The Bubble

Ha-Buah (2006), IL
Laufzeit 114 Minuten, FSK 16, Drama, Kinostart 06.09.2007

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- Kritiker
1 Bewertungen
Skala 0 bis 10
6.9 Community
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von Eytan Fox, mit Ohad Knoller und Yousef Sweid

Die Bedrohung ist überall. Jeder Tag kann zu einem schicksalhaften Moment werden. Und trotzdem möchten sie genießen, will Lulu sich verlieben, Yali ausgelassen feiern und Noam das Leben locker angehen. Ihre WG ist im hippsten Viertel von Tel Aviv, sie kennen die angesagten Clubs der Stadt und erobern die begehrtesten Männer. So einen wie Ashraf, einen schüchternen Palästinenser, in den sich der junge Reservesoldat Noam Hals über Kopf verliebt. Schnell wird er in die Clique aufgenommen, und zu viert erobern sie jetzt die Szene, organisieren einen Rave gegen die Besatzungspolitik Israels und möchten eigentlich nur ein Stück Normalität leben. Doch so einfach wird es nicht weitergehen. Nicht in einer Stadt, die ihren Frieden in einem Vakuum, der sogenannten “Bubble”, lebt, und auch nicht mit einer Liebe, die keine Grenzen zu kennen scheint.


Cast & Crew


Kritiken (1) — Film: The Bubble

plomlompom: Filmblogs

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6.5Ganz gut

... Die Schwächen des Films liegen vor allem in den Berührungsbereichen der beiden Welten; vor allem das dubiose, mystifizierte Pathos-Ende im die Liebenden vereinigenden Selbstmordattentats-Slo-Mo-Lichtgehauf, das einen terroristischen Akt psychologisch-dramaturgisch verkehrt zur selbsgenügsamen Persönlichtragödie ausmotiviert ...

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Kommentare (5) — Film: The Bubble

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thx4711

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Bewertung6.5Ganz gut

Dieser Film ist ein Schwulenmärchen. Eine Art Romeo und Julio. Wie bei jedem Märchen ist die Story an den Haaren herbeigezogen. Und leider kommen die Palästinenser nicht so gut weg. Selbst der einzige schwule Palästinenser ist ein Selbstmordattentäter.
Aber es gibt einige lustige und romantische Momente und man sieht viel von Tel Aviv. So eignet es sich schon als nette Doku.

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8martin

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Bewertung5.0Geht so

Es geht um das Problem der Israelis und ihrer palästinensischen Nachbarn. Hier ist es eine homosexuelle Beziehung aus beiden Volkgruppen. Die politische Situation wird besonders am Checkpoint deutlich. Diese peinlichen, schikanösen Kontrollen gehen wirklich unter die Haut. Daneben erleben wir eine muntere WG, in der die Homos überwiegen. Der Sex ist da, der Witz ist allerdings weg. Die Handlung zieht sich hin ohne großen Unterhaltungswert. Und auch so etwas wie Spannung will nicht so recht aufkommen. Bis zum dramatischen Schluss plätschert die Handlung nur so vor sich hin. Alltag in Tel Aviv. Es passiert nichts aufregendes, wenn man vom latenten Gegensatz der Israelis und Palästinenser mal absieht. Und der wird immer wieder von oberflächlichen Albernheiten überdeckt, bevor er eine gewisse Bedeutung erlangen kann. Na gut, wir erfahren, dass es in Israel junge Leute gibt, die ein lockeres Leben zwischen Sex und Beruf führen wollen. Da haben es homosexuelle Paare besonders schwer. Und am Ende steht die Rache als neuer Anfang. Vergeltung für erlittenes Unheil. Kein friedliches Zusammenleben beider Volksgruppen im Nahen Osten. Leider! Tragisch ist das schon, aber komisch???

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Kate Portman

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

hab nur die letzte Stunde gesehen...aber die war echt wahnsinnig schön!
Atmosphäre, Thema, Charaktere, Geschichte, Musik, Licht, Kamera, alles war gut.

Ich dachte nur, hä, wofür schaust du dir den anderen Scheiß an, wenns so gute Filme gibt?

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der cineast

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LOL


Kate Portman

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irgendwie kann ich dieses LOL echt nicht deuten..


Janus Winter

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Bewertung7.0Sehenswert

THE BUBBLE spiegelt schon sehr die schizophrene Welt von Tel Aviv wieder und zeigt eine junge, politisch motivierte Generation, die keinen Bock mehr auf den ewigen Krieg hat. Natürlich ist THE BUBBLE ein Film, der unterhalten will, aber auch bewegen, ein Film über Liebe, kein tiefschürfendes Polit-Drama. Sehenswert auf jeden Fall.

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Nayelivolando

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gut gesagt :)


Nayelivolando

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Der Film ist witzig, locker, liebevoll, und zeigt das Leben junger Israelis, sowie unter anderem deren alltägliche Auseinandersetzung mit dem Konflikt mit den Palästinensern, auf authentische Weise. Er erzählt die Geschichte einer Gruppe israelischer Linker, die eine Party gegen die Besetzung Palästinas organisieren. Jedoch geht es nicht nur um den Konflikt, sondern der Film besticht mit einer realistischen Handlung, die auch alltägliche Probleme und Freuden von jungen Menschen in Tel Aviv erzählt. Die homosexuelle Liebesgeschichte entwickelt sich vorurteilslos und liebevoll. Die Entwicklung der Handlung gegen Ende des Films mag für einige trivial erscheinen, und es ist sicherlich kein 10 Punkte Meisterwerk, jedoch ist der Film extrem gelungen, liebevoll, schüchtern und sehr unterhaltsam. Interessant auch um zu sehen, wie junge Menschen in Tel Aviv leben, Dinge von denen man nicht in den Nachrichten hört... und um einen persönlicheren Bezug zum Konflikt zu bekommen.
Dennoch kein Lehrfilm, dennoch ein Film ohne die berühmte "Moral". The Bubble ist einer der wenigen Filme, die ich mir für meine Sammlung auf DVD gekauft habe. Meiner Meinung nach uneingeschränkt empfehlenswert.

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