The Cold Light of Day - Kritik

US 2012 Laufzeit 97 Minuten, FSK 16, Actionfilm, Thriller, Kinostart 03.05.2012

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Kritiken (14) — Film: The Cold Light of Day

JackoXL: Die Drei Muscheln, Moviebreak

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3.5Schwach

Er rennt und rennt und rennt. Die erste Viertelstunde darf sich Henry Cavill von einem Bruce Willis in Urlaubsstimmung charismatisch auffressen lassen. Nachdem dieser seinen Scheck bekommen hat und verschwunden ist, läuft das Duracell-Häschen durchgehend durch hübsche Postkartenkulisse, vor bösen Buben weg und seinen nicht vorhandenen Fähigkeiten als Leading Man hinterher, ein totes Rennen. Sigourney Weaver gibt bemüht, aber natürlich heillos unterfordert die fiese Agenten-Oma, die schlechter schießt als Cavill spielt und am Ende komplettiert Colm Meany das Trio der Stars, die aus unerfindlichen Gründen kurz mal ihre Nase in diesen uninspirierten B-Thriller halten „dürfen“. Sonst ist das Tempo aufgrund seines gehetzten Protagonisten zwar hoch, die Spannung dafür so flach wie das Skript und der Film so unwichtig wie der Inhalt des Koffers, der mal wieder als MacGuffin herhalten muss. Eine Familie in Nöten, Spionage-Intrigen, Willis & Weaver testen abermals den Wasserstand des Karrieretiefs, Cavill kann wenig, kennt man alles, braucht kein Mensch.

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lieber_tee

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Na, besser als Verstopfung, der Scheiß muss raus...;)


JackoXL

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Gut gekontert. :D


Julio Sacchi: Das Manifest

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5.0Geht so

Zu Anfang durchaus passable Zeitverschwendung vor ansprechender Kulisse mit einem wunderbar souveränen Bruce Willis und einer formdiablen Sigourney Weaver im Support. Doch mittig säuft der haarsträubend absurde Film mächtig ab, trotz durchgängig ansehnlicher Action: Derart profillose Hauptfiguren, insbesondere die nervenzerrend anstrengende weibliche Hauptdarstellerin, nehmen auch den letzten Rest an möglicher Spannung. Trotzdem wesentlich besser als der artverwandte ABDUCTION.

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stuforcedyou: Die Drei Muscheln, Moviebre...

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2.0Ärgerlich

Es wird viel gerannt, meisten vor etwas weg, dennoch fühlt sich der Film so an, als ob er auf der Stelle tritt und nie voran kommt, auch wenn Sigourney Weaver schön hassenswert spielt und Hauptdarsteller Henry Cavill die Rolle des Held-wider-Willen ganz gut ausfüllt. Sei's drum, "The Cold Light of Day" ist ein Wegrenn-Film zum wegwerfen.

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Spideragent: http://darkagent.blogsit.net/

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4.0Uninteressant

Dies ist das neueste Werk von Regisseur Mabrouk El Mechri, der zuvor mit seinem “JCVD” Film nicht nur Jean-Claude van Damme zu ungeahnt ironischen und schauspielerischen Höchstleistungen geführt hat, sondern auch von Fans und Kritikern für seinen Film hoch gelobt wurde. Dass dadurch die Erwartungshaltung an seinen nächsten Film dementsprechend hoch war, macht das Ergebnis nun leider nur noch schlimmer.

Dies soll jetzt nicht falsch verstanden werden. “The Cold Light of Day” ist kein schlechter Film an sich, weder von der Technik noch von den Schauspielern her, doch ist die Story so altbacken und frei von jeglichen innovativen Ideen, dass am Ende nur ein Gedanke in meinem Kopf war: dies ist der Prototyp eines durch und durch durchschnittlichen Actionthrillers. Wenn in einem Film relativ kurze Nebenrollen mit Stars wie Bruce Willis und Sigourney Weaver besetzt werden und man sich am Ende nicht freut dass sie dabei waren sondern sich eher wundern muss, warum sie sich dazu überreden haben lassen, dann ist das eindeutig ein Armutszeugnis für den gesamten Film.

Ich mag ja Naivität in Filmen, Kann niedlich sein, sympathisch, lustig zum Zusehen. Doch wie Henry Cavill sich blauäugig durch diese Minimalhandlung hangelt, ist eigentlich nur mehr peinlich. Da hilft auch die einwandfreie Technik nicht, da ein trashiger Look wenigstens den unfreiwillig komischen Anteil klar in den Vordergrund gerückt hätte und so ein Film herausgekommen wäre, der doch auch Spaß gemacht hätte (auf eine hirnlose Art und Weise aber immerhin).

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Filmering: Filmering.at

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6.0Ganz gut

The Cold Light of Day ist ein solider, recht unterhaltsamer Action-Thriller, der mit einem unverbrauchtem Setting und guten Darstellern punkten kann. Für einen Thriller im Agentenmillieu fehlt es dem Film aber doch an einem überzeugenden Background und rasanten Wendungen, stattdessen ahnt man die Haken der Geschichte recht deutlich voraus und auch die Verschwörung im Hintergrund ist eher Material von der Stange. Auch der Action fehlt es, trotz recht hohem Tempo, in letzter Instanz am notwendigen Biss. Überhaupt ist es etwas schade, dass Mabrouk el Mechri nach dem durchaus kreativen JCVD einen solche Einheitspopcornfilm nachschiebt. Aber man soll auch nicht alles verteufeln: Denn wer lediglich auf einen soliden, kurzweiligen Unterhaltungsfilm aus ist, macht mit The Cold Light of Day auch nicht viel falsch.

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movieminister

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...der macht mit Mickey Maus aber auch nicht viel falsch. Ansonsten stimme ich inhaltlich zu, wofür sind dann aber die 6 Punkte?


Günter H. Jekubzik: Filmtabs.de Günter H. Jekubzik: Filmtabs.de

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3.0Schwach

Dass ein Amateur mal eben den CIA aufmischt, ist ebenso hanebüchen wie das ganze Prügeln, Schießen und Morden in Postkarten-Settings.

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alexandra seitz: Berliner Zeitung, tip, ray ... alexandra seitz: Berliner Zeitung, tip, ray ...

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2.0Ärgerlich

Im kalten Licht des Tages betrachtet, also nüchtern gesehen, handelt es sich bei The Cold Light of Day um einen jener Filme, die kein Mensch braucht und die mit der Hilfe von Lautstärke und Geschwindigkeit von ihrer Dummheit und Sinnlosigkeit abzulenken versuchen.

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CINEMAN.ch

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2.0Ärgerlich

Das soll also ein Thriller sein. In The Cold Light of Day wird eine Familie entführt. Ein Koffer wird als Lösegeld gefordert. Spannung kommt deshalb trotzdem keine auf. Zu schlampig ist die Inszenierung, zu einfallslos das überladene Drehbuch, das höchstens Kopfschütteln über die beliebige Verwendung von Klischees aus allen möglichen Agenten-Filmen auslöst. Eine einzige Verschwendung von Material und Schauspielern.

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Matthias Pasler: Movie Maze Matthias Pasler: Movie Maze

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1.0Ärgerlich

Was The Cold Light of Day bietet, sind lächerliche Stunts und ein paar Schießereien. Dabei ballern irgendwelche Leute und Sigourney Weaver aus Gründen, die man nicht erfährt, auf irgendwelche anderen Leute, die einem egal sind.

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ChristiansFoyer: Cellurizon.de

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1.0Ärgerlich

[...]„The Cold Light of Day“ ist nicht im positiven Sinne klassisch, der ist uninspiriert, im negativsten Sinne. Reeds „The Third Man“, Hitchcocks „North by Northwest“, Polanskis „Frantic“, vermengt mit dem von der „Bourne“-Trilogie etablierten Actionszenenzutatenwerk. Nach der vielgelobten Jean-Claude Van Damme-Selbstreflexion „JCVD“ verschleiert der französische Regisseur Mabrouk El Mechri hier jedes Streben nach originärem Schaffen und malt lieber mit fettem Edding nach, was die Meister seines Fachs zuvor mit leichtem Pinselschwung uraufführten. Den einen Gnadenpunkt ‚verdient‘ sich „The Cold Light of Day“ eigentlich nur dadurch, dass es ab einer gewissen Zeit irgendwie perfide-amüsant zu beobachten ist, wie Henry Cavill, immerhin der neue Superman, beim verzweifelten Versuch, seine Familie zu befreien, eine nach der anderen auf’s Maul gezimmert kriegt und wie eine Valium-Flipperkugel durch die Szenerie wankt und geschubst wird. Cavill ist somit zwar überzeugend überfordert, nur leider von allem. Auch der im Verhältnis zu seiner minimalen Präsenz überproportional beworbene Bruce Willis wertet „The Cold Light of Day“ nicht auf. Der hätte seinen Kürzestauftritt auch via Videokonferenz runterreißen können, verklemmt gucken, einige Male »Will. Will!« rufen, brüllen, röcheln, ein paar Hiebe verteilen und Grünschnabel Cavill zeigen, wie man’s macht; und das war’s für die Action-Ikone. Paycheck, please.[...]

[...]Die nach der Entführung der Shaws zunehmende Anwesenheitspflicht von Actionszenen behandelt Mabrouk El Mechri genau so: als Pflicht. Statt Kür und wenigstens für ein bißchen Aufregung gut zu sein ruckeln die Schießereien und Verfolgungsjagden so höllisch, als spiele man ein High End Video Game auf einem Steinzeit-PC. Die bad guys und girls setzen ihre Kugeln immer artig daneben, sobald sie auf Will schießen, eine close combat-Kloppeszene zwischen dem Helden wider Willen und einem »who was that again?«-Typen ist ein Witz ohne Pointe. Die Verfolgungsjagden, zu Fuß, auf den Dächern Madrids und mit Auto, sind hüftsteif und so aufregend wie Feierabendverkehr in einem Hartz IV-Dorf. Aus der „Bourne“-Trilogie oder den Craig-Bonds wird hier zu zitieren versucht, bis es ausschaut wie die The Asylum-Version der Action-Thriller-Messlattenleger. Und auch seinen Schauplatz Madrid versteht „The Cold Light of Day“ nicht zu nutzen. Schon gar nicht, wenn die Hälfte der Ansicht eines weitläufigen Platzes in der Innenstadt aus einem riesigen Werbeplakat für deutsches Automobilgut besteht. Da rückt der Kinofilm dann noch ein bißchen näher an die TV-Unterhaltung heran, wo es ja nicht unüblich ist, dass sich bildschirmfüllendes Anpreisungsmaterial auch mitten in der Sendung störend ins Bild quetscht.[...]

[...]„The Cold Light of Day“ ist wie ein Zauberer, der einen miesen und durchschaubaren Trick aufführt, aber viel Heckmeck und Firlefanz drumherum veranstaltet und am Ende ganz ganz viel wirres Zeugs faselt und sein Publikum so doch noch verwirrt bekommt, nur um sich dann für die Erklärung zu wichtig zu sein, wie er’s denn nun gemacht hat. Handlungsstränge und –details werden nur temporär angerissen, wie etwa die Frage, ob Wills Vater Martin nun ein Verräter und Überläufer war, was dann letztlich anscheinend schlicht deswegen nicht sein kann, weil Bruce Willis ihn gespielt hat, mehr Erklärung gibt’s nicht. Stattdessen erdreistet sich „The Cold Light of Day“ tatsächlich, so etwas wie Sequel- oder gar Franchise-Willen anzudeuten, woraus aber kaum was werden dürfte. Whiney little Will ist nun wahrlich kein Fortsetzungsmaterial. Eine „zwei schwarze Autos tuckeln durch’s nächtliche und noch zusätzlich runtergedunkelte Madrid und zwischendurch steht Terrassengestühl im Weg“-Szene ist nach einer bereits armseeligen Parkhausschießerei dann der endgültige Tiefpunkt des Films. Beinahe Leid tun kann’s einem um Sigourney Weaver, die genau wie Cavill und seine Begleiterin Verónica Echegui mit gegrunzten ein- bis zwei-Wort-Sätzen überbrücken, dass auf den letzten zwanzig Drehbuchseiten wahrscheinlich keine richtigen Dialoge mehr standen. Und wenn schon die Macher kein Interesse an „The Cold Light of Day“ hatten, muss man’s als Zuschauer schon gar nicht haben. Selbst der Kasper aus der letzten Reihe, der sich während der Vorstellung mit allem, dem Handy, seinen Uschis, mit Klatsch und Tratsch beschäftigt hat, nur dem Film keine Aufmerksamkeit gönnte, wenn selbst der die Storytwists lauthals im Vorraus anzukündigen im Stande ist – dann ist aber etwas ordentlich falsch gelaufen.[...]

Kritik im Original 10 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

Mr Vincent Vega: Kino-Zeit, Perlentaucher, D...

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2.0Ärgerlich

Ein Film, der so wenig zu bieten hat, dass er erst einmal gleich sein Publikum beschwindeln muss: Offenbar spekulieren die Marketingstrategen des Verleihs darauf, mit "The Cold Light of Day" Bruce-Willis-Fans in die Kinos locken zu können, obwohl der Actionstar von (leider) einst hier schon nach wenigen Minuten Screentime das Zeitliche segnet. Stattdessen muss man sich mit einem besonders profillosen Youngster des an den Start gebrachten Hollywood-Nachwuchses durch diesen Mann-auf-der-Flucht-Thriller mit kilometerlangem Bart kämpfen. Henry Cavill, der Superman in spe, bringt es bestenfalls zur Jüngelchen-Ausgabe eines Actionhelden, während wirkliche Stars wie Sigourney Weaver erneut gnadenlos unterfordert bleiben. "The Cold Light of Day" ist im Wesentlichen noch einmal der gleiche Film wie "Atemlos – Gefährliche Wahrheit", in dem Twilight-Sonnyboy Taylor Lautner 100 Jahre Genreklischees für Teenies nachspielte. [...]

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D. Maurer: Outnow.ch D. Maurer: Outnow.ch

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5.0Geht so

The Cold Light of Day ist als Actionfilm okay. Die Story läuft nebenbei, die Darsteller bleiben blass und werden nur körperlich gefordert und das Setting ist wunderbar.

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Annekatrin Liebisch: Radio Köln Annekatrin Liebisch: Radio Köln

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5.5Geht so

So, wie manch schöner Mensch an Attraktivität einbüßt, sobald er den Mund öffnet, verliert The Cold Light of Day viel von seinem Reiz, wenn darin zum Dialog angesetzt wird.

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Michael Ranze: film-dienst, Spiegel Michael Ranze: film-dienst, Spiegel

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4.0Uninteressant

An sich wäre ein Ideen-Recycling nicht schlimm, fände El Mechri einen überraschenden Ansatz. Stattdessen wirbelt er in The Cold Light of Day lediglich die Versatzstücke des Agententhrillers wild durcheinander und gefällt sich in logischen Brüchen und erzählerischen Flüchtigkeiten.

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Kommentare (57) — Film: The Cold Light of Day


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FireDragonC

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Bewertung3.5Schwach

Viel gutes von anderen Action Filmen geklaut und schlecht zusammen geschraubt. Geschichte war von Anfang an durchschaubar, Action war mittelmäßig und die ganzen guten Schauspieler waren allesamt verschwendet. Das einzig gute an dem Movie, war das relativ unverbrauchte Setting. Dieses hatte Charme.

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mikkean

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Bewertung3.0Schwach

Es gibt Action-Helden wie Jackie Chan, von denen ich früher immer dachte, sie würden mal bei einem Stunt den Löffel abgeben. Oder Titanen wie Sly Stallone und Arnie Schwarzenegger, die zigarre-rauchend, mit dem Maschinen-Gewehr im Anschlag, dem Untergang entgegentreten. Für Bruce "Don't Call Me Die Hard" Willis kommt diese Kategorie eindeutig nicht infrage.

Okay, der Mann ist nie mit einem zentnerschweren Bizeps durch die Gegend gerannt. Und schauspielerisch hat er genannten Kollegen sogar einiges voraus. Es erscheint mir trotzdem komisch, wie Willis seinem Andenken in letzter Zeit den Stinkefinger vorhält. Entweder stolpert er durch mickrige Produktionen, die nicht einmal die Anwesenheit verunglückter Ehemals-Stars würdig sind. Oder er stürzt sich in ein krachendes Vehikel, zu dem ihm nur der Paycheck, die Ferien-Planung und ein paar hochkarätige Mimen überzeugen konnten. Siehe "R.E.D." und "The Expendables 2".

Ansonsten mosert Bruce gerne laut und ausgiebig darüber, nicht über Action-Szenen sprechen zu wollen. Diese seien ja zum Ansehen da. Im schlimmsten Falle torpediert Willis ein Projekt wie "Cop Out" während der Dreharbeiten und weiter bei der Presse-Arbeit. Erhellender Lese-Tipp hierzu: "Tough Shit" von Kevin Smith. Der gute (und arme) Smith hat es selbst erlebt. Er musste sich mit dem kratzbürstigen Biest Willis rumschlagen, zieht aber auch verständnisvolle Schlüsse aus dem Ärger. Ich sehe das inzwischen ähnlich wie Smith. Bruce Willis der Schauspieler, hat keinen Bock mehr auf den Rummel.

Er ist nicht mit dem Schriftzug "Action-Held" auf der Stirn rumgelaufen. Er ist mit dem verdammt guten und mitreißenden "Stirb Langsam" in diese Schiene geschupst worden. Okay, "Hudson Hawk", "Last Boys Scout" und "Armageddon" sieht auch nicht gerade Charakter-Studien und Indie-Hits. Den Mimen Willis hätten wir aber schon ernster nehmen können. Nicht mit "Color Of Night", aber doch mit seiner erstklassigen Leistung wie in "Sin City", "Pulp Fiction", "The Sixth Sense" und "12 Monkeys".

Doch wir Zuschauer haben doch genau dies getan. Wir lieben dich Bruce. Sogar im Hasen-Kostüm oder in einer komischen Posse wie "Frühstück Für Helden". Und wir finden es cool und bewundernswert, dass du dich auch mal zum lauten, scheppernden Genre hingezogen fühlst. Inzwischen hast du genug Erfahrung, selbst einen tollen Film zu inszenieren, gerne auch einen ernsthaften, kleinen Indie-Streifen. Wir lieben dich und verdienen deswegen besseres als "The Cold Light Of The Day".

Dieses lahme Urlaubs-Video mit ermüdenden Shoot-Out-Einlagen und kümmerlichen Verfolgungsjagden. Den "Man Of Steel" Henry Cavill sehe ich noch nach, dass er nichts Wichtiges beitragen kann. Sigourney Weaver als vorhersehbare, unsympathische Hexe finde ich schon verschenkt. Aber du Bruce, enttäuscht mich glatt. Mit deiner ungespielten Lustlosigkeit. Weil dich nichts anderes motiviert hat, als Geld einzustreichen und dass du symbolisch nach kurzer Zeit das Licht ausgeblasen kriegst. Ich und du, wir wissen beide, du kannst das besser. Und bitte gönne dir ruhig etwas Zeit mit der Familie und komm dann mit etwas zruück, an dem du wirklich Spaß und Freude dran hast.

Dein Fan mikkean.

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vanilla

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Bewertung2.5Ärgerlich

Ein Satz mit X, das war wohl niX.
So eine dumme Story, die nicht nur unlogisch, sondern auch noch totaler Schwachsinn ist, habe ich wahrlich schon lange nicht mehr gesehen.
Eigentlich mag ich ja Verschwörungsfilme, aber dieser hier grenzt wirklich am Erlaubten.
Wie konnte man Bruce Willis und Sigourney Weaver nur dafür gewinnen??
Henry Cavill ist ja hier noch ein Nobody, das ändert sich seit "Man of Steel" gewiss.
Die Dialoge sind der reinste Horror und kaum erträglich.
Setting ist schön und einige Actionaufnahmen ganz passabel, aber ansonsten ist dieser Film in die Kategorie Müll einzustufen.
Jetzt nimmt jeder den schlechtesten Verschwörungsfilm den er jemals gesehen hat und multipliziert nochmal 2 Punkte, dann bekommt er diese Wurst hier.

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spanky

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Bewertung3.5Schwach

Dass ein Actionfilm jeglichen Inhalts und jeglicher Handlung entbehrt - geschenkt! Dieser ist aber so extrem ausgedünnt, dass er schon die Rückwand des Fernsehers durchscheinen lässt. Action durch bloße Hektik ist dabei kein hilfreiches Mittel, um dieser hanebüchenen Story noch ein wenig Substanz zu verleihen. Dafür erinnert die Hauptfigur an Captain America, denn so oft wie die zusammengeschlagen wird, stürzt oder sonstwie verletzt wird, müsste sie schon aus Gummi sein, um das durchzustehen. Ein kleiner Lichtblick ist die eiskalte Weaver, die so eine Kreuzung aus Jason Bourne und der bösen Stiefmutter von Schneewittchen verkörpert.

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Grohacke

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Bewertung2.5Ärgerlich

Ist mit Bruce Willis und Sigourney Weaver? Dann kann der ja so schlecht nicht sein wie die Kommentare hier. DOCH! Spätestens an der Stelle, an der aus völlig unerfindlichen Gründen plötzlich die Rolle von Verfolgern und Verfolgten bei der sowieso viel zu ausgedehnten und unbesonderen Autoverfolgung wechselt, ist Zeit zum Ausschalten.

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Heimacker

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Bewertung6.5Ganz gut

Ein Actionfilm ohne Handlung und Logik. Für kurzweilige Unterhaltung reicht's. Drüber nachdenken darf man allerdings nicht. Bruce Willis als zwielichtiger Agent mit Tochter auf der Wildbahn. Sein Filmsohn als PET-Flasche - unkaputtbar aber hohl. Der allmächtige Mossad mit Herz für die Familie des Feindes. Einziger Lichtblick ist Frau Weaver, die sichtlich Spass an der Boshaftigkeit ihrer Rolle hat. Als Sinnbild gleitet der Rover Frau Weavers nach ewiger Seitenrutschpartie in den Fussgängertunnel. Der Film ist nix für Kinder. Die erzählen sonst ihrem Geo-Lehrer, dass Madrid am Meer liegt!

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zmpfl

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Bewertung6.5Ganz gut

Och ! Ich weiß gar nicht was hier (fast) alle haben.
Solider Actionthriller vor schöner Kulisse. Wird nicht langweilig und auch nie zu blöd (was man z.B. von DIE HARD 5 nicht behaupten kann). Die Verfolgungsjagden sind rasant und ein paar mal gelacht habe ich auch.
Zur abendlichen Zerstreuung durchaus zu empfehlen.

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Co-Pilot

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Bewertung5.0Geht so

Cold Light of Day;
kurz gesagt - Cold Light of Day wird wohl früher oder später (s)ein Dasein als TELE5/Kabel1-Film fristen... Noch nicht mal bzw. maximal durchschnittlich präsentiert sich Cold Light of Day als ein x-beliebiger Actionfilm unter Dutzender seinesgleichen.
Bruce Willis ist wohl auch hier wiedermal nur als "Jobber" verpflichtet worden (so bezeichnet man im professionellen US-Wrestling Actoren, welche (nur) dafür verpflichtet werden um andere zu pushen bzw als Zugpferde für Dies & Das eingesetzt werden). Inzwischen ist wohl auch Mr.Willis ein Jobber im Moviebusiness... Schade, aber so kanns halt kommen. Und S.Weaver tendiert wohl auch in diese Richtung - schaudrig, aber wahr.

Fazit:
Wie jeder Film startete auch The Cold Light of Day bei uns mit 5,0 neutralen Punkten. Up`s & Down`s ergeben dann die Endwertung :)
The Cold Light of Day geht mit tausendfach bereits gesehenen, unaufregenden & durchschnittlichen 5,0 Punkten in the books.
*Boom Boom-Action; mehr nicht*

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jedi37

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Bewertung5.5Geht so

"The cold...." ist ein solider Agententhriller mit Bruce Willis, Sigourney Weaver und dem "Man of Steel" Henry Cavill.
Die Kulisse Madrid ist sicher ein guter Hintergrund, leider, leider (SPOILER!!!) verstirbt Mr. Willis bereits nach einem viertel des Films, was diesem gar nicht gut bekommt.
Wilde Ballereien, Verfolgungsjagden usw... aber alles irgendwie unausgegoren...das kennen wir von Bourne, M.I. und Bond weitaus besser.
Das kann auch Ms. Weaver nix mehr retten!

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bonjovi84

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Bewertung5.0Geht so

nach den hier vielen negativen kritiken, war er doch besser als erwartet. schließlich aber nicht mehr, als ein durchschnittlicher durchschnittsstreifen. nicht mehr und nicht weniger...

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herrmann.jemine

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Bewertung4.5Uninteressant

willis mit kurzem gastauftritt und weaver lustlos und hölzern fungieren hier nur als zugpferd für einen manchmal netten, zumeist aber lahmen kleinen actionstreifen. wobei der anfang stark ist und auf was gutes hoffen lässt. naja...

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craax

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Bewertung3.5Schwach

Da fällt das „Rezensieren“ leicht, denn dazu gibt’s nicht zu sagen : Körperfilm. Alle
übrigen Teile des Körpers außer Faust und Fuß (Sprung- + Nasenbein) (zum weg – oder auch nur hin-und-her-schubsen) (wechselweise in Aktion zu treten)- werden definitiv – Verletzungsgefahr!- NICHT gebraucht und stören nur.

Es verwirrt zunächst etwas, das >Legenden< wie B. Willis + S. Weaver optisch auftauchen, denn man erwartet so verlockt minutenlang ein A- nicht Bmovie-Pictural. A ist hier höchstens die Mercedes-Sonderklasse der A utoverfolgungsjagden (gern auch mal an einem exotischen Schauplatz wieder: wie wär’s diesmal mit historischer Madrider Altstatdt (weist genügend – Manchen bekannte- Architektur-Eindrücke als vorüberhuschbares Hintergrunddekorum auf)?
Und das war’s auch schon. Ein ausgedehntes Traumboot auf Glitzermittelmeer (Traum vom anderen Leben); Europa in exquisiter Touristenpos(s)e; zwei große Namen dreingerührt, oder vielmehr drübergestreut (wie ein Sonnenschirmchen auf Eischmelz überflüssig drangesteckt); - und: das angenommene Zwei- oder Anderthalbminuten-Gedächtnis des vermutbaren Zuschauers frißt aus der actionfreude-spendiblen Hand? Wie wär’s mit einem Schuß in die Nierengegend? – kein Problem: mithilfe eines heißen Löffels hüpft der Jungbrunnenspund-ins-Feld-Urbane nach anderthalb Minuten wieder springteufelchenwild als wär nie was gewesen? – oder HansGuck-in-die-Luft: so ein winziger Sprung aus dem achten Stock, mit wattiertem Antennenkabel um den Brustkorb, ein paar Balkon-Aufschläge pflasterwärts einsteckend mitnehmend,- das lockert auf für das nächste Asphalt- Motorroller-Schliddern oder den Sturz aus-, -in-, -durch-, -über-, - (unter fehlt glaub ich noch) rollendiverser Limousine. Ein bißchen inhaltsegales Köfferchen, den hat mal (so schnell wer warum woher kriegt man das gar nicht mit, nicht mal das Drehbuch), - ein bißchen Mossad drein-, ein bißchen „Agency“ (das klingt vertraut wie „Onkel Klausi“) drüber - , (irgendwie) steckt auch noch (wieso & auf welche Motivation hin eigentlich) die örtliche Sekuridad – Dorfstadtpolizei mit drin dran – wer will das eigentlich wissen? und wieso (nur)?- kommt es hier doch einzig darauf an, das die Fetzen fliegen (dürfen, sollen, müssen, & tun , taten, &) allezeit werden. Wer so richtig auf hirnverbranntes zusammenhangloses Metzel und Krakeel‘n steht, Hauptsache bunt, schnell, und schnurz : mit ‘ner Menge PS unter der Haube (des Oberarms- oder schenkels-, und Gasgebe-GroßenOnkels, (besonders der Weaver‘ ihr'n), s.o.), - der - ist hier genau richtig falsch.
Ein Vorteil: man braucht höchstens das vom Auto(r)-Regisseur angemahnte Gedächtnis, um den ganzen Film komplett – instantan bereits wieder unmerklich vergessen zu haben, bevor der Abspann ausgescrollt ist. Schade um eins: das Altersandenken von Sigourny Dabbelju-Bruce, die sich solchen
Schund
nun wirklich nicht an-verdient hätten, sondern Autos zur Not auch ganz anders zusammenkrachen lassen könnendürfen,- wenn‘s denn sein muß und der anspruchsloseste Zugaffer (geben wir’s zu! steckt' in jedem von uns! sind wir nicht alle ein bißchen bluna-?) - verlangt. - Man könnte doch auch auf INTELLIGENTE – nicht ganz so dreiste Weise – ausreichend flach sein! –Sah ich doch letztens „Operation Peacemaker“,- mit Clooney + Kidman: S O vaterlandsunkritisch wird das gemacht,- genügend dummschlau überflüssig zugleich sein. Es muß doch nicht gleich peinlich werden, wenn mal die Fetzen fliegen, und der Zuschauer in Feierlaunencrash ist! - So eine Vergeudung. Die Hauptrolle hätte hier eigentlich einen Ashton Kutcher zieren und gebühren sollen.

Nun ja. Wenn wir das Nadelöhr schon haben,- wo nehmen wir dann die ganzen genügenden Kamele her?- ergo: es muß mehrere von ihnen geben, wenn ausdrücklich davon die Rede ist. Schön. Hier haben wir gleich zwei, eng Benachb(einbeha)arte. Neben dem Jungdarsteller darf ausdrücklich auch der Regiebeflissene zeigen,- wie er keinesfalls, nicht mal ansatzweise, je hindurchzuzwängen sich in irgendeiner Lage wäre. Wirklich für die ganz Dummen unter uns (zum Kotzen). Viel Vergnügen.

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Ralf In

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Bewertung2.0Ärgerlich

Kann mansich schenken! Bin froh, nicht dafür im Kino gewesen zu sein! Das "Staraufgebot" tröstet nicht über einen schlechten Film ohne richtige Handlung hinweg! Ohne sinn und Verstand!

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brigerbaerger

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Bewertung4.0Uninteressant

Irgendwie hatte ich von dem Film bis gestern noch gar nichts gehört. Da der Weihnachtsmann anscheinend diese Bildungslücke stopfen wollte, lag dieser Film unter dem Weihnachtsbaum. Natürlich freut es den geneigten Action-Fan immer wieder wenn Bruce Willis mitspielt, vor allem an Weihnachten wird ja immer mal gern langsamer gestorben. Also auch diesbezüglich kann ich Master Ho-ho-ho immer noch die volle Punktzahl geben. Machen wir nun einen kleinen Sprung ans Ende des Films und es wird schlagartig klar, warum ich diesen Bruce-Willis-Film nicht kannte: er ist völlig belanglos. Der Film ist vergessen, noch bevor... ach schei... ich hab's vergessen. Es könnte sogar sein, dass ich ihn bereits gesehen habe.... Schade das Sigourney Weaver und Bruce Willis, die ich eigentlich sehr schätze und immer mal gern sehe, sich für so etwas vor die Kamera stellen. Aber wir sind alle nicht ohne Fehler und Weihnachten ist ja das Fest der Liebe und des Vergebens. Aber, dass wir uns richtig verstehen: der Film ist nicht schlecht. Er spuhlt einfach eine x-Mal gesehene Story ab, solid, mit etwas Action, aber absolut vorsehbar und ohne originell zu sein. Am Ende des Films steht man auf, stellt den Player aus und hofft, dass die morgigenen Sonnenstrahlen nicht zu kalt für einen hirndurchlüftenden Spaziergang sind...

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JoeKramer

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Bewertung3.5Schwach

Schlechteste Kamera seit langem. Die Story ist 08/15 hingekleckst und voller Lücken und Logikfehler. Bruce Willis wollte nur den Gratisurlaub in Spanien abgreifen und ist nach 3 Szenen schon wieder verschwunden. Wieso die Waver sich für solch eine gequirlte Schei*** hergibt ist mir absolut unklar.

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BlueEyedDevil80

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Bewertung5.5Geht so

Nach recht spannendem Anfang und dem verfrühten Abgang von Bruce Willis pegelt sich der Film im 08/15-Action-Thriller-Genre ein. Zwischendurchunterhaltung ohne Überraschungen und Wendungen.

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StarFan

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Bewertung5.0Geht so

von mir nur ne 5, weil man sich im halben Film nicht auskennt und Bruce schon am Anfang abkratzt!

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doenef

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Bewertung5.5Geht so

Um Ernsthaftigkeit bemühter Thriller, der sich allerdings leider arg in übertriebenen Unwahrscheinlichkeiten verliert

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Violent Fiffy

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Bewertung4.5Uninteressant

- Ein Hauch von Spoiler -

Ein klassischer Fließband-Action-Thriller, der seinen Schwerpunkt auf die Action setzt, daher durchgehend Tempo hält und früh Fahrt aufnimmt. Für seichte Nebenunterhaltung ein durchaus akzeptables Konzept. Oberflächlich betrachtet geben die Darsteller der Protagonisten gerade noch ein ausreichend stimmungsvolles Äußeres ab.
Bei der lieblos erzählten Story zwickt es dann doch wieder unangenehm und durchgehend.
Das Problem ist nicht, dass man sie schon so oft gesehen hat, sondern dass sie einfach schemaartig, Punkt für Punkt runtergebetet wird. Da fehlt wenigstens der Versuch, eine oft gesehene Story auf die eigene Art nochmal zu erzählen.
Der andere Punkt, der mich gestört hat waren die vielen "Mini-Logiklöcher" beim Feinschliff in den Action-Szenen.
Ja, is' richtig, Actionfilme wollen nicht toprealistisch sein.
Zu blödsinnig sollte es für einen Film, der keine Überspitzung oder Parodie sein will dann aber auch nicht sein.
Dagegen kürzt sich das Charisma weg.
Der Film versucht über seine B-Klasse durch gekünstelte Action-Dramaturgie hinauszuwachsen und an einigen Stellen gelingt das sogar ein bisschen aber in des Pudels Kern bleiben einfach zuviele Szenen, die unüberzeugend/unharmonisch aufeinander aufbauen und stattdessen durch Fließband-Action-Gefuchtel überzeugen wollen.
Die Dialoge schließen sich da zu oft und deswegen störend an. Viel verbaler Output ist ebenfalls Schema F, wird runtergebetet und enthält keine eigenen Ansätze, Bekanntes nochmal mit eigener Note zu verwursten.
Das merkt man u.a. auch daran, dass hier und da ein kleines Paradoxon am Wegesrand wächst, wenn der Schema-F-Spruch gerade irgendwie nicht so recht passen will.
Und beleidigt war ich über die durchschimmernde Strategie, Zuschauer zu ködern, indem man einen Film mit Bruce Willis anbietet, der letztendlich aber nur ein paar wenige Raspel von Bruce Willis enthält.
Angelockte Bruce-Willis-Fans sollten direkt das Bündel schultern und weiterziehen denn die Enttäuschung ist hier aufgrund des ziemlich kurzen Kurzbesuchs eigentlich fast vorprogrammiert.
Soviel zum Gemecker, wonach es sich wahrscheinlich liest als sei der Film komplett scheisse.
Für einen Vertreter seiner B-Kaste ist er durchaus irgendwie noch unterhaltsam und das Tempo rettet auch über einiges des obigen Gejammers hinweg.
Kramt man aber im Feinschliff herum oder hat man einen zu großen Faible für Kohärenz, fühlt man sich schnell wie der Nüchterne unter Besoffenen.
Wenn man eingeladen wird, in guter Gesellschaft ist und auch noch ein bisschen Futter hingelegt bekommt, gehts etwas geschmeidiger. :)

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Kinogandalf

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Bewertung6.5Ganz gut

solide, guter aktionfilm, weaver spielt gut...

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