The Escapist - Raus aus der Hölle

The Escapist (2008), IE/GB
Laufzeit 97 Minuten, FSK 16, Thriller

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- Kritiker
1 Bewertungen
Skala 0 bis 10
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von Rupert Wyatt, mit Brian Cox und Damian Lewis

Fünf Knastbrüder planen die Flucht aus einem Hochsicherheitsgefängnis. Erschwert wird das ohnehin gefährliche Unterfangen durch die Tatsache, dass keiner dem anderen über den Weg traut. Zusammen mit seinen Hauptdarstellern Brian Cox und Joseph Fiennes schuf Regiedebütant Rupert Wyatt einen energiegeladenen und klaustrophobischen Gefängnisthriller.


Cast & Crew


Kommentare (12) — Film: The Escapist - Raus aus der Hölle

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Moe Szyslak

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Bewertung7.0Sehenswert

Gefangene wollen aus dem Gefängnis ausbrechen. Das und nicht mehr oder weniger ist ja immer die auf einen Bierdeckel passende Grundhandlung von jedem Knastfilm, und so natürlich auch hier. Hinzu gehören selbstverständlich auch harte und brutale Szenen und alle gängigen Klischees dieses speziellen Genres, die auch in "The Escapist" bedient, aber nicht allzu sehr überstrapaziert wurden, was ich als recht angenehm empfand. Planung und Ausbruch, das ist auch immer der Standardablauf und daraus bezieht auch dieser Film seine Spannung, auch wenn er sie sich oft irgendwie immer selber kaputtgemacht hat, weil ständig zwischen den beiden Szenarien hin- und hergesprungen wurde, so dass das Spannungspotenzial der Planung oft durch die spannendere Durchführung sofort jäh ausgebremst wurde. Ich muss aber auch sagen, dass gerade diese Erzählweise, so hinderlich sie mitunter auch war, auf eine gewisse Art und Weise faszinierend war und dem Film auch das gewisse Etwas gab. Die Darstellerriege war erstklassig. Damian Lewis als psychopathischer Herrscher im Knast und Bruder des noch psychopathischeren und angsteinflößenden Steven Mackintosh sowie Joseph Fiennes als grimmiger Schläger und Liam Cunningham als sympathischer Typ spielen hervorragend weil realistisch und nicht übertrieben. Aber der Alteingesessene Brian Cox überragt sie alle, denn der spielt schlicht und ergreifend phänomenal gut. Etwas schade fand ich, dass man bis auf Hauptdarsteller Cox den Charakteren keinerlei Profil und Vergangenheit gegeben hat, weswegen es dem Film etwas an Tiefgang mangelte. Hätte man in der Hinsicht noch etwas drauf gepackt, wäre der Film noch besser gewesen. 3 Jahre vor seiner Affen-Prevolution lieferte Regisseur Rupert Wyatt als Erstlingswerk mit "The Escapist" einen grundsoliden, düsteren und realistisch erscheinenden Knastthriller ab, der trotz einiger Schwächen gut unterhält und spannend ist, hervorragend agierende Darsteller aufbietet und der zudem mit einem gänsehauterzeugendem Ende aufwarten kann.
7/10 Dominosteinen

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pellekraut007

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Bewertung9.0Herausragend

Die Zweideutigkeit des Titels... erklärt sich im Ende. Zwei Geschichten laufen aufeinander zu und treffen sich... an einem Loch im Boden. Und eine Mütze wird zum Schlüssel, mit der sich die Geschichte öffnet und auch wieder schließt. Dazwischen ein paar traurige gehetzte, gepeinigte Gestalten, ein paar Sadisten und eine irdische Unterwelt, die man sich wohl so in etwa vorstellen muß. Keine Sekunde hatte ich das Gefühl, ausserhalb dieser Unterwelt sein zu dürfen. Keine Sekunde hatte ich das Gefühl, es ist eine bloße Fiktion und keine Sekunde lang habe ich mich gefragt, ob das Ganze nicht sehr erfunden ist. Dafür waren mir die Bilder zu schlicht, die Dialoge zu klar und die Figuren zu ehrlich. Aber, o.k. ich finde so viele Blockbuster so unerträglich, dass jeder, der meine Kommentare kennt, weiß: dem Pelle genügt eben schon so ein Kammerspiel! Ein guter, ein wirklich guter Film für ein Schwein! Grunz! Sag mal, hast du hier die Tür abgesperrt?... Moment... (rüttel!)... die war doch grad noch auf... quieck!

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PlPnzr0361

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Ich fand ihn ziemlich gut! Das Ende war natürlich der Knaller! Allerdings mag ich auch Brian Cox gerne - vielleicht lag's daran!

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mikkean

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Bewertung7.0Sehenswert

Eine vollkommen überzeugende Spät-Leistung von Brian Cox. In "The Escapist" verknüpft Regisseur Rupert Wyatt gekonnt und sogar sehr überraschend zwei parallel laufende Erzählungen, den Knast-Alltag und den Ausbruch. Dabei kann er sich neben seinem Haupt-Darsteller auch auf ein ansonsten sehr überzeugendes Ensemble verlassen. Das wagt sich mitunter sogar in die Güte-Klasse der großen Ausbruchs-Klassiker vor und bleibt überhaupt nicht im B-Film-Gitter stecken. Mal ein gelungener Knast-Ausflug, der nichts mit abgehalfterten Action-Stars zu tun hat und gerade deshalb um einiges intensiver wirkt. Auch deshalb, weil hier ständig irgendwelche Twists eingeworfen werden, um einen doch fehlenden Spannungs-Pegel am Leben zu erhalten. Bei "The Escapist" überwiegt vor allem das Interesse des Zuschauers, endlich zu erfahren, wie und warum die Flucht so verläuft. Ein kleiner Film, der aber aus seinem Potential das optimalste rauszuholen weiß.

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Mr. Goodkat

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Bewertung6.0Ganz gut

In The Escapist spielt Brian Cox einen Häftling, der mit ein paar Mithäftlingen einen Ausbruch plant, nachdem er in einem Brief vom Schicksal seiner Tochter gehört hat. Die schauspielerischen Leistungen in diesem Film sind sehr gut, in den Hauptrollen sowie in den Nebenrollen wurden überzeugende Darsteller besetzt (u.a. Joseph Fiennes und Damian Lewis).
Atmosphärisch kann der Film auch überzeugen. Jedoch kann die Atmosphäre die Logikfehler der Handlung nicht kompensieren, was sich negativ auf den Spannungsbogen auswirkt.
Interessant ist der Film trotzdem, nicht zuletzt wegen dem unerwarteten Ende.

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mikkean

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Das verblüffende Ende hebt diesen Knast-Film über den Durchschnitt so vieler Möchtegern-Reißer. Ich fand die schauspielerischen Leistungen enorm, allen voran natürlich die von Brain Cox.


Scipio

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Bewertung3.0Schwach

Knastfilme habe ich schon bessere gesehen.
Die zwei Handlungsstränge nerven mit der Zeit und ermüden.
Für den brauchbaren Schluß gibt es 3 Punkte.

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philopee

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Hmm, schwer zu sagen was man hiervon halten soll. Der Film schleppt sich die erste Stunde wacker, ohne wirkliche Spannung zu erzeugen. Die "Flashforward-Szenen" zum eigentlichen Ausbruch machen wirklich jedes Bisschen Spannung zunichte, was möglicherweise aufkommen könnte, weil man sich nur denkt, "hey, wozu die ganze Aufregung, sie schaffen es doch eh...".
Der Gefängnisalltag plus Ausbruchsplanung bringt leider auch nichts neues und wirkt daher eher fad und trocken. Den richtig gewaltigen Umbruch der Grundstimmung liefert allerdings das Ende. Überraschend, Gewaltig, Genial. Bei solchen Endszenen vergisst man gern mal wie fad der Film an sich eigentlich war. Ich habs nicht vergessen und dafür gibts ne 7,0. :)

Die Darsteller haben, außer dem mehr als dürftigen Dominic Cooper dessen Job es war dumm aus der Wäsche zu gucken, duch die Bank weg überzeugt. Ganz besonders Steven Mackintosh hat in seiner Rolle des Verrückten, die ihm wohl auf den Leib geschnitten ist, geglänzt.
Die immerwiederkehrenden Szenensprünge zum Ausbruch nahmen der Story ziemlich die Luft, und waren daher eher unpraktisch.

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mikkean

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Da hat so mancher sein Porblem mit diesem Film, aber hey, Brain Cox spielt überragend und das Ende ist wirklich starkes Kino.


philopee

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Eigentlich ist es nicht nur Brian Cox der überragend spielt...


fabel

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Bewertung7.0Sehenswert

Der Knast ist sein eigenes Reich mit seinen eigenen Gesetzen.
Dort eignet es sich wunderbar, einen spannenden Film zu erzeugen. Leider hat Rupert Wyatt diesen Eignungstest nicht zu 100% bestanden.
Er nahm sich ein paar illustre Gestalten samt Obergefängnisherrscher, der auch mal mit Bediensteten eine gemütliche Runde Kaffe trinkt, und ließ eine Handvoll ausbrechen. Nebenbei setzte er noch auf vollkommen unnötige Nebenplots.
Wow. Welch eine Auskostung des Settings.....
Zu dieser flachen Story gesellten sich aber solide Schauspieler und ein toller Theme Song.
Am Ende flashte der Film mich doch sehr und er produzierte so eine Art Mindfuck.
Leider war das Ende dann auch das Highlight eines ansonsten soliden Filmes, dem aber wohl eine Runde auf dem elektrischen Stuhl gut getan hätte um endlich mal etwas zu fesseln.
Eine dicke Runde Kaffee oder Cola und das Ding fluppt einigermaßen. Anderenfalls kanns allerdings auch mit einer dicken Schnarchattacke enden.
Relativ sehenswert.

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guggenheim

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Bewertung6.0Ganz gut

Leider kein wirklich mitreißender Film. Nicht dumm, nicht schlecht gespielt, aber schlicht zu dröge. Man hat stets den Eindruck, dass mehr drin gewesen wäre, auch wenn das Ergebnis bestimmt nicht mies ist.
Irgendwie schade, ich hätte mich nur zu gerne voll auf den Film eingelassen, aber er verhinderte es selber.

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philopee

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Und das Ende...

Hola die Waldfee.. (An Occurence at Owl Creek Bridge)


Nemsis

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Bewertung7.0Sehenswert

Ein guter Film. Er wurde zwar in 26 Tagen gedreht, aber davon merkt man im Film nichts. Das ist Ende ist echt klasse und der Film eigentlich auch, aber irgendwie fehlt den Film Spannung. Die Flucht wird zwar geplant und durchdacht, aber im Grunde verläuft die Durchführung zu glatt.

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ska-p_lyric

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Bewertung7.0Sehenswert

Spannender wenn auch kurzweiliger Film. Ein überzeugendes Ende, wie es viel öfter in Filmen vorkommen sollte.

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Frank Farmer

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Bewertung6.0Ganz gut

Gute Hauptdarsteller machen keinen guten Film. Vielleicht war das Drehbuch gut, aber die Umsetzung eines Knastfilms, indem im Vordergrund die Flucht steht, ging leider schief. Gähn!

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