The Good Thief

The Good Thief (2002), IE/GB/CA/FR/US
Laufzeit 108 Minuten, FSK 12, Kriminalfilm, Drama, Kinostart 09.10.2003

6.5 Kritiker
4 Bewertungen
Skala 0 bis 10
6.5 Community
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7 Kommentare
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von Neil Jordan, mit Tchéky Karyo und Saïd Taghmaoui

Bob ist ein Gentlemen Gauner, eine Spielernatur mit einer Vorliebe für Kunst und Rennpferde, den es auf seine alten Tage nach Südfrankreich verschlagen hat. Vom Glück und immer öfter von allen guten Geistern verlassen, treibt er in der Halbwelt von Nizza ziellos durch zwielichtige Bars und stickige Hinterzimmer. Huren, Zuhälter und Dealer sind seine ständigen Begleiter – ebenso wie eine fast schon notorische Pechsträhne, die seine letzten Ersparnisse durch seine Finger rinnen lässt. Ein letzter grandioser Coup soll die Wende bringen. Mit seinem Freund Raoul und dem Computergenie Vladimir stellt er ein Team zusammen, mit dem er den legendären Casino-Safe von Monte Carlo knacken will – das jedoch nur zum Schein, als Ablenkungsmanöver für einen noch viel verwegeneren Raubzug. Doch wird sich Bobs alter Freund, der Polizist Roger, so einfach täuschen lassen? Und welche Rolle spielt die mysteriöse Anne? Und vor allem: spielen tatsächlich alle mit offenen Karten?

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Kommentare (7) — Film: The Good Thief

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CapitanKnaecke

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Bewertung7.0Sehenswert

Nick Nolte abseits von Trunkenheit und Skandälchen in einer Rolle, die sein schauspielerisches Talent untermauert und mich wundern lässt, dass es um ihn so ruhig geworden ist. Es macht über die komplette Laufzeit Spaß, Nolte als zerissenen, alten und vor allem ziemlich in die Jahre gekommenen Dieb zu sehen. Garniert wird dies durch die klassische Männerfreundschaft des ihn ewig jagenden Polizisten, der versucht, unseren Protagonisten, seinen Antagonisten, mit den Fingern in der Keksdose zu erwischen.
Vordergründig geht es um einen alten Dieb (Nolte), inzwischen Glücksspieler, der ein letztes Ding drehen will: wertvolle Kunst ist das Ziel, der Plan gut durchdacht. Und trotzdem gibt es eine Schwachstelle.

Der Film ist als europäische Variante von Oceans Eleven beworben worden, muss sich jedoch keineswegs hinter seinem amerikanischen, großen Bruder verstecken. Auch wenn es Anfangs so anmutet, so ist THE GOOD THIEF keine Ein-Mann-Show, bis auf eine Ausnahme spielen die unbekannten Schauspieler grandios auf, machen Spaß, treffen den nerv ihrer Rolle punktgenau und sind ursympathisch, allen voran trotzdem Nick Nolte. Im Gegensatz zu Frankies Spießgesellen ist der Film jedoch düsterer, ernster und weniger auf Klamauk gebürstet. Man könnte beinahe von einer Gangster-Ballade sprechen.

Der Soundtrack ist ebenfalls recht gut getroffen: Hauptthema ist A THOUSEND KISSES DEEP, und jazzig soll es auch bleiben. Die Musik untermalt perfekt die Bilder.

Ein Wermutstropfen ist jedoch das Ende, dass ziemlich abgehetzt und leider nicht so cool wie der Film daherkommt. Man hat das Gefühl, doch leicht unkreativ sitzen gelassen worden zu sein. Man hat das Gefühl, die 90 Minuten für eigentlich gar nichts weiter als eine Milieustudie dagesessen zu haben, was einen faden Geschmack hinterlässt. Wäre das Ende sinniger, runder und vor allem ein wenig frischer gewesen, dann hätte der Film vom vorne bis hinten überzeugt.

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dominjen

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Bewertung9.5Herausragend

Für mich, besser als alle Ocean's Eleven zusammen!

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Hellbilly

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Genau genommen, gibts ja auch nur einen ;-)


dominjen

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Genau, einen zu viel.;)


Kill_Diether

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Das ist für mich ein spannender Krimi mit Stil.
Auch einer der beweist, dass Peng-Bumm-Action
eher nervt, weil's nur Füllmaterial für fehlende
Dramaturgie ist.
Gleichsam spielt Nick Nolte hier nicht den tumpen
Action-Helden, sondern erstklassig einen Ganoven
mit starken sentimentalen Gefühlen. Als "Sexiest Man 1992"
kann er die sich leisten.

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Joe Gillis

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Bewertung5.0Geht so

Diebesmelodramödie, angesiedelt an der nicht mehr ganz so schönen Côte d’Azur. Ein alter Haudegen (wunderbar zerfurcht: Nick Nolte), der eigentlich nicht mehr wollte, geht – wie es sich für so einen Film gehört – doch noch einmal, ein letztes Mal auf Beutezug... Ungeschickt verkompliziert Neil Jordan seine Vorlage »Bob le flambeur«, ein frühes Werk des unbestechlichen Jean-Pierre Melville, und bringt sich um die schöne Schlußpointe des Originals. Ein melancholischer Film, der vor allem an seiner Überflüssigkeit zu leiden scheint.

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Chris12zero

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Bewertung7.0Sehenswert

Neil Jordan´s "The Good Thief" ist ein solider, clever konstruierter Genre-Streifen, in dem Nick Nolte mal wieder sein großes schauspielerisches Können aufblitzen lässt, obwohl er hier in einigen gewissen Szenen nicht unbedingt viel Schauspielern musste ... ;) ^^
Sehenswerter Thrill mit guten Darstellern.

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christof.s

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Bewertung6.0Ganz gut

Solide konstruierte (abgesehen vielleicht vom Ende) und vor allem Dank der Darsteller (unter anderem Emir Kustirica als Alarmsystem-Spezialist und Saïd Taghmaoui, bekannt aus "La Haine") sympatische Variante des klassischen "perfekter Casino-Raub"-Themas. Einziger kleiner Ausrutscher finde ich ist die ganze Spinne/Gashahn/Transsexuellen-Problematik, die den Film in plattesten Humor abgleiten lässt und der restlichen Atmosphäre und Anlage des Films nicht ganz gerecht wird.

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Benni-THE-KING

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Bewertung7.0Sehenswert

Wunderbare dichte Atmosphäre. Aber irgendwie hab ich das Ende nich verstanden. Hatte er dann einfach Glück?

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