The Birdpeople in China

Chûgoku no chôjin (1998), JP
Laufzeit 119 Minuten, FSK 12, Komödie, Fantasyfilm, Drama, Abenteuerfilm

8.1 Kritiker
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6.1 Community
91 Bewertungen
3 Kommentare
The Birdpeople in China - Bild 6112
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von Takashi Miike, mit Masahiro Motoki und Renji Ishibashi

Stellvertretend für seinen erkrankten Chef soll der Geschäftsmann Wada eine entlegene Jade-Mine auf Rentabilität prüfen. Unterwegs trifft er auf den cholerischen Yakuza Ujiie, der sich von der Jade-Mine den schnellen Reibach erhofft. Auf dem Weg zur Mine treffen sie auf ein völlig von der Außenwelt abgeschnittenes Dorf. Dort behauptet eine Frau, sie könne den Kindern des Dorfes das Fliegen beibringen. Wada und Ujiie können sich der Faszination des Ortes nicht mehr entziehen.


Cast & Crew


Kritiken (1) — Film: The Birdpeople in China

Corsovilla: SchönerDenken

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8.0Ausgezeichnet

Sehr geehrter Herr Takashi Miike, Ihr 1998 gedrehter Film "The Bird People in China" ist im ländlichen China angesiedelt, und er entführt uns dort in eine Azeitlichkeit, die man ganz bestimmt nur weit jenseits allen großstädtischen Weltereignistrubels (und durchaus gleichberechtigt damit) finden kann. Der junge japanische Angestellte Wada wird im Auftrag seiner Firma in eine entlegene chinesische Provinz geschickt, um dort Jadevorkommen zu prüfen, obwohl er selbst gar keine Ahnung von Mineralen hat. Auf dem Weg dorthin begegnet er dem cholerischen Yakuza Ujiie, der behauptet, Wadas Firma schulde ihm Geld, das er nun von Wada einfordert. Ujiie heftet sich an Wadas Fersen, und gemeinsam machen sich die beiden einander verhassten Männer auf den Weg zu den Jademinen. Die mehrtägige Reise in zunehmend primitiven und skurrilen Fahrzeugen entpuppt sich als ein Weg, der nicht nur in räumlicher Hinsicht von allen Normen und Strukturen urbaner Zivilisation wegführt ... (Hendrik für SchönerDenken)

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Kommentare (2) — Film: The Birdpeople in China

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Bewertung5.0Geht so

Spoilerwarnung!
Eine interessante Idee steckt hinter dem Film, doch kommt meines Erachtens die Erzählung nur sehr langsam voran. Zudem wirkt es so, als ob der Regisseur Takashi Miike sich nicht entscheiden konnte, welche Geschichte er erzählen möchte. Ob nun die Geschichte der Wandlung eines Cholerikers zum Schildkrötenmörder oder die Geschichte der vermeintlich fliegenden Menschen oder geht es ihm doch um das Jadevorkommen oder ist es vielleicht doch eine Liebesgeschichte. Der Film ist sehr ruhig inszeniert und überrascht kaum mit Wendungen. Die Qualität der DVD oder vielleicht sogar des Filmmaterials selbst war sehr schlecht, weshalb es nicht so gut möglich war, die wirklich schön eingefangene Landschaft Chinas zu genießen.

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Miike

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Der bisher ungewöhnlichste Film von Miike den ich gesehen habe und das will was heißen. Ungewöhlich ist er nicht durch surreale Charaktere oder den übertriebenen Einsatz von Gewalt, nein er glänz durch Gefühl, Bilder und eher leise Töne. Er erzählt die Geschichte über zwei Personen aus Japan, die beide den gleichen Auftrag haben, nämlich nach einer Jadeader in einer entlegenen chinesischen Provinz zu suchen. Doch die Motive und Charakter der beiden, könnten unterschiedlicher nicht sein. Wada der typische Japaner fleißig, gesundheitsbewußt und nur seinem Beruf verpflichtet, weswegen er auch in Vertretung für einen erkrankten Kollegen nach China reist und auf der anderen Seite Ujiie, ein Jakuza der das Geld eintreiben soll das dass Unternehmen bei dem Wada angestellt ist dem Clan schuldet. Er ist voller Wut und kann sich kaum beherrschen. Schön ist der Anfang der völlig im Kontrast zum letzten Teil des Films steht. (will nicht zuviel verraten). Der Film ist visuell meisterlich inszeniert, die Musik ist stimmig, es sind einige sehr witzige Szenen enthalten und am wichtigsten sind die zwei Grundgedanken die hinter allem stehen. Ist Fortschritt etwas Gutes?? und Der Traum des Fliegens.

3 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 1 Antworten

Nutella?!!

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Laut deinem ersten Satz -fuer mich der perfekte Miike-Einstieg. :)


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