The Big Lebowski - Kritik

US 1998 Laufzeit 112 Minuten, FSK 12, Komödie, Kinostart 19.03.1998

  • 9 .5

    Die Notiz die sich der Alte macht und der Dude in Detektivarbeit prüft, ha ha ha.

    • 8 .5

      "Der Teppich hat das Zimmer erst richtig gemütlich gemacht." Wie man einen Film einzig und allein auf der Tatsache aufbauen kann, dass jemand auf einen Teppich pinkelt ist mir bis heute nicht klar, aber heilige Sch****, Gott sei dank ist es so. :D Die Storyline von The Big Lebowski ist exzellent, die Dialoge hauen mich um. Zudem ist Der Streifen die beste Komödie, die ich kenne. Selten so herzhaft gelacht!

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      • 5

        1. Schauspieler spielen ihr Rollen wirklich gut... vorallem John Goodman!!
        2. Die Geschichte ist von Anfang an nett inszeniert, und lustig erzählt. Allerdings verliert er in der Mitte an Saft und Interesse!
        3. Cool ausgearbeitete Charaktere. Jeder hat seine Geschichte!
        4. Eine gut ausgesuchter Soundtrack. Gute Klassiker!
        5. Wieso, hat der Film nur so ein blödes Ende? Hat der Film überhaupt ein Ende?
        6. Einmal angeschaut, und Ihn als überberwertet Empfunden! Sorry Klassiker!

        • 10

          Wenn man sich an einem Film, an seiner charmanten Art und Weise, an seinem Witz ganz einfach erfreuen kann, dann ist das doch das höchste aller Gefühle.

          • 10

            perfekt

            • 6

              The Big Lebowski hat mich Hier und Da unterhalten, hat mich aber nie wirklich zum Lachkrampf gebracht. Ich denke man hätte das ganze ein wenig dynamischer verpacken können. Obwohl - vieleicht hätte das die gelassene Haltung zerstört, die Der Dude die Geschichte über Inne hat. Was ganz interessant am Charakter Dude ist, dass er den Film über von den anderen Charaktern Wörter dazulernt, die er dann in späteren Konversationen immer wieder einbaut.
              Trotz des Dudes Durchhaltevermögen hat mich nichts in diesem Film vom Hocker gehauen. Auch die starke Botschaft die vermittelt wird, kann nicht mehr als 6 Punkte herausholen.

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              • 9

                Etwas besser als Burn after Reading, für mich aber hinter Fargo und O Brother einzustufen aus den Coen Werken.
                Ich kann den Kult-Faktor sehr gut nachvollziehen, mich packte er allerdings nicht wie die Genannten.
                Das mag zum einen daran liegen, dass Buscemi zu schlecht weg kommt, der Dude etwas zu einfach gestrickt ist und die Musikauswahl nicht immer passend ist, dau ist mir der Streifen für das Gebotene etwas zu lang.
                Allerdings habe ich The Big Lobowski zum ersten mal gesichtet....

                • 6 .5

                  Was soll ich nur sagen. Ich meine die Charaktere sind echt der hammer, stark überzeichnet und genau sowas liebe ich. Und am aller besten fand ich John Goodman. Jedoch muss ich sagen, dass die Story und vorallem das Ende, auch wenn es mal was anderes war, nicht mitreißen konnte. So sehr ich es auch versuchte alles an diesem Film zu mögen

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                  • 4

                    Wurd mit dem Streifen gar nicht warm.. Einzig John Goodman fand ich ansatzweise amüsant. Kann den Hype um den Film nicht nachvollziehen. Aber irgendwas muss wohl dran sein.. Ich hab jedenfalls nach der Beischlaf-Szene mit Juliane Moore die DVD ausgestellt..

                    • 8

                      Worum geht es in diesem Film? Um den Dude, der nichts weiter, als seinen heißgeliebten Teppich erstattet haben möchte. Der Dude ist der Dalai Lama der Sorglosigkeit. Er verbringt seinen Tag, wie er es möchte. So viel Unbekümmertheit lässt einen anfangs stocken, doch im Laufe des Films wird man von dessen Unbeschwertheit regelrecht aufgesaugt.

                      • 3 .5

                        War überrascht, dass der Film so schlecht ist, nachdem ich die Kommentare hier gelesen hab. Hab ihn auf englisch gesehen. Nichtssagende Story, nervig überdrehte Zeichnungen der Charaktere (außer den Nihilisten, die waren irgendwie witzig) und Lacher, die mich gerade noch so zum Schmunzeln gebracht haben. Eigentlich wäre das der Film meiner Generation gewesen, aber dafür ist er einfach zu konstruiert cool und obwohl ich "The Big Leboswki" eine Chance geben wollte und ihn schließlich zu Ende gesehen hab, kann ich nüchtern sagen, dass er einfach nur langweilig war.

                        • 10

                          Der Dude und ich..... Eine lange Geschichte, die sich doch sehr gleicht. Bis zu meinem 35. Lebensjahr habe ich in der Gastronomie gearbeitet, bin den ganzen Tag, bis Schichtbeginn um 16.45 Uhr, im Bademantel rumgelatscht und habe mein Leben genossen. Ist ja auch völlig egal, was andere von einem denken. Ich habe Caipis gemixt, Pina Coladas, Ice Teas usw..... Aber dann im Jahre 1998 kam ein neuer Trend: Der "White Russian".... Erst zaghaft, dann immer heftiger verfielen meine Gäste seinem Bann. Populär gemacht hat diesen Drink dieser Film. Zumindest kam es mir so vor. Vorher gab es den allseits beliebten B´52. Kaluha und Baileys mit flambiertem Cointreau. Danach wurden aus diesem Cocktail lange Abende mit immer dem gleichen Film. Es gibt wenige Filme die einen Kultstatus besitzen, aber wenn es einer verdient hat ist es The Big Lebowski. Plötzlich waren Teppiche "in", White Russian "in", Bademäntel "in", Schlabberlook "in" und Bowling wurde zu einer der Freizeit Beschäftigungen Nummer 1 und kiffen konnte man eh immer. Dieser Film ist meine Vergangenheit. Er hat sie geprägt und mir ein Lebensgefühl gegeben, welches ich nie missen möchte. Ein Film, der so abgefahren ist wie das eigene Leben, wenn man es "richtig" lebt. Danke für abgefahrene Abende, verrückte Mädels und einen Abend im Bowlingcenter, den ich nie vergessen werde.

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                          • 10
                            Heisenberg1995 03.01.2015, 01:07 Geändert 09.01.2015, 11:47

                            Meinen ersten Kommentar dieses Jahr widme ich dem immer wieder herrlich anzuschauenden "The Big Lebowski" , denn dieser beinhaltet, neben einer durchschnittlichen Story, einen der kultigsten Filmcharaktere aller Zeiten. Dem Dude. Und dieser Dude kann und will einfach nur gemocht werden.Ich für meine Verhältnisse fand ihn Anfangs ganz in Ordnung, nachdem ich aber mehr Kontakt zu ihm hatte und mittlerweile schon 3 mal den selben Ausflug mit ihm unternommen habe, sei es nun bowlen, white russian trinken, Creedence clearwater revival hören usw. Es war immer so:Je mehr Zeit ich mit dem Dude verbrachte,umso mehr ist er mir ans Herz gewachsen. Es reicht zwar nicht ganz für die große Liebe aber wir bleiben auf jeden Fall im Kontakt.Denn mit dem Dude kann man immer mal wieder Spaß haben und ein wenig Zeit totschlagen.
                            Auch von Donny und Walter (beide hervorragend verkörpert von Steve Buscemi sowie John Goodman) bin ich begeistert.Eigentlich kennt der Dude ja nur verrückte und besondere Leute. Grund dafür dürften die brillanten Coen Brüder sein, die es immer wieder schaffen Filmfiguren zu präsentieren die so cool, verrückt, eigen und besonders sind, dass ihnen nur ganz wenige das Wasser reichen können."The Big Lebowski" gehört auf jeden Fall zu den kultigsten Filmen und zu den Filmen die immer mal einen Blick Wert sind. So müssen Filme aussehen!

                            Edit: Die 10 Punkte und das Herz mussten nach der Viertsichtung einfach sein.
                            So etwas Kreatives,Geniales und zugleich Unterhaltsames gibt es nur selten!

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                            • 9 .5

                              The Big Lebowski

                              „Donny is back“

                              Mein Name wurde geändert, dass liegt daran das Michael X nur ein Übergangsname war und ich von Anfang an eigentlich meinen alten Namen wieder haben wollte. Somit heiße ich jetzt wieder Donny Brandt.
                              Für die die mich unter diesem Namen noch nicht kennen habe ich hier eine kleine Erinnerung woher dieser Name stammt.
                              Der Name setzt sich aus zwei Namen aus dem Film „The Big Lebowski“ zusammen. Einmal Donny gespielt von Steve Buscimi. Und zum anderen Brandt gespielt von Philip Seymour Hoffman.
                              Somit wäre das auch geklärt.

                              Jetzt aber zum wirklichen Kommi:

                              In dem Film „The Big Lebowski“ geht es um den Dude.

                              Ich glaube, das sollte für alle Filmfans als Inhaltsangabe reichen. Wem das nicht reicht; der sollte sich jetzt ganz schnell den Film aus seinem Regal holen und ihn sich angucken.

                              „The Big Lebowski“ ist vor allem so genial, weil er bei jedem Sehen besser wird. Beim ersten Mal stand er bei mir auf 6,5. Beim zweiten Mal war es schon 8,0. Und nun beim dritten Mal FANTASTISCHE 9,5. Wann es ein viertes Mal gibt, steht noch offen.
                              Das alles liegt wahrscheinlich auch daran, dass alles zum Vollkotzen perfekt ist. Seien es die schauspielerischen Leistungen von Jeff Bridges bis Philip Seymour Hoffman. Seien es die Figuren von Donny bis Walter. Oder auch die Kamerafahrten bis hin zur Inszenierung. Seien es die tollen Szenen, vor allem von Walter, wie die Szene mit den Punkten für den Wurf (Ich verweise hier mal auf den Kommi von Razzo: http://www.moviepilot.de/movies/the-big-lebowski-2/comments/888644) oder auch
                              Spoiler
                              Die Szene mit der Asche von Donny, die dank Walters Rede, zu einer meiner absoluten Lieblingsszenen wurde.
                              Spoiler Ende
                              Ach, was soll ich noch sagen. Im Endeffekt wurde doch schon alles gesagt über dieses Meisterwerk, und ich hab auch wirklich keine Begründung, wieso ich dem Film nur eine 9,5 gebe.

                              „Es... es muss irgendwo da unten sein. Lass mich nochmal nachsehen“
                              The Dude

                              P.S Wer Bock hat sich das Script mal durchzulesen, sollte hier nachschauen:http://www.ernieputto.de/lebowski.htm

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                              • 10

                                Der Dude ist einfach nur Kult.

                                • 6

                                  Einige gute Lacher. Sympathische Schauspieler. Aber die Story fand ich mies.

                                  • 10

                                    Der beste Film von den Coen Brüdern.

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                                    • 10

                                      ...Who's got your undies, Walter?

                                      • 10
                                        sachsenkrieger 05.12.2014, 08:48 Geändert 05.12.2014, 08:50

                                        "Lauf, Lebowski ... Lauf"

                                        "Jeder nur ein Kreuz, Mr. Lebowski"

                                        "Hören Sie das, Mr. Lebowski? Das ist der Klang des Unvermeidlichen! Der Klang ihres Todes"

                                        "Verdammt, ich heiße Dude! Niemand nennt mich Lebowski. Ihr habt den falschen, ich bin der Dude, Mann!"

                                        An alle, die nach dem Sinn des Lebens suchen ... seht den DUDE!
                                        An alle, die wissen wollen, was es bedeutet ein Mann, ein Mensch zu sein ... seht den DUDE!
                                        An alle, die den tieferen Sinn des Bowling erkennen wollen ... seht den DUDE!
                                        An alle, die wissen wollen, wie man professionell die Asche eines Verstorbenen ins Meer streut ... seht den DUDE!
                                        An alle anderen ... seht den DUDE!

                                        Wenn mich jemand zwingen würde, die Worte "Kult" und "Film" in einem Wort zu verbinden, wäre "THE BIG LEBOWSKI" für mich der erste und wohl auch einzige Kandidat für einen Tulkmilf.

                                        Der Dude ist der Prototyp des modernen Mannes von Welt, unabhängig, unliberal und unglaublich sexy. Mit weltmännischer Eleganz schwebt er entrückt durch die für alle anderen so graue und fürchterliche Realität und schlägt mit seinen elementaren Lebensweisheiten alle jemals existierenden Philosophen um Längen. Zu Hilfe nimmt er dazu nur den inhalierten Rauch, der bei der Verbrennung einer relaxierenden Heilpflanze aus der Ordnung der Rosenartigen entsteht und ein Getränk namens "Weißer Russe", das er sich "frisch" aus Getreide;- Kaffee;- und Milchprodukten mixt.

                                        Neben diesen beiden - je nach eigener Weltanschauung - bewußtseinserweiternden oder bewußtseinsdämpfenden Grundnahrungsmitteln des gepflegten Lebemanns, besitzt der Dude noch zwei weitere Freunde, die im krassen Gegensatz zu ihm weit abseits der Norm ticken und göttlich von John Goodman und Steve Buscemi gelebt werden. Diese drei sehen sich vollkommen überraschend mit einer perfiden Verschwörung konfrontiert, die sich gegen ihre Art zu leben richtet. Aktion erzeugt Reaktion und wir erleben, was drei Freunde, die sich verstehen wie eineiige Drillinge, gemeinsam erreichen können.

                                        Irgendjemand hat behauptet, es handle sich bei dem Film um eine Hommage an den "Film Noir" der 40er Jahre des letzten Jahrhunderts mit Referenzen an Raymond Chandler. Andere behaupten, es handle sich bei THE BIG LEBOWSKI um eine Komödie oder um eine Milieubeobachtung abseits durchschnittlicher Intelligenzwerte. Was sagt der Dude dazu?

                                        "Der Teppich hat das Zimmer erst richtig gemütlich gemacht, hab ich recht?"

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                                        • 6 .5
                                          Berlin42 30.11.2014, 00:02 Geändert 30.11.2014, 00:03

                                          Extrem schwierig zu bewerten der Film. Hochgelobt von der Kritikern, nicht zuletzt aufgrund der großartigen schauspielerischen Leistung von Jeff Bridges als arbeitsloser, in den Tag hineinlebenden "Dude". Ohne Frage ist die Darstellerriege erste Sahne, allein die Dialoge zwischen dem Trio bestehend aus Jeff Bridges, Steve Buscemi und John Goodman sind großartig. Dazu noch Philip Seymour Hoffmann... Wirklich stark! Doch nach den ersten 30 Minuten fand ich die Story wirklich alles andere, als überragend. Die Grundthematik ist witzig und bietet ein solides Fundament für eine gute Komödie, aber zum Ende des Films hin wird es doch recht klamaukig. Schade, hab mir von diesem Film doch etwas mehr versprochen.

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                                          • 8 .5
                                            SmooliEntertainment 26.11.2014, 18:52 Geändert 29.11.2014, 21:28

                                            _Reise durch das Werk der Coens

                                            STATION VII: THE BIG LEBOWSKI

                                            Der Dude. Das Phänomen. Die Legende.
                                            Es ist nicht leicht, etwas über diesen Film zu verfassen, da die Gefahr, diesen Film totzuschreiben, sehr groß ist. Fast jeder kennt den Film. Fast jeder mag den Film. Es gibt unzählige Kunstwerke und Porträts, die den Dude als Motiv benutzen. Es gibt das Lebowski Fest, bei dem der Film vor- und Live-Musik aufgeführt wird und ein Bowling-Turnier abgehalten wird. Und es gibt zu guter Letzt den Dudeismus, eine Weltanschauung, die eine Religion werden möchte. Dass all dies entstehen konnte, weil sich zwei schlaue Köpfe ein paar Gedanken gemacht haben, finde ich faszinierend.

                                            Der Film an sich ist ein Nicken in Richtung des Noir-Genres der ´40er, obwohl es in dem Film weniger um die Kriminalgeschichte an sich, als viel mehr um die Beschäftigung mit dem Leben an sich. Die Titelsequenz schafft es dabei, durch ihre Inszenierung ein Gefühl im Zuschauer zu wecken, das tiefe Entspannung auslöst. Eine Entspannung die man wohl erreicht, wenn man das Leben als positiv sinnlos und den Tod als wertvolles Ende akzeptieren kann. Kurz: Man bekommt das Lebensgefühl, das der Dude genießt. Der Titelsong von Bob Dylan mit dem Namen „The Man In Me“ unterstreicht eben dies.
                                            Die Coen-Brüder nutzen ihr Talent der Charakterzeichnung und sind hier wirklich in Höchstform, wenn sie den Dude und Walter reden und handeln und die Verantwortung eines Menschen gegenüber der Gesellschaft, Freunden und Fremden erforschen lassen. Vor allem der cholerische und völlig am Leben vorbeilaufende Vietnam-Veteran gefällt mir in seiner verständnislosen und zeitgleich unverständlichen und missverstandenen Präzision.
                                            Was ich jedoch neben den Charakteren, dem großartig-unerwartetem Humor in den Dialogen und der launigen Darstellerriege, bestehend aus John Goodman, Philip Seymour Hoffman, Steve Buscemi und Jeff Bridges, ist eine Szene, die in ihrem emotionalen Effekt auf mich eine einzigartige Stellung genießt. In keiner anderen Szene in keinem anderen Film habe ich etwas Derartiges gefühlt.
                                            Ich spreche von der Asche-Szene. Ein Filmmoment, bei dem man nicht weiß, ob er lustiger als traurig, oder trauriger als lustig ist. Während die Seele darüber nachdenkt, scheinen sich die Gefühle zu addieren, übertrumpfen zu wollen, um am Ende die Oberhand zu haben. Das ist wohl etwas, was nur die Coens können.

                                            Allein für die angesprochene Szene wertschätze ich THE BIG LEBOWSKI. Dass der Film zudem eine großartige Beschäftigung mit verschiedenen Lebensstilen und der amerikanischen Gesellschaft ist, macht ihn nur noch besser. Der Film ist eine originelle, ergreifende, lustige und einzigartige Geschichte über das Leben (ausgehend vom Erzähler), mit dem Coen-typischen Ausgang, dass das Ende nicht zu umgehen ist und man den Kram davor zwar durchaus ernst nehmen darf, sich aber nicht davon einschüchtern lassen sollte. Verstehen werden wir das eh alles nicht. Der Kern spielt sich nämlich hinter den Kulissen ab. Wie beim Bowling.

                                            Als nächstes begleiten wir drei Häftlinge, die eigentlich nur ihre Beute haben wollen, und dann, wie nebenbei, Stars in der Country-Szene werden. Wie das Leben so spielt…
                                            Nächste Station: O BROTHER, WHERE ART THOU?

                                            _Smooli

                                            Vorherige Station: www.moviepilot.de/movies/fargo-blutiger-schnee/comments/1054357
                                            Nächste Station: http://www.moviepilot.de/movies/o-brother-where-art-thou-eine-mississippi-odyssee/comments/1055626

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                                              Der Dude ist Kult und Kinogeschichte für mich.

                                              Noch nie war ein menschliches Faultier so fesselnd und gigantisch gut wie hier.
                                              Einmal der Dude immer wieder der Dude sage ich nur,die Geschichte ist so einfach aber so genial ,die Schauspieler sind atemberaubend gut und auch atemberaubend gut besetzt.
                                              So fesselnd lustig und kurzweilig kann hochklassiges Kino sein.
                                              Die Asche(Steve Buscemi) Szene zum Ende des Films ist Legendär und das witzigste was ich je in einem Film gesehen habe.
                                              Darauf noch einen White Russian!

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                                              • 10
                                                Hugo_Stieglitz 03.11.2014, 21:02 Geändert 03.11.2014, 21:04

                                                Eine groß angelegte, spannende, wirklich interessante und dramatische Story?
                                                Gibt es nicht.
                                                Warum auch?? Ich denke hier kann man sogar den Vergleich zu den legendären Komikern von Monthy Python ziehen. Der Fokus liegt nicht auf der Handlung, er liegt auf den großartig angelegten und ebenso großartig und gutgelaunt gespielten Charakteren, die uns manches überdenken lassen: Das es vielleicht am besten ist, faul zu sein und es ruhig angehen zu lassen, dass man nicht überreagieren sollte (Walter), dass man seiner Vergangenheit, ob gut oder schlecht, nicht nachhängen sollte (wiederum Walter),...
                                                Wie gut ein Film wirklich ist, mache ich an seinen Zitaten fest. Konnten sie mich inspirieren, stellen sie ein erstrebenswertes Ziel dar? Oder sind sie nur standardmäßig, wie sie in jedem dritten Actionfilm vorkommen?
                                                Diese hier sind besonders und treffen meinen Humor genau: Ein paar Beispiele:

                                                - ACHTUNG SPOILER -

                                                "...Ich erwähn das weil es manchmal auch ein Mann gibt...ich würd nicht sagen ein Held, denn was ist schon ein Held? Aber manchmal da gibts ein Mann, ich rede hier von dem Dude, also manchmal da gibts nen Mann, das ist der richtige Mann am richtigen Ort, zur richtigen Zeit. Der passt genau da hin. Und so einer war der Dude. In Los Angeles und das obwohl er ein total fauler Sack war, das war der Dude ohne Frage vielleicht sogar der faulste Sack in ganz Los Angeles und Umgebung wobei er unter den faulen Säcken weltweit einer der vordersten Plätze belegen würde." (für mich von Bedeutung, da ich auch ein "fauler Sack" bin)
                                                "Der Dude war ein Typ aus dem man im allgemeinen nicht schlau wurde. Für die Stadt in der er lebte gilt im wesentlichen das Selbe.Aber vielleicht war das ja der Grund weshalb ich dieses Kaff so interessant fand." (dieses Zitat lässt sich auch auf den Menschen an sich beziehen, z.B.: Warum finden wir das Mysteriöse so interessant?")
                                                "Es gibt Tage, da frisst man den Bären und Tage, da wird man vom Bären gefressen." (vermutlich eine alte indianische Weisheit)
                                                "Nobody fucks with Jesus" (ein Hinweis, dass Blasphemie unterlassen werden sollte)
                                                "Siehst du einen Ehering auf meinem bekackten Finger? Sieht diese bekackte Wohnung aus, als wäre ich verheiratet? Der Toilettensitz ist hochgeklappt, Mann." (immer erst nachsehen, bevor man Inventar von fremden Leuten zerstört (oder darauf uriniert))

                                                • 10

                                                  Yeah, well, that's just, like, my opinion, man.

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                                                  • 2 .5

                                                    Habe mir den Film aufgrund der durchweg positiven Bewertungen hier gekauft.
                                                    Was soll ich sagen...
                                                    Ich war maßlos enttäuscht.
                                                    Langweilige Umsetzung, verworrene, teils ewig langgezogene Story und uninteressante Rollen.
                                                    Die Grundidee fand ich gelungen, daher auch die 2,5 Punkte-Wertung.
                                                    Ansonsten gähnende Langeweile.
                                                    Meine Freundin ist eingepennt und ich war froh, als er endlich zu Ende war.

                                                    Schade...

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