The Day After Tomorrow - Kritik

US 2004 Laufzeit 123 Minuten, FSK 12, Science Fiction-Film, Katastrophenfilm, Actionfilm, Kinostart 27.05.2004

  • 6

    Eine ganz solide Materialvernichtungs-Schlachtplatte für zwischendurch. Mit erhobenere Cast!

    • 6

      Das schlimme an diesen Film ist, dass er eine ernstahfte Warnung vor der globalen Erwärmung sein will. Offensichtlich hat Roland Emmerich sein Vorhaben die Welt vor dem drohenden selbstverschuldeten Untergang zu warnen selbst nicht ganz ernst genommen. Bei ihm verkommt die Klimakatastrophe zu einem schlecht gespielten Eventfilm mit einem noch dazu ziemlich miesen Drehbuch.
      Da ereignen sich Klimaveränderungen, die im wirklichen Leben mehrere Jahrzehnte dauer wirden, binnen weniger Tage, was jedoch noch das kleinste Problem des Film ist.
      Wirklich ärgerlich (und in meinen Augen auch etwas fahrlässig) ist die Tatsache, dass...

      Achtung Spoiler!!!!

      ...der Film ein Happy End hat! Dadurch untergräbt er seine eigene hehre Botschaft. Denn die sogenannten Klimaskeptiker könnten sich dadurch animiert fühlen zu sagen:
      "Seht ihr, der Klimawandel ist gar nicht so schlimm. Emmerich hats ja gezeigt: Dank des bewährten amerikanischen Überlebenswillens, werden wir die Katastrophe überstehen! Alles halb so wild."
      Ne, ne Roland: Ganz so einfach hättest du es dir nicht machen sollen. Wenn die Menschheit weiter so macht wie bisher, wird der Klimawandel garantiert kein Happy End haben. Aber um das im Film auch zu zeigen hat die wohl der Mut gefehlt.

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      • 7

        Ganz guter Endzeitfilm der an einigen Stellen natürlich einige Logikfehler hat aber das stört mich persönlich nicht so ungemein. Der Cast ist nichts besonderes, dafür sind die Bilder toll und die Umsetzung gut gelungen.
        Sicherlich nicht der beste Katastrophenfilm aber auch nicht der schlechteste. Ich mag Emmerich´s Filme eigentlich. Leichte aber meist spannende Kost.

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        • 5

          The Day After Tomorrow ist ein nett gemachter visuell ansprechender Katastrophenfilm.
          Apropos Katastrophe, die Story hat mehr logische Löcher als ein Straßenköter Flöhe, aber wie gesagt es ist ein Katastrophenfilm. J. Gyllenhaal gibt in diesem Film ein gutes Beispiel für Overacting ab, ob das nun beabsichtigt ist oder nicht sei mal dahingestellt. Die übrigen Darsteller spielen auch nicht gerade Oscarverdächtig, seis drum, der Star des Films is eh der beginnende Weltuntergang an sich.
          Und jetz noch ein Tip an alle Überlebenskünstler da draussen: !Achtung! Mini-SPOILER!
          Wenn ihr in eine eiskalte Bibliothek eingesperrt seid und einen Kamin, sowie Regale voller Bücher habt, verbrennt die Regale, nicht die Bücher ;-).
          Fazit: Kopf-aus-Kino mit auf Bombast getrimmten Effekten, kann man anschauen, muß man aber nicht.

          • 7 .5

            Der beste Emmerich und dem entäuschenden 2012 haushoch überlegen! Klar gibt es auch hier unglaubliche Logiklöcher, aber die Bilder sind wahnsinn und der launige Cast macht einfach nur Spass!

            • 10

              Für mich der beste Katastrophenfilm aller Zeiten.

              • 9 .5

                Inhaltlich der beste Film von Rolle. Der visuelle Beitrag ist mal wieder über alle Zweifel erhaben.

                • 5 .5

                  Warum verbrennen die nicht die Stühle und Möbel, anstatt die viel wertvolleren Büchern, die heiztechnisch ohnehin nicht viel hergeben? Weil in dieser Situation der Verzweiflung ums Überleben willen selbst das Wissen verbrannt werden muss, obwohl besseres Brennmaterial vorhanden ist?

                  • 6 .5

                    Ganz guter Film. Die Schauspieler sind zwar nicht in Höchstform, die Bilder jedoch beeindruckend. Kann man sich mal anschauen, muss man aber nicht.

                    • 8

                      In Erinnerung geblieben sind mir vor allem die surrealistisch schönen Hurrican-Szenen, untermalt von diesem kühlen, ätherischen Soundtrack. Davon war ich wirklich gebannt.

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                      • 9

                        Eigentlich mag ich den Film ja nur wegen den Zerstörungsszenen... sonst eig. ein bisschen langweilig.

                        • 8

                          Als Geowissenschaftler muss man hier wirklich allen Sachverstand ausschalten, aber das gelingt mir zum Glück recht gut. Roland Emmerich sorgt immer für grossartiges Kino, tolle Effekte und einen spannenden Plot. Darauf kommt es doch an. Je grösser die Leinwand (oder der Fernseher) und die Surroundsound-Anlage, desto besser - einfach zurücklehnen und sich in das Filmerlebnis tragen lassen.

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                          • 7

                            Habe mich lange dagegen gewehrt diesen film reinzuziehen weil ich befürchtete das es um einmal wieder so ein ähnlich kitschig gestaltetes katastrophenfilm abklatsch ala "2012" werden würde aber wurde eines besseren belehrt....war um vieles besser als der nachfolger vorallem auch von der thematik und story her....wahrscheinlich die nr.1 aller katastrophenfilme

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                            • 8

                              Die Handlung und die Charaktere sind für einen Emmerich Film überraschend tiefgründig. Man merkt, dass eine Botschaft vermittelt werden soll. Das ganze ist eingebettet und verschiedenste Katastrophenszenarien, die super animiert sind. Aber effekttechnisch konnte man Emmerich noch nie was vormachen. Ein schöner Nebeneffekt des Films war, dass Dennis Quaid damit das verdiente Comeback geschafft hatte.

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                              • 9

                                Mein absoluter Lieblings- Katastrophenfilm.
                                Tornados, ein Tsunami, tennisballgroße Hagelkörner und vieles mehr gibt es im Film zu sehen. Wo sich die meisten Ableger dieses Genres mit nur einer Naturgewalt beschäftigen findet man hier gleich mehrere wieder. Auch gute Schauspiler wie Dennis Quaid und Jake Gyllenhaal sind mit am Start. Über den Regisseur Roland Emmerich wird ja immer sehr viel diskutiert, doch ich finde er macht hier sehr genau richtig. Der einzige Schwachpunkt des Films liegt leider am Verhalten der Protagonisten in verschiedenen Situationen.
                                Perfektes Popcornkino und sehr viel Unterhaltung ist mit The Day After Tomorrow auf jeden Fall garantiert, auf jeden Fall sehr empfehlenswert. ;)

                                • 4

                                  Effekttechnisch ganz nett gemacht, aber letztendlich ist "The day after tomorrow" natürlich hochgradiger Schwachsinn mit unzähligen Logiklöchern, so groß und tief wie der Grand Canyon! Eben typisch Emmerich! Eigentlich scheitert dieser strunzdoofe Katastrophen-Blockbuster nur deshalb nicht vollständig, da er eine unfreiwillige Komik zur Schau trägt.

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                                  • 7

                                    man kann Emmerich ja vieles vorwerfen, aber Pessimist scheint er keiner zu sein

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                                    • 7 .5

                                      ich muss mir jedes mal ne lange unterhose anziehen, wenn ich den film schaue....selbst im sommer ;-)

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                                      • 8 .5

                                        Sehr guter Katastrophenfilm mit Umwelt-politischen Ambitionen und eine geschickte Spannungsdramaturgie mit tollen Trickeffekten und faszinierenden Bildern.
                                        Mir gefallen einfach solche Filme,auch wenn er vermutlich dann doch etwas Realitätsfremd ist.

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                                        • 8 .5

                                          Bildgewaltige Endzeit Action...Popcornkino vom feinsten

                                          • 4 .5

                                            Eins begreif ich nicht in diesem Film: Warum wird nur die nördliche Halbkugel so wahnsinnig abgekühlt?
                                            Auch die so unterschiedlichen Katastrophenereignisse scheinen mir kitschig zu wirken:
                                            Irgendwo hagelt es fett, anderswo wird etwas ein bisschen Überflutet, wieder anderswo kommen gigantische Tornados auf...aber nirgendswo gibt's das Gleiche. Und am Schluss?
                                            Alles wird noch mit unrealistischer Kälte gewürzt.
                                            Der Golfstrom würde rückwärtslaufen, wenn er diesen Film sehen könnte...und zwar vor scham.
                                            Für Kat-Fans: Schaut lieber "Deep Impact". Bessere Schauspieler, besser umgesetzt.

                                            • 10

                                              Grandioser, atemberaubender Katastrophen Film.
                                              In seiner Art sogar der geilste Film.

                                              • 6 .5

                                                Na ja, lässt man mal den unrealistischen, kruden "wissenschaftlichen" Unterbau weg...

                                                (Jeder Physiker, Meteorologe, Glaziologe und Klimaforscher, der nicht gerade im Koks- oder Extasywahn phantasiert, wird sich ob der hier dargebotenen "Ursachen" für die Katastrophe die Haare raufen.)

                                                ...Was bleibt ?

                                                Wirklich kurzweilige, handwerklich gut gemachte Endzeitunterhaltung.
                                                Da hab ich mir schon bei Weitem schlechtere Katastrophenthriller angetan.
                                                Für Fans des Genres : unbedingt ansehen !
                                                Wenn der oben genannte wissenschaftliche Unterbau realistischer wäre, hätte ich glatt ne "9" gezogen.

                                                • 8 .5

                                                  Roland Emmerichs "The Day after Tomorrow" ist nicht mal weit weg zu denken, die Idee ist sehr nahe an die Wirklichkeit gerichtet, der Klimawandel hat bereits begonnen und wenn man den Film mit der Realität vergleicht kommt man auf einer Linie, schockierend und wahr.

                                                  Der Film ist der Alptraum und spiegelt der wilden Mutter Natur wieder, kalt und unerbittlich und förmlich zerstörisch, die Landschaften des Films sind schockierend und schrecklich, die Story ist bizarr und wahrlich, hier treffen gleich mehrere Schicksale aufeinander und man wird förmlich wachgerüttelt, einer der besten Beispiele die Roland Emmerich präsentiert.
                                                  Die Zeitschiene des Films wenn man sich den Handlungsablauf ansieht hält sich der Film eigentlich sogar recht kurz, die gewaltigen Bilder und die gute Kamera und dem Roland gelingen mal wieder ein Meilenstein der Natur des Chaos, Genial.

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                                                  • 9

                                                    Irgendwie schon komisch, dass ich meine Kritik zu einem Film schreibe, in dem viel Schnee fällt, wenn es bei mir gerade ziemlich warm ist, oder? ;-)
                                                    Irgendwie ist es aber doch ganz passend, wenn man bedenkt, worum es in diesem Film geht. Für mich ist das Emmerichs letzter wirklich guter Film (allerdings habe ich "Anonymus" noch nicht gesehen). Denn hier wagt er sich mal an ein wirklich ernstes und aktuelles Thema. Wissenschaftlich betrachtet sind einige Sachen, die hier passieren (gigantische Tornados, riesige Flutwellen, Vereisung in Sekunden), zwar mit Sicherheit unhaltbar, aber dennoch ist es eine Tatsache, dass der Mensch die Umwelt immer weiter zerstört. Was die öffentliche Darstellung des Klimawandels angeht, da stimmt sicher so einiges nicht, aber darum soll es hier auch nicht gehen. Sondern darum, dass Emmerich es tatsächlich geschafft hat, einen von Patriotismus völlig freien Film zu drehen, der noch dazu eine wichtige Botschaft hat (ich weiß, die wird nur wenig ausgebaut) und zumindest ein bisschen zum Nachdenken anregt.
                                                    Ansonsten ist es natürlich ein Katastrophenfilm, wie man ihn vom "Master of disaster" erwartet. Die Menschheit wird durch Naturkatastrophen bedroht und es geht um ein paar Leute, die versuchen, sich zu retten. Das gab es schon vorher in zig anderen Filmen. Was diesen hier jedoch über den Durchschnitt hebt sind die guten Schauspieler, der wunderschöne Score und natürlich die perfekt inszenierten und hervorragend animierten Zerstörungsszenen. Klar sind die das Wichtigste am Film. Aber Emmerich hat es zumindest geschafft, seine Charaktere mit ein paar Ecken und Kanten auszustatten, sodass man sich mit ihnen identifizieren kann und auch die emotionalen Szenen sind ihm gut gelungen. Der Überlebenskampf der Protagonisten wurde gut eingefangen.
                                                    Dass Emmerich es geschafft hat, den Präsidenten der USA sich am Ende eingestehen zu lassen, dass er sich täuschte, und dass er auch hier Sozialkritik vermitteln konnte, indem er die Flüchtlingssituation einfach umkehrte (die Leute aus den Industrieländern im Norden fliehen vor der Eiszeit in die südlichen Entwicklungsländer) rechne ich ihm außerdem hoch an. Es ist gut, dass sowas überhaupt mal in einem Blockbuster thematisiert wird.
                                                    Zum Schluss noch ein paar Gedanken: Es gibt ja tatsächlich Leute, welche die Theorie vertreten, dass die bisherige Geschichte der Menschheit lediglich in einer kurzen Periode zwischen zwei Eiszeiten stattfand und dass bald eine neue beginnen wird. Wieder andere meinen, dass die Atmosphäre sich durch den enormen, vom Menschen verursachten Ausstoß von Treibhausgasen im Gegenteil immer weiter aufheizen wird. Wieder andere zweifeln beide Theorien an und meinen, dass das Weltklima schon immer Schwankungen aufwies und man sich nicht sorgen sollte. Die Zukunft wird letztendlich zeigen, was davon stimmt. Sollte sich ersteres bestätigen, hoffe ich, dass ich das nicht mehr erleben muss. Allerdings wäre mir eine Eiszeit auch lieber als ein globales Treibhaus. :)

                                                    PS: Mir fällt gerade auf, wie viele von euch sich den im Schulunterricht angesehen haben. :)
                                                    Dafür ist er vielleicht wirklich nicht unbedingt so gut geeignet. Ich persönlich habe ihn zu einem Geburtstag bekommen und schon öfter angesehen. Er wurde bis jetzt noch nicht langweilig. Klar ist das hier im Grunde auch nur Popcornkino. Aber im Gegensatz zu Emmerichs restlichen Filmen (die mir als Unterhaltungsfilme aber an sich auch ganz gut gefallen haben) weist der hier zumindest etwas Tiefgang auf. Leider sollte sich das in seinen nachfolgenden Blockbustern nicht fortsetzen.

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