The Game - Kritik

US 1997 Laufzeit 128 Minuten, FSK 12, Thriller, Kinostart 20.11.1997

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Kritiken (5) — Film: The Game

JackoXL: Die Drei Muscheln, Moviebreak

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6.5Ganz gut

[...] Bedacht entwickelt „The Game“ einen kribbeligen Spannungsbogen, baut nicht auf urplötzlich herbeigeführte Tempo-Thrills, sondern lässt seinen zunächst so unnahbaren Protagonisten langsam in seine persönliche Hölle schlittern, die in erster Linie aus dem Verlust der totalen Kontrolle besteht. Wenn ihm bewusst wird, wie hilflos er dem Treiben ausgeliefert ist, wie sehr er als Marionette in einem unberechenbaren Real-Life-Theater gefangen ist und ihm zusehends seine als selbstverständlich erachtete Dominanz aus den Händen gleitet, bröckelt die steinharte Fassade des Alphamännchens nicht nur, sie gleicht bald einem Trümmerfeld. Van Orten – hervorragend von Michael Douglas verkörpert – wird vom Raub –zum Fluchttier und der Zuschauer darf sich wie er immer wieder die Frage stellen, wann er sich in einem „sicheren“ Spiel befindet, wann nicht (mehr) oder ob er von vornherein in etwas hinein geraten ist, was nichts damit zu tun hat. Lässt man sich darauf ein, kann „The Game“ enorm fesseln, auch wenn die Spannung manchmal etwas zu sehr auf leisen Sohlen schleicht. Worauf das Ganze hinaus laufen könnte deutet sich immer mal wieder an, doch bis kurz vor Schluss scheint jede Option noch möglich. Nur gerade und tragischerweise in seinem Finale lässt „The Game“ so unbefriedigend die Hosen runter, dass es einen leider die vorher aufgebaute Stimmung rückwirkend leicht zerstört. [...]

Kritik im Original 24 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir 11 Antworten

cpt. chaos

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Hab ich mir just gestern mal wieder angesehen, und es bleibt dabei, dass das Finale den Film fast schon ein wenig ruiniert - wirklich schade!


JackoXL

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Ja, gerade zum Ende bekommt der richtig Drive, alles scheint möglich und dann wählt man die dümmste Variante überhaupt, die viel kaputt macht. Bis dahin hat das aber sehr viel Stil und Niveau.


SoulReaver: CinemaForever;DieDreiMusche...

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4.5Uninteressant

[...] Die Auflösung selbst wird zwar zwischendurch immer wieder deutlich gemacht, doch die Darstellung ist so unglaubwürdig und überzogen, das es nicht nur unfreiwillig komisch wird, sondern auch ziemlich ärgerlich. Fincher wollte hier nochmal besonders klug wirken und dem Film ein Paukenschlagfinale schenken, bewirkt aber das genaue Gegenteil und zerstört den tollen Eindruck. Was am Ende bleibt ist entsetztes und genervtes Kopfschütteln. [...]

Kritik im Original 20 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Antworten

Timo K.: Blockbuster Entertainment

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5.0Geht so

Zwischen "Sieben" und "Fight Club", radikalem Kulturpessimismus und anarchistischer Systemrevolution musste ja was Entspanntes kommen, was zum Zurücklehnen, was leicht Bekömmliches ohne übermäßig auf den Magen schlagenden Fettgehalt. Fincher lässt zwar in "The Game" auch den Revoluzzer heraushängen, sobald er dem von gletscherkühlen Mensch-Maschinen abgeriegelten Kapitalismus traditionelle Werte wie Freundschaft und Liebe entgegensetzt, um sein Riesenarschloch (Michael Douglas) aus dem Zwang des Systems zur Befreiung der Seele zu läutern. Seine Kritik allerdings, die ist nicht wirklich vergleichbar, die ist sanfter, nicht so hasserfüllt, so hoffnungslos wie ein schwarzes Brett vor dem Kopf. Schon allein dadurch, weil Fincher in erster Linie wesentlich bodenständigeres Drehbuchhandwerk filmisch reformiert, ohne visuell zu protzen, weil er eine gediegene (aber nicht minder aseptische) Form Harris Savides' der Substanz unterordnet. Das versteht sich dann als Achterbahnkino mit Purzelbaumgarantie in einer Welt der getäuschten Wahrnehmung, deren Publikum nicht weiß, was es sieht, in dem es rätselt, was es hätte sehen sollen. Mehrfach wird die Rezeption von "The Game" im Hinblick auf den Schlussgag negativ(er) aufgeladen. Tatsächlich verrenkt der Film mit seinem finalen Knall die eigene Intention ins Unglaubwürdige, macht aus einem ernst gemeinten Plädoyer eine Farce, einen Reißer, den man nicht mehr ernst nehmen kann, unabhängig dessen, dass die Pointe zu einem frühen Zeitpunkt bereits unterschwellig vorweggenommen wird.

Fincher, Brancato und Ferris tüfteln also Ideen für etwas aus, was nicht mehr als Überraschung gelten müsste, obwohl ihr Film doch auf Überraschung gebürstet scheint – einer läppischen Lebenshilfe und fragwürdigen Beziehungsnachhilfestunde, wonach erst die gründliche technisierte Recherche den in seinen Handlungsweisen vorhersagbaren Menschen entschlüsselt. Kurzum: Das ist für Fincher unter der Oberfläche einfach nicht mehrdeutig genug, schon gar nicht so fesselnd, so Spektakel, als dass man die Spielregeln akzeptieren könnte. Selten eklatant störten massivste Fehler in der filminternen Logik eines sonderbaren Spiels, das von unfreiwillig komischen Zufällen statt der geforderten Kontrolle lebt, und selten waren Finten fintenloser: die nie existierende Firma, der stehen gebliebene Fahrstuhl, der Stromausfahl, der Taxifahrer außer Kontrolle. David Finchers Souveränität, mit den Meriten des Genres zu hantieren, um der Langweile von vornherein eine Abfuhr zu erteilen (sehr schön ist die Szene in Christines Wohnung, die sich, wie der Film übrigens auch, als Attrappe erweist), ebenso wie Michael Douglas' Darstellung eines einsamen Großstadtmenschen, der den Geschmack am Leben verloren hat, hieven das Spiel dennoch zum mittelmäßigen Pausenvertreib, der es schafft, durch strenge Interieurs, galligen Wortwitz und kühle Kompositionen das einzulösen, was ihm narrativ weitgehend verwehrt bleibt.

18 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir 3 Antworten

Timo K.

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Vielen Dank. :)


Stefan_R.

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Fand den Film zwar etwas besser als du, was dem Lesegenuss deines wie immer versiert geschriebenen Kommentars allerdings keinen Abbruch getan hat. That's the game...


GR0BI: Cinegate/Deadline-Magazin GR0BI: Cinegate/Deadline-Magazin

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7.0Sehenswert

Auch wenn's ein Film von David Fincher ist, dümpelt die Hatz mit Michael Douglas in meiner Gunst eher in den niederen Regionen seiner eigenen Liga. Ausgerechnet der Schluss-Twist reisst ihn sprichwörtlich mit in den Abgrund, aber die Special Edition lag auf dem Grabbeltisch, und von Zeit zu Zeit muss man manchen Filmen nochmal eine Chance geben!
In diesem Fall hat es sich gelohnt. Fincher und Douglas lassen im informativen Audiokommentar Selbstkritik erkennen und wissen natürlich, dass hier kein cineastischer Meilenstein abgehandelt wird, aber für gehobene Trillerkost reicht's Dicke. Die geschmeidige Kameraarbeit gefällt mir sogar besser als manch spätere Fincher-Produktion und ist einfach ein Genuss. Selbst das Finale fällt versöhnlicher aus, zeigt es doch, wie ungesund das bißchen Spektakel zum Ende ist und den eigentlich netten Twist in meiner Erinnerung übertüncht. Der passiert nämlich bereits ein paar Minuten vorher in einer recht hübschen Szene, die für den Moment etwas sehr Surreales, Metaphorisches an sich hat und "The Game" genügend erklärt. Alles danach ist schon zuviel. Obwohl die Parallele zum Beginn des Films und damit Michaels Geschichte nett ist. Aber eben nur nett - und überstrapaziert.
Den werd' ich mir trotzdem mit Sicherheit nochmal öfter ansehen. Tolle Bilder, gediegener Score. Sogar Deborah Unger scheint noch hübscher geworden zu sein.

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Batzman: moviepilot / Fünf Filmfreunde

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7.0Sehenswert

Vielleicht Finchers bester Film, weil er seine optischen Sperenzchen im Zaum hält und sich auf das solide fintenreiche Drehbuch und einen starken Hauptdarsteller verlässt.

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Kommentare (230) — Film: The Game


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Stupid_Motherfucker

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Bewertung7.0Sehenswert

"The Game" bietet thrilliges, kühl-überraschendes Entertainment das seine spannenden Schrauben besonders ab Mittelteil immer mehr anschraubt und im Schlussdrittel quasi alles herauskitzelt! Wer sich vor Filmgenuß schlau macht und diverse Spoiler-freudige Reviews liest hat schon verloren und sich somit alles versaut. Bei Erst-Sichtung grandios, bei Zweit-Sichtung eher ernüchternd und "langweilig" (Meine Meinung) :)

David Fincher führte hier Regie, und was soll man sagen: Alles im grün-technischem Bereich und Hauptdarsteller Michael Douglas überzeugt wie schon in ZB. "Wall Street(1987)" :)

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HaudenLukas

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Naja, das ist leider einer dieser Filme bei denen dann die Auflösung leider beim zweiten mal eben irgendwie nicht mehr funktioniert/funktionieren kann.
Dennoch, cineastisches Thrillergut.


twentyfour

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Ich fand den Film schwach. Und die Auflösung vorhersehbar und dämlich.


doktormovie

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Bewertung9.0Herausragend

Wow, schon wieder so ein geiler Fincher - Film.
In den ersten 20 Minuten wirkt der Film einwenig langatmig.
Aber danach, wird er zum Hochspannungsthriller.
Und dazu noch das Ende mit dem meisten Mindfuck xD

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doktormovie

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*Und dazu noch das Ende mit dem größten Mindfuck allerzeiten xD


Main90

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Bewertung5.0Geht so

langatmig, banal und von vorne bis hinten nicht nachvollziehbar. Wenn der Film nicht noch irgendwo eine Falltür hat, welche ich noch nicht gefunden habe, dann ist er nicht mehr als ein Verwirrspiel. Spätestens wenn sich die Twists überschlagen wird es lächerlich. Man erwartet dann noch wenigstens ein bewegendes Pay-Off nachdem man diese schamlose Entschuldigung für diesen Zauberkasten ins Gesicht geklatscht bekommt.............nichts
5 Punkte für den Clown

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Content

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Also mit dem Ende hatte ich nicht gerechnet, dafür gibts eine deutlich höhere Bewertung.
Bis kurz vor Schluss war der Film aber eigentlich sehr langweilig, da hätte ich mir mehr erhofft.

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Moviegod

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Sehr spannender Thriller mit einem genialen Michael Douglas. Am Anfang wartet man als Zuschauer darauf, dass das Spiel endlich beginnt und genau wie die Hauptfigur ist man plötzlich schon mittendrin. Es folgt eine spannende Hetzjagd, bei der anscheinend jeder (egal ob gewollt oder nicht) Teil des Spiels ist. Klasse Dialoge, ein schneller Szenenwechsel und eine gewohnt saubere Inszinierung von Fincher sorgen dafür, dass das Spiel einem kaum Zeit zum Durchatmen lässt. Von dem Ende kann man halten, was man will. Ich fand es so im großen und ganzen passend, nur war die Reaktion der Hauptfigur etwas unglaubwürdig. Trotzdem ist dies kein richtiger Kritikpunkt. Es bleibt dabei, David Fincher hat mich bisher noch nie enttäuscht.

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John3101

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Bewertung7.5Sehenswert

Ein überrasceheder,überzeugender und solid inszenierter Thriller.Hatt keine nennenstwerten Schwächen, bietet eine sehr gute Abendunterhaltung für jene die Fincher mal wieder in bestform sehen wollen.

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Cunicool

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Bewertung7.0Sehenswert

Von anfang bis ende total spannend. Einzige was nervtnsind die unrealistischen dinge wie das Ende. Sonst auf jedenfall empfehlenswert.

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Helmholtz

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Bewertung6.0Ganz gut

Uninspiriert, belanglos und einfach nur blöde, ja auch so kann David Fincher sein. The Game ist alles was in "Seven" nicht gepasst hat und nichts was den Film noch gerettet hat. Von einem Plot der komplett höhepunktslos vor sich hinplätschert, über Charaktere für die man zwangsläufig Sympathien empfinden soll ("Ist ja n armer Junge, hat seinen Vater verlohren"), aber es nie so richtig kann bis hin zu einem Twist der eigentlich gar kein Twist ist.
Ja, klar seine stärken hat "The Game" zwar sicher auch, ab und zu kann der Film ja auch fesseln, wenn er zwangshaft versucht das offensichtliche zu verschleiern und den Zuschauer auf eine falsche Fährte zu führen (gelingt eher schlecht als recht) und immerhin kann er mit Penn und Douglas zwei Topschauspieler für sich beanspruchen.
Doch letzten Endes bleibt es eben ein belangloser und konventioneller Durchschnittsthriller, wie wir ihn schon tausend Mal gesehen haben und wohl auch noch tausend Mals sehen werden. Und es ist der Beweis für Finchers unerfreulichen Mangel an Beständigkeit, denn wie wohlbekannt ist hat der Mann sowohl großartige Filme als auch ziemlichen Abfall produziert. Dieser Film gehört ehr zu zweiterem.

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Helmholtz

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*eher :)


KrizzlSchizzl

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Bewertung5.0Geht so

Zwischendrin sehr spannend, jedoch zerstört das Ende den gesamten Film durch fehlende Quintessenz und völlig unrealistisches Verhalten des Hauptcharakters.

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BenAffenleck

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Bewertung5.5Geht so

Bei der Erstsichtung fand ich THE GAME genial. Allerdings lässt er doch ganz schön Federn, wenn man den Plot erst einmal kennt.
Sean Penn hat hier leider auch kaum Gelegenheit, seine Kunst zu zelebrieren. Somit ruht der Film eigentlich einzig und allein auf den Schultern von Michael Douglas. Der spielt das knallharte Businessarschloch Nicholas van Orton dann auch mit Bravour.

Neben Fincher‘s Thriller Meisterwerken SIEBEN und FIGHT CLUB kann ich THE GAME auch nur als kleinen Bruder bezeichnen. Mir fehlt es hier auch an den genialen filmischen Ausdrucksmöglichkeiten, die er sonst immer gerne einsetzt. Irre Kamerafahrten, Schnitte und Farbfilter. Das hier ist irgendwie „nur“ ein guter Thriller mit einem netten Twist. Aber wie geil wäre ein Ende wie in ARLINGTON ROAD gewesen? Ein Ende ohne Kompromisse anstatt dieser „Lektion in Demut“.

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vanilla

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Gut natürlich ist es Ansichtssache. Für mich ist the Game in the Game;-))
Die Anderen sind natürlich eine Klasse für sich, da geb ich dir Recht, aber the Game ist wahrlich nicht so weit entfernt.


BenAffenleck

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Das lass ich jetzt einfach so stehen.


Davki90

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Bewertung7.5Sehenswert

Ein Thriller, der einem trotz leichten Hänger wirklich fesselt. Nur der Schluss ist sehr unpassend und trübt das ganze leider etwas zu stark! Wer Fans von Thriller ist, kommt um diesen Film aber nicht herum!

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MaceWindu1998

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Bewertung7.5Sehenswert

David Fincher ist für die meisten ein großartiger Regisseur!
So viele seiner wenigen Filme sind hochumjubelt, doch bisher konnte ich mich bei noch keinem seiner Filme dem Hype wirklich anschließen. Bis ich gestern Abend "The Game" sah ...

Wenn man "The Game" schaut, sollte man sich zunächst einmal auf die Geschäftsidee des "Games" einlässen. Denn die ist nicht unbedingt so realistisch.
Ich konnte mich gut damit anfreunden, und der Film nimmt rasch an Spannung zu. Je weiter der Film voranschreitet, desto mehr merkwürdige Sachen wiederfahren (dem exzellent spielenden) Michael Douglas wie bspw. Clowns, Stromausfälle etc. Doch die Spannung lässt im Mittelteil leider etwas nach. Viele kleine Twists machen die Story langsam unüberschaubar und führen zur (im negativen Sinne gemeinte) Verwirrung. Gerade als der Film dabei war, mich von seiner fesselnden Story zu lösen, ist die Hochspannung auf einmal wieder da! Der Film fesselt wieder, genau wie zu Beginn!
Doch das Ende ist nicht unbedingt das best-mögliche. Doch ich kann mich sehr gut damit anfreunden, und die Logik wird mit dem Ende auch nicht zerstört.

Schauspielerisch bekommt man (Fincher-typisch) sehr viel Geboten. Meiner Meinung nach Douglas' beste Rolle! Sean Penn (der laut der DVD wohl der Haupt-Nebendarsteller sein soll) hat leider viel zu wenig Screentime (gefühlte 10 Minuten) und wurde von der durchschnittlich spielenden Deborah Kara Unger komplett verdrängt.

Für mich Fincher's bester Film (knapp vor Fight Club). Vorallem baut "The Game" nicht auf ein Ende was den Film für ein zweites Mal "unanschaubar" macht.
Sprich: Mehrmals ansehen geht ohne Probleme!

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JakePot

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Bewertung7.0Sehenswert

Der Film hat mich wirklich gut unterhalten, aber das Ende fand ich persönlich ziemlich unglaubwürdig. Kein Mensch hätte sich nach diesem Erlebnis so verhalten. Jedenfalls ich nicht.

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Alienator

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Guter Schwitzfaktor

Wenn Mütter einen besuchen muss man denen ja was bieten. Nachdem man schon den Tag zu sammen verbracht hat und man eine Speisung tätigte, kam der Ruf nach nem kleinen Film. Wie immer bei solchen Auswahlverfahren, lege ich stets drei Filme hin und man kann sich dann einen aussuchen. Und sie wählt diesen. Vornehmlich wegen Michael Douglas, den sie sehr mag (man muss dazu sagen meine Mudda ist nun schon im Rentenalter und war in ihrer Jugend ein großer Freund von Paul Newman, später dann Tom Selleck. Michael Douglas kam später hinzu). Nun denn man sah sich den Film an, Anlage auf volle Laustärke und am ende sagte sie: "Da hab ich aber nen guten Film ausgesucht." Und recht hat sie....
Der dritte Langfilm von Fincher bietet verschachtelte Unterhaltung. Er bleibt seinen Grundsatz einer undurchsichtigen Welt treu und zieht den Faden der Unwissenheit und Desillusionierung mit intelligenten, dramaturgischen Spannungsbogen durch. Fincher zeigt die Welt als Ort der Kälte, gezeigt durch Michael Douglas als gefühlstoter Mensch. Durch überraschende Wendungen und einer groß-inszenierten Irreführung in allen Bereichen resümiert Fincher die Menschfindung und all ihre Werte am Ende des letzten Jahrhunderts. Fincher plädoyiert auf Menschlichkeit in dieser kalten Welt. Die Suche nach den eigentlichen Sinn des Lebens und die Pflege von zwischen menschlicher Beziehungen stehen hier im Vordergrund (wie so häufig in seinen Filmen).
Trotz aller Thrillerelemente ist "The Game" ein sehr humaner Film. Gerade heutzutage ist es wichtig Mensch zu bleiben.
Fincher ist hier ein Gänsehautgarant. Erreicht hier zwar nicht die Kraft von "Sieben",aber ein weiterer sehr wichtiger Film in seiner Karriere.

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Alienator

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Und das wundert mich schon...;-)


pischti

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Hehe. Kannst ihr ja mal ein paar Trashperlen anbieten :D


Neddie

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Bewertung7.0Sehenswert

Den "finalen" Schnitt hätte ich ganz anders gemacht, denn eigentlich wars mir so schon fast klar. Mit ner gelungenen Abblende hätte man doch noch mehr rausholen können, aber insgesamt betrachtet ist 'The Game' schon ein gelungener Thriller.

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Big_Kahuna

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Bewertung6.0Ganz gut

„The Game“ von David Fincher mit Sean Penn und Michael Douglas. Wenn man das so liest, würde man direkt davon ausgehen, dass es sich nur um einen absoluten Kracher handeln kann. Ist er das? „The Game“ ist vor allem eins: ein stark inszenierter Thriller, wie man es eben von Fincher gewohnt ist, der vom „Opfer“ Michael Douglas auch entsprechend stark gespielt und mit einer soliden Grundidee ausgestattet ist. Man versetzt sich in die Lage von Nicholas Van Orton (Michael Douglas) hinein, gegen den sich die ganze Welt aufzubäumen scheint, gegen den die Welt scheinbar bewusst geschlossen vorgeht.
Eine Idee, die ich für meinen Teil sehr aufregend finde und die viel Spannung mit sich bringt, wenn sich auf einmal in absoluter Realität alles gegen einen verschwört, man das aber nicht im geringsten erahnen könnte. Und daraus bezieht Fincher einen Großteil seiner Spannung, aus dem Mysterium, hinter das Nicholas Van Orton hier auf Biegen und Brechen kommen will, so wie wir Zuschauer. Der gesamte Film dreht sich um diese alles entscheidende Frage. Man versucht hier auf Teufel komm raus Motive auszumachen oder sich selbst ein schlüssiges Ende zurecht zu schustern.
Fincher spinnt sich da ein Gedanken-Labyrinth zurecht, was verunsichern soll und was den Zuschauer dazu bringen soll, den Weg mit Douglas gleichermaßen zu beschreiten, ähnlich beirrt, als wäre man selbst in dieser zur Verzweiflung treibenden Situation, die einem sonst so starken, arroganten Einzelgänger wie Van Orton nicht nur schlotterige Knie bereitet, sondern ihm immer mehr den Boden unter den Füßen wegreißt. Diesen Weg pflastert Fincher mit gewohnt düsteren Bildern und einer an manchen Stellen wirklich beängstigenden Stimmung, aber ob das reicht? Allein das macht natürlich keinen richtig starken Film, bedauerlicherweise muss man den Storyknoten lösen und Van Orten seine und uns unsere Antwort geben und wenn das passiert und Fincher seinem „The Game“ einen hanebüchenen Sinn gibt, kann man sich nur an die Stirn greifen. Das soll also das Ende gewesen sein? Im Ernst jetzt? Bis hier hin war alles doch recht stimmig, wenngleich etwas komisch, aber das hier ist wie, als würde man im Sternerestaurant nach den 4 herausragenden, exotischen, ersten Gängen als Dessert ein Stück Wackelpudding mit nem großen, fetten Haar vom dickbäuchigen Koch oben drin bekommen. Das ärgert einen ungemein, weil der Rest des Abends doch eigentlich ganz lecker war, man aufgrund eines solchen Fauxpas die Weiterempfehlung dann aber doch lieber unterlässt. Und unsere Topschauspieler reihen sich dem Ende gekonnt ein und versuchen ihm mit ihrem überzeugenden Spiel doch noch so etwas wie Glaubwürdigkeit zu verleihen, was natürlich eher schlecht klappt, als zu funktionieren. Neben ein paar Logikfehlern, über die ich gerne noch hinweggesehen hätte, entwickelt sich „The Game“ also vom verkapselten, spannungsreichen Thriller, der er fast die ganze Zeit über ist, zu einem fragwürdigen Gesamtprodukt, das sich technisch zwar auf absolut würdigem Fincher-Niveau bewegt, inhaltlich dafür aber umso mehr abstinkt. Schade!

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kobbi88

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Hey, wenn du mal einen konstruierten Film sehen willst, dann kuck dir "Number 23" an. Mehr dazu in meinem brandaktuellen Kommentar (in dem du sogar genannt wirst, Kahuna :D)


Big_Kahuna

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Ja Schuld daran ist die gute Atmo und natürlich auch Douglas, ansonsten hätte das bitter verlaufen können. :p


timmoe

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Bewertung5.0Geht so

Nette Idee, aber von Logikfehlern zerfressen, da rettet auch der Plot-Twist nicht viel.
Kein wirklicher Fehltritt meines Lieblings Fincher, aber definitiv eines seiner schwächeren Werke. Dennoch spannend und gut gespielt.

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timmoe

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Mag sein, aber kommt drauf an, was man vorher schon gesehen hat. Ich fand jeden Fincher besser und mir fehlt glaubig nur noch Alien 3.


sachsenkrieger

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Also beim dritten Mal ist der Film nicht mehr so intensiv wie beim ersten Mal, das muss ich gestehen. Das so ein Film trotzdem noch spannend ist, sagt viel über die Qualität aus. Klar kann man irgendwelche Logikfehler bemängeln, aber das erübrigt sich für mich in diesem Film.

Wer ihn noch nicht gesehen hat und auf den ebenfalls von Fincher inszenierten "Fight Club" liebt, wird auch diesen Streifen zumindest sehr mögen. Faszinierend wie immer Michael Douglas als das, was er am besten kann.

GOOD NIGHT AND GOOD LUCK!

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Icho_Tolot

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Bewertung6.0Ganz gut

Wären am Ende all die dekadenten "Freunde" und die gecasteten Schauspieler, durch eine vom psychisch und physisch geplagten Hauptdarsteller (grandios gespielt von Michael Douglas) selbstgebastelte Bombe draufgegangen, hätte ich eine 10 gegeben. Aber so ein Ende versaut den ganzen Film. Wer schüttelt schon lächelnd und voller Freude die Hände, wenn er so verarscht wird? Ausser man weiss, dass sobald man das Gebäude verlässt, der ganze Laden mit allen Insassen inkl. "lieben und ehrlichen" Brüderlein in die Luft fliegt...

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MoviehunterXL

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Bewertung9.5Herausragend

Einer meiner absoluten Lieblingsfilme. David Fincher ist ein absoluter Meister seines Faches und zu Michael Douglas muss man ja ohnehin nicht mehr viel sagen. Der Film schafft es durchgehend zu fesseln, auch wenn er tatsächlich vom großen Knall am Schluss lebt. Es gibt ja zahlreiche Filme, die auf diesen Aha-Moment am Schluss zählen, aber keiner schafft es, es in dieser Form dies zu zelebrieren. Ein absolutes Highlight meiner DVD/BluRay-Sammlung.

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