Der Film ist ein Produkt aus Hollywood und muss in erster Linie fesseln und unterhalten. Das gelingt auch durchwegs. Die Filmemacher waren sich durchaus bewusst, dass die Inszenierung zwischendurch völlig lächerlich ist. So bemerkt Produzent Mark Gordon auf dem einige Wochen nach der Premiere aufgenommenen Audiokommentar, wie «fabulous and ridiculous» eine Szene zu Beginn sei.
[...]Bombastische Zerstörungsorgien sucht man in diesem Film zwar nicht vergeblich, diese spielen aber nur eine Nebenrolle. Das Hauptaugenmerk liegt leider auf der kitschigen Vater rettet Sohn-Geschichte, die in weiten Teilen durchaus dazu fähig ist, einen gepflegt zu langweilen.[...]
Vielleicht gut geeignet, einen verregneten Sonntag Nachmittag rumzukriegen, mehr aber auch nicht.
Zum ersten Mal seit Jahrzehnten ist es wirklich so, daß alle beeindruckenden Bilder schon im Trailer zu sehen sind. Alle drei. Und alles drumherum ist, auch was die Qualität der Effekte angeht, schlichtweg uninteressant. Der Rest ist unglaublich flache, spannungslose banale Scheiße mit zwischenmenschlichen Konflikten, für die sich GZSZ-Storyliner mit gesenktem Haupt vor Scham im Babelsberger Vorgarten vergraben würden. Ein lustiger Hund, ein cooler Obdachloser, ein krebskrankes Kind und zwei verliebte Jungs - man möchte kotzen.
"The Day After Tomorrow" ist diese Art von Film die man sich dann anschaut wenn man einfach nur unterhalten werden will. Roland Emmerich verarbeitet zwar ein ernstes Thema, doch ist sein Film immer noch Popcornkino. Wer auf solide Actionkost steht sollte sich "The Day After Tomorrow" ansehen.
Emmerich deckt nichts Neues auf, er setzt nur Bekanntes groß in Szene. Die Regierung Bush weigert sich mit Rücksicht auf die Wirtschaft tatsächlich, das Kyoto-Protokoll zum Klimaschutz zu ratifizieren. Im Film erklärt am Ende der Vizepräsident, der dem echten erstaunlich ähnelt, dass er einen Fehler gemacht hat - und Mexiko nimmt die Flüchtlinge auf.
Ein klein bisschen happy ist das End also doch. Und das unterscheidet Emmerich von europäischen Filmemachern. Für glühende Patrioten, die die Menschheit retten, mag in "The Day After Tomorrow" kein Platz sein. Für eine frohe Botschaft von positivem Denken und gemeinsam angepackten Herausforderungen aber schon. Im Herzen ist das "Spielbergle aus Sindelfingen" eben doch Amerikaner
Bei Emmerich stehen, zumindest in der ersten Hälfte, zwar auch noch die technisch sehr avancierten Freskos der Zerstörung im Vordergrund. Doch sobald New York zur Lagunenstadt geworden ist und zufriert sowie die gesamte nördliche Hemisphäre im ewigen Eis verloren scheint, gewinnt pragmatisches Krisenmanagement die Oberhand - was vor allem über ein klassisches Drama um die Kernfamilie verhandelt wird.
Nun sollte man nie vergessen, dass "Tomorrow" trotz klarer Polit-Botschaft seine Existenz nicht den Überzeugungen des Gründungs-Grünen Roland Emmerich verdankt, sondern dessen Fähigkeit, trotz einsetzender Spezialeffektsättigung weiter Spektakel abzuliefern, die den Mund offen stehen lassen. Seine Techniker haben die Digitalisierung von Wasser gemeistert (das extrem schwierig darzustellen ist), seine Tornados sind mitreißend, und die schneeverwehten Stadtlandschaften strahlen die Ruhe und Schönheit eines sonnigen Weihnachtsfeiertag-Morgens aus.
In der Massenflucht der US-Amerikaner nach Mexiko steckt so viel Humor wie in der Parallelführung der globalen mit einer ganz privaten Klimaverschiebung: die Vergletscherung seiner Familiengefühle beantwortet der Held Dennis Quaid mit einem väterlichen Gewaltakt im kältedämmenden Anorak. Herzerwärmend wenn es nicht so kühl kalkuliert wäre.
Eigentlich macht Emmerich auch in seinem jüngsten Film nichts, was er nicht schon früher getan hätte. Er liefert spektakuläre Schauwerte, Computer-Tricks, wie man sie noch nie gesehen hat; versagt aber wie immer beim Zwischenmenschlichen. Am Ende fühlt sich der Zuschauer bei Emmerich stets wie der Martini bei Bond. Geschüttelt, nicht gerührt.
Endlich wieder ein Blockbuster, der nicht nervt und es sogar vermeidet, den Zuschauern ein desinteressiertes, stumpfsinniges und blödsinnig aufgesetztes Happy End zu schenken.
muahahaha schlagt mich von mir aus tot, aber ich amüsiere mich bei diesem film immer wieder köstlich! meister roland stürzt die welt mal wieder ins chaos und ich meine hand tief in die popkorntüte
Wer diesen Film schaut, wird mit einem bombastischen Effektfeuerwerk belohnt. Bei wem sonst als dem "Master of Disaster"-Emmerich kann man sich nicht nur über ein, nicht zwei, sondern gleich drei Monstertornados freuen!? Und als ob das noch nicht genug wäre, fährt auch noch ein großes Schiff durch New Yorks Straßen... Wie es dahin gekommen ist, ist fraglich. Genau wie die gesamte Situation... Der Nonsens findet seinen Gipfel (ACHTUNG SPOILER) wenn alles nach 10 Tagen Sturm wieder okay ist und alle Hauptcharaktere wie durch Zufall ALLE überlebt haben. (SPOILER ENDE)
Diese genial sinnlose Story versucht Emmerich mit allerlei Herzschmerz zu garnieren. Superschlauer Typ verliebt sich in Teamkollegin. Mutter und Vater des Superschlauen Typs leben getrennt. Vater denkt nur an die Arbeit. Dann noch ein krebskrankes Kind dazu, um den absoluten Gefühlsausbruch beim Zuschauer zu erzeugen und alles ist super... NICHT, denn von den ganzen Gefühlen kommt beim Zuschauer nichts an. Irgendwie ein bisschen wie bei Mitten im Leben...
Aber dennoch gebe ich dem Film eine 5.5... Wieso? Naja, wenn man den Film abends mit ein paar Freunden und ein paar Bier guckt, vergisst man ganz schnell die sinnlose Story, stellt sein Hirn ab und wird von großen Tornados, viel Zerstörung, großen Superwellen und Regen, Schnee, Hagel und was noch so alles vom Himmel kommt, geflasht. Und dann wirkt der Film eigentlich auch ganz ansehnlich. ABER NUR DANN!
Während am Anfang der Film wie eine Komödie erscheint, werden im weiteren Verlauf immer mehr Fakten dargestellt, was passieren kann, wenn die Welt irgentwann still steht. Top gemacht, trotz paar witzigen reingemorgelten Fehlern.
Dieser Film ist meiner meinung nach besser als 2012. Obwohl ich 2012 noch nicht mall geguckt habe!
Nachdem ich bestimmt über 50 mehr oder weniger gute amerikanische Katastrophenfilme von A wie Asteroidenfeuer bis Z wie Zenitalregen gesehen hatte, habe ich mich nun einmal an eine wirkliche große Produktion herangestraut. Wobei "groß" bei Emmerich vielleicht untertrieben wäre, also an eine XXL-Produktion.
Und ich muss wirklich sagen, 'The Day After Tomorrow' ist eine wunderbare und einzigartige Katastrophenaction mit, ganz im Gegenteil zu anderen Unglücksfilmen ähnlicher Art weltklasse Spezialeffekten... Diesesmal wird die Menschheit bei Roland Emmerich also von einer zweiten Eiszeit bedroht. Für 'Master of Disaster' -Emmerich ein leichtes. Die Story ist Emmerich-like simpel gestrickt, die Bilder dafür umso herausragender. Roland Emmerich wächst mal wieder über sich hinaus.
Gepflegter Blödsinn, wie er Emmerich eigentlich jedesmal einfällt. Wissenschaftlich gesehen natürlich absoluter Mumpitz, cineastisch ebenfalls völlig entbehrungswürdig. Schablonenhafte Charaktere mühen sich durch an Standard-Drehbuch. Immerhin sind die Special Effects ganz okay. Dafür nervt der Score.
Habe selten so was bescheuertes gesehen. Als ob es beim Klimawandel mit einem globalen Unwetter getan wäre und wer danach noch lebt hat es überstanden. Junge, Junge, ganz schön ärgerlich.
Von Roland Emmerich (Independence Day, Godzilla, Der Patriot) bekommen die Zuschauer nunmal großes Popcorn-Kino geboten! Eine geradlinige, unkomplizierte und nicht zu überladene Story gespickt mit spannenden Schocksequenzen und großartigen Effekten. Er hat meine Erwartungen mehr als erfüllt. Wer unbedarfte Unterhaltung sucht und an einem gut inszenierten Katastrophenfilm bzw Actiondrama interessiert ist, der ist bei diesem Streifen genau richtig. Grosses Entertainment vom schwäbischen Spielberg!
Da stehen sie in einem Raum. Drei Männer allein mit ihrem Fernseher. Die Natur droht die Menschheit zu vernichten. Jeder hat einen Kurzen in der Hand. Schwenk auf den Bildschirm des Fernsehers: Ryan Giggs erzielt ein Tor. Der Prosit folgt: "Auf Manchester United!"
Ich finde dass "The Day After Tomorrow" ein super Film ist.
Echt ne empfehlung! Aber wenn man einen Samstag-Abend ActionFilm erwartet, wird man entäuscht.
Trotzdem echt gut
Ich kann nicht dagegen an... New York wird geflutet, eingefroren und den Wölfen überlassen... und ich mag es. Die Story ist dümmlich und vorhersehbar, aber das stört mich hier nicht weiter. Keine Ahnung warum. Ich weiss nicht, inwieweit das Szenario wissenschaftlich abgesichert war, aber auch das interessiert mich nicht wirklich.
Es sieht jedenfalls gut aus, unterhält solange das Popcorn reicht und dann ist da noch Jake Gyllenhaal, der einfach *hach*...
Naja, eigentlich ist von der ersten Minute klar, dass "The Day After Tommorow" Schwachsinn ist. Deswegen waren mir die schwachsinnigen Szenen ziemlich egal. Eine schwache Bewertung muss er auch nicht bekommen. Mäßige Unterhaltung bleibt doch. Immer wieder amüsant die saublöden Reaktionen der Protagonisten. Immer wieder interessant. Wenn man diese ganzen typischen Handlungswege und -strängen und alle Charaktere schon mal irgendwo GENAUSO wie hier gesehen hat. Irgendwie verleiht mich diese Erkenntnis immer wieder zu einem Grinsen. Sätze die man einem schon oft in Filmen entgegen geprasselt wurden. Ich mag es einfach diesen Wiedererkennungswert. Und wegen diesen Faktoren hatte ich durchaus eine kleine Freude an diesem B-Movie. Positiv reden will ich ihn jetzt auch wieder nicht. Gyllenhaal kriegt die schlechteste Rolle die er je hatte (eigentlich die erste schlechte in der ich ihn sah), die Klischees reichen bis zum Gehtnichtmehr und die Story ist dumpfbackenmäßig zusammengeschustert.
Fazit: Um "The Day After Tomorrow" wirklich zu mögen war er mir letztendlich doch zu blöd. Aber ein paar Szenen verleiten-weil man sie schon oft ähnlich gesehen hat- zum Grinsen oder auch Lachen. Auf jeden Fall sehenswerter als dieser 2012er Rotz...
Roland Emmerich lässt mal wieder eine Zerstörungsorgie über die Leinwand laufen. Dieses Mal folgt eine heikle Naturkatastrophe. Hochgradige Temperaturschwankungen rahmen Emmerichs üblichen Flossken wie "Überlebenskampf" und "Effektewellen" ein, worum durchschnittlich gute Schauspieler agieren.
Wie üblich setzt Emmerich die Stärke seiner Inszenierungskünste auf seine optisch feinen Katastrophenszenarien und lässt seine Charaktere, so wie immer, im Schnee stehen. Es besteht deutlicher Mangel an Emotion bzw. ausreichende Behandlung der Hauptrolllen dargestellt von Dennis Quaid oder Jake Gyllenhaal. Leider sind einzelne Gefühle nur hinterrangig. Würde er dies mit seinen spektakulären Szenenbildern vereinen, käme sicher was Bessseres heraus, aber Emmerich lernt ja nicht. Na gut, die Leute stürmen trotzdem ins Kino, was soll man da auch ändern wollen? Nervige Tatsache! Aber, besteht denn da kein Reiz, Neues auszuprobieren? Man müsste die Möglichkeiten aufzählen, wie man die Welt zerstören kann. Wenn alle Möglichkeiten durch sind, gäbe es vielleicht Hoffnung. Godzilla durfte schon wüten, die Natur schlug schon zurück, Aliens kamen auch nicht in friedlicher Absicht und die Zukunft hat er uns auch schon voraus gesagt...Was kommt wohl noch?
Was bei ihm zählt sind die sehr ansehlichen visuellen Eye Catcher. Bilder vom vereisten New York prägen sich gut ein und hinterlassen einen wahren "Wow Effekt". Schöne Szenendarstellungen und deftige Effekte werden vollends mit Kreativität und Ästhetik behandelt. Gelungene Arbeit, aber, wie erwähnt, kommt gefühlsmäßig nichts bei mir an. Hat man sich an den Bildern satt gesehen, gibt es keine sonderlichen Überraschungen mehr. Liebloser und seelenloser Film ohne jeglichen Spannungsgrad oder genügend Emotion.
Tolle Kino Unterhaltung stelle ich mir so nicht vor, wo einige Eye Candys geliefert werden und das war´s schon. Schnell vergessen. "The Day After Tommorrow" ist, ich sag mal: "Schnee von gestern."
Der Film hat 1 Problem: Ihm fehlt die Logik und die Zusammenhänge bis zum Supergau. Zudem werden die Ereignisse bis zum Gau in einem unglaublichen Zeitraffer hineingepreßt.
Ansonsten ist der Film von den Spezialeffekten her ein Blockbuster typisch Hollywood. Gute Hauptdarsteller, bis auf die Logiklücken sehr gute Dramaturgie. Halt typisches Popkornkino.
Du hast Recht. Der Film hat ein Problem, aber nicht die fehlende Logik, sondern, dass er einfach schlecht, einfallslos und dämlich ist. Ein Film, der nur produziert wurde, um tolle Effektspielereien verwenden zu können, ist für mich kein Film! Wo bleiben die Gefühle, die guten Ideen und eben alles, was einen Film als Film auszeichnet. Lieber einen guten Film ohne Effekte, als gute Effekte ohne Film!
Ich fand ihn ziemlich langweilig. Die Schauspieler überzeugen auch nicht. Das vereiste New York ist mir dann aber doch 3 Punkte wert, weil es beeindruckt.
ein echter blockbuster aus hollywood. echt krass gemacht und auch echt gute story, es wäre mein neuer lieblingsfilm geworden, wären da nicht so kleinigkeiten wie die wölfe gewesen, die zwar zum szenario passen, aber gegen alle möglich physikalischen gesetze verstoßen. schade drum.
Man kann, glaub ich, behaupten dass dies einer der besten Katastrophenfilme ist, die es zurzeit gibt (zumal der meiste Rest oft nur B-Movies sind).
1. Optik
Die Bilder sind für den guten >Roland Emmerich< überraschend düster und alles ist meistens mit einem kalten Blau unterlegt. Die Zerstörung wird hier mal wieder perfekt dargestellt. Mal wird Los Angeles auf geniale Art von Tornados verwüstet, dann rast eine Flutwelle durch New York und am Ende ist alles zugefroren. Bei diesen Szenarien kommt wirklich Endzeitfeeling hoch, zumal die Effekte einfach klasse sind.
2. Sound
Der Soundtrack hat teilweise wirklich einen traurigen, deprissiven Klang und untermalt die Szenen gut. Der Komponist >Harald Kloser< kommt zwar nicht an >Hans Zimmer< oder >James Newton Howard< ran, aber es klingt doch recht beeindruckend.
3. Inhalt
Viele Regiesseure versuchen in ihren Leben zumindest einen Film mit einer Botscahft zu machen und hier ist >Roland Emmerichs< Warnung gegen den Klimawandel. Ist nett gemeint und auf jeden Fall nicht so platt rübergebracht wie bei >Avatar<, wo einem die Phrase >Habe Respekt vor der Natur< geradezu penetrant eingetrichtert wurde. Die Hau-Drauf-Methode kommt zwar auch hier zum Einsatz, aber es ist noch im erträglichen Maß.
In >The Day after Tomorow< hat die Geschichte nur wenige spannungsarme Momente und die sind meistens in den ersten dreißig Minuten, dannach verabschiedet sich die Langweile endgültig.
Von den Charaktern bzw. der Charakterentwicklung her macht >Roland Emmerich< hier bessere Arbeit als in manch anderem Film von ihm (Weltklasse ist es hier natürlich immer noch nicht, aber immerhin sind die Personen keine vollkommenen Gespenster). Es gibt zwar einige typische Klischees wie der arrogante Politiker, aber solche Gestalten kann man sich bei einem Katastrophenfilm auch erlauben.
Die größte Stärke des Films ist natürlich die Bildgewalt und meistens sieht man sich sowas auch nur an um zu sehen wie Großstädte vom Erdboden gewischt werden und in dieser Hinsicht wird man hier nicht enttäuscht.
Die Schauspieler sind auch recht gut. Über >Jake Gyllenhaal< braucht man nicht zu diskutieren und auch >Dennis Quaid< bringt alles routiniert über die Bühne.
4. Fazit
Zusammen mit >Independence Day< und >2012< die (wie ich sie nenne) drei Disaster-Filme von >Roland Emmerich<. An Ersteren kommt er nicht ran, aber er ist difitiv besser als der bisweilen viel zu naive Letztere.
>The Day after Tomorow< kann man getrost als gelungen betrachten und hat zumindest auch mal eine Botschaft zu bieten, anstatt, dass einfach nur munter zerstört wird.
Glaub, ich habe so wesentlich schlimmere Soundtracks gehört als diesen hier, wie beispielsweise dieses Gejaule bei >The Happening<. Dagegen ist das hier noch eine Wohltat für die Ohren (um es jetzt mal etwas zu übertreiben).
The Day After Tomorrow - Kritik
US 2004 Laufzeit 123 Minuten, FSK 12, Science Fiction-Film, Katastrophenfilm, Kinostart 27.05.2004
Kritiken (10) — Film: The Day After Tomorrow
fko: filmsprung.ch fko: filmsprung.ch
Kommentar löschenDer Film ist ein Produkt aus Hollywood und muss in erster Linie fesseln und unterhalten. Das gelingt auch durchwegs. Die Filmemacher waren sich durchaus bewusst, dass die Inszenierung zwischendurch völlig lächerlich ist. So bemerkt Produzent Mark Gordon auf dem einige Wochen nach der Premiere aufgenommenen Audiokommentar, wie «fabulous and ridiculous» eine Szene zu Beginn sei.
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Xander8112: at the movies
Kommentar löschen[...]Bombastische Zerstörungsorgien sucht man in diesem Film zwar nicht vergeblich, diese spielen aber nur eine Nebenrolle. Das Hauptaugenmerk liegt leider auf der kitschigen Vater rettet Sohn-Geschichte, die in weiten Teilen durchaus dazu fähig ist, einen gepflegt zu langweilen.[...]
Vielleicht gut geeignet, einen verregneten Sonntag Nachmittag rumzukriegen, mehr aber auch nicht.
Kritik im Original 1 Mitglied gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
Julio Sacchi: Das Manifest
Kommentar löschenZum ersten Mal seit Jahrzehnten ist es wirklich so, daß alle beeindruckenden Bilder schon im Trailer zu sehen sind. Alle drei. Und alles drumherum ist, auch was die Qualität der Effekte angeht, schlichtweg uninteressant. Der Rest ist unglaublich flache, spannungslose banale Scheiße mit zwischenmenschlichen Konflikten, für die sich GZSZ-Storyliner mit gesenktem Haupt vor Scham im Babelsberger Vorgarten vergraben würden. Ein lustiger Hund, ein cooler Obdachloser, ein krebskrankes Kind und zwei verliebte Jungs - man möchte kotzen.
14 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
Gnislew: Sneakfilm - Kino mal anders
Kommentar löschen"The Day After Tomorrow" ist diese Art von Film die man sich dann anschaut wenn man einfach nur unterhalten werden will. Roland Emmerich verarbeitet zwar ein ernstes Thema, doch ist sein Film immer noch Popcornkino. Wer auf solide Actionkost steht sollte sich "The Day After Tomorrow" ansehen.
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Bernd Haasis: Stuttgarter Nachrichten Bernd Haasis: Stuttgarter Nachrichten
Kommentar löschenEmmerich deckt nichts Neues auf, er setzt nur Bekanntes groß in Szene. Die Regierung Bush weigert sich mit Rücksicht auf die Wirtschaft tatsächlich, das Kyoto-Protokoll zum Klimaschutz zu ratifizieren. Im Film erklärt am Ende der Vizepräsident, der dem echten erstaunlich ähnelt, dass er einen Fehler gemacht hat - und Mexiko nimmt die Flüchtlinge auf.
Ein klein bisschen happy ist das End also doch. Und das unterscheidet Emmerich von europäischen Filmemachern. Für glühende Patrioten, die die Menschheit retten, mag in "The Day After Tomorrow" kein Platz sein. Für eine frohe Botschaft von positivem Denken und gemeinsam angepackten Herausforderungen aber schon. Im Herzen ist das "Spielbergle aus Sindelfingen" eben doch Amerikaner
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D. Kamalzadeh: Der Standard D. Kamalzadeh: Der Standard
Kommentar löschenBei Emmerich stehen, zumindest in der ersten Hälfte, zwar auch noch die technisch sehr avancierten Freskos der Zerstörung im Vordergrund. Doch sobald New York zur Lagunenstadt geworden ist und zufriert sowie die gesamte nördliche Hemisphäre im ewigen Eis verloren scheint, gewinnt pragmatisches Krisenmanagement die Oberhand - was vor allem über ein klassisches Drama um die Kernfamilie verhandelt wird.
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HG Rodek: Die Welt, Berliner Morgenpost HG Rodek: Die Welt, Berliner Morgenpost
Kommentar löschenNun sollte man nie vergessen, dass "Tomorrow" trotz klarer Polit-Botschaft seine Existenz nicht den Überzeugungen des Gründungs-Grünen Roland Emmerich verdankt, sondern dessen Fähigkeit, trotz einsetzender Spezialeffektsättigung weiter Spektakel abzuliefern, die den Mund offen stehen lassen. Seine Techniker haben die Digitalisierung von Wasser gemeistert (das extrem schwierig darzustellen ist), seine Tornados sind mitreißend, und die schneeverwehten Stadtlandschaften strahlen die Ruhe und Schönheit eines sonnigen Weihnachtsfeiertag-Morgens aus.
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R Weixlbaumer: tip Berlin R Weixlbaumer: tip Berlin
Kommentar löschenIn der Massenflucht der US-Amerikaner nach Mexiko steckt so viel Humor wie in der Parallelführung der globalen mit einer ganz privaten Klimaverschiebung: die Vergletscherung seiner Familiengefühle beantwortet der Held Dennis Quaid mit einem väterlichen Gewaltakt im kältedämmenden Anorak. Herzerwärmend wenn es nicht so kühl kalkuliert wäre.
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Peter Zander: Welt, Berliner Morgenpost Peter Zander: Welt, Berliner Morgenpost
Kommentar löschenEigentlich macht Emmerich auch in seinem jüngsten Film nichts, was er nicht schon früher getan hätte. Er liefert spektakuläre Schauwerte, Computer-Tricks, wie man sie noch nie gesehen hat; versagt aber wie immer beim Zwischenmenschlichen. Am Ende fühlt sich der Zuschauer bei Emmerich stets wie der Martini bei Bond. Geschüttelt, nicht gerührt.
Kritik im Original 1 Mitglied gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
Harald Peters: WamS, Die Welt, taz, Berlin... Harald Peters: WamS, Die Welt, taz, Berlin...
Kommentar löschenEndlich wieder ein Blockbuster, der nicht nervt und es sogar vermeidet, den Zuschauern ein desinteressiertes, stumpfsinniges und blödsinnig aufgesetztes Happy End zu schenken.
Kritik im Original Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 1 Antworten
Scipio 2011/10/14 19:37:31
Antwort löschenIch finde, dieses furchtbare Gedudel das sich Filmmusik nennt, nervt ohne Ende.
Kommentare (120) — Film: The Day After Tomorrow
Kommentar schreibenU-Turn 2012/01/22 09:40:04
Kommentar löschenStandart Ami-Blockbuster. Herzschmerz und Kitsch noch und nöcher. Aber nette Effekte und auf jeden Fall nicht langweilig. Kann man sich mal ansehen.
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kahaujiko 2012/01/02 18:41:04
Kommentar löschenmuahahaha schlagt mich von mir aus tot, aber ich amüsiere mich bei diesem film immer wieder köstlich! meister roland stürzt die welt mal wieder ins chaos und ich meine hand tief in die popkorntüte
3 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
plekke 2011/12/23 12:17:34
Kommentar löschenWer diesen Film schaut, wird mit einem bombastischen Effektfeuerwerk belohnt. Bei wem sonst als dem "Master of Disaster"-Emmerich kann man sich nicht nur über ein, nicht zwei, sondern gleich drei Monstertornados freuen!? Und als ob das noch nicht genug wäre, fährt auch noch ein großes Schiff durch New Yorks Straßen... Wie es dahin gekommen ist, ist fraglich. Genau wie die gesamte Situation... Der Nonsens findet seinen Gipfel (ACHTUNG SPOILER) wenn alles nach 10 Tagen Sturm wieder okay ist und alle Hauptcharaktere wie durch Zufall ALLE überlebt haben. (SPOILER ENDE)
Diese genial sinnlose Story versucht Emmerich mit allerlei Herzschmerz zu garnieren. Superschlauer Typ verliebt sich in Teamkollegin. Mutter und Vater des Superschlauen Typs leben getrennt. Vater denkt nur an die Arbeit. Dann noch ein krebskrankes Kind dazu, um den absoluten Gefühlsausbruch beim Zuschauer zu erzeugen und alles ist super... NICHT, denn von den ganzen Gefühlen kommt beim Zuschauer nichts an. Irgendwie ein bisschen wie bei Mitten im Leben...
Aber dennoch gebe ich dem Film eine 5.5... Wieso? Naja, wenn man den Film abends mit ein paar Freunden und ein paar Bier guckt, vergisst man ganz schnell die sinnlose Story, stellt sein Hirn ab und wird von großen Tornados, viel Zerstörung, großen Superwellen und Regen, Schnee, Hagel und was noch so alles vom Himmel kommt, geflasht. Und dann wirkt der Film eigentlich auch ganz ansehnlich. ABER NUR DANN!
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Audreyfan 2011/12/07 21:04:11
Kommentar löschenHabe den Film jetzt das 5. Mal angeguckt- und er ist immer noch spannend!
Zumal ich auch zugeben muss, dass ich mir gerne Jake Gyllenhaal anschaue ;)
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Keky 2011/11/07 15:28:45
Kommentar löschenWährend am Anfang der Film wie eine Komödie erscheint, werden im weiteren Verlauf immer mehr Fakten dargestellt, was passieren kann, wenn die Welt irgentwann still steht. Top gemacht, trotz paar witzigen reingemorgelten Fehlern.
Dieser Film ist meiner meinung nach besser als 2012. Obwohl ich 2012 noch nicht mall geguckt habe!
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moviee 2011/10/23 23:15:41
Kommentar löschenNachdem ich bestimmt über 50 mehr oder weniger gute amerikanische Katastrophenfilme von A wie Asteroidenfeuer bis Z wie Zenitalregen gesehen hatte, habe ich mich nun einmal an eine wirkliche große Produktion herangestraut. Wobei "groß" bei Emmerich vielleicht untertrieben wäre, also an eine XXL-Produktion.
Und ich muss wirklich sagen, 'The Day After Tomorrow' ist eine wunderbare und einzigartige Katastrophenaction mit, ganz im Gegenteil zu anderen Unglücksfilmen ähnlicher Art weltklasse Spezialeffekten... Diesesmal wird die Menschheit bei Roland Emmerich also von einer zweiten Eiszeit bedroht. Für 'Master of Disaster' -Emmerich ein leichtes. Die Story ist Emmerich-like simpel gestrickt, die Bilder dafür umso herausragender. Roland Emmerich wächst mal wieder über sich hinaus.
1 Mitglied gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
cruzha 2011/10/23 11:01:30
Kommentar löschenGepflegter Blödsinn, wie er Emmerich eigentlich jedesmal einfällt. Wissenschaftlich gesehen natürlich absoluter Mumpitz, cineastisch ebenfalls völlig entbehrungswürdig. Schablonenhafte Charaktere mühen sich durch an Standard-Drehbuch. Immerhin sind die Special Effects ganz okay. Dafür nervt der Score.
1 Mitglied gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
lastadiel 2011/10/22 17:00:40
Kommentar löschenHabe selten so was bescheuertes gesehen. Als ob es beim Klimawandel mit einem globalen Unwetter getan wäre und wer danach noch lebt hat es überstanden. Junge, Junge, ganz schön ärgerlich.
2 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 2 Antworten
SoulReaver 2011/10/22 17:15:55
Antwort löschenhttp://www.youtube.com/watch?v=PETi-WBuqF4
C_C 2011/10/23 11:10:47
Antwort löschenich sehe auch die Venus-Theorie als wahrscheinlicher an...
RoosterCogburn 2011/10/16 10:16:50
Kommentar löschenVon Roland Emmerich (Independence Day, Godzilla, Der Patriot) bekommen die Zuschauer nunmal großes Popcorn-Kino geboten! Eine geradlinige, unkomplizierte und nicht zu überladene Story gespickt mit spannenden Schocksequenzen und großartigen Effekten. Er hat meine Erwartungen mehr als erfüllt. Wer unbedarfte Unterhaltung sucht und an einem gut inszenierten Katastrophenfilm bzw Actiondrama interessiert ist, der ist bei diesem Streifen genau richtig. Grosses Entertainment vom schwäbischen Spielberg!
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Scipio 2011/10/14 19:46:27
Kommentar löschenEinmal anschauen reicht vollkommen. Am schlimmsten ist die s.g. Filmmusik, das ist KÖRPERVERLETZUNG!
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FilmeGuckerAusBerlin 2011/09/23 11:52:18
Kommentar löschenSicherlich ist in diesem Film nicht alles so realistisch, aber ich finde ihn trotzdem atemberaubend und spannend.
3 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
La Bardot 2011/08/21 01:22:02
Kommentar löschenDa stehen sie in einem Raum. Drei Männer allein mit ihrem Fernseher. Die Natur droht die Menschheit zu vernichten. Jeder hat einen Kurzen in der Hand. Schwenk auf den Bildschirm des Fernsehers: Ryan Giggs erzielt ein Tor. Der Prosit folgt: "Auf Manchester United!"
Nein, ich kann diesen Film nicht hassen.
7 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
gamerN7 2011/08/08 13:12:05
Kommentar löschenIch finde dass "The Day After Tomorrow" ein super Film ist.
Echt ne empfehlung! Aber wenn man einen Samstag-Abend ActionFilm erwartet, wird man entäuscht.
Trotzdem echt gut
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buffybot 2011/07/28 12:00:29
Kommentar löschenIch kann nicht dagegen an... New York wird geflutet, eingefroren und den Wölfen überlassen... und ich mag es. Die Story ist dümmlich und vorhersehbar, aber das stört mich hier nicht weiter. Keine Ahnung warum. Ich weiss nicht, inwieweit das Szenario wissenschaftlich abgesichert war, aber auch das interessiert mich nicht wirklich.
Es sieht jedenfalls gut aus, unterhält solange das Popcorn reicht und dann ist da noch Jake Gyllenhaal, der einfach *hach*...
3 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
fkfilmkritik 2011/07/26 19:57:33
Kommentar löschenNaja, eigentlich ist von der ersten Minute klar, dass "The Day After Tommorow" Schwachsinn ist. Deswegen waren mir die schwachsinnigen Szenen ziemlich egal. Eine schwache Bewertung muss er auch nicht bekommen. Mäßige Unterhaltung bleibt doch. Immer wieder amüsant die saublöden Reaktionen der Protagonisten. Immer wieder interessant. Wenn man diese ganzen typischen Handlungswege und -strängen und alle Charaktere schon mal irgendwo GENAUSO wie hier gesehen hat. Irgendwie verleiht mich diese Erkenntnis immer wieder zu einem Grinsen. Sätze die man einem schon oft in Filmen entgegen geprasselt wurden. Ich mag es einfach diesen Wiedererkennungswert. Und wegen diesen Faktoren hatte ich durchaus eine kleine Freude an diesem B-Movie. Positiv reden will ich ihn jetzt auch wieder nicht. Gyllenhaal kriegt die schlechteste Rolle die er je hatte (eigentlich die erste schlechte in der ich ihn sah), die Klischees reichen bis zum Gehtnichtmehr und die Story ist dumpfbackenmäßig zusammengeschustert.
Fazit: Um "The Day After Tomorrow" wirklich zu mögen war er mir letztendlich doch zu blöd. Aber ein paar Szenen verleiten-weil man sie schon oft ähnlich gesehen hat- zum Grinsen oder auch Lachen. Auf jeden Fall sehenswerter als dieser 2012er Rotz...
11 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
J-Ross 2011/07/05 17:23:18
Kommentar löschenRoland Emmerich lässt mal wieder eine Zerstörungsorgie über die Leinwand laufen. Dieses Mal folgt eine heikle Naturkatastrophe. Hochgradige Temperaturschwankungen rahmen Emmerichs üblichen Flossken wie "Überlebenskampf" und "Effektewellen" ein, worum durchschnittlich gute Schauspieler agieren.
Wie üblich setzt Emmerich die Stärke seiner Inszenierungskünste auf seine optisch feinen Katastrophenszenarien und lässt seine Charaktere, so wie immer, im Schnee stehen. Es besteht deutlicher Mangel an Emotion bzw. ausreichende Behandlung der Hauptrolllen dargestellt von Dennis Quaid oder Jake Gyllenhaal. Leider sind einzelne Gefühle nur hinterrangig. Würde er dies mit seinen spektakulären Szenenbildern vereinen, käme sicher was Bessseres heraus, aber Emmerich lernt ja nicht. Na gut, die Leute stürmen trotzdem ins Kino, was soll man da auch ändern wollen? Nervige Tatsache! Aber, besteht denn da kein Reiz, Neues auszuprobieren? Man müsste die Möglichkeiten aufzählen, wie man die Welt zerstören kann. Wenn alle Möglichkeiten durch sind, gäbe es vielleicht Hoffnung. Godzilla durfte schon wüten, die Natur schlug schon zurück, Aliens kamen auch nicht in friedlicher Absicht und die Zukunft hat er uns auch schon voraus gesagt...Was kommt wohl noch?
Was bei ihm zählt sind die sehr ansehlichen visuellen Eye Catcher. Bilder vom vereisten New York prägen sich gut ein und hinterlassen einen wahren "Wow Effekt". Schöne Szenendarstellungen und deftige Effekte werden vollends mit Kreativität und Ästhetik behandelt. Gelungene Arbeit, aber, wie erwähnt, kommt gefühlsmäßig nichts bei mir an. Hat man sich an den Bildern satt gesehen, gibt es keine sonderlichen Überraschungen mehr. Liebloser und seelenloser Film ohne jeglichen Spannungsgrad oder genügend Emotion.
Tolle Kino Unterhaltung stelle ich mir so nicht vor, wo einige Eye Candys geliefert werden und das war´s schon. Schnell vergessen. "The Day After Tommorrow" ist, ich sag mal: "Schnee von gestern."
8 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
Lukin1971 2011/06/29 10:00:23
Kommentar löschenDer Film hat 1 Problem: Ihm fehlt die Logik und die Zusammenhänge bis zum Supergau. Zudem werden die Ereignisse bis zum Gau in einem unglaublichen Zeitraffer hineingepreßt.
Ansonsten ist der Film von den Spezialeffekten her ein Blockbuster typisch Hollywood. Gute Hauptdarsteller, bis auf die Logiklücken sehr gute Dramaturgie. Halt typisches Popkornkino.
Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 1 Antworten
NiRaF 2011/10/20 19:57:25
Antwort löschenDu hast Recht. Der Film hat ein Problem, aber nicht die fehlende Logik, sondern, dass er einfach schlecht, einfallslos und dämlich ist. Ein Film, der nur produziert wurde, um tolle Effektspielereien verwenden zu können, ist für mich kein Film! Wo bleiben die Gefühle, die guten Ideen und eben alles, was einen Film als Film auszeichnet. Lieber einen guten Film ohne Effekte, als gute Effekte ohne Film!
7Stinson7 2011/06/20 20:14:49
Kommentar löschenIch fand ihn ziemlich langweilig. Die Schauspieler überzeugen auch nicht. Das vereiste New York ist mir dann aber doch 3 Punkte wert, weil es beeindruckt.
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Lord Chinesy 2011/06/19 17:25:24
Kommentar löschenein echter blockbuster aus hollywood. echt krass gemacht und auch echt gute story, es wäre mein neuer lieblingsfilm geworden, wären da nicht so kleinigkeiten wie die wölfe gewesen, die zwar zum szenario passen, aber gegen alle möglich physikalischen gesetze verstoßen. schade drum.
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Selcarnor 2011/06/13 15:29:33
Kommentar löschenMan kann, glaub ich, behaupten dass dies einer der besten Katastrophenfilme ist, die es zurzeit gibt (zumal der meiste Rest oft nur B-Movies sind).
1. Optik
Die Bilder sind für den guten >Roland Emmerich< überraschend düster und alles ist meistens mit einem kalten Blau unterlegt. Die Zerstörung wird hier mal wieder perfekt dargestellt. Mal wird Los Angeles auf geniale Art von Tornados verwüstet, dann rast eine Flutwelle durch New York und am Ende ist alles zugefroren. Bei diesen Szenarien kommt wirklich Endzeitfeeling hoch, zumal die Effekte einfach klasse sind.
2. Sound
Der Soundtrack hat teilweise wirklich einen traurigen, deprissiven Klang und untermalt die Szenen gut. Der Komponist >Harald Kloser< kommt zwar nicht an >Hans Zimmer< oder >James Newton Howard< ran, aber es klingt doch recht beeindruckend.
3. Inhalt
Viele Regiesseure versuchen in ihren Leben zumindest einen Film mit einer Botscahft zu machen und hier ist >Roland Emmerichs< Warnung gegen den Klimawandel. Ist nett gemeint und auf jeden Fall nicht so platt rübergebracht wie bei >Avatar<, wo einem die Phrase >Habe Respekt vor der Natur< geradezu penetrant eingetrichtert wurde. Die Hau-Drauf-Methode kommt zwar auch hier zum Einsatz, aber es ist noch im erträglichen Maß.
In >The Day after Tomorow< hat die Geschichte nur wenige spannungsarme Momente und die sind meistens in den ersten dreißig Minuten, dannach verabschiedet sich die Langweile endgültig.
Von den Charaktern bzw. der Charakterentwicklung her macht >Roland Emmerich< hier bessere Arbeit als in manch anderem Film von ihm (Weltklasse ist es hier natürlich immer noch nicht, aber immerhin sind die Personen keine vollkommenen Gespenster). Es gibt zwar einige typische Klischees wie der arrogante Politiker, aber solche Gestalten kann man sich bei einem Katastrophenfilm auch erlauben.
Die größte Stärke des Films ist natürlich die Bildgewalt und meistens sieht man sich sowas auch nur an um zu sehen wie Großstädte vom Erdboden gewischt werden und in dieser Hinsicht wird man hier nicht enttäuscht.
Die Schauspieler sind auch recht gut. Über >Jake Gyllenhaal< braucht man nicht zu diskutieren und auch >Dennis Quaid< bringt alles routiniert über die Bühne.
4. Fazit
Zusammen mit >Independence Day< und >2012< die (wie ich sie nenne) drei Disaster-Filme von >Roland Emmerich<. An Ersteren kommt er nicht ran, aber er ist difitiv besser als der bisweilen viel zu naive Letztere.
>The Day after Tomorow< kann man getrost als gelungen betrachten und hat zumindest auch mal eine Botschaft zu bieten, anstatt, dass einfach nur munter zerstört wird.
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Scipio 2011/10/14 19:43:16
Antwort löschenDas war kein Sound, das war musikalischer Müll der Sonderklasse mit Nervfaktor 10. Ich fordere Berufsverbot für diesen Typen!!!
Selcarnor 2011/10/14 21:47:51
Antwort löschenGlaub, ich habe so wesentlich schlimmere Soundtracks gehört als diesen hier, wie beispielsweise dieses Gejaule bei >The Happening<. Dagegen ist das hier noch eine Wohltat für die Ohren (um es jetzt mal etwas zu übertreiben).
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