The Big Lebowski - Kritik

The Big Lebowski

US · 1998 · Laufzeit 112 Minuten · FSK 12 · Komödie · Kinostart
Du
  • 10

    SPOILER - SPOILER - SPOILER

    Der Film handelt von nichts.

    Eine Frau wurde angeblich entführt - wurde sie aber nicht.
    Die Nihilisten im Film sind gar keine Nihilisten - sind nämlich nur auf das Geld aus.
    Der Dude heißt Lebowski mit Nachnamen, nimmt den Namen aber nicht an und will lieber Dude genannt werden.
    Walter bezeichnet sich als Jude, aber eigentlich ist er keiner.
    Im Geldkoffer ist gar kein Geld.
    Der Dude und Walter sagen immer, dass sie bowlen wollen, aber man sieht sie im Film nicht einmal die Kugel rollen.
    Der einzige von den drei Freunden, der wirklich bowlt - ist Donny. Und der stirbt am Ende.
    Donny's Asche soll im Pazifik verstreut werden - wird sie aber nicht.

    Ich liebe diesen Film!

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    • 10

      Mark it ten! You think I'm fuckin' kiddin' here, Smokey?! MARK IT TEN!!

      • 9 .5
        tim.rosendahl.73 17.05.2017, 04:12 Geändert 17.05.2017, 04:15

        Klaro, ist sicher auch eine Generationsfrage, ich war 20 als der Film in den Kinos lief, aber für mich ist es schwer vorstellbar, dass dieser Humor irgendwann nochmal zu toppen sein wird.

        Das witzige ist, dass sich bei Betrachtung heute das gleiche Gefühl der Melancholie breit macht, wie vor gut 20 Jahren. Der Kniff, die Handlung damals Anfang der 90er spielen zu lassen, hat bei mir voll und ganz funktioniert. Das gilt bis heute, denn wenn der Dude alle Jahre wieder über meinen Bildschirm flackert, fühle ich mich jung. Dazu habe ich das große Glück, einen Freundeskreis zu haben, der sich unter anderem über das Lebensgefühl definiert, welches in diesem Film proklamiert wird. Einen ähnlichen Humor zu teilen ist etwas wunderbares und bildet mitunter eine der Grundlagen für langjährige Freundschaften.

        Ein herausragender Film, ein wichtiger Film, zumindest für meine Wenigkeit.

        • 6

          Neben Pulp Fiction zählt The Big Lebowski sicherlich zu den bekanntesten und beliebtesten postmodernen Werken der Neunziger Jahre und erfährt seit vielen Jahren eine Verehrung als Kultfilm. Wo Tarantino noch klar ausformulierte Genrebestandteile nutzte, gingen die Gebrüder Coen deutlich konsequenter zu Werke und ließen kaum ein Plotelement auf dem anderen, dekonstruierten die Figurenanordnung und das Handlungsgerüst derart, dass sich durchaus sagen lässt, The Big Lebowski handele letztlich von gar nichts mehr und macht dabei dennoch einen Heidenspaß.

          Das Drehbuch orientiert sich grundsätzlich an [...]

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          • 9 .5

            Interessante Charaktäre, legendäre Konversationen und eine super Story!

            • 7
              Nospheratu99 28.03.2017, 09:43 Geändert 29.03.2017, 08:11

              >>> Achtung!!! Enthält Spoiler!!! <<<
              Gelungene Satire mit guter Atmosphäre. Ob man einen Menschen wie den Dude gern um sich haben würde, nunja, das wage ich einmal zu bezweifeln, seinen Erlebnissen zuzusehen macht jedenfalls großen Spaß. Eigentlich will er ja nur seine Ruhe haben, White Russians trinken und bowlen, doch genauso wie der Friedlichste nicht in Ruhe leben kann, wenn es seiner Umwelt nicht gefällt, wird er in seltsame Ereignisse hineingezogen, die vor unseren Augen humorvoll und interessant erzählt werden. Das im wahrsten Sinne des Wortes, ist der Streifen doch eine Rahmenerzählung eines modernen Cowboys.
              Die satirische Behandlung des Film-noir-Themas ist bei mir jetzt nicht so angekommen, jedoch weist die verschachtelte Handlung darauf hin. Was mir allerdings sehr gefallen hat, war die Kritik an der abgehobenen Kunstszene mittels der Figur der Maude Lebowski und der Nihilisten. Das zeigt die Weltfremdheit dieser Branche gut, hat diese mit dem „echten“ Leben oftmals doch so rein gar nichts zu tun. Die „Künstler“ bewegen sich in einer Blase auf einem Elfenbeinturm, liefern vermeintliche Provokationen und überkünstelte Darstellungen einer Realität, die es eigentlich nicht gibt und meiner Ansicht nach nur die Inhaltsleere und die letztendliche Unbrauchbarkeit der „Kunst“werke verschleiern soll. Aber auch die Überheblichkeit der vermeintlich Bessergestellten wird aufs Korn genommen, erweist sich doch Jeffrey Lebowsky (also der „große“ Lebowsky, nicht der Dude) in Wirklichkeit nicht als der erfolgreiche Geschäftsmann, als der er sich gerne ausgibt. Am interessantesten finde ich aber die Figur von Walter, der irgendwie alle negativen Eigenschaften der weißen Unterschicht auf sich vereint. Aggressiv, reaktionär, wichtigtuerisch, geldgierig und pharisäisch, diese Eigenschaften fallen mir bei ihm als erste ein.
              Inszeniert wurde mit einer durchgängig guten Atmosphäre. Die einzelnen Charaktere wurden in ihrer ganzen schrägen Absurdität stark konturiert, ja fast überscharf gezeichnet. Stereotypen sucht man hier vergebens, und wenngleich doch an so mancher Anleihe genommen wurde, so kamen diese durch die Überzeichnung nicht als solche daher. Einzig die Nihilisten waren zu stark überzeichnet, das passte nicht immer - besonders die Passage, als sie den Dude im Bad überfielen (das war Szene mit dem Frettchen) verkam da zu einer dümmlichen Schmierenkomödie.
              Die Darsteller agierten auf hohem Niveau, der Cast war bis in die Nebenrollen mit bekannten und guten Darstellern gespickt, die ihre Sache in den zugegebenermaßen recht dankbaren Rollen sehr gut machten. Hervorheben möchte ich eigentlich niemanden, gefallen haben mir da fast alle.
              Fazit: Als Kultfilm würde ich den Streifen jetzt nicht unbedingt sehen, aber jedenfalls als würdigen Vertreter seiner Art. Eine Empfehlung möchte ich in jedem Fall abgeben, der Streifen taugt auch für mehrfache Sichtungen. Die Coen-Machart ist nicht zu verkennen und damit treffen die auch den Geschmack der Zeit recht genau. Natürlich muss man einen gewissen Zugang zu dieser Art von Filmen haben, im gegenständlichen Fall wird es einem aber recht leicht gemacht.

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              • 7

                Dieser Film gefiel erst so richtig nach dem dritten Mal. Nun gucke ich den immer wieder gerne - Entspannung pur

                • robertlitz 27.02.2017, 16:46 Geändert 04.03.2017, 20:46

                  Der "Dude" ist so unsympathisch, daß es den ganzen - ansonsten durchschnittlich guten - Film stark nach unten zieht. Jeff Bridges ist ein toller Schauspieler; aber sein hier dargestellter Film-Charakter ist widerlich.

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                  • 0

                    Der mit Abstand grausigste Film, den ich je gesehen habe!

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                    • 10

                      Zeitloses Meisterwerk,das ich schon 100 mal gesehen habe,und das immer noch besser wird! Jeff Brigdes war nie besser,nur noch getoppt vom genialen John Goodman......

                      "and thats the Drama Walter,its all a part of your sick Cynthia thing,...you taking care of her fucking Dog,keep going to her fucking Synagogue,your living in the fucking past man!"
                      "Three thousand Years of wonderfull Tradition,from Moses to Sandy Koufax,your goddamn right,Im living in the fucking past...."

                      "am i wrong? am i wrong?" "no,your not wrong Walter,your just an asshole"

                      "but the toe Walter?!"
                      "FORGET ABOUT THE FUCKING TOE!!"

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                      • 9 .5

                        Der beste Film der Coen Brüder. Verdammt komisch mit herrlich skurrielen Figuren.

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                        • 5

                          Bei den Kommentaren hier glaube ich, dass etwas mit mir nicht stimmt, aber ich mag den Dude einfach nicht :D Wenn das der Fall ist, macht es natürlich den ganzen Film schwer erträglich. Der Humor war teilsweise nicht so mein Fall auch wenn mir die übrigen Charaktere gefallen haben und ich habe es auch nicht geschafft, ihn ganz anzusehen.

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                          • 10

                            Man kann sich den Film auch 10 mal ansehn er wird nie langweilig

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                            • 8

                              Geiles Teil! Wie alles von den Cohens.

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                              • 9 .5
                                GenGenitiv 17.08.2016, 12:09 Geändert 25.10.2016, 13:43

                                Die Handlung ist so verrückt wie die Charaktere selbst.

                                • 6
                                  Rocket Man 13.08.2016, 00:16 Geändert 13.08.2016, 00:19

                                  Nichts gewöhnliches und voralllem nichts was man so schonmal gesehen hat bietet The Big Lebowski. Von sehr guten Dialogen bis außergewöhnlichen Darstellungen und Bildern. Jeff Bridges spielt seine Rolle solide, besser aber fand ich persönlich noch John Goodman, der für mich bessere Momente im Film hat. Durch viele Kommentare hier auf MP und vieler in meiner Freundesliste musste ich dieses Werk noch nachholen, hab aber bewusst darauf verzichtet mir dazu etwas im Vorfeld anzuschauen. Gerade bei einem Film, der eine große Begeisterung bei vielen hervorruft, da muss man sich die Erwartungen nicht durch Trailer oder Inhaltsangaben höher katapultieren, als es notwendig ist. Und obwohl ich den Stil der Coen Brüder sehr mag, hat mich die immerhin einzigartige aber zu großen Teilen auch Wirre und komische Darstellung, bis hin zu sagenhaften oder komischen Bildern, nicht so sehr überzeugt, wie andere hier. Was Jeff Bridges hier liefert ist streckenweise lustig, aber hebt sich nicht von anderen Rollen ab, die er verkörpert hat. Seine Leistung war für mich nicht denkwürdig oder gar herausragend. John Goodman hingegen weiß zumindest mit seiner cholerischen Art so ziemlich alle lacher auf seine Seite zu ziehen. So hat der Film für mich auch einige Längen, die Goodman mit seiner Darstellung oftmals aufgelockert und gerettet hat. Die Story ist ziemlich simpel und die Gebrüder Coen beschäftigen sich mehr mit ihren zweifelsohne tollen Dialogen und ihrer unkonventionellen Darstellung der Bilder. Gerade der bissige bis ironisch, sarkastische Humor ist unverkennbar. Ihn hätte ich auch ohne zu wissen, dass dies ein Werk der Coen-Brüder ist, wiedererkannt.
                                  Der Film ist durchaus lustig, erzählt eine simple Geschichte mal ganz anders, weiß mich aber nicht so Recht zu beeindrucken. Kleinere Fehler, die vielleicht nicht jeder einbringen würde ist auch die Figuren-Konstellation bzw. Zeichnung. Steve Buscemi beispielsweise hätte es garnicht erst in den Film schaffen müssen, da sein Charakter vollkommen blass bleibt. EIgentlich nicht nur blass, sondern komplett unnötig. Aber eben weil mir das so vorkommt, ist es kein großer Kritikpunkt, weil er ja nicht auffiel. Er hatte 4,5 Sätze und sonst war er immer hinten im Bild.
                                  Insgesamt finde ich den Film sehenswert, würde ihn mir aber vermutlich kein zweites Mal anschauen. Das tut mir zwar Leid....Es gibt so viele die ihn lieben....Aber ich kanns nicht ändern. Der Film versucht etwas zu sein, was er letzten Endes aber nicht ist. So wirkt er oft schon poetisch und stylistisch sowie überzeichnet und bunt, bekommt mMn dabei aber kein Gleichgewicht, dass den Plot, den Humor, die etwas anders erzählte Geschichte und und und, nicht halten kann. Auch der Humor.....Ich muss es sagen.....war mit teilweise etwas zu hohl.....Aber nun gut !
                                  Trotzalledem hat er einen Charme und die Marke Coen ist unverkennbar. Von mir gibts 6 Punkte für The Big Lebowski :)

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                                  • 10
                                    The_Joker_22 10.08.2016, 22:37 Geändert 10.08.2016, 22:44

                                    Genial.

                                    Dude.

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                                    • 10

                                      Eine der besten Kultfilme und mind einmal im Jahr pflicht

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                                      • 5

                                        Hey du!
                                        Sag mal, hast du zufällig einen Stein rumliegen? Wenn ja, ( wer zum Geier hat einen Stein bei sich im Wohnzimmer??) lass ihn bitte schön dort liegen und steinige mich nicht.

                                        Ich mochte "The Big Lebowski" nicht. Nenn mich Kunstbanause oder laufenden Vacuumbehälter... Es ändert nichts daran, das ich bei diesem Film nichts gefunden habe, das wirklich "Big" war.

                                        Du musst verstehen, dass ich einige Erfahrungen im Privaten Umfeld gemacht habe, was Leute wie den Dude angehen. Und das waren keine guten. Vielleicht disqualifiziert mich das für eine angemessene Beurteilung, aber dann sag du mir doch: Welche Bewertung hier ist nicht subjektiv?

                                        Der Film bietet mir keine komödiantischen Spitzenleistungen. Da fand ich den Spruch am Anfang noch am Besten: >Wo ist das Geld? Lass mich nochmal reinschauen! < Toll. Schenkelklopfer. Kannst du mir vielleicht irgendwie die Erleuchtung bringen ?

                                        Auch das von dir und deinen Gesellen oft gepriesene geniale Skript der ach so tollen Coen-Brothers lässt mich mit den Schultern zucken. Konstruierte Story mit arg vielen Logiklöchern und viele zufällige Fügungen machen für mich keinen Film aus. Und auch wenn der Twist eher spät absehbar war, kam für mich dennoch keine große Spannung auf.

                                        Positiv erwähnen muss ich allerdings Goodman. Der spielt verdammt gut und herrlich überzogen und ist mit sichtlichem Vergnügen dabei. Auch Hoffman holt aus seiner Figur raus, was er kann ( Wiedereinmal unterfordert )
                                        Aber die Restlichen Schauspieler ? Du kannst mir nicht im Ernst erzählen Bridges hätte mehr als Standard aus seiner Rolle rausgebracht. Im Gegenteil, ich fand seine Leistung oftmals etwas zu angestrengt. Und ich empfinde es als Beleidigung Turturro und Buscemi so zu verschwenden.

                                        Selbst mit den angeführten Punkten könnte ich dem Film noch eine 6,0/6,5 geben, aber ich habe mich geärgert:

                                        Kannst du wirklich behaupten du wolltest Leute wie den Dude in deinem Freundeskreis? Ja er ist voll lässig und voll cool. Toll. Aber er ist ein arbeitsloses, faules Arschloch das sich ohne Rückrad von seinem gestörten Kumpel Walter in die beklopptesten Situationen bringen lässt und das immer wieder.

                                        Geh mir bloß weg mit dieser verantwortungslosen Sorte von Mensch.

                                        Ich weiß du schmollst jetzt, wiegst den Stein in deiner Hand auf und ab...
                                        Aber für mich ist der Film weder ein Meilenstein, noch Kult. Weder Komödie noch Satiere. Einfach der plumpe Versuch eine unvorhersehbare Geschichte zu erzählen und so viele skurile Figuren unterzubringen wie es nur geht. Ohne Tiefe, ohne große Intelligenz.

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                                        • 0

                                          Serie "Preacher", 1. Staffel, 2. Folge, 21. Minute.

                                          HALLELUJA, BITCHES!

                                          • 6 .5

                                            Hat mich nicht vom Hocker gehauen.

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                                            • 8 .5

                                              Kann nir jumida zustimmen. Da gibts keinen Vorgänger keinen Machahmer, nur das Original! Bitte mehr davon!

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                                                "New shit has come to light." - The Dude

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                                                • 8

                                                  Netter Film, ich habe immer Angst mir Komödien anzuschauen. Da ich einfach Komödien nie witzig finde. Das liegt nicht am Film, dass liegt er an mir. Trotzdem muss ich sagen, dass bei den Dialogen doch was sitzen bleibt. Zusätzlich hasst du die komplett bescheuertsten (positiv gesehen) Figuren.

                                                  Eine Sache werde ich Leider oder vielleicht auch zum Glück nie vergessen: Der Auftritt von Jesus, denn habe ich abgefeiert.

                                                  • 9 .5
                                                    Steff93 21.05.2016, 02:17 Geändert 21.05.2016, 02:24

                                                    The Big Lebowski ist so ein typischer Film, den man sich 2 mal ansehen muss, damit man ihn richtig lustig findet! :)

                                                    Walter ist der Beste! :D

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