The Da Vinci Code - Sakrileg - Kritik

US 2006 Laufzeit 148 Minuten, FSK 12, Drama, Historienfilm, Thriller, Abenteuerfilm, Kinostart 18.05.2006

  • 4 .5
    *frenzy_punk<3 06.05.2015, 14:40 Geändert 06.05.2015, 14:45

    Original erschienen auf: https://passionofarts.wordpress.com/

    "The Da Vinci Code", ermüdender und gedehnter Thriller, der nur bedingt Interesse weckt.

    "The Da Vinci Code", schon wieder eine Buchverfilmung, schon wieder so ein Reinfall. Zugegeben habe ich das Buch von Dan Brown nicht gelesen und ich frage mich, ob es sich überhaupt noch lohnt, nachdem man die Auflösung jetzt kennt. Nach dem ersten Mal gab ich dem Film noch stolze 7,5 Punkte und damals hatte ich ihn glaube ich sogar mit 3 Millionen Werbeunterbrechungen gesehen. Komisch, dass er mich begeistern konnte, denn "The Da Vinci Code" bietet hauptsächlich Dauerlangeweile. Ron Howard (Apollo 13) und Tom Hanks (Forrest Gump) arbeiteten nicht zum ersten Mal zusammen und auch für den nächsten Robert Langdon-Fall agierten die beiden gemeinsam. Nun da ich die Romanvorlage nicht kenne, kann ich nicht sagen, ob Hanks als Langdon gut gewählt ist oder nicht. Fakt ist, dass auch er nichts an dem Film besser macht. Zusammen mit Audrey Tautou (Coco avant Chanel) schleicht er sich durch die gedehnte Story, die nur darauf wartet, endlich aufgelöst zu werden. Interessant sind die Zusammenhänge und die Vermutungen hinter Leonardo da Vincis Werken, das war es leider auch schon. Paul Bettany (Avengers: Age of Ultron) ist mal wieder nackt zu sehen, außerdem liefert er hier die beste darstellerische Leistung ab. Ian McKellen spielt solide, muss sich aber auch nicht überereifern, denn seine Rolle verlangt ihm nicht sonderlich viel ab.
    Hans Zimmers (Inception) Soundtrack ist wie so oft sehr gleich, aber stimmig. Besonders im Showdown kommt er hervorragend zur Geltung.

    Was "The Da Vinci Code" einfach das Genick bricht, ist die Tatsache, dass er gefühlte 2 Stunden zu lang ist. Unverständlicherweise weis ich aus zwei sicheren Quellen, dass der Film sehr am Buch vorbei ist, allerdings wundert es mich sehr, da Dan Brown selbst als Line Producer mit im Boot saß.

    8
    • 8

      Ein an sich spannend inszenierter und gut besetzter Verschwörungsfilm, der hauptsächlich mit den Religiösen vielseitiger Einflüsse arbeitet, und der Kampf zwischen gut und böse, zwischen Kirche, und anders Religiösen Fanatikern, mal anders abläuft. Ron Howard und sein Examble möchten uns zeigen, indem schlaue Geschichtsanekdoten verwendet werden, wer damals Jesus für einen Gott hielt, und wer ihn nur für einen Menschen gehalten hatte. Letztlich weiss man, dass die Kirche immer Feinde hatte, und die Kirchjünger selbst so sündig wie die Nacht waren. Im Da Vinci Code gehts letztlich darum, den letzten Blutsverwandten von Jesus höchstpersönlich ausfindig zu machen. Aber ein Teil der Gläubiger kennt das schmutzige Geheimnis um Jesus, und möchte, dass dieses Geheimnis auch für immer zum schweigen gebracht wird. Vom Cast her kann man absolut nicht meckern. (Hanks, Tautou, McKellen, Molina, Reno, Prochnow...) und und und, geben sich die Klinge in die Hand, und brillieren mit Topdarstellern verschiedensten International Angesehenden Persönlichkeiten. Ähnlich wie in einem Schatzsucherfilm gehts auch hier zu, auch wenn es hier mehr mit Christlichen Hintergrund gearbeitet wurde. Wieviel Inhaltslosigkeit, oder dazugesponnendes dabei war? Kann ich nicht sagen, weil ich schlichtweg unbefangen mit dem Religiösem Hintergrund bin. Aber trotz Spektularität dieses Streifens, hat er einfach seine Längen. Und wer mit der Materie sich nicht auskennt, hat auch ein wenig Probleme zu folgen. Das gute ist, der Film versucht ständig erklärbar zu bleiben, so dass auch Laien nicht genervt abschalten müssen. Aber im grossen und ganzen, bleibt der Film eher spezifisches Machwerk, was nur einer stark Interessierten Zielgruppe zusagen könnte. Dennoch sehbar.

      8
      • 7 .5

        Das Buch, auf dem der Film basiert, habe ich damals regelrecht verschlungen und deswegen dürfte klar sein, dass mir die Story auch in bewegten Bildern noch gefällt, vorallem, weil größere Lücken zum Buch aus bleiben. Leider entspricht Tom Hanks halt so gar nicht dem Professor, den ich mir bei der Lektüre so vorgestellt habe, auch wenn er sich redlich bemüht und schauspielerisch auch nicht schlecht ist. Mit dem restlichen Cast bin ich vollauf zufrieden, wobei hier Ian McKellen besonders gefällt. Was mir nicht so gefallen hat, war das abgeänderte Ende, welches mir einfach zu reißerisch war und zu konstruiert wirkte.
        Fazit: Eine gelungene Romanverfilmung, die sich nah an der Vorlage bewegt und mir schon allein dadurch gefällt.

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        • 8

          Spannend bis zum Ende. Vielleicht merkt man ein wenig, dass ich das Buch nicht gelesen habe. Ich fand den Film nämlich spannend und auch von der Thematik nicht schlecht. Es ist jedoch klar, dass Fans des Buches im Film zu viele Abweichungen und weniger Spannung sehen. Es hätte ein wenig schneller gehen können, aber es war in Ordnung!

          • 8

            Ein absoluter Top Film! Klasse Besetzung, ERSTklassige Musik, gute Atmosphäre und Spannung! Einziger Kritikpunkt: teilweise etwas langatmig, aber bei der komplexen Rätselraterei lässt sich darüber hinweg sehen!

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            • 3 .5

              Hatte den Film damals nicht gesehen als er rauskam, fand die Story aber ganz interessant. Per Zufall dann Jahre später das Buch gelesen, welches mir gut gefallen hat.
              Schließlich den Film angetestet, aber nach 30 oder 45 Minuten musst ich einfach gelangweilt abdrehen, weil es überhaupt nicht erträglich war und ich nur so lange durchgehalten hatte, mit der Hoffnung, der Film würde endlich mal besser werden.

              So sehr ich Tom Hanks als guten Schauspieler schätze, fand ich ihn absolut fehl besetzt und/oder die Darstellung einfach grottig, was natürlich auch daran liegen kann, dass ich eine ganz andere Vorstellung durch den Roman hatte.

              • 7 .5

                Nicht einfach, dennoch sehenswert. Auch wenn ich persönlich Tom Hanks nicht wirklich mag, spielt er Langdon immer wieder gut. Auch McKellan, Reno und Bettany in starken Rollen.
                Storymäßig eher etwas für Leute, die sich gerne auf die Geschichten, die hinter Mythen stecken, einlassen, bzw. begeistern können.
                Eher unschön die Selbstgeißelung von Silas. Die Rückblenden reichen. Unnötig dann noch zu zeigen, wie er Jesu Schmerzen nachempfinden will. Ernsthaft, solche Bilder gehören nicht in so einen Film.

                • 8

                  habe das buch vor jahren gelesen und mir nie den film bis gestern abend angeschaut. der film war meiner meinung nach sehr gelungen und soweit ich mich an das buch erinnern kann auch sehr gut verfilmt. dazu fand ich ihn auch sehr spannend und man konnte gut folgen

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                  • 4

                    Etwas zu viel Gerätsel, nicht mein Fall.

                    • 3 .5

                      Puh ganz schwere Kost. Als Nichtleser des Romans ging ich völlig unbefangen in die Sichtung und war ob des vielversprechenden Casts (u.a. Tom Hanks, Paul Bettany, Ian McKellen und Jean Reno) bitterböse enttäuscht. Als Mensch ohne jegliche Affinität zur Kirche oder der Bibel wurde die Story nach dem guten Anfang für mich ungefähr so spannend wie die Frauen-Minigolf-WM auf den Galapagosinseln - mit dem Unterschied, dass besagter Wettbewerb wahrscheinlich nicht ganz so langatmig und ermüdend sein würde. Des Öfteren nickte ich kurz mal ein und das ist bei weitem kein Qualitätsbeweis für einen Film.

                      Fazit: Jeder, dem der Heilige Gral und die Frage, ob Jesus Gottes Sohn ist oder nicht, gleichgültig sind, sollte vom Da Vinci Code die Finger lassen.

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                      • 5

                        Ich fand die Besetzung, so edel sie auch war, derart unpassend, dass mir der Film gleich zu Anfang richtig suspekt war. Als die Story dann nicht in Gang kam, war das Ganze für mich gestorben. Das kommt eben wieder mal davon, wenn man das Buch schon kennt. Ich hatte beim Lesen nie einen Tom Hanks vor Augen, auch wenn er ein großartiger Schauspieler ist. Eher etwas in Richtung Harrison Ford. Es kann mir keine Frau glaubhaft erzählen, dass die süßen Schweinsäuglein von Tom Hanks sie vor lauter Wollust aus den Latschen kippen lassen. Aber eben so wird Langton nunmal beschrieben: Professor, gelehrter Typ, Tweetjacke, ja - aber eben auch mit einem spitzbübischen Womanizer-Charme. Und den bringt der liebe, nette und etwas ungelenke Tom Hanks einfach nicht mit. Für mich deshalb eine komplette Fehlbesetzung, über die ich noch heute den Kopf schütteln muss, so häufig ich daran denke...

                        • 5 .5

                          die b-ray st fett ausgestattet und hat tolles bild nur leider ist der film nicht die wucht...

                          • 5

                            Hier ist genau das zu viel gemacht worden, was später bei "Illuminati" gefehlt hat.

                            Dieser Film ist einfach viel zu lang und nervt gegen Ende einfach nur noch.
                            Gute Darsteller wie Tom Hanks und ian mckellen können ihn zwar etwas retten, aber eben nicht gänzlich

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                            • 7 .5

                              Ich mochte Tom Hanks in dieser Rolle und auch der Film hat mich beeindruckt. Nur noch getoppt von Illuminati.

                              • 2

                                widerlich! Ich fand das Buch super und kann mit dieser 1:1 umsetzung nix anfangen...hat mir meinen Eindruck vom Buch wider zunichte gemacht...Tom hanks ist eine fatale Fehlbesetzung...

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                                • 9
                                  Moviegod 03.03.2014, 07:42 Geändert 07.04.2015, 07:27

                                  Sehr vorlagengetreue des Megabestsellers von Dan Brown.
                                  Die Inszenierung ist top, der Soundtrack grandios und die Darsteller durchweg überzeugend in ihren Rollen. Tom Hanks ist in meinen Augen einfach der perfekte Robert Langdon.
                                  Über die Fakten und historische Genauigkeit lässt sich natürlich streiten, aber spannend und packend ist diese Geschichte auf jeden Fall.

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                                  • 6

                                    Der Film an sich ist ganz interessant. Mit solchen Verschwörungstheorien kann ich eher weniger anfangen. Für einen unterhaltsamen Abend ist aber gesorgt.

                                    • 1

                                      Wahrscheinlich muss man mit der Kirche irgendwas anfangen können um den Film auch nur halbwegs interessant zu finden. Ich fand es einfach nur langweilig.

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                                      • 7 .5

                                        Also schon mal vorn Weg: Ich gehöre nicht zu den Leuten die die Buchvorlage von Dan Brown kennen, ich kann dementsprechend nicht beurteilen in wie fern sich der Film an die Vorlage hält.
                                        Ansonsten war ich mit "The Da Vinci Code- Sakrileg" recht zufrieden. Ron Howard gelang eine munterere, spannende Schnitzeljagd mit durchweg sehenswerten Kulissen und einem tollen Soundtrack von Hans Zimmer.
                                        Die Grausamkeit der Kirche und ihre Faszination zugleich kommen im Film wirklich sehr gut rüber, weshalb mir das Thema Kirche danach noch lange im Kopf blieb. Aber zum Thema Kirche hat sowieso jeder seine eigene Meinung... Ich persönlich bin kein Freund oder Anhänger der Kirche. Auch wenn mich beispielsweise das Mittelalter sehr interessiert, so konnte ich nie nachvollziehen was der Kirche das Recht gab, diverse unschuldige, angeblich mit der Hexerei in Kontakt stehenden Frauen, zum Tod auf dem Scheiterhaufen zu verurteilen. Aber naja, die Kirche ist und bleibt für MICH ein einziges großes dunkles Geiheimnis.
                                        Die Schauspieler leisten alle gute Arbeit, auch wenn ich mir gewünscht hätte, dass Jean Reno noch etwas mehr Freiraum und Tom Hanks eine ansehnlichere Frisur gehabt hätte.
                                        Ansonsten kann man sich über den Cast eigentlich nicht beschweren.
                                        Fazit: Im großen und ganzen ein Solider Thriller, dessen Schwerpunkte ganz klar auf den Geheimnissen der Kirche, dem Templerorden und dem legendären Heiligen Gral liegt, auf den es auch schon Harrison Ford abgesehen hatte... Ein bisschen mehr Tempo hätte dem Film nicht geschadet. Trotzdem ein gelungener Streifen!

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                                        • 4

                                          So viele tolle Schauspieler fabrizieren hier bestenfalls Durchschnitt. Von der Handlung habe ich mich bald verabschieden müssen. Immer, wenn ich dachte, aha, das isses, dann ging der Zermon in eine anderen Richtung weiter. Etwas Stringenz im Ablauf würde dem Film gut tun. Es war schon gut zu wissen, dass Tom Hanks der Gute ist. Klar, als amerikanischer Symbologe! Und Audrey als Ururenkelin von Jesus ist natürlich auch gut. Leider erfährt man das erst etwas später. Was für ein Bockmist! Da ist man schon froh, dass sie einem nicht noch weis machen wollen, Jesus sei von den Russen erschossen worden! Der inhaltliche Quatsch war nicht mein Hauptärgernis. Ich habe mich schlichtweg beim Zuschauen gelangweilt. Und das will bei diesem Staraufgebot schon etwas heißen!

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                                          • 5 .5

                                            Da ich das Buch von Dan Brown nicht kenne muß ich mich garnicht erst mit Vergleichen beschäftigen und kann ziemlich unbefangen an den Film heran gehen.
                                            Der Anfang macht schonmal keine schlechte Figur und baut mit einigen interessanten Rätseln geschickt Spannung auf und hält damit den Zuschauer bei der Stange.
                                            Leider verliert sich der Film zunehmend in genau diesen und die Spannung läßt irgendwann schleichend nach und hört auf zu fesseln.
                                            Zwar ist man durchaus noch an der Auflösung interessiert, aber der anfängliche Hype ist in Oberflächlichkeit ertränkt und ist nur noch beiläufig auszumachen.
                                            Genauso oberflächlich, steril und trocken wie die Story sind auch die hölzernen Darsteller die alle spielen als hätten sie das ganze eh nicht kapiert und würden nur den Regieanweisungen Howards befolgen ohne aber Leidenschaft mit einzubringen.
                                            Das mag bei so vielen guten Schauspielern nicht mal ihre Schuld sein, sondern vielmehr Howards der sich scheinbar komplett auf die Verschwörungen konzentriert und seinen verloren wirkenden Cast dabei völlig aus den Augen verloren hat.
                                            Das Ende ist dann für das ganze Theater obendrein ziemlich schwach ausgefallen so dass man zum Schluß zwar nicht der Meinung ist seine Zeit vertan zu haben, aber doch das Gefühl hat nach einem garnicht mal so schlechten Auftakt einen recht durchschnittlichen Thriller gesehen zu haben!
                                            Naja, mal schauen was uns jetzt der zweite teil bringt!

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                                            • 7

                                              Interessanter Thriller, der die Buchinhalte von Dan Brown für das breite Publikum gut aufbereitet. Der Film sorgt für Unterhaltung, ebenso wie die Verfilmung von "Illuminati" mit dem gleichen Hauptdarsteller. Für mich ansehenswert.

                                              • 7 .5

                                                "The Da Vinci Code: Sakrileg"
                                                ...
                                                Ich habe mit diesem Film einen eher merkwürdigen Werdegang.
                                                Nämlich habe ich, bevor ich ihn gesehen habe, das PC-Spiel gespielt. Fand ich damals spannend, heute wahrscheinlich eher weniger.
                                                Gleich im Anschluss, als dieses beendet war, kam dann der Film.
                                                Es ist eine sehr ungewöhnliche Reihenfolge.
                                                Aber so war's nunmal.

                                                Wenn mich nicht alles täuscht, war das damals auch mein erster Kontakt mit Tom Hanks, nicht ahnend, dass er einmal mein Lieblingsschauspieler werden würde. Es könnte aber auch Meine teuflischen Nachbarn gewesen sein, da bin ich mir nicht ganz sicher.
                                                Als ich TDVC jedenfalls das erste Mal gesehen hatte, war ich in etwa 10 Jahre alt, und fand ihn damals einfach nur unheimlich toll.
                                                Damals entwickelte ich auch eine Affinität für versteckte Botschaften, Anagramme und ähnliches.
                                                Ich gehe also auch mit etwas Nostalgie an die Sache, wenngleich das nicht die Art von starkem emotionalen Band ist, die ich mit Harry Potter oder Pokémon teile.
                                                Hier finde ich es einfach unheimlich spaßig, etwas zu sehen, was vor einigen Jahren mal zu meinen Lieblingsfilmen zählte.

                                                Den Film selbst finde ich nachwievor recht spannend, was sich vor Allem dann zeigt, wenn Robert aus der längst vergangenen Zeit erzählt. Ich interessiere mich normalerweise nicht sonderlich für Geschichte, aber was hier teils an Verschwörungstheorien an den Tag gelegt wird, das finde ich dann doch durchaus interessant zum Zuhören.

                                                Auch der Film an sich gefällt mir gut, auch wenn ich aus heutiger Sicht sagen muss, dass ich auch schon besseres gesehen habe.
                                                Ich finde nämlich, dass der Film im Setting etwas zu sehr zwischen besonders auf altmodisch getrimmt und modern hin und her schwankt. Lässt sich wohl nicht vermeiden, aber es ist ein recht (zu) harter Kontrast.

                                                Aber sei's drum. Der ziemlich lange und dialogreiche Film ist in meinen Augen viel zu sehr als langweilig verschrien. Er mag ja kein actionlastiger Adrenalinstoß sein - weshalb es mich wundert, dass er so gut in der Popkultur ankam - aber ich finde ihn deswegen noch nicht fade.
                                                Ich. Viele andere vermutlich schon.
                                                Denn dadurch entsteht wieder ein eigenes Feeling, welches mir schon damals gut gefallen hat.

                                                Der Cast macht seine Sache gut.
                                                Tom Hanks ist Tom Hanks. Der ist gesavet.
                                                Amelié - ...ich meine Audrey Tautou macht ihre Sache ebenfalls gut, sodass sie sich nicht zu verstecken braucht.
                                                Und Ian McKellen leistet ebenfalls recht ansehliches.

                                                Was ich noch sehr positiv hervorheben muss, ist der Soundtrack, der wirklich sehr gut ist, was vor Allem in der ganz letzten Szene gut zur Geltung kommt.

                                                Für mich ist der Film immer noch gut, wenngleich er nicht zu den Besten gehört, was er aber auch gar nicht muss.
                                                Ich finde ihn ausgesprochen gut gelungen, nicht mehr, aber auch nicht weniger.

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                                                  http://www.youtube.com/watch?v=yY1OJyaWBJ4
                                                  ,
                                                  ,
                                                  "Mit Beginn des 14. Jahrhunderts waren die Templer zu mächtig geworden. Zu bedrohlich. Daher versandte der Vatikan in ganz Europa geheime Anordnungen, die gleichzeitig geöffnet werden sollten. Der Pabst beschuldigte die Tempelritter der Teufelsanbetung und sagte, Gott habe ihm aufgetragen, die Erde zu säubern von diesen Ketzern. Der Plan funktionierte wie ein Uhrwerk. Die Templer wurden beinahe vollständig ausgelöscht. Das Datum war der 13. Oktober 1307 - ein Freitag."
                                                  .
                                                  .
                                                  Fazit: Jeder weiß das der Heilige Gral, eigentlich der G-Punkt der Frau ist oder? :) - Spaß beiseite. - Ob es ihn gibt oder nicht, man weiß es nicht. Aber das ist egal, weil die Faszination des "Heiligen Grals" Menschen dazu bewegt weiter nach ihm zusuchen, für manche ist dies sogar eine Lebensaufgabe. - Wirkliche Klarheit darüber wird es wohl nie geben. - "The Da Vinci Code - Sakrileg" ist eine durchweg unterhaltsame und spannende Roman-Verfilmung, die man sich durchaus anschauen kann. Die Musik von Hans Zimmer ist hier herausragend und spiegelt die Atmosphäre des Films zu 100 Prozent wieder. - Es soll Leute gegeben haben, die im Kino eingeschlafen sind. Naja, ich hoffe diese Personen hatten wenigstens einen angenehmen Schlaf. :)

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                                                    Allem vorweg: Das Buch ist sicherlich besser. Das liegt jedoch mehr daran, dass das Thema noch weiter ausgeführt wird, als dass der Film schlecht ist. Der Oscarpreisträger Akiva Goldsman hat mit seinem Drehbuch ganze Arbeit geleistet. Ein solches Thema in 2 Stunden zu behandeln und dabei noch eine gute Figur zu machen ist schon eine Kunst für sich.
                                                    Nun zum Film: Mir persönlichen gefallen Geschichten über Verschwörungstheorien sehr. Sicher schneidet der Film und das Buch ein brisantes Thema an, das bei vielen Menschen auf Unverständnis führt. Ich betrachte das lieber neutral, es ist und bleibt eine erfundene Geschichte. Natürlich ist es historisch betrachtet Unsinn aber noch immer bleibt eine gute Story eine gute Story. Und wie bei jeder Story gibt es Leute, die es mögen und eben solche, die damit nichts bis wenig anfangen können.
                                                    Die Charaktere sind gut ausgewählt. Tom Hanks macht teilweise einen blassen Eindruck, Ian McKellen ist wie gewohnt eine sichere Besetzung. Vor allem die Darstellung von Paul Bettany fand ich beeindruckend, was sicher auch an der Rolle liegt.
                                                    Wunderbarer Film, den man nicht sonderlich ernst nehmen, sondern sich einfach drauf einlassen sollte.

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