The Box - Du bist das Experiment - Kritik

US 2009 Laufzeit 110 Minuten, FSK 16, Fantasyfilm, Horrorfilm, Thriller, Kinostart 04.12.2009

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Kritiken (7) — Film: The Box - Du bist das Experiment

Julio Sacchi: Das Manifest

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4.0Uninteressant

Kelly hat seine planlose Interpretation (und, räusper, "Erweiterung") der Matheson-Story in den 70ern angesiedelt. Wer bis auf Frisuren und Klamotten hier keinerlei Mehrwert sieht, liegt völlig richtig; tatsächlich hat Richard Kelly, ganz im Mantra der selbstbezogenen Blagen der neuen Hollywood-Generation, uns hier auch noch ein Portrait seiner eigenen Eltern gezeichnet. So war sie, die Kelly Family, und um das alles haargenau, sozusagen einem gemütlichen Dia-Abend entsprechend nachzuempfinden, spielt THE BOX eben auch noch in der Epoche, in der die Kellys ihren Sohn großzogen. Eine schöne Danksagung und unter familientherapeutischen Gesichtspunkten ganz bestimmt ein feiner Zug vom Sohnemann, aber uns sollte zukünftig ein derart unstrukturiertes Gekröse im Mantel eines Genrefilms doch bitte erspart bleiben; daß hier auch noch ein paar Mitglieder der geschätzten kanadischen Band Arcade Fire verheizt werden, macht die Sache auch nicht besser, obwohl ihre Filmmusik wahrlich schön schräg geworden ist. Richard Kelly: Mir reicht's.

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patcharisma

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Man schlägt einfach als "Kritiker" Töne des allgemeinen Mainstreams an & denkt sich dabei, wie mutig & cool das alles ist...


TheCorey: MovieMaze

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4.5Uninteressant

Letztlich ist "The Box" vielleicht nicht so sehr für sich genommen eine Enttäuschung, bedenkt man, dass sich hier jedoch Richard Kelly verantwortlich zeichnet, dafür umso mehr. Der grundsätzlich interessanten Prämisse widmet er sich im Nachhinein nur sporadisch. So ist "The Box" ein Mystery-Thriller, der leider nur im ersten Akt und danach bloß gelegentlich zu gefallen weiß.

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Synopsis: zeitgeist Print & Online

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6.5Ganz gut

Was wäre, wenn wir uns der Konsequenzen unserer Taten (oder Nicht-Taten) schlagartig auf schmerzhafte Weise bewusst würden? Wenn wir etwa einer großen Verlockung nicht widerstehen konnten, obwohl wir im Grunde spürten, dass der Schritt, der wiederum seinen Tribut zollt, falsch war? Dieses "transparente Gewissen" begegnet den Hauptdarstellern in Gestalt eines - im wahrsten Sinne des Wortes - durchgeknallten, zugleich aber äußerst charmanten Wissenschaftlers, der sie im Rahmen eines größer angelegten Experiments auf die Probe stellt. Bei diesem soll es u. a. darum gehen, einen zufriedenstellenden Altruismus-Koeffizienten (was für ein Wort!) zu erreichen.

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Batzman: moviepilot / Fünf Filmfreunde

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3.5Schwach

Richard Kelly versaut es mal wieder. Nach dem überschätzten Donnie Darko und dem interessanten Fehlschlag Southland Tales, bläht er eine pointierte Kurzgeschichte von Richard Matheson zu einem überlangen, verquasten und mit unnötigen religiösen Anklängen überladenen Spielfilm auf. Die 80er Twilight Zone hatte die Geschichte schon kongenial adaptiert - Kellys Fassung beweist nur, das er der Originalpointe nichts wirklich neues oder interessantes hinzuzufügen hat.
Statt einer eigenständigen Geschichte, konstruiert er einen Verschwörungsplot der letztlich nur langweiliges Gepupse mit Spezialeffekten ist. Seine chronische Humorlosigkeit, der moralinbittere Predigertonfall und der bemühte 70er Jahre Look helfen genau wie die unterentwickelten Charaktere nicht die letzten 60min zu rechtfertigen.

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Edward Douglas: ComingSoon.net Edward Douglas: ComingSoon.net

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4.5Uninteressant

Die Adaption einer Kurzgeschichte von Richard Matheson sollte eigentlich genau passen zu Regisseur Richard Kelly, der seit seinem brillianten Debüt „Donnie Darko“ nie wieder etwas vergleichbares geschaffen hat. Wenn man den Trailer gesehen hat weiß man, dass die Umgebung des Films im Kontext der Erkundung des Mars durch die NASA in den 70ern gesetzt ist. Man könnte denken, diese Prämisse taugt für eine gewisse Spannung – stattdessen wird die Geschichte flach und leblos erzählt, unglaubwürdig und so seltsam, dass sie am Ende nicht mehr besonders interessant ist.

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Betsy Sharkey: Los Angeles Times Betsy Sharkey: Los Angeles Times

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3.5Schwach

Haben ihr jemals wirklich versucht, Farbe beim Trocknen zuzusehen? Ein Faultier beim Gehen beobachtet? Gras beim Wachsen gesehen? Dieselbe Spannung könnt ihr auch mit dem Film „The Box“ haben, einem schmerzhaft zähen Sci-Fi Moral-Stück von Richard Kelly, des Machers von „Donnie Darko“. Es ist als ob die Hauptdarsteller Cameron Diaz und James Marsden als das in finanzielle Schwierigkeiten geratene Yuppie-Paar Norma und Arthur immer 10 Sekunden hinterher wären.

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Roger Ebert: Chicago Sun Times Roger Ebert: Chicago Sun Times

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7.0Sehenswert

Ich weiß, ich weiß. Der Film qualifiziert sich für eines meiner Lieblings-Adjektive: Grotesk. Aber wenn Einer einen grotesken Film macht, der nicht langweilig ist, dann zähle ich das schon als Erfolg. Dieser hier beginnt als traditionelle Science Fiction und reicht dann weiter zu Radio-Signalen vom Mars, Nasenbluten, Sartres Theorien über den freien Willen, amputierten Zehen, die NASA, Wind-Tunnel, Mord, frechen Kellnern und einem mysteriösen Unbekannten. Ich beginne mich zu fragen, ob in manchen Situationen Groteske nicht eine Stärke sein kann.

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Kommentare (97) — Film: The Box - Du bist das Experiment


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Palle89

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Bewertung6.5Ganz gut

So schlecht, wie hier oft dargestellt, ist dieser Film garnicht.
Hatte mich zuerst von den vielen negativen Kritiken zu dem Film abschrecken lassen. Geguckt habe ich ihn nun trotzdem und es hat mir deutlich gezeigt, wie sehr doch die Geschmäcker auseinander gehen. Mir hat der Film gefallen ;)

#over & out

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MrMonk

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Bewertung5.0Geht so

Der neue Film von Richard Kelly der das Meisterwerk Donnie Darko geschaffen hat, hat mich echt enttäuscht. Denn trotz der vielen negativen Kritiken hatte ich relativ hohe Erwartungen an den Film.
Der Film beginnt echt spannend und die Frage „Drücke ich oder drücke ich nicht hatte noch großes Potenzial. Doch dann driftet der Film vollkommen ab in Wasserlöcher, Leben nach dem Tod etc.
Auch das Alles hat teilweise unerwartete Konsequenzen wurde in Donnie Darko 1000-mal besser umgesetzt.
Ok, das hört sich jetzt alles extrem schlimm an und der Film war auch alles andere als gut, und muss keinesfalls gesehen werden, wenn allerdings nichts besseres zu tun ist kann man ihn sich ansehen er ist nämlich nicht so schlecht das man ihn nicht ertragen kann.

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the assassin 666

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Bewertung4.0Uninteressant

Was ganz spannend beginnt und diverse Fragen auch beim Zuschauer aufkommen läßt, verkommt ab der Hälfte zu einem völlig schwachsinnigen Streifen der nicht recht weit ob er den nun ein Thriller oder ein Sci-Fi Film werden soll.
Da nützen aich Cameron Diaz und Frank Langella nicht mehr zumal ich letztern ganz gerne sehe.

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Co-Pilot

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Bewertung5.0Geht so

Ziemlich wirres Ding, dieser "The Box" :(
Ich weiss ihn nicht so Recht einzuschätzen, als den schlechtesten Kinofilm ever würde ich ihn nun allerdings auch nicht bezeichnen...

Die erste Hälfte bekommt von mir 8 Punkte, Hälfte 2 nur noch 2 Punkte; zuviel Crap, Shit & Madness. Man hätte (sehr) viel mehr aus The Box machen MÜSSEN, als nun (leider) schlussendlich gemacht wurde. Schade. Daher 8:2=4 (+1 für die definitiv vorhandene Spannung) ;)

S*P*O*I*L*E*R*S*T*A*R*T
Ausserdem hätten die auch "einfach" noch ein neues Kind machen können. So müsste niemand sterben - das Leben ist ja nun mal kein Ponyhof^^
S*P*O*I*L*E*R*E*N*D*E

Fazit:
Wie jeder Movie startete auch The Box bei uns mit 5,0 neutralen Punkten. Up´s & Down´s ergeben dann unsere Endbewertung. The Box geht mit gut gemeinten, aber auch teils langatmigen & wirren 5,0 Punkten in the books.
*muss man nicht gesehen haben*

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Rob Stark

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Bewertung2.5Ärgerlich

"The Box" schien auf den ersten Blick, ein Film mit guter Unterhaltung zu sein. Nach einem gelungen Start mit einer sehr interessanten Story, wurde der Film von jetzt auf gleich so uninteressant für mich, dass es mich wie ein Schlag ins Gesicht getroffen hat. Die Story wurde skuriller und unsinniger, dass ich es kaum glauben konnte. Das ist wahrlich eine Verschwendung. "Facepalm" - so saß ich vor der Kiste und hab mir den üblen Film bis zum Ende angeguckt.

Zwischendurch mag ich Filme, die wie Donnie Darko gestalten sind, wo alles nicht so plausibel erscheint. Aber "The Box" ist enttäuschend schlecht, gerade weil ein gewisses Maß an Potential drin steckt. Vom Spannungsthriller zum Lillifee-Fantasyfilm.

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pbond

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Bewertung4.0Uninteressant

Komischer Film - nach einem interessanten Beginn mit einem guten Ausgangsszenario (würde ich für 1 Mio. Dollar den Tod eines fremden Menschen in Kauf nehmen, bzw. verursachen), macht sich mehr und mehr Langeweile breit. Gleichwohl konnte ich den Film nicht abschalten. Immer wieder dachte ich, nun aber würde doch noch ein interessanter Twist kommen. Diese Begehrlichkeiten zu wecken, schaffte der Film - sie zu erfüllen nicht. Am Ende bleibt ein Schulterzucken des Zuschauers (das war's nun?) und die Erkenntnis, dass man 100 Minuten lang doch lieber etwas anderes - egal was - hätte machen sollen...

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L-viz

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Bewertung2.0Ärgerlich

R. Kelly - ein One Hit Wonder, das deutete sich schon beim DC von Donnie Darko an. Ein einziges Mal muss man dankbar sein, dass man damals einen Regisseur nicht hat machen lassen, wie er wollte. Nun also die Box, sein neuestes Meisterwerk. Ein Paar (und davor und danach viele weitere) soll seine Wertigkeit, bzw. die der Menschheit, unter Beweis stellen, indem es davon Abstand hält den tödlichen Knopf zur Erlangung einer runden Million $ zu drücken. Die Idee wird schon ad absurdum geführt, indem eines gewählt wird, dass nur so in Schulden schwimmt. Was hat der unheimliche Experimentierer da erwartet? Auf die Beschaffenheit desselben wird dabei nicht konkret eingegangen. Von Kistenlieferant Stewart nur als Auftraggeber bezeichnet, bleibt es dem Zuschauer überlassen, ob er nun Aliens, Götter oder den gefürchteten Mighty Alien Dwarf hineininterpretiert.
Einiges löst sich im Laufe des Films auf, etwa warum der Mann eines anderen Paares seine Frau umlegte, anderes bleibt unerklärlich.
SPOILER
Im Schlussteil müssen sich nicht nur Adam und Eva entscheiden, ob Eva sterben und der Sohn gesunden soll, gleichzeitig trifft anderswo eine Frau die Entscheidung, ob sie auf den Knopf drücken soll. Die Prüfung nimmt dann schon deterministische Züge an, zumindest ein Paar kann nicht nach eigenem freien Willen entschieden haben, wenn beides voneinander abhängt. Wo liegt dann der Sinn in der ersten bzw. in der zweiten Prüfung? So ganz ist mir das nicht klar geworden.
SPOILER ENDE
Soweit, so schlecht. Aber abseits der Geschichte bot "Donnie Darko" doch auch ordentliche Schauwerte, wie die Kamerafahrt über den Schulhof, ausgeflippte Charakter, wie den Prediger und mysteriöse Charaktere, wie den Hasen. Wie kann da "The Box" mithalten? Gar nicht. Weder die Wassertore, noch der narbengesichtige Ex-NASA-Mitarbeiter vermochten dem Film etwas über die Story hinausgehendes Bedeutendes zu verleihen. Es bleibt letztlich nur eine interessante Idee, die eine Twilight Zone-Folge hätte bleiben sollen.

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Andy78

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Kann deiner Kritik leider nur zustimmen und letztendlich kam mir auch alles irgendwie schwachsinnig und ärgerlich vor. Trotzdem ein Einwand zu deinem ersten Spoiler- bei dem ich jedoch nicht wirklich sicher bin, aber ich werde den Teufel tun, mir diesen Mist nochmal anzuschauen ;) - Ich habe es so verstanden, dass nur Menschen als potentielle Tötungsopfer in Frage kommen, die vorher auch die Box gedrückt haben...,oder?


Sie&Er

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Bewertung2.0Ärgerlich

2 Punkte für Cameron Diaz, mehr ist einfach nicht drin.

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PhantomGestalt

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Bewertung5.0Geht so

Der Film beginnt spannend. Ich bin dazu geneigt ein undurchsichtiges Verwirrspiel á la Lynch zu erwarten. Allerdings gibt der Film im Verlauf ein paar Antworten zu viel und tendiert dann stark in Richtung religiöse Moralpredigt, was mich ein wenig genervt hat.

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Baumkopf Holzfaust

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Bewertung2.5Ärgerlich

Man wird die reaktionäre Sichtweise auf alles Göttliche wohl niemals aus den rechtskonservativen amerikanischen Filmemachern herausbekommen. Das ist sehr bitter und sehr schade, da offensichtlich nur noch zwei Optionen in Amerika gelten: Gott ist der rachsüchtige Blödsack, der allem mit seinen Geboten auf die Nerven geht und alles ausmerzt, was sich nicht daran halten will oder die Religion ist eine Lüge, erfunden um den Menschen zu kontrollieren und in Angst zu halten.

Wo sind die Filme, die die Menschen mit ihrer Religiosität versöhnt? Wo sind die FIlme, die eine Brücke schlagen zwischen Intellektualität und Glaube? Wo sind die Filme, die endlich wegkommen von der alttestamentarischen Gottesintepretation des Sodom-und-Gomorrha Verbrenners?

Das nervt eigentlich nur noch. Abtreibungen zu verbieten oder zu erlauben ist doch nicht die Frage, die das Problem lösen würde. Wenn jemand gegen Abtreibungen ist, dann soll er eine Welt schaffen, in der Abtreibungen nicht mehr nötig sind. Aber das will ja auch keiner, das würde ja Eigeninitiative zu Solidarismus bedeuten.

Warum ich das hier reinbringe? Im Film sind es *Spolier* DREI mal die FRAUEN, die auf den Knopf drücken. DREI mal die böse Eva, die ihren Mann mit ins Verderben reißt. DREI mal die Verführte, statt schlange und Apfel eben ein halbverbrannter Frank Langella mit einer Kiste mit Not-Aus Knopf dran. Biblischer geht es kaum.

Reaktionärer Scheißdreck, den die Amis sich echt so langsam mal an den Hut stecken können, das ist meine Meinung zu diesem Ding. Die Punkte gibts nur für die visuelle Umsetzung, die nicht der Brüller ist aber immerhin einem angehendem Filmemacher die eine oder andere Idee für seine Werke geben konnten.

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Co-Pilot

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Sieh es bitte nicht persönlich, aber ich glaube du hast ein anderes Problem... :()


Baumkopf Holzfaust

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In der Tat. Ferndiagnosen anstellende Klugscheißer zum Beispiel.


Poor Boy

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Bewertung3.0Schwach

Eigentlich liebe ich Mystery Filme sehr,aber dieser Unsinn hier war letztlich doch vergeudete Zeit.Der Film baut am Anfang so was wie Spannung auf,tritt dann auf der Stelle um in einem lächerlichen Finale in sich einzustürzen.Lange Zeit ist unklar was es denn mit der Kiste und der Million Dollar wirklich auf sich hat nur um am Ende mit einer wirr zusammengeschusterten Erklärung den Zuschauer noch ratloser zurück zu lassen.Würde ich die Million nehmen mit dem Wissen das ein mir unbekannter Mensch sterben muss.Ich habe die Frage ruhigen Gewissens für mich beantwortet.

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the assassin 666

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Gefiel mir auch nicht besonders,... :)


Co-Pilot

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Ich hätte die Kohle auch genommen...


8martin

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Bewertung7.0Sehenswert

Eine interessante Idee wurde eindrucksvoll umgesetzt. Es ist richtig, dass wir in Kisten leben und überall Kisten um uns herum haben. Soviel zum Titel. Ein Fremder gibt bei Familie Lewis eine Box ab. Es stellt sich die Frage: bei Knopfdruck stirbt ein Mensch, aber es gibt auch 1 Million $. Die finanzielle Gier besiegt die Ungewissheit. Wir erfahren immer nur so viel, dass wir gespannt folgen können. Arthur Lewis (James Marsden) und Ehefrau Norma (Cameron Diaz) versuchen dahinter zu kommen, was es mit dem Überbringer der Box, dem ominösen älteren Herrn (leicht entstellt Frank Langella) auf sich hat. Als ihr Sohn mit hineingezogen wird, spitzt sich das Ganze spannungsmäßig zu. Arthur gerät in pseudo-religiöse Kreise und hat die Wahl zwischen Seelenheil und ewiger Verdammnis und das bei aufregenden, digitalen Seherlebnissen. Die letzte Konsequenz bringt für Arthur die Frage: Norma ermorden oder Sohn retten? (Es gibt nur eine Kugel.) Damit begibt sich der Film auf eine moralische Ebene und stellt die Frage nach Schuld und Freiheit, Verantwortung und Liebe.
Im Gegensatz zu vielen anderen Science-Fiction-Horrordramen kennen wir den Bösewicht, erahnen seine Motive, aber er ist nicht greifbar und die Lösung ist, dass der Horror weiter geht. Eine andere Familie hat wieder eine Box bekommen…
Das ist eine intelligente Schauermär.

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Lorion42

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Bewertung7.0Sehenswert

Richard Kelly erzählt die selbe Geschichte wie im überragenden Donnie Darko und dem überambitionierten Southland Tales noch ein drittes Mal unter anderen Voraussetzungen. Diesmal aber so, dass die Aussage auch bei jedem Zuschauer ankommen sollte. Ich fand den Film wieder sehr gut inszeniert und vor allem am Anfang wurde fesselnde Spannung aufgebaut. Dann wandelt sich der gute Psychothriller in einen durchschnittlichen Fantasyfilm. (Was einem vor dem Gucken klar sein sollte, um nicht negativ überrascht zu werden) Das Ende ist leider etwas unbefriedigend, was dem Film wohl den Rest verpasst. So schlecht wie er hier gemacht wird ist er aber nicht.

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Nemoflow

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Bewertung1.5Ärgerlich

Jede einzelne Minute dieses Machwerks tat weh. Geld, Zeit (auch meine) und eine Unmenge an Potential - die der Stoff durchaus bietet, wurden sinnlos verschwendet. Noch nie habe ich mich bei einem Film über das Gesehene so früh schon geärgert - auf Grund der Thematik aber dennoch durchgehalten. Doch es wurde nicht besser. Mehr Worte darf man hier eigentlich nicht verlieren. Ein Super-GAU. Die 1.5 Punkte gibt's einzig und allein für Frank Langella.

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Niotq

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

In Ordnung, anlässlich dieses Shitstorms, der sich hier nach der gestrigen Pro7-Ausstrahlung angesammelt hat, muss ich hier endlich einmal eingreifend ein Statement abgeben: "The Box" ist ein faszinierend-hypnotisches SciFi-Mysterydramajuwel, dem Kritiker, die sich nicht in Richard Kellys Gedankenwelt einfühlen konnten und/oder wollten, sowie ein Publikum mit der Erwartung, einen weitestgehend konventionellen Mysteryfilm vorzufinden, rein kommerziell das Genick gebrochen haben dürften.

Das Fundament dieses Moraldilemmas mit mannigfaltigen Folgen entstammt einer Kurzgeschichte, die in den Siebzigern im Playboy Magazine veröffentlicht und auch bereits in einer Twilight-Zone-Episode verbraten wurde. Sie endet mit der Entscheidung des Paares und dem mysteriösen Herrn, der die Box wieder abholt. Doch hier fangen Kellys wüste Gedankengebilde, in die er auch seine Familiengeschichte eingearbeitet hat, erst an, sich würdig zu entfalten.

Fabelhaft inszeniert und mit sehr dichter 70er-Jahre-Atmosphäre wie auch diesem eisig kalten Gefühl, den übermächtigen Strippenziehern im Hintergrund, wer immer es auch sein möge, ausgeliefert zu sein, führt uns der Film in einer zunächst recht getragenen Erzählweise, danach allerdings mit herrlich ausufernder Vorstellungskraft durch seine tragische Geschichte. Und die enthält genug Elemente, die mich staunen ließen: Man fühlt sich bei diesem Film immer ein wenig wie eine Laborratte, die von Kelly an der Pfote genommen und mittendrin in diesem wunderhübsch gefilmten, skurrilen Chaos zurückgelassen wird, in dem von Sartre über Raumfahrttechnologie bis hin zum Nasenbluten alles verwurstet wird, was man sich nur vorstellen kann. Besagtes Staunen wird auch ganz massiv durch den fantastischen Soundtrack gefördert, für den Kelly drei Mitglieder der kanadischen Band Arcade Fire gewinnen konnte. Atmosphärisch dichte Klangwelten in der Tradition des Hitchcock-Komponisten Bernard Herrmann werden mit ganz dezenten elektronischen Elementen vermählt und ergeben so die perfekte Begleitung für diese filmische Erfahrung.

Natürlich muss man das alles nicht mögen. Man kann diese ganzen MacGuffin-Employees, die nur dazu dienen, das durchaus mit beachtenswerter Leistung dargestellte Ehepaar Lewis noch weiter zu verunsichern und den Zuschauer noch weiter in positivster Weise zu befremden, für blödsinnig halten, man muss auch die Mysteryelemente nicht gutheißen, die natürlich vor allem in Sachen Eyecandy-Faktor einiges beitragen. Ich lasse Kelly jedenfalls seine üblichen Wasserportale und seine erfundenen Bücher, die als metaphysischer Leitfaden seiner Filme dienen (den Gipfel erreichte das ja beim dreiteiligen Graphic Novel, den man sich zu "Southland Tales" dazukaufen durfte, um den Film vollends zu verstehen), sehr gerne weiter durchziehen - wir haben es hier nach dem für mich prägendsten Film überhaupt ("Donnie Darko") und dem vermutlich meisten Film der Welt ("Southland Tales") immerhin wieder einmal mit einem sehr individuellen Werk zu tun, das ich mir bereits mit großer Freude mehrmals angesehen habe. Ich bin sehr gespannt auf das nächste Projekt des Regisseurs, ein Krimithrillergemisch mit Namen "Amicus" mit Nicolas Cage in der Hauptrolle soll es sein.

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Filmgespenst

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Bewertung6.5Ganz gut

The Box - vorweg ein recht interessanter Film, der verständlich anfängt und gegen Ende etwas unverständlich wird. Klar ist, dass der Film hauptsächlich von seiner Story lebt, die aber wie gesagt nach und nach etwas konstrus wird. Ich konnte nur schwer folgen, was da nun eigentlich los war. Aber es kommt ja auch auf den Unterhaltungsfaktor an und hier wurde ich gut unterhalten. Daher kann man sich diesen Film durchaus mal reinziehen. Anmerkung: Ich selbst hätte den roten Knopf nicht gedrückt …

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skinnerbox

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sign.


Co-Pilot

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Lüge... ;)
Sieh erstmal 1000000 Euro vor dir liegen und somit alle Probleme verschwinden. Dann sieht die Welt schon anders aus...
Ist wie mit ner Organspende, man kann nie nie sagen - bis man vor die Wahl gestellt wird.


Daniel92

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Bewertung4.0Uninteressant

Es gibt Filme, die geschickt mit der Unwissenheit seiner Figuren und damit auch der des Zuschauers spielen. Und es gibt Filme wie "The Box", bei dem eine solche Vorgehensweise irgendwann nur noch nervt. Die Frage nach den folgenschweren Auswirkungen, die das Handeln der Figuren nach sich zieht, ist nicht uninteressant, enttäuscht aber mit einer unzufriedenstellenden Auflösung der Hintergründe, falls man denn von einer Auflösung sprechen kann. Das Potenzial war da, wurde aber nicht bis zum Äußersten ausgereizt - schade!

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Lina42

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Bewertung2.0Ärgerlich

Anfangs fand ich den Film doch noch interessant. Ich hoffte mehr über diese Box zu erfahren. Während des Filmes geschieht das zwar, aber auf eine, meiner Meinung nach, unbefriedigten Weise.
Allerdings war das nicht das was mich wirklich störte. Dieses 'Experiment', wie sie es nennen, ist ein manipulatives Spiel. Die Probanden weisen alle sehr ähnlich Lebensverhältnisse auf, verheiratet, ein Kind (wahrscheinlich immer so um die 10-12), finanziell nicht gerade gut gestellt. Das 'Experiment' beginnt nicht erst, wenn der nette Mann vor der Tür steht und das Angebot macht, nein es wird vorher vorbereitet, indem man die Probanden mehr oder weniger in den finanziellen Ruin treibt. Wenn das passiert ist, bietet man ihnen eine Millionen Dollar an, wenn man den Knopf drückt und somit jemanden, den man nicht kennt, umbringt. Durch die Situation, in der sich die Probanden nun befinden, steigt die Wahrscheinlichkeit stark an, dass sie den Knopf drücken. Gerade durch diese Manipulation ist dieses 'Experiment' nicht mehr aussagekräftig, zumindest nicht in der Weise, wie es anscheinend erwünscht ist. Es ist die systematische Ausrottung der Menschheit.
Das ist meiner Meinung nach so ziemlich der größte Fehler in diesem Film, wenn man mal von dem ganzen Science Fiction absieht.
Die letzte große Frage, die sich mir gestellt hat, war: Was wäre passiert wenn die Frau am Ende des Films den Knopf nicht gedrückt hätte?

Alles in allem ist nur der Anfang gut und der Rest des Films nicht wirklich sehenswert.

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timmoe

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Bewertung4.5Uninteressant

Der Film baut mit vielen interessanten, teilweise lynch-artigen Sequenzen sehr viel Spannung auf und entlädt sich in einem großen Nichts!
Anfangs vielversprechend, insgesamt aber sehr ärgerlich und ohne nenneswerte Aussage.

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phoenix409

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Bewertung4.0Uninteressant

THE BOX sucht gefühlte 3 Stunden lang krampfhaft nach den richtigen Tönen für dieses völlig überflüssige Mysterygedruckse, trifft so gut wie keine davon und bringt dann auch noch Britta Perry zum Nasenbluten. Na prima. Fing irgendwie ganz okay an, aber die Abwärtsbewegung kriegt man ziemlich bald mit. Wieso bleib ich da also wieder bis zum Ende hocken?

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Memduman

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Weil die Hoffnung zuletzt stirbt :D


phoenix409

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Die gabs eigtl von Anfang an nicht, ich wollte vermutlich nur wissen was da noch so kommt :)



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