The Da Vinci Code - Sakrileg - Kritik

US 2006 Laufzeit 148 Minuten, FSK 12, Drama, Historienfilm, Thriller, Abenteuerfilm, Kinostart 18.05.2006

Setze The Da Vinci Code - Sakrileg auf die Merkliste und wir sorgen dafür, dass du keine News zum Film mehr verpasst!

Was moviepilot noch bietet: Mach die TOUR.
Melde dich an!

Setze The Da Vinci Code - Sakrileg auf die Merkliste und wir sorgen dafür, dass du keine News zum Film mehr verpasst!
Auf Merkliste

Kritiken (10) — Film: The Da Vinci Code - Sakrileg

stuforcedyou: Die Drei Muscheln, Moviebre...

Kommentar löschen
2.5Ärgerlich

Dass ist er also, der Film auf den die Welt gewartet hat. "Sakrileg" nach dem gleichnamigen Bestseller von Dan Brown hat über 100 Millionen Dollar gekostet und hat alleine bis kurz vor DVD-Start fast 300 Millionen Dollar wiedergespielt - nicht übel. Doch macht dieser enorme Erfolg den Film automatisch zum Hit? Meine Antwort: Nein. Ron Howard schafft es nur im ersten Drittel einigermaßen Spannung aufzubauen und verliert sich dann komplett in der Symbolik. Das war zwar im Buch genauso, doch dort gab es anspruchslose Kurzweil während Howard in seiner Verfilmung der Langatmigkeit verfällt. Nur kurz schlägt die Faszination zu, dann wenn Ian McKellan dazu stößt und die Figuren sich über das "Letzte Abendmahl" von Leonardo Da Vinci unterhalten. Der Film besitzt dazu keinerlei filmischen Rhythmus. Er hechtet nur von einem Handlungsort zum nächsten, bringt ein Rätsel nach dem anderen ins Spiel und lässt so keinerlei Raum für eine wirklich fesselnde Erzählung. Die Figuren, die des Weiteren wirken als hätte man sie am Reißbrett entworfen: unterkühlt, starr und leblos. Schade, dass Howard nicht mehr aus Brown Bestseller gemacht hat. So ist "Sakrileg" als Buch bestimmt ein Phänomen, als Film ist es aber nur ein langgezogener, zäher Verschwörungs-Thriller mit Top-Besetzung und der schlimmsten Tom Hanks Friseur aller Zeiten.

14 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 7 Antworten

stuforcedyou

Antwort löschen

Auch du hast in deiner Argumentation durchaus recht, aber das ändert nichts daran, dass ich den Film dennoch (wegen der genannten Punkte) langweilig fand. Hab die Fortsetzung gesehen, Kommentar kommt, und fand sie ein bissl besser, da ich sie nicht so lanatmig fand. Ich fürchte wir werden uns in Sachen Robert Langdon wohl nicht einig ;)


der cineast

Antwort löschen

Ganz starker, herausragender, gut geführter, spannender, brilliant, inszeniertes, theoritsches Gedankenspiel. Ein wahres Fest an Film.


ChristiansFoyer: Cellurizon.de

Kommentar löschen
5.5Geht so

[...]In seiner Mischung aus tumber Vorlagentreue, fehlender Tiefe und des unspektakulären Fehlens jeglicher Dimension auf der einen, aber auch seiner optischen Werte, dem wohligen Gefühl, das einem die vielen bekannten Gesichter in ihren Rollen bereiten und einem gelungenen, weil zurückhaltenden, gut temperierten Score von Hans Zimmer auf der anderen Seite ist „The Da Vinci Code“ letztlich ein höchst durchschnitlicher Film. Gegen Ende, da der Hauptantagonist reichlich früh entlarvt und weitere Gegner und Verfolger Langdons und Sophies selbst zu Betrugsopfern degradiert werden, geht zudem viel an Zug verloren und das große Geheimnis, dessen Ausmaß kaum Bedeutung zukommt, aber immerhin ein theoretisch interessantes Gedankenspiel ist, plätschert seiner Auflösung entgegen. Ohne die immense Popularität der Vorlage wäre die brisante Story so, wie sie hier umgesetzt wurde, sicher als Thriller von der Stange in der Versenkung verschwunden, denn abseits der sichtlich kostspieligen und aufwendigen Produktionswerte bliebe rein dramaturgisch kaum mehr, als ordentliches TV-Niveau. In einer ganz simplen Wertigkeitsformel zusammengefasst ist der Film zu gut, um schlecht zu sein, aber Mittelmaß ist manchmal eben noch unnötiger.[...]

Kritik im Original 1 Mitglied gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 5 Antworten

ChristiansFoyer

Antwort löschen

Damit hast du im Grunde natürlich auch Recht, es will wohl auch niemand einen Film sehen, in dem der Protagonist pro Rätsel 'ne halbe Stunde rumsteht und nachdenken muss. Aber im "Da Vinci Code" geht's mir einfach ZU lapidar zur Sache, da wird im ersten Satz kompliziert erzählt und im nächsten bereits die Lösung behauptet. Das gefiel mir im Nachfolger/Vorgänger "Illuminati" besser und auch zumindest im ersten "Vermächtnis". Dem Film TV-Niveau zu unterstellen ist sicher 'ne streitbare Sache, aber 'n bißchen Polemik darf ja auch mal sein ;)


der cineast

Antwort löschen

Brilliant inszeniertes Glanzstück von Howard. Punkt.


fko: filmsprung.ch fko: filmsprung.ch

Kommentar löschen
8.0Ausgezeichnet

«The Da Vinci Code» ist zwar anspruchslose, aber auch perfekt umgesetzte Unterhaltung – und für einmal eine Literaturverfilmung, die ganz genau den Ton und das Tempo der Vorlage trifft.

Kritik im Original Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

Timo K.: Blockbuster Entertainment

Kommentar löschen
5.0Geht so

[...] Es war nur noch eine Frage der Zeit, bis Dan Browns („Meteor“; „Illuminati“) zum Weltbestseller avancierter Roman „Sakrileg“ verfilmt werden würde. Ein Roman, der wohl wie kein zweiter in den vergangenen Jahren zu kontroversen Diskussionen, für ausgiebigen Gesprächsstoff sorgte, der die gängigsten Kirchenlehren um Jesus Christus und den Heiligen Gral plötzlich ad absurdum führte. Brown lockte die Leser. Er lockte sie mit einer der wohl meistverhassten und provokantesten, auf den ersten Blick zwar hanebüchenen aber nichtsdestotrotz komplexen Verschwörungstheorie, die die Grundfesten der Kirche erschüttern sollte. Warum sich also nicht des Themas auf Zelluloid annehmen? Immerhin ist es in Hollywood mittlerweile gang und gebe, interessante Bücher zu verfilmen, die kommerziell gesehen ordentlich was hergeben. [...]

Kritik im Original Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

Bernd Haasis: Stuttgarter Nachrichten Bernd Haasis: Stuttgarter Nachrichten

Kommentar löschen
7.0Sehenswert

Geschickt darf Langdon sich an eine spirituelle Erfahrung erinnern, ehe er fragt: "Wieso kann Jesus nicht Familienvater gewesen sein und trotzdem all die Wunder vollbracht haben?" Bei aller Überspitzung und trotz Überlänge: Selten gibt großes, buntes, spannendes Hollywood-Kino so viel zu denken.

Kritik im Original Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

Hausmeister: Nerdtalk.de

Kommentar löschen
6.0Ganz gut

Schon vor Beginn des Filmes wusste ich, dass er dem Hype, der um ihn gemacht wird, nicht gerecht werden kann. Vollmundig in den Medien als “Bester und erfolgreichster Film aller Zeiten” bezeichnet, blieb er doch hinter den hohen Erwartungen zurück. [...] Andererseits gebe ich gerne zu, dass der Film solide produziert ist. [...] Alles in allem hält sich das Drehbuch eng an die Romanvorlage und vor allem Ian McKellen kann mit ein, zwei guten Sprüchen einige Sympathie-Punkte gewinnen, die er als Gandalf ja eh schon hat.

Kritik im Original Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

HG Rodek: Die Welt, Berliner Morgenpost HG Rodek: Die Welt, Berliner Morgenpost

Kommentar löschen
5.0Geht so

[Tom Hanks bleibt] blaß. Er wird verblüfft, mitgeschleppt, niedergeschlagen. Ständig reagiert er, anstatt zu agieren. Nun ist Hanks noch nie ein heldenhafter Typ gewesen, aber "Da Vinci Code" billigt ihm nicht einmal den Part des ruhenden Pols zu, des Durchschnittsbürgers, der über sich hinauswächst, sondern verurteilt ihn zu einer merkwürdigen Lethargie.

Kritik im Original Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

Rochus Wolff: freier Journalist

Kommentar löschen
2.0Ärgerlich

Ron Howard hat den millionenfach verkauften Bestseller Sakrileg von Dan Brown verfilmt und macht daraus zweieinhalb Stunden Popcornwelterklärungskino ohne Realitätsbezug, aber mit fragwürdiger Botschaft. Er kann wenig dafür, das Buch ist so.

Kritik im Original 2 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 2 Antworten

Nahtigall

Antwort löschen

Was ist denn an der Botschaft fragwürdig?


Rochus Wolff

Antwort löschen

Steht in der vollständigen Kritik meiner Meinung nach drin. ;-)


Harald Peters: WamS, Die Welt, taz, Berlin... Harald Peters: WamS, Die Welt, taz, Berlin...

Kommentar löschen
2.5Ärgerlich

[Es ist] völlig unerheblich, ob der Film gelungen ist oder nicht. Auch wenn Heerscharen von Kritikern den "Da Vinci Code" einhellig wegen geradezu unerträglicher Spannungsarmut geißeln, zieht allein die Verheißung, der Film löse das Rätsel aller Rätsel, die Massen in die Kinos.

Kritik im Original Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

Patrick Wurster: www.indiskretion-ehrensache...

Kommentar löschen
5.5Geht so

Schade eigentlich. Das Kinojahr 2006 hat noch nicht einmal richtig Halbzeit, da soll es mit der Verfilmung der heftig diskutierten Verschwörungsgeschichte "Sakrileg" seinen Höhepunkt auch schon wieder hinter sich gelassen haben. So will man uns jedenfalls glauben machen. Doch gottseidank muss ein Bestseller-Roman wie jener von Dan Brown nicht zwangsläufig ob der bloßen (aber durchaus gelungenen) Adaption sein cineastisches Pendant gefunden haben.

Kritik im Original Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten


Kommentare (138) — Film: The Da Vinci Code - Sakrileg


Sortierung

yasminkelebek

Kommentar löschen
Bewertung8.0Ausgezeichnet

habe das buch vor jahren gelesen und mir nie den film bis gestern abend angeschaut. der film war meiner meinung nach sehr gelungen und soweit ich mich an das buch erinnern kann auch sehr gut verfilmt. dazu fand ich ihn auch sehr spannend und man konnte gut folgen

bedenklich? Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

Clamio

Kommentar löschen
Bewertung4.0Uninteressant

Etwas zu viel Gerätsel, nicht mein Fall.

bedenklich? Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

huababuar

Kommentar löschen
Bewertung3.5Schwach

Puh ganz schwere Kost. Als Nichtleser des Romans ging ich völlig unbefangen in die Sichtung und war ob des vielversprechenden Casts (u.a. Tom Hanks, Paul Bettany, Ian McKellen und Jean Reno) bitterböse enttäuscht. Als Mensch ohne jegliche Affinität zur Kirche oder der Bibel wurde die Story nach dem guten Anfang für mich ungefähr so spannend wie die Frauen-Minigolf-WM auf den Galapagosinseln - mit dem Unterschied, dass besagter Wettbewerb wahrscheinlich nicht ganz so langatmig und ermüdend sein würde. Des Öfteren nickte ich kurz mal ein und das ist bei weitem kein Qualitätsbeweis für einen Film.

Fazit: Jeder, dem der Heilige Gral und die Frage, ob Jesus Gottes Sohn ist oder nicht, gleichgültig sind, sollte vom Da Vinci Code die Finger lassen.

bedenklich? Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

Mirabilis

Kommentar löschen
Bewertung5.0Geht so

Ich fand die Besetzung, so edel sie auch war, derart unpassend, dass mir der Film gleich zu Anfang richtig suspekt war. Als die Story dann nicht in Gang kam, war das Ganze für mich gestorben. Das kommt eben wieder mal davon, wenn man das Buch schon kennt. Ich hatte beim Lesen nie einen Tom Hanks vor Augen, auch wenn er ein großartiger Schauspieler ist. Eher etwas in Richtung Harrison Ford. Es kann mir keine Frau glaubhaft erzählen, dass die süßen Schweinsäuglein von Tom Hanks sie vor lauter Wollust aus den Latschen kippen lassen. Aber eben so wird Langton nunmal beschrieben: Professor, gelehrter Typ, Tweetjacke, ja - aber eben auch mit einem spitzbübischen Womanizer-Charme. Und den bringt der liebe, nette und etwas ungelenke Tom Hanks einfach nicht mit. Für mich deshalb eine komplette Fehlbesetzung, über die ich noch heute den Kopf schütteln muss, so häufig ich daran denke...

bedenklich? Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

uncut123

Kommentar löschen
Bewertung5.5Geht so

die b-ray st fett ausgestattet und hat tolles bild nur leider ist der film nicht die wucht...

bedenklich? Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

DoctorWho

Kommentar löschen
Bewertung5.0Geht so

Hier ist genau das zu viel gemacht worden, was später bei "Illuminati" gefehlt hat.

Dieser Film ist einfach viel zu lang und nervt gegen Ende einfach nur noch.
Gute Darsteller wie Tom Hanks und ian mckellen können ihn zwar etwas retten, aber eben nicht gänzlich

bedenklich? Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

Filmfan30

Kommentar löschen
Bewertung7.5Sehenswert

Ich mochte Tom Hanks in dieser Rolle und auch der Film hat mich beeindruckt. Nur noch getoppt von Illuminati.

bedenklich? Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

Zak

Kommentar löschen
Bewertung2.0Ärgerlich

widerlich! Ich fand das Buch super und kann mit dieser 1:1 umsetzung nix anfangen...hat mir meinen Eindruck vom Buch wider zunichte gemacht...Tom hanks ist eine fatale Fehlbesetzung...

bedenklich? 3 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

Moviegod

Kommentar löschen
Bewertung9.0Herausragend

Sehr werksgetreue Verfilmung des Megabestsellers von Dan Brown. Über die Fakten lässt sich natürlich streiten, aber spannend und packend ist der Film auf jeden Fall.

bedenklich? 1 Mitglied gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

Spearman

Kommentar löschen
Bewertung6.0Ganz gut

Der Film an sich ist ganz interessant. Mit solchen Verschwörungstheorien kann ich eher weniger anfangen. Für einen unterhaltsamen Abend ist aber gesorgt.

bedenklich? Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

marcus.bender.bln

Kommentar löschen
Bewertung1.0Ärgerlich

Wahrscheinlich muss man mit der Kirche irgendwas anfangen können um den Film auch nur halbwegs interessant zu finden. Ich fand es einfach nur langweilig.

bedenklich? 1 Mitglied gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

Ioosh698

Kommentar löschen
Bewertung7.5Sehenswert

Also schon mal vorn Weg: Ich gehöre nicht zu den Leuten die die Buchvorlage von Dan Brown kennen, ich kann dementsprechend nicht beurteilen in wie fern sich der Film an die Vorlage hält.
Ansonsten war ich mit "The Da Vinci Code- Sakrileg" recht zufrieden. Ron Howard gelang eine munterere, spannende Schnitzeljagd mit durchweg sehenswerten Kulissen und einem tollen Soundtrack von Hans Zimmer.
Die Grausamkeit der Kirche und ihre Faszination zugleich kommen im Film wirklich sehr gut rüber, weshalb mir das Thema Kirche danach noch lange im Kopf blieb. Aber zum Thema Kirche hat sowieso jeder seine eigene Meinung... Ich persönlich bin kein Freund oder Anhänger der Kirche. Auch wenn mich beispielsweise das Mittelalter sehr interessiert, so konnte ich nie nachvollziehen was der Kirche das Recht gab, diverse unschuldige, angeblich mit der Hexerei in Kontakt stehenden Frauen, zum Tod auf dem Scheiterhaufen zu verurteilen. Aber naja, die Kirche ist und bleibt für MICH ein einziges großes dunkles Geiheimnis.
Die Schauspieler leisten alle gute Arbeit, auch wenn ich mir gewünscht hätte, dass Jean Reno noch etwas mehr Freiraum und Tom Hanks eine ansehnlichere Frisur gehabt hätte.
Ansonsten kann man sich über den Cast eigentlich nicht beschweren.
Fazit: Im großen und ganzen ein Solider Thriller, dessen Schwerpunkte ganz klar auf den Geheimnissen der Kirche, dem Templerorden und dem legendären Heiligen Gral liegt, auf den es auch schon Harrison Ford abgesehen hatte... Ein bisschen mehr Tempo hätte dem Film nicht geschadet. Trotzdem ein gelungener Streifen!

bedenklich? Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

Heimacker

Kommentar löschen
Bewertung4.0Uninteressant

So viele tolle Schauspieler fabrizieren hier bestenfalls Durchschnitt. Von der Handlung habe ich mich bald verabschieden müssen. Immer, wenn ich dachte, aha, das isses, dann ging der Zermon in eine anderen Richtung weiter. Etwas Stringenz im Ablauf würde dem Film gut tun. Es war schon gut zu wissen, dass Tom Hanks der Gute ist. Klar, als amerikanischer Symbologe! Und Audrey als Ururenkelin von Jesus ist natürlich auch gut. Leider erfährt man das erst etwas später. Was für ein Bockmist! Da ist man schon froh, dass sie einem nicht noch weis machen wollen, Jesus sei von den Russen erschossen worden! Der inhaltliche Quatsch war nicht mein Hauptärgernis. Ich habe mich schlichtweg beim Zuschauen gelangweilt. Und das will bei diesem Staraufgebot schon etwas heißen!

bedenklich? Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

zachine

Kommentar löschen
Bewertung7.0Sehenswert

Der ist viel besser als sein Nachfolger, die Illuminati. Bei diesem hier ist das noch so halbwegs schlüssig und macht einen Sinn. Und so einigermaßen spannend ist es auch gemacht.

bedenklich? Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

Dr.Hasenbein

Kommentar löschen
Bewertung5.5Geht so

Da ich das Buch von Dan Brown nicht kenne muß ich mich garnicht erst mit Vergleichen beschäftigen und kann ziemlich unbefangen an den Film heran gehen.
Der Anfang macht schonmal keine schlechte Figur und baut mit einigen interessanten Rätseln geschickt Spannung auf und hält damit den Zuschauer bei der Stange.
Leider verliert sich der Film zunehmend in genau diesen und die Spannung läßt irgendwann schleichend nach und hört auf zu fesseln.
Zwar ist man durchaus noch an der Auflösung interessiert, aber der anfängliche Hype ist in Oberflächlichkeit ertränkt und ist nur noch beiläufig auszumachen.
Genauso oberflächlich, steril und trocken wie die Story sind auch die hölzernen Darsteller die alle spielen als hätten sie das ganze eh nicht kapiert und würden nur den Regieanweisungen Howards befolgen ohne aber Leidenschaft mit einzubringen.
Das mag bei so vielen guten Schauspielern nicht mal ihre Schuld sein, sondern vielmehr Howards der sich scheinbar komplett auf die Verschwörungen konzentriert und seinen verloren wirkenden Cast dabei völlig aus den Augen verloren hat.
Das Ende ist dann für das ganze Theater obendrein ziemlich schwach ausgefallen so dass man zum Schluß zwar nicht der Meinung ist seine Zeit vertan zu haben, aber doch das Gefühl hat nach einem garnicht mal so schlechten Auftakt einen recht durchschnittlichen Thriller gesehen zu haben!
Naja, mal schauen was uns jetzt der zweite teil bringt!

bedenklich? Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

klaus.trost.5

Kommentar löschen
Bewertung7.0Sehenswert

Interessanter Thriller, der die Buchinhalte von Dan Brown für das breite Publikum gut aufbereitet. Der Film sorgt für Unterhaltung, ebenso wie die Verfilmung von "Illuminati" mit dem gleichen Hauptdarsteller. Für mich ansehenswert.

bedenklich? Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

Martin Oberndorf

Kommentar löschen
Bewertung7.5Sehenswert

"The Da Vinci Code: Sakrileg"
...
Ich habe mit diesem Film einen eher merkwürdigen Werdegang.
Nämlich habe ich, bevor ich ihn gesehen habe, das PC-Spiel gespielt. Fand ich damals spannend, heute wahrscheinlich eher weniger.
Gleich im Anschluss, als dieses beendet war, kam dann der Film.
Es ist eine sehr ungewöhnliche Reihenfolge.
Aber so war's nunmal.

Wenn mich nicht alles täuscht, war das damals auch mein erster Kontakt mit Tom Hanks, nicht ahnend, dass er einmal mein Lieblingsschauspieler werden würde. Es könnte aber auch Meine teuflischen Nachbarn gewesen sein, da bin ich mir nicht ganz sicher.
Als ich TDVC jedenfalls das erste Mal gesehen hatte, war ich in etwa 10 Jahre alt, und fand ihn damals einfach nur unheimlich toll.
Damals entwickelte ich auch eine Affinität für versteckte Botschaften, Anagramme und ähnliches.
Ich gehe also auch mit etwas Nostalgie an die Sache, wenngleich das nicht die Art von starkem emotionalen Band ist, die ich mit Harry Potter oder Pokémon teile.
Hier finde ich es einfach unheimlich spaßig, etwas zu sehen, was vor einigen Jahren mal zu meinen Lieblingsfilmen zählte.

Den Film selbst finde ich nachwievor recht spannend, was sich vor Allem dann zeigt, wenn Robert aus der längst vergangenen Zeit erzählt. Ich interessiere mich normalerweise nicht sonderlich für Geschichte, aber was hier teils an Verschwörungstheorien an den Tag gelegt wird, das finde ich dann doch durchaus interessant zum Zuhören.

Auch der Film an sich gefällt mir gut, auch wenn ich aus heutiger Sicht sagen muss, dass ich auch schon besseres gesehen habe.
Ich finde nämlich, dass der Film im Setting etwas zu sehr zwischen besonders auf altmodisch getrimmt und modern hin und her schwankt. Lässt sich wohl nicht vermeiden, aber es ist ein recht (zu) harter Kontrast.

Aber sei's drum. Der ziemlich lange und dialogreiche Film ist in meinen Augen viel zu sehr als langweilig verschrien. Er mag ja kein actionlastiger Adrenalinstoß sein - weshalb es mich wundert, dass er so gut in der Popkultur ankam - aber ich finde ihn deswegen noch nicht fade.
Ich. Viele andere vermutlich schon.
Denn dadurch entsteht wieder ein eigenes Feeling, welches mir schon damals gut gefallen hat.

Der Cast macht seine Sache gut.
Tom Hanks ist Tom Hanks. Der ist gesavet.
Amelié - ...ich meine Audrey Tautou macht ihre Sache ebenfalls gut, sodass sie sich nicht zu verstecken braucht.
Und Ian McKellen leistet ebenfalls recht ansehliches.

Was ich noch sehr positiv hervorheben muss, ist der Soundtrack, der wirklich sehr gut ist, was vor Allem in der ganz letzten Szene gut zur Geltung kommt.

Für mich ist der Film immer noch gut, wenngleich er nicht zu den Besten gehört, was er aber auch gar nicht muss.
Ich finde ihn ausgesprochen gut gelungen, nicht mehr, aber auch nicht weniger.

bedenklich? 8 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 36 Antworten

The Freewheelin Fonda

Antwort löschen

Und du bist da festes Mitglied in solchen Gruppen?
Also ihr trefft euch irgendwo, als Tiere verkleidet?


Martin Oberndorf

Antwort löschen

Hehe Fragestunde.
Also: Ich bin auf Furry-Websites angemeldet, und da auch Teil der Community.
Aber nur auf einer aktiv dabei.

Also ich kenne privat keine anderen Furries, weil Österreich eine waaaaaaahnsinnig kleine Furrycommunity hat.
Bei euch drüben schaut's anders aus, auch wenn ihr das vielleicht garnicht so mitkriegt.
Sollt ich mal nach Deutschland kommen würd ich aber mit anderen treffen.
ICH hab keine Fursuit, weil so ein Ding SCHWEINETEUER ist.
Also mit mehreren hundert Euro muss man da schon rechnen. Mal sehen, wie's aussieht wenn ich eigenes Geld verdiene.

Für 'nen minderjährigen Ösi ist es nicht grade die beste Voraussetzung.
...
Wenn ich so drüber nachdenke passt Freak doch ganz gut .


Copacabanasun

Kommentar löschen
Bewertung7.0Sehenswert

http://www.youtube.com/watch?v=yY1OJyaWBJ4
,
,
"Mit Beginn des 14. Jahrhunderts waren die Templer zu mächtig geworden. Zu bedrohlich. Daher versandte der Vatikan in ganz Europa geheime Anordnungen, die gleichzeitig geöffnet werden sollten. Der Pabst beschuldigte die Tempelritter der Teufelsanbetung und sagte, Gott habe ihm aufgetragen, die Erde zu säubern von diesen Ketzern. Der Plan funktionierte wie ein Uhrwerk. Die Templer wurden beinahe vollständig ausgelöscht. Das Datum war der 13. Oktober 1307 - ein Freitag."
.
.
Fazit: Jeder weiß das der Heilige Gral, eigentlich der G-Punkt der Frau ist oder? :) - Spaß beiseite. - Ob es ihn gibt oder nicht, man weiß es nicht. Aber das ist egal, weil die Faszination des "Heiligen Grals" Menschen dazu bewegt weiter nach ihm zusuchen, für manche ist dies sogar eine Lebensaufgabe. - Wirkliche Klarheit darüber wird es wohl nie geben. - "The Da Vinci Code - Sakrileg" ist eine durchweg unterhaltsame und spannende Roman-Verfilmung, die man sich durchaus anschauen kann. Die Musik von Hans Zimmer ist hier herausragend und spiegelt die Atmosphäre des Films zu 100 Prozent wieder. - Es soll Leute gegeben haben, die im Kino eingeschlafen sind. Naja, ich hoffe diese Personen hatten wenigstens einen angenehmen Schlaf. :)

bedenklich? 13 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 5 Antworten

Copacabanasun

Antwort löschen

:D :D :D


The Freewheelin Fonda

Antwort löschen

VOLLSTE Zustimmungh an Kobbi, mit normalen Haaren ständ der Film bei mir einen Punkt besser da :D


lucaskywlkr

Kommentar löschen
Bewertung9.0Herausragend

Allem vorweg: Das Buch ist sicherlich besser. Das liegt jedoch mehr daran, dass das Thema noch weiter ausgeführt wird, als dass der Film schlecht ist. Der Oscarpreisträger Akiva Goldsman hat mit seinem Drehbuch ganze Arbeit geleistet. Ein solches Thema in 2 Stunden zu behandeln und dabei noch eine gute Figur zu machen ist schon eine Kunst für sich.
Nun zum Film: Mir persönlichen gefallen Geschichten über Verschwörungstheorien sehr. Sicher schneidet der Film und das Buch ein brisantes Thema an, das bei vielen Menschen auf Unverständnis führt. Ich betrachte das lieber neutral, es ist und bleibt eine erfundene Geschichte. Natürlich ist es historisch betrachtet Unsinn aber noch immer bleibt eine gute Story eine gute Story. Und wie bei jeder Story gibt es Leute, die es mögen und eben solche, die damit nichts bis wenig anfangen können.
Die Charaktere sind gut ausgewählt. Tom Hanks macht teilweise einen blassen Eindruck, Ian McKellen ist wie gewohnt eine sichere Besetzung. Vor allem die Darstellung von Paul Bettany fand ich beeindruckend, was sicher auch an der Rolle liegt.
Wunderbarer Film, den man nicht sonderlich ernst nehmen, sondern sich einfach drauf einlassen sollte.

bedenklich? Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

Penseur

Kommentar löschen
Bewertung8.5Ausgezeichnet

Ich fand den Film sehr gut. Das Thema des Films mitsamt den religiösen Inhalten, dem Geheimbund und den verstrickten Rätseln ist eine sehr unterhaltsame Mischung. Ich kenne das Buch von Dan Brown zwar nicht, aber ich kann die negativen Kritiken an dem Film nicht so richtig nachvollziehen. Tom Hanks spielt seine Rolle ganz gut, einen ruhigen, ehrgeizigen Wissenschaftler / Symbolologe der Harvard Universität mit Namen Robert Langdon, der eines Abends dazu gebeten wird in Paris in den Louvre zu kommen. Dort wird er mit einem Mordfall konfrontiert, bei dem ein toter Mann auf dem Boden im Louvre genau so platziert wurde, wie die Zeichnung des vitruvianischen Menschen von Leonardo Da Vinci. Des weiteren findet Robert Langdon dort noch weitere versteckte Anhaltspunkte die ihn letztendlich über London bis hin nach Schottland führen. Robert Langdon findet heraus, dass der Geheimbund Opus Dei, eine alte Ultra-orthodoxe Organisation des Vatikan, hinter dem Mord steckt. Begleitet wird Robert Langdon von der attraktiven Sophie Neveu die von Audrey Tatou gespielt wird. Sie ist die Enkelin des getöteten Mannes im Louvre und eine Kryptologin. Audrey Tatou spielt ihre Rolle ebenfalls ganz gut, eine etwas schüchterne, verschwiegene junge Wissenschaftlerin, die als einzige Bezugsperson ihren Großvater hatte. Verfolgt werden die beiden vom brutalen französischen Polizisten Bezu Fache (Jean Reno), der die beiden bis nach Schottland mitverfolgt. Jean Reno hat hier wieder eine Rolle die gut zu ihm passt, hart, rauh und immer das letzte Wort. Es gibt im Film mehrere gute Verfolgungsjagden, viele Aufgaben die die Lösung des Rätsels hinter dem Geheimbund und ihren Zielen mehr und mehr ans Licht bringen. Es gibt interessante Theorien zur katholischen Religion und ihren angeblichen Geheimnissen, Mordfälle die ziemlich brutal sind und interessante, nicht zu schwere, durchschaubare Dialoge. Insgesamt wurde ich die ganzen 3 Stunden die die Extended Version dauert sehr gut unterhalten und der Film war nie langweilig. Wenn man wie ich das Buch nicht kennt, ist es ein sehr guter, interessanter Abenteuer - Thriller.

bedenklich? 1 Mitglied gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten


Deine Meinung zum Film The Da Vinci Code - Sakrileg