude". Ohne Frage ist die Darstellerriege erste Sahne, allein die Dialoge zwischen dem Trio bestehend aus Jeff Bridges, Steve Buscemi und John Goodman sind großartig. Dazu noch Philip Seymour Hoffmann... Wirklich stark! Doch nach den ersten 30 Minuten fand ich die Story wirklich alles andere, als überragend. Die Grundthematik ist witzig und bietet ein solides Fundament für eine gute Komödie, aber zum Ende des Films hin wird es doch recht klamaukig. Schade, hab mir von diesem Film doch etwas mehr versprochen.

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                          • 8 .5
                            SmooliEntertainment 26.11.2014, 18:52 Geändert 29.11.2014, 21:28

                            _Reise durch das Werk der Coens

                            STATION VII: THE BIG LEBOWSKI

                            Der Dude. Das Phänomen. Die Legende.
                            Es ist nicht leicht, etwas über diesen Film zu verfassen, da die Gefahr, diesen Film totzuschreiben, sehr groß ist. Fast jeder kennt den Film. Fast jeder mag den Film. Es gibt unzählige Kunstwerke und Porträts, die den Dude als Motiv benutzen. Es gibt das Lebowski Fest, bei dem der Film vor- und Live-Musik aufgeführt wird und ein Bowling-Turnier abgehalten wird. Und es gibt zu guter Letzt den Dudeismus, eine Weltanschauung, die eine Religion werden möchte. Dass all dies entstehen konnte, weil sich zwei schlaue Köpfe ein paar Gedanken gemacht haben, finde ich faszinierend.

                            Der Film an sich ist ein Nicken in Richtung des Noir-Genres der ´40er, obwohl es in dem Film weniger um die Kriminalgeschichte an sich, als viel mehr um die Beschäftigung mit dem Leben an sich. Die Titelsequenz schafft es dabei, durch ihre Inszenierung ein Gefühl im Zuschauer zu wecken, das tiefe Entspannung auslöst. Eine Entspannung die man wohl erreicht, wenn man das Leben als positiv sinnlos und den Tod als wertvolles Ende akzeptieren kann. Kurz: Man bekommt das Lebensgefühl, das der Dude genießt. Der Titelsong von Bob Dylan mit dem Namen „The Man In Me“ unterstreicht eben dies.
                            Die Coen-Brüder nutzen ihr Talent der Charakterzeichnung und sind hier wirklich in Höchstform, wenn sie den Dude und Walter reden und handeln und die Verantwortung eines Menschen gegenüber der Gesellschaft, Freunden und Fremden erforschen lassen. Vor allem der cholerische und völlig am Leben vorbeilaufende Vietnam-Veteran gefällt mir in seiner verständnislosen und zeitgleich unverständlichen und missverstandenen Präzision.
                            Was ich jedoch neben den Charakteren, dem großartig-unerwartetem Humor in den Dialogen und der launigen Darstellerriege, bestehend aus John Goodman, Philip Seymour Hoffman, Steve Buscemi und Jeff Bridges, ist eine Szene, die in ihrem emotionalen Effekt auf mich eine einzigartige Stellung genießt. In keiner anderen Szene in keinem anderen Film habe ich etwas Derartiges gefühlt.
                            Ich spreche von der Asche-Szene. Ein Filmmoment, bei dem man nicht weiß, ob er lustiger als traurig, oder trauriger als lustig ist. Während die Seele darüber nachdenkt, scheinen sich die Gefühle zu addieren, übertrumpfen zu wollen, um am Ende die Oberhand zu haben. Das ist wohl etwas, was nur die Coens können.

                            Allein für die angesprochene Szene wertschätze ich THE BIG LEBOWSKI. Dass der Film zudem eine großartige Beschäftigung mit verschiedenen Lebensstilen und der amerikanischen Gesellschaft ist, macht ihn nur noch besser. Der Film ist eine originelle, ergreifende, lustige und einzigartige Geschichte über das Leben (ausgehend vom Erzähler), mit dem Coen-typischen Ausgang, dass das Ende nicht zu umgehen ist und man den Kram davor zwar durchaus ernst nehmen darf, sich aber nicht davon einschüchtern lassen sollte. Verstehen werden wir das eh alles nicht. Der Kern spielt sich nämlich hinter den Kulissen ab. Wie beim Bowling.

                            Als nächstes begleiten wir drei Häftlinge, die eigentlich nur ihre Beute haben wollen, und dann, wie nebenbei, Stars in der Country-Szene werden. Wie das Leben so spielt…
                            Nächste Station: O BROTHER, WHERE ART THOU?

                            _Smooli

                            Vorherige Station: www.moviepilot.de/movies/fargo-blutiger-schnee/comments/1054357
                            Nächste Station: http://www.moviepilot.de/movies/o-brother-where-art-thou-eine-mississippi-odyssee/comments/1055626

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                            • 10

                              Der Dude ist Kult und Kinogeschichte für mich.

                              Noch nie war ein menschliches Faultier so fesselnd und gigantisch gut wie hier.
                              Einmal der Dude immer wieder der Dude sage ich nur,die Geschichte ist so einfach aber so genial ,die Schauspieler sind atemberaubend gut und auch atemberaubend gut besetzt.
                              So fesselnd lustig und kurzweilig kann hochklassiges Kino sein.
                              Die Asche(Steve Buscemi) Szene zum Ende des Films ist Legendär und das witzigste was ich je in einem Film gesehen habe.
                              Darauf noch einen White Russian!

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                              • 10
                                Hugo_Stieglitz 03.11.2014, 21:02 Geändert 03.11.2014, 21:04

                                Eine groß angelegte, spannende, wirklich interessante und dramatische Story?
                                Gibt es nicht.
                                Warum auch?? Ich denke hier kann man sogar den Vergleich zu den legendären Komikern von Monthy Python ziehen. Der Fokus liegt nicht auf der Handlung, er liegt auf den großartig angelegten und ebenso großartig und gutgelaunt gespielten Charakteren, die uns manches überdenken lassen: Das es vielleicht am besten ist, faul zu sein und es ruhig angehen zu lassen, dass man nicht überreagieren sollte (Walter), dass man seiner Vergangenheit, ob gut oder schlecht, nicht nachhängen sollte (wiederum Walter),...
                                Wie gut ein Film wirklich ist, mache ich an seinen Zitaten fest. Konnten sie mich inspirieren, stellen sie ein erstrebenswertes Ziel dar? Oder sind sie nur standardmäßig, wie sie in jedem dritten Actionfilm vorkommen?
                                Diese hier sind besonders und treffen meinen Humor genau: Ein paar Beispiele:

                                - ACHTUNG SPOILER -

                                "...Ich erwähn das weil es manchmal auch ein Mann gibt...ich würd nicht sagen ein Held, denn was ist schon ein Held? Aber manchmal da gibts ein Mann, ich rede hier von dem Dude, also manchmal da gibts nen Mann, das ist der richtige Mann am richtigen Ort, zur richtigen Zeit. Der passt genau da hin. Und so einer war der Dude. In Los Angeles und das obwohl er ein total fauler Sack war, das war der Dude ohne Frage vielleicht sogar der faulste Sack in ganz Los Angeles und Umgebung wobei er unter den faulen Säcken weltweit einer der vordersten Plätze belegen würde." (für mich von Bedeutung, da ich auch ein "fauler Sack" bin)
                                "Der Dude war ein Typ aus dem man im allgemeinen nicht schlau wurde. Für die Stadt in der er lebte gilt im wesentlichen das Selbe.Aber vielleicht war das ja der Grund weshalb ich dieses Kaff so interessant fand." (dieses Zitat lässt sich auch auf den Menschen an sich beziehen, z.B.: Warum finden wir das Mysteriöse so interessant?")
                                "Es gibt Tage, da frisst man den Bären und Tage, da wird man vom Bären gefressen." (vermutlich eine alte indianische Weisheit)
                                "Nobody fucks with Jesus" (ein Hinweis, dass Blasphemie unterlassen werden sollte)
                                "Siehst du einen Ehering auf meinem bekackten Finger? Sieht diese bekackte Wohnung aus, als wäre ich verheiratet? Der Toilettensitz ist hochgeklappt, Mann." (immer erst nachsehen, bevor man Inventar von fremden Leuten zerstört (oder darauf uriniert))

                                • 10

                                  Yeah, well, that's just, like, my opinion, man.

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                                  • 2 .5

                                    Habe mir den Film aufgrund der durchweg positiven Bewertungen hier gekauft.
                                    Was soll ich sagen...
                                    Ich war maßlos enttäuscht.
                                    Langweilige Umsetzung, verworrene, teils ewig langgezogene Story und uninteressante Rollen.
                                    Die Grundidee fand ich gelungen, daher auch die 2,5 Punkte-Wertung.
                                    Ansonsten gähnende Langeweile.
                                    Meine Freundin ist eingepennt und ich war froh, als er endlich zu Ende war.

                                    Schade...

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                                    • 10

                                      Geburtstags Kommentar Nr 4

                                      "Send me dead flowers every morning and I wont forget to put roses on your grave"

                                      Wilkommen auf Moviepilot !
                                      Profilname ? Mhm, schwer, sehr schwer..mhm. DerDude_! Das passt !
                                      Warum gab ich mir am Tag meines Betretens dieser Seite diesen Namen ? Nicht etwa, weil der Dude, also Jeffrey Lebowski, der Späthippie im Bademantel, mit der Sonnenbrille, dem White Russian in der Hand und dem volgepissten Teppich im Wohnzimmer (der das Zimmer erst gemütlich gemacht hat) eine besonders große Identifikationsfigur ist. Da gibt es viel entsprechendere Filmfiguren. Nein, weil der Dude für mich, seitdem ich diesen Film das erste mal sah, eine Art Vorbild war. Und zwar in Sachen Verhalten und Denken.
                                      Der Mensch will sich immer beweisen. Er will einen auf Stark machen und seine Fehler möglichst verdrängen. Um bei den Leuten gut anzukommen, um Leute zu beeindrucken die man selbst nicht leiden kann. Der Dude aber ist ganz anders : Er lebt in seiner Hütte vor sich hin, genießt jeden Tag mit träumerischen Walgesängen und freut sich immer, wenn er mit seinen Freunden Walter und Donny zum Bowling geht. In diesen simplen Dingen steckt für ihn Erfüllung. Er hat verstanden, das Freundschaft mehr wert ist als Geld und Erfolg. Und wenn einen die Wege an Orte führen, zu denen man vielleicht gar nicht will, ist es vielleicht das beste einfach hier zu bleiben und noch mal ein bisschen sich zurück zu lehnen. Einfach mal nur sein. Bei den Dingen, die man wirklich gern hat. Das bewundere ich. Der Mut zum Stillstand, zu einem Leben ganz bei sich.
                                      Selbstverständlich ist Humor unglaublich subjektiv. Aber selten fand ich Humor in einem Film der meinem Humor so entsprach. Dazu noch die typische Coentypische Finesse und ihre Detailverliebtheit sorgen dafür, das THE BIG LEBOWSKI niemals eine Stangenkomödie ist die nach einmaligem Sehen aus dem Kopf verschwunden ist (der hohe Kultstatus des Filmes spricht Bände). Hier wächst der Film nach jeder Sichtung, die fein ausgearbeiteten Figuren bis in die Nebenrolle werden nach jedem mal Sehen immer verständlicher. Allein die Figur Walter Sobchak hätte Potenzial für einen eigenen Film gehabt. Überhaupt ist Walter nie der Brüllertyp zu dem er oft reduziert wird. Sicher, sämtliche der besten Witze des Filmes kommen von ihm, aber gleichzeitig zeugt seine Vietnam Vergangenheit von einem Mann, der emotional schwer traumatisiert ist. Dennoch aber ist er natürlich keine tragische Figur. Die Coens wissen ohnehin das es keine traurigen und glücklichen Menschen gibt.
                                      Was THE BIG LEBOWSKI aber für mich zu einem meiner Lieblingsfilme macht, ist das er letztendlich ohne eine konkrete Story bleibt. Allein das Ende des Filmes ist ein regelrechtes Anti-Finale. Der Film lebt stadessen durch seine Figuren. Sie gewinnen den Zuschauer für sich, sie erobern das Herz. Vielleicht ist THE BIG LEBOWSKI gerade deswegen so umjubelt. Weil man für 2 Stunden das Gefühl hatte, echte Menschen zu kennen gelernt zu haben.
                                      19 Jahre bin ich heute alt geworden. Vor 4 Jahren hab ich mich hier angemeldet. Was hat sich verändert ? Ich hab die Community ins Herz geschlossen, hab viele neue Filme durch diese Seite kennen gelert und natürlich auch privat hat sich einiges für mich verändert. Ich sage fast, in 4 Jahren bin ich ein völlig anderer geworden. Und doch gibt es eben viele Dinge, die einfach bleiben. Wie die Liebe zu dem Dude, zu Walter, zu Donny, zu den Coens, zu diesem Film. Danke für alles !

                                      Und ich könnte jetzt noch weiter ausholen und noch mehr Pathos in diesen Kommentar stecken aber :„Ach vergiss es, Dude. Gehen wir bowlen.“

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                                      • 10

                                        Die Coen's haben es einfach drauf. Ich liebe ihre herrlich ruhige Art völlig abgefahrene Geschichten zu drehen. Herrlich! Nebenbei bekommt man außerdem Bridges, Goldman, Buscemi und Seymour Hoffman zu sehen. Was will man mehr? Grandios und zu Recht absoluter Kult.

                                        • 9

                                          hab mal auf Deutsch reingelurt. Die Stimme vom Dude ist ja schrecklich!

                                          • 10

                                            Hahahahahaaahahahahahaha - 112 Minuten lang. Jede Sekunde ein Genuss. Jetzt sehe ich meinen Teppich mit ganz anderen Augen. "Nihilisten? Kackmist!" :-D

                                            • 10

                                              Dass dieser Film als Gesamtwerk, sowie die Beteiligten im Einzelnen, von der Academy nicht einmal durch Nominierung bedacht wurden, sagt für mich viel über die Institution und rein garnichts über dieses Meisterwerk an sich aus!

                                              Für mich, seit der ersten Sichtung vor vielen Jahren, einer der ersten Filme, die mir in den Sinn kommen, wenn ich nach einer guten Komödie oder einem meiner liebsten Filme überhaupt gefragt werde.

                                              Einer der komplettesten Coen-Filme, mit unfassbarer Punchlinedichte und einer Detailverliebtheit, die es einem eigentlich unmöglich macht, das Brillanzspektrum beim ersten Mal vollständig wahrnehmen zu können.

                                              Jeff Bridges und John Goodman in den Rollen ihres Lebens und, mit Steve Buscemi an der Spitze, ein durchweg ebenbürtiger Nebendarstellercast.

                                              Es ist einfach ein beruhigendes Gefühl, zu wissen, dass er da draussen ist, der Dude!

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                                              • 10

                                                Dude: Wir haben das Scheiß-Geld rausgeworfen.
                                                Big Lebowski: WIR?
                                                Dude: Ich...das königliche "wir".

                                                Einfach der Hammer :-)

                                                Absurd geniale Charaktere, klasse Dialoge, geniale Story :-) und interessante Teppiche !! Genau das alles bietet The Big Lebowski.
                                                Ein Film der nicht langweilig wird und immer wieder Spaß macht.
                                                "Dude" for President.

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                                                  Kult, Kult und nochmal Kult. Eine absolut absurde wie geniale Story, klasse Darsteller und die gewisse Portion Humor machen "The Big Lebowski" zu einem Must-Have.

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                                                    Zum ersten mal habe ich TBL um das Jahr 2000 herum nachts auf Arte gesehen. Ich konnte nicht schlafen, habe einfach noch mal durchgezappt und bin dann mitten in der "Politisch-Korrekter-Terminus-Szene" in den Film reingekommen. :D
                                                    Dieser Dialog hat mich sofort so gecatcht, dass ich die Fernbedienung dann ganz schnell bei Seite gelegt habe...
                                                    Von Minute zu Minute, die ich diesen Film genießen durfte, dachte ich einfach nur immer mehr "Scheiße, das ist wahrscheinlich der bekackt beste Film, den du jemals gesehen hast..."
                                                    Oftmals ist es ja so, dass man kurz nach einem Film, der einen sehr begeistert hat, dazu neigt, in Superlative zu verfallen, aber auch heute, knapp 15 Jahre nach der ersten Sichtung, kann ich immer noch sagen, dass es tatsächlich der beste Film ist, den ich bis zu diesem Zeitpunkt gesehen hatte und ich habe auch danach keinen besseren mehr gesehen. :)
                                                    Mittlerweile habe ich den Film locker 20+ mal genossen und erfreue mich immer wieder auf's Neue daran.

                                                    Ich liebe die Coen-Brüder, ich liebe Jeff Bridges, ich liebe John Goodman, ich liebe Steve Buscemi und ich vergöttere diesen absolut perfekten Film.

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