The Brothers Bloom

The Brothers Bloom (2008), US
Laufzeit 114 Minuten, FSK 12, Komödie, Kinostart 27.08.2009

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7.1 Kritiker
17 Bewertungen
Skala 0 bis 10
7.0 Community
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von Rian Johnson, mit Adrien Brody und Rachel Weisz

Als Familie funktionieren sie nicht immer reibungslos, doch als betrügerisches Gauner-Duo sind die Brüder Bloom und Stephen ein unschlagbares Gespann. Gemeinsam erleichtert das eingespielte Team reiche, ahnungslose Opfer mit ausgeklügelten Tricksereien, raffiniert konstruierten Lügengeschichten und einer guten Portion Chuzpe um ihr Geld. Doch während Stephen immer wieder mit diebischer Freude die aufwändige Planung der Aktionen verantwortet, wird das ständige Schwindeln für den sensiblen Bloom zusehends zur Belastung. Als er sich in die vermögende Exzentrikerin Penelope – das neueste Opfer des Duos – zu verlieben beginnt, gerät der vermeintlich letzte Coup der Brüder in Gefahr. Denn bald wissen sie nicht mehr, ob sie eigentlich der hübschen Erbin oder doch eher sich selbst etwas vormachen – und Realität und Betrug sind in diesem Spiel schließlich nicht mehr für jeden voneinander zu trennen…

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Cast & Crew


Kritiken (8) — Film: The Brothers Bloom

Christian Alt: NEGATIV

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7.5Sehenswert

Da man in den letzten Jahren ja schon beinahe jede Variante des Gangsterfilms gesehen hat, zeigt Rian Johnson mit „Brothers Bloom“, dass es auch anders geht. Der unaufdringliche Film vermischt eine klassische Geschichte mit der genialen Phantasie eines Autoren und bleibt dabei herrlich unernst.

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peter-noster: Mostly Movies

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7.0Sehenswert

Den neue Film von “Brick” Regisseur Rian Johnson habe ich dieses Jahr heiß erwartet. Entgegen meiner sonstigen Gewohnheiten habe ich sogar von Clips aus ferngehalten, um das Filmerlebnis zu trüben. So konnte ich den “Brothers Bloom” firscher als üblich gegenüber treten. Johnson schafft es einen es einen leichten und zeitlosen Betrügerfilm zu drehen, der in seiner farbenfrohen Vielfalt an Wes Anderson erinnert, jedoch weitaus zugänglicher ist. Etwas überfordert war ich von den vielen Tricks, die die Brüder durchziehen, dass ich zum Ende die Interesse an den Charakteren etwas verloren habe, weil ich als Zuschauer gar nicht mehr wußte, wem ich vertrauen kann. Herausgeholt und das was den Film für eine erneute Sichtung empfiehlt, ist das Aufspielen der Charaktere. Besonders Rachel Weisz als Opfer der Bloom Brüder mit ihrer Mischung aus Naivität und Abenteuerlust macht besonders Spaß.

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Hausmeister: Nerdtalk.de

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8.0Ausgezeichnet

[...] Auch wenn der Film im Mittelteil ein paar Schwächen hat: das Ende ist grandios und wirklich großes Kino. Eine Überraschung folgt der nächsten, die gut durchdachte Story wird zu einem ebenso durchdachten und tatsächlich nicht konstruiert wirkenden Ende gebracht. Besonders bemerkenswert war für mich das Ende der Lovestory: grandiose Dialoge, die im Zusammenhang des Films nicht kitschig wirkten, es in vielen anderen Filmen aber getan hätten. So muss gutes Kino aussehen.

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Der Redaktör: kino-zeit.de Der Redaktör: kino-zeit.de

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8.5Ausgezeichnet

Wenn man bedenkt, dass dies gerade mal erst Johnsons zweiter Film ist, muss man sich jetzt schon auf die zukünftigen Werke dieses Regisseurs freuen, der vielleicht einmal einer der ganz Großen werden könnte. Die dazu nötige Originalität und Flexibilität, sich in verschiedenen Genres auszuprobieren und dabei die Grenzen spielerisch zu überschreiten, hat er auf alle Fälle. Vom Mut, sich auch bei seinem ersten Großprojekt den Verlockungen des Mainstream-Kinos zu verweigern, mal ganz zu schweigen. Trotz vernachlässigbarer Schwächen ist dies ein wahrhaft bezaubernder Film.

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Mike Beilfuß: Cinema Musica, Film-Dienst,... Mike Beilfuß: Cinema Musica, Film-Dienst,...

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6.5Ganz gut

Mit der Zusammenführung zu vieler Handlungsstränge, Genres und Tonlagen aber wird der dem Film zugrunde liegende starke Stilwille verwässert, verliert seinen Reiz und driftet hin zur Oberflächlichkeit. Vielleicht wäre dieses Problem mit einer eindeutigeren Zuordnung zu einem Genre zu vermeiden gewesen – Johnsons Händchen für das Komödiantische ist ja unübersehbar; dann wäre „Brothers Bloom“ nicht nur ein talentierter und ambitionierter Film, sondern womöglich sogar eine perfekte Gaunerkomödie geworden.

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Batzman: moviepilot / Fünf Filmfreunde

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6.5Ganz gut

Nach einem grandiosen Intro im Dr. Seuss-Stil, schwankt die Qualität des Films leider zwischen spaßig und melodramatisch. Con-Filme leben von der Dynamik ihrer Hauptfiguren, vom Witz und Spiel mit doppeltem Boden. Thick as thieves hat zuletzt bewiesen, dass die bewährte Formel routiniert umgesetzt noch immer unterhaltsam sein kann. Die Bloom-Brüder sprühen leider beide nicht grade vor Charme, besonders Adrian Brody guckt den halben Film wie ein gequälter Dalmatiner und selbst der gehetzte Wechsel zwischen Dutzenden Locatiions bewahrt den Film nicht vor dramaturgischen Durchhängern. Das Spiel mit den Zeiten, das Johnson in Brick so wunderbar gelang, als er Elemente der Schwarzen Serie ins Highschool-Millieu verlegte, wirkt diesmal seltsam unhomogen, denn die klassischen Trickbetrüger die daherkommen wie aus den 20er Jahren finden nie einen echten Zugang zur realen heutigen Welt. Rachel Weisz und Robbie Coltrane sind die einzigen, die den Film mit Leben erfüllen und etwas schauspielerisches Gewicht in den Topf werfen, während Mark Ruffalo als Drahtzieher und kreativer Kopf des Duos leider den gesamten Film blaß und langweilig daher kommt - was die Anteilnahme am Drama zu dem der Streifen im letzten Akt mutiert, leider nicht grade gut tut. Genausowenig wie die unfokussierte Story, deren Schlenker nicht natürlich der inneren Filmlogik folgen, sondern aufgesetzt und angestrengt wirken. Johnson hat Talent und viele gute Ideen, ein Händchen für Bilder und skurrilität - aber in diesme Streifen entsteht daraus leider kein befriedigendes Ganzes. Im Zweifel ist der Con-Fan wohl mit "Dirty Rotten Scoundrels" oder ein paar Staffeln der Serie "Hustle" besser bedient.

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G. Jekubzik: Filmtabs G. Jekubzik: Filmtabs

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8.5Ausgezeichnet

Das äußerst amüsante Ergebnis sind skurrile Szenen wie den (inszenierten) Zusammenstoß eines Bonanza-Rades mit einem (neuen) gelben Lamborghini. Als Komödie ebenso wie als Gaunerstück wie als psychologisch trickreiche Brudergeschichte bieten die entsprechend des Klassikers „The Sting“ in Kapiteln eines großen Tricks erzählten „Brothers Bloom“ exzellentes und großes Vergnügen.

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Claudia Puig: USA Today Claudia Puig: USA Today

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9.0Herausragend

Die Zuschauer erhalten alles, was sie suchen, in dieser unterhaltsamen Saga. Die Brüder Bloom haben alles: eine charmante Romanze, eine fesche Abenteuergeschichte, gewitzte Dialoge, großartige Bilder und überragende Schauspielerleistungen. All diese Elemente sind mit einer ungewöhnlichen Perspektive und einem magischen Realismus verbunden, der wunderbar aufgeht.

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Filmpapst

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D-A-N-K-E , das wollte ich hören 8))



Kommentare (33) — Film: The Brothers Bloom

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keinohrhase20

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Bewertung7.0Sehenswert

Es gibt Filme die müssen kompliziert sein um gut zu sein und es gibt filme die müssen gut sein um kompliziert sein zu dürfen. Brothers Bloom wäre mehr als gut macht jedoch den Fehler (unnötig) kompliziert zu sein um besser als die Konkurrenz zu sein die jedoch den Fehler macht den eigentlich Brothers Bloom sehenswert gemacht hätte: Sie nehmen sich zu Ernst.

Der Film versagt dabei jedoch größtenteils da er aus der sympathischen Story mehr machen will als nötig wäre. Schließlich tun die sehr guten Leistungen von Brody und Ruffalo bsw. die reizenden Auftritten von Kikuchi und Weisz sowie die ständig wechselnden Locations mit teilweise ordentlicher Action ihr übriges.

Letztlich lässt der Film aufgrund seiner zu hohen Ansprüche den Zuschauer eher gähnend als staunend zurück. Hier wäre weniger mehr und Fun angebrachter als Anspruch. Schade.

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MarcelN44

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Bewertung5.0Geht so

"Ein Rock'n'Roll zuviel macht mich kaputt!" (Starlight Express)
Drehbuchautor und Regisseur Rian Johnson versucht sich an einer "Oceans"-Trickbetrüger-Variante, allerdings ohne den Charme und den Wortwitz der Trilogie von Steven Soderbergh, dafür mit zuvielen Story-Pirouetten.
5/10

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Flominator

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Bewertung6.5Ganz gut

War teilweise halbwegs spannend und witzig, wurde mir gegen Ende jedoch zu verwirrend.

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Framesurfer

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Bewertung0.0Hassfilm

Ein unglaublich misslungener Film. Die Story ist unsinnig. Keine der Figuren ist glaubwürdig oder benimmt sich wie ein echter Mensch. Der Film wirkt wie der Versuch Blow Up mit Cinema Paradiso und Der Clou zu kreuzen. Kurz, das perfekte Filmkunstwerk zu schaffen. Charmant, aber auch Sozialkritisch mit kauzigen Figuren und einem Hauch von Nostalgie...
Ist er aber nicht. Es ist eine Qual dieses verzopfte Machwerk zu ertragen, von der ersten Minute an.

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VisitorQ

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Bewertung7.0Sehenswert

Dass Rian Johnson sein Erstlingswerk Brick nicht übertreffen würde war für mich irgendwie klar. Brick gehört zu meinen Lieblingsfilmen. Doch auch the brothers bloom ist sehr clever, schön erzählt und macht immer viel Spaß. Definitiv ein guter Film und ich freue mich so sehr auf die kommenden Filme von Rian Johnson. YAY!!!

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neenchen

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Bewertung9.0Herausragend

Es ist wirklich ein rundum gelungener Film. Eine ganz besondere Ästhetik wird in diesem Film gepflegt, dazu passen die Ausstattung, die irgendwie zwischen Moderne und Vergangenheit angesiedelt ist, und die Locations. Auch die Musik fügt sich in dieses seltsame, gar exzentrische Ganze gut ein. Die Schauspieler sind alle fabelhaft und bestechen durch Einzigartigkeit und Glaubwürdigkeit. Die erzählte Geschichte ist spannend und witzig. Und getreu nach dem Motto, dass ein guter Trickbetrug für alle Beteiligten ein glückliches Ende bereit halten muss, gibt es auch hier ein Happy End. Der Film besitzt einen besonderen Charme, woran das liegt kann man nicht genau sagen, wie es oft bei guten Filmen der Fall ist, aber er ist wirklich sehr empfehlenswert.

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Sonse

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Bewertung5.5Geht so

Trotz gutem Beginn und reichlich Prag:
"The Brothers Bloom" ist einfach "too much". Zu viel des Guten. Zu quirky. Zu verrückt. Zu charmant. Zu clever-clever. Zu süffisant. Zu begeistert von sich selbst. Zu künstlich. Zu hyperaktiv. Zu anstrengend.
Eines jedoch hat er nicht annähernd genug: Bang Bang!

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pellekraut007

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Zu gut beschrieben! xD!


nurleben

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Jupp, mehr Bang Bang wäre besser gewesen, aber ansonsten mochte ich das ganze dir zu viele :).


Biersepp

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Bewertung7.5Sehenswert

Sehr nett inszeniert und trotz der manchmal etwas oberflächlich und flach gestalteten Charaktere doch in sich schlüssig. Besonders gut ist das Spiel mit dem Zuschauer gelungen. Man kann hier durchaus seinen Spaß haben, und doch vermittelt "Brothers Bloom" einem: "du musst dabei bleiben, sonst kannst du der Story nicht mehr folgen". Auch wenn sich dieser Eindruck vielleicht nicht ganz bewahrheitet.

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der cineast

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

"Es ist eine Lüge, die die Wahrheit erzählt."

Die Charmante Trickbetrügerei, ist weitaus ehrlicher und sympathischer als Nolans "Prestige", offenbart sie doch im wesentlichen eine einfache Geschichte über Freundschaft, welche mit Finten, Scherzen und Mogeleien gespickt ist um zum eigendlichen Kern zuführen, dem unausweichlichen Schicksal dieser Gattung Mensch und deren Konsequenzen für die anderen Weggefährten.

Der Geniestreich ist es, die Grundessenz zu verstecken und zu verschleiern und mit aberwitzigen Dialogen und Momenten zu verbergen. Die Geschichte könnte somit auf manche deswegen vielleicht langweilig, nervig oder dumm wirken, doch ist dies nur ein weiter Trick der zweiten Regiearbeit von Rian Johnson, dem aufmerksamen Publikum zwei Ebenen zu bieten, die auf narrativer Weise ineinander überlaufen.

Die Tragik und Melancholie der Geschichte wird einem dann erst am Ende klar und der Film bekommt ein unerwartet hohes Niveau.

"Ich bin so stolz darauf, zumindest eine Fußnote in der Geschichte der Gebrüder Bloom zu sein."

Ja, ich als Zuschauer auch.

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Alan Harper

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Emotional eine schöne Kritik. Sachlich leider nicht. Der Vergleich zu Nolans Film hinkt meiner Meinung nach beidbeinig. Die Filme sind in Hinblick auf das Genre einfach zu unterschiedlich.
But, luckily, you found something you like! :)


der cineast

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Wieso denn nicht sachlich. Der Kern von Nolans ist auch eine Freundschaft die zur Feindschaft wird im Zentrum. Außerdem meinte ich ja auch nur ehrlicher und sympathischer.
Yes i did -.-
:P


Kloina1893

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Bewertung7.0Sehenswert

Sympathisches Filmchen, dem in der zweiten Hälfte leider etwas die Luft ausgeht. Da wird's dann einfach zuviel des Guten. Adrien Brody und Mark Ruffalo als die titelgebenden "Brothers Bloom" muss man einfach ins Herz schließen, sowie eine wundervoll naive Rachel Weisz. Achja und Bang Bang ist einfach unglaublich cool. :D

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Sheeeeep

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Nein, ich doch nicht ;)


Kloina1893

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Na dann, hab ich mir ja völlig umsonst Gedanken gemacht :P


pellekraut007

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Bewertung4.0Uninteressant

Meine Lieblingsszene war die mit der kleinen Katze mit nur einem Bein im Rollschuh... maunz! Ich hätte sie sofort adoptiert! Die Brothers Bloom kamen anfangs ordentlich in Fahrt und ich dachte mir... jetzt schon mal ordentlich Punkte für die schönen Hintergrund-Gags. Doch die Brothers haben dann mit beiden Händen in die Kiste mit den Feuerwerksraketen gegriffen, eine nach der anderen gezündet, um ab der Hälfte des Films wohl festzustellen: huch, keine Raketen mehr da und... wir haben noch 50 Minuten Film! Das hat sich dann so gezogen, dass ich mir nebenbei ein paar Fäustlinge gestrickt habe. Der Film war dann irgendwann fertig, die Fäustlinge leider nicht. Grunz!

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phoenix409

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Bewertung5.0Geht so

Es sind nahezu ideale Bedingungen: Wir haben ein Gespann aus zwei völlig unterschiedlichen, in bester Pulp Fiction-Manier gut gekleideten Betrügerbrüdern, wir haben melancholische Unstimmigkeiten zwischen ihnen, wir haben eine klassische "Ok, noch dieser eine Job, aber dann bin ich für immer raus!!"-Ausgangssituation (was ich ganz nebenbei bemerkt mittlerweile zu den größten Drehbuchverbrechen unserer Zeit zähle und der einzige Grund, warum ich vor "Inception" Angst habe), wir haben eine komplexe Gaunergeschichte mit Romanze frei Haus, wir haben eine gewitzte Inszenierung, wir haben skurrile Charaktere, die von wirklich sehr guten Schauspielern verkörpert werden, wir haben einen coolen Soundtrack, wir haben reihenweise skurrile Situationen, skurrilen Humor und die Dialoge sind... ihr wisst was ich meine - als hätte Wes Anderson "Ocean's Eleven" verfilmt. Wer jetzt gerade auch an Wes Anderson gedacht hat, kann eigentlich aufhören zu lesen.

Ich liebe Wes Anderson, aber das hier ist nicht von Anderson, auch wenn es von vorne bis hinten danach schmeckt, und je länger ich darüber nachdenke, desto deutlicher wird es. Das schmeckt so sehr nach Wes Anderson, dass man seinen Namen von jedem einzelnen Frame abkratzen könnte. Alles was ich sonst so sehr an ihm liebe, stößt mir hier übel auf: Die Charaktere wären in einem Anderson-Film quasi stereotypisch, es ist die selbe gewitzte und kreative Bildsprache, die selben Dialoge und Figurenkonflikte, die selben coolen Zeitlupenaufnahmen mit lässigem Indie-Soundtrack, die selben ulkigen, aber kaum ausgearbeiteten Nebencharaktere, die quasi nur als Vorwand für den einen skurrilen Moment eingeführt werden und der selbe, unverkennbar melancholische Charme einer persönlichen Gefühlswelt, die nach dem neuen Lebensabschnitt schreit, weil der alte Trott nicht mehr funktionieren will.

Rian Johnson, dessen Erstling "Brick" mich mehr als nur beeindruckte, hat sich hier mehr als nur verhoben. Obwohl seine Verwirrspiel-Story so viele Bogen schlägt wie ein junger Feldhase, den man gerade aus der LSD-Flasche verschreckt hat und ein Twist den nächsten jagt - das Ende ist klar, bevor die Brüder ihren großen Coup überhaupt begonnen haben. Wenn jeder jeden verarscht und alles passieren kann, dann geht das immer auf Kosten einer Geschichte, die man gerne bis zum Ende verfolgt. Dieser Klonversuch aus "The Darjeeling Limited" und irgendwelchen Heist- und Hochstaplerfilmen ist, so gerne ich beide Bestandteile jeweils mag, einfach nur misslungen.
Das allein macht noch keinen schlechten Film, gerade anfangs waren ein paar nette Lacher drin und Wes Anderson-Fans könnten hier trotzdem Spaß haben, für mich war hier aber nicht mehr als seichte Unterhaltung drin, die man vermutlich einmal und nie wieder gucken wird.

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phoenix409

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Alles ist möglich! ;)


Nutella?!!

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- Verstehe zwar dein Problem aber dachte viel mehr "Wer Anderson mag wird diesen hier lieben" als das die Aehnlichkeit so schnell zum Problem werden koennte. Aber ihm trotzdem nur ein "geht so" abringen zu koennen muss doch nicht sein.. als waere der fantastische Mr. Anderson (ich halte ihn fuer leicht ueberbewertet) der einzige Regisseur der skurril laessige Komoedien kloeppeln duerfte. Der Vergleich dieser Film sei Oceans mit ihm als Regisseur kommt zwar sehr gut hin.. aber ich vermute.. dein Problem ist einfach und ausschließlich.. Bill Murray fehlt!


stuforcedyou

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

„Brick“, das Debüt von Autor und Regisseur Rian Johnson war vor einigen Jahren ein definitiver Höhepunkt in den deutschen Videotheken. Nun reicht Johnson mit „Brothers Bloom“ seinen zweiten Spielfilm nach und weiß erneut zu überzeugen. Zugegeben die verzwickte Geschichte über die Trickbetrügerbrüder Stephen und Bloom sowie die Erbin Penelope ist gerade in der zweiten Hälfte recht wirr und teils sogar etwas planlos, aber auch hier unterhält der Film bestens, weil seine Figuren einfach so wunderbar exzentrisch sind, genau wie der Humor, der immer wieder die melancholischen Grundebene des Films aufbricht.

„Brothers Bloom“ ist kein Film für zwischendurch und er ist gewiss viel zu weitschweifig und diffizil geraten um als massenkompatibel zu bezeichnen, aber Johnsons neustes Werk macht alleine schon wegen seiner Andersartigkeit Laune und besticht dazu durch seine feinsinnige Dramaturgie, die dazu von grandiosen Darsteller unterstützt wird.
„Brothers Bloom“ ist ein melancholisches wie exzentrisches Vergnügen.

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Moe Szyslak

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Bewertung2.0Ärgerlich

Also ich steh ja auf Con-Filme, aber der hier war nicht gut.
Das war alles so extrem schleppend und langweilig erzählt, einfach furchtbar.
Zudem war vom Con nicht viel zu sehen bzw der Con stand nicht im Vordergrund. Das war für mich der Hauptfehler, denn da hätte man gut was draus machen können, da hätte man gut einige überraschende, witzige und coole Wendungen einbauen können, aber leider wurde das Hauptthema des Films nie wirklich thematisiert. Also erzähltechnisch war das echt extrem schlecht.
Zumindest in der letzten halben Stunde kam dann irgendwie halbwegs Spannung rein, und da gabs durch die Frage, ob Con oder nicht, einige verwirrende Sachen, aber das wars dann schon längst zu spät, weil man dafür entweder eingeschlafen ist oder komplett das Interesse verloren hat.
Darstellerisch wars auch nicht das Wahre.
Ruffalo spielt furchtbar, diese Rolle lag ihm überhaupt nicht, der bringt weder das schmierige, noch das bedrohliche, noch das durchtriebene gut rüber. Fehlbesetzung, meiner Meinung nach.
Brody ist Brody, der ist immer gut. Der spielt halt das, was er immer spielt, diese depressiven, immer traurigen Typen, die aber doch sympathisch rüberkommen. Also der konnte da nichts falsch machen.
Rachel Weisz spielt aber großartig, die versprühte enorme Spielfreude und bracht somit doch etwas Farbe in den sonst so trostlosen Film hinein. Also die war richtig positiv ansteckend und neben dem Stil des Films (auf alt gemacht, obwohl er in der Gegenwart spielt, total strange) definitiv das Highlight des Films. Hat echt Spaß gemacht, ihr zuzuschauen, und sie versprühte einen enormen unwiderstehlichen Charme und sah zudem noch gut aus.
Aber sie rettet den Film auch nicht, der war einfach ultralangweilig.

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patcharisma

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Bewertung4.0Uninteressant

Dieser comichafte Bilderrausch ist voller reichen visuellen Einfällen, Zitaten aus der Literaturgeschichte und Sagenmythologie und tollen Reminiszenzen (z.B. an die eleganten Gauner-Krimis der 60er wie "Topkapi" oder "Riffifi", inkl. der Peter Ustinov-ähnlichen Figur; oder auch der Serie "Maverick"). Zeitebenen, Wortschwall, visuelle Kontexte, Orte des Geschehens und alle weiteren Gesetzesebenen werden schonungslos durcheinander geschwurbelt. Das macht im ersten Drittel auch grossen Spass, aber dann wird es plötzlich höllisch anstrengend. Irgendwann eiert die Sache derart aus, dass man fast die Geschichte dabei vergisst. Die muss irgendwann auch dem Screenwriter egal geworden sein, denn der Faden löst sich im Verlauf komplett in Luft auf, bis es nur noch unerträglich abstrus und spannungslos wird bis mal dann das pseudo-romantische Blöd-Ende kommt, das den weitschweifigen Bogen erzwungen zumachen will.

Fazit: Wie ein turbulenter Fiebertraum, der einem im Moment des Geschehens erschlägt, an den man sich aber - kaum sind die Augen wieder offen - auch nicht mehr konkret erinnern kann.

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Wumms

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Bewertung3.0Schwach

*** enthält Spolier ***
Guter Anfang, völlig verpasstes Ende. Der Film beginnt in den ersten Minuten vielversprechend: schnelle Handlung, viele Details. Doch dann wird schnell klar, dass eine Hoffnung auf mehr Tiefgang der Hauptcharaktere wohl unerfüllt bleiben wird. Es fehlt ihnen an Innenleben, nachvollziehbarer Motivation und letztendlich einer überzeugenden Wandlung und damit schwindet nach und nach der Vorschuss an Sympathie und Identifikation. Andeutungen auf mehr Komplexität der Handlung verpuffen in Trivialem. Ein Anflug von Spannung mündet im Gag ohne Folgen. Positiv ist die überzeugend unelegante Rachel Weisz, deren umfassende Hobbies in Snatch-Stop-Motion-Geschwindigkeit vorgeführt werden, aber unwichtig für den Film bleiben. Bemerkenswert an Maximilian Schell ist nur der glitzernde Bömmel (Diamant) vor der Piratenklappe aus Sonnenbrillenglas. Wer Slapstick mag, käme mit einigen Lachern noch gut durch 3/4 des Films, der durchaus auch einige schöne Einstellungen zeigt - wäre da nicht der ewig wiederkehrende Versuch, Ernsthaftigkeit und Drama zu erzwingen. Eine künstlerische Hintergrundszene ist Regisseur Rian Johnson allerdings gelungen: anstatt den Film rechtzeitig zu einem akzeptablen Ende zu bringen, lässt er es sich nicht nehmen, von einer Nebenfigur durch Sprengen von Barbiepuppen erstmal eine Palme zu fällen (als Bild ihrer Selbstbefreiung aus dem Patriarchat?). Während des letzten Viertels wissen ansonsten weder Akteure noch Zuschauer, was fiktive Realität und was fiktiver Schwindel sein soll. Immerhin Bloom (Adrien Brody) lässt sich davon begeistern, denn Bloom wurde von seinem Bruder Stephen (Mark Ruffalo) offensichtlich sein ganzes Leben lang dazu genötigt, wieder und wieder bei Stephens wahnhafter Suche nach dem 'perfekten Betrug' mitzumachen. Verständlicherweise liebt ihn Stephen dafür. In Wahrheit ist Stephen wahrscheinlich eifersüchtig auf Bloom, weil Stephens erstes Mädchen statt hinter ihm her zu sein lieber dem Strahl von Blooms' Taschenlampe in eine dunkle Höhle folgt (hier hätte mich ein Ende des Films wirklich noch überrascht). Kurz nachdem Bloom mit 35 Jahren den selbstausgedachten Diebstahl eines Apfels als Erleuchtung erlebte, sehen wir dann auch schon zu, wie Bloom lernt, seine erste eigene Entscheidung zu treffen. Die ist dann auch prompt eine falsche Entscheidung, denn er ist noch immer so im Bann Stephens, 'der eine Geschichte so gut erzählt, dass sie zur Realität wird', dass er vergisst, ihm das Leben zu retten. In der wirklichen Wirklichkeit ist Stephen wohl das Selbstportrait des Regisseurs Rian Johnson, der jedesmal begeistert in seine Hände klatschte, während er die nächste und allernächste überraschende Wendung ins Drehbuch schrieb. Wer traurig ist, dass Stephen stirbt, stellt sich einfach vor, wie Teil II beginnen würde.

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wiedererkennbar

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Bewertung7.0Sehenswert

Wow, ich war wirklich überrascht - als romantische Komödie würde ich diesen Film wahrlich nicht bezeichnen! Am meisten (positiv) überraschten mich die Charaktere, die wirklich absolut klischeebefreit und wenn auch überzeichnet echt realistisch sind. Besonders freut mich, dass die beiden wichtigen Frauenfiguren auch richtig mitmischen dürfen, anstatt nur daneben zu stehen und hysterisch zu sein.
Mark Ruffalo zeigt hier eine ganz andere Seite, als in anderen Filmen. So nonchalant und gelassen habe ich ihn vorher noch nicht erlebt. Wirklich gut gespielt. Auch Rachel Weisz als tollpatschige aber überaus begabte Gaunerin ist es (wie immer) wert, den Film anzuschauen.
Schön anzusehen sind sowohl die Kostüme als auch die Drehorte - endlich wird Prag auch mal genannt, als immer nur als Kulisse für andere Städte zu dienen.
Insgesamt für mich eine sehr schöne Überraschung, die ich mir viel zu lange nicht angesehen habe!

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svunzel

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Bewertung7.5Sehenswert

Ein amuesantes, unbekuemmertes, froehliches - zuweilen auch nachdenklicheres aber vor allem kurzweiliges Filmchen fuer einen entspannten Abend in einer Zeit des scheinbar niemals enden wollenden Winters.

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suzee

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Bewertung7.5Sehenswert

Diese Art lakonischer Humor ist vermutlich selbst innerhalb des verschworenen Wes-Anderson-Zirkels eine geschmackliche Gradwanderung. Und obwohl Rian Johnson -zumindest mir- bereits durch sein Erstlingswerk "Brick" bewiesen hat, hiermit schlau und pointiert hantieren zu können, will der Funke in "The Brothers Bloom" einfach nicht so richtig überspringen. Die Zutaten scheinen zu stimmen, die Schauspieler gehen in ihren Rollen auf und doch erscheint mir die Erzählweise leider einen Tick zu süffisant.

Anyway, Rian Johnson hat zweifelsohne Talent und deswegen wird auch sein nächster Film mit Sicherheit meine volle Aufmerksamkeit bekommen.

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patcharisma

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Eine hohe Bewertung ist das aber dennoch, Suzee...
Why that?


horro

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Bewertung7.0Sehenswert

Äusserst charmante Gauner-Komödie; die Handlung ist manchmal etwas wirr, dafür spielen Rachel Weisz und Adrien Brody sehr überzeugend. Oft ziemlich schräg und fast bizarr.

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