The Chaser

Chugyeogja (2008), KR Laufzeit 123 Minuten, FSK 18, Kriminalfilm, Thriller, Actionfilm, Kinostart 06.11.2008

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7.8
Kritiker
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7.5
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56 Kommentare
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von Hong-jin Na, mit Yun-seok Kim und Jung-woo Ha

In dem südkoreanischen Thriller The Chaser versucht ein Zuhälter herauszufinden, wer seine Mädchen entführt und stößt dabei auf einen mordlustigen und psychopathischen Killer.

Der ehemalige Polizist und jetzige Zuhälter Joong-ho (Yun-seok Kim) vermisst zwei seiner Mädchen, die von ihrem Kunden nicht zurückgekehrt sind. Eines Nachts muss er deshalb Mi-jin (Seo Yeong-hee) zu einem Freier schicken. Als sie bereits unterwegs ist, stellt er fest, dass es sich dabei um denselben Kunden handelt, der bereits die anderen zwei Prostituierten bestellt hatte.
Joon-ho denkt, dass der Mann seine Mädchen verkaufen will und beschließt, ihn aufzuspüren. Zur gleichen Zeit ist Mi-jin in der Gewalt von ihrem Freier, dem psychopathischen Killer Young-min (Jung-woo Ha), der genau in dem Moment von einem älteren Pärchen gestört wird, als er das Mädchen umbringen will. Joon-Ho macht sich an anderer Stelle ohne die Hilfe der Polizei, die ihrer Meinung nach Besseres zu tun hat, auf die Suche nach Mi-jin. Bei ihm ändern sich dabei auch die Motive seiner Suche. Ging es ihm zunächst nur ums Geld, denkt er jetzt an das Mädchen und ihre kleine Tochter Eun-ji (Kim Yoo-jeong). Plötzlich hat er einen Autounfall und der Fahrer, mit dem er zusammengestoßen ist, ist kein geringerer als Young-min…

Hintergrund & Infos zu The Chaser
Der Thriller The Chaser (OT: Chugyeogja) kam am 14. Februar 2008 in die südkoreanischen Kinos und stieg mit mehr als 5 Millionen Kinobesucher schnell zum dritterfolgreichsten Film des Jahres auf. Nur The Good, the Bad, the Weird von Jee-woon Kim und Speed Scandal konnten die Zahlen toppen. Vor allem die schauspielerischen Leistungen und die gute Regiearbeit wurden von den Kritikern gelobt. Manche hoben auch hervor, dass es sich dabei um einen actionreichen Thriller handelt, der allerdings wegen seiner gesellschaftlichen Hintergründe auch nachdenklich stimmt. The Chasers wurde deshalb ein heißer Anwärter auf viele asiatische Filmpreise. Unter anderem gewann er den Grand Bell Award in den Kategorien Bester Film, Beste Regie, Bester Schauspieler und Beste Kamera.
Im März 2008 wurden die Rechte für eine potentielle Neuauflage des Films an die Warner Bros. Studios für 1 Million Dollar verkauft. Als möglicher Drehbuchautor war William Monahan im Gespräch, als möglicher Hauptdarsteller Leonardo DiCaprio. Monahan hatt zuvor schon das Drehbuch für Martin Scorseses Departed – Unter Feinden geschrieben, in dem auch DiCaprio mitwirkte. Der erfolgreiche Thriller war ebenfalls ein Remake des asiatischen Films Infernal Affairs – Die achte Hölle ist. (LM)

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Cast & Crew


Kritiken (8) — Film: The Chaser

SoulReaver: CinemaForever

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8.0Ausgezeichnet

In Na Hong-jins »The Chaser« scheint das Leben in Südkoreas 10 Millionen Metropole Seoul für alle Bewohner ein nihilistischer Marsch durch den zermürbenden Dauerregen zu sein; ein abartiger Sündenpfuhl, in dem die Polizei an ihrer eigenen Unfähigkeit versagt und das pulsierende Klima der Hauptstadt einzig durch das unvermeidliche Verbrechen bestimmt wird. Hier gibt es keine echte Freude, nur verlogene Masken; keine zwischenmenschliche Innigkeit oder unbekümmerte Sorglosigkeit, nur Kälte und Abstumpfung. Das Herz der Stadt ist längst von unausweichlicher Düsternis intoxikiert worden und alle Einwohner fallen dem schwarzen Dunst der immer bleibenden Nacht langsam zum Opfer. Mitten in diesem verruchten Moloch fristet der ehemalige Polizist Joong-ho-Eom nun sein Dasein als Zuhälter, während ihm die Frauen langsam verloren gehen und die blutverschmierte Spur zum bestialischen Serienmörder Young-min Jee führt.

Wer nun einen konventionellen Cop-vs-Killer-Thriller erwartet, der täuscht…

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Roldur

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SoulReaver entdeckt den asiatischen Film. Dass ich das noch erleben darf :)


Julio Sacchi: Das Manifest

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6.0Ganz gut

Don't believe the hype. Nach einer hochspannenden, in seiner Figurenkonstellation ausgesprochen originellen ersten halben Stunde verliert sich THE CHASER in einem umständlich erzählten Chaos, dem jegliche Dringlichkeit zunehmend abgeht. Die verstärkt auftretenden komödiantischen Elemente sind vor allem albern und negieren den düsteren Beginn zusehends. Abgerundet wird das Ganze dementsprechend unpassend mit dem gerade in Asien so angesagten Zynismus (bzw. Fatalismus), der Filmrezensenten und ähnlichen Kellerkindern natürlich wunderbar ins enttäuschte Weltbild reinläuft, mir aber reichlich abgeschmackt und vor allem selbstzweckhaft vorkommt.

5 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 11 Antworten

der cineast

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Hm, ja, schön. Mit diesem Background a way sexier. Aber extrem oft benutzter Nerv-Satz. Und so nerdig. Ansonsten wieder stimmiger Text. Bekommst eine Unterschrift vom Kind.


Julio Sacchi

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Mehr will ich ja gar nich.


SiameseMax: SiameseMovies

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10.0Lieblingsfilm

[...] Eine zusätzliche tragische Tiefe, die hinsichtlich ihrer tiefschürfenden emotionalen Dimension nicht selten der des Luc Besson-Klassikers „Léon-Der Profi“ (1994) gleicht, erreicht diese Psychothriller-Perle, wenn der zweifelhafte Held sich widerwillig der kleinen Tochter einer der ermorderten Prostituierten annehmen muss, um schließlich doch eine Art väterlicher Zuneigung, ja sogar ein für ihn bis dato unbekanntes Gefühl der Verantwortung und des Beschützerinsinkts für das Kind zu entwickeln. Eine wahrer Kunstgriff des Regisseurs, der „The Chaser“ zusetzlich zu seiner in brilliante Bilder gerahmten Nägelkau-Spannung und den von Zeit zu Zeit aufblitzenden, für das asiatische Kino teils charakteristischen grotesk-komischen Elementen von anderen Werken seiner Sparte deutlich abhebt. Vorausgesetzt natürlich, man geht davon aus, dass „The Chaser“ nicht ohnehin in einer eigenen Liga spielt. [...]

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SiameseMax

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1. Du kannst meinen Schreibstil und die Schachtelsätze, die ich zugegebenermaßen zu gerne benutze, nicht mögen, aber ich finde nichts philosophisches, geschweige denn "pseudo-philisophisches" in meinem Text. Ich bevorzuge lange Sätze gegenüber unvollständigen Sätzen wie "4 Punkte für Plot und Setting. Ansonsten ansehen und vergessen". Aber das ist Geschmackssache.
2. Unter konstruktiver Kritik verstehe ich was anderes (z.B. kein Sarkasmus).
3. Was hat die vermeintliche Dominanz der Koreaner in der Elektronik-Industrie mit der deutschen (oder englischen) Synchronisation zu tun?


Growlf

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Zu Punkt 3:
Eine gewisse Intelligenz ist schon Voraussetzung, um den Elektronikmarkt von unten her aufzurollen- Intelligenz, die ich im Film leider völlig vermisse.


Lukas Foerster: taz / cargo / perlentaucher...

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8.0Ausgezeichnet

Ein Reiz des Films liegt denn auch in der Spannung zwischen der Dynamik des Genres, die zur Identifikation mit dem handelnden Helden Joong-ho zwingt – und mit dessen moralischer Verkommenheit, die weit über die längst obligatorischen Charakterschwächen zeitgenössischer Heldentypen hinaus geht und sich im wiederum sehr rabiaten Finale noch einmal ganz nachdrücklich manifestiert.

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Evie: www.inderzange.de

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9.0Herausragend

Wirklich ein gelungener Thriller, indem keine sinnlosen Schießerein stattfinden, einfach wirklich realitätsnah und auf keinem Fall überspitzt. Manchmal ist weniger einfach mehr, wie hier mal wieder bewiesen wurde, für mich nach Old Boy einer der besten aus Korea!!!

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Kaltduscher: MoviezKult.de

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8.5Ausgezeichnet

The Chaser ist der südkoreanische Überraschungsfilm des Jahres. Inszeniert von Regieneuling Hong-jin Na, spielte der Thriller in seiner Heimat bisher mehr als 35 Millionen Dollar ein und liegt damit noch vor US-Blockbustern wie Kung Fu Panda, Iron Man & The Dark Knight. Dies machte natürlich auch Hollywood aufmerksam, dass stets auf der Suche nach asiatischem Material für eine eventuelle Remake-Verwurstung ist. So sicherte sich Leonardo DiCaprio die Rechte an dem Stoff und beauftragte den Drehbuchautoren William Monahan, der schon für Martin Scorsese den chinesischen Thriller Infernal Affairs adaptierte und dem Kultregisseur damit den ersten Oscar ermöglichte. Eines ist aber schon sicher: wie auch bei The Departed wird Monahan einige Szenen für den westlichen Markt entschärfen (müssen), denn das südkoreanische Original entpuppt sich als knallharter Streifen, der bis zum Schluss keine Kompromisse eingeht.

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Der Redaktör: kino-zeit.de Der Redaktör: kino-zeit.de

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8.5Ausgezeichnet

Auch wenn es der Film an einigen wenigen Stellen dann doch mit den Themen, Motiven, Subplots und trickreichen Wendungen ein wenig übertreibt: The Chaser / Chugyeogja ist ein sehr sehenswerter, ein sensationeller Thriller für Zuschauer mit starken Nerven und die gelungene Talentprobe eines jungen Regisseurs, von dem man sich mit einigem Recht Ähnliches erwarten darf wie von seinem älteren Kollegen Park Chan-wook (Old Boy).

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alviesinger: bummelkino

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8.5Ausgezeichnet

Ähnlich wie in Finchers „Sieben“ nutzt der Autor und Regisseur Hong-jin Na eine Metropole – in diesem Fall Seoul – als anonyme Vorhölle, die in ihrem Dreck dank des Dauerregens zu ersaufen droht. Rein gewaschen wird hier nichts. Travis Bickle, der Protagonist aus Martin Scorseses „Taxi Driver“ wäre in diesem Moloch nur einer unter tausend gescheiterten Existenzen – selbstgerechte Individuen in einer Welt ohne Werte in der jeder nur auf seinen eigenen Vorteil bedacht ist. Erst die Kälte eines skrupellosen Serienkillers und seine schrecklichen Taten rütteln den Held wider Willen auf und machen ihn beileibe nicht zu einem besseren Menschen, sondern wecken nur ein Stückchen Humanität in ihm. Die Jagd durch die Nacht in „The Chaser“ mag vordergründig ein klassischer Suspense-Thriller sein, der sich bei amerikanischen Vorbildern bedient. Trotzdem gelingt Na die Verschmelzung aus Unterhaltungsfilm und Systemkritik. So wird dem Zuschauer die elendige Bürokratie und das anachronistische Hierachie-Prinzip inklusive der Korrumpierung des Staates ohne Blöße vor Augen geführt – und das macht er exzessiv in rohen Bildern. Am Ende gibt es keine Erlösung, sondern nur Schmerz und Wut ohne Ausblick auf Besserung. Realistischer geht es kaum.

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Kommentare (48) — Film: The Chaser


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Growlf

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Bewertung4.0Uninteressant

Beim Betrachten dieses Filmes keimt bei mir ständig die Frage auf, wie die Südkoreaner in der Lage waren, die Elektronik- Industrie zu dominieren. Entweder ist es der lausige Schnitt, die ebenso lausige Synchronisation, oder die Leute dort sind wirklich so dämlich.

Guter Plot, aber die Dialoge lassen mir die Haare zu Berge stehen. Mir ist schon klar, daß es schwierig ist, eine völlig andre Lebensauffassung nach Europa zu transkodieren, dennoch wirkt das Agieren der Figuren einfach nur grenzdebil.

4 Punkte für Plot und Setting. Ansonsten ansehen und vergessen.

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vuvuzela

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Bewertung6.5Ganz gut

Mit kleinen Abstrichen ein guter Film. Leicht abartig wie diese Asiatischen Filme im allgemeinen sind, aber wenn es in Grenzen hält dann kommt da, wie in diesem Fall, ein ganz passabler Thriller heraus.

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-m-

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Bewertung9.0Herausragend

Im bildstarken Thriller "The Chaser", dessen Inszenierung genauso grausam (im positiven Sinne) ist, wie die Geschichte an sich. Wirklich eindrucksvoll. Während ich den Film sah, dachte ich mir an einigen Stellen, wie realitätsnah die Figuren und Handlungen sind, bis ich schließlich erfahren habe, dass der Film tatsächlich auf wahren Begebenheiten basiert. Großes Lob an Na Hong-Jin.

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MrDepad

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Bewertung7.5Sehenswert

"The Chaser" ist ein südkoreanischer Thriller, der ganz schön stark gehyped wurde, als er 2008 erschien.
Ein ehemaliger Polizist, der jetzt als Zuhälter arbeitet, verliert immer mehr seiner Prostituierten, die spurlos verschwinden. Als er sich auf die Suche nach ihnen begibt, führen alle Spuren zu einem psychopathischen Killer und ein Katz- und Mausspiel wird in Gang gesetzt.
Regisseur Na Hong-jin nimmt sich in seinem Debüt zunächst erstmal Zeit, um die Figuren ausreichend einzuführen und lässt das Ganze somit erstmal etwas langsam anlaufen. Nach bereits 20 Minuten kommt es dann zu einem ersten Spannungshöhepunkt, nach dem der Film eine Art Handlungswendung erfährt, durch welche die Story eine neue Richtung einschlägt. Leider kommt dann das zweite Drittel, in dem der Film einen spürbaren Durchhänger erleidet und der Plot zu stark stagniert. Tempo und Spannung werden stark zurückgefahren zugunsten eines Blicks auf das koreanische Polizeisystem, welches ziemlich unfähig und planlos gezeigt wird. Durch eine weitere Reihe von Zufällen wir dann das letzte Drittel eingeleitet, in welchem der Streifen dann aber nochmal Vollgas gibt und Action, Dramatik und Spannung par Excellence bietet bis hin zu einem nihilistisch-bitteren Ende, in welchem Regisseur Hong-jin die wünschenswerte Katharsis völlig verweigert und den Zuschauer auf perfide Art wütend und geschockt zurücklässt.
Schauspiel und Inszenierung sind durchwegs hochwertig und vor allem die kurzen Verfolgungsjagden, meist zu Fuß, sind richtig packend und dynamisch in Szene gesetzt worden.
"The Chaser" ist ein düsterer, harter Thriller, der ein wenig an den extrem hohen Erwartungen scheitert, da er im Mittelteil zu stark auf der Stelle tritt und zu langgezogen wirkt.

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Edmond Dantes

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Nicht zu vergessen, dass der Film auf wahren Begebenheiten beruht.


Uwe B.B.B.

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Bewertung5.0Geht so

So verkorkst wie der deutsche Titel ist der Film zwar nicht, aber eine Hauptfigur, die so völlig frei von jeglichen sympathischen Zügen ist, dass man ihr Prügel von Herzen gönnt... Meine Vorstellung von einem guten Film sieht anders aus. Immerhin gibt es eine recht interessante Geschichte, die mit ihrer Düsternis an "Sieben" erinnert.

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thraka

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Bewertung9.0Herausragend

Es ist lange her, dass ich einen Film innerhalb von 2-3 Wochen komplett nochmal geschaut habe. THE CHASER hat das geschafft. Grund dafür: Begeisterung.

Lange nicht mehr im recht ausgeleierten Thriller Genre eine so perfide Story erlebt, vorwärtstreibend, nachvollziehbar & „logisch“, vermeintlich absehbar, dann aber doch unvermutet Haken schlagend, dass es eine reine Freude ist. „Freude“ aber ist hier das falsche Wort, denn die Inszenierung ist böse und verursacht einen dumpfen Kloss im Hals. Ähnlich wie in SYMPATHY FOR MR. VENGEANCE treibt das ganze konsequent auf ein derbes Feel-Bad hinaus, unweigerlich und stets darauf bedacht, dass es schlimmer kommt, als man denkt/hofft.

Und sowas ist ein Debüt? - Ich versinke kleinlaut und ehrfürchtig im Sessel...

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goomoonryong

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

Wenn ihr einen Spannenden Film gucken wollt, dann guckt euch diesen Film an. Liest keine beschreibungen durch und guckt euch keine Trailer an. und leg euch nicht ins Bett wenn ihr den Film guckt. Es kann sein das ihr ab und an mal aufstehen müsst und innerlich Neein und Jaa schreit :).

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rico.csf

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

zwar nicht so stark wie I SAW THE DEVIL aber trotzdem richtig Spannend.

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Boogers666

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Jeder asiatische Film den ich sehe muss sich an "Oldboy" messen , da dieser für mich das Non-Plus-Ultra der asiatischen Filmkunst ist, und dementsprechend hatte ich nicht allzu große Erwartungen an "The Chaser" und erwartete einen ganz unterhaltsamen Thriller, mehr nciht, aber was mir dann geboten wurde hat mich mehr als überrascht denn obwohl "The Chaser" nicht den philiosopischen Tiefgang und teilweise auch nciht die Dramatik eines "Oldboy" hat, ist der Film extrem unterhaltsam und hat auch ohne denkwürdigen Zitate einen enormen Tiefgang der einen noch eine Weile nach dem Ende beschäftigt. Klar kommt der Film nicht an "Oldboy" ran, aber das erwarte ich auch gar nicht, man könnte ihn als eine Art kleiner Bruder "Oldboys" bezeichnen obwohl er natürlich eine komplett andere Storyline und eine andere Thematik verfolgt konnte ich kleinere Paralellen zu "Oldboy" nicht leugnen. "The CHaser" ist erfrischend anders ,er ist düster, er ist dreckig und er ist brutal, alles was einen guten Thriller ausmacht. Außerdem sind die Schauspieler grandios, die Charaktere des Filmss sind keine KLischees, der Antiheld wirkt sympathisch und der "Bösewicht" kommt als richtiges Arschloch daher. "The Chaser" ist ein grandioser Thriller und eine asiatische Variente von Finchs Meisterwerk "Sieben".

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KonTaicho

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

"The Chaser" ist so etwas wie die koreanische Variante von "Verblendung", zumindest was die Athmosphäre, die Spannung, die Brutalität und die Düsterheit anbelangt.

Ein absolut liebenswerter Antiheld, der früher sein Geld als Polizist und nun als Zuhälter verdient, ist seinen verschwundenen Mädchen und gleichzeitig einem psychopatischen Serienkiller auf der Spur. Wie die koreanischen Polizisten irgendwie immer sind, kriegen sie selbst nichts auf die Reihe und so macht er sich, seinen trotteligen Gehilfen und die zuckersüße Tochter einer soeben verschwundenen Angestellten im Gepäck, auf die Suche nach ebendieser und dem Versteck dieses Psychopathen, der zwar von der Polizei geschnappt zu sein scheint, gegen den es jedoch keine Beweise gibt.
So beginnt ein Wettlauf mit der Zeit, der über mehr als ein Leben entscheidet und den erwartungsgemäß auch nicht jeder gewinnen kann.

"The Chaser" ist mal wieder ein typisch asiatischer Film, wie man sie kennt und wie man sie mag. Viel Blut, eine ausgeprägte Brutalität, trottelige Polizisten, beschränkte Kioskdamen und ein Antihelden, mit dem man mitleidet, mitfiebert und den man schlichtweg ins Herz schließt.
Die Optik ist düster, genau wie die Athmo und dass es hier ums nackte Überleben geht, daran zweifelt man hier keine Sekunde, auch wenn die Handlung ab und an durch ein paar nette Einwürfe, im wahrsten Sinne des Wortes ( zB. der eines Scheißehaufens xD ), aufgelockert wird.

Die Spielzeit vergeht wie im Flug, die Story ist dicht, Spannung und Blut gibts zu Hauf und ein bittersweet-asian-ending hat "The Chaser" auch am Start.

Was will man mehr?

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VisitorQ

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Korean action thriller best action thriller


KonTaicho

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:3


Janus Winter

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Poesie und Wahnsinn. Selbst der nervige Nebenplot um den Bürgermeister fügt sich am Ende ins Bild. Die Figuren bleiben trotz Überlänge eindimensional, aber das schmälert THE CHASER nur wenig.

Bunnyfaktor: 5,5

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sieben+1

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In wie weit fügt sich das mit dem Bürgermeister ins Bild? Meinst du die Szene am Ende, bevor Joong-Ho ins Krankenhaus geht? Vielleicht erklärst du mir das, durch deinen Kommentar hab ich das Gefühl was verpasst zu haben...


Janus Winter

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Naja, eigentlch sind die ganzen Szenen mit dem Burger-Meister völlig ohne Belang. Aber am Ende

*SPOILER*

wird er zur Schlüsselfigur, denn um sauber darzustehen, manipuliert er die Aufklärunsarbeit der Polizei und ist somit für den letzten Mord verantwortlich, weil der Serienkiller frei kommt.


ThomasBenle

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Bewertung5.0Geht so

Seltsam spannungsarmer Film, der zwar alle für einen guten Thriller notwendigen Zutaten beisammen hat, daraus aber trotzdem nichts ernsthaft Sehenswertes kredenzt. Dafür fehlt etwa Hauptfigur Joong-ho eine nachvollziehbare Identität. Seine Entwicklung erscheint völlig zufällig, mal lieb, mal fies, nie nennenswert begründet. An Gründen mangelt es auch seinem Gegenspieler Young-min. Zu sehr verlässt sich das Drehbuch hier auf seine 08/15-Psychopathen-Nummer und versäumt es seinem Bösewicht ein individuelleres Profil zu verpassen. Darüber hinaus krankt der ohnehin nicht sonderlich fesselnd erzählte Plot an einigen haarsträubenden Logiklücken und Zufällen und ob der Film die doch sehr explizite Gewalt so unbedingt gebraucht hätte, darüber lässt sich streiten. Kein schlechter Film, aber (leider) auch längst nicht so gut wie sein Ruf.

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BigB0ZZ

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Bewertung5.0Geht so

Hab den Film in der Hälfte abgerbochen, fand den absolut langweilig...

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mj1978

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Bewertung2.0Ärgerlich

fand den einfach nur schwach... gäähhnnn....

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Miami Twice

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Bewertung6.0Ganz gut

Starker Start - in der Mitte zieht es sich etwas (leider) dafür fiebert man beim Ende wieder richtig mit. Schöne Szene dann auch mit dem der Film im Krankenhaus endet.

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uncut123

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Bewertung9.0Herausragend

von der ersten bis zur letzten min. ist da dieses stechen im bauch die vor spannung wärend des films nicht aufhören will..ich schau den zu gerne

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Gungrave

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Bewertung9.5Herausragend

Nicht nur seinerzeit ein Überraschungshit in Korea, sondern sogar auch ein Überraschungshit für mich. Vor dieser Nacht heute, habe ich noch nie etwas von dem Film gehört! Ich setze mich also hin, .. und war schlichtweg gefesselt!
Diese Atmosphäre und Tiefe lässt mich selbst über den Film hinaus einfach nicht los!
Wer ein düsteren Thriller sucht, wird mit "The Chaser" einen gelungenen Abend genießen dürfen.

Solche Filme erinnern mich immer wieder daran, warum ich mich nach so vielen anderweitigen Enttäuschungen immer noch aufs Neue freue, wenn ich so ein Meisterwerk in die Finger bekommen kann.

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8martin

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Bewertung7.0Sehenswert

Dieser unheimlich spannende Krimi fällt durch seine neue Handlung und seine Machart besonders auf.
Die Ausgangssituation der beiden Gegenspieler ist dabei recht ungewöhnlich: Zuhälter und Ex Cop Joong-ho (ganz toll Kim Yun-seok), dem seine ‘Pferdchen abhandenkommen, jagt einen Massenmörder (Ha Yung-woo).
Das geht recht logisch von statten und die Spannungsschraube wird vor allem gegen Ende ständig angezogen. Es ist ein Nachtfilm mit viel schwarz und fast genauso viel rotem Blut. Das ist nur zu ertragen, weil es zwischendurch menschlich rührende Szenen gibt. Die kleine Tochter der Nutte (Kim Yu-jeong) z.B. ist vorlaut und cool und rührt nicht nur das Herz von Joong-ho.
Zweifelhafte Verhörmethoden ermöglichen Geständnisse durch Gewalt, die natürlich nicht rechtskräftig sind. Doch die psychologische Falle schnappt dann später umso eindrucksvoller zu. Bevor die Spannung ins Unerträgliche steigt, ironisiert die Handlung mit raffinierten Wendungen eine zweite Konfrontation von Opfer und Killer. Die letzte Bluttat vor dem Showdown wird in Slomo ohne Ton nur mit Musik unterlegt und wirkt doppelt brutal.
Eine gelungene Mischung aus pickelharter Action und emotionaler Rührung mit ungewöhnlichen Situationen voller Witz und Menschlichkeit.

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Brainkiller007

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Bewertung9.0Herausragend

Was hier an Spannung und Intensität geboten wird ist schon stark! Man ist eigentlich gleich von Anfang an dabei und der Film hält dieses Niveau fast den ganzen Film durch. Klar, einige Elemente kommen einem schon bekannt vor und hier und da überzeugt die Story nicht so ganz.
Fazit: Nervenaufreibender Thriller aus Korea, absolut auch zu empfehlen für nicht Asiafans.
Gibt es gerade für 7 Tage in der Arte Medeathek, aber nur erreichbar von 23 - 5 Uhr.
http://videos.arte.tv/de/videos/the-chaser--7089124.html

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Benni L.

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Bewertung9.5Herausragend

Dreckiger, rauher und packender Thriller. Unglaublich spannend erzählt und mit packenden Wendungen, gipfelnd in einem intensiven und genugtuenden Finale. Ein Schlag mitten ins Gesicht! Allerdings etwas zäh und sperrig.

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