The Day After Tomorrow - Kritik

US 2004 Laufzeit 123 Minuten, FSK 12, Science Fiction-Film, Katastrophenfilm, Actionfilm, Kinostart 27.05.2004

  • 6

    Gant netter Katastrophenfilm aus dem Hause Roland Emmerich.
    Da weiß man auf jeden Fall schon vorher was man bekommt.

    • 5 .5
      Martin Canine 24.02.2015, 23:55 Geändert 25.02.2015, 08:19

      Es ist wohl schwer von individuellen Präferenzen des Betrachters abhängig, welche Filme von Roland Emmerich für gut befunden werden und welche für schlecht. Ich kenne niemanden, der sie alle mag, und auch niemanden, der allen wenig abgewinnen kann.
      Ich bin der Typ Blockbusterfan, der riesenhafte, stadtzerstörende Monsterechsen genauso hammermäsig findet wie einen androgynen Sonnengott, der nur durch seine Blicke und seine durch den Vocoder gedrehte gepitchte Stimme wie das personifizierte Böse wirkt.
      Ich bin weiters der Typ Filmgucker, der gigantische Aufnahmen eines sich nur sehr gemächlich drehenden, aber allmählich immer näher kommenden, bedrohlichen Tornados beeindruckend findet, sich dann aber doch etwas mehr erhofft, als diesen die nächsten 5 Minuten in relativer Monotonie die Stadt auseinandernehmen zu sehen. Jede Szene in 'Godzilla' war prestigeträchtig. Man hat immer neue Wege der Zerstörung gefunden, eigentlich wirkte diese kilometergroße Zerstörungsorgie wie eine überdimensionierte Choreografie mit einem besonders prehistorisch aussehenden Tänzer.
      "The Day after Tomorrow" lässt vor Allem in der letzten halben Stunde Ansätze zur überschwänglichen Inszenierung erkennen, aber für die meiste Zeit finde ich ihn zu unspektakulär, um mich stets auf hohem Niveau bei Laune zu halten.

      Okay, ich gehe mit Emmerich so undankbar um wie er mit den Wölfen, die sich von symbollastigen Vorboten zu simplen Mordmaschinen entwickeln.
      Vermutlich geht mein unterschiedliches Empfinden seiner Werkschau auf mein Faible sowohl für Reptilien als auch für androgyne Fieslinge zurück, die beide im Tag nach Morgen fehlen. Ich fühle mich wohl generell mehr amüsiert, wenn es einen greifbaren Bösewicht gibt, der am Besten, wie es in der Werbung so schön heißt, "bigger than life" aussieht und agiert. Wenn die Stadt nun auseinandergenommen wird, muss das wie ein Schlag treffen.
      Ich muss am Ende mit dem Gedanken zurückbleiben: "Wow, war das ein Spaß! Eine echte Stimmungskanone, der Streifen!"
      "The Day after Tomorrow" unterhält. Keine Frage. Die Zeit vergeht wie im Fluge. Aber er ist kein Fest bis zur Grenze ausgeschöpfter Awesomeness.

      Aber die wahren Perlen liegen hier weniger in den lauten, krachenden Momenten als in den behutsamen, stillen.
      Ein krankes Kind. Eine Verletzung inmitten dieser kalten Zeit.
      Diese Elemente sind eigentlich wesentlich interessanter als die Apokalypse, die sich jedoch über einen Großteil der Filmlänge erstreckt.
      Wobei man bei Roland Emmerich immer eine gewisse Erwartungshaltung haben darf: Inhalt ist zumeist da, aber als zusätzliches Goodie, welches sich zum Hauptgeschehen hinzufügt. Auch die eingebaute Message ist nicht das, worum es eigentlich geht.
      In seiner Essenz ist "The Day after Tomorrow" ein Effektspektakel mit viel Krawumms und selbstzweckhaften Thrillelementen. Das erwartet man sich auch, und das ist an sich auch nicht schlecht.
      Dass es sich um Emmerich handelt, merkt man schon am Einsatz eines Wissenschaftlers und dessen ebenso gescheiten Sohn als Protagonisten der zwei Handlungsstränge. Auch die Erwartungen in Sachen Hauptfigur(en) erfüllen sich somit.

      Es ist letztlich wieder alles eine Frage des persönlichen Empfindens. In einem Monster- oder Science Fiction-Film, also einem (momentan) realitätsfernen Szenario erwarte ich viel aufgeblasenes Spektakel. Bei einem Katastrophenfilm interessiert mich vor Allem, wie die Leute in so einer Extremsituation reagieren. Zu wissen, Gefahren und der Tod lauern da draußen. Bereits Hitchcock hat dies in 'Die Vögel' perfekt einfangen können.
      Emmerich ufert in seiner Darstellungen der einzelnen Desaster derartig aus, dass ich wohl hin und weg wäre, wäre die Ausgangssituation etwas abgefahrener.
      Das soll kein Verriss sein, nur eine Feststellung, dass Emmerich hiermit nicht allzu gut meinen Geschmack getroffen hat.
      TDAT wird es wohl nie in die Liste von Blockbustern schaffen, die ich gnadenlos spritzig und toll finde. Was nicht bedeutet, dass er ein schlechter Film ist.
      Manchmal ist diese ganze Bewertungs- und Reviewsache eben subjektiv, und manchmal sehr subjektiv.

      8
      • 8 .5

        Gut gemachter Katastrophenfilm. So unrealistisch wie der Film scheinen mag, ist er leider nicht. Er zeigt, was passieren kann, wenn die Klimaveränderung so weitergeht. Aber vor allem sieht man, dass die Politiker öfter an die Wirtschaft denken, als an die Menschen, die in solchen Situationen sterben könnten. Dennis Quaid und Jake Gyllenhaal setzen ihre Rollen überzeugend um und der Film hat grossartige Effekte. Ausserdem frage ich mich, warum immer erst immer schlimme Dinge passieren müssen, damit die Welt sich näher kommt und zusammenrückt.

        • 6

          Eine ganz solide Materialvernichtungs-Schlachtplatte für zwischendurch. Mit erhobenere Cast!

          • 6

            Das schlimme an diesen Film ist, dass er eine ernstahfte Warnung vor der globalen Erwärmung sein will. Offensichtlich hat Roland Emmerich sein Vorhaben die Welt vor dem drohenden selbstverschuldeten Untergang zu warnen selbst nicht ganz ernst genommen. Bei ihm verkommt die Klimakatastrophe zu einem schlecht gespielten Eventfilm mit einem noch dazu ziemlich miesen Drehbuch.
            Da ereignen sich Klimaveränderungen, die im wirklichen Leben mehrere Jahrzehnte dauer wirden, binnen weniger Tage, was jedoch noch das kleinste Problem des Film ist.
            Wirklich ärgerlich (und in meinen Augen auch etwas fahrlässig) ist die Tatsache, dass...

            Achtung Spoiler!!!!

            ...der Film ein Happy End hat! Dadurch untergräbt er seine eigene hehre Botschaft. Denn die sogenannten Klimaskeptiker könnten sich dadurch animiert fühlen zu sagen:
            "Seht ihr, der Klimawandel ist gar nicht so schlimm. Emmerich hats ja gezeigt: Dank des bewährten amerikanischen Überlebenswillens, werden wir die Katastrophe überstehen! Alles halb so wild."
            Ne, ne Roland: Ganz so einfach hättest du es dir nicht machen sollen. Wenn die Menschheit weiter so macht wie bisher, wird der Klimawandel garantiert kein Happy End haben. Aber um das im Film auch zu zeigen hat die wohl der Mut gefehlt.

            1
            • 7

              Ganz guter Endzeitfilm der an einigen Stellen natürlich einige Logikfehler hat aber das stört mich persönlich nicht so ungemein. Der Cast ist nichts besonderes, dafür sind die Bilder toll und die Umsetzung gut gelungen.
              Sicherlich nicht der beste Katastrophenfilm aber auch nicht der schlechteste. Ich mag Emmerich´s Filme eigentlich. Leichte aber meist spannende Kost.

              4
              • 5

                The Day After Tomorrow ist ein nett gemachter visuell ansprechender Katastrophenfilm.
                Apropos Katastrophe, die Story hat mehr logische Löcher als ein Straßenköter Flöhe, aber wie gesagt es ist ein Katastrophenfilm. J. Gyllenhaal gibt in diesem Film ein gutes Beispiel für Overacting ab, ob das nun beabsichtigt ist oder nicht sei mal dahingestellt. Die übrigen Darsteller spielen auch nicht gerade Oscarverdächtig, seis drum, der Star des Films is eh der beginnende Weltuntergang an sich.
                Und jetz noch ein Tip an alle Überlebenskünstler da draussen: !Achtung! Mini-SPOILER!
                Wenn ihr in eine eiskalte Bibliothek eingesperrt seid und einen Kamin, sowie Regale voller Bücher habt, verbrennt die Regale, nicht die Bücher ;-).
                Fazit: Kopf-aus-Kino mit auf Bombast getrimmten Effekten, kann man anschauen, muß man aber nicht.

                • 7 .5

                  Der beste Emmerich und dem entäuschenden 2012 haushoch überlegen! Klar gibt es auch hier unglaubliche Logiklöcher, aber die Bilder sind wahnsinn und der launige Cast macht einfach nur Spass!

                  • 10

                    Für mich der beste Katastrophenfilm aller Zeiten.

                    • 9 .5

                      Inhaltlich der beste Film von Rolle. Der visuelle Beitrag ist mal wieder über alle Zweifel erhaben.

                      • 5 .5

                        Warum verbrennen die nicht die Stühle und Möbel, anstatt die viel wertvolleren Büchern, die heiztechnisch ohnehin nicht viel hergeben? Weil in dieser Situation der Verzweiflung ums Überleben willen selbst das Wissen verbrannt werden muss, obwohl besseres Brennmaterial vorhanden ist?

                        • 6 .5

                          Ganz guter Film. Die Schauspieler sind zwar nicht in Höchstform, die Bilder jedoch beeindruckend. Kann man sich mal anschauen, muss man aber nicht.

                          • 8

                            In Erinnerung geblieben sind mir vor allem die surrealistisch schönen Hurrican-Szenen, untermalt von diesem kühlen, ätherischen Soundtrack. Davon war ich wirklich gebannt.

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                            • 9

                              Eigentlich mag ich den Film ja nur wegen den Zerstörungsszenen... sonst eig. ein bisschen langweilig.

                              • 8

                                Als Geowissenschaftler muss man hier wirklich allen Sachverstand ausschalten, aber das gelingt mir zum Glück recht gut. Roland Emmerich sorgt immer für grossartiges Kino, tolle Effekte und einen spannenden Plot. Darauf kommt es doch an. Je grösser die Leinwand (oder der Fernseher) und die Surroundsound-Anlage, desto besser - einfach zurücklehnen und sich in das Filmerlebnis tragen lassen.

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                                • 7

                                  Habe mich lange dagegen gewehrt diesen film reinzuziehen weil ich befürchtete das es um einmal wieder so ein ähnlich kitschig gestaltetes katastrophenfilm abklatsch ala "2012" werden würde aber wurde eines besseren belehrt....war um vieles besser als der nachfolger vorallem auch von der thematik und story her....wahrscheinlich die nr.1 aller katastrophenfilme

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                                  • 8

                                    Die Handlung und die Charaktere sind für einen Emmerich Film überraschend tiefgründig. Man merkt, dass eine Botschaft vermittelt werden soll. Das ganze ist eingebettet und verschiedenste Katastrophenszenarien, die super animiert sind. Aber effekttechnisch konnte man Emmerich noch nie was vormachen. Ein schöner Nebeneffekt des Films war, dass Dennis Quaid damit das verdiente Comeback geschafft hatte.

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                                    • 9

                                      Mein absoluter Lieblings- Katastrophenfilm.
                                      Tornados, ein Tsunami, tennisballgroße Hagelkörner und vieles mehr gibt es im Film zu sehen. Wo sich die meisten Ableger dieses Genres mit nur einer Naturgewalt beschäftigen findet man hier gleich mehrere wieder. Auch gute Schauspiler wie Dennis Quaid und Jake Gyllenhaal sind mit am Start. Über den Regisseur Roland Emmerich wird ja immer sehr viel diskutiert, doch ich finde er macht hier sehr genau richtig. Der einzige Schwachpunkt des Films liegt leider am Verhalten der Protagonisten in verschiedenen Situationen.
                                      Perfektes Popcornkino und sehr viel Unterhaltung ist mit The Day After Tomorrow auf jeden Fall garantiert, auf jeden Fall sehr empfehlenswert. ;)

                                      • 4

                                        Effekttechnisch ganz nett gemacht, aber letztendlich ist "The day after tomorrow" natürlich hochgradiger Schwachsinn mit unzähligen Logiklöchern, so groß und tief wie der Grand Canyon! Eben typisch Emmerich! Eigentlich scheitert dieser strunzdoofe Katastrophen-Blockbuster nur deshalb nicht vollständig, da er eine unfreiwillige Komik zur Schau trägt.

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                                        • 7

                                          man kann Emmerich ja vieles vorwerfen, aber Pessimist scheint er keiner zu sein

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                                          • 7 .5

                                            ich muss mir jedes mal ne lange unterhose anziehen, wenn ich den film schaue....selbst im sommer ;-)

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                                            • 8 .5

                                              Sehr guter Katastrophenfilm mit Umwelt-politischen Ambitionen und eine geschickte Spannungsdramaturgie mit tollen Trickeffekten und faszinierenden Bildern.
                                              Mir gefallen einfach solche Filme,auch wenn er vermutlich dann doch etwas Realitätsfremd ist.

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                                              • 8 .5

                                                Bildgewaltige Endzeit Action...Popcornkino vom feinsten

                                                • 4 .5

                                                  Eins begreif ich nicht in diesem Film: Warum wird nur die nördliche Halbkugel so wahnsinnig abgekühlt?
                                                  Auch die so unterschiedlichen Katastrophenereignisse scheinen mir kitschig zu wirken:
                                                  Irgendwo hagelt es fett, anderswo wird etwas ein bisschen Überflutet, wieder anderswo kommen gigantische Tornados auf...aber nirgendswo gibt's das Gleiche. Und am Schluss?
                                                  Alles wird noch mit unrealistischer Kälte gewürzt.
                                                  Der Golfstrom würde rückwärtslaufen, wenn er diesen Film sehen könnte...und zwar vor scham.
                                                  Für Kat-Fans: Schaut lieber "Deep Impact". Bessere Schauspieler, besser umgesetzt.

                                                  • 10

                                                    Grandioser, atemberaubender Katastrophen Film.
                                                    In seiner Art sogar der geilste Film.