Die Gräfin

The Countess (2009), FR/DE
Laufzeit 100 Minuten, FSK 12, Historienfilm, Drama, Kinostart 25.06.2009

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5.6 Kritiker
13 Bewertungen
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von Julie Delpy, mit Julie Delpy und Daniel Brühl

Europa zu Beginn des 17. Jahrhunderts: Gräfin Erzebet Bathory (Julie Delpy) gilt als mächtigste Frau im Land – schön, intelligent und nicht bereit, zu akzeptieren, dass Männer in dieser Welt die Regeln nach Belieben manipulieren. Auf einem Fest lernt sie den weitaus jüngeren Istvan (Daniel Brühl) kennen. Leidenschaftlich verlieben sich die beiden ineinander. Doch ihr Glück ist nur von kurzer Dauer: Istvans Vater Graf Thurzo (William Hurt) zwingt seinen Sohn, den Kontakt zu Erzebet abzubrechen und beginnt ein intrigantes Spiel. Sein Plan geht auf: Erzebet vermutet eine Zurückweisung aufgrund des hohen Altersunterschiedes und erliegt, getrieben von Sehnsucht und Enttäuschung, der bizarren Idee, das Blut jungfräulicher Mädchen verhelfe ihr zu ewiger Jugend und Schönheit. Immer mehr junge Frauen werden daraufhin auf ihr Schloss gebracht. Erzebets wahnhaftes Verhalten steigert sich zusehends. Zu spät erkennt sie, dass sie das Opfer politischer Intrigen und Machtkämpfe wurde, an deren Spitze der Vater ihres Geliebten steht…

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Cast & Crew


Kritiken (8) — Film: Die Gräfin

Elisabeth Maurer

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7.5Sehenswert

....Am Ende, als Strafe für ihre Vergehen für immer in ihrer Kammer eingemauert, wird klar, daß diese Erzsébet eben schon früh den Glauben an diese höhere Macht verloren hat. Sie hat zeit ihres Lebens immer nur Tod und Verwesung um sich herum gesehen. Einziger Anker war Istvan, doch als dieser sich angeblich von ihr wandte, konnte sie den sie umgebenden Verfall und die Auflösung, in der ihre Welt anscheinend begriffen war, nicht mehr ertragen und begründete ihre eigene, grausame Heilslehre....

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Marcus Wessel: Deadline, blairwitch.de, pr... Marcus Wessel: Deadline, blairwitch.de, pr...

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4.5Uninteressant

Die Gräfin ist weniger Thriller denn ein differenziertes Charakterstück vor historischer Kulisse, bei dem Erzebets Taten entgegen mancher Erwartungen nicht im Vordergrund stehen. Dass Delpy die grausamen Exzesse nur andeutet und dabei weit weniger explizit als Eli Roth wird, ist hingegen keine Überraschung. Schließlich versteht sich ihr Film nicht als schmuddelige Genre-Produktion. Den Mangel an Suspense und Gore kann das französische Multitalent allerdings nur bedingt mit einer interessanten Geschichte ausgleichen. Die folgenschweren Liebesverwicklungen im Hause Barthory mit ihren sorgsam gesponnenen Intrigen bewegen sich auf dem Niveau eines eher altbackenen Period Piece. Die Person Erzebet Bathorys mitsamt ihrer unfassbaren Taten erklären zu wollen ist ein hehrer Anspruch, an dem Delpy letztlich scheitert. Dass sie sich dieser im Grunde schwachen und einsamen Frau nur mit dem nüchternen Blick eines interessierten Therapeuten nähert, macht aus ihrem Film eine leidenschaftslose und – man mag es in Anbetracht der Geschichte kaum glauben – blutleere Angelegenheit.

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fko: filmsprung.ch fko: filmsprung.ch

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6.5Ganz gut

«The Countess» ist ein atmosphärisch verführendes, inhaltlich aber nicht immer ganz überzeugendes Liebesdrama.

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Batzman: moviepilot / Fünf Filmfreunde

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6.0Ganz gut

Julie Delpys zweite Regiearbeit hat viele gute Ansätze und weiß, in etlichen Szenen durchaus zu gefallen. Kein opulenter Kostümschinken, stilistisch zwischen einem Look pythonesker Schmodderigkeit und glanzvollem Museumsbesuch, verhindern der vielschichtige Ansatz des Drehbuchs und einige ausufernd-kitschige Dialoge aber viel Spannung, die eine eindeutigere Interpretation der wahren Geschichte der “blutigen Gräfin” angeboten hätte.

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alexandra seitz: Berliner Zeitung, tip, ray ... alexandra seitz: Berliner Zeitung, tip, ray ...

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6.0Ganz gut

Doch leider bleibt THE COUNTESS, Julie Delpys filmischer Versuch, möglichst viele Facetten dieser Geschichte darzustellen – man verzeihe den Kalauer –, eine blutleere Angelegenheit. Seltsam distanziert, manchmal fast steif wirken Inszenierung und Schauspiel, gerade so, als ob das Bemühen, die Báthory den Ritualen des Exploitation-Kinos zu entreißen, in allgemeiner kreativer Lähmung resultierte. Besonders verheerend wirkt sich in dem Zusammenhang aus, dass zwischen Delpy in der Titelrolle und Daniel Brühl in der ihres jugendlichen Liebhabers Istvan Thurzo nicht ein einziger Funke fliegt. Mit der nicht stattfindenden, wahnsinnigen Liebe schwindet auch der Glaube an den Jugendwahn, der von Erzsébet Besitz ergriffen haben soll. Was bleibt ist eine befremdliche Frau, die befremdliche Dinge tut. Und das wussten wir bereits.

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Jörg von Grass: filminformer.de; stadtmagaz...

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5.0Geht so

...Allerdings merkt man dem Film an, das Frau Delpy offensichtlich einen etwas anderen Film im Sinn hatte, als die Produzenten. Offensichtlich hätte sie noch mehr Splatter-Szenen reingepackt. Aber auch so ist der Film schon eine recht blutige Angelegenheit. Da der Film nun aber plötzlich eine FSK 12 Freigabe hat und um einiges kürzer...

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Philipp Bühler: Berliner Zeitung, fluter Philipp Bühler: Berliner Zeitung, fluter

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7.5Sehenswert

Schönheitswahn, die Angst vor dem Alter, politische Intrigen, der Kampf gegen weibliche Macht – Delpy lässt in einer vornehm theatralischen Inszenierung alle Versionen anklingen, belässt der Gräfin aber das Geheimnis. Wunderbar offen bleibt auch, wie ernst ihr das historische Schauermärchen wirklich ist. Nicht nur als Schauspielerin, auch als Regisseurin merkt man ihr den Spaß am Filmemachen an wie wenigen. Bemängeln ließe sich an ihrer zweiten Regiearbeit nur, dass nicht alle Mitspieler richtig mitziehen. Sebastian Blomberg als sadomasochistischer Liebhaber, Daniel Brühl als enttäuschende große Liebe – die Männer können ihr nicht das Wasser reichen, geschweige denn einen Kelch voll Blut!

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J. Buttgereit: epd-Film, TIP Berlin, ray, ...

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4.0Uninteressant

Auf der Pressekonferenz der diesjährigen Berlinale präsentierte sich Julie Delpy äußerst sympathisch und durchaus selbstkritisch, gab beispielsweise zu, bei den Dreharbeiten mit ihrer Doppelrolle als Hauptdarstellerin und Regisseurin überfordert gewesen zu sein. Und tatsächlich wirken alle ihre Protagonisten etwas verloren. Oft wirkt der Film unbeholfen, wie eine üppig ausgestattete und zu gut besetzte Seifenoper und nicht wie der kluge kleine Horrorfilm mit deutlich feministischem Ansatz, den man erhoffen wollte.
Zwar finden sich ihrem Film Reflexionen zur Rolle der Frau und zum aktuellen Jugendwahn, doch Delpy fehlt der Mut zur Exploitation, zur großen Geste und zu drastischeren Übertreibungen. "Die Gräfin" will bestimmt kein derber Horrorfilm sein, aber Genrefans werden sich naturgemäß von dem Stoff angesprochen fühlen und Delpy gnadenlos an Darstellerinnen wie Ingrid Pitt aus der 1970 entstandenen Hammer-Produktion "Comtesse des Grauens" messen. Die Französin wirkt da­ne­ben in ihrem harmlosen Werk wie eine schüchterne, graue Maus.

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Kommentare (17) — Film: Die Gräfin

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Schlegel

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Bewertung7.5Sehenswert

Ziemlich grausam und morbid für FSK 12, muss ja auch mal gesagt werden. Der Ansatz, die Schauergeschichte als Emanzipationsgeschichte (einer gescheiterten Emanzipation) zu erzählen, ist gewagt, funktioniert aber ganz gut. Letzte Zweifel, ob es sich tatsächlich so zugetragen hat, bleiben bestehen, dank des unsicheren VO-Kommentars. Kleine Längen können nicht verhehlen, dass von Julie Delpy noch Grosses zu erwarten ist.

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AnnFlow

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Bewertung6.5Ganz gut

Daniel Brühl nervt in seiner Rolle.
Ansonsten ein gut gemachter solider Film, der sich bemüht, nicht überzogen blutrünstig und grausig zu sein.
Sehenswert...

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stuforcedyou

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Bewertung6.0Ganz gut

Die Geschichte der Erzsébet Báthory gilt als schaurige Legende, die vom Horrorgenre zuletzt in einer abartig-blutigen Szene in "Hostel 2" wieder aufgegriffen wurde. Um Schocks, Blut und Ekel geht es Hauptdarstellerin und Regisseur Julie Delpy aber nicht. Ihr Film erzählt fast nüchtern und (zu) trocken von der Gräfin Báthory, die durch ihre Macht und ihre Selbstzweifel immer mehr zum Monster wird. Der Film zeigt aber auch, dass dieses innere Monster der Gräfin bereits seit ihrer Geburt von der strengen und kalten Adelswelt antrainiert wurde. Báthorys Wandel von der emotionslosen Adeligen hin zum menschlichen Monstrum geschieht also nicht sonderlich beachtlich, aber er wurde sehenswert auf Film gebannt. Wenn "Die Gräfin" aber endgültig dem Wahn verfällt, das Jungfrauenblut sie verjüngt, wandelt sich der Film immer mehr und erreicht gegen Ende fast schon einen Horrorfilmstatus. Eine unnötige Wandlung die für Aufmerksamkeit aber nicht für die qualitative Erfüllung sorgt.

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meliT

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Bewertung7.0Sehenswert

Anfangs hatte ich bei einem deutsch-französischen Film nicht so hohe Erwartungen. Aber diese wurden übertroffen- richtig guter Film.

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Nevenka

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Ich bin davon begeistert wie vielgesichtig das Thema Macht hier dargestellt wird. So viel ansprechenden Tiefgang hinter den "schönen Kostümen" hätte ich niemals erwartet.

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spanky

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Bewertung7.0Sehenswert

Ein Film, wie ihn nur eine Frau machen kann, oder vielleicht noch Oscar Wilde. Julie Delpys Versuch über die Eitelkeit ist wunderbar zurückgenommen und unaufdringlich und doch eindrücklich und bildstark. Ihr gelingt ein spannender Historien-Krimi, der die Besessenheit und ihre verschiedensten Ausprägungen zum Inhalt hat. Lobenswert dabei der deutsche Cast, vor allem der unheimliche Sebastian Blomberg.

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Tuvok

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Es ist schon lange her wo ich mir dachte, dass endlich die Geschichte der größten Massenmörderin verfilmt werden sollte, und nun haben meine Gedanken einen positiven Einfluss gehabt und mein nicht gedachter Brief an Daniel Brühl hat ihn wohl gedanklich beeinflusst seinen Freund William Hurt und July Delpy anzurufen und den Film über die Frau Bathory zu machen.

Frau Bathory, die Blutgräfin wurde sie später genannt, 600 Mädchen soll sie getötet haben in Ihrem Blut gebadet haben, was man natürlich nicht sah, soll von 1560 – 1614 gelebt haben und gleich vorweg, July Delpy passt hervorragend, die sieht auch so aus wie ne 40 – 45 Jährige und spielt Ihre Rolle wirklich mit guter Böser Überzeugung.

Fakt, Legende und Erfindung sind es, die aus der Frau einen Mythos gemacht haben, der sogar eine Heavy Metal Gruppe beeinflusst hat, sich so zu nennen. Die Gruppe Bathory die aus Schweden kommt ist so was wie ein Begründer des Viking bzw. Pagan Metal, 2 Untergruppen die mir nicht immer gefallen. Vor allem diese Gruppe hier nicht. Die Gruppe gab es bis 2004, denn dann starb der Leadsänger der Gruppe.

Ich persönlich mag keinen Thrash und Black Metal, so kann ich auch über die Gruppe nicht viel erzählen, außer das sie in hässlichen dämonischen Gewändern auftraten und Musik spielten die alles andere als melodisch ist.

Zurück zum Film und zur Wahrheit. Also, Elisabeth Báthory, die später ja einen Grafen wider Willens geheiratet hat, hieß von da an später Elisabeth Nádasdy. Doch Ihre Bösartigkeit wurde dadurch noch schlimmer, und schon als Kind sieht man sie m Film einen Vogel töten ohne eine Regung zu spüren. Ihr Vater war Militär Oberst und Ihre Mutter hat was mit dem Polnischen König Verwandtschaftlich zu tun gehabt.

Während des Filmes dachte ich mir, he wieso ist die Alte so reich? Nun, seit Ihr Mann 1604 starb, er war im Film ein Kämpfer gegen die Türken, wie heute überall in Großstädten, da hat sie alles geerbt was er hatte. Tja, Sie besaß Lehen, Güter und Immobilien von Transsylvanien bis hinein nach Österreich, hauptsächlich aber in Nord-Ungarn, der heutigen Slowakei, auch die Burg Devin gehörte Ihr, von Ihrem Bruder da war ich heuer im Sommer mit dem Rad.

Der Habsburgerkönig Matthias II. hat dann den Prozess begonnen den man im Film am Ende sah. 4 Mädchen wurden dann mit Ihr verurteilt, die Ihr geholfen haben der grauslichen July Delpy, dass war 1611, da war sie dann unter Hausarrest, im Film hat sie William Hurt, der recht gut die Rolle ausgefüllt hat aber nicht österreichisch wirkte, eben verbannt, da wurde sie eingemauert und bekam nur zu Essen und zu trinken, wo sie aber aufs Klo ging weiß ich nicht. Der Film hat halt auch so seine Rätsel.

Doch was war mit der Thronfolge? Nun, Am 31. Juli 1614 machte Báthory ihr Testament, das eine gleichmäßige Aufteilung ihres Eigentums unter ihre Kinder vorsah und Paul als Stammhalter einsetzte. Am 18. August verhandelten Paul und Homonna um das Erbe. Báthory starb am 21. August in ihrer Zelle und wurde am 25. November in der Kirche zu Čachtice beigesetzt. Am 13. August 1615 starb ihre Tochter Anna kinderlos und fiel als Erbin aus, so dass sich Paul und Homonna am 9. März 1616 auf die Aufteilung des Erbes einigten.

Die eine Kuh die der Gräfin geholfen hat, hat ausgesagt dass sie 36 Mädchen umgebracht hat, eine andere spricht von 80 und ein nicht veröffentlichtest nicht so ganz wahres Tagebuch spricht von 650 Mädchen. Wieder eine andere Legende besagt dass sie einfach nur ne Lesbe war und einfach sexhungrig war nach hungrigen Mädchen und eigentlich so unschuldig verurteilt wurde die Arme.

So um 1984 hat ein bekannter Publizist, László Nagy, von einer Verschwörung geredet, dass ist heute auch noch oft ein Thema bei Historikern. Im Film sieht man ja dass sie einige Blutspritzer abbekam und merkte he da wird meine Haut jung und dass hat 1721 der Jesuit László Turóczi erfunden. 1817 kam die Legende von dem Folterexperiment der Eisernen Jungfrau auf, die im Film ein bisschen anders dargestellt wurde und dazu diente den Mädchen dass Blut auszusaugen Also da rannen sie aus und sie ist unten bei der Öffnung gestanden was man im Film nicht so deutlich sah wie mit Film „Hostel 2“ und hat sich vom Blut eben berieseln lassen dass im Film eher aussah wie Tomatenketchup.

Im Bereich der Vampire, Also bei den Legenden wird ja zwischen Ihrem Leben und der Geschichte von Bram Stoker zu Dracula eine Verbindung aufgebaut, Vielleicht war es eh so, die Frau hat Stoker zu dem Roman inspiriert.

Im Film sah man sehr viel was erschreckend und gut zugleich war oder interessant vor allem als die kleine Bathory schon Anzeichen legte dass sie eine Irre sein könnte. ERZEBET wird nach der Tradition ihres Adelsgeschlechts zu eiserner Härte erzogen, zu Fühl- und Rücksichtslosigkeit und Vielleicht war dass ein Grund das sie so eine Verrückte wurde, Na Ja im Film war sie ja in Daniel Brühl verliebt, was man noch verstehen kann, weil der Typ ja wirklich gut aussieht, in Wirklichkeit hat der Schauspieler eine Katalanische Mutter und spricht perfekt Katalanisch und Spanisch und er ist ein verdammt guter Schauspieler.

Was ja an dem Film so gut auch ist, July Delpy hat auch die Regie über, und sie wollte ja anfangs nicht die Rolle spielen hat sich aber dann doch dass überlegt und man merkt, dass diese Frau schon eine Menge an Autorenkino im früheren Leben gemeistert hat, sie war auch schon genügend oft im Filmen zu sehen, die Kritiker erfreuen lassen, und als Schauspielerin ist die Delpy wirklich was besonderes.

In Wahrheit ist die Delpy auch sehr gut drauf, sie mag kein Botox und findet dass Alter werden als was positives und völlig natürliches, dass ist es auch was Ihre natürliche Schönheit ausmacht. Und ursprünglich wollte ja Ethan Hawke mitspielen aber Daniel der ja July auch kennt, ja der bekam dann die Hauptrolle und über ihn kann ich nicht viel sagen er passt einfach wirkt mir aber ehrlich zu deutsch, und auch so die ganze Produktion die sicher einiges an Spannung hat, ist mir zu USA Mäßig, mir hätte ein rein ungarischer Film besser gefallen der dass Thema aufgegriffen hätte, mehr an Horror und Ekel wären gut gewesen in dem Film, ein bisschen vom Volk hätte ich gerne gesehen den Schmutz von Filmen wie „Das Parfum“ hat auch gefehlt, die Landschaften waren super, William Hurt als Vater von Daniel Brühl super, aber in dieser Rolle als Österreicher ne da ist man zu sehr vorprogrammiert auf Hurt, nein da hat er meiner Meinung nach in die Rolle nicht so gut gepasst.

Na Ja jedenfalls war er nicht so übel, denn William Hurt hat sich sogar eigens einen Akzent in der Aussprache zugelegt, um sich Daniel Brühl, der im Film seinen Sohn spielt, sprachlich anzunähern. Was mir noch fehlte, ist der Anteil Sex und Gewalt, Sado Maso kam ja in Ihrem Leben vor, im Film von so einem Verrückten, den Namen vergas ich. Ja mir hat dass ruhige schöne spannende gefehlt, irgendwie war der Film nicht perfekt aber auch nicht übel.

So gesehen als TV Produktion oder zu Hause im Patschenkino, fürs Kino war der Film nicht so gut aber empfehlenswert, Also 80 von 100 Punkten.

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jubilee

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Bewertung9.0Herausragend

Ein sehr faszinierender Film, Julie Delpy hat's drauf. Die Story ist spannend umgesetzt, nur Daniel Brühl nervt wie meistens doch ein wenig zu sehr - und absolut nicht nachvollziehen kann ich die Altersfreigabe ab 12... xD

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dragon1974

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Bewertung9.0Herausragend

Julie Delpy spielt alle Facetten die der Gräfin nachgesagt werden derart souverän, dass es fast schon beängstigend sein könnte. Die Atmosphäre des Films ist düster, melancholisch und kalt. Ganzt nach meinem Geschmack...

Was nicht so ganz nach meinem Geschmack war, ist die Altersfreigabe ab 12!!!!
Die FSK scheint zu ner Farce verkommen zu sein (Insbesondere wenn man bedenkt, dass 'Martyr' überhaupt auf dem deutschen Markt zugelassen wurde.)

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cinorbird

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Bewertung6.5Ganz gut

Wie kann man sich allen Ernstes als hochattraktive, blutjunge Dame von Welt in Daniel Brühl verlieben???
Wo man auch heutzutage im Kino hinschaut: Daniel ist schon da! Oder zumindest sein immergleiches Gesicht.
Mittlerweile ein Großschadensereignis par excellence.
Zum Film selbst: sehr morbide, wie die Liebe nun mal ist. Selbst tägliche Gesichtspflege mit Jungfrauenblut kann das bittere Ende der Gräfin nicht verhindern.

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Acry

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Bewertung7.5Sehenswert

Erstaunlich guter Film...vielleicht weil ich keine Erwartungen hatte...Naja, jedenfalls trifft diese Mischung aus Horror und Drama genau meinen Geschmack, auch wenn ich mich (wie schon andere hier) teilweise über die FSK 12 gewundert habe.
Julie Delpy spielt die Rolle der Gräfin sehr überzeugend, da sie sowohl streng, schick und majestätisch als auch heruntergekommen und völlig irre aussehen kann und man ihr beides abnimmt.
Setting und Atmosphäre sind auch ganz gut gelungen, wobei es für mich natürlich nie düster genug sein kann.
Wirklich kritisieren kann ich eigentlich nur Daniel Brühl. Er zog seine Szenen des öfteren unfreiwillig fast ins Lächerliche, da er in seinem Kostüm einfach unglaubwürdig aussah.

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JimiHendrix

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Bewertung7.5Sehenswert

Ich bin nur in diesen Film gegangen, weil ein anderer Kinofilm ausverkauft war und wurde positiv überrascht.

Julie Delpy spielt die grausame und jugendbesessene Gräfin Bartory wirklich sehr überzeugend und authentisch.
Man kann jede Handlung von ihr gut nachvollziehen und sie füllt den Film mit ihrem Herzblut, wenn es auch teilweise nicht ihr eigenes Blut war, sondern das von jungfräulichen Mädchen.
Delpys Mimik war fantastisch auf die jeweilige Stimmung angepasst und wirkte sehr variabel. Sie mimte die verliebt Glückliche genauso fantastisch wie die eiskalt Mordende.

Mich wunderte etwas die FSK-Freigabe ab 12 Jahren, weil es manchmal wirklich hoch her ging. Generell überraschte mich die Brutalität des Streifens, weil ich das von Filmen mit deutscher Produktionsbeteiligung nicht so sehr gewohnt bin.

Die Landschaftsaufnahmen und die mittelalterliche Atmosphäre wirkten wundervoll wohltuhend auf mein cineastisches Auge. Grade die Aufmachung schaffte eine konstant düstere und bedrohliche Stimmung, die sich immer mehr verdichtete, je länger der Film andauerte.

Mein kleiner Minuspunkt geht an den deutschen "Wunderknaben" Daniel Brühl, der mir etwas fehlbesetzt vorkam. Es wirkte etwas unglaubwürdig, dass sich die mächtige und dominatnte Gräfin in den Milchbubi verlieben könnte.

Sonst aber doch ein gelungenes Werk über die unheimliche Geschichte über die ungariasche Gräfin.

"...wie lange muss ich das noch aushalten?-So lange bis du leer bist."

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Punk

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Ich bin gespannt, das July Delpy neben Hauptrolle auch Regie geführt hat, wusste ich bis vor ein paar Tagen nicht. Daher bin ich noch gespannter als vorher!

***************

So, hab den Film jetzt endlich gesehen, es ist ein toller Film. Kostüme, Kulisse, Schauspieler, Atmosphäre ist alles stimmig. Die brillante Performance von Julie Delpy ist einfach nur, mir fehlen glatt die Worte. Das Bestreben nach immerwerdender Jugend, mal eiskalt zu ihren Untertanen mal liebreizend, einfach nur top. Es gibt ein paar Einstellungen, wo sie vor einem Spiegel sitzt und ihr Spiegelbild anschaut. Dieser kalte, habgierige Ausdruck in ihrem Gesicht wie in Stein gemeisselt, kein Zwinkern, man könnte meinen, sie sei eine Puppe. Bei dem Anblick kann es einem schonmal kalt den Rücken runterlaufen...

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Marie Krolock

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super Kommentar! Mir hat der Film auch gefallen.


Joshdeniro

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Bewertung7.0Sehenswert

ein daniel brühl fan werd ich sicherlich nie, aber julie delpy fan bin ich schon lang und daher kann ich mich mit der gräfin gut anfreunden. der film ist kühl, blutig und gnadenlos. die settings und kostüme wirken realistisch und sind nicht zu pompös wie in anderen filmen, wo mit kostümen etc. nur so auf die kacke gehauen wird ;)

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annaberlin

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Bewertung7.5Sehenswert

Schauriger Gruseldrama mit einer überragenden Julie Delpy und dem universellen Thema der Angst vorm Alter/Festklammern an der Jugend. Trotz geringer dramaturgischer Schwächen schafft der Film es zu unterhalten und zielt auf Horrorfans ebenso wie auf Historienfilmfans und Julie-Delpy-Fans.

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Marie Krolock

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Bewertung9.0Herausragend

Ich kann gut nachvollziehen, dass die Gräfin alles tut, um jung und attraktiv zu bleiben. Heute gilt doch auch nur noch Jugend und Schönheit! Gut, ein wenig drastisch ist es schon, deshalb unzählige Jungfrauen ausbluten zu lassen, aber von nichts kommt nichts.... Wirklich blutrünstig fand ich ihn trotzdem nicht. Das meiste sah man eh nicht. Allerdings war die Szene, in der sich die Gräfin eine Haarlocke ihres Liebsten unter die Haut näht wirklich nichts für zarte Gemüter.
Ich fand den Film (auch auf der Berlinale gesehen) ansprechend und gut gemacht. Allerdings kommt mir hier auch mein Vampir-Faible zugute - in "unseren" Kreisen gehört die Gräfin Bathory natürlich zur Lektüre dazu, wobei sie das Blut natürlich nicht getrunken und zu meinem Leidwesen auch nicht darin gebadet hat.

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Marie Krolock

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Recht so!


nurleben

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iiieeehhh Bluut *bäh* :D


Helgomatic

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Bewertung5.0Geht so

Gerade auf der Berlinale gesehen, also einen schlechteren Film, so etwas blutrünstiges hatte ich nicht erwartet.
Ein relativ offenes Ende was den Tathergang oder besser den Täter/in angeht konnte dem Zuschauer nicht geboten werden.
Schauspielerisch war es von keinen der Akteure eine gute Leistung. Dramaturgisch gab es 2-3 Peaks was ein kurzes Zucken hervorruft, aber einen Spannungsbogen besitzt dieser Film nicht.

Mein Fazit: Schade um die Zeit und um den Eintritt

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