Visuell interessant gemacht lässt mich die Story ratlos zurück. Zwar sind die Zeitebenen gekonnt miteinander verwoben, Die Schauspieler geben ihr bestes, aber die Gesamt-Message bleibt für mich hinter dem Berg bzw lies mich kalt, wie Hausmeister sagt: Geschmackskino.
Umgeben von seinen langjährigen Kollegen Matthew Libatique (Kamera) und Clint Mansell (Musik), die schon für «π» und «Requiem for a Dream» mit ihm zusammengearbeitet haben, kreierte Darren Aronofsky in sechs Jahren Arbeit ein unvergängliches, transzendetes Filmwunder.
Aronofsky, der Kurosawa und Polanski als Vorbilder angibt, hat eine völlig eigenständige Ästhetik entwickelt, Räume und Objekte durchgestaltet und einer extrem akzentuierten Farbgebung unterzogen. Der Schnitt ist eine Augenweide, Motive und Zeitebenen gehen bruchlos ineinander über in einem organischen, rhythmischen Bilder- und Gedankenfluss. Dialoge sind rar und eher nachrangig, die Erörterung der philosophischen Grundfrage erfolgt visuell.
Für mich persönlich bot "The Fountain" einige schöne Interpretationen zu den Themen “Ewiges Leben gibt es nur im Tod” und “Wozu die Liebe einen Menschen bringen kann”. Zwar hat der Film mich nicht vor Spannung gefesselt, aber es gab einige Momente, die mich sehr berührt haben. Daher kann ich diesen Film nicht als schlecht abtun. Dass er wie kaum ein anderer in die Schublade “Geschmackssache” passt, streite ich nicht ab.
Die entfesselte Kamera von Matthew Libatique und das eingängige zu gleichen Teilen monumentale wie sanfte Grundthema von Aronofskys Stammkomponisten Clint Mansell [...] lassen den gesamten Film in einem seltsamen Zustand der Schwerelosigkeit eintreten, dessen Sogwirkung auch abseits des Mainstreams seinesgleichen sucht. Hugh Jackman und Rachel Weisz verkörpern in dieser universalen Geschichte das Liebespaar jenseits aller Gebilde aus Zeit und Raum. Beide Schauspieler zeigen die besten Leistungen ihrer gesamten Karriere.
Es ist der visuelle herrausragendeste Film, den ich je gesehen habe. Die Bilder bohren sich in meinen Kopf, wie die Hand, in meiner Hand, als ich im Kino saß. Ich werde diesen Film nie vergessen, und immer wenn ich in der Videothek bin seufze ich. Wenn ich sehe, dass der Film ein Wackelbildcover hat.
The Fountain.
Was soll ich dazu sagen. Mich hat dieser Film durch und durch in seinen magischen Bann gezogen. Die Bilder, die Musik, die Geschichte. Alles passt perfekt zusammen und liess dieses unvergleichliche, fantastische Welt erschaffen.
wieso, weshalb, warum? würde ich aronofsky gerne fragen...
der film wirkt verstörend, aber nur, weil die sinnfrage hier ungeklärt bleibt.. ein esotheriklastiges, möchtegern-bedeutungsschwangeres pseudokunstfilm-projekt, welches lieber nicht hätte wiederbelebt werden dürfen.. warum nur lag es dir so am herzen, darren?
...aber...aber... was ist dann mit Pi ($60.000) und requiem for a dream ($4,5 Mio)? man möchte eigentlich glauben, dass er mit einem kleinen budget zurecht kommt...
Hm, ja. Schwierig. Ich weiß nicht, was ich von Fountain halten soll, im Kino nahm er mich gefangen, auf DVD wirkte alles irgendwie lächerlich und dennoch schön, stelle mir vor, als 3 StundenEpos wäre der Film monumental geworden, eben für mich das größte Problem des Films, für das, was er erzählen will, ist er viel zu kurz.
nun... ein eigentlich episch gedachtes werk mit drei verschiedenen, ineinander fließenden und an und für sich ebenfalls epischen handlungssträngen nur 97 minuten zu geben, war wahrscheinlich nicht wirklich schlau von warner… wollte aronofsky nicht den film noch mal re-editiert herausgeben? eine längere version, die die geschichte(n) besser erzählt?
Es ist lange her, dass ein Film mich so berührt hat. Wunderschön, und wenn man sich voll und ganz darauf einlässt, auf überweltigende Weise inspirierend. Die beste Umsetzung die ich mir zur Thematik Tod und Leben bisher angesehen habe. Ohne Kitsch, einfach nur eine wundervolle Anregung nachzudenken, verpackt in atemberaubende Bilder, die die Story selbst aussehen lassen, als sei sie neu.
Über die Story möchte ich mich gar nicht groß Auslassen. Das ist einfach Geschmacksache. Man darf kein Popkornkino erwarten, die Story ist etwas anspruchsvoller.
Viel mehr möchte ich die für meinen Geschmack sehr gute Schauspielerische Leistung der Hauptdarsteller und vor allem das optische Feuerwerk das Aronofsky entfesselt herausheben. Ich habe selten einen Film gesehen der so vor ästetischen Bilder strotzt. Das ganze wird von einem wunderbaren Soundtrack untermalt.
Wer bildgewaltiges anspruchsvolles Kino mag, kann ich den Film nahelegen.
Warum schmerzhaft? Der Conquistadorenteil ist noch ansprechend und spannend, der Teil in der realen Welt ansehnlich und nachvollziehbar (auch wenn ich solche Art von Filmen überhaupt nicht mag), aber der esoterische "Schwebeteil" tut einfach nur weh im Kopf und man sucht vergebens im Kino den Knopf zum Vorspulen.
Was will uns dieser Film sagen? Ich habe lange Zeit mit meiner Frau darüber gestritten und ich hätte wie der Arzt ebenso um das Leben seiner Frau gekämpft, anstatt sie einfach aufzugeben und "nur" noch ein paar nette Tage mit ihr verlebt. Klagt er das an? Immerhin fühlt der Arzt danach sich schuldig und bittet um Vergebung. Wafür? Warum? Dafür das er vergeblich um ihr Leben gekämpft hat anstatt ihr die letzten Tage "nur" Händchen zu halten? Das Eso-Geblubber verstört den letzten Teil von "Gefallen" an dem Film und macht mich einfach nur wütend!
Wütend, das ich mir den Film bis zum Ende angeschaut habe, wütend, das er mich(!!!) anklagt, da ich genau so gehandelt hätte und wütend, das wenige sich trauen, diesen Schwachsinn zu zerreissen, so wie ich es hier tue.
Ich persönlich hätte auch gekämpft. Ich habe es allerdings nicht so empfunden, dass hier der Zeigefinger erhoben wird. Noch weniger macht es mich wütend, dass hier jemand anderer Meinung ist als ich.
Der Film ist nur eine Sicht auf die Thematik ohne andere Ansichten zu verurteilen.
Das "Eso-Geblubber" (netter Ausdruck) hätte ich persönlich jetzt auch nicht in diesem Ausmaß gebraucht. Aber stöhrend finde ich es jetzt nicht.
Ein Film über den Wunsch nach Unsterblichkeit, Heilung und den Sieg gegen den Tod.
Ein Thema, das die Menschen früher, heute und auch zukünftig beschäftigen wird. Um dies zu verdeutlichen, hat Aronofsky eben diese 3 Zeitebenen erschaffen, deren Übergänge fließend sind, sie gekonnt zu einem Ganzen vereint und zeigt uns damit, dass die Zeit für den Tod keine Rolle spielt.
>Wie kann ich ewig leben?< Der Film beantwortet diese Frage erstaunlich einfach: Nur nach dem Tod "lebt" man für immer. Warum haben also so viele Menschen Angst vor dem Tod, wenn sie mit ihm doch nur ihr "ewiges Leben" beginnen?
Die Stärke dieses philosophisch angehauchten Werks liegt eindeutig in Aronofskys genialer Inszenierung, den wundervoll surrealen Bildern, die er dort kreiert und dem perfekt passenden Score: Der Zuschauer wird in Welten entführt, die er vorher noch nie gesehen hat; man wird Teil des Bilderrausches, wird von Farben, Atmosphäre und Lichtern verzaubert und doch wirkt alles (bis auf das Ende, das etwas zu viel des Guten war) nicht übertrieben, künstlich oder unpassend. Regietechnisch wurde hier also größtenteils überzeugende Arbeit geleistet.
So wie es scheint, hat sich Aronofsky allerdings selbst irgendwo in den Weiten seiner Bilder verloren, denn ich
fand, dass die Geschichte etwas zu kurz kam. Nur weil man Gebrauch von schönen Bildern oder interessanten Kameraeinstellungen macht, heißt das nicht, dass der Zuschauer keine anständige Story mehr braucht. Hier hätte ich mir etwas mehr Tiefgang oder zumindest etwas mehr Umfang gewünscht.
Fazit: Der Film hat kleine Schwächen, ist aber trotzdem definitiv sehenswert, da es diese Art von Film so noch nicht gegeben hat. Wer also mal etwas Neues sehen will, liegt mit "The Fountain" genau richtig.
Mein DVD Geheimtipp, mit einem herausragenden Hugh Jackman der mal wieder beweist das er mehr als nur einen Wolverine spielen kann. Ein Film zum Nachdenken mit wunderschönen Bildern, der von der schauspielerischen Leistung der Hauptdarsteller profitiert.
wollt den film eigentlich nicht ansehn da die kurzfassung auf der dvd nicht gerade sensationell klang! jetzt aber weiß ich warum! den film kann man nicht in 100 wörtern beschreiben! nach dem motto ein bild sagt mehr als 1000 worte! emotionsgeladener film! sehr empfehlenswert! MINDFUCKING :-)
Darren Aronofsky erklärt uns das Geheimnis des ewigen Lebens und macht einen auf bildgewaltig. Dabei ist die Schwelle zum Abdriften in Kitsch und unfreiwillige Komik oft fast übrschritten. Für Hugh Jackman jedenfalls kein leichtes Spiel, denn er hat gefühlte 10 Liter Tränenflüssigkeitsersatz zu vergießen.
Ein schöner Film der durch seine Bilder, sowie die überzeugenden Schauspieler besticht und dadurch auch längen in der Handlung wettmacht. Allerdings nichts für Leute die nur unterhalten werden wollen, man muss schon selbst etwas nachdenken und es wird viel Raum gelassen für eigene Interpretationen.
Dieser Film verlangt mitdenken und Einfühlung.
Aronofsky kreierte ein Raum- und Zeitloses Meisterwerk, was eines der leidigsten Themen der modernen Wissenschaft aus einem absolut anderen Blickwinkel (wie sollte es auch anders sein) betrachtet.
Überzeugende Schauspieler, gigantische Bildeffekte und eine Filmmusik, die mit ihrer einzigartigen Handschrift Clint Mansell`s, das Publikum in Atem hält.
Ein Film der wieder zeigt, wofür Kinos gemacht sind.
Wer hier ungedultig wird, sollte lieber Zeichentrickfilme schauen!
Darren Aronofsky hat hier einen Film geschaffen, der hauptsächlich von seiner extremen Bildgewalt lebt. Doch der Zuschauer darf sich nicht zu sehr daran ergötzen, denn hier ist Mitdenken angesagt. Sonst ist es schwer, das Puzzle der drei verschiedenen, sehr raffiniert miteinander verwobenen Zeitebenen, zusammenzufügen und die Message des Films zu verstehen. Das alles klingt ja sehr interessant und spricht wahrscheinlich vor allem anspruchsvolle Filmliebhaber an, unterhaltsam ist dieses Gesamtkunstwerk jedoch eher weniger. Zu langatmig wirkt "The Fountain" oft und auf der Handlungsebene tut sich nicht gerade viel, darum verfällt man manchmal fast in Langeweile.
Weisz und Jackman machen ihren Job gut und auch die wunderschöne Musik von Clint Mansell werten den Film wieder auf.
Liebe, Tod, Spiritualität und die Zerbrechlichkeit menschlicher Existenz.
Tehmen die einfach nicht über die Ratio
vollständig zu erfassen sind.
Und somit verschmilzt ein ganzes Millennium zu einer Meditation über Liebe und das ewige Leben in einem bildgewaltigen Meisterwerk.
Normalerweise fällt es mir nicht schwer, Dinge zu beschreiben,
um eine einiger Massen nachvollziehbare Betrachtungsweise meinerseits in Worte zu fassen.
Daher versuche ich mal mit nicht alt so vielen Worten zu umschreiben, auf welch eine in
höchsten grade überwältigend Spirituelle suche, Darren Aronofsky (Requiem for a Dream, Pi)
vor allem den Zuschauer schickt.
Ich verzichte an dieser stelle mal näher auf Ofensichtlichkeiten wie Charakter,
und sonstige Beschreibungen des Geschichtsverlauf einzugehen.
(Da es nicht von Nöten ist eine Inhaltsangabe beizufügen,
zu Groß sind die eigenen Interpretations- Möglichkeit um sich an bestimmte Eckpunkte zu klammern.) Nur so viel, In Verlauf der Geschehnisse wird man in 3 unterschiedlich von einander verworrene Ebenen eingeführt.
In denen Themen wie: wahre Liebe, Tod, Wünsche, Hoffnungen etc. auf so intensive Weise behandelt werden, das es nur schwer Geliengenmark Bedeutungen für sich zu erfassen. Um überhaupt etwas für sich zu in decken, in der viel Zahl an Deutungen und
Symboliken die, die eigene Wahrnehmung bis zum äußersten ausreizt.
Wobei man sich mit einer der Ebenen noch am ehesten an vertrauen möchte,
(Zumal man sie als schlüssiger Grundstein festmachen kann) um sie als Ausgangspunkt zu betrachten. Verbinden sich die zwei anderen Ebenen auf ein interessantes Detail, was einen ermöglicht gerade die äußerst Schwierige 3 Ebene sogar für Fantasielos Bzw. schlüssig einzuordnen. Die angeblich in der Zukunft spielt, und durch dieses Detail ebbend noch einfacher zu erklären ermöglicht. Für mich aber mähr metaphorisch zu deuten ist, da hier fiel mehr das entgegenstellen der eigenen Engste bzw. die direkte Auseinandersätzung mit der eigenen Vorstellungskraft mit überwältigender Bilderflut und so fielen philosophischen und/oder religiöser Grundlage verdeutlichter Weise angegangen wird.
So das ich mich nicht damit zu Frieden gebe, es als reine Zukunftswelt in betracht zu ziehen.
Und ich mir somit vor allem in der 3 Ebene einige Hauptfragen stellen lassen die aufgeworfen werden...
Erst ab 40 Minuten, als das Buch ins Spiel kommt, wurde mein Interesse geweckt, ab hier versprach die Geschichte des Films doch noch interessant zu werden. Doch es kam nichts wirklich spannendes mehr, die Minuten verstrichen, was bei gerade mal 90 Minuten besonders tragisch ist. Stilistisch gab’s nichts auszusetzen, nur war mir nicht klar, was der Film jetzt eigentlich von mir wollte?! Letztendlich war er optisch schön anzusehen, die Geschichte und vor allem das Ende waren einfach sehr verwirrend und nicht wirklich greifbar.
Diesen Film über die Ratio wahrnehmen zu wollen, wäre schlicht fatal. Die Gefühle liegen im Zentrum und genau so will "The Fountain" auch begriffen werden. Genial spielend zeigen uns Weisz und Jackman eine Geschichte von der Liebe und der Verlustangst, die in einer Ode an das Leben selbst endet. Der Tod ist hierbei ständiger Begleiter mitsamt allen ambivalenten Gefühlen der Angst und der Hoffnung. Aronofskys Film ist wie ein sinnliches Gedicht, bei dem auch formal (geniale Optik und einfach perfekter Score) alles richtig gemacht wird.
Einfach ein wunderschöner Film und definitiv einer meiner Liebsten.
Die beiden Hauptdarsteller spielen wirklich brilliant und ich habe geweint bei mehreren Szenen.
Die Botschaft ist wirklich schön und das Ende lässt freie Interpretationen zu.
Bei der Schlussszene muss man einfach Gänsehaut bekommen.
Die Musik von Clint Mansell begeistert mich immer wieder und unterstreicht die traurige Handlung des Films.
Wunderbarer,visuell beeindruckender Film mit einer intelligenten Story und zwei Schauspielern in ihren bis jetzt besten Rollen. Für alle, die Filme fern vom Hollywoodmainstream erleben wollen!
Eine krude Mischung aus Sience Fiction und Esoterik streift das leidige Thema des Menschen die Suche nach dem ewigen Leben. Wenn man sich interessante Bilder anschauen will, geht man eigentlich ins Museum. Das wäre der einzige Grund, sich den Film reinzuziehen. Die drei renommierten Hauptdarsteller bemühen sich, aber mehr ist halt nicht drin. Die süße Rachel Weisz kommt mit einem Gesichtsausdruck aus, dagegen braucht der ansonsten nette Hugh Jackman schon zwei: kämpferisch herrisch und mit offenen Augen staunen, und Ellen Burstyn irrlichtert etwas planlos umher. Wenn man den Fernseher noch zu so später Stunde laufen lässt, kann der Film das Kaminfeuer als Endlosschleife schön ersetzen.
"The Fountain" ist ein experimenteller Film, der bewusst Abstriche in der Handlung macht und dafür visuell viel bieten will. Das klappt leider nur halbwegs denn die meiste Zeit hat man keine Ahnung was da überhaupt auf dem Bildschirm passiert.
Jackman hatte zwar bestimmt viel Spaß als Forscher, spanischer Krieger und Glatzkopf (?) nur sind die Verbindungen zu den Zeitebenen sehr vage und voller Interpretationsmöglichkeiten. Bildlich gesprochen werden dem Zuschauer einige Brocken hingeworfen, mit denen er sich dann einen Plot zusammenreimen soll. Bei einem gewissen David Lynch funktionert das, hier nicht.
Aronofsky wollte mit seiner eigenartigen Erzählung wohl einfach zu viel Lars von Trier sein, der ja auch Teile des klassischen Kinos zerstört und mit neuen Ideen belebt. Doch von Trier reisst nur Mauern ein, Aronofsky dagegen brennt hier gleich die ganze Stadt nieder, und das konnte einfach nicht funktionieren.
Dennoch wird dieser Streifen beim (etwas experimentell veranlagten) - Publikum Gefallen finden. Denn in dieser Hinsicht bietet "The Fountain" viel und verdient dafür auch gewissen Respekt. Weite Teile der Zuschauerriege werden jedoch von offensichtlichen Schwächen bei Handlung, Erzählung und Spannung abgeschreckt.
Am Ende steht ein Widerspruch, denn "The Fountain" ist ein besonderer Film... nur weder ein besonders guter, noch ein besonders schlechter.
Ein Epos, das auf 3 Ebenen spielt und dadurch mehr als verwirrt. Hugh Jackman und Rachel Weisz glänzen in ihren Darstellungen, doch ist eben die eigentliche Handlung schwer zu verstehen. Auch die goyahaften, opulenten Bilder, die wunderschön anzusehen sind, helfen nicht den Plot zu begreifen.
Schöne Bilder und tolle Darsteller, die Story ist aber leider unverstehbar / nicht vorhanden. Für all die Menschen, die sich rühmen, nur Anspruchsvolles zu schauen, sehr empfehlenswert. Für alle, bei denen es bei Filmen (auch) um Unterhaltung geht, kann das schon eine ziemliche Quälerei sein.
Die Geschichte ist mitunter etwas konfus, anstrengend und lässt viel Spielraum für eigene Interpretationen, übt aber dennoch eine gewisse Faszination auf den Zuschauer (in dem Fall mich) aus.
Sehenswert ist er auf jeden Fall allein schon wegen der Bilder und Clint Mansell's brachialem Score.
In "The Fountain" darf man wunderschöne Bilder bestaunen, die mit einem wirklich einzigartig guten Soundtrack gepaart werden. Clint Mansell zeigte sich schon für den grandiosen Soundtrack zu "Requiem For A Dream" verantwortlich und auch in diesem Streifen weiß er mit seinen betörenden Klängen zu beeindrucken.
Der Film ist unglaublich atmosphärisch und doch weiß man nie so richtig, ob man ihn eher langweilig oder hochgradig faszinierend finden soll.
Die Story ist dabei etwas dünn und gibt auch nicht sonderlich viel her - Die Umsetzung jedoch strahlt eine gewisse Erhabenheit aus, die sich nur schwer begreifen lässt. Was viele hier auf moviepilot als Pseudo-Philosophie abgestempelt haben, weil sie privat ja die ganz großen Denker unserer Zeit sind, empfand ich als die größte Stärke dieses Streifens.
Aronofsky bietet viel Raum für Interpretationen, ohne den Zuschauer völlig im Regen stehen zu lassen.
Optisch hat "The Fountain" auch viel zu bieten. Obwohl die oft recht billig aussehenden Special-Effects ein Dorn im Auge sein könnten, erfreut sich das Auge doch gerne an kitschigen Goldfarbtönen, herausragenden Schnitten und einer tollen Kamera.
Ich bin außerdem kein großer Fan von Hugh Jackman, doch hier spielt sich der Mann wirklich die Seele aus dem Leib. Emotionaler und besser geht es wohl kaum und daher gebührt ihm, auch wenn ich ihn nicht sonderlich mag, mein tiefster Respekt vor seinen schauspielerischen Fähigkeiten.
Das alles klingt nach einer Topbewertung, doch leider fehlt mir hier etwas, was ich nicht genau definieren kann. Es mag daran liegen, dass man Aronofskys Intention nicht mit dem Vorschlaghammer präsentiert bekommt, wie bei "Requiem For A Dream". Vielleicht liegt es aber auch daran, dass der Schmalz in diesem Streifen an vielen Ecken und Kanten heraustropft und die religiöse Anspruchshaltung arg penetrant und leicht gezwungen wirkt.
Eigentlich würde ich von meinem Bauchgefühl eher zu einer 7er-Bewertung tendieren, allerdings gibt es für den tollen Soundtrack von Clint Mansell noch einen halben Extrapunkt dazu.
Fazit: Schön anzusehen, noch schöner anzuhören, aber bei weitem nicht so gut wie "Requiem For A Dream".
Kritiker — Ganz gut 6.8
Der Film The Fountain wurde von 31 Kritikern bewertet.
sushi25: movie-fan.de
Visuell interessant gemacht lässt mich die Story ratlos zurück. Zwar sind die Zeitebenen gekonnt miteinander verwoben, Die Schauspieler geben ihr bestes, aber die Gesamt-Message bleibt für mich hinter dem Berg bzw lies mich kalt, wie Hausmeister sagt: Geschmackskino.
2 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Antworten
fko: filmsprung.ch
Umgeben von seinen langjährigen Kollegen Matthew Libatique (Kamera) und Clint Mansell (Musik), die schon für «π» und «Requiem for a Dream» mit ihm zusammengearbeitet haben, kreierte Darren Aronofsky in sechs Jahren Arbeit ein unvergängliches, transzendetes Filmwunder.
Link zu vollständiger Kritik (externer Link)
3 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Antworten
Bernd Haasis: Stuttgarter Nachrichten
Aronofsky, der Kurosawa und Polanski als Vorbilder angibt, hat eine völlig eigenständige Ästhetik entwickelt, Räume und Objekte durchgestaltet und einer extrem akzentuierten Farbgebung unterzogen. Der Schnitt ist eine Augenweide, Motive und Zeitebenen gehen bruchlos ineinander über in einem organischen, rhythmischen Bilder- und Gedankenfluss. Dialoge sind rar und eher nachrangig, die Erörterung der philosophischen Grundfrage erfolgt visuell.
Link zu vollständiger Kritik (externer Link)
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Hausmeister: Nerdtalk.de
Für mich persönlich bot "The Fountain" einige schöne Interpretationen zu den Themen “Ewiges Leben gibt es nur im Tod” und “Wozu die Liebe einen Menschen bringen kann”. Zwar hat der Film mich nicht vor Spannung gefesselt, aber es gab einige Momente, die mich sehr berührt haben. Daher kann ich diesen Film nicht als schlecht abtun. Dass er wie kaum ein anderer in die Schublade “Geschmackssache” passt, streite ich nicht ab.
Link zu vollständiger Kritik (externer Link)
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Marcus Wessel: Deadline, blairwitch.de, pr...
Die entfesselte Kamera von Matthew Libatique und das eingängige zu gleichen Teilen monumentale wie sanfte Grundthema von Aronofskys Stammkomponisten Clint Mansell [...] lassen den gesamten Film in einem seltsamen Zustand der Schwerelosigkeit eintreten, dessen Sogwirkung auch abseits des Mainstreams seinesgleichen sucht. Hugh Jackman und Rachel Weisz verkörpern in dieser universalen Geschichte das Liebespaar jenseits aller Gebilde aus Zeit und Raum. Beide Schauspieler zeigen die besten Leistungen ihrer gesamten Karriere.
Link zu vollständiger Kritik (externer Link)
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plusquamperfekt: Vice Magazin
Es ist der visuelle herrausragendeste Film, den ich je gesehen habe. Die Bilder bohren sich in meinen Kopf, wie die Hand, in meiner Hand, als ich im Kino saß. Ich werde diesen Film nie vergessen, und immer wenn ich in der Videothek bin seufze ich. Wenn ich sehe, dass der Film ein Wackelbildcover hat.
3 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Antworten
Kommentare — Ganz gut 6.7
Der Film The Fountain wurde von 1480 Mitgliedern bewertet.
svunzel 2010/01/09 21:01:54
The Fountain.
Was soll ich dazu sagen. Mich hat dieser Film durch und durch in seinen magischen Bann gezogen. Die Bilder, die Musik, die Geschichte. Alles passt perfekt zusammen und liess dieses unvergleichliche, fantastische Welt erschaffen.
bedenklich? Kommentar gefällt mir Antworten
duddits5k 2010/01/09 01:53:48
just let go...
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BeHelmet 2010/01/05 12:50:10
Ravioli aus der Dose sehen auf der Verpackung auch immer viel besser aus.
3 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Antworten
chuck_norton 2009/12/10 21:18:59
wieso, weshalb, warum? würde ich aronofsky gerne fragen...
der film wirkt verstörend, aber nur, weil die sinnfrage hier ungeklärt bleibt.. ein esotheriklastiges, möchtegern-bedeutungsschwangeres pseudokunstfilm-projekt, welches lieber nicht hätte wiederbelebt werden dürfen.. warum nur lag es dir so am herzen, darren?
Kommentar gefällt mir 4 Antworten
stalker 2009/12/11 01:14:47
Das Budget wurde im Verlauf der Produktion von ca 70 Mio auf 35 Mio Dollar gekürzt. Vielleicht liegts ja daran.
chuck_norton 2009/12/11 15:11:35
...aber...aber... was ist dann mit Pi ($60.000) und requiem for a dream ($4,5 Mio)? man möchte eigentlich glauben, dass er mit einem kleinen budget zurecht kommt...
Alle 4 Antworten zeigen
stalker 2009/12/11 17:13:17
Hm, ja. Schwierig. Ich weiß nicht, was ich von Fountain halten soll, im Kino nahm er mich gefangen, auf DVD wirkte alles irgendwie lächerlich und dennoch schön, stelle mir vor, als 3 StundenEpos wäre der Film monumental geworden, eben für mich das größte Problem des Films, für das, was er erzählen will, ist er viel zu kurz.
chuck_norton 2009/12/11 17:59:43
nun... ein eigentlich episch gedachtes werk mit drei verschiedenen, ineinander fließenden und an und für sich ebenfalls epischen handlungssträngen nur 97 minuten zu geben, war wahrscheinlich nicht wirklich schlau von warner… wollte aronofsky nicht den film noch mal re-editiert herausgeben? eine längere version, die die geschichte(n) besser erzählt?
eaten_ 2009/12/05 16:27:33
Es ist lange her, dass ein Film mich so berührt hat. Wunderschön, und wenn man sich voll und ganz darauf einlässt, auf überweltigende Weise inspirierend. Die beste Umsetzung die ich mir zur Thematik Tod und Leben bisher angesehen habe. Ohne Kitsch, einfach nur eine wundervolle Anregung nachzudenken, verpackt in atemberaubende Bilder, die die Story selbst aussehen lassen, als sei sie neu.
2 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Antworten
Maitro 2009/12/02 21:38:23
Über die Story möchte ich mich gar nicht groß Auslassen. Das ist einfach Geschmacksache. Man darf kein Popkornkino erwarten, die Story ist etwas anspruchsvoller.
Viel mehr möchte ich die für meinen Geschmack sehr gute Schauspielerische Leistung der Hauptdarsteller und vor allem das optische Feuerwerk das Aronofsky entfesselt herausheben. Ich habe selten einen Film gesehen der so vor ästetischen Bilder strotzt. Das ganze wird von einem wunderbaren Soundtrack untermalt.
Wer bildgewaltiges anspruchsvolles Kino mag, kann ich den Film nahelegen.
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cosmagalaxies 2009/12/01 18:48:16
Inspiration für meinen Glauben.
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Thorlim 2009/11/16 10:24:05
Warum schmerzhaft? Der Conquistadorenteil ist noch ansprechend und spannend, der Teil in der realen Welt ansehnlich und nachvollziehbar (auch wenn ich solche Art von Filmen überhaupt nicht mag), aber der esoterische "Schwebeteil" tut einfach nur weh im Kopf und man sucht vergebens im Kino den Knopf zum Vorspulen.
Was will uns dieser Film sagen? Ich habe lange Zeit mit meiner Frau darüber gestritten und ich hätte wie der Arzt ebenso um das Leben seiner Frau gekämpft, anstatt sie einfach aufzugeben und "nur" noch ein paar nette Tage mit ihr verlebt. Klagt er das an? Immerhin fühlt der Arzt danach sich schuldig und bittet um Vergebung. Wafür? Warum? Dafür das er vergeblich um ihr Leben gekämpft hat anstatt ihr die letzten Tage "nur" Händchen zu halten? Das Eso-Geblubber verstört den letzten Teil von "Gefallen" an dem Film und macht mich einfach nur wütend!
Wütend, das ich mir den Film bis zum Ende angeschaut habe, wütend, das er mich(!!!) anklagt, da ich genau so gehandelt hätte und wütend, das wenige sich trauen, diesen Schwachsinn zu zerreissen, so wie ich es hier tue.
Kommentar gefällt mir 1 Antworten
Maitro 2009/12/02 21:27:42
Ich persönlich hätte auch gekämpft. Ich habe es allerdings nicht so empfunden, dass hier der Zeigefinger erhoben wird. Noch weniger macht es mich wütend, dass hier jemand anderer Meinung ist als ich.
Der Film ist nur eine Sicht auf die Thematik ohne andere Ansichten zu verurteilen.
Das "Eso-Geblubber" (netter Ausdruck) hätte ich persönlich jetzt auch nicht in diesem Ausmaß gebraucht. Aber stöhrend finde ich es jetzt nicht.
Acry 2009/10/30 15:56:36
Ein Film über den Wunsch nach Unsterblichkeit, Heilung und den Sieg gegen den Tod.
Ein Thema, das die Menschen früher, heute und auch zukünftig beschäftigen wird. Um dies zu verdeutlichen, hat Aronofsky eben diese 3 Zeitebenen erschaffen, deren Übergänge fließend sind, sie gekonnt zu einem Ganzen vereint und zeigt uns damit, dass die Zeit für den Tod keine Rolle spielt.
>Wie kann ich ewig leben?< Der Film beantwortet diese Frage erstaunlich einfach: Nur nach dem Tod "lebt" man für immer. Warum haben also so viele Menschen Angst vor dem Tod, wenn sie mit ihm doch nur ihr "ewiges Leben" beginnen?
Die Stärke dieses philosophisch angehauchten Werks liegt eindeutig in Aronofskys genialer Inszenierung, den wundervoll surrealen Bildern, die er dort kreiert und dem perfekt passenden Score: Der Zuschauer wird in Welten entführt, die er vorher noch nie gesehen hat; man wird Teil des Bilderrausches, wird von Farben, Atmosphäre und Lichtern verzaubert und doch wirkt alles (bis auf das Ende, das etwas zu viel des Guten war) nicht übertrieben, künstlich oder unpassend. Regietechnisch wurde hier also größtenteils überzeugende Arbeit geleistet.
So wie es scheint, hat sich Aronofsky allerdings selbst irgendwo in den Weiten seiner Bilder verloren, denn ich
fand, dass die Geschichte etwas zu kurz kam. Nur weil man Gebrauch von schönen Bildern oder interessanten Kameraeinstellungen macht, heißt das nicht, dass der Zuschauer keine anständige Story mehr braucht. Hier hätte ich mir etwas mehr Tiefgang oder zumindest etwas mehr Umfang gewünscht.
Fazit: Der Film hat kleine Schwächen, ist aber trotzdem definitiv sehenswert, da es diese Art von Film so noch nicht gegeben hat. Wer also mal etwas Neues sehen will, liegt mit "The Fountain" genau richtig.
2 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Antworten
Sebi76 2009/10/25 12:30:39
Mein DVD Geheimtipp, mit einem herausragenden Hugh Jackman der mal wieder beweist das er mehr als nur einen Wolverine spielen kann. Ein Film zum Nachdenken mit wunderschönen Bildern, der von der schauspielerischen Leistung der Hauptdarsteller profitiert.
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staudngucka 2009/10/25 00:15:04
wollt den film eigentlich nicht ansehn da die kurzfassung auf der dvd nicht gerade sensationell klang! jetzt aber weiß ich warum! den film kann man nicht in 100 wörtern beschreiben! nach dem motto ein bild sagt mehr als 1000 worte! emotionsgeladener film! sehr empfehlenswert! MINDFUCKING :-)
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spanky 2009/10/19 08:47:34
Darren Aronofsky erklärt uns das Geheimnis des ewigen Lebens und macht einen auf bildgewaltig. Dabei ist die Schwelle zum Abdriften in Kitsch und unfreiwillige Komik oft fast übrschritten. Für Hugh Jackman jedenfalls kein leichtes Spiel, denn er hat gefühlte 10 Liter Tränenflüssigkeitsersatz zu vergießen.
1 Mitglied gefällt das Kommentar gefällt mir Antworten
Andastra 2009/10/17 19:47:46
Ein schöner Film der durch seine Bilder, sowie die überzeugenden Schauspieler besticht und dadurch auch längen in der Handlung wettmacht. Allerdings nichts für Leute die nur unterhalten werden wollen, man muss schon selbst etwas nachdenken und es wird viel Raum gelassen für eigene Interpretationen.
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Ekki 2009/10/15 16:06:51
Ein fast schon schmerzhaft pretentiöser Film, dessen Charme für viele Zuschauer scheinbar im nahezu unendlichen Interpretationsspielraum liegt.
Ich kann dem Streifen nichts abgewinnen, aber aufgrund der Ästhetik bekommt er von mir immerhin noch eine 3.0
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MadsMikkelsen 2009/09/25 08:35:25
Dieser Film verlangt mitdenken und Einfühlung.
Aronofsky kreierte ein Raum- und Zeitloses Meisterwerk, was eines der leidigsten Themen der modernen Wissenschaft aus einem absolut anderen Blickwinkel (wie sollte es auch anders sein) betrachtet.
Überzeugende Schauspieler, gigantische Bildeffekte und eine Filmmusik, die mit ihrer einzigartigen Handschrift Clint Mansell`s, das Publikum in Atem hält.
Ein Film der wieder zeigt, wofür Kinos gemacht sind.
Wer hier ungedultig wird, sollte lieber Zeichentrickfilme schauen!
2 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Antworten
eXonic 2009/09/04 12:10:56
Darren Aronofsky hat hier einen Film geschaffen, der hauptsächlich von seiner extremen Bildgewalt lebt. Doch der Zuschauer darf sich nicht zu sehr daran ergötzen, denn hier ist Mitdenken angesagt. Sonst ist es schwer, das Puzzle der drei verschiedenen, sehr raffiniert miteinander verwobenen Zeitebenen, zusammenzufügen und die Message des Films zu verstehen. Das alles klingt ja sehr interessant und spricht wahrscheinlich vor allem anspruchsvolle Filmliebhaber an, unterhaltsam ist dieses Gesamtkunstwerk jedoch eher weniger. Zu langatmig wirkt "The Fountain" oft und auf der Handlungsebene tut sich nicht gerade viel, darum verfällt man manchmal fast in Langeweile.
Weisz und Jackman machen ihren Job gut und auch die wunderschöne Musik von Clint Mansell werten den Film wieder auf.
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*suko* 2009/08/26 23:24:20
Liebe, Tod, Spiritualität und die Zerbrechlichkeit menschlicher Existenz.
Tehmen die einfach nicht über die Ratio
vollständig zu erfassen sind.
Und somit verschmilzt ein ganzes Millennium zu einer Meditation über Liebe und das ewige Leben in einem bildgewaltigen Meisterwerk.
1 Mitglied gefällt das Kommentar gefällt mir Antworten
Rocky22 2009/08/21 22:34:38
Normalerweise fällt es mir nicht schwer, Dinge zu beschreiben,
um eine einiger Massen nachvollziehbare Betrachtungsweise meinerseits in Worte zu fassen.
Daher versuche ich mal mit nicht alt so vielen Worten zu umschreiben, auf welch eine in
höchsten grade überwältigend Spirituelle suche, Darren Aronofsky (Requiem for a Dream, Pi)
vor allem den Zuschauer schickt.
Ich verzichte an dieser stelle mal näher auf Ofensichtlichkeiten wie Charakter,
und sonstige Beschreibungen des Geschichtsverlauf einzugehen.
(Da es nicht von Nöten ist eine Inhaltsangabe beizufügen,
zu Groß sind die eigenen Interpretations- Möglichkeit um sich an bestimmte Eckpunkte zu klammern.) Nur so viel, In Verlauf der Geschehnisse wird man in 3 unterschiedlich von einander verworrene Ebenen eingeführt.
In denen Themen wie: wahre Liebe, Tod, Wünsche, Hoffnungen etc. auf so intensive Weise behandelt werden, das es nur schwer Geliengenmark Bedeutungen für sich zu erfassen. Um überhaupt etwas für sich zu in decken, in der viel Zahl an Deutungen und
Symboliken die, die eigene Wahrnehmung bis zum äußersten ausreizt.
Wobei man sich mit einer der Ebenen noch am ehesten an vertrauen möchte,
(Zumal man sie als schlüssiger Grundstein festmachen kann) um sie als Ausgangspunkt zu betrachten. Verbinden sich die zwei anderen Ebenen auf ein interessantes Detail, was einen ermöglicht gerade die äußerst Schwierige 3 Ebene sogar für Fantasielos Bzw. schlüssig einzuordnen. Die angeblich in der Zukunft spielt, und durch dieses Detail ebbend noch einfacher zu erklären ermöglicht. Für mich aber mähr metaphorisch zu deuten ist, da hier fiel mehr das entgegenstellen der eigenen Engste bzw. die direkte Auseinandersätzung mit der eigenen Vorstellungskraft mit überwältigender Bilderflut und so fielen philosophischen und/oder religiöser Grundlage verdeutlichter Weise angegangen wird.
So das ich mich nicht damit zu Frieden gebe, es als reine Zukunftswelt in betracht zu ziehen.
Und ich mir somit vor allem in der 3 Ebene einige Hauptfragen stellen lassen die aufgeworfen werden...
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Weltensegler 2009/08/16 22:20:23
Erst ab 40 Minuten, als das Buch ins Spiel kommt, wurde mein Interesse geweckt, ab hier versprach die Geschichte des Films doch noch interessant zu werden. Doch es kam nichts wirklich spannendes mehr, die Minuten verstrichen, was bei gerade mal 90 Minuten besonders tragisch ist. Stilistisch gab’s nichts auszusetzen, nur war mir nicht klar, was der Film jetzt eigentlich von mir wollte?! Letztendlich war er optisch schön anzusehen, die Geschichte und vor allem das Ende waren einfach sehr verwirrend und nicht wirklich greifbar.
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Miguel 2009/07/28 02:32:49
Diesen Film über die Ratio wahrnehmen zu wollen, wäre schlicht fatal. Die Gefühle liegen im Zentrum und genau so will "The Fountain" auch begriffen werden. Genial spielend zeigen uns Weisz und Jackman eine Geschichte von der Liebe und der Verlustangst, die in einer Ode an das Leben selbst endet. Der Tod ist hierbei ständiger Begleiter mitsamt allen ambivalenten Gefühlen der Angst und der Hoffnung. Aronofskys Film ist wie ein sinnliches Gedicht, bei dem auch formal (geniale Optik und einfach perfekter Score) alles richtig gemacht wird.
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Yuhlia 2009/07/21 15:18:29
Einfach ein wunderschöner Film und definitiv einer meiner Liebsten.
Die beiden Hauptdarsteller spielen wirklich brilliant und ich habe geweint bei mehreren Szenen.
Die Botschaft ist wirklich schön und das Ende lässt freie Interpretationen zu.
Bei der Schlussszene muss man einfach Gänsehaut bekommen.
Die Musik von Clint Mansell begeistert mich immer wieder und unterstreicht die traurige Handlung des Films.
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stalker 2009/07/21 16:54:28
Auch der stalker hat geweint.
Bandrix 2009/07/20 14:35:13
Wunderbarer,visuell beeindruckender Film mit einer intelligenten Story und zwei Schauspielern in ihren bis jetzt besten Rollen. Für alle, die Filme fern vom Hollywoodmainstream erleben wollen!
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8martin 2009/07/20 11:04:29
Eine krude Mischung aus Sience Fiction und Esoterik streift das leidige Thema des Menschen die Suche nach dem ewigen Leben. Wenn man sich interessante Bilder anschauen will, geht man eigentlich ins Museum. Das wäre der einzige Grund, sich den Film reinzuziehen. Die drei renommierten Hauptdarsteller bemühen sich, aber mehr ist halt nicht drin. Die süße Rachel Weisz kommt mit einem Gesichtsausdruck aus, dagegen braucht der ansonsten nette Hugh Jackman schon zwei: kämpferisch herrisch und mit offenen Augen staunen, und Ellen Burstyn irrlichtert etwas planlos umher. Wenn man den Fernseher noch zu so später Stunde laufen lässt, kann der Film das Kaminfeuer als Endlosschleife schön ersetzen.
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cannibal83 2009/07/20 10:35:29
"The Fountain" ist ein experimenteller Film, der bewusst Abstriche in der Handlung macht und dafür visuell viel bieten will. Das klappt leider nur halbwegs denn die meiste Zeit hat man keine Ahnung was da überhaupt auf dem Bildschirm passiert.
Jackman hatte zwar bestimmt viel Spaß als Forscher, spanischer Krieger und Glatzkopf (?) nur sind die Verbindungen zu den Zeitebenen sehr vage und voller Interpretationsmöglichkeiten. Bildlich gesprochen werden dem Zuschauer einige Brocken hingeworfen, mit denen er sich dann einen Plot zusammenreimen soll. Bei einem gewissen David Lynch funktionert das, hier nicht.
Aronofsky wollte mit seiner eigenartigen Erzählung wohl einfach zu viel Lars von Trier sein, der ja auch Teile des klassischen Kinos zerstört und mit neuen Ideen belebt. Doch von Trier reisst nur Mauern ein, Aronofsky dagegen brennt hier gleich die ganze Stadt nieder, und das konnte einfach nicht funktionieren.
Dennoch wird dieser Streifen beim (etwas experimentell veranlagten) - Publikum Gefallen finden. Denn in dieser Hinsicht bietet "The Fountain" viel und verdient dafür auch gewissen Respekt. Weite Teile der Zuschauerriege werden jedoch von offensichtlichen Schwächen bei Handlung, Erzählung und Spannung abgeschreckt.
Am Ende steht ein Widerspruch, denn "The Fountain" ist ein besonderer Film... nur weder ein besonders guter, noch ein besonders schlechter.
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Chrisetoph 2010/01/09 14:56:51
Deine Schlussfolgerung gefällt mir...
*Sweety* 2009/07/20 09:52:20
Ein Emotionsvoller Film, der stark zum Nachdenken anregt.
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Chewbacca 2009/07/20 01:32:40
Ein Epos, das auf 3 Ebenen spielt und dadurch mehr als verwirrt. Hugh Jackman und Rachel Weisz glänzen in ihren Darstellungen, doch ist eben die eigentliche Handlung schwer zu verstehen. Auch die goyahaften, opulenten Bilder, die wunderschön anzusehen sind, helfen nicht den Plot zu begreifen.
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Kris 2009/07/19 22:33:33
Schöne Bilder und tolle Darsteller, die Story ist aber leider unverstehbar / nicht vorhanden. Für all die Menschen, die sich rühmen, nur Anspruchsvolles zu schauen, sehr empfehlenswert. Für alle, bei denen es bei Filmen (auch) um Unterhaltung geht, kann das schon eine ziemliche Quälerei sein.
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DarkMermaid 2009/07/10 23:29:18
Der Regisseur wollte alles gleichzeitig in diesen Film packen. Dadurch wirkt der Film unheimlich bemüht und anstrengend. Esoterikquark zum Abgewöhnen.
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Haze 2009/06/22 19:19:32
Die Geschichte ist mitunter etwas konfus, anstrengend und lässt viel Spielraum für eigene Interpretationen, übt aber dennoch eine gewisse Faszination auf den Zuschauer (in dem Fall mich) aus.
Sehenswert ist er auf jeden Fall allein schon wegen der Bilder und Clint Mansell's brachialem Score.
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MasterTNQ 2009/06/07 00:28:50
In "The Fountain" darf man wunderschöne Bilder bestaunen, die mit einem wirklich einzigartig guten Soundtrack gepaart werden. Clint Mansell zeigte sich schon für den grandiosen Soundtrack zu "Requiem For A Dream" verantwortlich und auch in diesem Streifen weiß er mit seinen betörenden Klängen zu beeindrucken.
Der Film ist unglaublich atmosphärisch und doch weiß man nie so richtig, ob man ihn eher langweilig oder hochgradig faszinierend finden soll.
Die Story ist dabei etwas dünn und gibt auch nicht sonderlich viel her - Die Umsetzung jedoch strahlt eine gewisse Erhabenheit aus, die sich nur schwer begreifen lässt. Was viele hier auf moviepilot als Pseudo-Philosophie abgestempelt haben, weil sie privat ja die ganz großen Denker unserer Zeit sind, empfand ich als die größte Stärke dieses Streifens.
Aronofsky bietet viel Raum für Interpretationen, ohne den Zuschauer völlig im Regen stehen zu lassen.
Optisch hat "The Fountain" auch viel zu bieten. Obwohl die oft recht billig aussehenden Special-Effects ein Dorn im Auge sein könnten, erfreut sich das Auge doch gerne an kitschigen Goldfarbtönen, herausragenden Schnitten und einer tollen Kamera.
Ich bin außerdem kein großer Fan von Hugh Jackman, doch hier spielt sich der Mann wirklich die Seele aus dem Leib. Emotionaler und besser geht es wohl kaum und daher gebührt ihm, auch wenn ich ihn nicht sonderlich mag, mein tiefster Respekt vor seinen schauspielerischen Fähigkeiten.
Das alles klingt nach einer Topbewertung, doch leider fehlt mir hier etwas, was ich nicht genau definieren kann. Es mag daran liegen, dass man Aronofskys Intention nicht mit dem Vorschlaghammer präsentiert bekommt, wie bei "Requiem For A Dream". Vielleicht liegt es aber auch daran, dass der Schmalz in diesem Streifen an vielen Ecken und Kanten heraustropft und die religiöse Anspruchshaltung arg penetrant und leicht gezwungen wirkt.
Eigentlich würde ich von meinem Bauchgefühl eher zu einer 7er-Bewertung tendieren, allerdings gibt es für den tollen Soundtrack von Clint Mansell noch einen halben Extrapunkt dazu.
Fazit: Schön anzusehen, noch schöner anzuhören, aber bei weitem nicht so gut wie "Requiem For A Dream".
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