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The Green Inferno

The Green Inferno (2013), US Laufzeit 103 Minuten, FSK 18, Horrorfilm, Thriller


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6.5
Kritiker
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5.6
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9 Kommentare
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von Eli Roth, mit Lorenza Izzo und Ariel Levy

Eli Roths Horrorthriller The Green Inferno spielt im Amazonasgebiet. Studenten wollen einen Indio-Stamm erforschen, doch die Einwohner entpuppen sich als Kannibalen.

Handlung von The Green Inferno
Nach einem Flugzeugabsturz muss sich eine Gruppe, bestehend aus Studenten und Öko-Aktivisten aus New York City, allein durch den peruanischen Dschungel schlagen. Der Überlebenskampf in der exotischen Umgebung wird zusätzlich auf die Probe gestellt, als die Gruppe auf einen einheimischen Indio-Stamm trifft, der ganz und gar nicht begeistert von der Anwesenheit der Eindringlinge ist. Zu spät stellen diese fest, dass es sich bei dem Stamm um Kannibalen handelt…

Hintergrund & Infos zu The Green Inferno
Eli Roth drehte seinen Horrorfilm The Green Inferno unter anderem in Chile und vor allem in Peru. Als Statisten dienten dem Filmemacher in Peru einheimische Stammesmitglieder. Diese sollen jedoch noch nie zuvor in ihrem Leben einen Film gesehen bzw. geschweige denn in einem mitgewirkt haben und wussten nicht so recht, was da auf sie zukommt. Filmemacher Eli Roth besorgte also kurzerhand einen Fernseher, führte den Bewohnern einen Film vor und konnte sie so überzeugen, in seinem Film mitzuwirken.

Um seine Crew thematisch so richtig in Stimmung zu bringen, war Eli Roth am Set zu The Green Inferno in einem Shirt des Films Cannibal Holocaust (1980; deutscher Titel: Nackt und zerfleischt) zu sehen. Der Horrorfilm von Ruggero Deodato erzählt von einem New Yorker Professor, der ebenfalls im Amazonasgebiet nach einer Gruppe von vermissten Dokumentarfilmern sucht. Alles deutet darauf hin, dass sie von Kannibalen getötet wurden. Der Professor findet nicht nur die Überreste der Vermissten, sondern zudem die Kamera des Filmteams und erfährt so, was sich bei den Einheimischen zugetragen hat.

Auf dem Toronto International Film Festival feierte The Green Inferno bereits am 08. September 2013 seine Weltpremiere. Der erste offizielle Trailer zum Film erschien jedoch erst im April 2014 – also einige Monate, nachdem ein von einem Fan erstellter Fake-Trailer im Internet die Runde machte, der unter anderem die Zwischenüberschriften des Trailers zu Eli Roths Aftershock – Die Hölle nach dem Beben nutzte. (AP)

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Cast & Crew


Kritiken (1) — Film: The Green Inferno

Arthur A.: www.filmfutter.com

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6.0Ganz gut

[...] In seiner (kranken) Liebeserklärung an den Italo-Kannibalen-Horror der Siebziger und frühen Achtziger (à la Cannibal Holocaust, bei uns auch bekannt als Nackt und zerfleischt) schickt Roth eine Gruppe an Umweltaktivisten und Gutmenschen in den peruanischen Dschungel, um einen Bautrupp daran zu hindern, den Lebensraum von einem indigenen Stamm zu zerstören. Schnell ist die Mission erfüllt (oder auch nicht) und es kann wieder zurück in die Zivilisation gehen… Leider macht hier unseren Charakteren (darunter Lorenza Izzo als Justine, die Neue in der Gruppe und Ariel Levy aus Aftershock als Alejandero, der charismatische, aber auch zwielichtige Anführer der Truppe) das Schicksal einen Strich durch die Rechnung und lässt das Flugzeug abstürzen. Die entbehrliche Hälfte der Gruppe stirbt sofort, die anderen haben weniger Glück – sie werden nämlich von demselben Indianer-Stamm gefangen genommen, den sie versucht haben zu retten. Bei diesen Ureinwohnern steht Menschenflesch auf dem Speiseplan und die Gringos sehen besonders lecker aus…

Wer auch nur einen Eli-Roth-Film gesehen hat, kann sich gut vorstellen, wie es ab diesem Zeitpunkt weitergeht. So viel sei nun gesagt – die Wahrscheinlichkeit, dass dieser Film bei der FSK eine Freigabe erhält ist, ungefähr so groß, wie dass Eli Roth einen Teletubbies-Film inszenieren wird. Es beginnt mit herausgeschnittenen (und prompt verspeisten) Augen und geht danach noch den einen oder anderen Schritt weiter. Wer ein Meer aus Blut und Gedärmen erwartet, wird vielleicht enttäuscht sein. Ja, der Film kann extrem hart sein, doch die Gewaltszenen werden sehr gezielt und wirkungsvoll eingesetzt – wie man es von Eli Roth eigentlich gewohnt ist. Als Filmemacher ist Roth auf jeden Fall gereift und bietet mit The Green Inferno etwas, was keiner seiner vorherigen Filme hatte – eine sympathische Protagonistin mit der man mitfiebert und ihr auf jeden Fall wünscht, aus der grünen Hölle zu entkommen. Leider lässt sich Roth trotzdem hin und wieder zu den absurd-infantilen Momenten seiner früheren Filme hinreißen (Durchfallszene, öffentliche Masturbation und eine Tarantel, die dem Geschlechtsteil eines Charakters beim Urinieren gefährlich nahe kommt). Das hat der Film nicht nötig und es schmälert leide seine Kraft. [...]

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Kommentare (8) — Film: The Green Inferno


Sortierung

ljubisa.nikolic.39

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Solche Filme waren nie und werden nie Horror Filme sein, wer dass als Horror bezeichnet sollte lieber wieder Drama und Thriller anschauen. Einfach nur bescheuert, Heute weiss man doch schon gar nicht mehr was ein richtiger Horror ist. So was wird nur durch Leute ohne ahnung populär und dann muss man 100te solche Filme machen weil die Leute so was anschauen und dazu Horror sagen. Wie zb. bei Musik. Warum gibt es wohl immer mehr bescheuerte Musikrichtungen wo man sich den Namen aus den Fingernägel saugt und gar kein sinn haben, und dazu noch voll schlecht!!!!!

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Sonse

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Bewertung7.5Sehenswert

Es ist nichts persönliches, sie wollen dich nur aufessen. The Green Inferno funktioniert wunderbar als kleiner, böser Kannibalen-Horrorfilm und Hommage an seine Vorbilder, die Eli Roth als Referenz im Abspann auflistet und deren Filmemachern er ausführlich dankt. Ganz besonders gefallen haben mir die (Laien-)Darsteller des Stammes, der Hispano-Moritz Bleibtreu (erst recht nachdem ich davor 'Enemy' gesehen hatte und mir vorstellte, was er wohl denken würde, würde er das gleiche Double Feature sehen) und Roths zynisch-amüsierter Blick auf seine studentischen Umweltaktivisten.

Letzteres erinnerte mich sehr an einen meiner Lieblingstexte vom großartigen George Carlin: "The Planet is fine, the people are fucked!"
"We're so self-important. So self-important. Everybody's going to save something now. […] Environmentalists don't give a shit about the planet. They don't care about the planet. Not in the abstract they don't. You know what they're interested in? A clean place to live. Their own habitat. They're worried that some day in the future, they might be personally inconvenienced. Narrow, unenlightened self-interest doesn't impress me. […] The planet isn't going anywhere. We are! We're going away. Pack your shit, folks. We're going away. And we won't leave much of a trace, either. Thank God for that."
Wer's noch nicht kennt, ganz dicke Empfehlung:
https://www.youtube.com/watch?v=NL8HP1WzbDk

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VisitorQ

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Woah! Freut mich total! ♥


filmverliebt

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Will ihn auch schon sehen dürfen ;(


Mr. Pink

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Der Bärenjude geleitet uns in eleganten Kubrick-Shots in den majestätischen Herzog-Dschungel, in dem eine kleine Gruppe fideler Weltverbesserer bald Schutz vor denen nötig hat, die sie erst zu schützen versuchen. An dem hungrigen Kannibalenstamm vor der wunderhübschen Kulisse zeigt sich, wie schön und grausam die Natur sein kann. Nur die sogenannte Zivilisation ist noch grausamer. Der mir nicht unvertraute, aber eher unbekannte Cast streitet, schreit uns stirbt sich herzallerliebst durch die grüne Hölle, während Sozialkritik und schmieriger Humor sich, abgeschmeckt mit etwas Blut & Gekröse, den Kochtopf teilen. Ein sehr leckerer, typischer Eli-Roth-Film, großartig! Guten Appetit!

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Mr. Pink

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Aber das Warten lohnt sich. ;)


MrDepad

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Na, wenn du das sagst ;)


VisitorQ

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Bewertung6.5Ganz gut

Das Teil ist... schmierig, billig, schlecht gespielt und ziemlich over the top (wie ein Kannibalenfilm eben gehört). Und genau deshalb ist "the green inferno" ein dolles Ding. Ich persönlich hätte es gerne noch etwas billiger, und versifter gehabt, so dass man sich als Zuschauer am Ende richtig schuldig fühlt aber so war das auch in Ordnung.

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VisitorQ

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Viele fanden den doof. Ich auch. Aber gut doof. Schwer zu beschreiben... :D


SoulReaver

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Naja, ich erwarte nun nicht Horizonterweiterndes. Aber schöne (Sub-)Genrekost. Roth kann das, ich freu mich mal weiterhin drauf. :)


ricokarp

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Bewertung0.5Schmerzhaft

Das isn Fanmade Trailer!
Einige Szenen sind aus "Ruinen"
Alter! Habt ihr das nen Praktikanten machen lassen?

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Misfits_Films

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LOL


filmverliebt

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Der RICHTIG Trailer ist nun übrigens da: http://www.filmverliebt.de/the-green-inferno-trailer/ - Sieht nett aus!


alialialina

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Bewertung7.5Sehenswert

Sehr klassisch gehaltener Kannibalen-Horror. Hatte mir nicht viel erwartet. Aber er war durchwegs spannend, aushaltbar grauslich und stellenweise witzig. Schon der Vorspann, bei dem Cast-Einblendungen Schatten auf den Dschungel darunter werfen, war hübsch gemacht.. und der Film hält filmisches Können und Story-Gediegenheit bis Ende. Kurzweiliges, anspruchsloses Kino. Sehr nett.

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manuel.zechner

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Bewertung4.0Uninteressant

Film leider weniger gut als erhofft...schade

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lieber_tee

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Keine deutsche Kinoauswertung.
Eli Roths Kannibalenhorror kommt am 13. Februar 2014 auf DVD und Blu-ray in den deutschen Verleih.
Ob uncut ist noch unklar...
Ich glaube ja auch noch an den Weihnachtsmann...

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lieber_tee

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Ich freue mich auch weiterhin, allerdings diese verhaltende Marketingstrategie finde ich eher durchwachsen.


SoulReaver

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Mein Most-Wanted-Horrorfilm dieses Jahr, neben dem neuen Ti West, versteht sich.



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