The Day After Tomorrow - Kritik

US 2004 Laufzeit 123 Minuten, FSK 12, Science Fiction-Film, Katastrophenfilm, Actionfilm, Kinostart 27.05.2004

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Kritiken (10) — Film: The Day After Tomorrow

fko: filmsprung.ch fko: filmsprung.ch

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7.5Sehenswert

Der Film ist ein Produkt aus Hollywood und muss in erster Linie fesseln und unterhalten. Das gelingt auch durchwegs. Die Filmemacher waren sich durchaus bewusst, dass die Inszenierung zwischendurch völlig lächerlich ist. So bemerkt Produzent Mark Gordon auf dem einige Wochen nach der Premiere aufgenommenen Audiokommentar, wie «fabulous and ridiculous» eine Szene zu Beginn sei.

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Xander8112: Xanders Blog

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5.0Geht so

[...]Bombastische Zerstörungsorgien sucht man in diesem Film zwar nicht vergeblich, diese spielen aber nur eine Nebenrolle. Das Hauptaugenmerk liegt leider auf der kitschigen Vater rettet Sohn-Geschichte, die in weiten Teilen durchaus dazu fähig ist, einen gepflegt zu langweilen.[...]
Vielleicht gut geeignet, einen verregneten Sonntag Nachmittag rumzukriegen, mehr aber auch nicht.

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Julio Sacchi: Das Manifest

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0.5Schmerzhaft

Zum ersten Mal seit Jahrzehnten ist es wirklich so, daß alle beeindruckenden Bilder schon im Trailer zu sehen sind. Alle drei. Und alles drumherum ist, auch was die Qualität der Effekte angeht, schlichtweg uninteressant. Der Rest ist unglaublich flache, spannungslose banale Scheiße mit zwischenmenschlichen Konflikten, für die sich GZSZ-Storyliner mit gesenktem Haupt vor Scham im Babelsberger Vorgarten vergraben würden. Ein lustiger Hund, ein cooler Obdachloser, ein krebskrankes Kind und zwei verliebte Jungs - man möchte kotzen.

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Gnislew: Sneakfilm - Kino mal anders

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6.5Ganz gut

"The Day After Tomorrow" ist diese Art von Film die man sich dann anschaut wenn man einfach nur unterhalten werden will. Roland Emmerich verarbeitet zwar ein ernstes Thema, doch ist sein Film immer noch Popcornkino. Wer auf solide Actionkost steht sollte sich "The Day After Tomorrow" ansehen.

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Bernd Haasis: Stuttgarter Nachrichten Bernd Haasis: Stuttgarter Nachrichten

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6.0Ganz gut

Emmerich deckt nichts Neues auf, er setzt nur Bekanntes groß in Szene. Die Regierung Bush weigert sich mit Rücksicht auf die Wirtschaft tatsächlich, das Kyoto-Protokoll zum Klimaschutz zu ratifizieren. Im Film erklärt am Ende der Vizepräsident, der dem echten erstaunlich ähnelt, dass er einen Fehler gemacht hat - und Mexiko nimmt die Flüchtlinge auf.

Ein klein bisschen happy ist das End also doch. Und das unterscheidet Emmerich von europäischen Filmemachern. Für glühende Patrioten, die die Menschheit retten, mag in "The Day After Tomorrow" kein Platz sein. Für eine frohe Botschaft von positivem Denken und gemeinsam angepackten Herausforderungen aber schon. Im Herzen ist das "Spielbergle aus Sindelfingen" eben doch Amerikaner

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D. Kamalzadeh: Der Standard D. Kamalzadeh: Der Standard

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7.0Sehenswert

Bei Emmerich stehen, zumindest in der ersten Hälfte, zwar auch noch die technisch sehr avancierten Freskos der Zerstörung im Vordergrund. Doch sobald New York zur Lagunenstadt geworden ist und zufriert sowie die gesamte nördliche Hemisphäre im ewigen Eis verloren scheint, gewinnt pragmatisches Krisenmanagement die Oberhand - was vor allem über ein klassisches Drama um die Kernfamilie verhandelt wird.

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HG Rodek: Die Welt, Berliner Morgenpost HG Rodek: Die Welt, Berliner Morgenpost

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7.5Sehenswert

Nun sollte man nie vergessen, dass "Tomorrow" trotz klarer Polit-Botschaft seine Existenz nicht den Überzeugungen des Gründungs-Grünen Roland Emmerich verdankt, sondern dessen Fähigkeit, trotz einsetzender Spezialeffektsättigung weiter Spektakel abzuliefern, die den Mund offen stehen lassen. Seine Techniker haben die Digitalisierung von Wasser gemeistert (das extrem schwierig darzustellen ist), seine Tornados sind mitreißend, und die schneeverwehten Stadtlandschaften strahlen die Ruhe und Schönheit eines sonnigen Weihnachtsfeiertag-Morgens aus.

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R Weixlbaumer: tip Berlin R Weixlbaumer: tip Berlin

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6.0Ganz gut

In der Massenflucht der US-Amerikaner nach Mexiko steckt so viel Humor wie in der Parallelführung der globalen mit einer ganz privaten Klimaverschiebung: die Vergletscherung seiner Familiengefühle beantwortet der Held Dennis Quaid mit einem väterlichen Gewaltakt im kältedämmenden Anorak. Herzerwärmend ­ wenn es nicht so kühl kalkuliert wäre.

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Peter Zander: Welt, Berliner Morgenpost Peter Zander: Welt, Berliner Morgenpost

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5.0Geht so

Eigentlich macht Emmerich auch in seinem jüngsten Film nichts, was er nicht schon früher getan hätte. Er liefert spektakuläre Schauwerte, Computer-Tricks, wie man sie noch nie gesehen hat; versagt aber wie immer beim Zwischenmenschlichen. Am Ende fühlt sich der Zuschauer bei Emmerich stets wie der Martini bei Bond. Geschüttelt, nicht gerührt.

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Harald Peters: WamS, Die Welt, taz, Berlin... Harald Peters: WamS, Die Welt, taz, Berlin...

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7.5Sehenswert

Endlich wieder ein Blockbuster, der nicht nervt und es sogar vermeidet, den Zuschauern ein desinteressiertes, stumpfsinniges und blödsinnig aufgesetztes Happy End zu schenken.

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Scipio

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Ich finde, dieses furchtbare Gedudel das sich Filmmusik nennt, nervt ohne Ende.



Kommentare (140) — Film: The Day After Tomorrow


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JohnKritik090504

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Bewertung9.0Herausragend

Eigentlich mag ich den Film ja nur wegen den Zerstörungsszenen... sonst eig. ein bisschen langweilig.

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MaceWindu1998

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Bewertung6.5Ganz gut

Wenn man ihn mit den anderen Emmerich-Filmen vergleicht ist "The Day After Tomorrow" ein etwas schwacher Film.
Ich bin ein riesen Fan von 2012 und Independence Day und ich freue mich darauf, endlich Stargate zu sehen.
Von der Botschaft ist der Film gut, die Schauspieler sind nicht in ihrer Höchstform und die Effekte sind wie bei jedem Emmerich gut.
Für Blockbusterfans gut geeignet.

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RoboMaus

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Als Geowissenschaftler muss man hier wirklich allen Sachverstand ausschalten, aber das gelingt mir zum Glück recht gut. Roland Emmerich sorgt immer für grossartiges Kino, tolle Effekte und einen spannenden Plot. Darauf kommt es doch an. Je grösser die Leinwand (oder der Fernseher) und die Surroundsound-Anlage, desto besser - einfach zurücklehnen und sich in das Filmerlebnis tragen lassen.

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siltopian7

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Bewertung7.0Sehenswert

Habe mich lange dagegen gewehrt diesen film reinzuziehen weil ich befürchtete das es um einmal wieder so ein ähnlich kitschig gestaltetes katastrophenfilm abklatsch ala "2012" werden würde aber wurde eines besseren belehrt....war um vieles besser als der nachfolger vorallem auch von der thematik und story her....wahrscheinlich die nr.1 aller katastrophenfilme

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Moviegod

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Bewertung7.5Sehenswert

Die Handlung und die Charaktere sind für einen Emmerich Film überraschend tiefgründig. Man merkt, dass eine Botschaft vermittelt werden soll. Das ganze ist eingebettet und verschiedenste Katastrophenszenarien, die super animiert sind. Aber effekttechnisch konnte man Emmerich noch nie was vormachen. Ein schöner Nebeneffekt des Films war, dass Dennis Quaid damit das verdiente Comeback geschafft hatte.

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BountyHunter2602

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Bewertung9.0Herausragend

Mein absoluter Lieblings- Katastrophenfilm.
Tornados, ein Tsunami, tennisballgroße Hagelkörner und vieles mehr gibt es im Film zu sehen. Wo sich die meisten Ableger dieses Genres mit nur einer Naturgewalt beschäftigen findet man hier gleich mehrere wieder. Auch gute Schauspiler wie Dennis Quaid und Jake Gyllenhaal sind mit am Start. Über den Regisseur Roland Emmerich wird ja immer sehr viel diskutiert, doch ich finde er macht hier sehr genau richtig. Der einzige Schwachpunkt des Films liegt leider am Verhalten der Protagonisten in verschiedenen Situationen.
Perfektes Popcornkino und sehr viel Unterhaltung ist mit The Day After Tomorrow auf jeden Fall garantiert, auf jeden Fall sehr empfehlenswert. ;)

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divisi

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Danke Dir für das "Löschen der gelöschten Nachricht"! :-) Komme eben erst von einem Krankenbesuch mit einer Stunde Autofahrt, bin jetzt leider zu müde, will sehen ob ich morgen dazu kommen an Deine Zeilen anzuknüpfen. Ich will auch schauen ob ich umgehend an The Day After komme, da Du ihn erwähnt hast, ist ewig her als ich den sah.


cule0809

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Na gesehen habe ich ihn zu erst auf RTL 2. Wenn das mal keine Ironie ist :D Da war ich 12 oder so^^


cpt. chaos

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Bewertung4.0Uninteressant

Effekttechnisch ganz nett gemacht, aber letztendlich ist "The day after tomorrow" natürlich hochgradiger Schwachsinn mit unzähligen Logiklöchern, so groß und tief wie der Grand Canyon! Eben typisch Emmerich! Eigentlich scheitert dieser strunzdoofe Katastrophen-Blockbuster nur deshalb nicht vollständig, da er eine unfreiwillige Komik zur Schau trägt.

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mikadoapache

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Bewertung7.0Sehenswert

man kann Emmerich ja vieles vorwerfen, aber Pessimist scheint er keiner zu sein

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christian.gerlach.351

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Bewertung7.5Sehenswert

ich muss mir jedes mal ne lange unterhose anziehen, wenn ich den film schaue....selbst im sommer ;-)

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hsv-rossi

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Sehr guter Katastrophenfilm mit Umwelt-politischen Ambitionen und eine geschickte Spannungsdramaturgie mit tollen Trickeffekten und faszinierenden Bildern.
Mir gefallen einfach solche Filme,auch wenn er vermutlich dann doch etwas Realitätsfremd ist.

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daniel.wolf.7731

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Bildgewaltige Endzeit Action...Popcornkino vom feinsten

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muresan

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Bewertung4.5Uninteressant

Eins begreif ich nicht in diesem Film: Warum wird nur die nördliche Halbkugel so wahnsinnig abgekühlt?
Auch die so unterschiedlichen Katastrophenereignisse scheinen mir kitschig zu wirken:
Irgendwo hagelt es fett, anderswo wird etwas ein bisschen Überflutet, wieder anderswo kommen gigantische Tornados auf...aber nirgendswo gibt's das Gleiche. Und am Schluss?
Alles wird noch mit unrealistischer Kälte gewürzt.
Der Golfstrom würde rückwärtslaufen, wenn er diesen Film sehen könnte...und zwar vor scham.
Für Kat-Fans: Schaut lieber "Deep Impact". Bessere Schauspieler, besser umgesetzt.

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titan_prometheus

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Deep Impact hat halt einfach den momentanen Katastrophenausblick. Kommt gut, sieht gut aus (, tolle Schauspieler) und geht nahe. Bleibt halt doch irgendwie ein bisschen ein Science-Fiction-Katastrophenfilm.
TDAT dagegen kritsiert eigentlich stark das unaufgehaltene Voranschreiten des Klimawandels und zeigt mögliche Auswirkungen auf, falls die Arktis wirklich so wegschmilzt (was sie, wenn du dich informierst, wirklich momentan in einem beunruhigendem Tempo tut), der Golfstrom zum erliegen käme (was durchaus möglich wäre) und dadurch die nördliche Hemisphäre stark abkühlen würde (was du ja kritisiert hattest ;) ), vor allem im Europäischem Bereich (was im Film zugegebenermaßen falsch wiedergegeben wird... NYC und so :) )
Alles in allem kann man von dem Film wohl ahlten was man will, ich sehs mal positiv und sage, er ist ein kritischer Beitrag zum Klimawandel und ein Aufruf zur Rückkehr! :D


muresan

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Weisst du was? Ich glaube eher einem Vulkanausbruch(absolut erwiesen) als einem Forschungsteam, dass Behauptungen aufstellt. Lange hat man geglaubt Pluto sei ein Planet unseres Sonnensystems.
Ich bezweifle, dass du einen wissenschaftlichen Titel trägst und zu einem Nachträger gehörst, der solchen Mist glaubt. Ich hingegen halte mich an die Vergangenheit, an erwiesene Dinge.
Temparaturen können niemals so tief sinken. Wenn dir das passt, ist das deine Sache.


BuendelKap

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Grandioser, atemberaubender Katastrophen Film.
In seiner Art sogar der geilste Film.

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benni565

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Bewertung6.5Ganz gut

Na ja, lässt man mal den unrealistischen, kruden "wissenschaftlichen" Unterbau weg...

(Jeder Physiker, Meteorologe, Glaziologe und Klimaforscher, der nicht gerade im Koks- oder Extasywahn phantasiert, wird sich ob der hier dargebotenen "Ursachen" für die Katastrophe die Haare raufen.)

...Was bleibt ?

Wirklich kurzweilige, handwerklich gut gemachte Endzeitunterhaltung.
Da hab ich mir schon bei Weitem schlechtere Katastrophenthriller angetan.
Für Fans des Genres : unbedingt ansehen !
Wenn der oben genannte wissenschaftliche Unterbau realistischer wäre, hätte ich glatt ne "9" gezogen.

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BOW666

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Roland Emmerichs "The Day after Tomorrow" ist nicht mal weit weg zu denken, die Idee ist sehr nahe an die Wirklichkeit gerichtet, der Klimawandel hat bereits begonnen und wenn man den Film mit der Realität vergleicht kommt man auf einer Linie, schockierend und wahr.

Der Film ist der Alptraum und spiegelt der wilden Mutter Natur wieder, kalt und unerbittlich und förmlich zerstörisch, die Landschaften des Films sind schockierend und schrecklich, die Story ist bizarr und wahrlich, hier treffen gleich mehrere Schicksale aufeinander und man wird förmlich wachgerüttelt, einer der besten Beispiele die Roland Emmerich präsentiert.
Die Zeitschiene des Films wenn man sich den Handlungsablauf ansieht hält sich der Film eigentlich sogar recht kurz, die gewaltigen Bilder und die gute Kamera und dem Roland gelingen mal wieder ein Meilenstein der Natur des Chaos, Genial.

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Gabe666

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Bewertung9.0Herausragend

Irgendwie schon komisch, dass ich meine Kritik zu einem Film schreibe, in dem viel Schnee fällt, wenn es bei mir gerade ziemlich warm ist, oder? ;-)
Irgendwie ist es aber doch ganz passend, wenn man bedenkt, worum es in diesem Film geht. Für mich ist das Emmerichs letzter wirklich guter Film (allerdings habe ich "Anonymus" noch nicht gesehen). Denn hier wagt er sich mal an ein wirklich ernstes und aktuelles Thema. Wissenschaftlich betrachtet sind einige Sachen, die hier passieren (gigantische Tornados, riesige Flutwellen, Vereisung in Sekunden), zwar mit Sicherheit unhaltbar, aber dennoch ist es eine Tatsache, dass der Mensch die Umwelt immer weiter zerstört. Was die öffentliche Darstellung des Klimawandels angeht, da stimmt sicher so einiges nicht, aber darum soll es hier auch nicht gehen. Sondern darum, dass Emmerich es tatsächlich geschafft hat, einen von Patriotismus völlig freien Film zu drehen, der noch dazu eine wichtige Botschaft hat (ich weiß, die wird nur wenig ausgebaut) und zumindest ein bisschen zum Nachdenken anregt.
Ansonsten ist es natürlich ein Katastrophenfilm, wie man ihn vom "Master of disaster" erwartet. Die Menschheit wird durch Naturkatastrophen bedroht und es geht um ein paar Leute, die versuchen, sich zu retten. Das gab es schon vorher in zig anderen Filmen. Was diesen hier jedoch über den Durchschnitt hebt sind die guten Schauspieler, der wunderschöne Score und natürlich die perfekt inszenierten und hervorragend animierten Zerstörungsszenen. Klar sind die das Wichtigste am Film. Aber Emmerich hat es zumindest geschafft, seine Charaktere mit ein paar Ecken und Kanten auszustatten, sodass man sich mit ihnen identifizieren kann und auch die emotionalen Szenen sind ihm gut gelungen. Der Überlebenskampf der Protagonisten wurde gut eingefangen.
Dass Emmerich es geschafft hat, den Präsidenten der USA sich am Ende eingestehen zu lassen, dass er sich täuschte, und dass er auch hier Sozialkritik vermitteln konnte, indem er die Flüchtlingssituation einfach umkehrte (die Leute aus den Industrieländern im Norden fliehen vor der Eiszeit in die südlichen Entwicklungsländer) rechne ich ihm außerdem hoch an. Es ist gut, dass sowas überhaupt mal in einem Blockbuster thematisiert wird.
Zum Schluss noch ein paar Gedanken: Es gibt ja tatsächlich Leute, welche die Theorie vertreten, dass die bisherige Geschichte der Menschheit lediglich in einer kurzen Periode zwischen zwei Eiszeiten stattfand und dass bald eine neue beginnen wird. Wieder andere meinen, dass die Atmosphäre sich durch den enormen, vom Menschen verursachten Ausstoß von Treibhausgasen im Gegenteil immer weiter aufheizen wird. Wieder andere zweifeln beide Theorien an und meinen, dass das Weltklima schon immer Schwankungen aufwies und man sich nicht sorgen sollte. Die Zukunft wird letztendlich zeigen, was davon stimmt. Sollte sich ersteres bestätigen, hoffe ich, dass ich das nicht mehr erleben muss. Allerdings wäre mir eine Eiszeit auch lieber als ein globales Treibhaus. :)

PS: Mir fällt gerade auf, wie viele von euch sich den im Schulunterricht angesehen haben. :)
Dafür ist er vielleicht wirklich nicht unbedingt so gut geeignet. Ich persönlich habe ihn zu einem Geburtstag bekommen und schon öfter angesehen. Er wurde bis jetzt noch nicht langweilig. Klar ist das hier im Grunde auch nur Popcornkino. Aber im Gegensatz zu Emmerichs restlichen Filmen (die mir als Unterhaltungsfilme aber an sich auch ganz gut gefallen haben) weist der hier zumindest etwas Tiefgang auf. Leider sollte sich das in seinen nachfolgenden Blockbustern nicht fortsetzen.

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Martin Oberndorf

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Naja ich und Emmerich... Wir werden nie warm werden.
Es ist ein sehr schöner und offenvar mit Leidenschaft geachriebener Kommentar.
Es ist zwar schon etwas her, dass ich ihn gesehen habe, aber über 4 Punkte wird er wahrscheinlich bei mir nicht kommen. Irgendwie tut mir das nach dem Kommi etwas leid.


Drehmumdiebolzen

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Mein Tipp "Anonymous": bei dem denkt man echt, dass Emmerich 'ne Art "Ghost Director" gehabt haben muss, so anders ist der ;P


DerDude_

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Bewertung1.0Ärgerlich

Heute in der Schule zum Thema Globale Erwärmung gesehen.
Danach haben wir über die sorgfältige Figurenzeichnung und die wichtigen filmischen Stilmittel gesprochen.
Geweint !

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DerDude_

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@Bob : Schon in Ordnung ;)


FumerTue

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Hä? Was?


uncut123

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Bewertung6.5Ganz gut

bei den schnee vor der tür ist der film genau richtig...

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beast667

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Bewertung6.5Ganz gut

Und täglich grüsst das Armageddontier. Popcorn, Bier und prima.

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BartfaceBottlemessi

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Bewertung6.5Ganz gut

Das erste Mal, dass die Vorhersage von moviepilot genau gestimmt hat. Roland Emmerich inszeniert den durch globale Erwärmung verursachten Weltuntergang gewohnt bildgewaltig und leider auch gewohnt steril. Keiner der Darsteller schafft es aus der grauen Masse dieses Films herauszutreten, wirkliche Spannung oder Endzeitstimmung kommt zu keinem Zeitpunkt auf.
Der Katastrophenfilm von 2004 überzeugt nur bedingt, quasi als nette Unterhaltung für einen faulen Abend. Zu anderen Gelegenheiten oder gar öfter als ein einziges Mal muss man ihn aber nicht sehen. Ganz schön lahm.

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