The Color of Magic - Die Reise des Zauberers

The Colour of Magic (2008), GB
Laufzeit 180 Minuten, FSK 12, Fantasyfilm, Drama

6.1 Kritiker
10 Bewertungen
Skala 0 bis 10
6.8 Community
464 Bewertungen
16 Kommentare
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von Vadim Jean, mit Roger Ashton-Griffiths und Sean Astin

Bei diesem Film handelt es sich nach “Hogfather” um die zweite Verfilmung eines Buchs aus Terry Pratchetts Scheibenwelt. Im Großen und Ganzen ist die Handlung den beiden Büchern “Die Farben der Magie” und “Das Licht der Phantasie” entnommen. Der angehende Zauberer Rincewind wurde nach 40 Jahren, in denen er keinen einzigen Zauberspruch gelernt hatte, von der Unsichtbaren Universität ausgeschlossen. Der Grund hierfür liegt auf der Hand: Er hat Octavo, einen der mächtigsten Zaubersprüche aller Zeiten, in seinem Kopf, und andere Zaubersprüche haben Angst davor, neben diesem mächtigen Rivalen im selben Hirn zu existieren. Also muß Rincewind sich seine Brötchen als Fremdenführer verdienen. Sein erster Kunde ist ein Versicherungsvertreter namens Twoflower, dessen Gepäck sich seltsamerweise auf eigenen Füßen fortbewegen kann.

In einer geheimnisvollen Dimension, der Scheibenwelt, die – getragen von vier Elefanten, die auf dem Rücken einer Schildkröte stehen – durchs Universum gleitet, erinnert eine sagenhafte Märchenwelt an eine mittelalterliche Gesellschaft unserer Welt, doch sie hat ihre ganz eigenen Gesetze, eines davon ist die Magie. Und mit Magie hat es einer ganz besonders am Hut: Der erfolglose, tölpelhafte Rincewind, der wegen totaler Unfähigkeit aus der unsichtbaren Universität der Zauberer hinausgeschmissen wurde. Der vollbärtige und rund 125 Pfund schwere Rincewind wird unfreiwillig zum Reiseführer des ersten Scheibenwelt-Touristen Zweiblum und seiner intelligenten Holztruhe. Der dickliche, unbeholfene Urlauber Zweiblum tappt auf der Suche nach Abenteuern von einer Gefahr in die nächste und bringt Rincewind ein ums andere Mal zur Verzweiflung. So kämpfen sie gegen Zauberer, entkommen Druiden und reiten auf Drachen. Zumal der ehrgeizige Zauberer Trymon die Reihen der Zauberer nach Belieben lichtet, um sich selbst zum Anführer der ‘Unsichtbaren Universität’ aufzuschwingen. Der machtbesessene Magier will auch Rincewind fangen lassen, um so in den Besitz des achten großen Spruchs zu gelangen. Währenddessen sorgt das ungleiche Paar Zweiblum und Rincewind weiterhin überall für Chaos: Die Hauptstadt Ankh Morpok geht in Flammen auf, das mächtige Zauberbuch Oktav scheint außer Kontrolle, ein seltsamer roter Stern erscheint am Himmel und schließlich werden die beiden auch noch über den Rand der Scheibenwelt geworfen. Wird es Rincewind gelingen, seinen größten Feind Trymon zu besiegen und die Scheibenwelt vor der Zerstörung zu retten?


Cast & Crew


Kritiken (2) — Film: The Color of Magic - Die Reise des Zauberers

HerrLehmann: Das Manifest

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2.5Ärgerlich

Nach dem wirklich schönen Hogfather leider eine völlig missglückte Pratchett-Adaption. Aus der ohnehin schon schwachen, weil "nur lustigen", substanzlosen Vorlage wird hier reiner Slapstick auf Bully-Niveau. Die eigentlich ordentliche Besetzung over-acted sich durch den Film, der Wortwitz, den Pratchett auch in frühen Romanen schon zeigt, weicht abgenutztem Klamauk. Hoffentlich geht es mit Going Postal, immerhin einer der besten Discworld-Romane, wieder aufwärts.

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Stryke: inderzange.de

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7.5Sehenswert

Auch für unkundige Pratchett-Neulinge und Fantasy-Freunde durchaus zu empfehlen. Machen einfach Spass die Filme und sind allemal besser als Schwerter des Königs und ähnlichem verschandelten HdR-Abklatsch, auch wenn inhaltlich wohl Fehler bestehen und allgemein die Aufmachung nicht mit den großen Filmen mithalten kann.

Kritik im Original Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten


Kommentare (14) — Film: The Color of Magic - Die Reise des Zauberers

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Firin

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Bewertung9.0Herausragend

Ein für eine Verfilmung viel zu umfangreiches Buch ist hier super umgesetzt wurden... alles wichtige ist dabei und besonders toll finde ich Conan den Barbar besetzt. Da schmeiß ich mich jedes Mal von neuem weg vor lachen...

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Tachitalili

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Bewertung2.0Ärgerlich

"Nein, nein, nein, nein, nein, tut es nicht!" :-( möchte man schreien...
Bin grosser Terry Pratchett- Fan und behaupte mal: seine Romane sind so gut wie unverfilmbar! Terry Pratchetts Bücher leben gerade von der Verwirrung des Lesers durch die Parallelen zum Heute (Hä? Um welche Zeit geht es hier?), aber etwas Zeigbares wird nun mal festgelegt und kann nicht sowohl altmodisch als auch futuristisch sein.

Höchstens mit special Effects + Peter Jackson + Jemand der Pratchetts Humor versteht
könnte ich mir vorstellen, dass es was werden würde.

Aber hier: daneben. Einen super Roman nehmen und dann etwas, was nach B-Trash aussieht draus machen- ich rauf mir die Haare... Und auch die Schauspieler sind grausam. Ironisch-Intelligent wird hier zum abstrus-dümmlich gemacht.
Neee...:-(

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ChandlerC

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Bewertung7.5Sehenswert

Color auf Magic ist nicht nur eine der besseren TV-Filme, als auch besser als so manche Kinofilme. Die Umsetzung als 2-Teiler tut dem Film durchaus gut. Denn da es die Verfilmung der ersten beiden Scheibenwelt-Romane ist, wäre es schwer gewesen, dass auch noch in nur 2 Stunden so gut rüber zu bringen. Zwar fehlen auch so ein paar Sachen, auch die im Buch großartige Szene im Tempel von Bel-Schamharoth, doch vieles und das wichtigste vor allem ist vorhanden.
Die Darstellungen aller ist dabei grundsätzlich sehr gelungen und auch die Ausstattung, gerade für einen TV-Film sehr überzeugend. Auch der Humor ist gut, wenn auch nicht ganz so schön sarkastisch wie in der Vorlage.
Noch etwas kritisieren muss ich aber die Darstellung von Rincewind. An sich ist er hier durchaus witzig und passen in der Geschichte, als alter, klappriger und ziemlich ängstlicher Möchtegern-Magier. Im Buch ist er jedoch alles andere als das. Jung, athletisch und bei weitem nicht so ängstlich. Wie gesagt, auch so wirkt der Film, doch mit etwas mehr Treue zu den Romanen hätte es hier sogar noch besser werden können.

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sebsch2002

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Bewertung5.5Geht so

Es ist leider nicht wirklich gelungen, den Humor der Romanvorlage korrekt einzufangen. Der klamaukige Altherren-Komiker David Jason ist für mich ein Totalausfall, Sean Astin bleibt blass wie in den meisten seiner Filme. Curry und Irons treiben ihre Rollen zu sehr auf die Spitze, was wohl der Skurrilität des Originals Rechnung tragen soll, aber letztlich zu aufgesetzt wirkt. Insgesamt scheitert der Film darin, die detaillierten Figuren der Scheibenwelt auf die Leinwand zu transportieren, auch wenn sich die Geschichte sehr stark am Original orientiert. So bleibt lediglich eine bemühte, aber größtenteils müde britische TV-Komödie, die der Vorlage nicht gerecht wird.

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Bandrix

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Bewertung6.0Ganz gut

Eins vorneweg: Ich habe das Buch nicht gelesen und kann nur insofern vergleichen wie es mir von Bekannten erzählt wurde die den Film gesehen und das Buch gelesen haben.
„Colour of Magic“ ist mit Sicherheit besser als das meiste, dass in letzter Zeit über den Bildschirm keuchte und fleuchte.
Der Film läuft beinahe über vor interessanten und verrückten Ideen, manchmal hat man aber das Gefühl, dass er sich damit etwas übernimmt. Ich will jetzt auch gar nicht näher auf die Story eingehen, denn Spoiler wären garantiert.
Wohl das größte Steckenpferd des Filmes ist das Schauspielgespann. Tim Curry als fieser Zauberer mit zu viel Ehrgeiz merkt man seine Spielfreude zu jeder Sekunde an und Sean Bean als erster Tourist der Scheibenwelt passt perfekt zu seiner Rolle.
Auch die vielen Nebenrollen sind hervorragend besetzt, ich erinnere nur an Jeremy Irons, Brian Cox und Christopher Lee als der Tod, oder besser gesagt seine Stimme.
Doch der eigentliche Star des Filmes ist die Truhe von Bean, sie spielt einfach sehr überzeugend und auch urkomisch.
Wie jedoch schon gesagt hatte ich oft das Gefühl, dass viel zu viel versucht aber wenig wirklich zu Ende gedacht wurde. Man hat hier eine Fülle an skurillen Einfällen gegeben, doch das alles in einem Film (auch wenn dieser 3 Stunden dauert) unterbringen zu wollen ist ein bisschen zu viel gewollt.
Zudem sind die Effekte oftmals leider sehr schlecht, was den Spaß an der Sache hin und wieder mindert.
Außerdem hätten einige Slapstickpassagen viel sarkastischer und weniger kindgerecht werden können, dann wäre meine Wertung um einiges höher ausgefallen.
Fazit: Ich will die Truhe!

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Kiba

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Jeeetzt muss ich dich aber mal berichtigen. "Sean Bean als erster Tourist der Scheibenwelt " Sean Astin, mein Lieber! Sean Bean ist der, der im ersten Herr der Ringe Teil stirbt, das ist Boromir. Sean Astin spielt Sam! Das darf man einfach nicht verwechseln :D
Du beschreibst den Film toll, aber ich werde ihn mir nie ansehen, da ich die beiden Bücher unheimlich liebe.


Bandrix

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Dir entgeht aber auch nichts! ;) Tja, du weißt ja, der Fehler passiert mir öfter.
Trotzdem danke :)


dragon1974

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Gut gemachter TV- Film. Das Geblödel hätte man noch eine Spur sarkastischer machen können.
Aber ansonsten hat es sich wirklich gelohnt, diese relativ gelungene Umsetzung der Scheibenwelt- Saga anzuschauen.

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HonkHaenk

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Bewertung5.0Geht so

Die Scheibenwelt-Romane zu verfilmen ist mit Sicherheit nicht einfach. Der Versuch mit 'Hogfather' ist meiner Meinung nach ein wenig besser gelungen, aber genau wie diesem fehlt es 'The Color of Magic' an Tempo und Einfallsreichtum.

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Venator89

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Bewertung9.5Herausragend

Habe die Bücher nicht gelesen, deshalb kann ich keinen Vergleich ziehen (falls es einen gibt)

Ich finde den Film sehr gelungen. Klar sind die Special Effects nicht Hollywood-Kino Niveau, aber mir persönlich hat das nichts ausgemacht.

Zum einen ist die Story des Film sehr schön und Fantasyreich, sodass man sich in einer fantastischen Welt wiederfindet. Zum anderen aber werden auch neuartige Elemente (der Touri) eingeführt, was das Fantasy Spektakel etwas auflockert und dadurch das ganze noch lustiger wird.
Diese lockere und lustige Geschichtenerzählung wird unterstützt von den guten Schauspielern und dem sehr schönen Score.

Fazit: Wundervoll :)

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Sanylein

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Bewertung3.5Schwach

Nur eine interessante Stelle ,sonst stinklangweilig ...

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Grohacke

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Bewertung4.0Uninteressant

Nein, sorry, leider funktioniert es wohl nicht von Terry Pratchett oder auch Douglas Adams irgendwas umzusetzen außer den Slapstickanteilen. Die Scheibenweltromane sind so wunderbar intelligent, wenn es an die Unterschiede zwischen Hexen und Zauberern geht oder wenn in "Thief of Time" das Wesen der Zeit auf das komischste zerlegt wird. In "Die reise des Zauberers" sehe ich nur viel Geblödel und wenig, wenig von den mnachmal gar nicht so untiefen Hintergründen. Schade, hatte mich gefreut, dass der heute im TV läuft. Aber nachdem er erst 2008 in GB gemacht wurde und 2009 schon im deutschen TV zu sehen ist, war's ja fast klar.
Es sei denn, es liegt wie viel zu of an der deutschen Synchronisierung. Das wäre leider möglich.

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G.a.G Spencer

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Bewertung9.5Herausragend

Großartige verfilmung der Scheibenwelt-Romane !

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DerFieseFriese

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Hat mir gefallen. Klar sieht man dem Film an das er eine TV - Produktion ist, aber, wie bereits oben geschrieben, für Fans der Scheibenwelt auf jeden Fall sehenswert

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alanger

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Bewertung7.5Sehenswert

für freunde der scheibenwelt natürlich eine gute nachricht: der zweite film nach vorlage(n) von terry pratchett ist da. die verfilmung ist, wie auch schon 'hogfather', durchaus liebevoll gemacht und gut besetzt. das es sich aber um eine tv-produktion handelt ist (bei den tricks beispielsweise) nicht zu übersehen.
trotzdem kann ich ihn als pratchett-fan empfehlen.
bei nicht scheibenweltanhängern bin ich mir ob der wirkung nicht so sicher.

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Nith

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

Ein super Cooler film.
"Was grinst du so?" ICH KANN EINFACH NICHT ANDERS Rincwind zu Tod als er über einem Rudel Wölfe an einem Ast hängt

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