The Game - Kritik

US 1997 Laufzeit 128 Minuten, FSK 12, Thriller, Kinostart 20.11.1997

  • 7 .5
    MaceWindu1998 18.08.2015, 18:18 Geändert 18.08.2015, 18:19

    Zwei vom jungen Schlag – MaceWindu und Huababuar in den Wirren der weiten Filmwelt

    Staffel 2: David Fincher
    Folge 3: Ahnungslos durch San Francisco

    So, nun, nach zwei Jahren, habe ich „The Game“ endlich einmal zweitgesichtet. Die Story um ein gefährliches Spiel war mir im Groben noch bekannt, die Wendungen und das Ende ebenfalls, nur das Wie, davon hatte ich keine Ahnung mehr.
    Glücklicherweise, denn der Weg zum genannten Ende ist geradezu ein Festschmaus. Wahninnig viele Szenen sind gespickt mit kleinen Hinweisen, kleinen Schlüsseln, die man beim ersten Mal gar nicht hätte sehen KÖNNEN. Meist unscheinbar, doch bei genauerem betrachten einzelner Szenen ganz genau zu erkennen. Und ich bin mir sicher, dass ich noch längst nicht alle entdeckt habe. Einfach ausgedrückt; Fincher hat einen Film geschaffen, den man sich häufiger als nur zweimal ansehen kann, und man stößt noch immer auf Neues.
    Michael Douglas verkörpert mit der Rolle des Nicholas Van Orton einen weiteren Anzugträger, wie man sie in seiner Filmographie zu hunderten findet. Ob in Wall Street oder Sentinel – er scheint immer einen Anzug parat zu haben, der gute Michael. Aber Anzug beiseite – schauspielerisch hat Douglas natürlich einiges drauf, das stellt er auch in „The Game“ einmal mehr unter Beweis.
    Im Gegensatz Deborah Kara Unger, einer unglaublich untalentierten Schauspielerin, die an „The Game“ wohl auch der einzige Fehler im Besetzungssystem war, denn Sean Penn als Nicholas‘ Bruder und Armin Mueller-Stahl als Mitarbeiter seiner Firma spielen äußerst solide.

    Während ich bei der ersten Sichtung „The Game“ nur mochte, hänge ich nun ein „sehr“ davor. Ein „sehr“ entspricht 0,5 Punkten extra ;). Doch nun wird es die nächsten Wochen etwas ruhiger bei den zwei vom jungen Schlag, denn der Marc fährt rauf an die Ostsee, um sich in aller Ruhe auf die in knapp zwei Wochen anstehende Review zu seinem Lieblings-Fincher „Fight Club“ vorzubereiten.

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    Wie ging das Spiel bei Fabian aus? Also Finchers Spiel natürlich, nicht dein letztes Eishockey-Match ;)
    http://www.moviepilot.de/movies/the-game-3/comments/1379867

    20
    • 7 .5
      huababuar 17.08.2015, 00:13 Geändert 19.08.2015, 22:11

      Zwei vom jungen Schlag – MaceWindu und Huababuar in den Wirren der weiten Filmwelt
      Staffel 2: David Fincher
      Folge 3: Ahnungslos durch San Francisco
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      Investmentbanker Nicholas van Orten (Michael Douglas) ist reich. Sehr sogar. Ein patentierter Anzugträger, Sesselpupser und Großkotz eben. Angekommen im Leben, möchte man meinen. Doch was jemandem zum Geburtstag schenken, der augenscheinlich schon alles (Materielle) besitzt? Sein Bruder Conrad (Sean Penn) entscheidet sich für ein obskures Spiel einer ominösen Firma, das dem Beschenkten Dinge geben soll, die er zuvor nie hatte, und stellt damit nicht nur Nicholas, sondern auch den stillen Zuseher vor die Grenzen der psychischen Belastung.

      Denn dieses verquere Rätsel ist so einfach nicht zu entwirren. Protagonist und Zuschauer befinden sich stets auf dem gleichen Wissensstand. Nur ein Spiel oder plötzlich bitterböser Ernst? Albtraum oder doch der Weg zur lang ersehnten Katharsis? Realität oder Einbildung? Nichts ist so wie es scheint in „The Game“. Der Weg ist das Ziel, heißt es immer so schön. Nur ist der Weg zur Wahrheitsfindung für Nicholas und uns ein sehr weiter und steiniger. Eine knapp zweistündige Achterbahnfahrt voller Schrauben, Loopings und wild geschlagener Haken.

      David Fincher drückt dabei eigentlich nur sehr behäbig aufs Tempo und findet dennoch dank kontrolliertem wie stetigem Spannungsaufbau einen fast perfekt feinjustierten Erzählduktus, der nur ganz selten winzige Durchhänger zu verzeichnen hat. Finchers Trumpf ist sein perfektes Timing und das Gefühl dafür, wann die Spannungsschrauben gehörig angezogen und wieder leicht gelockert werden müssen. „The Game“ strahlt eine enorme Intensität gepaart mit einem omnipräsenten Gefühl der Ahnungslosigkeit aus und hat zudem noch mit Douglas einen Hauptdarsteller zu bieten, der den zwielichtige, nach außen hin souveränen, innerlich aber zerrissenen, einsamen und traumatisierten Millionär brillant verkörpert.

      Bis zum Ende spannt Fincher Pfeil und Bogen, lässt den Zuschauer gebannt auf die Auflösung warten, verfehlt schlussendlich dann aber durch ein totgetwistetes und etwas zu glattes Finale leider das Bull’s Eye. Die dauerhafte Angespanntheit muss einem leichten Hauch von Enttäuschung weichen. Und dennoch ist „The Game“ mit einzelnen Abstrichen ein überaus sehenswerter Thriller geworden. Extrem spannend, verwirrend und unterhaltsam auf der einen, durch seine tragische Hauptfigur subtil kritisch und an die Moral appellierend auf der anderen Seite. Denn was bringt schon Geld, was bringt Erfolg und was bringt Intelligenz, wenn man charakterlich und psychisch ein einziges Wrack ist?

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      Bevor Marc für zwei Wochen im hohen Norden Deutschlands in See sticht, hat er noch einen kurzen Abstecher zu van Orten nach San Francisco gemacht: http://www.moviepilot.de/movies/the-game-3/comments/1380909

      Ahoi, Matrose! Wir lesen uns dann im Rahmen unserer Reihe in zwei Wochen wieder :)

      18
      • 8

        "The Game" präsentiert David Fincher als Meister seines Faches. Mühelos verstrickt er Michael Douglas in ein Netz aus Verwirrung, Intrige und Hilflosigkeit, indem weder der Zuschauer noch der Hauptcharakter weiß, was eigentlich los ist, und das ist gut so! Denn das überraschende Ende gehört mit zu den Besten, die Fincher je inszeniert hat.

        Michael Douglas ist fantastisch in der Rolle des egozentrischen Einzelgänger und Unternehmer, der es gewohnt ist, dass alles nach seinem Willen geschieht. Im Gegensatz dazu steht Sean Penn als dessen Bruder, der sehr viel geerdeter und auch weniger erfolgreich ist.

        Viele überraschende Momente, eine kleine Portion Grusel und ein durchgehendes "Was geht hier vor?"-Gefühl machen "The Game" zu einem hochkarätigen Film, den man nicht verpassen sollte.

        • 8
          Jason Bourne 12.05.2015, 20:01 Geändert 12.05.2015, 20:15

          Nach Sieben folgte mit The Game ein weiterer hochkarätiger Thriller von Regisseur David Fincher. The Game überzeugt dabei insbesondere durch starke Schauspielleistungen, eine intelligente Story sowie durch einen Soundtrack der Erstklassisch ist. Hoch waren die Erwartungen an David Fincher im Jahre 1997, der mit seinem überzeugenden Thriller Sieben nicht nur viel Kritikerlob erntete, sondern zusammen mit seiner Crew auch viele Auszeichnungen entgegennehmen konnte. Würde The Game sein nächster Geniestreich werden?

          Nicholas Van Orton ist ein gefühlskalter, schwerreicher Investmentbanker, dem menschliche Schicksale rein gar nichts bedeuten und für den nur eines im Leben zählt: Geld. Zu seinem 48. Geburtstag erhält Nicholas ein Geschenk von seinem jüngeren Bruder Conrad. Doch was schenkt man einem Mann, der schon alles hat? Er bekommt ein mysteriöses Spiel geschenkt, von dem er nur weiß, dass eine gewisse Firma namens CRS dahinter steckt. Als sich Nicholas zögernd auf das Spiel einlässt, wird zwar sein Antrag darauf abgelehnt, aber schnell wird klar, dass der Albtraum bereits begonnen hat.

          Hauptfigur Nicholas Van Orton (Michael Douglas) wird in The Game in ein rätselhaftes Spiel geschickt. Nie weiß er, ob das Geschenk, das er von seinem Bruder Conrad (Sean Penn) bekommen hat, tatsächlich nur ein Spiel ist oder doch Tödlicher ernst. Nicht lange bleibt das Abenteuer nehmlich nur ein Spaß. So kann Van Orton zwar am Anfang noch über die Scherze von CRS lächeln, muss aber nach einiger Zeit erkennen, in welchem Albtraum er hinein gerät. Das Erschließen darüber, ob das Geschehene noch ein Spiel ist, lässt den Zuschauer bis zur letzten Sekunde im Ungewissen. So zieht The Game den Zuschauer kontinuierlich mehr in den Bann und fesselt zum Ende ungemein intensiv. Genau so müssen Thriller sein.

          Getragen wird die Story von einem Völlig in seiner Rolle aufgehenden Michael Douglas. Douglas spielt den absolut gefühlskalten, arroganten Geschäftsmann, dessen Leben durch das Spiel vollkommen auf den Kopf gestellt wird und trotzdem haben wir Sympathien für diesen Mann. Seine glaubhafte Darstellung eines alles unter Kontrolle habenden und schwer zu erschütternden Stinkstiefel zu einem Emotionalen, verzweifelten Wrack kann als eine der besten Darstellungen in Michael Douglas Karriere bezeichnet werden. Seine zwei nicht minder stark spielenden Nebendarsteller: Sean Penn und Deborah Kara Unger sind zusätzlich eine große Bereicherung für dieses wunderbare Stück Film.

          Eigentlich war die Rolle die Sean Penn Verkörpert zuerst für Jodie Foster vorgesehen. So sollte sie die Filmtochter von Douglas spielen. Da Douglas sich damals aber noch zu jung für die Vaterrolle fühlte, stieg Foster wenig erfreut aus dem Projekt aus und ebnete Penn den Weg zu dieser Rolle. Penns Schauspiel kann voll überzeugen und seine gut ausgearbeiteten Auftritte im Film die selten aber sich effektiv für die Geschichte gestalten sind sehr gelungen. Ebenso kann Deborah Kara Unger als verführerische und undurchsichtige Christine mehr als überzeugen.

          The Game ist undurchsichtig, verwirrend und extrem Spannend. Die Dunklen Bilder und der düstere Soundtrack unterstützten Fincher dabei seine Figuren in eine Welt zu stecken in der nichts scheint und ist wie man denkt. Auch wenn The Game nicht an die Genialität von Sieben heranreichen kann, so ist The Game immer noch ein absoluter Volltreffer für Filmliebhaber und sollte absolute Pflicht für Thriller Fans sein.

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          • 8
            missdior 01.05.2015, 00:54 Geändert 01.05.2015, 01:00

            Könnte Spoiler enthalten

            Ich schwanke sehr zwischen 7,5 und 8 Punkten.
            Ich muss sagen: Als der Film angefangen hat, war ich schon total begeistert. Michael Douglas spielt seine Rolle einfach wunderbar. Seinen Charakter fand ich sehr amüsant und konnte gut über einige Sprüche schmunzeln.
            Es machte einfach Spaß, ihm zuzuschauen und mit in dieses verrückte Terrorspiel einzutauchen.
            Was passiert mit Nicholas Van Orton? Wer waren diese Menschen? Spielen sie ihm einen Streich? Wer steckt hinter dem Ganzen? Was um alles in der Welt ist und will diese Firma?
            All diese Fragen begleiten den Zuschauer und wohl auch den Protagonisten den ganzen Film lang. Man erfährt ausschließlich das, was dieser erfährt und bekommt dessen Beklemmung und Unbehagen eins zu eins übermittelt.
            Die Spannung hielt sich konstant auf einem hohen Niveau, sodass der Film nie langweilig wurde.
            Das Ende brachte dann natürlich auch die Auflösung und hier setzt dann wohl auch meine Kritik an. Ich erlaube es mir zu sagen, dass es kompletter Schwachsinn ist, so ein "Spiel" zu spielen und es dann auch nur gut zu meinen. An dieser Stelle merkt man dem Film dann auch sehr stark an, dass er eben nur ein Film ist.
            Aber warum diese hohe Punktzahl? Weil ich dieses Werk von der ersten Sekunde an mochte und ich es voller Spannung verfolgt habe.
            Das Ende war nicht das Nonplusultra, jedoch konnte es mich trotzdem überraschen und somit war die Enttäuschung nicht allzu groß.

            4
            • 7
              Duchesse161 27.04.2015, 15:02 Geändert 29.04.2015, 14:13

              Sicherlich kein schlechter Film, aber eigentlich auch kein Überdurchschnittlicher. Die 7 Punkte habe ich so zusammengerechnet:
              5.5 für den Film an sich, die Story etc.
              1 Zusatzpunkt für Spannung und Atmosphäre
              0.5 Zusatzpunkte für die hervorragenden Schauspielleistungen
              SPOILER Dass das nur ein Spiel war, konnte man an verschiedenen Sachen festmachen. Ich für meinen Teil habe es fast die ganze Zeit über so eingeschätzt. Dennoch an sich gelungen, wäre besser, es hätte wenigstens so geendet, dass der Bruder wirklich erschossen wäre. Das hätte wieder gepasst, und wäre immer noch ein bischen "Moralgeschichte", wenn das so wichtig ist. ; )

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              • 9 .5

                Klasse Film.
                Die Darsteller sind passend, dass Douglas eigentlich eine Schwester haben sollte, ist ein witziges Detail (Wikipedia ).
                Abgesehen vom spannenden Thriller ist die Botschaft im Film auch nicht schlecht.
                Auch wenn sowas oft total moralisierend gemeint ist, ich glaube, im diesem Film geht es eher um Wandel einer Person. Also weniger um den erhobenen Zeigefinger.
                Psychologisch wird viel untergebracht. Existenzangst, Armutangst, usw. Grade noch glaubwürdig, aber es soll ja auch keine Psychologievorlesung werden...

                • 7
                  drahdinedum 08.04.2015, 15:44 Geändert 08.04.2015, 15:45

                  Ein solider, guter Thriller! Von dem man nicht all zu viel erwarten sollte!

                  • 8 .5
                    Erlkoenig 05.04.2015, 23:30 Geändert 06.04.2015, 12:00

                    Zugegeben: Zu arg hinterfragen darf man "The Game" nicht. Sonst könnte man sich fragen, wie all das hier Gezeigte funktionieren kann. Die zeitlichen Abfolgen sind so präzise gewählt, die nächsten Schritte Van Ortons so genau vorhergesehen, dass es schon fast an Hexerei grenzt.
                    Nehmen wir aber an, dass es möglich ist und lediglich ausreichend Planung, strikte Gewohnheiten des "Opfers" und ausreichende Geldmittel sowie einen grandiosen Einfluss voraussetzt, dann funktioniert der Film ganz hervorragend. Der Zuschauer wird stets auf gleicher Ebene bzw. auf gleichem WIssensstand des Michael Douglas gehalten. Ebenso beginnt der Zuschauer an seinem Verstand zu zweifeln...was ist Realität? Was ist Traum oder Einbildung? Wie kann ein so erfolgreiches Leben in so kurzer Zeit vor die Hunde gehen? Dinge, die der Verstand nicht so einfach begreifen kann und auch Van Orton schliesslich zu Verzweiflung und unschönen Taten treiben. Hervorragender Film.

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                    • 6 .5

                      In THE GAME wird Michael Douglas alias Nicholas Van Orton, ebenso wie der Zuschauer, an der Nase herum geführt. Bis zum Ende weiß man nicht, was für ein 'Spiel' hier gespielt wird, was Realität und was Inszenierung ist und welche Rolle sein Bruder Conrad (gespielt von Sean Penn) einnimmt.
                      Die Story finde ich sehr ansprechend, allerdings fand ich den Plot-Twist dann doch ziemlich enttäuschend. Außerdem kommt der Film zwischenzeitlich, trotz Stück für Stück aufbauender Spannung (was mir sehr gut gefällt), etwas langwierig daher. Zudem habe ich die Befürchtung, dass eine Zweitsichtung vollkommen uninteressant sein könnte, da das Ende schon bekannt ist und die Story nicht die gewisse Finesse und Detailliertheit aufweist, die durch mehrfaches Betrachten immer mehr aufgedeckt wird und somit interessant bleibt.

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                      • 7 .5

                        Leider ein sehr banales, oder unwahrscheinliches Ende. Sonst hätte es, aufgrund der hohen Spannung, und der 1a Leistung von Douglas eine 8-9 verdient.

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                        • 8

                          The Game ist ein, von Fincher wieder einmal hervorragend inszeniertes Verwirrspiel, das mit dem Protagonisten auch den Zuschauer recht schnell daran zweifeln lässt, was Realität ist und was Spiel.
                          Dadurch, dass man selbst nie weiß, was genau hier vor sich geht, schafft es der Film, auch wenn er recht ruhig beginnt, doch sehr schnell anzuziehen und anschießend den Spannnungsbogen auch konstant hoch zu halten.
                          Begleitet wird man jedoch immer von einem ruhigen, unspektakulären Soundtrack, welcher den tollen Noir-Stil des Films und die Atmosphäre zu jeder Zeit unterstreicht.
                          Da verzeihe ich dem Film auch fast schon seine vielen, kleinen Logiklöcher, Ungereimtheiten und Unglaubwürdigkeiten, kurz gesagt, die Tatsache, dass die gesamte Handlung von The Game auf Zufall beruht.
                          Auch stellt das Ende alles so eindeutig dar, dass es keine offenen Fragen mehr gibt und nichts, worüber man sich irgendwie Gedanken machen könnte, was nach einem solch riesigen Verwirrspiel voller Twists doch etwas enttäuschend ist.
                          Das ändert aber nichts daran, dass The Game ein durchgängig spannender und undurchschaubarer Thriller bleibt, auf den nur das Ende ein etwas schlechtes Licht wirft.

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                          • 4

                            Ich bin einfach allergisch auf bescheuerte Plot Twists. Ich mag Plot Twists...aber das war einfach zu dumm...viel zu dumm.
                            An sich ist der Film ganz und gar nicht schlecht. Und Michael Douglas rockt einfach seine Rolle. Aber...nein...es tut mir Leid...ich konnte diese Dummheit kaum verkraften. Wers genial findet, darf das natürlich. Ich musste mich danach richtig kratzen weil ich direkt nen Ausschlag von so viel Schwachsinn bekommen habe :D

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                            • oliver.petschulat 18.01.2015, 01:14 Geändert 18.01.2015, 01:16

                              The Game heißt der Film also, ich hab den Film zu Weihnachten bekommen und vorher noch nie davon gehört gehabt. Der Titel klang für mich irgendwie wie ein Film übers Drogendealen, aber das kann auch daran liegen das ich zuviel the Wire geguckt hab. Die Besetzung hat das eh auch irgendwie ausgeschlossen.
                              Direkt zu Anfang konnte ich den Hauptcharakter schon mal nicht ausstehen, was in der Regel kein guter Anfang ist.
                              Aber als der Anruf kam er wäre für das Spiel abgelehnt worden und somit klar war das er schon mittendrin steckte, hat der Plot mich trotzdem mitreißen können. Als Freund von komplexen Filmen hat mich zwar nicht wirklich viel überraschen können, außer ein paar der wilderen Twists, aber dafür ist der Spannungsbogen schön konstant.
                              Michael Douglas stellt auf hervorragende Weise dar wie der Protagonist immer mehr an der Realität zweifelt. Das Ende ist im Kontext des Plots schlüssig und passend, auch wenn schon seit Mitte des Filmes klar war das es beim Spiel bleiben und sich nicht als reale Verschwörung herausstellen würde.
                              Die Reaktion der Hauptfigur, als sich alles erklärt, ist zwar ein wenig unglaubwürdig, aber das lässt sich verschmerzen, wenn man es mit der Notwendigkeit vergleicht, den Spannungsbogen zu entspannen.

                              Und doch bleibe ich unzufrieden zurück.
                              Ich habe ziemlich genau zwei Stunden in einen Film gesteckt, der zwar spannend ist, der aber dennoch letztlich ohne Nährwert bleibt. Zwar hat der Film eine Aussage, diese ist aber so dünn und fadenscheinig, ja geradezu dümmlich, das es nicht viel geändert hätte wenn er keine Aussage treffen würde.

                              So bleibt the Game ein handwerklich hervorragend gemachter Film über einen reichen Mann, der sich das teuerste und aufwendigste Freizeitvergnügen der Welt kauft. Und das ist dann leider auch schon alles.

                              • 9

                                Ich gebe 9 Punkte. Wie im vorigen Kommentar bereits ausdrückt, ist der Überraschungsfaktor beim ersten mal sehen unglaublich hoch, man ist begeistert. Doch ein zweites und drittes mal sehen nimmt eben diesen Effekt da man das Ende kennt.
                                Allerdings: Kuckt man den Film zusammen mit Personen die ihn nicht kennen, kehrt ein Teil davon zurück
                                Sean Penn sehr sehr gut, Douglas sowieso.

                                Unbedingt 1x ansehen!

                                • 7 .5
                                  Desmond42 25.10.2014, 18:48 Geändert 10.03.2015, 07:19

                                  Nach "Shutter Island" dachte ich mir, kommentiere ich gleich noch einen Film, den man wegen überraschender Wendungen am besten gleich mehrmals sieht... Tja, oder auch nicht. (SPOILER!) "The Game" ist wieder einer dieser typischen "Mindf*ck"-Filme, wo nichts so ist, wie es scheint. Am Ende ist in dem Fall alles ja doch nur ein Spiel, die ganze Bedrohung war vorgetäuscht. Bei solchen Filmen wie auch bei "Fight Club" und "Memento" macht es immer Sinn, sich das ganze nochmal anzusehen, um mitzkriegen, was man übersehen hat und Anspielungen und Auffäligkeiten zu bemerken.

                                  Bei "The Game" ist es etwas anders: Der erste Durchgang ist Spannung pur. Nie weiß man, was abgeht, nie kann man erahnen, was als nächstes passiert. Es gibt doppelte und dreifache Plot-Twists, manchmal denkt man, man ist dem Film einen Schritt voraus, liegt dann aber doch wieder zwei zurück. Das gipfelt dann im absolut schockierenden Ende und wird mit der stark inszenierten Selbstmord-Szene auf überaus interessante Weise abgeschlossen, womit der Film einen ein nletztes Mal überrascht, obwohl schon alles geklärt scheint. Doch, wo man bei anderen Filmen nacher auf bestimmte Details achten kann, gibt es hier... eigentlich nichts.

                                  Da einige Aspekte der Aktion ja doch von Anfang an ehrlich sind, gibt es keine wirklichen Hinweise. Es macht zwar schon teilweise Spaß, nochmal zu rekapitulieren, wie alles abgelaufen ist, aber großteils ist es nur Langeweile, weil man nichts von dem, was passiert, noch ernst nehmen kann. Wunderbar spannend beim ersten Mal, kann man sich eine zweite Sichtung zwar noch gönnen, aber zum merhmaligen Ansehen ist der Film absolut nicht geschaffen. Da es darum hier aber auch nicht geht, ist es immer noch eindeutig ein sehr gut gemachter Film, der Spannung, interessante Ideen und Tiefgang bietet. Schauspielerisch gibt es auch nichts zu bemängeln. Eindeutig mehr als empfehlenswert.

                                  6
                                  • 8 .5

                                    Einer der besten Filme, die ich gesehen habe
                                    Der Film besticht durch seine Rasanz und seinen durchgängigen Spannungsbogen. Am Ende ist übrigens doch nicht das Ende, aer zuviel möchte ich hier nicht verraten. Eigentlich muss man den Film ein zweites Mal sehen, wenn man das Ende kennt...
                                    Das Spiel, das die Hauptfigur mitmacht, hat es wirklich in sich. Michael Douglas spielt hier sehr überzeugend.

                                    • 9 .5

                                      Ich wage es einfach mal zu behaupten, dass Michael Douglas nicht beschissen spielen kann. Auch wenn ein Film eine noch so schlechte Story hat, es reicht einfach nur wenn Douglas mitspielt und der Film wird allein durch seine Präsenz aufgewertet, sodass er einen doch überzeugt. The Game ist ein exzellenter Thriller mit einer wirklich gut ausgeklügelten Story. Das Ende fand ich jetzt auch nicht so schlecht. Ich kann gar nicht nachvollziehen, was daran so unrealistisch sein soll.

                                      • 9

                                        Wow, schon wieder so ein geiler Fincher - Film.
                                        In den ersten 20 Minuten wirkt der Film einwenig langatmig.
                                        Aber danach, wird er zum Hochspannungsthriller.
                                        Und dazu noch das Ende mit dem meisten Mindfuck xD

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                                        • 5

                                          langatmig, banal und von vorne bis hinten nicht nachvollziehbar. Wenn der Film nicht noch irgendwo eine Falltür hat, welche ich noch nicht gefunden habe, dann ist er nicht mehr als ein Verwirrspiel. Spätestens wenn sich die Twists überschlagen wird es lächerlich. Man erwartet dann noch wenigstens ein bewegendes Pay-Off nachdem man diese schamlose Entschuldigung für diesen Zauberkasten ins Gesicht geklatscht bekommt.............nichts
                                          5 Punkte für den Clown

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                                          • 8

                                            Also mit dem Ende hatte ich nicht gerechnet, dafür gibts eine deutlich höhere Bewertung.
                                            Bis kurz vor Schluss war der Film aber eigentlich sehr langweilig, da hätte ich mir mehr erhofft.

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                                            • 8

                                              Sehr spannender Thriller mit einem genialen Michael Douglas. Am Anfang wartet man als Zuschauer darauf, dass das Spiel endlich beginnt und genau wie die Hauptfigur ist man plötzlich schon mittendrin. Es folgt eine spannende Hetzjagd, bei der anscheinend jeder (egal ob gewollt oder nicht) Teil des Spiels ist. Klasse Dialoge, ein schneller Szenenwechsel und eine gewohnt saubere Inszinierung von Fincher sorgen dafür, dass das Spiel einem kaum Zeit zum Durchatmen lässt. Von dem Ende kann man halten, was man will. Ich fand es so im großen und ganzen passend, nur war die Reaktion der Hauptfigur etwas unglaubwürdig. Trotzdem ist dies kein richtiger Kritikpunkt. Es bleibt dabei, David Fincher hat mich bisher noch nie enttäuscht.

                                              • 7 .5

                                                Ein überrasceheder,überzeugender und solid inszenierter Thriller.Hatt keine nennenstwerten Schwächen, bietet eine sehr gute Abendunterhaltung für jene die Fincher mal wieder in bestform sehen wollen.

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                                                • 7

                                                  Von anfang bis ende total spannend. Einzige was nervtnsind die unrealistischen dinge wie das Ende. Sonst auf jedenfall empfehlenswert.

                                                  • 6

                                                    Uninspiriert, belanglos und einfach nur blöde, ja auch so kann David Fincher sein. The Game ist alles was in "Seven" nicht gepasst hat und nichts was den Film noch gerettet hat. Von einem Plot der komplett höhepunktslos vor sich hinplätschert, über Charaktere für die man zwangsläufig Sympathien empfinden soll ("Ist ja n armer Junge, hat seinen Vater verlohren"), aber es nie so richtig kann bis hin zu einem Twist der eigentlich gar kein Twist ist.
                                                    Ja, klar seine stärken hat "The Game" zwar sicher auch, ab und zu kann der Film ja auch fesseln, wenn er zwangshaft versucht das offensichtliche zu verschleiern und den Zuschauer auf eine falsche Fährte zu führen (gelingt eher schlecht als recht) und immerhin kann er mit Penn und Douglas zwei Topschauspieler für sich beanspruchen.
                                                    Doch letzten Endes bleibt es eben ein belangloser und konventioneller Durchschnittsthriller, wie wir ihn schon tausend Mal gesehen haben und wohl auch noch tausend Mals sehen werden. Und es ist der Beweis für Finchers unerfreulichen Mangel an Beständigkeit, denn wie wohlbekannt ist hat der Mann sowohl großartige Filme als auch ziemlichen Abfall produziert. Dieser Film gehört ehr zu zweiterem.

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