The Game - Kritik

US 1997 Laufzeit 128 Minuten, FSK 12, Thriller, Kinostart 20.11.1997

  • 8 .5

    Nach "Shutter Island" dachte ich mir, kommentiere ich gleich noch einen Film, den man wegen überraschender Wendungen am besten gleich mehrmals sieht... Tja, oder auch nicht. (SPOILER!) "The Game" ist wieder einer dieser typischen Mindf*ck-Filme, wo nichts so ist, wie es scheint. Am Ende ist in dem Fall alles ja doch nur ein Spiel, die ganze Bedrohung war vorgetäuscht. Bei solchen Filmen wie auch bei "Fight Club" und "Memento" macht es immer Sinn, sich das ganze nochmal anzusehen, um mitzkriegen, was man übersehen hat und Anspielungen und Auffäligkeiten zu bemerken. Bei "The Game" ist es etwas anders: Der erste Durchgang ist Spannung pur. Nie weiß man, was abgeht, nie kann man erahnen, was als nächstes passiert. Es gibt doppelte und dreifache Plot-Twists, manchmal denkt man, man ist dem Film einen Schritt voraus, liegt dann aber doch wieder zwei zurück. Das gipfelt dann im absolut schockierenden Ende und wird auf überaus interessante Weise abgeschlossen. Doch, wo man bei anderen Filmen nacher auf bestimmte Details achten kann, gibt es hier... eigentlich nichts. Da einige Aspekte der Aktion ja doch von Anfang an ehrlich sind, gibt es keine wirklichen Hinweise. Es macht zwar schon teilweise Spaß, nochmal zu rekapitulieren, wie alles abgelaufen ist, aber großteils ist es nur Langeweile, weil man nichts von dem, was passiert, noch ernst nehmen kann. Wunderbar spannend beim ersten Mal, kann man sich eine zweite Sichtung zwar noch gönnen, aber zum merhmaligen Ansehen ist der Film absolut nicht geschaffen. Da es darum hier aber auch nicht geht, ist es immer noch eindeutig ein sehr gut gemachter Film, der Spannung, interessante Ideen und Tiefgang bietet. Eindeutig empfehlenswert.

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    • 8 .5

      Einer der besten Filme, die ich gesehen habe
      Der Film besticht durch seine Rasanz und seinen durchgängigen Spannungsbogen. Am Ende ist übrigens doch nicht das Ende, aer zuviel möchte ich hier nicht verraten. Eigentlich muss man den Film ein zweites Mal sehen, wenn man das Ende kennt...
      Das Spiel, das die Hauptfigur mitmacht, hat es wirklich in sich. Michael Douglas spielt hier sehr überzeugend.

      • 9 .5

        Ich wage es einfach mal zu behaupten, dass Michael Douglas nicht beschissen spielen kann. Auch wenn ein Film eine noch so schlechte Story hat, es reicht einfach nur wenn Douglas mitspielt und der Film wird allein durch seine Präsenz aufgewertet, sodass er einen doch überzeugt. The Game ist ein exzellenter Thriller mit einer wirklich gut ausgeklügelten Story. Das Ende fand ich jetzt auch nicht so schlecht. Ich kann gar nicht nachvollziehen, was daran so unrealistisch sein soll.

        • 9

          Wow, schon wieder so ein geiler Fincher - Film.
          In den ersten 20 Minuten wirkt der Film einwenig langatmig.
          Aber danach, wird er zum Hochspannungsthriller.
          Und dazu noch das Ende mit dem meisten Mindfuck xD

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          • 5

            langatmig, banal und von vorne bis hinten nicht nachvollziehbar. Wenn der Film nicht noch irgendwo eine Falltür hat, welche ich noch nicht gefunden habe, dann ist er nicht mehr als ein Verwirrspiel. Spätestens wenn sich die Twists überschlagen wird es lächerlich. Man erwartet dann noch wenigstens ein bewegendes Pay-Off nachdem man diese schamlose Entschuldigung für diesen Zauberkasten ins Gesicht geklatscht bekommt.............nichts
            5 Punkte für den Clown

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            • 8

              Also mit dem Ende hatte ich nicht gerechnet, dafür gibts eine deutlich höhere Bewertung.
              Bis kurz vor Schluss war der Film aber eigentlich sehr langweilig, da hätte ich mir mehr erhofft.

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              • 8

                Sehr spannender Thriller mit einem genialen Michael Douglas. Am Anfang wartet man als Zuschauer darauf, dass das Spiel endlich beginnt und genau wie die Hauptfigur ist man plötzlich schon mittendrin. Es folgt eine spannende Hetzjagd, bei der anscheinend jeder (egal ob gewollt oder nicht) Teil des Spiels ist. Klasse Dialoge, ein schneller Szenenwechsel und eine gewohnt saubere Inszinierung von Fincher sorgen dafür, dass das Spiel einem kaum Zeit zum Durchatmen lässt. Von dem Ende kann man halten, was man will. Ich fand es so im großen und ganzen passend, nur war die Reaktion der Hauptfigur etwas unglaubwürdig. Trotzdem ist dies kein richtiger Kritikpunkt. Es bleibt dabei, David Fincher hat mich bisher noch nie enttäuscht.

                • 7 .5

                  Ein überrasceheder,überzeugender und solid inszenierter Thriller.Hatt keine nennenstwerten Schwächen, bietet eine sehr gute Abendunterhaltung für jene die Fincher mal wieder in bestform sehen wollen.

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                  • 7

                    Von anfang bis ende total spannend. Einzige was nervtnsind die unrealistischen dinge wie das Ende. Sonst auf jedenfall empfehlenswert.

                    • 6

                      Uninspiriert, belanglos und einfach nur blöde, ja auch so kann David Fincher sein. The Game ist alles was in "Seven" nicht gepasst hat und nichts was den Film noch gerettet hat. Von einem Plot der komplett höhepunktslos vor sich hinplätschert, über Charaktere für die man zwangsläufig Sympathien empfinden soll ("Ist ja n armer Junge, hat seinen Vater verlohren"), aber es nie so richtig kann bis hin zu einem Twist der eigentlich gar kein Twist ist.
                      Ja, klar seine stärken hat "The Game" zwar sicher auch, ab und zu kann der Film ja auch fesseln, wenn er zwangshaft versucht das offensichtliche zu verschleiern und den Zuschauer auf eine falsche Fährte zu führen (gelingt eher schlecht als recht) und immerhin kann er mit Penn und Douglas zwei Topschauspieler für sich beanspruchen.
                      Doch letzten Endes bleibt es eben ein belangloser und konventioneller Durchschnittsthriller, wie wir ihn schon tausend Mal gesehen haben und wohl auch noch tausend Mals sehen werden. Und es ist der Beweis für Finchers unerfreulichen Mangel an Beständigkeit, denn wie wohlbekannt ist hat der Mann sowohl großartige Filme als auch ziemlichen Abfall produziert. Dieser Film gehört ehr zu zweiterem.

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                      • 5

                        Zwischendrin sehr spannend, jedoch zerstört das Ende den gesamten Film durch fehlende Quintessenz und völlig unrealistisches Verhalten des Hauptcharakters.

                        • 4

                          Bei der Erstsichtung fand ich THE GAME genial. Allerdings lässt er doch ganz schön Federn, wenn man den Plot erst einmal kennt.
                          Sean Penn hat hier leider auch kaum Gelegenheit, seine Kunst zu zelebrieren. Somit ruht der Film eigentlich einzig und allein auf den Schultern von Michael Douglas. Der spielt das knallharte Businessarschloch Nicholas van Orton dann auch mit Bravour.

                          Neben Fincher‘s Thriller Meisterwerken SIEBEN und FIGHT CLUB kann ich THE GAME auch nur als kleinen Bruder bezeichnen. Mir fehlt es hier auch an den genialen filmischen Ausdrucksmöglichkeiten, die er sonst immer gerne einsetzt. Irre Kamerafahrten, Schnitte und Farbfilter. Das hier ist irgendwie „nur“ ein guter Thriller mit einem netten Twist. Aber wie geil wäre ein Ende wie in ARLINGTON ROAD gewesen? Ein Ende ohne Kompromisse anstatt dieser „Lektion in Demut“.

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                          • 7 .5

                            Ein Thriller, der einem trotz leichten Hänger wirklich fesselt. Nur der Schluss ist sehr unpassend und trübt das ganze leider etwas zu stark! Wer Fans von Thriller ist, kommt um diesen Film aber nicht herum!

                            • 7 .5

                              David Fincher ist für die meisten ein großartiger Regisseur!
                              So viele seiner wenigen Filme sind hochumjubelt, doch bisher konnte ich mich bei noch keinem seiner Filme dem Hype wirklich anschließen. Bis ich gestern Abend "The Game" sah ...

                              Wenn man "The Game" schaut, sollte man sich zunächst einmal auf die Geschäftsidee des "Games" einlässen. Denn die ist nicht unbedingt so realistisch.
                              Ich konnte mich gut damit anfreunden, und der Film nimmt rasch an Spannung zu. Je weiter der Film voranschreitet, desto mehr merkwürdige Sachen wiederfahren (dem exzellent spielenden) Michael Douglas wie bspw. Clowns, Stromausfälle etc. Doch die Spannung lässt im Mittelteil leider etwas nach. Viele kleine Twists machen die Story langsam unüberschaubar und führen zur (im negativen Sinne gemeinte) Verwirrung. Gerade als der Film dabei war, mich von seiner fesselnden Story zu lösen, ist die Hochspannung auf einmal wieder da! Der Film fesselt wieder, genau wie zu Beginn!
                              Doch das Ende ist nicht unbedingt das best-mögliche. Doch ich kann mich sehr gut damit anfreunden, und die Logik wird mit dem Ende auch nicht zerstört.

                              Schauspielerisch bekommt man (Fincher-typisch) sehr viel Geboten. Meiner Meinung nach Douglas' beste Rolle! Sean Penn (der laut der DVD wohl der Haupt-Nebendarsteller sein soll) hat leider viel zu wenig Screentime (gefühlte 10 Minuten) und wurde von der durchschnittlich spielenden Deborah Kara Unger komplett verdrängt.

                              Für mich Fincher's bester Film (knapp vor Fight Club). Vorallem baut "The Game" nicht auf ein Ende was den Film für ein zweites Mal "unanschaubar" macht.
                              Sprich: Mehrmals ansehen geht ohne Probleme!

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                              • 7

                                Der Film hat mich wirklich gut unterhalten, aber das Ende fand ich persönlich ziemlich unglaubwürdig. Kein Mensch hätte sich nach diesem Erlebnis so verhalten. Jedenfalls ich nicht.

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                                • 8

                                  Guter Schwitzfaktor

                                  Wenn Mütter einen besuchen muss man denen ja was bieten. Nachdem man schon den Tag zu sammen verbracht hat und man eine Speisung tätigte, kam der Ruf nach nem kleinen Film. Wie immer bei solchen Auswahlverfahren, lege ich stets drei Filme hin und man kann sich dann einen aussuchen. Und sie wählt diesen. Vornehmlich wegen Michael Douglas, den sie sehr mag (man muss dazu sagen meine Mudda ist nun schon im Rentenalter und war in ihrer Jugend ein großer Freund von Paul Newman, später dann Tom Selleck. Michael Douglas kam später hinzu). Nun denn man sah sich den Film an, Anlage auf volle Laustärke und am ende sagte sie: "Da hab ich aber nen guten Film ausgesucht." Und recht hat sie....
                                  Der dritte Langfilm von Fincher bietet verschachtelte Unterhaltung. Er bleibt seinen Grundsatz einer undurchsichtigen Welt treu und zieht den Faden der Unwissenheit und Desillusionierung mit intelligenten, dramaturgischen Spannungsbogen durch. Fincher zeigt die Welt als Ort der Kälte, gezeigt durch Michael Douglas als gefühlstoter Mensch. Durch überraschende Wendungen und einer groß-inszenierten Irreführung in allen Bereichen resümiert Fincher die Menschfindung und all ihre Werte am Ende des letzten Jahrhunderts. Fincher plädoyiert auf Menschlichkeit in dieser kalten Welt. Die Suche nach den eigentlichen Sinn des Lebens und die Pflege von zwischen menschlicher Beziehungen stehen hier im Vordergrund (wie so häufig in seinen Filmen).
                                  Trotz aller Thrillerelemente ist "The Game" ein sehr humaner Film. Gerade heutzutage ist es wichtig Mensch zu bleiben.
                                  Fincher ist hier ein Gänsehautgarant. Erreicht hier zwar nicht die Kraft von "Sieben",aber ein weiterer sehr wichtiger Film in seiner Karriere.

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                                  • 7

                                    Den "finalen" Schnitt hätte ich ganz anders gemacht, denn eigentlich wars mir so schon fast klar. Mit ner gelungenen Abblende hätte man doch noch mehr rausholen können, aber insgesamt betrachtet ist 'The Game' schon ein gelungener Thriller.

                                    • 6

                                      „The Game“ von David Fincher mit Sean Penn und Michael Douglas. Wenn man das so liest, würde man direkt davon ausgehen, dass es sich nur um einen absoluten Kracher handeln kann. Ist er das? „The Game“ ist vor allem eins: ein stark inszenierter Thriller, wie man es eben von Fincher gewohnt ist, der vom „Opfer“ Michael Douglas auch entsprechend stark gespielt und mit einer soliden Grundidee ausgestattet ist. Man versetzt sich in die Lage von Nicholas Van Orton (Michael Douglas) hinein, gegen den sich die ganze Welt aufzubäumen scheint, gegen den die Welt scheinbar bewusst geschlossen vorgeht.
                                      Eine Idee, die ich für meinen Teil sehr aufregend finde und die viel Spannung mit sich bringt, wenn sich auf einmal in absoluter Realität alles gegen einen verschwört, man das aber nicht im geringsten erahnen könnte. Und daraus bezieht Fincher einen Großteil seiner Spannung, aus dem Mysterium, hinter das Nicholas Van Orton hier auf Biegen und Brechen kommen will, so wie wir Zuschauer. Der gesamte Film dreht sich um diese alles entscheidende Frage. Man versucht hier auf Teufel komm raus Motive auszumachen oder sich selbst ein schlüssiges Ende zurecht zu schustern.
                                      Fincher spinnt sich da ein Gedanken-Labyrinth zurecht, was verunsichern soll und was den Zuschauer dazu bringen soll, den Weg mit Douglas gleichermaßen zu beschreiten, ähnlich beirrt, als wäre man selbst in dieser zur Verzweiflung treibenden Situation, die einem sonst so starken, arroganten Einzelgänger wie Van Orton nicht nur schlotterige Knie bereitet, sondern ihm immer mehr den Boden unter den Füßen wegreißt. Diesen Weg pflastert Fincher mit gewohnt düsteren Bildern und einer an manchen Stellen wirklich beängstigenden Stimmung, aber ob das reicht? Allein das macht natürlich keinen richtig starken Film, bedauerlicherweise muss man den Storyknoten lösen und Van Orten seine und uns unsere Antwort geben und wenn das passiert und Fincher seinem „The Game“ einen hanebüchenen Sinn gibt, kann man sich nur an die Stirn greifen. Das soll also das Ende gewesen sein? Im Ernst jetzt? Bis hier hin war alles doch recht stimmig, wenngleich etwas komisch, aber das hier ist wie, als würde man im Sternerestaurant nach den 4 herausragenden, exotischen, ersten Gängen als Dessert ein Stück Wackelpudding mit nem großen, fetten Haar vom dickbäuchigen Koch oben drin bekommen. Das ärgert einen ungemein, weil der Rest des Abends doch eigentlich ganz lecker war, man aufgrund eines solchen Fauxpas die Weiterempfehlung dann aber doch lieber unterlässt. Und unsere Topschauspieler reihen sich dem Ende gekonnt ein und versuchen ihm mit ihrem überzeugenden Spiel doch noch so etwas wie Glaubwürdigkeit zu verleihen, was natürlich eher schlecht klappt, als zu funktionieren. Neben ein paar Logikfehlern, über die ich gerne noch hinweggesehen hätte, entwickelt sich „The Game“ also vom verkapselten, spannungsreichen Thriller, der er fast die ganze Zeit über ist, zu einem fragwürdigen Gesamtprodukt, das sich technisch zwar auf absolut würdigem Fincher-Niveau bewegt, inhaltlich dafür aber umso mehr abstinkt. Schade!

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                                      • 5

                                        Nette Idee, aber von Logikfehlern zerfressen, da rettet auch der Plot-Twist nicht viel.
                                        Kein wirklicher Fehltritt meines Lieblings Fincher, aber definitiv eines seiner schwächeren Werke. Dennoch spannend und gut gespielt.

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                                        • 8

                                          Also beim dritten Mal ist der Film nicht mehr so intensiv wie beim ersten Mal, das muss ich gestehen. Das so ein Film trotzdem noch spannend ist, sagt viel über die Qualität aus. Klar kann man irgendwelche Logikfehler bemängeln, aber das erübrigt sich für mich in diesem Film.

                                          Wer ihn noch nicht gesehen hat und auf den ebenfalls von Fincher inszenierten "Fight Club" liebt, wird auch diesen Streifen zumindest sehr mögen. Faszinierend wie immer Michael Douglas als das, was er am besten kann.

                                          GOOD NIGHT AND GOOD LUCK!

                                          • 6

                                            Wären am Ende all die dekadenten "Freunde" und die gecasteten Schauspieler, durch eine vom psychisch und physisch geplagten Hauptdarsteller (grandios gespielt von Michael Douglas) selbstgebastelte Bombe draufgegangen, hätte ich eine 10 gegeben. Aber so ein Ende versaut den ganzen Film. Wer schüttelt schon lächelnd und voller Freude die Hände, wenn er so verarscht wird? Ausser man weiss, dass sobald man das Gebäude verlässt, der ganze Laden mit allen Insassen inkl. "lieben und ehrlichen" Brüderlein in die Luft fliegt...

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                                            • 9 .5

                                              Einer meiner absoluten Lieblingsfilme. David Fincher ist ein absoluter Meister seines Faches und zu Michael Douglas muss man ja ohnehin nicht mehr viel sagen. Der Film schafft es durchgehend zu fesseln, auch wenn er tatsächlich vom großen Knall am Schluss lebt. Es gibt ja zahlreiche Filme, die auf diesen Aha-Moment am Schluss zählen, aber keiner schafft es, es in dieser Form dies zu zelebrieren. Ein absolutes Highlight meiner DVD/BluRay-Sammlung.

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                                              • 6

                                                An und für sich ein cooler Film der einen anfangs noch mitfiebern lässt, mit der zeit aber so absurd wird, dass es nicht mehr ganz so viel Spaß macht wie zu Anfang. Das Ende ist dann totaler Quatsch...es gab so viele Situationen wo er sich hätte anders entscheiden können. Von daher war ich am Ende enttäuscht von der Entwicklung, von der "Auflösung" und einfach auch von seiner Reaktion. 6 Punkte ist echt schon guter Wille, weil Michael Douglas stark war und weil die erste hälfte des Films echt gut war...

                                                • 6 .5

                                                  [...] Bedacht entwickelt „The Game“ einen kribbeligen Spannungsbogen, baut nicht auf urplötzlich herbeigeführte Tempo-Thrills, sondern lässt seinen zunächst so unnahbaren Protagonisten langsam in seine persönliche Hölle schlittern, die in erster Linie aus dem Verlust der totalen Kontrolle besteht. Wenn ihm bewusst wird, wie hilflos er dem Treiben ausgeliefert ist, wie sehr er als Marionette in einem unberechenbaren Real-Life-Theater gefangen ist und ihm zusehends seine als selbstverständlich erachtete Dominanz aus den Händen gleitet, bröckelt die steinharte Fassade des Alphamännchens nicht nur, sie gleicht bald einem Trümmerfeld. Van Orten – hervorragend von Michael Douglas verkörpert – wird vom Raub –zum Fluchttier und der Zuschauer darf sich wie er immer wieder die Frage stellen, wann er sich in einem „sicheren“ Spiel befindet, wann nicht (mehr) oder ob er von vornherein in etwas hinein geraten ist, was nichts damit zu tun hat. Lässt man sich darauf ein, kann „The Game“ enorm fesseln, auch wenn die Spannung manchmal etwas zu sehr auf leisen Sohlen schleicht. Worauf das Ganze hinaus laufen könnte deutet sich immer mal wieder an, doch bis kurz vor Schluss scheint jede Option noch möglich. Nur gerade und tragischerweise in seinem Finale lässt „The Game“ so unbefriedigend die Hosen runter, dass es einen leider die vorher aufgebaute Stimmung rückwirkend leicht zerstört. [...]

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                                                  • 8

                                                    Das Katz und Mausspiel das sich durch den Film zieht war natürlich grandios und fesselnd mit einigen unerwarteten Szenen. Wie schon öfter bemängelt gibt es allerdings auch bei mir 2 Punkte Abzug für das komplett übertriebene und unglaubwürdige Ende, das vieles kaputt macht was während des Films aufgebaut wurde.