The Big Lebowski - Kritik

US 1998 Laufzeit 112 Minuten, FSK 12, Komödie, Kinostart 19.03.1998

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Kritiken (6) — Film: The Big Lebowski

Mr.Film: City of Cinema

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6.0Ganz gut

Nett. Das ist das erste Wort das mir in den Kopf kam als der Abspann beginn. Gaaaanz nett.
Klar, die Coen-Brüder zeigen einmal mehr das sie toll inszenieren können, das vereinzelte Sequenzen stark gemacht wurden, das sie es handwerklich eben einfach drauf haben. Und doch ist der Dude-Funken nicht auf mich übergesprungen. Nicht ganz jedenfalls. Klar habe ich auch gelacht, aber die Lacher-Ausbeute war nach den knapp 2 Stunden sehr gering.
Auch fande ich den Dude, den eigentlichen Protagonisten, neben Walter (John Goodman)
in den Hintergrund gedrängt, denn der geht hier richtig ab. Das ganze Dude-Gemache hat mich nach einer Zeit auch einfach nur noch genervt, viel zu oft wurde in viel zu kurzer Zeit mit dem Wort "Dude" gespielt. Punkten kann "The Big Lebowski" aber mit einer Menge skurriler Charaktere, da hat man sich Mühe gegeben.
Das Ende war meiner Meinung nach richtig schwach, da hätte man nach solch einer Odyssee ruhig mehr erwarten können. Der Unterhaltungswert? Naja, die, 2 Stunden kamen mir wirklich langatmig vor, die Spannung hat nicht einmal Hallo gesagt, Action kam auch nie wirklich vor. Der Humor den man hier zu spüren bekommt ist speziell, nicht jeder kann über den Dude lachen.
Mich würde mal interissieren wie viele Leute die dem Film eine hohe Punktzahl gegeben haben von Marihuanna, Alkohol oder einer anderen Droge berauscht waren, denn mit Drogen könnte ich mir vorstellen das der Film witzig gewesen wäre.
PS: Jeff Lebowski hat einen geilen Style.

13 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 19 Antworten

J!GS4W

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Kevin .. du begibst dich in die Welt des Schmerzes!


The_Comedian

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Mein zweiter Lieblingsfilm - Ich habe ihn noch NIE ohne Drogeneinfluss gesehen!


stuforcedyou: Die Drei Muscheln, Moviebre...

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10.0Lieblingsfilm

Ein leichthändiger und unverschämt witziger Film, der auf den Spuren von Raymond Chandler wandelt und geschickt mit dem Skurrilen und Bizarren changiert ohne dass der Film je ins billige der Lächerlichkeit absickert. Eine Komödie und gleichsam ein modernes cineastisches Kunststück, denn bei "The Big Lebowski" wird der vernarrte Nerd ebenso glücklich wie Zufallsgucker, denn die Coen schöpfen ihre Gags aus einem großen Kessel des Humors und so geben sich clevere Anspielungen auf Politik, Gesellschaft und Kunst die Klinke in die Hand mit einfachen aber wirkungsvollen Angriffen aus der Parodien-, Klischee- und Kalauerfront und trotzdem wirkt alles an dem Film wie aus einem Guss, es bleibt sogar noch Raum für einen emotionale Momente, besonders herausragend die Szene mit dem Dude und Walter an der Klippe, ein Meisterwerk in Sachen Freundschaft, Tragik und Witz. Ebenso famos der Soundtrack eine wilde, hemmungslose aber überaus liebenswürdige Mischung aus Bob Dylan, Mozart, Country und Ethno- Gebrabbel. Kurzum "The Big Lebowski" ist einfach ein verdammt guter Film bzw. Filmklassiker oder um es mit drastischen Worten klar zu machen: Wer diesen Film nicht liebt, sollte nie mehr im Leben einen guten Film sehen dürfen!

14 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 1 Antworten

Jules Winnfield

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I like your style, dude!
But well, that's just like my opinion man...


Arakune: Das Manifest, CinemaForever...

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7.0Sehenswert

Der Dude, seine Dudeness, El Duderino, Dudelidowski. Was für ein spaßiger und ideenreicher Film! Er lebt von seinen extrem charmanten Charakteren und den immer wieder genial verlaufenden Story-Verkettungen, die für die Protagonisten immer am allerungünstigsten verlaufen - und das tut er verflucht nochmal verf*ckt gut! Es wechseln sich absolut köstliche Situationskomik mit gelegentlich auftauchendem und mindestens ebenso delikatem Slapstick ab, den man so erst selten in einem Film erleben durfte. Es ist eine irrwitzige Odyssee auf der Suche nach einem Teppich. Und dabei wirken die Charaktere dermaßen real und authentisch, obwohl sie maßlos überzeichnet sind, dass man sich schon fast wünscht, man würde selbst zu ihrer etwas absonderlichen "Clique" gehören. Da ist der wohl entspannteste Mensch auf Erden, der Dude (brilliant gespielt von Jeff Bridges), ein pseudojüdischer, waffennärrischer, extrem cholerischer (und dadurch auch urkomischer), fluchender Vietnamveteran (fantastisch: John Goodman) und da ist dieser kleinlaute Donny, der nie zu Wort kommt, weil er ständig unterbrochen wird; eigentlich ist aber jeder einzelne der Nebencharaktere einfach nur schrullig charmant. THE BIG LEBOWSKI entzündet ein Gag-Feuerwerk vom Allerfeinsten. Wer wünscht sich manchmal nicht, einen zu kennen, der auch nur ansatzweise wie der Dude ist?!
Der gesamte Handlungsverlauf ist wieder einmal Coen-typisch brilliant verstrickt und bescherte mir darüber hinaus ein paar der größten Lachanfälle, die ich je in einem Film hatte. THE BIG LEBOWSKI ist ein Film wie ein guter Freund: Man hat ihn gern, lacht und unterhält sich mit ihm und es ist einem völlig egal, ob das nun besonders tiefgründig oder geistreich ist, oder nicht; alles was zählt, ist der Spaß, den man miteinander hat. Und, Jesus!, den hat man garantiert mit diesem Film! Das Ende ist dann das bittersüße Sahnehäubchen auf dieser genialen Humor-Torte. Es ist schön zu wissen, dass es immer einen Menschen geben wird, der die gesamte Gelassenheit der Welt in sich trägt.

Fuck it, Dude, let's go bowling.

17 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 5 Antworten

mikkean

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Ganz groß geschrieben, respect


stuforcedyou

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Wirklich eine tolle Kritik. Bayern scheint dich beflügeln ;)


Hitmanski: It's just a film, Reihe Sie...

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4.0Uninteressant

[...] Bridges' Odyssee nach einem Teppich ist in vielerlei Hinsicht das auf eine Filmrolle gebannte Endergebnis eines Malen-Nach-Zahlen-Workshops zum Thema "Wie erschaffe ich Kult": Angefangen bei der Grundidee um die Teppichhatz, weiter über die "flippigen" Figuren mit ihren absonderlichen Eigenschaften bis hin zu diversen Dialogen und der ihnen innewohnenden "Do Drugs"-Attitüde - "The Big Lebowski" verkauft die Debilität seines Plots und die Skurrilität seiner Protagonisten als philosophischen Subtext, als Metaebene, die es zu erkennen gilt, über die man nachdenken soll, obwohl es eigentlich nichts intellektuell Verwertbares gibt. [...]

Kritik im Original 26 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir 30 Antworten

Mr Bakerman

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....Junge?! Irgendwie hast Du den Film nicht verstanden oder sehr ernst genommen.......""The Big Lebowski" verkauft die Debilität seines Plots und die Skurrilität seiner Protagonisten als philosophischen Subtext, als Metaebene, die es zu erkennen gilt, über die man nachdenken soll, obwohl es eigentlich nichts intellektuell Verwertbares gibt. [...]""...........und jetzt definier mal mir bitte was "intellekt" nach "Deiner Meinung" darstellen soll bzw. philosoph. Subtext?? Metaebene??? Skurilität und Debilität des Plots sollte verkauft werden???? Gehst Du an alle Filme so ran?!


sebastianxxx

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... danke für den Kommentar - der sog. Kultstatus ist mir absolut unverständlich - der Film ist zäh und langweilig wie ein durchgekautes Kaugummi und zieht sich mindestens genau so ...


Mr Vincent Vega: Kino-Zeit, Perlentaucher, D...

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7.0Sehenswert

Die Noir-Slackerkomödie der Coen-Brüder wartet mit irrwitzigen Dialogen und amüsantem Situationswitz auf, wird aber nicht zuletzt vor allem durch die brillante Performance von Jeff Bridges getragen. Die kalkulierte Coolheit und permanente Selbstgefälligkeit ist nicht zu leugnen, besonderen Spaß bereitet der simpel gestrickte Film dafür jedoch umso mehr, wenn er sich mit zahlreichen Kinozitaten von THE THIEF OF BAGDAD bis hin zu Busby Berkeley vergnügt.

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Batzman: moviepilot / Fünf Filmfreunde

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9.0Herausragend

Wer die Coens nicht schon für Barton Fink und Fargo verehrte, der hatte nach diesem Film eigentlich keine Entschuldigung mehr. Dude.

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Kommentare (437) — Film: The Big Lebowski


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Moviegod

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Bewertung9.0Herausragend

Kult, Kult und nochmal Kult. Eine absolut absurde wie geniale Story, klasse Darsteller und die gewisse Portion Humor machen "The Big Lebowski" zu einem Must-Have.

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Misch81

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

Zum ersten mal habe ich TBL um das Jahr 2000 herum nachts auf Arte gesehen. Ich konnte nicht schlafen, habe einfach noch mal durchgezappt und bin dann mitten in der "Politisch-Korrekter-Terminus-Szene" in den Film reingekommen. :D
Dieser Dialog hat mich sofort so gecatcht, dass ich die Fernbedienung dann ganz schnell bei Seite gelegt habe...
Von Minute zu Minute, die ich diesen Film genießen durfte, dachte ich einfach nur immer mehr "Scheiße, das ist wahrscheinlich der bekackt beste Film, den du jemals gesehen hast..."
Oftmals ist es ja so, dass man kurz nach einem Film, der einen sehr begeistert hat, dazu neigt, in Superlative zu verfallen, aber auch heute, knapp 15 Jahre nach der ersten Sichtung, kann ich immer noch sagen, dass es tatsächlich der beste Film ist, den ich bis zu diesem Zeitpunkt gesehen hatte und ich habe auch danach keinen besseren mehr gesehen. :)
Mittlerweile habe ich den Film locker 20+ mal genossen und erfreue mich immer wieder auf's Neue daran.

Ich liebe die Coen-Brüder, ich liebe Jeff Bridges, ich liebe John Goodman, ich liebe Steve Buscemi und ich vergöttere diesen absolut perfekten Film.

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dertyp

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

Let me explain something to you. Um, I am not "Mr. Lebowski". You're Mr. Lebowski. I'm the Dude. So that's what you call me. You know, that or, uh, His Dudeness, or uh, Duder, or El Duderino if you're not into the whole brevity thing.

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PuertoRican

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Ziemlich geniale charaktere! Der Dude einmalig und John Goodman in einer sau starken Rolle.

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NewNemo

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

Zu diesem Film muss man nichts mehr schreiben, da gibt es Bücher, die den Lebensstil des Dude veherrlichen, der Soundtrack, die Story. Ein Erlebnis und inzwischen längst ein Lebensgefühl. Darauf nun erst einmal einen White Russian.

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Kamil90

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Bewertung7.5Sehenswert

Einer dieser Kult-Filme, den ich schon lange nachholen wollte und Tatsache: es ist ein toller Layback-Film mit schrägen Charakteren, seinem speziellen Dialogstil und das alles eingebettet in eine mehr oder weniger ausdefinierte Crime-Story, die aber glücklicherweise absolut nicht im Vordergrund steht. Humoristisch hat es meine Linie jetzt zwar nicht jederzeit getroffen und ich brauchte auch etwas Zeit, um mich an den doch besonderen Ton des Films zu gewöhnen, aber ich könnte mir vorstellen, dass dieser Film zu der Sorte gehört, den man sich mehrmals anschauen sollte und wo ich auch das Gefühl habe, dass er mir noch mehr ans Herz wachsen könnte. Leider hatte er meiner Meinung nach seinen Grip im zweiten Drittel aber etwas verloren, aber Lust ihn mir nochmal anzusehen habe ich trotzdem. 'Kiss Kiss, Bang Bang' eine ähnlich aufgebaute Krimi-Komödie in diesem Stil ist da für mich jedoch der bessere Film, wenn man ihn mal vergleichen möchte.

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DerTelefonfrosch

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Beim ersten mal hab ich mich gefragt was der Hype soll, aber je öfter ich ihn sehe, desto besser wird er irgendwie

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Bleecher

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Bewertung1.0Ärgerlich

Bei diesem Film habe ich sehnsüchtig auf das Ende gewartet. Ich wollte gar schon abschalten. Was hier an mehr oder weniger wirren Dialogen, lächerlich bizarren Figuren und einer Handlung, die für mich keine Handlung war, geboten wurde, hat alles unterboten, was ich jemals gesehen habe. Woher der Kultstatus für diesen Film kommt, ist mir schleierhaft.
Jedem Heidi-Film würde ich mehr Punkte geben.

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elias.beldzik

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Es ist ein Coen-Film. Die Handlungen sind immer ein bisschen fragwürdig, die Figuren bizarr und die Dialoge mehr oder weniger bizarr, wenn man von No Country For Old Men absieht. Da muss ich nur an Burn After Reading denken. :-) Schade, dass dir diese Art von Humor nicht gefällt.


manuel.scharrer

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Bewertung9.5Herausragend

Ich weiß nicht wie oft ich diesen Film schon gesehen habe, aber ich finde ihn einfach bei jedem mal sau geil! Also entweder ich bin zu einfach zu unterhalten oder dieser film ist einfach wirklich gut!

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Sterkelberg

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Bewertung9.5Herausragend

Roger Ebert hat einmal geschrieben, dass es in "The Big Lebowski" nicht um die Geschichte sondern um eine Lebenseinstellung geht. Besser kann man es kaum treffen, denn genau da liegt der Konflikt und der Grund für zahllose hitzige Diskussionen im Internet. Eine Story ist kaum vorhanden bzw. spielt merklich keine Rolle, was viele Filmfans einfach nicht verarbeiten können. Keine Geschichte bedeutet, man hat nichts was einen durch den Film trägt, keine Spannungsbögen und keinen Abschluss. Das Hauptaugenmerk soll auf dem Charakter "der Dude" liegen und die Art und Weise wie er mit gewissen Hindernissen im Leben fertig wird. Wer das nicht versteht bzw, zu schätzen weis wird mit diesem Film nicht glücklich werden.
Wie genial "The Big Lebowski" ist, will ich nicht wiederhohlen, es gibt gefühlt 1.000.000 Kommentare und Foreneinträge die das für mich machen. Abschließen kann man sagen wer Charakterstudien wie "Taxi Driver", oder "12 Angry Men" mag, wird auch "The Big Lebowski" lieben.

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Helmholtz

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Bewertung9.5Herausragend

The Big Lebowski und die verdammte Kultfilmkeule.
Mal ehrlich, wen hat denn das nicht schon geärgert? Da gibt es einen großartigen Film wie diesen hier und das einzige was dem Großteil der Menschheit dazu einfällt ist:"Der Film ist einfach Kult". Ach wie wenig das eigentlich mit der Qualität dieses Films zu tun hat ist ja fast traurig.
Im Gegenteil das "Auf-Kult-trimmen" dieses Films ist für einige Kritiker sogar ein Argument gegen den Film. Und ja, so betrachtet könnte man das sogar als Kritikpunkt gelten lassen, doch für mich greifen hier sowohl Fanboys und Hater nicht weit genug.
Denn in "The Big Lebowski" geht es um etwas ganz anderes. Der Schlüssel zu dem Film sind sicherlich seine Figuren: Nehmen wir nur einmal Jeff Lebowski oder kurz den "Dude", ein in den späten 60ern hängen gebliebener Hippe ohne Arbeit, der seinen Alltag damit verbringt zu Bowlen, sich in der Badewanne zu bekiffen oder... naja nichts zu tun. In den Augen der Gesellschaft ein Nichtsnutz für viele auch nur ein Penner. Doch im Vergleich zu seiner Profitgeilen Umgebung (irgendwie schön Metaphorisch dafür: der "andere Jeffrey Lebowki") verhält sich der Dude stets fair und korrekt, will nicht bescheißen und findet letztlich das wahre Glück in den kleinen Sachen im Leben. Das Bowlingspiel unter Freunden bereitet ihm vermutlich mehr Freude als noch so viel Geld. Auch das macht diesen Film aus: Die Freude an den kleinen Dingen, die so viele Menschen verlernt haben.
Das oberflächliche Betrachten von Menschen und die Tendenz sie allzu schnell zu beurteilen sind Hauptthemen im Big Lebowski. Abgesehen vom Dude, der in der heutigen Gesellschaft einfach nur als Penner und Vollidiot abgestempelt werden würde zeigt sich das z.B in seine besten Kumpel Walter, für viele ein Vollidiot mit Agressionsproblemen der aber, wie sich später herausstellt eigentlich ein ziemlich schweres Leben und viele Probleme hat.
Es sind die Randfiguren der Gesellschaft auf die die Cohens ihren Blick richten und das ist auch gut so.
Abgesehen davon gibt es im Big Lebowski viel zu sehen, nichts davon wirklich von zentraler Bedeutung, aber alles davon sehr schön: Skurrile Nebencharaktere, einen gewaltigen Soundtrack, einen starken Cast und eine nette Geschichte mit vielen Anspielungen auf den Film-Noir.
Aber der Grund/die Gründe aus dem ich mir diesen Film immer und immer wieder ansehe sind der Dude, Walter und Donnie. Drei Figuren, die verschrobener nicht sein könnten aber sicherlich auch nicht viel Menschlicher. Weil ich einen einblick in einen Lebensstil bekomme, weit abseits von Arbeitsstress und Hass und dem ganzen hecktischen Treiben der Welt. Weil ich dann in einer Welt bin, in denen man sich anderer Menschen annimmt, egal wie spleenig und komisch sie wirken, in der man sie als Menschen ernst nimmt und ihnen hilft. Und weil das Leider sowohl im gesellschaftlichen Leben als auch im Kino viel zu selten geworden ist, weil man lieber Menschen vorschnell beurteilt anstatt sich die Zeit zu nehmen sie kennen zu lernen. Weil die Welt und das Kino immer Oberflächlicher werden.
Deshalb liebe ich diesen Film: Weil er die letzte große Ode an die Toleranz ist, die das Kino hervorgebracht hat.

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RolyK

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Bewertung7.5Sehenswert

Unterhaltsam vom Anfang, bis zum Schluss. Allerdings muss man schon ein wenig mitdenken, um bei den vielen Figuren (und ihren unterschiedlichen Interessen) nicht die Übersicht zu verlieren.
Im Nachhinein könnte man sich dann doch fragen: Was sollte mir der Film bringen...?
Aber kennen sollte man ihn schon :)

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DaniBanani

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

"Eigentlich" schreibt man mit "t".

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Heavenwood

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

Was für ein geiler Schinken,selten soviele abgefahrene Charaktere in einem Film gesehen.Es gibt wirklich keinen einzigen Charakter der langweilt,und Walter Sobchak rockt natürlich alles.
Kann man sich immer wieder ansehen,am besten mit den Kumpels bei vielen Bieren,und immer wieder schlapp lachen.

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Dackto

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Bewertung9.0Herausragend

Der Film bietet einfach alles....alles was ein Film haben muss.

Wie beschreibt man so ein Film am besten.....tja da fällt mir nur eins ein:

DAS KOMMT DAVON WENN MAN VERSUCHT EINEN FREMDEN IN DEN ARSCH ZU FICKEN !!!

Herrlich

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ProfessorAbronsius

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Bewertung10.0Herausragend

Ein wahrer Geniestreich der Coen- Brüder. Jeff Bridges in seiner ihm regelrecht auf den Leib geschriebenen Paraderolle als slackender Althippie, der sich durch einen vor Skurrilitäten und Situationskomik nur so strotzenden Plot spielt, dass es eine wahre Freude ist. Mit feinen Dialogen (vor allem in der Originalfassung), starken Nebenrollen ("Nobody fucks with the Jesus") und toller musikalischer Untermahlung ausgestatteter Kultfilm, der auch nach mehrmaligem Schauen nichts von seiner Strahlkraft einbüßt. Und das alles nur wegen einem Teppich.

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AvonBarksdale

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Bewertung9.0Herausragend

Für mich der beste Film der Coens.
Kult!

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jonathan.pfitzner

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Bewertung7.5Sehenswert

Wie mehrfach hier schon erwähnt. Ein Komödie mit Kultstatus.

P.S. Nicht sehr angenehm, wenn man in einer kurzen Beschreibung, wie die zu dem Film, derartige Rechtschreibfehler findet.

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huababuar

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Bewertung9.5Herausragend

Einfach ein Klassiker, Walter ist so ziemlich der geilste Typ auf diesem Planeten. Ich krieg gar nicht genug von seinen süffisanten Sprüchen und Bemerkungen (Bekackte Amateure, das ist nicht dein Fachgebiet etc :D). Ein Film mit absolutem Kultstatus, kann man sich immer wieder anschauen. Wer da keine gute Laune bekommt ist entweder depressiv oder ein Nihilist ;) (Insider für die, die den Film gesehen haben)

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stefan!!!

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Ein würdiger 1300. bewerteter Film.
Hab ich mir vorher ganz anders vorgestellt, den Film. Er war richtig lustig und überhaupt John Goodman als Walter war grandios.

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