The Boys from Brazil

The Boys from Brazil (1978), GB/US Laufzeit 100 Minuten, FSK 16, Drama, Komödie, Science Fiction-Film, Thriller, Kinostart 19.09.1985

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5.6
Kritiker
4 Bewertungen
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6.2
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140 Bewertungen
7 Kommentare
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von Franklin J. Schaffner, mit Gregory Peck und Laurence Olivier

Josef Mengele ist nach dem Ende des zweiten Weltkrieges nach Paraguay geflohen, wo er eine ganz üble Sache plant: Aus einer Hautzelle will er Adolf Hitler klonen, und seine Gene 94 Kindern einpflanzen, die er auf der ganzen Welt verteilen will. Der Nazi-Jäger Ezra Liebermann kommt ihm auf die Schliche und versucht alles um diese Pläne zu vereiteln.

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Kommentare (7) — Film: The Boys from Brazil


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Sonse

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Bewertung5.5Geht so

Fassungslosigkeit. Mit jeder Minute dieses Films von 1978 klappte meine Kinnlade ein Stückchen weiter bodenwärts. Denn völlig ahnungslos hatte ich mir diesen Thriller mit Gregory Peck und Sir Laurence Olivier ausgesucht und wusste nicht wohin mich diese Geschichte wohl führen würde und welche bizarren Entwicklungen und Auftritte noch folgen würden.

Steve Guttenbergs Beteiligung hätte mich direkt stutzig machen sollen... Als US-Reporter hat er mehrere Nazi-Verbrecher in Südamerika aufgespürt und macht Oliviers Nazi-Jäger Ezra Lieberman, einen Klischee-Simon-Wiesenthal-Verschnitt, darauf aufmerksam, bevor Mengele (Gregory Peck in weißem Anzug mit schwarzen Stiefeln und schwarz gefärbten Kopf- und Schnurrbarthaaren) ihn erwischt und aus dem Film ballern lässt. Olivier und wir haben bis dahin von einem Plot der albern Zackigen mit Armkrampf gehört, 94 eigentlich unbedeutende Beamte sollen weltweit zu bestimmten Zeitpunkten gemeuchelt werden "for the cause"... Da fragt selbst einer der ollen Generäle was das soll? Mystery! Also wird ein Postler in Düsseldorf von Bierkästen erschlagen und ein Mann in Schweden einen Staudamm heruntergeschubst (auf ernsthafter Ebene die beste Szene) usw. Olivier besucht die Witwen und entdeckt zufällig, dass deren Kinder sich sehr ähnlich sehen: schwarze Haare, merkwürdige blaue Augen und alle benehmen sich wie ein kleines Arschloch. Bambambaaaaaaa!

"The Boys from Brazil" was der Film mit seiner überlangen Exposition erst recht spät erklärt, bisher hatten wir es nämlich nur mit Paraguay zu tun, sind 94 Hitlerklone, die Mengele gezielt in ausgewählten Familien platzieren ließ, und die möglichst auch noch unter ähnlichen Umständen aufwachsen sollen wie der verhinderte Künstler damals, weshalb mittlerweile die Halbwertszeit der "Väter" abgelaufen ist... Ein grandios verrückter Plot, der hier jedoch als ernste Bedrohung serviert wird und den Guttenberg und der wunderbare James Mason "straight" spielen, während Peck und Olivier mit ihren Auftritten sich (jetzt erst recht) in den Annalen des Hammy Actings verewigen. Das ganze kulminiert *na ja, Spoiler, wobei ich denke, dass ihr den eher sehen wollt, wenn ihr das lest* in einer Rangelei der beiden in einem Wohnzimmer auf einer Farm, im Rahmen welcher einer der creepigen Hitlerklone Dobermänner auf sie hetzt. Vor Lachen wäre ich fast von der Couch gefallen. Für diese Nicht-Komödie gab es sogar Nominierungen und Preise... Es ist mir unbegreiflich wie man diesen hochkarätigen Edeltrash (die Klon-Thematik mal ausgeklammert) aus der Feder von Ira Levin als bedrohlich und ernst wahrnehmen kann. Heute sowieso nicht, aber eigentlich auch nicht mehr in den späten Siebzigern, oder? Vom spannenden Beginn bis zum absurden Showdown ist "The Boys from Brazil" zunehmend schlecht, dabei jedoch so unterhaltsam, dass ich ihn als 'Guilty Pleasure' durchaus weiterempfehlen würde. Für diese Art Film ist irgendwie jede Bewertung begründbar und zugleich gefühlt falsch und wieder richtig.

I-Tüpfelchen der unfreiwilligen Komik: Sky du Mont spielt in "The Boys from Brazil" einen Nazi-Nachwuchs-Lover und wird im Abspann als Guy Dumont aufgeführt, das war ihm wohl auf lange Sicht nicht himmlisch genug. Und Bruno Ganz darf auf dieser Besetzungsliste natürlich auch nicht fehlen... :)

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JackoXL

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Und ich jetzt neugierig. Der wird besorgt. Danke! ;)


Schlegel

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Der Score von Jerry Goldsmith war/ist in Sammlerkreisen übrigens heiß begehrt.


the assassin 666

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

The Boys from Brazil ist ein atmosphärischer, streckenweise beängstigender Thriller der von dem psychopatischen KZ Arzt Dr. Mengele handelt der in Südamerika eine Herrenrasse mit dem Blut Hitlers schafffen möchte und die KInder auf die ganze Welt verbreiten möchte ein Nazijäger Laurence Oliver ist ihm aber auf den Fersen um den größenwahnsinningen Plan zu vereiteln.
Die Idee ist sicher ein bisschen gar weit hergeholt, aber dennoch schafft es der Film einem zu erschrecken, was auch an dem dämonischen und bösen Spiel von Gregory Peck liegt (zumal mir der Hollywoodstar eigentlich in fast allen Rollen als Gutmensch in Erinnerung Ist) aber auch an den Kindern die ein wenig Damienähnlich wirken.
Ich fand den Film früher schon klasse und bei der letztwöchigen nostalgischen VHS Woche hat er mir genauso gut gefallen wie vor vielen Jahren. :)

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Markbln

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Bewertung6.0Ganz gut

Unglaubliche Besetzung für so eine geisteskranke Story. Kann man mal gesehen haben.

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Marti DiBergi

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Bewertung7.0Sehenswert

Die Story ist ziemlich bekloppt, schafft es aber trotzdem zu erschrecken. Der Film selbst ist über weite Strecken sehr überzogen in der Darstellung der alten Nazis, hat aber auch sehr düstere Passagen. Das Ganze ist super besetzt, neben Peck und Olivier in den Hauptrollen sind auch Sky Dumont und Bruno Gans in kleineren Rollen zu sehen.
Trotz des Teilweise recht hohen Trashfaktors kommt Spannung auf, und "The Boys from Brazil" entwickelt sich zu einem mehr als soliden, spannenden Thriller.

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Filmkenner77

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Bewertung6.5Ganz gut

Gregory Pecks Leistung ist hervorzuheben. Er spielt eine Rolle, die sich mit Ausnahme von Moby Dick vollkommen von seinen anderen Filmen unterscheidet. So unsympatisch war der einstige Sunnyboy Hollywoods noch nie. Der Film selbst ist ein verquaster Mix und Fakten und Fiktion, wobei die Fiktion natürlich deutlich überwiegt. Kein Highlight, aber ein ansehnlicher Film.

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doctorgonzo

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Bewertung7.5Sehenswert

Gut besetzt, stark gespielt und inszeniert, außerdem eine ebenso interessante wie furchtbare Vision. Olivier glänzt noch einmal ganz groß. Lustig ist die kleine Nebenrolle von Sky du Mont.

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harperpitt

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Bewertung9.0Herausragend

Einer meiner Lieblingsfilme des Spätwerks von Laurence Olivier. Tolle Szene mit Bruno Ganz und sehr gute komische Sequenz mit der wunderbaren Lilli Palmer!

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